Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4660465 mal)

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Offline Tina 13

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« Antwort #2872 am: 16. Januar 2016, 14:24:16 »
Erstes Buch Samuel 9,1-4.17-19.10,1.

In jenen Tagen lebte in Benjamin ein Mann namens Kisch, ein Sohn Abiëls, des Sohnes Zerors, des Sohnes Bechorats, des Sohnes Afiachs, ein wohlhabender Benjaminiter.
Er hatte einen Sohn namens Saul, der jung und schön war; kein anderer unter den Israeliten war so schön wie er; er überragte alle um Haupteslänge.
Eines Tages verliefen sich die Eselinnen von Sauls Vater Kisch. Da sagte Kisch zu seinem Sohn Saul: Nimm einen von den Knechten, mach dich mit ihm auf den Weg, und such die Eselinnen!
Sie durchquerten das Gebirge Efraim und durchstreiften das Gebiet von Schalischa, fanden sie aber nicht. Sie zogen durch das Gebiet von Schaalim - ohne Erfolg; dann durchwanderten sie das Land Jemini, fanden sie aber wieder nicht.
Als Samuel Saul sah, sagte der Herr zu ihm: Das ist der Mann, von dem ich dir gesagt habe: Der wird über mein Volk herrschen.
Saul trat mitten im Tor zu Samuel und fragte: Sag mir doch, wo das Haus des Sehers ist.
Samuel antwortete Saul: Ich bin der Seher. Geh vor mir her zur Kulthöhe hinauf! Ihr sollt heute mit mir essen. Morgen früh will ich dich dann weiterziehen lassen. Ich werde dir Auskunft über alles geben, was du auf dem Herzen hast.
Da nahm Samuel den Ölkrug und goss Saul das Öl auf das Haupt, küsste ihn und sagte: Hiermit hat der Herr dich zum Fürsten über sein Erbe gesalbt.

Psalm 21(20),2-3.4-5.6-7.

An deiner Macht, Herr, freut sich der König;
über deine Hilfe, wie jubelt er laut!
Du hast ihm den Wunsch seines Herzens erfüllt,
ihm nicht versagt, was seine Lippen begehrten.

Du kamst ihm entgegen mit Segen und Glück,
du kröntest ihn mit einer goldenen Krone.
Leben erbat er von dir, du gabst es ihm,
viele Tage, für immer und ewig.

Groß ist sein Ruhm durch deine Hilfe,
du hast ihn bekleidet mit Hoheit und Pracht.
Du machst ihn zum Segen für immer;
wenn du ihn anblickst, schenkst du ihm große Freude.

Evangelium nach Markus 2,13-17.

In jener Zeit ging Jesus wieder hinaus an den See. Da kamen Scharen von Menschen zu ihm, und er lehrte sie.
Als er weiterging, sah er Levi, den Sohn des Alphäus, am Zoll sitzen und sagte zu ihm: Folge mir nach! Da stand Levi auf und folgte ihm.
Und als Jesus in seinem Haus beim Essen war, aßen viele Zöllner und Sünder zusammen mit ihm und seinen Jüngern; denn es folgten ihm schon viele.
Als die Schriftgelehrten, die zur Partei der Pharisäer gehörten, sahen, dass er mit Zöllnern und Sündern aß, sagten sie zu seinen Jüngern: Wie kann er zusammen mit Zöllnern und Sündern essen?
Jesus hörte es und sagte zu ihnen: Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken. Ich bin gekommen, um die Sünder zu rufen, nicht die Gerechten.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2873 am: 16. Januar 2016, 14:33:26 »
App 2,1-6 Als der Pfingsttag gekommen war, befanden sich alle am gleichen Ort. Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie waren. Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder. Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und begannen, in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab. In Jerusalem aber wohnten Juden, fromme Männer aus allen Völkern unter dem Himmel. Als sich das Getöse erhob, strömte die Menge zusammen und war ganz bestürzt; denn jeder hörte sie in seiner Sprache reden.
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« Antwort #2874 am: 16. Januar 2016, 22:28:18 »
 ;ghjghg

