Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4660343 mal)

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« Antwort #2832 am: 06. Januar 2016, 16:12:54 »
"Am vergangenen Donnerstag ist etwas ganz ereignisvolles passiert. Fast niemand der Gläubigen von nah und fern kann dieses erfassen. Ja, sie haben sich nicht einmal dafür interessiert, dass Mein Oberster Hirte diese Meine Kirche in Assisi verkauft hat. Es ist ein Einschnitt in die Katholische Kirche gewesen, doch es ist nicht mehr Meine Heilige Kirche.
Die Feinde lieben heißt, für sie zu beten, damit ihre Seelen nicht in den Abgrund stürzen, sondern gerettet werden wie dieser Heilige Vater, der in Assisi seinen Glauben nicht bezeugt hat. Dadurch stehen sie alle am Abgrund, und sie wissen es nicht. Nur ein kleiner Augenblick und sie werden in den Abgrund für immer und ewig hineinstürzen, denn sie gehören dem Teufel. Satan hat seine Frucht genommen, - seine reife Frucht. Sie haben sich ihm übergeben an diesem Tag in Assisi, - diesem großen Einschnitt in die katholische Kirche und auch der Welt.
Wie wenige Menschen befolgen heute das Sonntagsgebot und liegen dadurch schon in großer Sünde. Wie viele Paare leben ohne Trauschein zusammen und sagen: ‚Das ist die Wahrheit'. Alle machen das so und so darf ich es auch. Ist das eine schwere Sünde? Ja, Meine Geliebten! Kann man dann noch das Allerheiligste empfangen, - die Heilige Kommunion, wie sie es tun? Nein! Wie sehr wird doch der Glaube verflacht und vereinfacht. Die Gläubigen empfangen stehend die Handkommunion. Wie sehr wird Mein Sohn Jesus Christus dadurch verunehrt. Ja, mit jeder Kommunion in der Handkommunion bekommt ER einen Schlag ins Gesicht. Das ist die Wahrheit. Denn nur in der Mundkommunion und kniend könnt ihr Ihn in der Ehrfurcht empfangen und in der Heiligen Opfermesse im Tridentinischen Ritus nach Pius V. Da seid ihr in der Wahrheit und lebt die Wahrheit und ehrt Meinen Sohn Jesus Christus."

(Worte von Gottvater, 30. Okt. 2011, Anne, Sühneseele)
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2833 am: 07. Januar 2016, 18:10:28 »
Oden des Salomo (christlich-hebräischer Text, frühes 2. Jh.)

Nr. 15

„Denen, die im Schattenreich des Todes wohnten, ist ein Licht erschienen“

Wie die Sonne die Freude derer ist,
die ihren lichten Tag suchen,
so ist meine Freude der Herr,
denn er ist meine Sonne.
Ihre Strahlen haben mich wieder aufgerichtet,
ihr Licht hat alle Finsternis von meinem Gesicht genommen.

Durch seine Gnade wurden mir Augen zuteil,
und ich habe seinen heiligen Tag gesehen;
Es wurden mir Ohren zuteil,
und ich habe seine Wahrheit vernommen;
es wurden mir Gedanken der Einsicht zuteil,
und so konnte ich mich wieder freuen.

Ich habe die Straße des Irrtums verlassen
und bin auf ihn zugegangen,
er hat mir hochherzig sein Heil geschenkt.
Er hat mich beschenkt in seiner Großmut,
nach seiner Schönheit wurde ich gestaltet.
In seinem Namen habe ich angezogen die Unvergänglichkeit,
durch seine Gnade bin ich dem Verderben entronnen.

Die Sterblichkeit ist von meinem Antlitz genommen,
zerschmettert ist das Totenreich durch mein Wort.
Unsterblichkeit hat sich denen enthüllt, die an ihn glauben,
gewährt ist sie all denen ohne Vorbehalt,
die ihm vertrauen. Halleluja!
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« Antwort #2834 am: 07. Januar 2016, 18:37:42 »
Erster Johannesbrief 3,22-24.4,1-6.

