Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4664189 mal)

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« Antwort #4480 am: 09. Dezember 2016, 06:16:51 »
Hl. Maximus von Turin (?-um 420), Bischof

Antworten wir auf Gottes Einladung, von ganzem Herzen umzukehren!

Ohne dass ich zu euch davon spreche, Brüder: die Jahreszeit tut das ihre, uns wissen zu lassen, dass der Jahrestag der Geburt unseres Herrn Christus nahe ist. Die Schöpfung selbst weist uns darauf hin, dass ein Ereignis unmittelbar bevorsteht, das alles zum Besseren wendet. Auch sie wartet mit Ungeduld darauf, dass die Finsternis, die auf ihr liegt, durch einen Sonnenstrahl erhellt wird, der heller ist als die gewöhnliche Sonne. Diese Erwartung der Schöpfung, dass ihr Jahreszyklus von neuem beginnt, lädt uns dazu ein, ungeduldig auf die neue Sonne zu warten: auf Christus, der die Finsternis unserer Sünden erhellt. Die Sonne der Gerechtigkeit (Mal 3,20), die aufgeht in ihrer Kraft, wird die allzu lange Dunkelheit unserer Sünden vertreiben. Sie erträgt es nicht, dass der Lauf unseres Lebens von den Dunkelheiten des Lebens behindert wird. Sie will die Dunkelheit mit ihrer Kraft vertreiben.

Nun, wie die Schöpfung in diesen Tagen der Sonnenwende ihr Licht reichlicher ausgießt, so wollen auch wir unsere Gerechtigkeit an den Tag legen. Wie die Helligkeit dieses Tages ein gemeinsames Gut für Arme und Reiche ist, so erstrecke sich unsere Freigebigkeit großzügig auf Menschen, die unterwegs oder mittellos sind! Die Welt verkürzt in diesen Tagen die Dauer der Dunkelheit. Und wir, wir wollen die Schatten unseres Geizes verkürzen [...] Alles Eis in uns möge schmelzen und die Saat der Gerechtigkeit unter den wärmenden Strahlen des Retters sprießen.

Also, Brüder, rüsten wir uns, den Tag der Geburt des Herrn willkommen zu heißen, indem wir uns mit strahlend weißen Gewändern schmücken. Ich spreche von Gewändern, die die Seele, nicht den Körper kleiden. Das Gewand, das unseren Leib kleidet, ist eine Tunika ohne Bedeutung. Aber der Körper, der wertvoll ist, bekleidet die Seele. Ersteres Gewand ist von menschlichen Händen gewebt, letzteres von den Händen Gottes. Deshalb müssen wir mit größter Sorgfalt darauf bedacht sein, das Werk Gottes vor jeder Befleckung zu bewahren [...] Vor der Geburt des Herrn wollen wir unser Gewissen von aller Verschmutzung reinigen. Nicht in Seide gekleidet wollen wir erscheinen, sondern vielmehr gekleidet in wertvollen Werken. Beginnen wir doch damit, indem wir das Heiligtum in unserem Inneren schmücken.

Predigt CC 61 a; PL 57, 233
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #4481 am: 09. Dezember 2016, 06:22:24 »
Buch Jesaja 48,17-19.

So spricht der Herr, dein Erlöser, der Heilige Israels: Ich bin der Herr, dein Gott, der dich lehrt, was Nutzen bringt, und der dich auf den Weg führt, den du gehen sollst.
Hättest du doch auf meine Gebote geachtet! Dein Glück wäre wie ein Strom und dein Heil wie die Wogen des Meeres.
Deine Nachkommen wären zahlreich wie der Sand und deine leiblichen Kinder wie seine Körner. Ihr Name wäre in meinen Augen nicht getilgt und gelöscht.

Psalm 1,1-2.3.4.6.

Wohl dem Mann, der nicht dem Rat der Frevler folgt,
nicht auf dem Weg der Sünder geht,
nicht im Kreis der Spötter sitzt,
sondern Freude hat an der Weisung des Herrn,
über seine Weisung nachsinnt bei Tag und bei Nacht.

