Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4661763 mal)

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« Antwort #3248 am: 09. April 2016, 19:27:04 »
Hl. Clemens von Alexandrien (150-um 215), Theologe

„Aber schon war das Boot am Ufer“

Bitten wir den Logos, das Wort Gottes: Sei gnädig deinen Kindern, Meister, Vater, Führer Israels, Sohn und Vater, Einer und Zwei zugleich, Herr! Da wir doch deine Gebote befolgen, schenke uns die Gnade, dass wir ganz und gar dein Abbild (Gen 1,26) werden; dass wir nach unseren Kräften den Gott der Güte erkennen, den Richter ohne Härte. Schenke uns dich selbst ganz: dass wir in deinem Frieden leben und dass wir in deine Stadt verbracht werden; dass wir den Sturm der Sünde überstehen, ohne Schiffbruch zu erleiden, und dass wir ruhiges Fahrwasser erreichen durch den Heiligen Geist, durch die unaussprechliche Weisheit. Gewähre es uns, dass wir Tag und Nacht bis zur letzten Stunde dich lobpreisen und Dank abstatten dem Einen – Vater und Sohn, Sohn und Vater, Sohn, Erzieher (1 Kor 4,15), und zugleich dem Heiligen Geist.

Alles gehört dem Einen, in ihm ist alles, durch ihn ist alles eins, durch ihn ist die Ewigkeit, jeder einzelne von uns ist ein Glied an ihm (1 Kor 12,27). Sein ist die Herrlichkeit und die Ewigkeit; alles gehört dem Guten, alles dem Schönen, alles dem Weisen, alles dem Gerechten! Ihm sei Ehre und Ruhm jetzt und in Ewigkeit. Amen!

Paidagogos III, 12, 101
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #3249 am: 09. April 2016, 19:29:54 »
Apostelgeschichte 6,1-7.

In diesen Tagen, als die Zahl der Jünger zunahm, begehrten die Hellenisten gegen die Hebräer auf, weil ihre Witwen bei der täglichen Versorgung übersehen wurden.
Da riefen die Zwölf die ganze Schar der Jünger zusammen und erklärten: Es ist nicht recht, dass wir das Wort Gottes vernachlässigen und uns dem Dienst an den Tischen widmen.
Brüder, wählt aus eurer Mitte sieben Männer von gutem Ruf und voll Geist und Weisheit; ihnen werden wir diese Aufgabe übertragen.
Wir aber wollen beim Gebet und beim Dienst am Wort bleiben.
Der Vorschlag fand den Beifall der ganzen Gemeinde, und sie wählten Stephanus, einen Mann, erfüllt vom Glauben und vom Heiligen Geist, ferner Philippus und Prochorus, Nikanor und Timon, Parmenas und Nikolaus, einen Proselyten aus Antiochia.
Sie ließen sie vor die Apostel hintreten, und diese beteten und legten ihnen die Hände auf.
Und das Wort Gottes breitete sich aus, und die Zahl der Jünger in Jerusalem wurde immer größer; auch eine große Anzahl von den Priestern nahm gehorsam den Glauben an.

Psalm 33(32),1-2.4-5.18-19.

Ihr Gerechten, jubelt vor dem Herrn;
für die Frommen ziemt es sich, Gott zu loben.
Preist den Herrn mit der Zither,
spielt für ihn auf der zehnsaitigen Harfe!

Denn das Wort des Herrn ist wahrhaftig,
all sein Tun ist verlässlich.
Er liebt Gerechtigkeit und Recht,
die Erde ist erfüllt von der Huld des Herrn.

Das Auge des Herrn ruht auf allen, die ihn fürchten und ehren,
die nach seiner Güte ausschaun;
dass er sie dem Tod entreiße
und ihr Leben erhalte in Hungersnot.

Evangelium nach Johannes 6,16-21.

