Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4663373 mal)

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Antw:"Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #3936 am: 16. August 2016, 20:13:54 »
Buch Ezechiel 28,1-10.

Das Wort des Herrn erging an mich:
Menschensohn, sag zum Fürsten von Tyrus: So spricht Gott, der Herr: Dein Herz war stolz, und du sagtest: Ich bin ein Gott, einen Wohnsitz für Götter bewohne ich mitten im Meer. Doch du bist nur ein Mensch und kein Gott, obwohl du im Herzen geglaubt hast, dass du wie Gott bist.
Gewiss, du bist weiser als Daniel. Kein Geheimnis war dir zu dunkel.
Durch deine Weisheit und Einsicht schufst du dir Reichtum. Mit Gold und Silber fülltest du deine Kammern.
Durch deine gewaltige Weisheit, durch deinen Handel hast du deinen Reichtum vermehrt. Doch dein Herz wurde stolz wegen all deines Reichtums.
Darum - so spricht Gott, der Herr: Weil du im Herzen geglaubt hast, dass du wie Gott bist,
darum schicke ich Fremde gegen dich, tyrannische Völker. Sie zücken das Schwert gegen all deine prächtige Weisheit, entweihen deinen strahlenden Glanz.
Man stößt dich hinab in das Grab; wie einer durchbohrt wird und stirbt, so stirbst du mitten im Meer.
Willst du dann angesichts deiner Mörder noch sagen: Ich bin ein Gott? Du bist nur ein Mensch und kein Gott in der Hand deiner Mörder.
Wie Unbeschnittene sterben, so stirbst du durch Fremde; denn ich habe gesprochen - Spruch Gottes, des Herrn.

Deuteronomium 32,26-27.28-29.30.35cd-36ab.

Ich könnte sagen: Sie sollen nicht mehr sein,
kein Mensch soll später noch an sie denken,
müsste ich nicht auch ihren Feind angreifen, der meinen Zorn erregt,
ihre Gegner, die sich nicht täuschen sollen,
die nicht sagen sollen: Unsere Hand ist erhoben,
der Herr hat nichts von allem getan.

Doch diesem Volk fehlt es an Rat,
ihm mangelt es an Verstand.
Wären sie klug, so begriffen sie alles
und verstünden, was in Zukunft mit ihnen geschieht.

Wie kann ein einziger hinter tausend herjagen,
und zwei zehntausend in die Flucht schlagen,
es sei denn, ihr Fels hat sie verkauft,
der Herr hat sie preisgegeben?

Der Tag ihres Verderbens ist nah,
und ihr Verhängnis kommt schnell.
Ja, der Herr wird seinem Volk Recht geben
und mit seinen Dienern Mitleid haben.

Evangelium nach Matthäus 19,23-30.

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Amen, das sage ich euch: Ein Reicher wird nur schwer in das Himmelreich kommen.
Nochmals sage ich euch: Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt.
Als die Jünger das hörten, erschraken sie sehr und sagten: Wer kann dann noch gerettet werden?
Jesus sah sie an und sagte zu ihnen: Für Menschen ist das unmöglich, für Gott aber ist alles möglich.
Da antwortete Petrus: Du weißt, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt. Was werden wir dafür bekommen?
Jesus erwiderte ihnen: Amen, ich sage euch: Wenn die Welt neu geschaffen wird und der Menschensohn sich auf den Thron der Herrlichkeit setzt, werdet ihr, die ihr mir nachgefolgt seid, auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten.
Und jeder, der um meines Namens willen Häuser oder Brüder, Schwestern, Vater, Mutter, Kinder oder Äcker verlassen hat, wird dafür das Hundertfache erhalten und das ewige Leben gewinnen.
Viele aber, die jetzt die Ersten sind, werden dann die Letzten sein, und die Letzten werden die Ersten sein.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #3937 am: 16. August 2016, 20:42:03 »
Zwei Arten der Liebe vereinigten sich zu einer (I)

Ein heiliger Bischof stellte uns die mütterliche Liebe Mariens mit den schönen Worten vor; "Die Liebe Mariens wurde gebildet, indem zwei Arten der Liebe sich zu einer vereinigten (...)