2 Petr 1,5- 8 Darum  setzt allen Eifer daran, mit eurem Glauben die Tugend zu verbinden, mit der Tugend die Erkenntnis,   mit der Erkenntnis die Selbstbeherrschung, mit der Selbstbeherrschung die Ausdauer, mit der Ausdauer die Frömmigkeit, mit der Frömmigkeit die Brüderlichkeit und mit der Brüderlichkeit die Liebe. Wenn dies alles bei euch vorhanden ist und wächst, dann nimmt es euch die Trägheit und Unfruchtbarkeit, sodass ihr Jesus Christus, unseren Herrn, immer tiefer erkennt.
   
Mk 5,36   Jesus, der diese Worte gehört hatte, sagte zu dem Synagogenvorsteher: Sei ohne Furcht; glaube nur!

   
Eph 6,18   Hört nicht auf, zu beten und zu flehen! Betet jederzeit im Geist; seid wachsam, harrt aus und bittet für alle Heiligen,
« Letzte Änderung: 16. Januar 2016, 22:33:38 von Tina 13 »
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2875 am: 17. Januar 2016, 08:04:06 »
Die Pflicht der Got­tes­ver­eh­rung

Im Namen des Vaters und des Soh­nes und des Hei­li­gen Geis­tes. Amen.

Geliebte im Herrn!

Die drei gött­li­chen Tugen­den ver­bin­den uns unmit­tel­bar mit Gott. Des­we­gen hei­ßen sie gött­li­che Tugen­den, weil wir durch Glaube, Hoff­nung und Liebe Gott errei­chen. Frei­lich ist es nur mög­lich, in die­sen Tugen­den zu leben, wenn man in der Gnade steht. Es sind über­na­tür­li­che Tugen­den, die uns durch die Gnade ver­mit­telt und geschenkt wer­den. Aber wir müs­sen uns in der Kraft der Gnade als Glau­bende, Hof­fende und Lie­bende bewäh­ren.

Zu die­ser Bewäh­rung zählt auch, daß wir die sitt­li­chen Tugen­den in unse­rem Leben ver­wirk­li­chen. An der Spitze der sitt­li­chen Tugen­den steht die Tugend der Got­tes­ver­eh­rung oder des Got­tes­diens­tes. Man nennt diese Tugend auch Reli­gion im engen Sinne. Reli­gion ist dann jene Tugend, die uns geneigt macht, Gott als den höchs­ten Herrn und Schöp­fer zu ehren, ihm Aner­ken­nung und Unter­wer­fung zu bezei­gen und ihm unser Leben zu wei­hen. Schlicht aus­ge­drückt: Reli­gion ist Got­tes­ver­eh­rung und Got­tes­dienst.

