Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4663218 mal)

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Offline Tina 13

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« Antwort #3864 am: 02. August 2016, 20:06:03 »
Buch Jeremia 30,1-2.12-15.18-22.

Das Wort, das vom Herrn an Jeremia erging:
So spricht der Herr, der Gott Israels: Schreib dir alle Worte, die ich dir gesagt habe, in ein Buch!
Ja, so spricht der Herr: Arg ist dein Schaden, unheilbar deine Wunde.
Niemand verschafft dir Recht. Für das Geschwür gibt es keine Heilung, keine Genesung gibt es für dich.
Alle deine Freunde haben dich vergessen, sie kümmern sich nicht mehr um dich. Denn wie ein Feind schlägt, so habe ich dich geschlagen mit harter Züchtigung wegen deiner vielfachen Schuld und deiner zahlreichen Sünden.
Was schreist du über deinen Schaden und dein arges Leiden? Wegen deiner vielfachen Schuld und deiner zahlreichen Sünden habe ich dir das getan.
So spricht der Herr: Seht, ich wende das Geschick der Zelte Jakobs, seiner Wohnstätten erbarme ich mich. Die Stadt soll auf ihrem Schutthügel aufgebaut werden, die Burg auf ihrem alten Platz stehen.
Lobgesang wird dort erschallen, die Stimme fröhlicher Menschen. Ich will ihre Zahl vermehren, sie sollen nicht weniger werden; ich will ihnen Ehre verschaffen, sie sollen nicht verachtet werden.
Die Söhne Jakobs werden sein wie ehedem, seine Gemeinde wird vor mir bestehen bleiben, doch alle seine Unterdrücker ziehe ich zur Rechenschaft.
Sein Machthaber wird ihm selbst entstammen, sein Herrscher aus seiner Mitte hervorgehen. Ich gewähre ihm Zutritt, so dass er mir nahen kann; denn wer sonst dürfte sein Leben wagen, um mir zu nahen? - Spruch des Herrn.
Ihr werdet mein Volk sein, und ich werde euer Gott sein.

Psalm 102(101),16-17.18-19.20-21.29.22.

Die Völker fürchten den Namen des Herrn
und alle Könige der Erde deine Herrlichkeit.
Denn der Herr baut Zion wieder auf
und erscheint in all seiner Herrlichkeit.

Er wendet sich dem Gebet der Verlassenen zu,
ihre Bitten verschmäht er nicht.
Dies sei aufgeschrieben für das kommende Geschlecht,
damit das Volk, das noch erschaffen wird, den Herrn lobpreise.

Denn der Herr schaut herab aus heiliger Höhe,
vom Himmel blickt er auf die Erde nieder;
Er will auf das Seufzen der Gefangenen hören
und alle befreien, die dem Tod geweiht sind,

Die Kinder deiner Knechte werden in Sicherheit wohnen,
ihre Nachkommen vor deinem Antlitz bestehen,
damit sie den Namen des Herrn auf dem Zion verkünden
und sein Lob in Jerusalem.

Evangelium nach Matthäus 14,22-36.

