Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4662503 mal)

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« Antwort #3560 am: 06. Juni 2016, 06:55:14 »
Erstes Buch der Könige 17,1-6.

In jenen Tagen sprach der Prophet Elija aus Tischbe in Gilead zu Ahab: So wahr der Herr, der Gott Israels, lebt, in dessen Dienst ich stehe: in diesen Jahren sollen weder Tau noch Regen fallen, es sei denn auf mein Wort hin.
Danach erging das Wort des Herrn an Elija:
Geh weg von hier, wende dich nach Osten und verbirg dich am Bach Kerit östlich des Jordan!
Aus dem Bach sollst du trinken und den Raben habe ich befohlen, dass sie dich dort ernähren.
Elija ging weg und tat, was der Herr befohlen hatte; er begab sich zum Bach Kerit östlich des Jordan und ließ sich dort nieder.
Die Raben brachten ihm Brot und Fleisch am Morgen und ebenso Brot und Fleisch am Abend und er trank aus dem Bach.

Psalm 121(120),1-2.3-4.5-6.7-8.

Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen:
Woher kommt mir Hilfe?
Meine Hilfe kommt vom Herrn,
der Himmel und Erde gemacht hat.

Er lässt deinen Fuß nicht wanken;
er, der dich behütet, schläft nicht.
Nein, der Hüter Israels schläft
und schlummert nicht.

Der Herr ist dein Hüter, der Herr gibt dir Schatten;
er steht dir zur Seite.
Bei Tag wird dir die Sonne nicht schaden
noch der Mond in der Nacht.

Der Herr behüte dich vor allem Bösen,
er behüte dein Leben.
Der Herr behüte dich, wenn du fortgehst und wiederkommst,
von nun an bis in Ewigkeit.

Evangelium nach Matthäus 5,1-12.

In jener Zeit, als Jesus die vielen Menschen sah, die ihm folgten, stieg er auf einen Berg. Er setzte sich, und seine Jünger traten zu ihm.
Dann begann er zu reden und lehrte sie.
Er sagte: Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich.
Selig die Trauernden; denn sie werden getröstet werden.
Selig, die keine Gewalt anwenden; denn sie werden das Land erben.
Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; denn sie werden satt werden.
Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden.
Selig, die ein reines Herz haben; denn sie werden Gott schauen.
Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Söhne Gottes genannt werden.
Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihnen gehört das Himmelreich.
Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet.
Freut euch und jubelt: Euer Lohn im Himmel wird groß sein. Denn so wurden schon vor euch die Propheten verfolgt.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #3561 am: 07. Juni 2016, 06:22:46 »
Hl. Chromatius von Aquileia (um 345-407), Bischof

So soll euer Licht vor den Menschen leuchten

Unser Herr hatte seine Jünger als „Salz der Erde“ bezeichnet, da sie die Herzen der Menschen, die durch den Dämon schal gemacht worden waren, durch die Würze der himmlischen Weisheit wieder aufgerichtet haben. Und nun bezeichnet er sie als „Licht der Welt“, da sie durch ihn, der das ewige und wahre Licht ist, selber zum Licht in der Finsternis (Joh 1,5) geworden sind. Da er selbst die „Sonne der Gerechtigkeit“ (Mal 3,20) ist, so kann er seine Jünger auch als „Licht der Welt“ bezeichnen; denn durch diese Jünger erhellt er die Welt mit dem Licht seiner Weisheit, wie mit leuchtenden Strahlen. Tatsächlich haben diese, indem sie den Menschen das Licht der Wahrheit gezeigt haben, die Finsternis des Irrtums weit weg aus ihren Herzen verscheucht.

