Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4662647 mal)

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« Antwort #3616 am: 18. Juni 2016, 01:54:46 »
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Gebet an den Hl. Erzengel Michael

"Hl. Michael, tapferer Krieger gegen den Irrtum, lege dein Schild der Wahrheit über alle Länder der Welt. Erleuchte die Herzen aller Staatsführer, damit sie erkennen, auf welche Weise Satan die Menschheit vom Willen Gottes trennt. Mit deinem Schwert der Wahrheit schenke allen Menschen das Licht, damit sie erkennen, dass jedes menschliche Leben eine kostbare Schöpfung Gottes ist, das niemals zerstört werden darf. Lass kein Gesetz in Kraft treten, das Sünden unterstützt oder in Schutz nimmt. Stelle mit deinem Schwert und Schild der Wahrheit Gott als Führer aller Nationen in die Mitte aller Herzen. Amen."
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #3617 am: 18. Juni 2016, 06:46:10 »
TAGESGEBET
Jesus Christus hat gesagt:
„Sorgt euch nicht um euer Leben!
Ängstigt euch nicht!
Euch soll es um das Reich Gottes gehen;
dann wird euch das andere dazugegeben.“
Darum beten wir:
Gott.
Wir fürchten,
wenn wir uns auf dich einlassen,
wird unser Leben noch schwerer;
wenn wir uns für deine Sache mühn,
kommen wir selber zu kurz.
Mach uns frei von der Angst.
Gib uns Freude an deinem Reich
und lass uns erfahren,
dass dir allein die Zukunft gehört.
Das gewähre uns durch Jesus Christus. (MB 320, 40)



FÜRBITTEN
Im Gebet wenden wir uns an Christus, den Mittler zwischen Gott und den Menschen.
Sende allen, die in der Kirche Verantwortung haben, deinen Geist, und befreie sie von ängstlicher Sorge. (Stille) Christus, höre uns.
A.: Christus, erhöre uns.
Ermutige die Völker, ihre sozialen Probleme gewaltlos zu lösen. (Stille) Christus, höre uns.
Gib allen Menschen, was sie zum Leben nötig haben. (Stille) Christus, höre uns.
Lass uns Vertrauen und Freude ausstrahlen. (Stille) Christus, höre uns.
Gütiger Gott, du hast uns für eine unvergängliche Freude erschaffen. Gib, dass wir mit frohem Herzen dir dienen durch Christus, unseren Herrn.
A.: Amen
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« Antwort #3618 am: 18. Juni 2016, 06:49:55 »

„ZWEI WEGE GIBT ES, einen zum Leben und einen zum Tod. Wer auf dem einen wandert, geht nicht auf dem andern; wer aber auf beiden geht, der ist noch keinem zugezählt, weder dem Himmelreich noch der Strafe. Stirbt er in diesem Zustand, so steht das Urteil bei Gott, bei dem auch die Barmherzigkeit ist. Wer aber in das Reich eingehen will, der wacht über seine Werke; denn das Reich ist die Vernichtung aller Sünde. Die Feinde säen zwar aus, doch die Saat ihrer Pläne kann nicht gedeihen. Denn wenn der Geist dahin gelangt, die Süßigkeit Gottes zu schauen, dann können die Geschosse der Feinde ihm nichts mehr anhaben; er trägt die Waffenrüstung der Tugenden, die ihn beschützt und verteidigt und ihn vor Verwirrung bewahrt. Er ist frei, sich seiner Betrachtung zu widmen, um die beiden Wege zu unterscheiden und den einen zu fliehen, den andern zu erwählen.
Wenn jemand die Herrlichkeit Gottes kennt, der kennt auch die Bitterkeit des Feindes. Wenn jemand das Reich kennt, der kennt auch die Hölle. Wer die Liebe kennt, der weiß, was der Hass ist“ (Abt Isaias, gest. 488 in Ägypten).
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« Antwort #3619 am: 18. Juni 2016, 06:52:57 »
Potentinus von Steinfeld

Pilger, Märtyrer (?)
* in Aquitanien in Frankreich
† im 4. Jahrhundert in Karden an der Mosel (?)

