Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4663130 mal)

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« Antwort #3800 am: 20. Juli 2016, 07:06:56 »
Johannes Chrysostomus (um 345-407), Priester in Antiochia und später Bischof von Konstantinopel, Kirchenlehrer

Auf gutem Boden brachten die Körner Frucht

„Ein Sämann ging aufs Feld, um zu säen“ (Mt 13,3). Woher ist er gekommen, er, der überall gegenwärtig ist, der das ganze Universum füllt? Auf welche Weise ist er gekommen? Nicht stofflich, sondern durch eine Verfügung seiner Vorsehung, die uns Menschen galt: Er kam zu uns in unserem Fleisch. Wir konnten zu ihm nicht kommen, weil uns unsere Sünden den Zugang zu ihm verwehrten. So kommt er seinerseits zu uns. Wozu ist er gekommen? Etwa um die Erde zu vernichten, auf der die Dornen überhandnahmen? Um die Landwirte dafür zu bestrafen? Nein. Er kommt, um diese Erde fruchtbar zu machen, sich ihrer anzunehmen und auf ihr das Wort der Heiligkeit auszusäen. Denn die Saat, von der er spricht, ist in Wirklichkeit seine Lehre, das Feld die Seele des Menschen, der Sämann ist er selber […]

Zuerst könnte man einem Landwirt, der so üppig sät, Vorwürfe machen. Geht es aber um die Seelen, dann kann Stein zu fruchtbarer Erde werden, der Weg muss nicht von allen Passanten beschritten werden und kann sich in einen fruchtbaren Acker umwandeln; die Dornen können ausgerissen werden und so die Saat in aller Ruhe wachsen lassen. Wenn das nicht möglich wäre, hätte er seine Saat nicht ausgebracht. Und wenn die Umwandlung nicht stattfindet, so liegt das nicht am Sämann, sondern an denen, die sich nicht verändern lassen wollen. Der Sämann hat seine Arbeit getan. Wenn sein Korn verschleudert worden ist, so ist der Urheber einer so großen Wohltat dafür nicht verantwortlich.

Wohlgemerkt: das Saatgut kann man auf verschiedene Weise einbüßen […] Das Saatgut des Wortes Gottes ohne Widerwärtigkeiten einfach verdorren lassen, ist eine andere Sache. Oder zuzusehen, wie es unter dem Anprall von Versuchungen verdirbt […] Damit dergleichen uns nicht passiert, brennen wir das Wort tief in unser Gedächtnis ein! Mag dann der Teufel um uns herum nur ausreißen – wir werden so stark sein, dass er in uns nichts auszureißen vermag.

Predigten über Mt, 44
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #3801 am: 20. Juli 2016, 19:55:08 »
Die Uhr der Zeit hat schon den Countdown begonnen für das Kommen Meiner Warnung!

15. Juli 2016, 16.15 Uhr – Dringender Aufruf des Sakramentalen Jesus an Sein treues Volk; Heiligtum des gefallenen Herrn, Girardota/Antioquia.

Mein Friede sei mit euch, Meine Kinder.

Während die Tage vergehen, nähert sich mehr und mehr das Kommen Meiner Warnung. Der Himmel ist schon vorbereitet für dieses große Geschehen welches das Schicksal der Menschheit verändern wird und das macht, dass diese sich in zwei Seiten teilt; jene die Gott und Seinen Geboten folgen und im Licht wandern und jene die definitiv nein sagen und der Doktrin des Bösen folgen, sie wandern in der Dunkelheit und dienen definitiv dem Herrn der Finsternis.

Meine Warnung demaskiert die Kinder der Dunkelheit und Meine Herde wird nicht wieder betrogen werden durch die Wölfe in Schafspelzen. Nach Meiner Warnung werden die Armeen von Gut und Böse bereit sein und Mein Volk wird wissen wer gegen es sein wird und keine Angst mehr haben, denn die Macht Gottes ist seine Stärke. Die Uhr der Zeit hat schon den Countdown begonnen für das Kommen Meiner Warnung! Seid vorbereitet, Meine Kinder, mit guten Lebensbeichten; bleibt wach, mit euren Lampen brennend mit dem Gebet, denn es nähert sich euch euer Meister und Herr und Ich komme um Rechenschaft zu verlangen von allen euren Handlungen und Werken.