Durch diese erleuchtet sind wir ebenfalls zum Licht geworden, die wir ebenso Finsternis gewesen sind, wie der Hl. Paulus sagt: „einst wart ihr Finsternis, jetzt aber seid ihr durch den Herrn Licht geworden. Lebt als Kinder des Lichts!“ (Eph 5,8) und „Ihr alle seid Söhne des Lichts und Söhne des Tages. Wir gehören nicht der Nacht und nicht der Finsternis.“ (1 Thess 5,5). Der hl. Johannes hatte Recht, als er in seinem Brief bekräftigte: „Gott ist Licht“; der in Gott lebt ist im Licht, da Gott selbst im Licht wohnt (vgl. 1 Joh 1,5-7). Da wir die Freude haben, aus der Finsternis des Irrtums befreit zu sein, sollten wir im Licht leben, im Licht wandeln wie wahre Kinder des Lichts.

Predigten zum Matthäusevangelium, Nr. 5
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« Antwort #3562 am: 07. Juni 2016, 06:24:47 »
Erstes Buch der Könige 17,7-16.

In jenen Tagen vertrocknete der Bach, an dem sich Elija verborgen hielt; denn es fiel kein Regen im Land.
Da erging das Wort des Herrn an Elija:
Mach dich auf und geh nach Sarepta, das zu Sidon gehört, und bleib dort! Ich habe dort einer Witwe befohlen, dich zu versorgen.
Er machte sich auf und ging nach Sarepta. Als er an das Stadttor kam, traf er dort eine Witwe, die Holz auflas. Er bat sie: Bring mir in einem Gefäß ein wenig Wasser zum Trinken!
Als sie wegging, um es zu holen, rief er ihr nach: Bring mir auch einen Bissen Brot mit!
Doch sie sagte: So wahr der Herr, dein Gott, lebt: Ich habe nichts mehr vorrätig als eine Hand voll Mehl im Topf und ein wenig Öl im Krug. Ich lese hier ein paar Stücke Holz auf und gehe dann heim, um für mich und meinen Sohn etwas zuzubereiten. Das wollen wir noch essen und dann sterben.
Elija entgegnete ihr: Fürchte dich nicht! Geh heim und tu, was du gesagt hast. Nur mache zuerst für mich ein kleines Gebäck und bring es zu mir heraus! Danach kannst du für dich und deinen Sohn etwas zubereiten;
denn so spricht der Herr, der Gott Israels: Der Mehltopf wird nicht leer werden und der Ölkrug nicht versiegen bis zu dem Tag, an dem der Herr wieder Regen auf den Erdboden sendet.
Sie ging und tat, was Elija gesagt hatte. So hatte sie mit ihm und ihrem Sohn viele Tage zu essen.
Der Mehltopf wurde nicht leer und der Ölkrug versiegte nicht, wie der Herr durch Elija versprochen hatte.

Psalm 4,2.3-4.7-8.

Wenn ich rufe, erhöre mich,
Gott, du mein Retter!
Du hast mir Raum geschaffen, als mir Angst war.
Sei mir gnädig, und höre auf mein Flehen!

Ihr Mächtigen, wie lange noch schmäht ihr meine Ehre,
warum liebt ihr den Schein und sinnt auf Lügen?
Erkennt doch: Wunderbar handelt der Herr an den Frommen;
der Herr erhört mich, wenn ich zu ihm rufe.

Viele sagen: «Wer lässt uns Gutes erleben?»
Herr, lass dein Angesicht über uns leuchten!
Du legst mir größere Freude ins Herz,
als andere haben bei Korn und Wein in Fülle.

Evangelium nach Matthäus 5,13-16.