Ich frage euch: welches ist dieses Geheimnis und wie entstand die Verknüpfung dieser beiden Arten der Liebe? Der heilige Bischof erklärt es mit folgenden Worten: " Sie entstand, weil Maria ihrem Sohn die Liebe, die sie einem Gott schuldet, schenkte, weil sie aber auch ihrem Gott, die Liebe, die sie einem Sohn schuldet, erwies.

Auf Grund dieser Worte, könnt ihr erkennen, dass es keinen grösseren, stärkeren noch erhabeneren Gedanken geben kann, um die Liebe der Heiligen Jungfrau auszudrücken. Denn dieser heilige Bischof will damit sagen, dass die Natur und die Gnade gemeinsam dazu beitragen, dass im Herzen Mariens tiefere Gefühle entstehen.

Zwei Arten der Liebe vereinigten sich zu einer (II)

Es gibt nichts Stärkeres, nichts Drängenderes, als die Liebe, die die Natur den Menschen für ein Kind ins Herz legt, und jene Liebe, die die Gnade uns für Gott schenkt. Diese zwei Arten der Liebe, sind zwei Abgründe, deren Tiefe man weder ausloten, noch deren volles Ausmass man verstehen kann.

Hier aber können wir mit dem Psalmisten sagen: Abyssus abyssum invocat: "Eine Unermesslichkeit zieht eine andere nach sich, denn um die Liebe der Heiligen Jungfrau zu bilden, mussten das Zärtlichste, das die Natur zu bieten hat und das Wirkungsvollste der Gnade, miteinander vermischt werden. Die Natur konnte das Zärtlichste geben, denn diese Liebe küsste einen Sohn; die Gnade konnte wirken, denn diese Liebe schaute einen Gott: Abyssus.

Aber das was die Vorstellungskraft übersteigt, ist, dass die gewöhnliche Natur und Gnade dafür nicht genügen, denn es ist nicht naturgemäss, einen Sohn in einem Gott zu finden, noch kann die gewöhnliche Gnade es schaffen, einen Gott in einem Sohn zu lieben. Man muss sich gezwungener Massen auf eine höhere Ebene begeben.

Zwei Arten der Liebe vereinigten sich zu einer (III)
Christen, erlaubt mir, heute meine Gedanken über die Natur und die Gnade zu erheben und den Ursprung dieser Liebe, im Schosse des ewigen Vaters selbst zu suchen.

Ich fühle mich aus dem Grund dazu verpflichtet, weil der göttliche Sohn, dessen Mutter Maria ist, vereint ist mit ihr und mit Gott. "Das Heilige, das aus dir geboren wird", sagte der Engel, "wird Sohn Gottes genannt werden." Dadurch ist sie mit Gott dem Vater vereint, weil sie die Mutter seines einzigen Sohnes ist, "der mit ihr und dem ewigen Vater, auf Grund der Art und Weise wie sie ihn empfing, nur gemeinsam vereint sein kann."

Aber dieser Gott, der, um sein Werk zu vollenden, ihr Seinen Sohn schenken wollte, der ihr Seine Kraft mitteilen und Seine Fruchtbarkeit über sie ausgiessen wollte, muss auch einen Strahl oder einen Funken der Liebe, die er für Seinen einzigen Sohn empfindet, der der Glanz und die Herrlichkeit und das lebendige Abbild Seines Wesens ist, in ihr reines Herz ausgegossen haben. Daraus muss die Liebe Mariens entstanden sein: es gab eine Ausgiessung der Liebe aus dem Herzen Gottes in ihr Herz; und die Liebe die sie für ihren Sohn empfindet, stammt aus derselben Quelle aus der sie ihren Sohn empfing.

O menschlicher Vernunft, was sagst du nun, über diese geheimnisvolle  Kommunikation? Wirst du dir anmassen, die Vereinigung zwischen Maria und Jesus Christus verstehen zu wollen? Denn sie besitzt etwas von dieser vollkommenen Einheit, die zwischen dem Vater und den Sohn besteht. Unternimm es auch nicht, diese Mutterliebe erklären zu wollen, die einen so hohen Ursprung hat und die nichts anderes ist, als die Liebe des Vaters zu seinem einzigen Sohn.