Als es aber spät geworden war, gingen seine Jünger zum See hinab,
bestiegen ein Boot und fuhren über den See, auf Kafarnaum zu. Es war schon dunkel geworden, und Jesus war noch nicht zu ihnen gekommen.
Da wurde der See durch einen heftigen Sturm aufgewühlt.
Als sie etwa fünfundzwanzig oder dreißig Stadien gefahren waren, sahen sie, wie Jesus über den See ging und sich dem Boot näherte; und sie fürchteten sich.
Er aber rief ihnen zu: Ich bin es; fürchtet euch nicht!
Sie wollten ihn zu sich in das Boot nehmen, aber schon war das Boot am Ufer, das sie erreichen wollten.
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« Antwort #3250 am: 10. April 2016, 10:24:32 »
Johannes Paul II. (1920-2005), Papst

„Liebst du mich?“

„Liebst du? […] Liebst du mich? […]“ Für immer, bis an sein Lebensende, sollte Petrus auf dem Weg weitergehen, begleitet von dieser dreimal gestellten Frage: „Liebst du mich?“ Und an der Antwort, die er damals gegeben hatte, maß er all sein Tun und Wirken – als er vor den Hohen Rat gerufen wurde, als er in Jerusalem ins Gefängnis geworfen wurde, aus dem er nicht mehr freikommen sollte […] und aus dem er dennoch freikam; und als er sich […] nach Antiochia, und dann noch weiter, von Antiochia nach Rom begab. Und in Rom, wo er bis ans Ende seiner Tage blieb, erkannte er die Macht der Worte, dass ihn ein anderer führen werde, wohin er nicht wolle […] (vgl. Joh 21,18). Und er wusste auch, dass dank dieser Worte die Kirche unablässig „an der Lehre der Apostel und an der Gemeinschaft, am Brechen des Brotes und an den Gebeten“ festhielt und dass „der Herr ihrer Gemeinschaft täglich die hinzufügte, die gerettet werden sollten“ (Apg 2,42.47) […]

Petrus kann sich nie mehr von dieser Frage losmachen: „Liebst du mich?“ Er trägt sie mit sich, wohin er auch geht. Er trägt sie durch die Jahrhunderte, durch die Generationen. Mitten unter die jungen Völker und jungen Nationen. Mitten unter die immer neuen Sprachen und Rassen. Er trägt sie allein und ist doch nicht mehr allein. Andere tragen sie mit ihm […] Es gab und gibt sehr viele Männer und Frauen, die wussten und die noch heute wissen, dass ihr ganzes Leben allein und ausschließlich dann Wert und Sinn hat, wenn es Antwort gibt auf eben diese Frage: Liebst du? Liebst du mich? Sie haben ihre Antwort gegeben und geben sie noch immer in vollkommener Weise – eine heroische Antwort – oder jetzt in allgemeiner, üblicher Weise. Aber in jedem Fall wissen sie, dass ihr Leben, dass das menschliche Leben überhaupt in dem Maße Wert und Sinn hat, als es Antwort ist auf die Frage: Liebst du? Einzig und allein dank dieser Frage ist das Leben wert, gelebt zu werden.

(Predigt beim Gottesdienst vor der Basilika Notre-Dame in Paris am 30. Mai 1980 (Predigten u. Ansprachen v. Papst Joh. Paul II. bei seiner Pilgerfahrt nach Frankreich. Verlautbarungen des Apostol. Stuhls ; 21. Bonn: Sekretariat der Dt. Bischofkonferenz)
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #3251 am: 10. April 2016, 13:31:26 »
Apostelgeschichte 5,27b-32.40b-41.