Die Begrün­dung für diese Tugend ist nicht schwer; denn wenn Gott unser höchs­ter Herr ist, wenn er eine unend­li­che Majes­tät besitzt, wenn wir seine Geschöpfe sind und von ihm abhän­gig, schlecht­hin von ihm abhän­gig sind, dann ist es selbst­ver­ständ­lich gezie­mend, daß wir diese Wirk­lich­keit aner­ken­nen und daß wir den, der unser Schöp­fer und Herr ist, ehren und prei­sen und daß wir ihm Unter­wer­fung und Ehr­furcht zol­len. In der Tat, meine lie­ben Freunde, gibt es wohl auf Erden über­haupt kein reli­gi­ons­lo­ses ver­nünf­ti­ges Geschöpf. Irgend­ei­nen Gott muß jeder anbe­ten. Es fragt sich nur, wel­chen. Aber völ­lig gott­los, völ­lig reli­gi­ons­los ist kei­ner. Wenn er nicht den wah­ren Gott anbe­tet, dann einen Göt­zen. Man muß auf die Sache ach­ten und nicht auf das Wort. Wer immer einen Gegen­stand hat, der ihm der liebste ist, wer immer ein höchs­tes Ziel hat und wer immer ein Wesen kennt, dem er alles andere nach­ord­net, der ist reli­giös, frei­lich häu­fig in fal­scher Weise. Der Apos­tel Pau­lus spricht im Phil­ip­per­brief von sol­chen, deren Gott der Bauch ist. Also auch diese Bauch­an­be­ter haben einen Gott, näm­lich ent­we­der die Gau­men­lust oder die Geschlechts­lust. Aber einen Gott haben sie, weil sie näm­lich die­ser Lust so die­nen, wie man nur Gott die­nen darf. Die rechte Ver­eh­rung Got­tes frei­lich ergibt sich nur aus dem rich­ti­gen Glau­ben. Nur wer den wah­ren Gott kennt, kann ihm auch die rich­tige Ver­eh­rung bezei­gen. Da sieht man wie­der an die­ser Stelle, daß es nicht gleich­gül­tig ist, was einer glaubt. Er muß das Rechte glau­ben, um recht ver­eh­ren zu kön­nen. Er muß an den wah­ren Gott glau­ben, um ihm den Got­tes­dienst in Geist und Wahr­heit zeu­gen zu kön­nen.

Die Ver­eh­rung Got­tes geschieht auf zwei Ebe­nen, ein­mal unmit­tel­bar und zum ande­ren mit­tel­bar. Unmit­tel­bar ist die Ver­eh­rung Got­tes durch Hand­lun­gen, die Ehr­furcht, Aner­ken­nung, Unter­wer­fung aus­drü­cken. Sol­che Hand­lun­gen sind die Selbst­hin­gabe des eige­nen Her­zens, also die Bereit­schaft, Gott zu die­nen mit sei­nem Leben und mit sei­nem Werk, Gebet in sei­nen man­nig­fa­chen For­men als Dank-, Lob-, Bitt­ge­bet, Opfer, vor allem das Opfer des Neuen Bun­des, das eucha­ris­ti­sche Opfersa­kra­ment, Wei­he­ga­ben, die mit dem Opfer in Zusam­men­hang ste­hen, lit­ur­gi­sche Akte und Zere­mo­nien, die unmit­tel­bar auf Gott hin­ge­rich­tet sind, auch Gelübde und Eid. Das sind die For­men, in denen der Mensch unmit­tel­bar Gott Ver­eh­rung und Unter­wer­fung erweist. Bei die­sen Akten sind innere und äußere Seite zu unter­schei­den. Die innere Seite ist ent­schei­dend. Bei allen reli­giö­sen Hand­lun­gen muß das Herz dabei­sein, denn Gott sind die­je­ni­gen ein Greuel, die ihn nur mit den Lip­pen ehren. Das Herz muß Gott über­ge­ben wer­den, und aus dem Her­zen müs­sen die äuße­ren Hand­lun­gen, die wir als Got­tes­ver­eh­rung bezeich­nen, kom­men. Aber auch die äuße­ren Hand­lun­gen sind not­wen­dig; denn der Mensch besteht aus Leib und Seele. Er soll nicht nur inner­lich Gott ehren, er soll ihn auch mit äuße­ren Hand­lun­gen ehren. Die äuße­ren Hand­lun­gen wie­derum kön­nen auch in Gemein­schaft Gott dar­ge­bracht wer­den, denn wir sind ein sozia­les Gefüge, und weil wir eine Gemein­schaft sind, sol­len wir auch als Gemein­schaft Gott ehren, nicht nur ein­zeln, auch die Gesamt­heit soll Gott die­nen. Und weil es eine reli­giöse Gemein­schaft gibt, die wir die Kir­che nen­nen, des­we­gen soll der gött­li­che Kult, soll der Gott erwie­sene Got­tes­dienst auch öffent­lich geübt wer­den. Des­we­gen hal­ten wir Pro­zes­sio­nen und unter­neh­men Wall­fahr­ten. Wir bekun­den unse­ren Glau­ben und unsere Got­tes­ver­eh­rung in der Öffent­lich­keit.