Nachdem Jesus die Menge gespeist hatte, forderte er die Jünger auf, ins Boot zu steigen und an das andere Ufer vorauszufahren. Inzwischen wollte er die Leute nach Hause schicken.
Nachdem er sie weggeschickt hatte, stieg er auf einen Berg, um in der Einsamkeit zu beten. Spät am Abend war er immer noch allein auf dem Berg.
Das Boot aber war schon viele Stadien vom Land entfernt und wurde von den Wellen hin und her geworfen; denn sie hatten Gegenwind.
In der vierten Nachtwache kam Jesus zu ihnen; er ging auf dem See.
Als ihn die Jünger über den See kommen sahen, erschraken sie, weil sie meinten, es sei ein Gespenst, und sie schrien vor Angst.
Doch Jesus begann mit ihnen zu reden und sagte: Habt Vertrauen, ich bin es; fürchtet euch nicht!
Darauf erwiderte ihm Petrus: Herr, wenn du es bist, so befiehl, dass ich auf dem Wasser zu dir komme.
Jesus sagte: Komm! Da stieg Petrus aus dem Boot und ging über das Wasser auf Jesus zu.
Als er aber sah, wie heftig der Wind war, bekam er Angst und begann unterzugehen. Er schrie: Herr, rette mich!
Jesus streckte sofort die Hand aus, ergriff ihn und sagte zu ihm: Du Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt?
Und als sie ins Boot gestiegen waren, legte sich der Wind.
Die Jünger im Boot aber fielen vor Jesus nieder und sagten: Wahrhaftig, du bist Gottes Sohn.
Sie fuhren auf das Ufer zu und kamen nach Gennesaret.
Als die Leute dort ihn erkannten, schickten sie Boten in die ganze Umgebung. Und man brachte alle Kranken zu ihm
und bat ihn, er möge sie wenigstens den Saum seines Gewandes berühren lassen. Und alle, die ihn berührten, wurden geheilt.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #3865 am: 03. August 2016, 23:19:23 »
Hl. Johannes Chrysostomus (um 345-407), Priester in Antiochia und später Bischof von Konstantinopel, Kirchenlehrer

Die Kraft eines beharrlichen Gebetes

Die Kanaaniterin hätte sich eigentlich entmutigt zurückziehen müssen, doch sie kam noch näher, fiel vor Jesus nieder und sagte: „Herr, hilf mir!“ Ja, Frau, hast du Ihn denn nicht sagen hören: „Ich bin nur zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel gesandt“? Ich habe es gehört, entgegnet sie; aber Er ist der Herr [...]

Christus erhörte ihre Bitte nicht gleich, weil Er wusste, was sie antworten würde. Er erfüllte ihre Bitte nicht, weil Er ihrem Glauben mehr Gewicht geben wollte. Wenn Er sie nicht hätte erhören wollen, hätte Er ihre Bitte nicht am Ende doch erfüllt [...] Seine Antworten zielten nicht darauf ab, ihr weh zu tun, er wollte sie vielmehr näher an sich ziehen und diesen verborgenen Schatz enthüllen.

Aber schau bitte auch gleichzeitig auf ihren Glauben, ihre tiefe Demut. Jesus hat die Juden Kinder genannt; die Kanaaniterin überbietet diese Anrede noch und nennt sie Herren; sie hatte keine Schwierigkeiten damit, Anderen ihr Lob zuzugestehen: „[...] selbst die Hunde bekommen von den Brotresten, die vom Tisch ihrer Herren fallen“ [...] Und deshalb wurde sie zu den Kindern gezählt. Christus sagte ihr daraufhin: „Frau, dein Glaube ist groß.“ Unverzüglich sagte er das und belohnte die Frau: „Was du willst, soll geschehen.“ Daraus kann man sehen, dass die Kanaaniterin großen Anteil an der Gesundung ihrer Tochter hat. Denn Christus hat nicht etwa gesagt: Deine Tochter möge gesund werden, sondern: „Frau, dein Glaube ist groß. Was du willst, soll geschehen.“ Und beachte auch noch das: Wo die Apostel versagt und nichts erreicht hatten, hatte sie Erfolg. So mächtig ist ein hartnäckiges Gebet.