Die Legende des 9. Jahrhunderts schildert Potentius als einen adeligen Aquitanier, der mit seinen Söhnen Felicius und Simplicius heilige Stätten aufsuchte. Von Bischof Maximin in Trier freundlich aufgenommen, ließ er sich von diesem einen geeigneten Platz nennen, an dem er ein Gott geweihtes Leben führen könne. Maximin wies ihn nach Karden an der Mosel zu Kastor, wo er mit seinen Söhnen bis zu seinem Tode blieb.

Die spätere, romanhafte Legende des 14. Jahrhunderts macht Potentius zum Sohn eines heidnischen Frankenkönigs. Christ und Diakon geworden, dann zum Bischof von Paderborn gewählt, bemühte er sich, seine inzwischen ebenfalls Christin gewordene Schwester aus ihrer heidnischen Umgebung herauszuführen, wurde von den Heiden mit Pfeilschüssen durchbohrt, dann enthauptet und starb so den Märtyrertod.

Potentius' und seiner Söhne Gebeine kamen im 10. Jahrhundert nach Steinfeld in der Eifel, sein Schrein aus dem 13. Jahrhundert ist heute im Louvre in Paris zu sehen.
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« Antwort #3620 am: 18. Juni 2016, 06:54:08 »
Hl. Vinzenz von Paul (1581-1660), Priester, Ordensgründer

Zuerst das Reich Gottes suchen

Sucht zuerst das Reich Gottes und seine Gerechtigkeit, und alles andere wird euch hinzugegeben [...] Es wird also gesagt, man solle das Reich Gottes suchen. „Es suchen“: das sind nur zwei Worte; aber sie besagen, wie mir scheint, eine ganze Menge. Sie bedeuten [...] unaufhörlich für das Reich Gottes arbeiten; nicht in Schlaffheit und Begrenztheit verharren; auf unser Inneres aufpassen, um es recht ordnen zu können, und nicht auf das, was außerhalb von uns ist, um uns daran zu vergnügen [...] Suchen wir Gott in uns, denn der hl. Augustinus bekennt, dass er Ihn nicht gefunden hat, solange er Ihn außerhalb seiner suchte. Suchen wir Ihn in unsrer Seele, sie ist Ihm eine willkommene Wohnung; sie ist der Ort, wo Seine Diener, die alle Tugenden auch leben wollen, diese fest begründen können. Das innere Leben ist notwendig, ihm muss unser Streben gelten; wenn wir hier versagen, versagen wir in allem [...] Trachten wir danach innerlich zu werden [...] Suchen wir die Ehre Gottes, suchen wir das Reich Jesu Christi [...]

„Aber“, so werdet ihr einwenden, „es gibt doch so Vieles zu tun, so viele Aufgaben im Haus, so viele Dienste in der Stadt, so viel Arbeit auf den Feldern; überall Arbeit. Sollen wir denn alles liegen und stehen lassen und nur noch an Gott denken“? Nein, aber ihr müsst diese Betätigungen heiligen, in dem ihr in ihnen Gott sucht, und sie verrichten, um Ihn darin zu finden und nicht bloß sie erledigt zu sehen. Unser Herr will, dass wir vor allem seine Ehre, sein Reich, seine Gerechtigkeit suchen, und dass wir deshalb unser Kapital aus dem innern Leben beziehen, aus Glauben, Vertrauen, Liebe, geistlichen Übungen [...] aus Arbeit und Mühen, im Blick auf Gott, unseren höchsten Herrn [...] Wenn wir uns einmal fest darauf eingestellt haben, die Ehre Gottes zu suchen, dann können wir sicher sein, dass alles Andere folgt.

Gespräche 21/2/1659
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« Antwort #3621 am: 18. Juni 2016, 06:58:52 »
Zweites Buch der Chronik 24,17-25.