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Ihr seid das Salz der Erde. Wenn das Salz seinen Geschmack verliert, womit kann man es wieder salzig machen? Es taugt zu nichts mehr; es wird weggeworfen und von den Leuten zertreten.
Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben.
Man zündet auch nicht ein Licht an und stülpt ein Gefäß darüber, sondern man stellt es auf den Leuchter; dann leuchtet es allen im Haus.
So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.
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« Antwort #3563 am: 08. Juni 2016, 05:43:50 »
FÜRBITTEN
Wir beten zu Christus, der unsere Schuld vergibt:
Rufe alle Christen zur Umkehr, und versöhne sie mit dem Vater. (Stille) Herr, erbarme dich.
Lass verfeindete Völker ihre Streitigkeiten beilegen. (Stille) Herr, erbarme dich.
Lindere die Schmerzen der Kranken, und mach sie gesund. (Stille) Herr, erbarme dich.
Schenke uns unermüdliche Ausdauer auf dem Weg deiner Gebote. (Stille) Herr, erbarme dich.
Heiliger Gott, schau nicht auf unsere Sünden, sondern höre auf unsere Bitten durch Christus, unseren Herrn.
A.: Amen.
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« Antwort #3564 am: 08. Juni 2016, 05:54:46 »
Sie sagte mir: "Schau auf den Himmel!"

In Cuapa, Nicaragua, in der Diözese von Juigalpa, erschien die Heilige Jungfrau in der Nacht vom 8. auf den 9. Juni 1980 Bernardo im Traum und sagte zu ihm: "Schau auf den Himmel." "Da sah ich eine grosse Gruppe von weiss gekleideten Personen Richtung Osten schreiten. Sie wandelten singend dahin, umflossen von Licht und Freude. Ich habe sie gehört, verstand aber nicht das was sie sangen. (...) Helles Licht strahlte aus ihren Leibern.

Ich hörte die Heilige Jungfrau sagen: "Siehe, das sind die ersten Gemeinden aus den Anfängen des Christentums. Es sind die ersten Katechumenen. Viele unter ihnen sind Märtyrer. Wollt ihr Märtyrer sein? Möchtest du ein Märtyrer sein?" Danach sah ich eine andere Gruppe von Personen. Auch sie waren weissgekleidet und hielten leuchtende Rosenkränze in ihren Händen. Die Perlen waren von reinem Weiss, aus dem bunter Feuerstrahlen hervorbrachen. Eine Person trug ein grosses aufgeschlagenes Buch ?"

Bernardo erklärte, dass er danach eine weitere Personengruppe erblickte, sie waren wie Franziskaner gekleidet, und als letztes sah er Leute in Kleidern "wie wir". Danach sagte ihm die Erscheinung: " Ich habe dir die Herrlichkeit Gottes gezeigt, das alles werdet ihr erringen, wenn ihr Gott gegenüber gehorsam seid, auf sein Wort hört, beharrlich seid im Gebet, im Beten des Rosenkranzes und das Wort Gottes in die Tat umsetzt."

Mgr. Pablo Antonio Vega Mantilla, Bischof von Juigalpa, empfindsam gegenüber der Ehrlichkeit Bernardos und den Botschaften über die Verpflichtungen der Gläubigen, hat seine Erlaubnis für die Veröffentlichung des Erscheinungsberichtes gegeben ohne über die Authentizität dieser Erscheinung Stellung zu nehmen.
Nachdem er alle Klassen des kleinen und des grossen Priesterseminars abgeschlossen hatte, wurde Bernardo am 20. August 1995 zum Priester geweiht.

Aus : "Dictionnaire des Apparitions" von P. René Laurentin
 Edition Fayard Paris, 2007
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« Antwort #3565 am: 08. Juni 2016, 05:59:00 »
Hl. Augustinus (354-430), Bischof von Hippo (Nordafrika) und Kirchenlehrer

„Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen“ (Mt 5,17)

Brüder: „Singet dem Herrn ein neues Lied!“ (Ps 149, 1). Dem alten Menschen ist ein altes Lied eigen; dem neuen Menschen, ein neues Lied. Dem alten Bund gebührt ein altes Lied, dem neuen Bund, ein neues Lied. Die Verheißungen des alten Bundes sind mehr zeitlicher und irdischer Natur. Jene, die am Irdischen angekettet bleiben, singen noch das alte Lied; um das neue Lied singen zu können, muss man die ewigen Dinge lieben. Diese Liebe ist gleichzeitig neu und ewig; immer erneuert sie sich, nie wird sie alt.