In jenen Tagen verhörte der Hohepriester die Apostel
und sagte: Wir haben euch streng verboten, in diesem Namen zu lehren; ihr aber habt Jerusalem mit eurer Lehre erfüllt; ihr wollt das Blut dieses Menschen über uns bringen.
Petrus und die Apostel antworteten: Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.
Der Gott unserer Väter hat Jesus auferweckt, den ihr ans Holz gehängt und ermordet habt.
Ihn hat Gott als Herrscher und Retter an seine rechte Seite erhoben, um Israel die Umkehr und Vergebung der Sünden zu schenken.
Zeugen dieser Ereignisse sind wir und der Heilige Geist, den Gott allen verliehen hat, die ihm gehorchen.
dann verboten sie den Aposteln, im Namen Jesu zu predigen, und ließen sie frei.
Sie aber gingen weg vom Hohen Rat und freuten sich, dass sie gewürdigt worden waren, für seinen Namen Schmach zu erleiden.

Psalm 30(29),2.4.5-6abcd.12a.13b.

Ich will dich rühmen, Herr,
denn du hast mich aus der Tiefe gezogen
und lässt meine Feinde nicht über mich triumphieren.
Herr, du hast mich herausgeholt aus dem Reich des Todes,
aus der Schar der Todgeweihten mich zum Leben gerufen.

Singt und spielt dem Herrn, ihr seine Frommen,
preist seinen heiligen Namen!
Denn sein Zorn dauert nur einen Augenblick,
doch seine Güte ein Leben lang.

Wenn man am Abend auch weint,
am Morgen herrscht wieder Jubel.
Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt,
Herr, mein Gott, ich will dir danken in Ewigkeit.

Buch der Offenbarung 5,11-14.

Ich, Johannes, sah und hörte die Stimme von vielen Engeln rings um den Thron und um die Lebewesen und die Ältesten; die Zahl der Engel war zehntausendmal zehntausend und tausendmal tausend.
Sie riefen mit lauter Stimme: Würdig ist das Lamm, das geschlachtet wurde, Macht zu empfangen, Reichtum und Weisheit, Kraft und Ehre, Herrlichkeit und Lob.
Und alle Geschöpfe im Himmel und auf der Erde, unter der Erde und auf dem Meer, alles, was in der Welt ist, hörte ich sprechen: Ihm, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm gebühren Lob und Ehre und Herrlichkeit und Kraft in alle Ewigkeit.
Und die vier Lebewesen sprachen: Amen. Und die vierundzwanzig Ältesten fielen nieder und beteten an.

Evangelium nach Johannes 21,1-19.

In jener Zeit offenbarte sich Jesus den Jüngern noch einmal. Es war am See von Tiberias, und er offenbarte sich in folgender Weise.
Simon Petrus, Thomas, genannt Didymus - Zwilling-, Natanaël aus Kana in Galiläa, die Söhne des Zebedäus und zwei andere von seinen Jüngern waren zusammen.
Simon Petrus sagte zu ihnen: Ich gehe fischen. Sie sagten zu ihm: Wir kommen auch mit. Sie gingen hinaus und stiegen in das Boot. Aber in dieser Nacht fingen sie nichts.
Als es schon Morgen wurde, stand Jesus am Ufer. Doch die Jünger wussten nicht, dass es Jesus war.
Jesus sagte zu ihnen: Meine Kinder, habt ihr nicht etwas zu essen? Sie antworteten ihm: Nein.
Er aber sagte zu ihnen: Werft das Netz auf der rechten Seite des Bootes aus, und ihr werdet etwas fangen. Sie warfen das Netz aus und konnten es nicht wieder einholen, so voller Fische war es.
Da sagte der Jünger, den Jesus liebte, zu Petrus: Es ist der Herr! Als Simon Petrus hörte, dass es der Herr sei, gürtete er sich das Obergewand um, weil er nackt war, und sprang in den See.
Dann kamen die anderen Jünger mit dem Boot - sie waren nämlich nicht weit vom Land entfernt, nur etwa zweihundert Ellen - und zogen das Netz mit den Fischen hinter sich her.
Als sie an Land gingen, sahen sie am Boden ein Kohlenfeuer und darauf Fisch und Brot.
Jesus sagte zu ihnen: Bringt von den Fischen, die ihr gerade gefangen habt.
Da ging Simon Petrus und zog das Netz an Land. Es war mit hundertdreiundfünfzig großen Fischen gefüllt, und obwohl es so viele waren, zerriss das Netz nicht.
Jesus sagte zu ihnen: Kommt her und esst! Keiner von den Jüngern wagte ihn zu fragen: Wer bist du? Denn sie wussten, dass es der Herr war.
Jesus trat heran, nahm das Brot und gab es ihnen, ebenso den Fisch.
Dies war schon das dritte Mal, dass Jesus sich den Jüngern offenbarte, seit er von den Toten auferstanden war.
Als sie gegessen hatten, sagte Jesus zu Simon Petrus: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich mehr als diese? Er antwortete ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich liebe. Jesus sagte zu ihm: Weide meine Lämmer!
Zum zweitenmal fragte er ihn: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich? Er antwortete ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich liebe. Jesus sagte zu ihm: Weide meine Schafe!
Zum drittenmal fragte er ihn: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich? Da wurde Petrus traurig, weil Jesus ihn zum drittenmal gefragt hatte: Hast du mich lieb? Er gab ihm zu Antwort: Herr, du weißt alles; du weißt, dass ich dich liebhabe. Jesus sagte zu ihm: Weide meine Schafe!
Amen, amen, das sage ich dir: Als du noch jung warst, hast du dich selbst gegürtet und konntest gehen, wohin du wolltest. Wenn du aber alt geworden bist, wirst du deine Hände ausstrecken, und ein anderer wird dich gürten und dich führen, wohin du nicht willst.
Das sagte Jesus, um anzudeuten, durch welchen Tod er Gott verherrlichen würde. Nach diesen Worten sagte er zu ihm: Folge mir nach!
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« Antwort #3252 am: 10. April 2016, 23:15:28 »
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322. Auferstehung