Liebe Brüder! Alles, was wir erbitten, empfangen wir von ihm, weil wir seine Gebote halten und tun, was ihm gefällt.
Und das ist sein Gebot: Wir sollen an den Namen seines Sohnes Jesus Christus glauben und einander lieben, wie es seinem Gebot entspricht.
Wer seine Gebote hält, bleibt in Gott und Gott in ihm. Und dass er in uns bleibt, erkennen wir an dem Geist, den er uns gegeben hat.
Liebe Brüder, traut nicht jedem Geist, sondern prüft die Geister, ob sie aus Gott sind; denn viele falsche Propheten sind in die Welt hinausgezogen.
Daran erkennt ihr den Geist Gottes: Jeder Geist, der bekennt, Jesus Christus sei im Fleisch gekommen, ist aus Gott.
Und jeder Geist, der Jesus nicht bekennt, ist nicht aus Gott. Das ist der Geist des Antichrists, über den ihr gehört habt, dass er kommt. Jetzt ist er schon in der Welt.
Ihr aber, meine Kinder, seid aus Gott und habt sie besiegt; denn Er, der in euch ist, ist größer als jener, der in der Welt ist.
Sie sind aus der Welt; deshalb sprechen sie, wie die Welt spricht, und die Welt hört auf sie.
Wir aber sind aus Gott. Wer Gott erkennt, hört auf uns; wer nicht aus Gott ist, hört nicht auf uns. Daran erkennen wir den Geist der Wahrheit und den Geist des Irrtums.

Psalm 2,7-8.10-11.

Den Beschluss des Herrn will ich kundtun.
Er sprach zu mir: "Mein Sohn bist du.
Heute habe ich dich gezeugt.
Fordere von mir, und ich gebe dir die Völker zum Erbe,
die Enden der Erde zum Eigentum.

Nun denn, ihr Könige, kommt zur Einsicht,
lasst euch warnen, ihr Gebieter der Erde!
Dient dem Herrn in Furcht,
und küsst ihm mit Beben die Füße.

Evangelium nach Matthäus 4,12-17.23-25.

In jener Zeit, als Jesus hörte, dass man Johannes ins Gefängnis geworfen hatte, zog er sich nach Galiläa zurück.
Er verließ Nazaret, um in Kafarnaum zu wohnen, das am See liegt, im Gebiet von Sebulon und Naftali.
Denn es sollte sich erfüllen, was durch den Propheten Jesaja gesagt worden ist:
Das Land Sebulon und das Land Naftali, die Straße am Meer, das Gebiet jenseits des Jordan, das heidnische Galiläa:
das Volk, das im Dunkel lebte, hat ein helles Licht gesehen; denen, die im Schattenreich des Todes wohnten, ist ein Licht erschienen.
Von da an begann Jesus zu verkünden: Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe.
Er zog in ganz Galiläa umher, lehrte in den Synagogen, verkündete das Evangelium vom Reich und heilte im Volk alle Krankheiten und Leiden.
Und sein Ruf verbreitete sich in ganz Syrien. Man brachte Kranke mit den verschiedensten Gebrechen und Leiden zu ihm, Besessene, Mondsüchtige und Gelähmte, und er heilte sie alle.
Scharen von Menschen aus Galiläa, der Dekapolis, aus Jerusalem und Judäa und aus dem Gebiet jenseits des Jordan folgten ihm.
« Letzte Änderung: 07. Januar 2016, 18:41:47 von Tina 13 »
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2835 am: 08. Januar 2016, 07:31:20 »
Hl. Severin, Mönch

Mönch, Glaubensbote in Noricum
* um 410 in Nordafrika (?)
† 482 in Favianis, dem heutigen Mautern bei Krems in Österreich
* um 410 in Nordafrika (?)
† 482 in Favianis, dem heutigen Mautern bei Krems in Österreich

Severin - möglicherweise der von Bischof Ennodius von Pavia erwähnte, aus höchsten italienischen Kreisen stammende Severinus, nach mancher Überlieferung ursprünglich aus Nordafrika stammend - begann nach dem Tode des Hunnenkönigs Attila 453 und dem Zusammenbruch seines Reiches ab etwa 460 in das von Rugiern - die Anhänger des Arianismus waren - bedrängte Gebiet von Noricum zu gehen, um der dort noch ansässigen christlich-römischen Bevölkerung gegen die aus dem Osten und Norden andrängenden Germanenvölker zu helfen. Er wirkte der Donau entlang bis Künzing und die Salzach hinauf bis Kuchl.