Doch wenn man recht bedenkt, ist diese Liebe bereits alt; wie kann sie denn dann neu sein? Meine Brüder, ist etwa das ewige Leben gestern erst geboren? Das ewige Leben ist Jesus Christus selbst, und als Gottes Sohn ist er nicht erst gestern geboren worden. Denn: „Im Anfang war das Wort [...] und das Wort war Gott. Im Anfang war es bei Gott. Alles ist durch das Wort geworden, und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist. (Joh 1,1-3). Wenn er alle Dinge geschaffen hat, was ist er anders, als gleich ewig wie der Vater? Wir sind es, die durch die Sünde alt und kraftlos geworden sind [...] Der Mensch ist als Folge seiner Sünde gealtert; und durch die Gnade Gottes wird er wieder erneuert. Alle, die so durch Jesus Christus erneuert werden, die singen ein neues Lied, denn sie beginnen, aus diesem ewigen Leben heraus zu leben.

Predigten zu den Psalmen, Ps 149
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« Antwort #3566 am: 08. Juni 2016, 06:03:14 »
Erstes Buch der Könige 18,20-39.

In jener Zeit schickte der König Ahab in ganz Israel umher und ließ die Propheten auf dem Karmel zusammenkommen.
Und Elija trat vor das ganze Volk und rief: Wie lange noch schwankt ihr nach zwei Seiten? Wenn Jahwe der wahre Gott ist, dann folgt ihm! Wenn aber Baal es ist, dann folgt diesem! Doch das Volk gab ihm keine Antwort.
Da sagte Elija zum Volk: Ich allein bin als Prophet des Herrn übrig geblieben; die Propheten des Baal aber sind vierhundertfünfzig.
Man gebe uns zwei Stiere. Sie sollen sich einen auswählen, ihn zerteilen und auf das Holz legen, aber kein Feuer anzünden. Ich werde den andern zubereiten, auf das Holz legen und kein Feuer anzünden.
Dann sollt ihr den Namen eures Gottes anrufen und ich werde den Namen des Herrn anrufen. Der Gott, der mit Feuer antwortet, ist der wahre Gott. Da rief das ganze Volk: Der Vorschlag ist gut.
Nun sagte Elija zu den Propheten des Baal: Wählt ihr zuerst den einen Stier aus und bereitet ihn zu; denn ihr seid die Mehrheit. Ruft dann den Namen eures Gottes an, entzündet aber kein Feuer!
Sie nahmen den Stier, den er ihnen überließ, und bereiteten ihn zu. Dann riefen sie vom Morgen bis zum Mittag den Namen des Baal an und schrien: Baal, erhöre uns! Doch es kam kein Laut und niemand gab Antwort. Sie tanzten hüpfend um den Altar, den sie gebaut hatten.
Um die Mittagszeit verspottete sie Elija und sagte: Ruft lauter! Er ist doch Gott. Er könnte beschäftigt sein, könnte beiseite gegangen oder verreist sein. Vielleicht schläft er und wacht dann auf.
Sie schrien nun mit lauter Stimme. Nach ihrem Brauch ritzten sie sich mit Schwertern und Lanzen wund, bis das Blut an ihnen herabfloss.
Als der Mittag vorüber war, verfielen sie in Raserei und das dauerte bis zu der Zeit, da man das Speiseopfer darzubringen pflegt. Doch es kam kein Laut, keine Antwort, keine Erhörung.
Nun forderte Elija das ganze Volk auf: Tretet her zu mir! Sie kamen und Elija baute den zerstörten Altar Jahwes wieder auf.
Er nahm zwölf Steine, nach der Zahl der Stämme der Söhne Jakobs, zu dem der Herr gesagt hatte: Israel soll dein Name sein.
Er fügte die Steine zu einem Altar für den Namen des Herrn, zog rings um den Altar einen Graben und grenzte eine Fläche ab, die zwei Sea Saat hätte aufnehmen können.
Sodann schichtete er das Holz auf, zerteilte den Stier und legte ihn auf das Holz.
Nun befahl er: Füllt vier Krüge mit Wasser und gießt es über das Brandopfer und das Holz! Hierauf sagte er: Tut es noch einmal! Und sie wiederholten es. Dann sagte er: Tut es zum dritten Mal! Und sie taten es zum dritten Mal.
Das Wasser lief rings um den Altar. Auch den Graben füllte er mit Wasser.
Zu der Zeit nun, da man das Speiseopfer darzubringen pflegt, trat der Prophet Elija an den Altar und rief: Herr, Gott Abrahams, Isaaks und Israels, heute soll man erkennen, dass du Gott bist in Israel, dass ich dein Knecht bin und all das in deinem Auftrag tue.
Erhöre mich, Herr, erhöre mich! Dieses Volk soll erkennen, dass du, Herr, der wahre Gott bist und dass du sein Herz zur Umkehr wendest.
Da kam das Feuer des Herrn herab und verzehrte das Brandopfer, das Holz, die Steine und die Erde. Auch das Wasser im Graben leckte es auf.
Das ganze Volk sah es, warf sich auf das Angesicht nieder und rief: Jahwe ist Gott, Jahwe ist Gott!