Jacques-Bénigne Bossuet
Erste Predigt zum Fest Maria Himmelfahrt, 1. Punkt
« Letzte Änderung: 17. August 2016, 21:12:32 von Tina 13 »
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« Antwort #3938 am: 16. August 2016, 20:44:17 »
TAGESGEBET
Gott, alles Gute, das wir wollen,
hast du uns eingegeben,
und du hilfst uns, es zu vollbringen.
Du berufst Männer und Frauen,
alles zu verlassen, um Christus nachzufolgen.
Führe sie auf dem Weg des Heiles,
gib, dass sie sich um den Geist der Armut
und der Demut mühen
und dir und den Menschen dienen.
Darum bitten wir durch Jesus Christus. (MB 1036)
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« Antwort #3939 am: 17. August 2016, 06:43:36 »
TAGESGEBET
Allmächtiger, ewiger Gott,
wir dürfen dich Vater nennen,
denn du hast uns an Kindes statt angenommen.
Gib, dass wir mehr und mehr
aus dem Geist der Kindschaft leben,
damit wir die wahre Freiheit finden
und das unvergängliche Erbe erlangen.
Darum bitten wir durch Jesus Christus. (MB 146)
 
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« Antwort #3940 am: 17. August 2016, 06:44:33 »
Hl. Klara von Montefalco (vom Kreuz)

Äbtissin in Montefalco

* um 1268 in Montefalco in Italien
† 17. August 1308 daselbst

Klara trat im Alter von sechs Jahren in die Gemeinschaft frommer Jungfrauen ein, die unter der Leitung ihrer älteren Schwester Johanna als Reklusen in Montefalco lebten. Der Bischof von Spoleto ordnete das Leben dieser Gruppe nach der Regel des Dritten Ordens der Augustiner. 1290 wurde das Kloster eröffnet und dem heiligen Kreuz geweiht. 1295 wurde Klara Nachfolgerin ihrer Schwester als Äbtissin. Sie lebte mit strengsten Bußübungen, in großer Liebe zu anderen und mit tiefen meditativen Begabungen. Ihre spirituelle Vereinigung mit Gott zeigte sich in vielen Ekstasen, in übernatürlichen Gaben und in der Fähigkeit, Wundersames zu wirken. Als nach ihrem Ableben ihr Herz untersucht wurde, fand man, so wird erzählt, das Bild des Gekreuzigten darin abgebildet.
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« Antwort #3941 am: 17. August 2016, 06:48:16 »
Hl. Gregor der Große (um 540-604), Papst und Kirchenlehrer

Die Arbeiter im Weinberg

Das Himmelreich wird mit einem Familienvater verglichen, der Arbeiter anwirbt, um seinen Weinberg zu bestellen. Wer nun kann treffender mit diesem Familienvater verglichen werden als unser Schöpfer, der seine Geschöpfe lenkt und auf dieser Welt das Eigentumsrecht über seine Erwählten ausübt wie ein Herr über die Diener in seinem Haus? Er besitzt einen Weinberg, nämlich die Weltkirche, die – um es so auszudrücken – ebensoviele Weinranken gebildet hat, wie sie Heilige hervorgebracht hat: vom gerechten Abel an bis zum letzten Erwählten, der am Ende der Welt geboren werden wird.

Dieser Familienvater stellt Arbeiter ein, um seinen Weinberg zu bestellen, und zwar bei Tagesanbruch, in der dritten, sechsten, neunten und elften Stunde; denn er beruft von Beginn der Welt an bis zu ihrem Ende ständig Verkünder, um die vielen Gläubigen zu unterweisen. Der Tagesanbruch für die Welt war der Zeitraum von Adam bis Noach; die dritte Stunde dauerte von Noach bis Abraham; die sechste Stunde von Abraham bis Mose; die neunte von Mose bis zur Ankunft des Herrn, und die elfte Stunde von der Ankunft des Herrn bis zum Ende der Welt. Die heiligen Apostel wurden in dieser letzten Stunde gesandt, um das Wort Gottes zu verkündigen, und sie haben den vollen Lohn erhalten, obwohl sie spät gekommen sind.