Ihr seid vorgewarnt, damit wenn jener Tag kommt Ich euch wach finde und ihr Mich in die Ewigkeit begleiten könnt. Es ist Mein Wunsch, dass euer Durchgang Freude und Friede ist und nicht Folter, Wehklagen oder Tod. Von Neuem sage Ich euch: Seid bereit und vorbereitet, denn sehr bald klopfe Ich an die Türe eurer Seele. Meine Warnung ist viel näher als ihr denkt.

Euer irdischer Körper wird starr auf dieser Welt bleiben, aber die Augen eurer Seele werden sich in der Ewigkeit öffnen und euer spiritueller Körper wird in einem kleinen Gericht gerichtet, entsprechend der Liebe zu Gott und zum Nächsten. Ihr werdet im Innersten die in den Göttlichen Zehn Geboten enthaltene Liebe erkennen und wie sie durch die Sünde der Menschen gebrochen wird, die Harmonie des gesamten Universums schädigend. Die Göttlichen Gesetze, gegeben an Moses auf dem Berg Horeb, sind geistige Normen, die wenn sie durch die Sünde gebrochen werden die Schöpfung desynchronisieren und die Menschheit schädigen.

Alles wurde in Liebe und für Liebe geschaffen, der Mensch bricht beim sündigen die Harmonie der geschaffenen Dinge, und bringt alles außer Kontrolle, denn der Mensch und das Universum sind spirituell verbunden. Damit möchte Ich euch, Meine Kinder, den ganzen Schaden zeigen den die Sünde des Menschen der Schöpfung zufügt. Die Sünde destabilisiert das Universum und versetzt das Leben der Menschheit und der Geschöpfe in Lebensgefahr. Beachtet daher all das, damit ihr das nicht zerstört was der Vater mit so viel Liebe erschaffen hat.

Meine Kinder, verliert eure Zeit nicht mehr damit von dort nach hier zu rennen, wie ausreißende Fohlen; hört auf euch Sorgen über die Dinge und Plagen dieser Welt zu machen, denn sehr bald vergeht es. Seid viel mehr besorgt um der Rettung eurer Seele, denn von Meiner Warnung hängt es ab ob ihr weiterhin leben oder ewig sterben werdet. Freue dich, Mein Volk, denn es nähert sich der Tag an dem ihr den Menschensohn in all Seiner Herrlichkeit und Pracht sehen werdet.

Meinen Frieden lasse Ich euch, Meinen Frieden gebe Ich euch. Bereut und bekehrt euch, denn das Reich Gottes ist nahe. Euer Meister und Erlöser, der Sakramentale Jesus.

Meine Kinder, gebt Meine Botschaften der ganzen Menschheit bekannt.

(Enoch)
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #3802 am: 21. Juli 2016, 06:53:31 »
Hl. Laurentius von Brindisi

Ordensgeneral, Kirchenlehrer
* 22. Juli 1559 in Brindisi in Italien
† 22. Juli 1619 in Lissabon in Portugal

Laurentius, geboren 1559 in Brindisi, trat 1575 in den Kapuzinerorden ein. Er studierte in Padua und Venedig. Sein leidenschaftliches Interesse für die Heilige Schrift trieb ihn dazu, die biblischen Sprachen (Griechisch und Hebräisch) gründlich zu erlernen. 1582 wurde er in Venedig zum Priester geweiht. Bald wurde er als Prediger und hervorragender Lehrer der Theologie bekannt. Seine Ordensbrüder wählten ihn zum Guardian, wenige Jahre später zum Provinzial; 1602-1605 war er Ordensgeneral. Er führte den Kapuzinerorden in Österreich und Böhmen ein und war auch in Bayern tätig. Sein Wirken lässt sich mit dem des hl. Petrus Kanisius vergleichen. Zur theologischen Auseinandersetzung mit dem Protestantismus kam sein Einfluss auf die Religionspolitik der katholischen Fürsten. Laurentius starb, genau 60 Jahre alt, am 22. Juli 1619. Papst Johannes XXIII. erhob ihn 1959 zum Kirchenlehrer.