1. April 2016, Herz-Jesu-Freitag; № 322
Jesus spricht:
Auferstehung:
Durch Mein Leben und Meinen Tod durchbrach Ich die finstre Nacht.
Im Glanz und in der Herrlichkeit bin ich zum Vater zurückgekehrt.

Auferstehung:
Ich wollte durch Meine Dreifaltige Gottheit und durch die Zeichen Meines Lebens, Meines Todes und Meiner Auferstehung, das Geheimnis der Dreifaltigkeit, im Hauch des menschlichen Verstehens öffnen, darin der Glaube, die Hoffnung und die Liebe wohnen wollte
und immer wohnen wird.

Auferstehung:
Nach dem Fest Meiner Geburt, (Jesus zeigt die Mutter Gottes, wie ein Engel ihr erschien. Auch dieses Ereignis gehört dazu.)
ist es ein großes, tiefes, verbundenes, zweites Geschenk für die Menschen auf Erden, weil Ich, Gott, nach Meinem Tode,
noch nicht gleich zurückgekehrt war zum Vater.
[Die 40 Tage zwischen Auferstehung und Himmelfahrt.]
Ich begegnete den von Mir auserwählten Menschen sichtbar,
(Einige sahen die Wundmahle Jesu.)
damit sie Zeugnis geben, dass der Tod, dass der Tod für die Menschen, nicht der endgültige Tod sein wollte, durch Meine Auferstehung, und sie deshalb noch tiefer glauben sollten,
in der Hoffnung auf die Ewigkeit bei Mir und Meinem Vater mit dem Heiligen Geist.

Auferstehung:
Die Vollkommenheit rückte näher, die jedoch schon vollkommen war,
weil Ich die göttliche Vollkommenheit besitze.
Ich wollte und will dem Leben neuen, tiefen, Sinn geben durch die Aussendung des Heiligen Geistes aus der Herzens-Mitte Meines geliebten Vaters, damit die Menschen, den wahren Sinn des Lebens erkennen: Ihres Lebens – ihres Sterbens – ihres Ewigen Lebens.