Der Herr hört also zu keiner Zeit damit auf, Arbeiter auszusenden, um seinen Weinberg zu bestellen, d.h. sein Volk zu unterrichten. Durch die Patriarchen, dann durch die Gesetzeslehrer und Propheten, schließlich durch die Apostel bewirkte er, dass die guten Sitten seines Volkes Frucht trugen; so bediente er sich in gewisser Weise dieser seiner Arbeiter zur Pflege seines Weinbergs. Alle, die gute Werke mit einem rechten Glauben verbunden haben, sind Arbeiter in diesem Weinberg.

Homilien zum Evangelium, Nr. 19
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« Antwort #3942 am: 17. August 2016, 06:52:02 »
Buch Ezechiel 34,1-11.

Das Wort des Herrn erging an mich:
Menschensohn, sprich als Prophet gegen die Hirten Israels, sprich als Prophet, und sag zu ihnen: So spricht Gott, der Herr: Weh den Hirten Israels, die nur sich selbst weiden. Müssen die Hirten nicht die Herde weiden?
Ihr trinkt die Milch, nehmt die Wolle für eure Kleidung und schlachtet die fetten Tiere; aber die Herde führt ihr nicht auf die Weide.
Die schwachen Tiere stärkt ihr nicht, die kranken heilt ihr nicht, die verletzten verbindet ihr nicht, die verscheuchten holt ihr nicht zurück, die verirrten sucht ihr nicht, und die starken misshandelt ihr.
Und weil sie keinen Hirten hatten, zerstreuten sich meine Schafe und wurden eine Beute der wilden Tiere.
Meine Herde irrte auf allen Bergen und Höhen umher und war über das ganze Land verstreut. Doch keiner kümmerte sich um sie; niemand suchte sie.
Darum ihr Hirten, hört das Wort des Herrn:
So wahr ich lebe - Spruch Gottes, des Herrn: Weil meine Herde geraubt wurde und weil meine Schafe eine Beute der wilden Tiere wurden - denn sie hatten keinen Hirten - und weil meine Hirten nicht nach meiner Herde fragten, sondern nur sich selbst und nicht meine Herde weideten,
darum, ihr Hirten, hört das Wort des Herrn:
So spricht Gott, der Herr: Nun gehe ich gegen die Hirten vor und fordere meine Schafe von ihnen zurück. Ich setze sie ab, sie sollen nicht mehr die Hirten meiner Herde sein. Die Hirten sollen nicht länger nur sich selbst weiden: Ich reiße meine Schafe aus ihrem Rachen, sie sollen nicht länger ihr Fraß sein.
Denn so spricht Gott, der Herr: Jetzt will ich meine Schafe selber suchen und mich selber um sie kümmern.

Psalm 23(22),1-3.4.5.6.

Der Herr ist mein Hirte, nichts wird mir fehlen.
Er lässt mich lagern auf grünen Auen
und führt mich zum Ruheplatz am Wasser.
Er stillt mein Verlangen;
er leitet mich auf rechten Pfaden, treu seinem Namen.

Muss ich auch wandern in finsterer Schlucht,
ich fürchte kein Unheil;
denn du bist bei mir,
dein Stock und dein Stab geben mir Zuversicht.

Du deckst mir den Tisch
vor den Augen meiner Feinde.
Du salbst mein Haupt mit Öl,
du füllst mir reichlich den Becher.

Lauter Güte und Huld
werden mir folgen mein Leben lang,
und im Haus des Herrn
darf ich wohnen für lange Zeit.

Evangelium nach Matthäus 20,1-16a.

