Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4660689 mal)

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« Antwort #2952 am: 06. Februar 2016, 07:15:11 »
Paul Miki und Gefährten

Ordensmann, Missionar, Märtyrer
* um 1565 in Kyoto in Japan
† 5. Februar 1597 in Nagasaki in Japan

In den furchtbaren Verfolgungen, denen die Christen Japans seit 1587 ausgesetzt waren, erlitten am 6. Februar 1597 sechsundzwanzig Christen in Nagasaki das Martyrium: außer dem japanischen Jesuiten Paul Miki zwei weitere japanische Jesuiten, sechs spanische Franziskaner und siebzehn Franziskaner-Terziaren. Sie wurden auf einem Hügel außerhalb der Stadt gekreuzigt und verbrannt. Noch vom Kreuz herab predigte Paul Miki den Heiden und ermutigte die Christen zum Aushalten. Er dankte Gott für die Gnade, dass er im gleichen Alter wie sein Erlöser und wie er am Kreuz sterben durfte. Diese Märtyrer wurden 1862 heilig gesprochen.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2953 am: 06. Februar 2016, 07:16:17 »
Zeno von Verona (?-um 380), Bischof

„Er hatte Mitleid mit ihnen“

Liebe, was bist du gut und reich! Was bist du mächtig! Nichts besitzt der, der dich nicht besitzt. Du bist es, die du aus Gott einen Menschen hast machen können. Du hast Ihn dazu gebracht, sich herabzuneigen und sich für eine bestimmte Zeit von seiner unermesslichen Majestät zu entfernen. Du hast ihn neun Monate lang als Gefangener im Schoß der Jungfrau zurückgehalten. Du hast Eva in Maria die Heilung gebracht. Du hast Adam in Christus erneuert. Du hast das Kreuz vorbereitet, zum Heil der schon verlorenen Welt [...]

Liebe, du bist es, die du dich damit begnügst, nackt zu bleiben, um den Nackten bekleiden zu können. Für dich ist der Hunger ein üppiges Mahl, wenn ein hungernder Armer dein Brot gegessen hat. Dein Reichtum besteht darin, alles, was du besitzt der Barmherzigkeit zu überlassen. Du allein läßt dich nicht bitten. Den Bedrängten eilst du sofort zu Hilfe, selbst wenn es dich etwas kostet und in welcher Not auch immer sie sich befinden. Du bist das Auge der Blinden, der Fuß des Lahmen, der sicherste Schild der Witwen und Waisen. Du liebst deine Feinde dergestalt, dass niemand den Unterschied ergründen kann, den du zwischen ihnen und deinen Freunden machst.

Du bist es, o Liebe, die die himmlischen Geheimnisse den menschlichen Dingen beigesellt und die menschlichen Geheimnisse den himmlischen Dingen. Du bist die Hüterin all dessen, was göttlich ist. Du bist es, die im Vater alles leitet und ordnet. Du bist der Gehorsam des Sohnes. Du bist es, die im Heiligen Geist jubelt. Weil du eins bist in den drei Personen, kannst du nicht geteilt werden. Hervorquellend aus der Quelle, die der Vater ist, gießt du dich ganz aus in den Sohn, ohne dich vom Vater zurückzuziehen. Ganz zu Recht sagt man, dass „Gott die Liebe ist“ (1Joh 4,16), weil du allein die Kraft der Dreieinheit bewegst.

Predigt De spe, fide et caritate, 9; PL 11,278
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2954 am: 06. Februar 2016, 09:14:08 »
Erstes Buch der Könige 3,4-13.