Rom hatte dieses Gebiet aufgegeben. Severin aber wirkte staatsmännisch zum Wohl der Bevölkerung. Zudem rief er die Menschen in den Kirchen zu Buße, Gebet und Almosengeben zusammen. In einigen Fällen drängte er die Vertreter der römischen Administration zu militärischer Verteidigung, was aber nur mäßig erfolgreich war; deshalb betrieb er die Rückführung der Römer aus der von Alemannen und Thüringern bedrängten Zone in das Gebiet um Lauriacum, dem heutigen Lorch an der Enns in Österreich. Er wirkte, ohne weltliche oder kirchliche Ämter - berichtet wird von seiner Ablehnung des Bischofsamtes - inne zu haben, weswegen er mahnen und drängen, aber nichts erzwingen konnte. Dennoch war er in den Resten der kirchlichen Organisation mit Bischof Canstantius, der in Lauriacum saß, die beherrschende Person.

Severin selbst lebte als - möglicherweise im Osten geschulter - Einsiedler. Auch durch die Einrichtung von Klöstern hoffte er, dem Land und den Menschen Halt zu verleihen. So gründete er die Klöster Batavis/Boitrum in Passau und Favianis - das heutige Mautern bei Krems (oder Wien-Heiligenstadt?), denen er als Laie vorstand und wohl weitere Klöster in Noricum. Die später von Severins Gefährten Eugippius verfasste Regel geht aber wohl kaum auf Severin zurück, weil seine Ferne zu den Konvent aufgrund seiner umfassenden öffentlichen Wirksamkeit die Funktion eines echten Abtes und Durchsetzug einer Regel nicht zuließen.

Severin sah den Verlust von Noricum kommen und kündigte die Übersiedlung der christlich-römischen Bevölkerung in römische Provinzen an, Hunwulf führte dann im Auftrag seines Bruders, des germanischen Söldnerführer Odoaker, 488 (nach Severins Tod) Teile der Bevölkerung nach Italien. Auch Severins Konvent folgte diesem Zug auf das kaiserliche Privatgut Castrum Lucullanum bei Neapel und nahm die Gebeine Severins dorthin mit.

Severins Leben ist beschrieben in der auch als Quelle für die Geschichte der Donauländer bedeutsamen Vita sancti severini seines Begleiters Eugippius aus dem Jahr 511. Eugippius war Abt im Kloster des nach Castrum Lucullanum bei Neapel übergesiedelten Severinkonvents, wohin die Gebeine Severins beim Abzug der Römer aus Germanien überführt worden sind. Sie liegen heute in Fratta Maggiore bei Neapel.
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« Antwort #2836 am: 08. Januar 2016, 07:32:03 »
 ;ghjghg

Betet, betet ....

Ihr müsst um die Kraft beten, diese Prüfungen zu ertragen, die euren Glauben bis zum Äußersten prüfen werden.

Diese Straße wird jedoch voller Felsen sein, die eure Füße verletzen könnten, voll mit Steinen, die euch stolpern lassen werden, und voll mit denjenigen, die trotzig (im Weg) stehen werden, um euren Weg zu blockieren, indem sie euch einschüchtern und euch drohen, damit ihr auf dem Weg kehrt macht, von dem ihr kamt.
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« Antwort #2837 am: 08. Januar 2016, 07:32:46 »
 ;ghjghg

Betet, betet ...

Wenn eure Liebe schwach ist, dann wird euer Vertrauen auf Ihn auch schwach sein. - Vergesst niemals, dass eure persönlichen Opfer, die ihr Gott darbringt, helfen, so viele Seelen auf Erden zu retten.
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« Antwort #2838 am: 08. Januar 2016, 07:34:58 »
Hl. Katharina von Siena (1347-1380), Dominikanertertiarin, Kirchenlehrerin, Mitpatronin Europas

„Er brach die Brote [...] Auch die zwei Fische ließ er unter allen verteilen. Und alle aßen und wurden satt“