„Die Waffen

mit denen der Glaube verteidigt sein will, sind: das heilige Leben derer, die den Glauben predigen und lehren, und die Geduld in Leiden und Verfolgung.“ (Laurentius von Brindisi)
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #3803 am: 21. Juli 2016, 06:59:12 »
Hl. Justinus (um 100-160), Philosoph, Märtyrer

„Viele Propheten und Gerechte haben sich danach gesehnt zu sehen, was ihr seht“

Ich verwende mich bei Kaiser Hadrian, dem Caesar Augustus, bei seinem Sohn, dem Philosophen Verissimus, bei dem Philosophen Licius, beim Senat und beim ganzen römischen Volk für Menschen aller Rassen, die zu Unrecht gehasst und verfolgt werden und zu denen auch ich, Justinus aus Neapolis (Neblus) im palästinensischen Syrien, gehöre [...]

Man hält uns entgegen, dass der, den wir Christus nennen, nur ein Mensch ist, von einem Menschen geboren; dass die Wunder, die wir ihm zuschreiben, auf der Kunst der Magie beruhen und dass es ihm gelungen ist, als Sohn Gottes zu gelten. Unsere Beweisführung stützt sich nicht auf bloßes Gerede, sondern auf Prophetien, die vor dem Auftreten Jesu gegeben wurden und denen wir notwendigerweise Glauben schenken müssen; denn wir haben es erlebt und erleben es immer noch, dass Wirklichkeit wird, was vorhergesagt worden ist [...]

Es gab bei den Juden Propheten Gottes, durch die der Geist der Prophetie kommende Ereignisse im voraus ankündigte. Ihre Prophetien wurden, so wie sie ausgesprochen worden waren, von Königen Judäas in ununterbrochener Folge sorgfältig aufbewahrt, und zwar in Büchern, die in hebräischer Sprache von den Propheten eigenhändig geschrieben worden waren [...]

Nun lesen wir in den Büchern der Propheten, dass Jesus, unser Christus kommen wird, dass er von einer Jungfrau geboren werden wird; dass er zum Mann heranwachsen wird; dass er alle Krankheiten und Leiden heilen wird; dass er von den Toten auferstehen wird; dass er, verkannt und verfolgt, gekreuzigt werden wird; dass er sterben, auferstehen und in den Himmel aufsteigen wird; dass er Sohn Gottes ist und als solcher erkannt werden wird; dass er Menschen aussenden wird, die all dies der ganzen Welt verkünden werden, und dass vor allem die Heiden an ihn glauben werden. Diese Prophezeiungen wurden fünftausend, dreitausend, zweitausend, tausend, achthundert Jahre vor seinem Erscheinen gemacht, denn die Propheten folgten aufeinander von Generation zu Generation.

Erste Apologie, 1.30-31
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« Antwort #3804 am: 21. Juli 2016, 07:02:48 »
Buch Jeremia 2,1-3.7-8.12-13.