Nach dem Tod des Priesters Jojada kamen die führenden Männer Judas zum König und warfen sich vor ihm nieder. Dieser hörte damals auf sie,
so dass sie den Bund des Herrn, des Gottes ihrer Väter, verließen und die Kultpfähle und Götzenbilder verehrten. Wegen dieser Schuld kam ein Zorngericht über Juda und Jerusalem.
Der Herr schickte Propheten zu ihnen, um sie zur Umkehr zum Herrn zu bewegen, aber man hörte nicht auf ihre Warnung.
Da kam der Geist Gottes über Secharja, den Sohn des Priesters Jojada. Er trat vor das Volk und hielt ihm vor: So spricht Gott: Warum übertretet ihr die Gebote des Herrn? So könnt ihr kein Glück mehr haben. Weil ihr den Herrn verlassen habt, wird er euch verlassen.
Sie aber taten sich gegen ihn zusammen und steinigten ihn auf Befehl des Königs im Hof des Hauses des Herrn.
König Joasch dachte nicht mehr an die Treue, mit der ihm Jojada, der Vater Secharjas, gedient hatte, sondern ließ dessen Sohn töten. Dieser aber rief sterbend aus: Der Herr möge es sehen und vergelten.
Um die Jahreswende zog das Heer der Aramäer gegen Joasch. Sie drangen nach Juda und Jerusalem vor und machten alle führenden Männer des Volkes nieder. Ihre gesamte Beute brachte man zum König von Damaskus.
Mit nur wenig Kriegern war das Heer der Aramäer gekommen; aber der Herr gab ein sehr großes Heer in ihre Gewalt, weil die Israeliten den Herrn, den Gott ihrer Väter, verlassen hatten. So vollzogen die Aramäer an Joasch das Strafgericht.
Als sie abzogen und ihn schwer krank zurückließen, verschworen sich seine Diener gegen ihn wegen der Blutschuld am Sohn des Priesters Jojada und erschlugen ihn auf seinem Bett. Man begrub ihn in der Davidstadt, aber nicht in den Gräbern der Könige.

Psalm 89(88),4-5.29-30.31-32.33-34.

Ich habe einen Bund geschlossen mit meinem Erwählten
und David, meinem Knecht, geschworen:
Deinem Haus gebe ich auf ewig Bestand,
und von Geschlecht zu Geschlecht richte ich deinen Thron auf.»

Auf ewig werde ich ihm meine Huld bewahren,
mein Bund mit ihm bleibt allzeit bestehen.
Sein Geschlecht lasse ich dauern für immer
und seinen Thron, solange der Himmel währt.

Wenn seine Söhne meine Weisung verlassen,
nicht mehr leben nach meiner Ordnung,
wenn sie meine Gesetze entweihen,
meine Gebote nicht mehr halten,

dann werde ich ihr Vergehen mit der Rute strafen
und ihre Sünde mit Schlägen.
Doch ich entziehe ihm nicht meine Huld,
breche ihm nicht die Treue.

Evangelium nach Matthäus 6,24-34.

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Niemand kann zwei Herren dienen; er wird entweder den einen hassen und den andern lieben, oder er wird zu dem einen halten und den andern verachten. Ihr könnt nicht beiden dienen, Gott und dem Mammon.
Deswegen sage ich euch: Sorgt euch nicht um euer Leben und darum, dass ihr etwas zu essen habt, noch um euren Leib und darum, dass ihr etwas anzuziehen habt. Ist nicht das Leben wichtiger als die Nahrung und der Leib wichtiger als die Kleidung?
Seht euch die Vögel des Himmels an: Sie säen nicht, sie ernten nicht und sammeln keine Vorräte in Scheunen; euer himmlischer Vater ernährt sie. Seid ihr nicht viel mehr wert als sie?
Wer von euch kann mit all seiner Sorge sein Leben auch nur um eine kleine Zeitspanne verlängern?
Und was sorgt ihr euch um eure Kleidung? Lernt von den Lilien, die auf dem Feld wachsen: Sie arbeiten nicht und spinnen nicht.
Doch ich sage euch: Selbst Salomo war in all seiner Pracht nicht gekleidet wie eine von ihnen.
Wenn aber Gott schon das Gras so prächtig kleidet, das heute auf dem Feld steht und morgen ins Feuer geworfen wird, wieviel mehr dann euch, ihr Kleingläubigen!
Macht euch also keine Sorgen und fragt nicht: Was sollen wir essen? Was sollen wir trinken? Was sollen wir anziehen?
Denn um all das geht es den Heiden. Euer himmlischer Vater weiß, dass ihr das alles braucht.
Euch aber muss es zuerst um sein Reich und um seine Gerechtigkeit gehen; dann wird euch alles andere dazugegeben.
Sorgt euch also nicht um morgen; denn der morgige Tag wird für sich selbst sorgen. Jeder Tag hat genug eigene Plage.
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« Antwort #3622 am: 18. Juni 2016, 14:56:45 »
Die Strafe für Verführer zu Götzendienst