Die Arten des Got­tes­diens­tes sind außer­or­dent­lich reich­hal­tig. Wir unter­schei­den die gro­ßen Grup­pen der lit­ur­gi­schen Got­tes­ver­eh­rung und der außer­li­t­ur­gi­schen Got­tes­ver­eh­rung. Die lit­ur­gi­sche Got­tes­ver­eh­rung, also in den For­men und nach den Nor­men, wel­che die Kir­che fest­setzt, ist zwei­fel­los die höchste Form der Got­tes­ver­eh­rung. Sie ist der Maß­stab für jede andere. Diese lit­ur­gi­sche Got­tes­ver­eh­rung brin­gen wir vor allem dar in der Feier des hei­li­gen Meß­op­fers, dann aber auch in der Spen­dung und im Emp­fang der Sakra­mente. Das ist lit­ur­gi­sche Got­tes­ver­eh­rung, vor­ge­nom­men von den dafür bestimm­ten Per­so­nen, in den von der Kir­che ver­ord­ne­ten For­men, nach den Nor­men, wel­che die Kir­che dafür auf­ge­stellt hat. Die­ser lit­ur­gi­sche Got­tes­dienst schützt das gläu­bige Volk vor der Will­kür des ein­zel­nen Kir­chen­die­ners. Die Kir­che hat mit bestimm­ten Geset­zen, die man Rubri­ken nennt, die­sen Got­tes­dienst geord­net, und es ist ein schwe­res Ver­säum­nis, diese Rubri­ken zu miß­ach­ten und sich nach Will­kür im lit­ur­gi­schen Got­tes­dienst betra­gen.

Neben dem lit­ur­gi­schen Got­tes­dienst hat auch der außer­li­t­ur­gi­sche seine Berech­ti­gung, ja seine Not­wen­dig­keit. Wer nur lit­ur­gisch Gott ver­eh­ren würde, der wird leicht reli­giös seicht und ober­fläch­lich. Wer nur lit­ur­gisch Gott den Dienst dar­brin­gen wollte, bei dem besteht die Gefahr, daß er in der Rubri­zis­tik erstickt. Nein, man muß mit dem Her­zen, mit der Per­sön­lich­keit in das lit­ur­gi­sche Gesche­hen ein­ge­hen. Das kann man nur, wenn man im außer­li­t­ur­gi­schen Got­tes­dienst das Herz dafür berei­tet hat. Wir müs­sen also per­sön­li­che, indi­vi­du­elle Fröm­mig­keit üben, indem wir einen bestimm­ten Typus des reli­giö­sen Lebens ent­wi­ckeln, wie er uns ange­paßt ist und wie er bei uns ange­bracht ist. Hierin besteht eine große Man­nig­fal­tig­keit, und man soll die Frei­heit, die die Gläu­bi­gen auf die­sem Gebiet haben, nicht beschnei­den. Der eine hat eine beson­dere Ver­eh­rung des hei­li­gen Judas Thad­däus. Laßt sie ihm! Ein andere ist ein beson­de­rer Ver­eh­rer des hei­ligs­ten Her­zens Jesu. O wie glück­lich, wer die­ses hei­ligste Herz innig ver­ehrt! Wie­der andere haben eine zarte Bezie­hung zur Got­tes­mut­ter. O daß sie sie doch alle hät­ten! Frei­lich muß die außer­li­t­ur­gi­sche Fröm­mig­keit ihr Maß am Glau­ben und an der lit­ur­gi­schen Fröm­mig­keit neh­men, sonst glei­tet sie ab in Sen­ti­men­ta­li­tät, Sek­tie­rer­tum und Schwär­me­rei.