Psalm 16(15),1-2.4.5.8.9.11.

Behüte mich, Gott, denn ich vertraue dir.
Ich sage zum Herrn: «Du bist mein Herr;
mein ganzes Glück bist du allein.»
Viele Schmerzen leidet, wer fremden Göttern folgt.
Ich will ihnen nicht opfern,
ich nehme ihre Namen nicht auf meine Lippen.

Du, Herr, gibst mir das Erbe und reichst mir den Becher;
du hältst mein Los in deinen Händen.
Ich habe den Herrn beständig vor Augen.
Er steht mir zur Rechten, ich wanke nicht.

Darum freut sich mein Herz und frohlockt meine Seele;
auch mein Leib wird wohnen in Sicherheit.
Du zeigst mir den Pfad zum Leben.
Vor deinem Angesicht herrscht Freude in Fülle,
zu deiner Rechten Wonne für alle Zeit

Evangelium nach Matthäus 5,17-19.

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Propheten aufzuheben. Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen.
Amen, das sage ich euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird auch nicht der kleinste Buchstabe des Gesetzes vergehen, bevor nicht alles geschehen ist.
Wer auch nur eines von den kleinsten Geboten aufhebt und die Menschen entsprechend lehrt, der wird im Himmelreich der Kleinste sein. Wer sie aber hält und halten lehrt, der wird groß sein im Himmelreich.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #3567 am: 09. Juni 2016, 06:03:42 »
TAGESGEBET
Gütiger Gott.
Bei dir ist Freude über jeden Menschen,
der umkehrt und Buße tut.
Denn du bist der Vater, der für alle ein Herz hat.
Lass uns darauf vertrauen
und deinem Ruf folgen.
Hilf uns,
dass auch wir einander vergeben,
wie du uns vergibst.
Darum bitten wir durch Jesus Christus. (MB 315,27)



FÜRBITTEN
Wir bitten Jesus Christus, der uns an seinen Tisch geladen hat:
Ermutige die Hirten der Kirche, zwischen Menschen, die sich entzweit haben, zu vermitteln.
A.: Wir bitten dich, erhöre uns.
Hilf, dass unter den Menschen Verständnis und Vertrauen wachsen.
Gib den Hungernden ihren Anteil an den Gütern der Erde.
Dränge uns, Uneinigkeit und Feindschaft zu überwinden.
Vater im Himmel, du rufst die Menschen in ein Reich der Liebe und des Friedens. Erhöre unsere Bitten durch Christus, unseren Herrn.
A.: Amen
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La Salette 1846



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