Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4662076 mal)

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« Antwort #3376 am: 01. Mai 2016, 14:34:35 »
Der Geist  Der Herr verheißt denen, die mit ihm leben wollen, anstelle seiner äußeren Gegenwart das innere Leben, den Trost und das Feuer seines Geistes. Durch den Geist will er künftig wesentlicher und mächtiger bei ihnen sein als bisher in aller Sichtbarkeit des irdischen Daseins. Sie, die im Glauben angefangen haben, seine Vertrauten und seine Freunde zu werden, sie sollen in die Gemeinschaft des Geistes eintreten und damit selbst mehr und mehr in sich die heilige Erregung erfahren dürfen, von der der Herr lebte. Es soll sich ihnen selbst der Quell erschließen, der ihn zuerst belebte und in ihm nach vorwärts drängte. (B. Welte)
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #3377 am: 01. Mai 2016, 14:35:04 »
Hl. Josef, der Arbeiter

Den 1. Mai, der überall in der heutigen Welt als Tag der Arbeit begangen wird, hat Pius XII. zum Fest des heiligen Josef des Arbeiters bestimmt. Damit soll der heilige Josef geehrt, aber auch die Würde der menschlichen Arbeit bewusstgemacht werden. Josef hat als Handwerker gearbeitet und für seine Familie das Brot verdient. Die Arbeit, wie sie heute von der Masse der Arbeiter getan und auch erlitten wird; ist sehr verschieden von der Arbeit in der alten Welt. Aber immer geht es darum, dass der Mensch, indem er die Kraft seines Körpers und seines Geistes einsetzt, sein eigenes Leben verwirklicht, seine Persönlichkeit entfaltet und das Leben in dieser Welt lebenswert oder doch erträgli­cher macht. Der Christ weiß außerdem, dass er seine Arbeit von Gott her und zu Gott hin tut.
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« Antwort #3378 am: 01. Mai 2016, 14:38:35 »
Hl. Bernhard (1091-1153), Zisterziensermönch und Kirchenlehrer

Wir werden zu ihm kommen und bei ihm wohnen

„Der Vater und ich“, sagt der Sohn, „wir werden zu ihm kommen“, d.h. zu dem Menschen, der heilig ist, „und wir werden bei ihm wohnen“. Außerdem bin ich der Auffassung, dass der Prophet nicht von einem anderen Himmel spricht, wenn er sagt: Du aber wohnst bei den Heiligen, Du Lobpreis Israels (vgl. Ps 21[22],4). Auch äußert sich der Apostel Paulus unumwunden: „Durch den Glauben wohne Christus in unseren Herzen“ (Eph 3,17). Es ist also nicht erstaunlich, dass Christus einen solchen Himmel zu bewohnen verlangt. Während es bei der Erschaffung des sichtbaren Himmels ausreichte, dass er sprach, so musste er kämpfen, um diesen hier zu erlangen, er ist sogar gestorben, um ihn loszukaufen. Deshalb sagt er, nachdem er unter vielen Mühen ans Ziel seines Verlangens gekommen war: „Das ist für immer der Ort meiner Ruhe; hier will ich wohnen, ich hab ihn erkoren.“ (Ps 131[132],14) [...]

Nun aber „meine Seele, warum bist du betrübt und bist so unruhig in mir?“ (Ps 41[42],6). Glaubst du in deinem Inneren ebenso einen Ort für deinen Erlöser finden zu können? Welcher Ort in uns wäre einer solchen Herrlichkeit würdig? Welcher innere Raum würde ausreichen, um eine solche Majestät zu empfangen? Kann ich ihn nur an jenen Orten anbeten, wo er sich aufgehalten hat? Wer würde mir zumindest erlauben, den Spuren einer heiligmäßigen Seele zu folgen „die er sich zum Erbteil erwählt hat“? (Ps 32[33],12)

Ach würde er sich doch herablassen, meine Seele mit seiner Gnade zu salben, derart, dass ich auch in die Lage versetzt wäre zu sagen: „Ich eile voran auf dem Weg deiner Gebote, denn mein Herz machst du weit.“ (Ps 118[119],32). Dann könnte ich vielleicht auch in mir, wenn schon nicht „einen großen Raum im Obergeschoss, der schon für das Festmahl hergerichtet und mit Polstern ausgestattet ist“ (Mk 14,15) aufweisen, so doch zumindest „einen Ort, wo er sein Haupt niederlegen kann“ (Mt 8,20).
Predigt 27,8-10
« Letzte Änderung: 01. Mai 2016, 14:46:26 von Tina 13 »
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #3379 am: 01. Mai 2016, 14:47:46 »
Apostelgeschichte 15,1-2.22-29.