Das Wort des Herrn erging an mich:
Auf! Ruf Jerusalem laut ins Ohr: So spricht der Herr: Ich denke an deine Jugendtreue, an die Liebe deiner Brautzeit, wie du mir in der Wüste gefolgt bist, im Land ohne Aussaat.
Heiliger Besitz war Israel dem Herrn, Erstlingsfrucht seiner Ernte. Wer davon aß, machte sich schuldig, Unheil kam über ihn - Spruch des Herrn.
Ich brachte euch dann in das Gartenland, um euch seine Früchte und Güter genießen zu lassen. Aber kaum seid ihr dort gewesen, da habt ihr mein Land entweiht und mir mein Eigentum zum Abscheu gemacht.
Die Priester fragten nicht: Wo ist der Herr? Die Hüter des Gesetzes kannten mich nicht, die Hirten des Volkes wurden mir untreu. Die Propheten traten im Dienst des Baal auf und liefen unnützen Götzen nach.
Entsetzt euch darüber, ihr Himmel, erschaudert gewaltig - Spruch des Herrn.
Denn mein Volk hat doppeltes Unrecht verübt: Mich hat es verlassen, den Quell des lebendigen Wassers, um sich Zisternen zu graben, Zisternen mit Rissen, die das Wasser nicht halten.

Psalm 36(35),6-7ab.8-9.10-11.

Herr, deine Güte reicht, so weit der Himmel ist,
deine Treue, so weit die Wolken ziehn.
Deine Gerechtigkeit steht wie die Berge Gottes,
deine Urteile sind tief wie das Meer.

Gott, wie köstlich ist deine Huld!
Die Menschen bergen sich im Schatten deiner Flügel,
sie laben sich am Reichtum deines Hauses;
du tränkst sie mit dem Strom deiner Wonnen.

Denn bei dir ist die Quelle des Lebens,
in deinem Licht schauen wir das Licht.
Erhalte denen, die dich kennen, deine Huld
und deine Gerechtigkeit den Menschen mit redlichem Herzen!

Evangelium nach Matthäus 13,10-17.

In jener Zeit kamen die Jünger zu Jesus und sagten: Warum redest du zu ihnen in Gleichnissen?
Er antwortete: Euch ist es gegeben, die Geheimnisse des Himmelreichs zu erkennen; ihnen aber ist es nicht gegeben.
Denn wer hat, dem wird gegeben, und er wird im Überfluss haben; wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er hat.
Deshalb rede ich zu ihnen in Gleichnissen, weil sie sehen und doch nicht sehen, weil sie hören und doch nicht hören und nichts verstehen.
An ihnen erfüllt sich die Weissagung Jesajas: Hören sollt ihr, hören, aber nicht verstehen; sehen sollt ihr, sehen, aber nicht erkennen.
Denn das Herz dieses Volkes ist hart geworden, und mit ihren Ohren hören sie nur schwer, und ihre Augen halten sie geschlossen, damit sie mit ihren Augen nicht sehen und mit ihren Ohren nicht hören, damit sie mit ihrem Herzen nicht zur Einsicht kommen, damit sie sich nicht bekehren und ich sie nicht heile.
Ihr aber seid selig, denn eure Augen sehen und eure Ohren hören.
Amen, ich sage euch: Viele Propheten und Gerechte haben sich danach gesehnt zu sehen, was ihr seht, und haben es nicht gesehen, und zu hören, was ihr hört, und haben es nicht gehört.
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« Antwort #3805 am: 21. Juli 2016, 07:06:55 »
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845. Es wird durch euer Beten Meiner Kreuzzuggebete sein, dass ich sie retten kann. (Donnerstag, 11. Juli 2013, 2013 13:57 Uhr)

Meine innig geliebte Tochter, lass Mich dich nahe an Mein Heiligstes Herz ziehen, denn wenn du Mir erlaubst, dies zu tun, werde Ich in deine Seele besondere Gnaden eingießen. Dann wird Mein Werk mehr Frucht bringen, die reifen und auf der ganzen Erde im Überfluss hervorbrechen wird.