Neben der unmit­tel­ba­ren Got­tes­ver­eh­rung gibt es die mit­tel­bare Got­tes­ver­eh­rung. Sie besteht in den sitt­li­chen Hand­lun­gen, die auf Gott bezo­gen sind. Sie besteht darin, daß wir unser gan­zes Leben unter das große Vor­zei­chen, Gott damit zu ehren, stel­len. Diese mit­tel­bare Got­tes­ver­eh­rung umfaßt also alle Tugen­den, die wir erwer­ben und ent­wi­ckeln, um auf diese Weise im Dienste Got­tes uns aus­zu­zeich­nen. Man kann Gott nicht immer nur mit der Zunge ehren, aber man kann ihn immer mit sei­nem Leben ehren. Die hei­lige Fran­ziska von Rom sprach, wenn sie vom Gebet in die Küche geru­fen wurde: „Der Herd ist genauso hei­lig wie der Altar.“ Also nicht nur beten, auch arbei­ten, und zwar arbei­ten als eine andere Form des Gebe­tes. „Alle Fröm­mig­keit, die sich nicht mit der recht­mä­ßi­gen Aus­übung eines Beru­fes ver­ein­ba­ren läßt, ist falsch“, sage nicht ich, sagt der hei­lige Franz von Sales. Trage Gott in dein Leben, und dein Leben trägt dich zu Gott. Wir müs­sen unser Tage­werk so gut wie mög­lich, so voll­kom­men wie mög­lich ver­rich­ten, um auf diese Weise Gott zu ehren. „Alles, was ihr tut in Wort oder Werk, tut alles zur Ehre Got­tes!“ So mahnt der Apos­tel. Ich halte nichts von einer Fröm­mig­keit, die sich im Leben nicht bewährt hat. Ich halte nichts von From­men, die im Beruf ver­sa­gen. Wir müs­sen unser gan­zes Leben, nicht nur unsere Gebete Gott wei­hen. So wol­len wir in die­sem mit­tel­ba­ren Got­tes­dienst uns vor denen, die uns als Fromme ver­spot­ten, bewäh­ren. Unter den Tugen­den, die wir hier ent­wi­ckeln, sind beson­ders zu erwäh­nen die Werke der geist­li­chen und der leib­li­chen Barm­her­zig­keit. Es sind ja jeweils sie­ben, aber diese sie­ben Werke sind gewis­ser­ma­ßen eine Zusam­men­fas­sung des­sen, was wir dem Nächs­ten an Liebe schul­den. Unwis­sende beleh­ren, Betrübte trös­ten, Hung­rige spei­sen, Nackte beklei­den – das ist eine kleine Aus­wahl aus die­sen vier­zehn Wer­ken der geist­li­chen und leib­li­chen Barm­her­zig­keit, die uns auf­ge­tra­gen sind und die unser wirk­li­cher, mit­tel­ba­rer Got­tes­dienst sind.