In jener Zeit erzählte Jesus seinen Jüngern das folgende Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Gutsbesitzer, der früh am Morgen sein Haus verließ, um Arbeiter für seinen Weinberg anzuwerben.
Er einigte sich mit den Arbeitern auf einen Denar für den Tag und schickte sie in seinen Weinberg.
Um die dritte Stunde ging er wieder auf den Markt und sah andere dastehen, die keine Arbeit hatten.
Er sagte zu ihnen: Geht auch ihr in meinen Weinberg! Ich werde euch geben, was recht ist.
Und sie gingen. Um die sechste und um die neunte Stunde ging der Gutsherr wieder auf den Markt und machte es ebenso.
Als er um die elfte Stunde noch einmal hinging, traf er wieder einige, die dort herumstanden. Er sagte zu ihnen: Was steht ihr hier den ganzen Tag untätig herum?
Sie antworteten: Niemand hat uns angeworben. Da sagte er zu ihnen: Geht auch ihr in meinen Weinberg!
Als es nun Abend geworden war, sagte der Besitzer des Weinbergs zu seinem Verwalter: Ruf die Arbeiter, und zahl ihnen den Lohn aus, angefangen bei den letzten, bis hin zu den ersten.
Da kamen die Männer, die er um die elfte Stunde angeworben hatte, und jeder erhielt einen Denar.
Als dann die ersten an der Reihe waren, glaubten sie, mehr zu bekommen. Aber auch sie erhielten nur einen Denar.
Da begannen sie, über den Gutsherrn zu murren,
und sagten: Diese letzten haben nur eine Stunde gearbeitet, und du hast sie uns gleichgestellt; wir aber haben den ganzen Tag über die Last der Arbeit und die Hitze ertragen.
Da erwiderte er einem von ihnen: Mein Freund, dir geschieht kein Unrecht. Hast du nicht einen Denar mit mir vereinbart?
Nimm dein Geld und geh! Ich will dem letzten ebensoviel geben wie dir.
Darf ich mit dem, was mir gehört, nicht tun, was ich will? Oder bist du neidisch, weil ich zu anderen gütig bin?
So werden die Letzten die Ersten sein.
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« Antwort #3943 am: 17. August 2016, 07:00:54 »
Eucharistie!

Liebe Freunde! Lasst euch nicht abbringen von der sonntäglichen Eucharistie, und helft auch den anderen, dass sie sie entdecken. Damit von ihr die Freude kommt, die wir brauchen, müssen wir sie natürlich auch immer mehr von innen verstehen und lieben lernen. Mühen wir uns darum – es lohnt sich. Entdecken wir den inneren Reichtum des Gottesdienstes der Kirche und seine wahre Größe: dass da nicht wir selber uns allein ein Fest machen, sondern dass der lebendige Gott selbst uns ein Fest gibt. Mit der Liebe zur Eucharistie werdet ihr auch das Sakrament der Versöhnung neu entdecken, in der Gottes verzeihende Güte immer wieder einen Neubeginn in unserem Leben möglich macht.
Wer Christus entdeckt hat, muss andere zu ihm führen. Eine große Freude kann man nicht für sich selbst behalten. Man muss sie weitergeben. Heute gibt es in großen Teilen der Welt eine merkwürdige Gottvergessenheit. Es scheint auch ohne ihn zu gehen. Aber zugleich gibt es auch ein Gefühl der Frustration, der Unzufriedenheit an allem und mit allem: Das kann doch nicht das Leben sein! In der Tat nicht. Aber die selbstgesuchte Religion hilft uns im letzten nicht weiter. Sie ist bequem, aber in der Stunde der Krise lässt sie uns allein. Helft den Menschen, den wirklichen Stern zu entdecken, der uns den Weg zeigt: Jesus Christus. Versuchen wir selber, ihn immer besser kennenzulernen, damit wir überzeugend auch andere zu ihm führen können. Deswegen ist die Liebe zur Heiligen Schrift so wichtig, und deswegen ist es wichtig, den Glauben der Kirche zu kennen, in dem uns die Schrift aufgeschlüsselt wird...
(aus der Predigt bei der Hl. Messe 21.8.05, Marienfeld)
Quelle: medjugorje akutell, Heft 63
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