In jenen Tagen ging der König Salomo nach Gibeon, um dort zu opfern; denn hier war die angesehenste Kulthöhe. Tausend Brandopfer legte Salomo auf ihren Altar.
In Gibeon erschien der Herr dem Salomo nachts im Traum und forderte ihn auf: Sprich eine Bitte aus, die ich dir gewähren soll.
Salomo antwortete: Du hast deinem Knecht David, meinem Vater, große Huld erwiesen; denn er lebte vor dir in Treue, in Gerechtigkeit und mit aufrichtigem Herzen. Du hast ihm diese große Huld bewahrt und ihm einen Sohn geschenkt, der heute auf seinem Thron sitzt.
Und Salomo sprach: Herr, mein Gott, du hast deinen Knecht anstelle meines Vaters David zum König gemacht. Doch ich bin noch sehr jung und weiß nicht, wie ich mich als König verhalten soll.
Dein Knecht steht aber mitten in deinem Volk, das du erwählt hast: einem großen Volk, das man wegen seiner Menge nicht zählen und nicht schätzen kann.
Verleih daher deinem Knecht ein hörendes Herz, damit er dein Volk zu regieren und das Gute vom Bösen zu unterscheiden versteht. Wer könnte sonst dieses mächtige Volk regieren?
Es gefiel dem Herrn, dass Salomo diese Bitte aussprach.
Daher antwortete ihm Gott: Weil du gerade diese Bitte ausgesprochen hast und nicht um langes Leben, Reichtum oder um den Tod deiner Feinde, sondern um Einsicht gebeten hast, um auf das Recht zu hören,
werde ich deine Bitte erfüllen. Sieh, ich gebe dir ein so weises und verständiges Herz, dass keiner vor dir war und keiner nach dir kommen wird, der dir gleicht.
Aber auch das, was du nicht erbeten hast, will ich dir geben: Reichtum und Ehre, so dass zu deinen Lebzeiten keiner unter den Königen dir gleicht.

Psalm 119(118),9-10.11-12.13-14.

Wie geht ein junger Mann seinen Pfad ohne Tadel?
Wenn er sich hält an dein Wort.
Ich suche dich von ganzem Herzen.
Lass mich nicht abirren von deinen Geboten!

Ich berge deinen Spruch im Herzen,
damit ich gegen dich nicht sündige.
Gepriesen seist du, Herr.
Lehre mich deine Gesetze!

Mit meinen Lippen verkünde
ich alle Urteile deines Mundes.
Nach deinen Vorschriften zu leben
freut mich mehr als großer Besitz.

Evangelium nach Markus 6,30-34

In jener Zeit versammelten sich die Apostel, die Jesus ausgesandt hatte, wieder bei ihm und berichteten ihm alles, was sie getan und gelehrt hatten.
Da sagte er zu ihnen: Kommt mit an einen einsamen Ort, wo wir allein sind, und ruht ein wenig aus. Denn sie fanden nicht einmal Zeit zum Essen, so zahlreich waren die Leute, die kamen und gingen.
Sie fuhren also mit dem Boot in eine einsame Gegend, um allein zu sein.
Aber man sah sie abfahren, und viele erfuhren davon; sie liefen zu Fuß aus allen Städten dorthin und kamen noch vor ihnen an.
Als er ausstieg und die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen; denn sie waren wie Schafe, die keinen Hirten haben. Und er lehrte sie lange.
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« Antwort #2955 am: 06. Februar 2016, 12:15:11 »
2 Kor  6,4 -7 In allem erweisen wir uns als Gottes Diener: durch große Standhaftigkeit, in Bedrängnis, in Not, in Angst, unter Schlägen, in Gefängnissen, in Zeiten der Unruhe, unter der Last der Arbeit, in durchwachten Nächten, durch Fasten, durch lautere Gesinnung, durch Erkenntnis, durch Langmut, durch Güte, durch den Heiligen Geist, durch ungeheuchelte Liebe,   
durch das Wort der Wahrheit, in der Kraft Gottes, mit den Waffen der Gerechtigkeit in der Rechten und in der Linken,
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« Antwort #2956 am: 07. Februar 2016, 08:13:02 »
Nicht der Blick auf den Priester ist wichtig, sondern der gemeinsame Blick auf den Herrn. Nicht um Dialog geht es nun, sondern um gemeinsame Anbetung, um den Aufbruch zum Kommenden hin. Nicht der geschlossene Kreis entspricht dem Wesen des Geschehens, sondern gemeinsamer Aufbruch, der sich in gemeinsamer Richtung ausdrückt.
Papst Benedikt XVI. (Ratzinger Joseph, Der Geist der Liturgie. Eine Einführung)
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« Antwort #2957 am: 07. Februar 2016, 08:16:41 »
HERZ-JESU-FREITAG