[Die Hl. Katharina hörte, wie Jesus zu ihr sprach:] „So wird euch in diesem süßen Sakrament in dem weißen Brot die ganze göttliche Wesenheit mitgeteilt. Und sowenig die Sonne sich teilen lässt, sowenig das Ganze von Gott und Mensch in der weißen Hostie. Doch gesetzt, die Hostie wird geteilt, und es wäre möglich, tausendmal tausend Stückchen daraus zu machen: in jedem Stück wäre doch der ganze Gott und der ganze Mensch enthalten, so, wie ich in einem geteilten Spiegel immer das ganze Bild erscheint [...]“

„Gesetzt, viele Leute trügen Kerzen herbei, dieser für eine Unze, jener für deren zwei oder sechs, der hier eine pfündige, der dort eine schwerere, und sie kämen zur Flamme, um ihre Kerzen anzuzünden: man sähe an jeder Kerze, den großen wie den kleinen, immer die ganze Flamme, was Glut, Farbe und Helligkeit betrifft [...] So geht es auch denen, die das Sakrament empfangen: jeder bringt seine Kerze herzu, nämlich die heilige Sehnsucht, mit der er es empfängt. Aus sich selber ist seine Kerze lichtlos, aber durch den Empfang des Sakraments wird sie entzündet. Lichtlos, sage Ich, weil ihr aus euch selbst nichts seid, obwohl es wahr ist, dass Ich euch den Stoff gegeben habe, womit ihr in euch dieses Licht nähren und erhalten könnt. Euer Stoff ist die Liebe, denn Ich schuf euch aus Liebe, und darum könnt ihr ohne Liebe nicht leben.“

Dialog der göttlichen Vorsehung (Übers. v. Seckendorff,1964, S.142f.)
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« Antwort #2839 am: 08. Januar 2016, 07:45:52 »
Erster Johannesbrief 4,7-10.

Liebe Brüder, wir wollen einander lieben; denn die Liebe ist aus Gott, und jeder, der liebt, stammt von Gott und erkennt Gott.
Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt; denn Gott ist die Liebe.
Die Liebe Gottes wurde unter uns dadurch offenbart, dass Gott seinen einzigen Sohn in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn leben.
Nicht darin besteht die Liebe, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn als Sühne für unsere Sünden gesandt hat.

Psalm 72(71),1-2.3-4ab.7-8.

Verleih dein Richteramt, o Gott, dem König,
dem Königssohn gib dein gerechtes Walten!
Er regiere dein Volk in Gerechtigkeit
und deine Armen durch rechtes Urteil.

Dann tragen die Berge Frieden für das Volk
und die Höhen Gerechtigkeit.
Er wird Recht verschaffen den Gebeugten im Volk,
Hilfe bringen den Kindern der Armen.

Die Gerechtigkeit blühe auf in seinen Tagen
und großer Friede, bis der Mond nicht mehr da ist.
Er herrsche von Meer zu Meer,
vom Strom bis an die Enden der Erde.

Evangelium nach Markus 6,34-44.

In jener Zeit, als Jesus die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen; denn sie waren wie Schafe, die keinen Hirten haben. Und er lehrte sie lange.
Gegen Abend kamen seine Jünger zu ihm und sagten: Der Ort ist abgelegen, und es ist schon spät.
Schick sie weg, damit sie in die umliegenden Gehöfte und Dörfer gehen und sich etwas zu essen kaufen können.
Er erwiderte: Gebt ihr ihnen zu essen! Sie sagten zu ihm: Sollen wir weggehen, für zweihundert Denare Brot kaufen und es ihnen geben, damit sie zu essen haben?
Er sagte zu ihnen: Wie viele Brote habt ihr? Geht und seht nach! Sie sahen nach und berichteten: Fünf Brote, und außerdem zwei Fische.
Dann befahl er ihnen, den Leuten zu sagen, sie sollten sich in Gruppen ins grüne Gras setzen.
Und sie setzten sich in Gruppen zu hundert und zu fünfzig.
Darauf nahm er die fünf Brote und die zwei Fische, blickte zum Himmel auf, sprach den Lobpreis, brach die Brote und gab sie den Jüngern, damit sie sie an die Leute austeilten. Auch die zwei Fische ließ er unter allen verteilen.
Und alle aßen und wurden satt.
Als die Jünger die Reste der Brote und auch der Fische einsammelten, wurden zwölf Körbe voll.
Es waren fünftausend Männer, die von den Broten gegessen hatten.
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La Salette 1846



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