Die Reli­gio­si­tät, die Fröm­mig­keit ist eine Tugend. Eine Tugend ist eine Fer­tig­keit im Guten. Eine Tugend hat immer einen Gegen­stand und ein Motiv. Wel­ches ist der Gegen­stand der Tugend der Reli­gio­si­tät? Nun, der Gegen­stand ist die Gott geschul­dete Ehr­er­wei­sung. Das Motiv ist das Ver­hält­nis, in dem die unend­li­che  Majes­tät Got­tes zu der Nied­rig­keit des Men­schen steht, der gewal­tige Abstand, in dem Gott zu den Men­schen steht. Wir haben die Akte zu ver­rich­ten, mit denen Gott geehrt wird, unmit­tel­bar und mit­tel­bar, und wir haben uns dafür anzu­trei­ben durch die Erkennt­nis der Abhän­gig­keit, der schlecht­hin­ni­gen Abhän­gig­keit von Gott. Pytha­go­ras, den wir ja aus der Schule ken­nen, war nicht nur ein Mathe­ma­ti­ker, son­dern auch ein Phi­lo­soph. Und der heid­ni­sche Pytha­go­ras hat ein­mal gesagt: „Man muß die Jugend von Anfang an leh­ren, die Göt­ter und die Gesetze zu ehren. Denn es ist offen­bar, daß der Men­schen Leben und Werk in der Got­tes­furcht und Fröm­mig­keit sei­nen Halt hat und sei­nen rech­ten Lauf erhält.“ Das sagt ein Heide, der Heide Pytha­go­ras. Die Jugend von Anfang an leh­ren, daß sie Gott (denn Göt­ter haben wir ja nicht) und die Gesetze ehren. Dadurch gewinnt das Leben Halt und nimmt sei­nen recht­mä­ßi­gen Ver­lauf.

Wir sin­gen oft im Got­tes­dienst das schöne Lied:
„Alles mei­nem Gott zu Ehren,
in der Arbeit, in der Ruh’!
Got­tes Ehre soll ver­meh­ren,
was ich rede, was ich tu’!“
Amen.

Predigt von Professor May, 24.05.1998
« Letzte Änderung: 17. Januar 2016, 08:07:26 von Tina 13 »
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2876 am: 17. Januar 2016, 11:55:58 »
Ich will, dass die Welt weiß, wie sehr Ich die Menschen liebe, denn Ich liebe selbst den Geringsten, den Geplagtesten und den Unwürdigsten.
Ich habe die alleinige Autorität zu richten. Nicht einem Einzigen von euch ist dieses Recht gegeben.
Haltet inne und denkt nach. Meine Anweisungen sind immer noch die gleichen, wie sie der Menschheit während Meiner Zeit auf Erden gegeben wurden. Der einzige Unterschied besteht heute darin, dass viele Menschen aufgrund der Fortschritte in der Wissenschaft glauben, sie seien größer als Gott. Viele glauben so sehr an ihre eigene Unsterblichkeit, dass sie sich entschieden haben, nicht zu akzeptieren, dass sie von Gott geschaffen wurden. Viele denken, sie hätten die Macht, Gottes Gesetze umzuschreiben.
Viele haben sich entschieden, einen neuen Turm zu Babel zu errichten, und wenn sie dies tun, wird er durch nur einen Schlag mit der Hand Meines Vaters zum Einsturz kommen. Dann wird der Mensch erkennen, dass Leben nur existieren kann mit Gott und für Gott, in Übereinstimmung mit dem Willen Gottes. Es gibt kein Leben ohne Gott.

Euer Jesus

Auszug aus 1020. Menschen, die in der heutigen Welt leben, sind nicht anders als jene, die vor Tausenden von Jahren gelebt haben.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2877 am: 17. Januar 2016, 14:37:21 »
"Schmerz, Krankheit, Elend und Tod werden die ganze Welt erfassen!
Doch es musste so kommen, weil die Menschheit in ihrem Stolz, GOTT auf die Seite stellt! Die Menschen wollen grösser sein als GOTT! Ja, viele Menschen wollen GOTT nicht mehr dienen!
Viele Bischöfe und Priester tragen dafür grosse Schuld. Denn immer noch schweigen sie, anstatt für GOTT einzustehen und ihre Herden auf gute Weide zu führen. Nein, viele Priestersöhne überlassen die Herden ihrem Schicksal und schauen zu, wie Satan grosse Ernte hält!
Doch diese Zeit geht bald zu Ende!
Aber, wie gesagt, diese Zeit wird schmerzvoll sein!
Denn GOTT ist auch gerecht!
Wohl ist die Barmherzigkeit GOTTES immer da!
Seine Liebe ist unendlich gross für jeden, der umkehrt und Busse tut!"