Die Frucht, die aus Mir kommt, bewirkt Umkehr und erweicht die Herzen der Hartgesottensten, wenn sie diese probieren. Wenn sie diese essen, dann wird diese sie mit Mir vereinen, in einer Weise, die ihnen großen Frieden bringen wird. Der Friede, den Ich allen von euch verspreche, die Mir jetzt zuhören, während Ich mit euch rede, wird eure Rüstung gegen den Hass sein.
Diejenigen von euch, einschließlich jener Seelen, die noch nie von diesen Botschaften gehört haben und die Mich aufrichtig lieben, werden von diesem Frieden erfüllt werden und ihr werdet dadurch immun gegen die Stimmen derer werden, die euch anbrüllen, weil ihr zu Mir gehört .
Wenn ihr mit Mir eins seid, dann verspreche Ich, dass Ich für jede Beleidigung und Verletzung, die ihr zu ertragen habt, weil ihr Mein Heiliges Wort verkündet, euch aufheben, über euch wachen und euch schützen werde. Ihr werdet ein herrliches Leben in Meinem Neuen Paradies genießen, wo alle vereint singen werden wegen der Liebe und der Glorie Gottes.
Ihr habt von Mir nichts zu befürchten, aber Ich bitte euch, Zeit zu verbringen im Gebet für die Seelen derer, die verwirrt und in einigen Fällen verloren sind. Diejenigen, die von Mir getrennt sind, müssen zu Mir zurückkommen, und es wird durch euer Beten Meiner Kreuzzuggebete sein, dass ich sie retten kann.

Geht, Meine geliebten Anhänger, und wisst, dass ihr in Meinem Herzen seid und Ich in dem Eurem Bin.
Euer Jesus
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« Antwort #3806 am: 21. Juli 2016, 07:08:45 »
Schweiz, Einsiedeln, Unsere Liebe Frau der Einsiedler: Die Engelweihe

"Wir Leo, Bischof, Diener der Diener Gottes? tun allen gegenwärtigen und künftigen Gläubigen der Kirche Gottes kund. Dass Unser ehrwürdiger Bruder und Mitbischof zu Konstanz, Konrad mit Namen, in Gegenwart Unseres liebsten Sohnes Otto, des Kaisers, und seiner Gemahlin Adelheid mit vielen andern Fürsten, vor Unseren apostolischen Stuhl gebracht hat, dass er an einem gewissen Ort in seinem Kirchensprengel, Meinradszell genannt, im Jahre unseres Herrn 948 auf den 14. September berufen worden, um allda zu Ehren der heiligen, hochverherrlichten Gottesmutter und Jungfrau Maria eine Kapelle einzuweihen.

Als er aber wie gewöhnlich um Mitternacht zum Gebete aufgestanden, sagte er uns, habe er mit Religiosen desselben Ortes einen sehr lieblichen Gesang gehört und habe bei genauerem Nachforschen, was dies sein möge, in der Tat gefunden, dass die Engel bei der Einweihung derselben Kapelle den nämlichen Gesang und die Ordnung hielten, wie sie die Bischöfe bei Kirchweihen zu beobachten pflegen. Als nun am Morgen alles bereit war, der Bischof aber bis gegen Mittag zögerte, kam man zur Kapelle und drang in ihn, die Weihe vorzunehmen. Da er sich aber immer noch weigerte und die Erscheinung erzählte, tadelte man ihn hart, bis er sich zur Vornahme der Weihe anschickte, wo dann alsbald dreimal deutlich die Stimme erscholl: ,Frater cessa, divinitus consecrata est'. ,Bruder! Lass ab, denn sie ist von Gott geweiht'. Dadurch erschreckt, hielt man die Erzählung des Bischofs für wahrhaft und heilig und glaubte von nun an, dass die genannte Kapelle vom Himmel her geweiht sei."

Leo VIII. erklärte dann mit Zustimmung der anwesenden Bischöfe die Einweihung der Kapelle für wahr und gültig und verbot jedem Bischof, dieselbe von neuem zu weihen; zugleich verlieh er allen, die den Ort bussfertig besuchen und ihre Sünden reumütig beichten würden, Nachlass der zeitlichen Strafen ihrer Sünden. Mehrere der nachfolgenden Päpste haben diese Anordnungen Leos VIII. bestätigt.