Auferstehung – O vollkommene Liebe:
Der Tod – Mein Tod – brachte den Menschen den tiefen Sinn des Todes näher.
Die Seele – im Wasser der Reinigung [Taufe] – im Feuer der Reinigung [Fegfeuer]
wird erneuert, damit sie in Freiheit atme und lebe:
im Hause der Liebe;
im Hause der Vollkommenheit;
im Hause der Ewigkeit.

Aus Meines Herzens Mitte strömte lebendiges Wasser, um die Menschen vom ewigen Tod hinwegzuziehen und sie hinüber zu tragen zur Wahrheit, zur göttlichen Liebe, die ohne Ende sein wird.

Auferstehung:
Die Liebe wird es sein, die die Seele auferstehen lässt: Meine Liebe.
Meine Liebe – die den Tod bezwang.
Meine Liebe – die das größte Leiden auf Erden erduldete.
Meine Liebe – die den Geist der Wahrheit hinterließ, durch Meine Auferstehung.

Drei göttliche Ereignisse, die auf Erden sich niederließen.
Mein Leben.
(Jesus zeigt die Mutter Gottes als ihr der Engel erschien und sie „Ja“ sagte. Er zeigt Sein Leben auf Erden.)
Mein Tod.
(Jesus zeigt Seine Leiden. Schon im Mutterleib fing es an. Er litt mit Seiner Mutter schon von Anbeginn Seines Lebens. Seine Geißelung, Seine Wunden, Sein heiliges Blut, Sein Tod und wie Er im Schoß Seiner Mutter lag.)
Meine Auferstehung.
(Jesus erstand aus dem Grab und war noch unterwegs an verschiedenen Plätzen, bei verschiedenen Menschen. Dann fielen Strahlen aus Seinem Herzen in die Seelen im Fegefeuer.)

Glaube, Hoffnung, Liebe.
Glaube an Meine Gegenwart: gestern, heute und morgen.
Hoffe, dass nach deinem Tod du auferstehen wirst.
Liebe, denn die Liebe führt dich auf den Weg der Vollkommenheit.

Jede Seele, die glauben will, wird glauben können durch den Heiligen Geist, in dem Ich selber bin.
Denn Ich will atmen in den Seelen.
Ich will leben in den Seelen.
Ich will lieben in den Seelen.
So werdet ihr nicht sterben, ihr Seelen.
Ich will die Seelen heimführen, in das Herz des Vaters legen,
im Lichte des Heiligen Geistes.

Dreifaltiger Gott:
drei gewaltige, geheimnisvolle Ereignisse, die die Dreifaltigkeit ehren, durch euren Glauben, durch eure Hoffnung, durch eure Liebe.

Seht, Ich bin gekommen aus Liebe, damit eine Hoffnung aufstrahle,
die den Menschen den Sinn ihres Lebens eröffnen wollte
und durch euren Glauben verstärkt werden will, Stunde um Stunde.

Glaube, Hoffnung, Liebe.
O, welch eine Hinterlassenschaft.
O, welch ein Erbe für jede Seele, die „Ja“ sagt zu Mir.
Jede Seele wird leben durch Meine Auferstehung.
Doch nicht jede Seele will leben. (Jesus wird jetzt sehr traurig.)
Durch Meine Geburt – durch Mein Leben – durch Meine Verheißungen – durch Meine Leiden – durch Meinen Tod.

Durch Meine Auferstehung habe Ich alle an Mich gezogen.
Doch durch ihr „Nein“, das „Nein“ so vieler Menschen, haben sich zu viele gegen Mich entschieden.
Gestern, heute und morgen.
Sie werden nicht die Auferstehung erleben, die Ich ihnen schenken will.
Gestern, heute und morgen.
Das Feuer des Untergangs haben sie auf Erden in ihren Herzen getragen.
Dieses Feuer hat sie festgehalten am Tage ihres Todes.
Sie haben Mein Feuer des Heiligen Geistes und Meine Liebe nicht angenommen und sind so, mit dem Feuer des Untergangs, in das qualvolle Feuer der Hölle gefallen.
Ihre Auferstehung – sie ist verloren gegangen.
Durch ihren freien Willen, durch ihr „Nein“.
Durch ihr „Nein“ zum wahren Leben auf Erden.
Durch ihr „Nein“ zum ewigen Leben – bei Mir.