"Jesus Christus, gib uns, hinzuschauen auf dich, auf dien durchbohrtes Herz.
Gib uns, dass unsere Augen und unser Herz... durch all die Kulissen dieser Zeit hindurchschauen auf dich, das gestorbene Weizenkorn, aus dem die hundertfältige Frucht der Liebe gekommen ist, von der wir alle leben. (Papst Beneditk XVI. - Meditation zur Karwoche)
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« Antwort #2958 am: 07. Februar 2016, 08:25:46 »
Richard von Wessex

König, Vater, Pilger
* im 7. Jahrhundert in Wessex in England
† um 720 in Lucca in Italien

Nach der Ende das 12. Jahrhunderts geschriebenen Lebensgeschichte war Richard angelsächsischer König, Mann der Wunna und Vater von Walburga, Willibald und Wunibald. Er unternahm mit den Söhnen 720 eine Pilgerfahrt nach Rom. Die Legende erzählt von der Begegnung mit einem kranken Mann, der von Richard geheilt wurde. Richard starb noch auf dem Hinweg in Lucca und wurde dort in der Kirche S. Frediano beigesetzt.
Richards Reliquien kamen um 1154 nach Eichstätt.
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« Antwort #2959 am: 07. Februar 2016, 08:26:58 »
Hl. Augustinus (354-430), Bischof von Hippo (Nordafrika) und Kirchenlehrer

„Fürchte dich nicht! Von jetzt an wirst du Menschen fangen"

Wie groß ist die Güte Christi! Petrus war ein Fischer, nunmehr aber verdient ein Redner großes Lob, wenn er fähig sein wird, diesen Fischer zu begreifen. Gerade deshalb sagt der Apostel Paulus den ersten Christen: „Seht doch auf eure Berufung, Brüder! Da sind nicht viele Weise im irdischen Sinn, nicht viele Mächtige, nicht viele Vornehme, sondern das Törichte in der Welt hat Gott erwählt, um die Weisen zuschanden zu machen, und das Schwache in der Welt hat Gott erwählt, um das Starke zuschanden zu machen. Und das Niedrige in der Welt und Verachtete hat Gott erwählt: das, was nichts ist, um das, was etwas ist, zu vernichten“ (1Kor 1,26-28). Denn wenn Christus in erster Linie einen Redner erwählt hätte, könnte der Redner sagen: „Ich wurde erwählt um meiner Rednergabe willen.“ Hätte er einen Senator erwählt, könnte der Senator sagen: „Ich wurde erwählt um meines Ranges willen.“ Und schließlich, hätte er einen Kaiser erwählt, so hätte dieser sagen können: „Er hat mich erwählt aufgrund meiner Macht.“ Alle diese Leute sollen schweigen, sollen etwas abwarten, sollen Ruhe halten. Sie werden nicht vergessen und nicht abgewiesen. Sie sollen nur etwas warten, weil sie sich ihres eigenen Daseins rühmen könnten.

„Gib mir, so sagt Christus, diesen Fischer, gib mir diesen einfachen und ungebildeten Menschen, gib mir den, mit dem der Senator nicht sprechen möchte, selbst wenn er ihm einen Fisch abkauft. Ja, gib mir diesen Menschen. Wenn ich ihn ganz erfüllt haben werde, dann wird man klar sehen, dass ich es bin, der in ihm handelt. Sicher, ich wirke auch im Senator, im Redner und im Kaiser [...] doch mein Wirken tritt mit mehr Klarheit zutage im Fischer. Der Senator, der Redner und der Kaiser können sich dessen rühmen, was sie sind. Der Ruhm des Fischers ist einzig Christus. Der Fischer also soll sie die Demut lehren, die das Heil erwirkt. Der Fischer soll ihnen vorangehen.

43. Predigt, 5-6
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La Salette 1846



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