In jenen Tagen kamen einige Leute von Judäa herab und lehrten die Brüder: Wenn ihr euch nicht nach dem Brauch des Mose beschneiden lasst, könnt ihr nicht gerettet werden.
Nach großer Aufregung und heftigen Auseinandersetzungen zwischen ihnen und Paulus und Barnabas beschloss man, Paulus und Barnabas und einige andere von ihnen sollten wegen dieser Streitfrage zu den Aposteln und den Ältesten nach Jerusalem hinaufgehen.
Da beschlossen die Apostel und die Ältesten zusammen mit der ganzen Gemeinde, Männer aus ihrer Mitte auszuwählen und sie zusammen mit Paulus und Barnabas nach Antiochia zu senden, nämlich Judas, genannt Barsabbas, und Silas, führende Männer unter den Brüdern.
Sie gaben ihnen folgendes Schreiben mit: Die Apostel und die Ältesten, eure Brüder, grüßen die Brüder aus dem Heidentum in Antiochia, in Syrien und Zilizien.
Wir haben gehört, dass einige von uns, denen wir keinen Auftrag erteilt haben, euch mit ihren Reden beunruhigt und eure Gemüter erregt haben.
Deshalb haben wir uns geeinigt und beschlossen, Männer auszuwählen und zusammen mit unseren lieben Brüdern Barnabas und Paulus zu euch zu schicken,
die beide für den Namen Jesu Christi, unseres Herrn, ihr Leben eingesetzt haben.
Wir haben Judas und Silas abgesandt, die euch das Gleiche auch mündlich mitteilen sollen.
Denn der Heilige Geist und wir haben beschlossen, euch keine weitere Last aufzuerlegen als diese notwendigen Dinge:
Götzenopferfleisch, Blut, Ersticktes und Unzucht zu meiden. Wenn ihr euch davor hütet, handelt ihr richtig. Lebt wohl!

Psalm 67(66),2-3.5.6.8.

Gott sei uns gnädig und segne uns.
Er lasse über uns sein Angesicht leuchten,
damit auf Erden sein Weg erkannt wird
und unter allen Völkern sein Heil.

Die Nationen sollen sich freuen und jubeln.
Denn du richtest den Erdkreis gerecht.
Du richtest die Völker nach Recht
und regierst die Nationen auf Erden.

Die Völker sollen dir danken, o Gott,
danken sollen dir die Völker alle.
Es segne uns Gott.
Alle Welt fürchte und ehre ihn.

Buch der Offenbarung 21,10-14.22-23.

Da entrückte er mich in der Verzückung auf einen großen, hohen Berg und zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem, wie sie von Gott her aus dem Himmel herabkam,
erfüllt von der Herrlichkeit Gottes. Sie glänzte wie ein kostbarer Edelstein, wie ein kristallklarer Jaspis.
Die Stadt hat eine große und hohe Mauer mit zwölf Toren und zwölf Engeln darauf. Auf die Tore sind Namen geschrieben: die Namen der zwölf Stämme der Söhne Israels.
Im Osten hat die Stadt drei Tore und im Norden drei Tore und im Süden drei Tore und im Westen drei Tore.
Die Mauer der Stadt hat zwölf Grundsteine; auf ihnen stehen die zwölf Namen der zwölf Apostel des Lammes.
Einen Tempel sah ich nicht in der Stadt. Denn der Herr, ihr Gott, der Herrscher über die ganze Schöpfung, ist ihr Tempel, er und das Lamm.
Die Stadt braucht weder Sonne noch Mond, die ihr leuchten. Denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtet sie, und ihre Leuchte ist das Lamm.

Evangelium nach Johannes 14,23-29.