Er ist wie ein Baum, der an Wasserbächen gepflanzt ist,
der zur rechten Zeit seine Frucht bringt
und dessen Blätter nicht welken.
Alles, was er tut,
wird ihm gut gelingen.

Nicht so die Frevler:
Sie sind wie Spreu, die der Wind verweht.
Denn der Herr kennt den Weg der Gerechten,
der Weg der Frevler aber führt in den Abgrund.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - 11,16-19.

In jener Zeit sprach Jesus zu der Menge: Mit wem soll ich diese Generation vergleichen? Sie gleicht Kindern, die auf dem Marktplatz sitzen und anderen Kindern zurufen:
Wir haben für euch auf der Flöte Hochzeitslieder gespielt, und ihr habt nicht getanzt; wir haben Klagelieder gesungen, und ihr habt euch nicht an die Brust geschlagen.
Johannes ist gekommen, er isst nicht und trinkt nicht, und sie sagen: Er ist von einem Dämon besessen.
Der Menschensohn ist gekommen, er isst und trinkt; darauf sagen sie: Dieser Fresser und Säufer, dieser Freund der Zöllner und Sünder! Und doch hat die Weisheit durch die Taten, die sie bewirkt hat, recht bekommen.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #4482 am: 09. Dezember 2016, 06:36:41 »
Über Gestalt und Sendung des Hl. Joseph im Leben Christi und der Kirche
von Papst Johannes Paul II.

Apostolisches Rundschreiben Redemptoris Custos vom 15. Aug. 1989

Zum Jahrhundertjubiläum der Veröffentlichung der Enzyklika Quam- quam pluries Papst Leos XIII. und in der Spur der jahrhundertealten Verehrung für den Hl. Josef möchte ich euch, liebe Brüder und Schwestern, zum reflektierenden Nachdenken einige Betrachtungen über den Mann anbieten, dem Gott den Schutz seiner kostbarsten Schätze anvertraut hat. Ich komme dieser pastoralen Pflicht mit Freude nach, damit die Verehrung für den Schutzpatron der Gesamtkirche und die Liebe zum Erlöser, dem er in vorbildlicher Weise gedient hat, in allen wachse.

So wird das ganze christliche Volk den Hl. Josef nicht nur eifriger anrufen und vertrauensvoll seinen Schutz und Beistand bitten, sondern stets die demütige, reife Art seines Dienstes und seiner Mitwirkung am Heilsplan vor Augen haben.

Ich glaube nämlich, das neuerliche Nachdenken über die Teilnahme des Gemahls Mariens am göttlichen Geheimnis wird es der Kirche, die zusammen mit der ganzen Menschheit auf dem Weg in die Zukunft ist, gestatten, ständig ihre eigene Identität im Rahmen dieses Erlösungsplanes wiederzuentdecken, der seine Grundlage im Geheimnis der Menschwerdung hat. Eben an diesem Geheimnis «hatte» Josef von Nazaret «teil» wie kein anderes menschliches Geschöpf, ausgenommen Maria, die Mutter des menschgewordenen Wortes. Er hatte zusammen mit ihr daran teil, weil er in das tatsächliche Heilsgeschehen einbezogen worden war, und wurde zum Hüter derselben Liebe, durch deren Macht der ewige Vater «uns im voraus dazu bestimmt (hat), seine Söhne zu werden durch Jesus Christus» (Eph 1,5)
1. Zum Beschützer des Erlösers berufen, tat Josef, was der Engel des Herrn ihm befohlen hatte, und nahm seine Frau zu sich" (Mt 1,24).

I. Die Darstellung des Hl. Josef im Evangelium
Die Ehe mit Maria
2. „Josef, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria als deine Frau zu dir zu nehmen; denn das Kind, das sie erwartet, ist vom Hl. Geist. Sie wird einen Sohn gebären; ihm sollst du den Namen Jesus geben; denn er wird sein Volk von seinen Sünden erlösen“
(Mt 1,20-21).