Das Kreuz steht aufrecht. Das Kreuz der Liebe.
Niemand kann es zerbrechen oder gar vertreiben.
Die Dreifaltigkeit legte sich aus Liebe in das Kreuz, in das blutende Kreuz, damit die Menschen das ewige Leben gewinnen.

Ein großes Geheimnis ist Meine Auferstehung.
Es gibt noch viele andere Geheimnisse Meiner Gottheit.
Wer will hineintauchen in die Göttlichen Geheimnisse nach seinem Tod?
Wer glaubt – wer hofft – wer liebt,
wird eintauchen, in ein gewaltiges Meer eintauchen.
In das Meer Meines Göttlichen Lebens im Himmel.
In das Meer Meines Göttlichen Sterbens.
In das Meer Meiner Göttlichen Auferstehung.
In das Meer der Ewigkeit!

In Meiner Auferstehung liegen Mein Leben – Meine Leiden – Mein Tod – Meine Gottheit, verbunden mit eurem Glauben, eurer Hoffnung und eurer Liebe, – im Hauch des Heiligen Geistes.

Dreifaltig – Eine Person.
Dreifaltig – Auf Erden und im Himmel.
Dies Geheimnis und viele andere Geheimnisse werden sich öffnen – für jene, die Mein Leben, Meinen Tod und Meine Auferstehung
in ihren Herzen tragen – durch Glaube, Hoffnung und Liebe.

(Das Gewand Jesu wird jetzt noch strahlender, noch weißer. Aus dem Herzen Jesu fließen drei Ströme: rot, gold und weiß. Auf Seinem Haupt ist jetzt eine goldene Krone. Jesus lächelt immer mehr. Jesus schaut voller Liebe auf die Menschen auf Erden. Die Mutter Gottes kommt und verteilt rote, goldene und weiße Rosen an die Menschen. Die meisten bekommen die Gottgeweihten. Der heilige Josef ist neben der Mutter Gottes und segnet die Menschen.)
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« Antwort #3253 am: 10. April 2016, 23:16:51 »
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323. Mit Jesus und durch Jesus

2. April 2016, Herz-Mariä-Samstag; № 323
Die Mutter Gottes spricht:
Meine Kinder, liebt und verehrt meinen Sohn, denn es ist Gott selbst, den ihr ehrt.

Meine Kinder!
Trotz aller Traurigkeit, will ich meine Freude in eure Herzen legen, damit ihr nicht den Mut verliert und beständig bleibt in der Treue zu Jesus. Vermehrt euren Glauben durch die Hoffnung und die Liebe,
damit das Gute vermehrt werde.

Meine Kinder!
Ihr seid vielen Gefahren ausgesetzt.
Doch seid gewiss, ihr steht nicht alleine auf dem Feld der Verwüstung, denn mein Sohn verlässt Seine Kinder nicht, so wie auch ich, eure Mutter, euch nie verlassen werde.
Viele von euch sind müde.
Viele von euch sind verzweifelt.
Viele von euch sind großen Gefahren ausgesetzt.
Meine Kinder, mein Sohn sagte euch:
Wer aushält bis zum Ende seines Lebens, wird das ewige Leben gewinnen [vgl. Jak 1,12].
Glaubt an die Worte meines Sohnes, damit ihr das ewige Leben nicht verliert. Alles Leid wird ein Ende haben.
Die neue Zeit wird kommen und euch nach Hause tragen – zum Vater der Liebe.