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn jemand mich liebt, wird er an meinem Wort festhalten; mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und bei ihm wohnen.
Wer mich nicht liebt, hält an meinen Worten nicht fest. Und das Wort, das ihr hört, stammt nicht von mir, sondern vom Vater, der mich gesandt hat.
Das habe ich zu euch gesagt, während ich noch bei euch bin.
Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.
Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht einen Frieden, wie die Welt ihn gibt, gebe ich euch. Euer Herz beunruhige sich nicht und verzage nicht.
Ihr habt gehört, dass ich zu euch sagte: Ich gehe fort und komme wieder zu euch zurück. Wenn ihr mich lieb hättet, würdet ihr euch freuen, dass ich zum Vater gehe; denn der Vater ist größer als ich.
Jetzt schon habe ich es euch gesagt, bevor es geschieht, damit ihr, wenn es geschieht, zum Glauben kommt.
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« Antwort #3380 am: 02. Mai 2016, 06:58:14 »
Hl. Athanasius, Patriarch von Alexandria, Kirchenvater

* um 295 in Alexandria in Ägypten
† 2. Mai 373 daselbst

Athanasius mit dem Beinamen „der Große“ ist einer der bedeutendsten Kirchenlehrer der alten Zeit. Er wurde um 295 in Alexandrien geboren. 325 nahm er als Diakon seines Bischofs am Konzil von Nizäa teil. Gegen die arianische Irrlehre war er ein unermüdlicher Verteidi­ger der Lehre von der wahren Gottheit Christi, wie sie vom Konzil von Nizäa definiert worden war: Christus ist der Sohn Gottes, „gezeugt, nicht geschaffen, eines Wesens mit dem Vater“. Da auch die Staatsgewalt auf Seiten der Irrlehrer stand, musste Athanasius wiederholt aus Alexandrien fliehen: siebzehn Jahre seines Lebens verbrachte er im Exil. Seine zahlreichen Schriften dienen vor allem der Erklärung und Verteidigung des wahren Glaubens. Athanasius hat auch das berühmte Leben des heiligen Abtes Antonius geschrieben.  Er starb 373 in Alexandrien.


Die Unerschrockenen

„Er überredete, er mahnte, er griff zur Gewalt. Wenn er angegriffen wurde, verteidigte er sich. Wenn er der Stärkere war, dann erlebte sein Gegner eine böse Stunde. Es ist die Schwäche der Unerschrockenen, ihre Kraft nicht zu messen und so bisweilen das rechte Maß zu verfehlen.“
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« Antwort #3381 am: 02. Mai 2016, 06:59:26 »
Apostelgeschichte 16,11-15.

Wir brachen von Troas auf und fuhren auf dem kürzesten Weg nach Samothrake und am folgenden Tag nach Neapolis.
Von dort gingen wir nach Philippi, in eine Stadt im ersten Bezirk von Mazedonien, eine Kolonie. In dieser Stadt hielten wir uns einige Tage auf.
Am Sabbat gingen wir durch das Stadttor hinaus an den Fluss, wo wir eine Gebetsstätte vermuteten. Wir setzten uns und sprachen zu den Frauen, die sich eingefunden hatten.
Eine Frau namens Lydia, eine Purpurhändlerin aus der Stadt Thyatira, hörte zu; sie war eine Gottesfürchtige, und der Herr öffnete ihr das Herz, so dass sie den Worten des Paulus aufmerksam lauschte.
Als sie und alle, die zu ihrem Haus gehörten, getauft waren, bat sie: Wenn ihr überzeugt seid, dass ich fest an den Herrn glaube, kommt in mein Haus, und bleibt da. Und sie drängte uns.

Psalm 149(148),1-2.3-4.5-6a.9b.

Singt dem Herrn ein neues Lied!
Sein Lob erschalle in der Gemeinde der Frommen.
Israel soll sich über seinen Schöpfer freuen,
die Kinder Zions über ihren König jauchzen.

Seinen Namen sollen sie loben beim Reigentanz,
ihm spielen auf Pauken und Harfen.
Der Herr hat an seinem Volk Gefallen,
die Gebeugten krönt er mit Sieg.

In festlichem Glanz sollen die Frommen frohlocken,
auf ihren Lagern jauchzen:
Loblieder auf Gott in ihrem Mund,
herrlich ist das für all seine Frommen.

Evangelium nach Johannes 15,26-27.16,1-4a.