Wenn dich dein Bruder, deiner Mutter Sohn, oder dein Sohn oder deine Tochter oder das Weib in deinen Armen oder dein Freund, der dir ist wie dein Herz, heimlich überreden würde und sagen: Laß uns gehen und andern Göttern dienen! - die du nicht kennst noch deine Väter,  von den Göttern der Völker, die um euch her sind, sie seien dir nahe oder ferne, von einem Ende der Erde bis an das andere, so willige nicht darein und gehorche ihm nicht. Auch soll dein Auge seiner nicht schonen, und sollst dich seiner nicht erbarmen noch ihn verbergen, sondern sollst ihn erwürgen. Deine Hand soll die erste über ihm sein, daß man ihn töte, und darnach die Hand des ganzen Volks. (5. Mose 17.7) Man soll ihn zu Tode steinigen, denn er hat dich wollen verführen von dem HERRN, deinem Gott, der dich aus Ägyptenland, aus dem Diensthaus, geführt hat, auf daß ganz Israel höre und fürchte sich und man nicht mehr solch Übel vornehme unter euch.
Wenn du hörst von irgend einer Stadt, die dir der HERR, dein Gott, gegeben hat, darin zu wohnen, daß man sagt: Es sind etliche heillose Leute ausgegangen unter dir und haben die Bürger ihrer Stadt verführt und gesagt: Laßt uns gehen und andern Göttern dienen! - die ihr nicht kennt -  so sollst du sie fleißig suchen, forschen und fragen. Und so sich findet die Wahrheit, daß es gewiß also ist, daß der Greuel unter euch geschehen ist, so sollst du die Bürger derselben Stadt schlagen mit des Schwertes Schärfe und sie verbannen mit allem, was darin ist, und ihr Vieh mit der Schärfe des Schwerts. (4. Mose 21.2) Und allen ihren Raub sollst du sammeln mitten auf die Gasse und mit Feuer verbrennen, die Stadt und allen ihren Raub miteinander, dem HERRN, deinem Gott, daß sie auf einem Haufen liege ewiglich und nie wieder gebaut werde. Und laß nichts von dem Bann an deiner Hand hangen, auf daß der HERR von dem Grimm seines Zorns abgewendet werde und gebe dir Barmherzigkeit und erbarme sich deiner und mehre dich, wie er den Vätern geschworen hat; (Josua 7.1) darum daß du der Stimme des HERRN, deines Gottes, gehorcht hast, zu halten alle seine Gebote, die ich dir heute gebiete, daß du tust, was recht ist vor den Augen des HERRN, deines Gottes.
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« Antwort #3623 am: 18. Juni 2016, 16:11:48 »
Seit jenem Nachmittag, als du mir das Leben gerettet hast

Zwei Jahre sind vergangen, Mutter, seit jenem Nachmittag, als du mir das Leben gerettet hast. Es geschah am Petersplatz. Hier, während der Generalaudienz, wurde auf mich mit einer Pistole geschossen, um mein Leben auszulöschen.

Johannes Paul II.
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La Salette 1846



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