Homilien zu Matthäus, Nr. 52, 1-3
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #3866 am: 03. August 2016, 23:24:59 »
NEUESTE BOTSCHAFT der GOTTESMUTTER MARIA in Medjugorje vom 02. August 2016 ❤️❤️❤️
"Liebe Kinder!
Ich bin zu euch, unter euch, gekommen, damit ihr mir eure Sorgen gebt, damit ich sie meinem Sohn darbringe, damit ich Fürsprache halte bei Ihm für euer Wohl. Ich weiß, dass jeder von euch seine Sorgen hat, seine Versuchungen, deshalb rufe ich euch mütterlich auf, kommt an den Tisch meines Sohnes. Er bricht das Brot für euch, Er gibt sich euch selbst, Er gibt euch Hoffnung; von euch sucht Er mehr Glauben, Hoffnung und Frohmut. Er sucht euren inneren Kampf gegen Egoismus, Verurteilungen und menschliche Schwächen. Deshalb, sage ich als Mutter: Betet, denn das Gebet gibt euch die Kraft für den inneren Kampf. Mein Sohn als Kleiner erzählte mir oft, dass mich viele lieben und Mutter nennen werden. Ich, hier unter euch, fühle die Liebe. Ich danke euch. Gemäß dieser Liebe bitte ich meinen Sohn, dass keiner von euch, meinen Kindern, nach Hause zurückkehrt, so wie er gekommen ist; dass ihr so viel Hoffnung, Barmherzigkeit und Liebe mitnehmt, so dass ihr meine Apostel der Liebe sein werdet, die mit ihrem Leben bezeugen, dass der Himmlische Vater die Quelle des Lebens ist und nicht des Todes. Liebe Kinder, erneut bitte ich euch mütterlich, betet für die Auserwählten meines Sohnes, für ihre gesegneten Hände, für eure Hirten, dass sie meinen Sohn mit so viel Liebe wie möglich verkünden und so die Bekehrungen bewirken. Ich danke euch. “
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #3867 am: 03. August 2016, 23:33:00 »
Buch Jeremia 31,1-7.

In jener Zeit - Spruch des Herrn - werde ich der Gott aller Stämme Israels sein, und sie werden mein Volk sein.
So spricht der Herr: Gnade fand in der Wüste das Volk, das vom Schwert verschont blieb; Israel zieht zum Ort seiner Ruhe.
Aus der Ferne ist ihm der Herr erschienen: Mit ewiger Liebe habe ich dich geliebt, darum habe ich dir so lange die Treue bewahrt.
Ich baue dich wieder auf, du sollst neu gebaut werden, Jungfrau Israel. Du sollst dich wieder schmücken mit deinen Pauken, sollst ausziehen im Reigen der Fröhlichen.
Wieder sollst du Weingärten pflanzen auf Samarias Bergen. Wer Pflanzungen anlegt, darf ihre Früchte genießen.
Denn es kommt der Tag, da rufen die Wächter auf Efraims Bergland: Auf, lasst uns hinaufpilgern nach Zion zum Herrn, unserem Gott.
Ja, so spricht der Herr: Jubelt Jakob voll Freude zu, und jauchzt über das Haupt der Völker! Verkündet, lobsingt und sagt: Der Herr hat sein Volk gerettet, den Rest Israels.

Buch Jeremia 31,10.11-12ab.13.

Hört, ihr Völker, das Wort des Herrn,
verkündet es auf den fernsten Inseln und sagt:
Er, der Israel zerstreut hat, wird es auch sammeln
und hüten wie ein Hirt seine Herde.

Denn der Herr wird Jakob erlösen
und ihn befreien aus der Hand des Stärkeren.
Sie kommen und jubeln auf Zions Höhe,
sie strahlen vor Freude über die Gaben des Herrn.

Dann freut sich das Mädchen beim Reigentanz,
Jung und Alt sind fröhlich.
Ich verwandle ihre Trauer in Jubel,
tröste und erfreue sie nach ihrem Kummer.

Evangelium nach Matthäus 15,21-28.

In jener Zeit zog sich Jesus in das Gebiet von Tyrus und Sidon zurück.
Da kam eine kanaanäische Frau aus jener Gegend zu ihm und rief: Hab Erbarmen mit mir, Herr, du Sohn Davids! Meine Tochter wird von einem Dämon gequält.
Jesus aber gab ihr keine Antwort. Da traten seine Jünger zu ihm und baten: Befrei sie (von ihrer Sorge), denn sie schreit hinter uns her.
Er antwortete: Ich bin nur zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel gesandt.
Doch die Frau kam, fiel vor ihm nieder und sagte: Herr, hilf mir!
Er erwiderte: Es ist nicht recht, das Brot den Kindern wegzunehmen und den Hunden vorzuwerfen.
Da entgegnete sie: Ja, du hast recht, Herr! Aber selbst die Hunde bekommen von den Brotresten, die vom Tisch ihrer Herren fallen.
Darauf antwortete ihr Jesus: Frau, dein Glaube ist groß. Was du willst, soll geschehen. Und von dieser Stunde an war ihre Tochter geheilt.
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« Antwort #3868 am: 03. August 2016, 23:49:12 »
Hl. Lydia

erste Christin in Europa

* in Thyatira, dem heutigen Akhisar in der Türkei
† Ende des 1. Jahrhunderts (?) in Philippi, heute Ruinen bei Krinides in Griechenland (?)