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn der Beistand kommt, den ich euch vom Vater aus senden werde, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, dann wird er Zeugnis für mich ablegen.
Und auch ihr sollt Zeugnis ablegen, weil ihr von Anfang an bei mir seid.
Das habe ich euch gesagt, damit ihr keinen Anstoß nehmt.
Sie werden euch aus der Synagoge ausstoßen, ja es kommt die Stunde, in der jeder, der euch tötet, meint, Gott einen heiligen Dienst zu leisten.
Das werden sie tun, weil sie weder den Vater noch mich erkannt haben.
Ich habe es euch gesagt, damit ihr, wenn deren Stunde kommt, euch an meine Worte erinnert.

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« Antwort #3382 am: 02. Mai 2016, 07:00:31 »
Cyrill von Alexandria (380 – 444), Bischof und Kirchenlehrer

„Ihr werdet Zeugnis geben“

Alles, was Christus auf Erden zu tun hatte, war nun erfüllt. Hingegen war es unbedingt notwendig, dass wir „der göttlichen Natur des Wortes teilhaftig“ würden (vgl. 1 Petr 1,4), das heißt, dass wir unser eigenes Leben aufgeben müssten, damit es sich in ein anderes wandeln kann [...] Denn solange Christus im Fleisch bei den Gläubigen weilte, erschien er ihnen, so glaube ich, als Geber alles Guten. Doch als der Augenblick gekommen war, als er zu seinem Vater in den Himmeln aufsteigen sollte, war es nötig, dass er durch seinen Geist bei seinen Gläubigen gegenwärtig blieb und dass er „durch den Glauben in unseren Herzen wohnt“ (vgl. Eph 3,17).

Die Menschen, auf die der Geist herabkam und in denen er Wohnung nahm, werden umgeformt. Sie empfangen von ihm ein neues Leben, wie sich leicht sehen läßt an den Beispielen aus dem Alten und dem Neuen Testament. Nachdem Samuel ausführlich zu Saul gesprochen hatte, fügte er hinzu: „Dann wird der Geist des Herrn über dich kommen, und du wirst [...] in einen anderen Menschen verwandelt werden“ (1 Sam 10,6). Der heilige Paulus hingegen sagt: „Wir alle spiegeln mit enthülltem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn wider und werden so in sein eigenes Bild verwandelt, von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, durch den Geist des Herrn“ (2 Kor 3,18).

Ihr seht, wie der Geist gleichsam in ein anderes Ebenbild die umwandelt, in denen er erkennbar Wohnung genommen hat. Er läßt ohne Schwierigkeiten von der Erwägung irdischer Dinge zum unablässigen Blick auf die himmlischen Wirklichkeiten wechseln, von einer schmählichen Lässigkeit hin zu heldenhaften Taten. Wir stellen fest, dass dieser Wandel bei den Jüngern stattgefunden hat: Dergestalt durch den Geist gestärkt, haben sie die Angriffe der Verfolger nicht gelähmt. Ganz im Gegenteil: Sie haben sich ganz Christus verbunden mit einer unbesiegbaren Liebe. Das steht absolut außer Frage. Das Wort des Herrn ist also sehr wohl wahr: „Es ist gut für euch, dass ich fortgehe“ (Joh 16,7). Denn dann wird der Geist herabkommen.

Kommentar zum Johannesevangelium, 10
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« Antwort #3383 am: 03. Mai 2016, 06:41:01 »
Hl. Philippus und Hl. Jakobus, Apostel

Philippus, wie Petrus und Jakobus in Betsaida geboren, gehörte zum Kreis um Johannes den Täufer und wurde einer der ersten Jünger Jesu. In den Apostelverzeichnissen steht er immer an fünfter Stelle. Er soll in Hierapolis (Kleinasien) gestorben sein.

Jakobus, der Sohn des Alphäus (Mk 3, 18), war ebenfalls einer der Zwölf. Ob er derselbe ist wie der „Bruder des Herm“ (Gal 1, 19) und der Verfasser des Jakobusbriefs, wird von der heutigen Forschung mit guten Gründen bezweifelt. Die römische Liturgie scheint jedoch bei dieser Gleichsetzung zu bleiben. Jakobus, „der Bruder des Herrn“, d. h. ein Verwandter Jesu, hat in der Kirche von Jerusalem eine führende Rolle gespielt und beim sog. Apostelkonzil in Jerusalem ein wichtiges Wort zur Frage der Aufnahme der Heiden gesprochen (Apg 15, 13-21). Nach der Überlieferung starb er im Jahr 62 als Märtyrer.
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La Salette 1846



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