Haltet euch weiterhin fest an den Geboten Gottes.
Haltet euch fest an der Liebe meines Sohnes.
Alles, was Gott gab und noch geben wird,
wird nicht verloren gehen für euch, wenn ihr es festhaltet, durch euren Glauben.
Hütet euch vor der falschen Schlange. Sie will so viele ins Verderben führen.
Hütet euch vor den Menschen, die euch schaden und die Wahrheit vertreiben wollen.
Die Zeit liegt in tiefer Armut:
Weil so viele den wahren Reichtum verworfen haben.
Weil so viele meinen Sohn verworfen haben.
Weil so viele die Gebote Gottes verworfen haben.

Meine Kinder!
Für viele wird der Tod ein schwerer Tod werden.
Für viele wird der Tod ein ewiger Tod werden.
Ich will euch nicht ängstigen. Doch fallen zu viele auf die List Satans herein.
Mein Sohn sagte euch: Fürchtet euch nicht [vgl. z.B.: Matthäus 10; Matthäus 28].
Wenn ihr meinem Sohn folgt, habt ihr nichts zu befürchten.
Auch wenn Sturm und Hagel sich vermehren, werdet ihr von der Hand Gottes getragen werden – vom Leben zum ewigen Leben.
Hier auf Erden erscheint euch vieles so schwer.
Ich tröste euch, meine Kinder, mit den Worten: Mit Gottes Hilfe wird euer Weg, euer dorniger Weg, viele Rosen zum Blühen bringen.
Haltet durch mit dem Kreuz des Sieges und des Heiles.

Meine Kinder!
Die Auferstehung meines Sohnes, Jesus Christus, brachte euch eine neue Hoffnung.
Einen tieferen Sinn in eurem Leben durch die Liebe, die gekreuzigte,
blutende, barmherzige, brennende Liebe.
Die Auferstehung meines Sohnes soll auch euer Ziel sein.
Mit Jesus und durch Jesus zu leben.
Mit Jesus und durch Jesus zu lieben.
Mit Jesus und durch Jesus zu sterben.
Mit Jesus und durch Jesus auferstehen.

Meine Kinder, fürchtet euch nicht.
Ich bin gekommen aus dem Herzen meines Sohnes,
(Die Mutter Gottes kommt aus dem Herzen Jesu heraus und Jesus aus ihrem Herzen. Dann sieht man ihre Herzen, die sich tief berühren und ineinander versinken.)
weil wir euch stärken und trösten wollen in dieser Zeit, in dieser schweren Zeit, damit ihr das Ziel, eure Auferstehung, durch die Auferstehung meines Sohnes, nicht aus den Augen, aus dem Herzen, verliert.
Wer an meinen Sohn glaubt und seine Hoffnung in Liebe lebt, dem werde ich großen Trost schenken in der Stunde seines Todes, durch meine Gegenwart.
Dies ist ein Geschenk des Vaters im Himmel.
Ja, ich darf die Seele trösten, sie beschützen und heimführen, zum Herzen Gottes.

Meine Kinder!
Nach der Auferstehung meines Sohnes hinterließ Er euch den Heiligen Geist.
Durch Sein Leben und Leiden führt Er euch im Heiligen Geist
und durch euren Glauben, Hoffnung und Liebe, werdet ihr auferstehen mit dem Feuer des Heiligen Geistes.
Freut euch und jubelt.
Der Tod hat den Tod bezwungen.
Der Tod zerbrach den Tod.
Der Tod öffnet euch das Tor der Ewigkeit.
Glaube, Hoffnung, Liebe – sie sind der Schlüssel zum Tor des Dreifaltigen Herzens!
Stärke, Beständigkeit, Zuversicht – sollen euch tragen durch diese schwere Zeit.
So soll es sein. So wird es bleiben. Bis in alle Ewigkeit.

Meine Kinder, freut euch miteinander – füreinander und betet für die Verirrten. Betet für die Gleichgültigen, damit auch sie auferstehen und dem ewigen Tode entrinnen.
Ich danke euch, meine Kinder.
Ich segne euch und alle, die ihr im Herzen tragt.
Ich tröste auch jene, die euch vorausgingen und noch im Ort der Reinigung sind.
Auch sie will ich trösten: Durch die Güte des Vaters, durch das barmherzige Herz meines Sohnes und durch euren Glauben, durch eure Hoffnung und durch eure Liebe.