Von Lydia wissen wir aus der Apostelgeschichte. Sie war Purpurhändlerin in Philippi - heute Ruinen bei Krinides. Sie nahm Paulus, der gerade erst aufgrund einer Vision nach Europa übergesetzt hatte, in ihrem Haus auf (Apg 16, 14 - 15), bekehrte sich "mit allen, die zu ihrem Haus gehörten", d.h. nicht nur mit Familienangehörigen, sondern auch Bediensteten und Sklaven, zum Christentum und war damit die erste Christin in Europa. In ihrem Haus versammelte sich dann die Christengemeinde von Philippi (Apg 16, 40).
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« Antwort #3869 am: 04. August 2016, 05:59:55 »
TAGESGEBET
Barmherziger Gott,
du hast deinen Sohn in diese Welt gesandt,
um die Menschen
aus der alten Knechtschaft zu erlösen.
Schenke allen, die auf deine Hilfe warten,
die Freiheit des neuen Lebens.
Darum bitten wir durch ihn, Jesus Christus. (MB 11)

FÜRBITTEN
Wir beten zu Christus, der inständiges Bitten erhört:
Für alle Christen: bestärke die Gläubigen im Vertrauen auf deine Güte. (Stille) Herr, erbarme dich.
A.: Christus, erbarme dich.
Für die Völker der Erde: offenbare ihnen dein Heil. (Stille) Herr, erbarme dich.
A.: Christus, erbarme dich.
Für die Kranken: lindere ihre Schmerzen, und mach sie gesund. (Stille) Herr, erbarme dich.
Für unsere Gemeinde: lehre uns, worum wir beten sollen. (Stille) Herr, erbarme dich.
Allmächtiger Gott, deine Güte kennt keine Grenzen. Erhöre unser Gebet durch Christus, unseren Herrn.
A.: Amen.
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« Antwort #3870 am: 04. August 2016, 06:02:39 »
Der Mensch

„Die Menschen gleichen Maulwürfen, die unter der Erde, ihre Gänge graben und nur selten bis zum Tageslicht vorstoßen.“
„Der Mensch ist so groß, dass nichts auf der Erde ihm genügen kann. Nur wenn er sich Gott zuwendet, ist er zufrieden. Zieh einen Fisch aus dem Wasser: er wird nicht leben können. Das ist der Mensch ohne Gott.“ (Johannes Maria Vianney)
 
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« Antwort #3871 am: 04. August 2016, 06:10:21 »
TAGESGEBET
Allmächtiger und barmherziger Gott,
du hast dem heiligen Pfarrer von Ars
die Geduld und Sorge eines guten Hirten gegeben,
der sich für das Heil seiner Mitmenschen verzehrt.
Hilf auf seine Fürsprache auch uns,
in der Liebe Christi
Menschen für dich zu gewinnen
und zusammen mit unseren Brüdern und Schwestern
das ewige Heil zu finden.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.

FÜRBITTEN
Wir beten zu Jesus Christus, der sich der Menschen erbarmt hat:
Für die Seelsorger: dass sie in ihrem Dienst nicht mutlos werden. (Stille) Christus, höre uns.
A.: Christus, erhöre uns.
Für die Regierenden: dass sie die Freiheit des Glaubens achten. (Stille) Christus, höre uns.
Für die Verzweifelten: dass sie wieder Hoffnung schöpfen. (Stille) Christus, höre uns.
Für unsere Gemeinde: dass wir auf die Kraft des Gebetes und der Sühne vertrauen. (Stille) Christus, höre uns.
Barmherziger Gott, du hast dem heiligen Pfarrer von Ars einen unermüdlichen Eifer für das ewige Heil der Menschen geschenkt. Lass auch uns um das Heil unserer Mitmenschen besorgt sein durch Christus, unseren Herrn.     A.: Amen.
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