Auszug aus Botschaft der lieben Gottesmutter 31. Dezember 2013
Myrtha-Maria, eine Sühneseele für katholische Bischöfe und Priester. Sie durchleidet während der hl. Messe den Kreuzweg Jesus.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2878 am: 17. Januar 2016, 14:38:44 »
Myrtha-Maria, eine Sühneseele für katholische Bischöfe und Priester. Sie durchleidet während der hl. Messe den Kreuzweg Jesus.

Botschaft der lieben Gottesmutter 31. Dezember 2013

Meine geliebten Kinder:
Schon lange habe ich euch vorbereitet auf die Zeit, die jetzt kommen wird!
Denn die Bekehrung hat immer noch nicht stattgefunden!
Die Zukunft wird schmerzvoll sein!
Doch seid nicht traurig, weil jetzt viele schmerzliche Veränderungen stattfinden! Habt Mut. Ich habe versprochen, bei euch zu sein. Streckt mir jeden Tag die Hände entgegen und ich werde euch durch die schmerzvolle Zeit führen! Jetzt sind die Prüfungen gross! Doch, habt Mut!
Ich bin mit euch und bitte euch:
Ruft jeden Tag den Heiligen GEIST an, dass ER euch stärkt und den Weg zeigt, den ihr gehen sollt!
Denn die Verwirrung wird gross werden!
Schmerz, Krankheit, Elend und Tod werden die ganze Welt erfassen!
Doch es musste so kommen, weil die Menschheit in ihrem Stolz, GOTT auf die Seite stellt! Die Menschen wollen grösser sein als GOTT! Ja, viele Menschen wollen GOTT nicht mehr dienen!
Viele Bischöfe und Priester tragen dafür grosse Schuld. Denn immer noch schweigen sie, anstatt für GOTT einzustehen und ihre Herden auf gute Weide zu führen. Nein, viele Priestersöhne überlassen die Herden ihrem Schicksal und schauen zu, wie Satan grosse Ernte hält!
Doch diese Zeit geht bald zu Ende!
Aber, wie gesagt, diese Zeit wird schmerzvoll sein!
Denn GOTT ist auch gerecht!
Wohl ist die Barmherzigkeit GOTTES immer da!
Seine Liebe ist unendlich gross für jeden, der umkehrt und Busse tut!
Aber die Gerechtigkeit GOTTES wird auch gegen den unendlichen Stolz walten, den Satan ausgestreut hat und dem viele Menschen verfallen sind!
Betet, meine Kinder. Betet. Ja, betet besonders jetzt in der kommenden Zeit. Bleibt wachsam und wie ich schon immer sagte: Lasst euch nicht wegreissen vom engen Weg, denn rechts und links lauern Verderben und Irrtum.
Bleibt standhaft. Ich verspreche euch, wenn immer ihr mich bittet, bin ich mitten unter euch. Harrt aus, denn jetzt wird eine neue Zeit beginnen!
Betet * Betet * Betet

Myrtha: „Oh MUTTER, warum nur muss es zuerst soweit kommen! Ja, dieser furchtbare Ungehorsam, Sünde und Schuld. Auch wir sind mitschuldig. Oh MUTTER, sei und bleib unsere Fürbitterin bei GOTT. Ja, hilf Du, oh MUTTER, dass wir nicht unter gehen.
Pater Pio, Bruder Klaus, Schwester Faustina: Bitte, bleibt unser Fürbitter.
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« Antwort #2879 am: 17. Januar 2016, 14:41:04 »
Bischöfe und Priester. Sie durchleidet während der hl. Messe den Kreuzweg Jesus.
Botschaft der lieben Gottesmutter , Botschaft 9. Januar 2014