Ich danke euch, meine Kinder! Freut euch, meine Kinder.
Christus, der Herr, hat den Tod überwunden.
Freut euch und legt euch in das liebende Herz meines Sohnes Jesus.
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« Antwort #3254 am: 11. April 2016, 05:39:50 »
Hl. Stanislaus

Bischof von Kraków, Märtyrer

* um 1030 in Szczepanów (?) bei Krakau / Kraków in Polen
† 11. April 1079 in Krakau / Kraków in Polen

Stanislaus, um 1030 bei Krakau geboren, studierte in Gnesen und Paris, war dann zuerst Dorfpfarrer, seit 1072 Bischof von Krakau. Er lebte in strenger Armut; nach dem Tod seiner Eltern verteilte er sein Erbteil an die Armen. Er zog sich den Zorn des Königs Boleslaw II. zu, den er wegen seines anstößigen Lebens zurechtgewiesen und mit der Exkommunikation bedroht hatte. Am 11. April 1079 erschlug ihn der König während der Messe in der vor Krakau gelegenen Michaelskirche. Stanislaus wurde im Dom von Krakau bestattet. Er wurde 1253 heilig gesprochen.
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« Antwort #3255 am: 11. April 2016, 05:41:07 »
Hl. Ignatius von Antiochien (?-um 110), Bischof und Märtyrer

„Das ist das Werk Gottes, dass ihr an den glaubt, den er gesandt hat“

Ihr seid Kinder des wahren Lichtes, lasst euch also nicht ein auf Streit und schlechte Lehren. Folgt eurem Hirten in allem, wie es Lämmer tun. Denn es geschieht häufig, dass Wölfe, die scheinbar glaubwürdig sind, diejenigen in die Irre führen, die auf Gottes Wegen gehen. Bleibt also einig, so finden sie bei euch keinen Raum.

Achtet darauf, nur an einer Eucharistie teilzunehmen. Es gibt ja auch wirklich nur ein Fleisch unseres Herrn, einen Kelch, der uns in seinem Blut vereint und einen Altar, so wie es auch nur einen Bischof gibt, mit Priestern und Diakonen um sich. So wird alles, was ihr tut, Gottes Zustimmung finden [...] Meine Zuflucht ist das Evangelium. Es stellt für mich den lebendigen Jesus dar und die Apostel als Leitung der Kirche. Lasst uns auch die Propheten hochhalten, denn auch sie haben die Frohbotschaft angekündigt. Sie haben auf Christus gehofft und ihn erwartet; ihr Glaube an ihn hat sie gerettet. Als Heilige, die in der Einheit mit Jesus Christus verblieben, sind sie unserer Liebe und Bewunderung würdig; sie haben es verdient, von Jesus Christus bezeugt zu werden und Anteil zu haben am Evangelium, unserer gemeinsamen Hoffnung [...]

Wo Zwist und Zorn herrschen, wohnt Gott nicht. Aber der Herr vergibt allen, die Reue zeigen, wenn die Reue sie in die Einheit mit Gott zurückführt und in die Gemeinschaft mit dem Bischof. Ich glaube an die Gnade Jesu Christi, der all unsere Ketten lösen wird. Ich bitte euch inständig, handelt nie aus Zorn, sondern gemäß der Lehre Christi. Ich habe Leute sagen hören: „Was ich nicht in den Archiven finde, das glaube ich im Evangelium nicht“ [...] Mein Archiv ist Christus; meine unantastbaren Archive sind sein Kreuz, sein Tod und seine Auferstehung und der Glaube, der von ihm kommt. Von da her erwarte ich, gestützt durch euer Gebet, meine ganze Rechtfertigung.

Brief an die Gemeinde von Philadelphia
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La Salette 1846



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