Bulle Papst Leo VIII. im Jahr 964
In: Ad. Magnin
Wallfahrt zum Schweizer Heiligtum Unserer Lieben Frau
Freiburg 1939
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« Antwort #3807 am: 22. Juli 2016, 05:12:07 »
HL.MARIA MAGDALENA -- GEDENKTAG 22 JULI

Litanei zur hl. Maria Magdalena, wie sie in der Wallfahrtskirche zu St. Maximin und in La Sainte Baume in Südfrankreich gebetet wird.

Herr, erbarme dich unser!
Christus, erbarme dich unser!
Herr, erbarme dich unser!
Christus, höre uns!
Christus, erhöre uns!
Gott Vater im Himmel, erbarme dich unser!
Gott Sohn, Erlöser der Welt, erbarme dich unser!
Gott Heiliger Geist, erbarme dich unser!
Heilige Dreifaltigkeit, ein einiger Gott, erbarme dich unser!
Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns!
Heilige Maria Magdalena, bitte für uns!
Du Vorbild der Büßenden, bitte für uns!
Du brachtest Jesus deine Alabastervase voll duftenden Salböles, bitte für uns!
Du wuschest mit deinen Tränen Jesus die Füße, bitte für uns!
Du bedecktest Jesus die Füße mit Küssen heiliger Liebe, bitte für uns!
Dir wurden viele Sünden vergeben, bitte für uns!
Du wurdest aus trübem Erdenlehm umgewandelt in einen klaren Kristall, bitte für uns!
Du Edelstein, der aus dem Schmutz der Straße in das Licht der Sonne gerückt ward, bitte für uns!
Du wurdest umgeformt zu einem Gefäß der Herrlichkeit, bitte für uns!
Du schimmernde Perle, bitte für uns!
Du Flammenzeichen für Länder und Völker, bitte für uns!
Du vom Eifer der Liebe Entbrannte, bitte für uns!
Du Wohlgefallen des Herrn, bitte für uns!
Du Kleinod des Herzens Jesu, bitte für uns!
Du hast den besten Teil erwählt, bitte für uns!
Du erwirktest durch dein Bitten die Auferweckung deines Bruders Lazarus, der schon vier Tage lang im Grabe lag, bitte für uns!
Du hieltest in Treue aus beim gekreuzigten Herrn, bitte für uns!
Du starke Frau, bitte für uns!
Du bliebst beim Grabe auch nach dem Weggang der Jünger, bitte für uns!
Du warst die Erste unter den Jüngern, die den Herrn nach seiner Auferstehung sehen durfte, bitte für uns!
Dir zeichnete der Herr die Stirn mit seiner verklärten Hand, bitte für uns!
Du Apostolin der Apostel, bitte für uns!
Du lebtest von Wundern umgeben viele Jahre in schauriger Bergeseinsamkeit, bitte für uns!
Du wurdest von heiligen Engeln sieben mal des Tages zu den Himmeln erhoben, bitte für uns!
Du besondere Schutzherrin des Predigerordens, bitte für uns!
Du liebreiche Fürsprecherin der reuigen Sünder, bitte für uns!
Du Braut des himmlischen Königs, bitte für uns!
Daß wir es verdienen, mit dir, große Heilige, der beseligenden Gegenwart Gottes uns ewig zu erfreuen, bitte für uns!
Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt, verschone uns, o Herr!
Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt, erhöre uns, o Herr!
Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt, erbarme dich unser!
V. Bitte für uns, o heilige Maria Magdalena,
R. Auf daß wir würdig werden der Verheißungen Christi!
Lasset uns beten! Gewähre uns, gütigster Vater, wie die heilige Maria Magdalena unsern Herrn Jesus Christus über alles geliebt und dadurch die Vergebung ihrer Sünden gefunden hat: so möge sie bei deiner Barmherzigkeit es uns erwirken, daß wir zur ewigen Glückseligkeit gelangen. Durch denselben Jesus Christus, unsern Herrn.
Amen
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La Salette 1846



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