Meine geliebten Kinder:
Ich weiss, ihr seid heute sehr traurig. Wieder ist eine Seele zu GOTT heimgegangen. Und du, mein Kind: Ich weiss, du hast Angst, jetzt dies zu sagen. Doch nicht du sagst es, sondern ich, die himmlische MUTTER.
Bald werdet ihr einen neuen Fürbitter haben. Denn durch sein schweres Leiden, das er über lange Zeit geduldig ertrug und es auch immer wieder GOTT aufopferte, hat er viele Gnaden empfangen.
Und auch du, mein geliebter Priestersohn: Auch du hast durch dein Schmerz und Leiden schon viele Gnaden empfangen; für dich selbst und auch für viele deiner Mitbrüder im Priesteramt.
Darum sage ich euch: Freut euch und seid nicht traurig!
Meine geliebten Kinder:
In den vergangenen Tagen, da der Geburt CHRISTI gedacht wurde, sind durch den unwürdigen Empfang der heiligen Eucharistie, wieder viele schwere Sünden begangen worden! Ja, es steht in der heiligen Schrift, was geschieht, wenn der Leib und das Blut des HERRN unwürdig, in schwerer Sünde, empfangen werden!
Meine geliebten Kinder:
Weil die heiligen zehn Gebote nicht mehr gelehrt und gehalten werden, ist Furchtbarstes über die ganze Menschheit hereingebrochen: Krieg, Leid, Hunger, Not, Tod.
Ja, alles Furchtbare ist gekommen, weil die Menschheit weiter der Lüge verfällt. Lügen und Stehlen! Dies geschieht in allen Völkern und Regierungen!
Meine geliebten Kinder, darum bitte ich euch:
Betet. Ja, betet und opfert, wie ich es immer sagte. Verlasst den engen Weg nie. Ihr alle kennt die ewige Wahrheit noch und wisst um den wahren Glauben; den sollt ihr leben und nicht auf jene hören, die anderes lehren und verkünden.
Meine geliebten Kinder:
Ja, die Welt steht am Abgrund. Und schon vor langer Zeit habe ich euch gesagt, was geschieht, wenn keine Umkehr und Reue stattfinden! Ja, Reue und Umkehr sind immer noch nicht geschehen! Im Gegenteil: Es wird weiter gesündigt und so viele Menschen sind Satan hörig!
Darum rufe ich euch wieder auf:
Betet. Bringt Opfer. Tut Busse. So könnt ihr noch Seelen retten, die am Abgrund stehen.
Wohl haben in diesen Tagen viele Lichter auf Strassen und Plätzen gebrannt. Aber in so vielen Seelen blieb es finster!
Geht den engen Weg. Vertraut eurer MUTTER. Wieder sage ich euch: Streckt mir eure Hände entgegen. Ich werde euch festhalten und durch das Tränental führen!

Betet. Betet. Bleibt standhaft und treu. Bittet den heiligen GEIST um Seinen Beistand. ER wird euch sagen, was gut ist und was nicht gut ist. Ja, betet und bleibt treu.
Betet * Betet * Betet
Ich, eure MUTTER, segne euch !
Myrtha: „Oh GOTT, erbarm Dich. Oh MUTTER: Bitt Du Deinen göttlichen SOHN, dass ER den Arm des VATERS zurückhält. GOTT will doch nicht, dass Seelen verloren gehen.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

 

La Salette 1846



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Du hörst die Stimme deines Gewissens: Es lobt, tadelt oder quält dich. Diese Stimme kannst du nicht los werden. Sie weist dich hin auf Gott, den unsichtbaren Gesetzgeber. Daher lässt das Gewissen uns nicht im Zweifel darüber, daß wir für unser Tun verantwortlich sind und daß wir einmal gerichtet werden. Jeder hat eine Seele, für die zu sorgen seine einzige Aufgabe in dieser Welt ist. Diese Welt ist nur eine Schranke, die uns vom Himmel oder der Hölle trennt. »Wir haben hier keine bleibende Stätte, sondern suchen die zukünftige.« (Hebr 13, 14)

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