Diese Worte enthalten den zentralen Kern der biblischen Wahrheit über den Hl. Josef, den Augenblick seines Daseins, auf den im besonderen die Kirchenväter Bezug nehmen. Der Evangelist Matthäus erläutert die Bedeutung dieses Augenblicks, indem er auch beschreibt, wie ihn Josef erlebt hat. Um jedoch den Inhalt und Zusammenhang seiner Aussage ganz zu verstehen, muss man sich die Parallelstelle des Lukasevangeliums vergegenwärtigen. Denn im Verhältnis zu dem Vers, wo es heisst: «Mit der Geburt Jesu Christi war es so: Maria, seine Mutter, war mit Josef verlobt; noch bevor sie zusammengekommen waren, zeigte es sich, dass sie ein Kind erwartete - durch das Wirken des Heiligen Geistes» (Mt 1,18), findet die Herkunft der Schwangerschaft Mariens «durch das Wirken des Heiligen Geistes» eine ausführlichere und genauere Beschreibung in dem, was wir bei Lukas über die Verkündigung der Geburt Jesu lesen. «Der Engel Gabriel wurde von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazaret zu einer Jungfrau gesandt. Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt, der aus dem Haus David stammte. Der Name der Jungfrau war Maria» (Lk 1,26-27). Die Worte des Engels: «Sei gegrüsst, du Gnadenvolle, der Herr ist mit dir» (Lk 1,28), lösten in Maria eine tiefe Beunruhigung aus und hielten sie zugleich zum Nachdenken an. Da beruhigte der Bote die Jungfrau und offenbarte ihr Gottes besonderen Plan in Bezug auf sie:

„Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden. Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären, dem sollst du den Namen Jesus geben. Er wird gross sein und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben" (Lk 1,30-32). Wenige Verse vorher hatte der Evangelist gesagt, dass bei der Verkündigung Maria „mit einem Mann namens Josef verlobt war der aus dem Haus David stammte". Das Wesen dieser Vermählung wird indirekt erklärt, als Maria, nachdem sie die Worte des himmlischen Boten bezüglich der Geburt des Sohnes gehört hat, fragt: «Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne?» (Lk 1,34). Darauf erhält sie folgende Antwort: «Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden» (Lk 1,35). Maria wird, auch wenn sie schon mit Josef «verheiratet» ist, Jungfrau bleiben, weil das schon bei der Verkündigung in ihr empfangene Kind durch das Wirken des Heiligen Geistes empfangen worden war. - In diesem Punkt stimmt der Text des Lukas mit jenem von Mt 1,18 überein und kann uns zur Erklärung dessen dienen, was wir dort lesen. Wenn sich nach der Vermählung Mariens mit Josef «zeigte, dass sie ein Kind erwartete durch das Wirken des Heiligen Geistes», so entspricht diese Aussage durchaus dem Inhalt der Verkündigung und insbesondere den abschliessend von Maria gesprochenen Worten: «Mir geschehe, wie du es gesagt hast» (Lk 1,38). Nachdem Maria auf den klaren Plan Gottes geantwortet hat, wird in den folgenden Tagen und Wochen vor den Leuten und vor Josef offenkundig, dass sie «ein Kind erwartet», dass sie gebären soll und das Geheimnis der Mutterschaft in sich trägt.
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« Antwort #4483 am: 09. Dezember 2016, 17:47:17 »
10. Juni 2006 Samstag, die Gottesmutter spricht zum Abschied in Medjugorje zu den Pilgern im Speisesaal um 12.15 Uhr

Die Gottesmutter spricht:
Meine geliebten Kinder, Ich, eure geliebte Mama, möchte euch an eurem Heimatort weiterhin begleiten, formen und erziehen dürfen. Reicht Mir eure verfügbaren Hände und öffnet eure Herzen. Ich führe euch sicher zum Himmlischen Vater.

Ihr werdet eure Wege weiterhin, die im Plane des Himmlischen Vaters stehen, nicht allein gehen müssen. Alles wird durch die Göttliche Vorsehung geschehen.

Nehmt eure Kreuze auf euch, denn nur im Kreuz ist Heil.

Legt mutig Zeugnis ab. Alles, was ihr an diesem Ort empfangen habt, sind Geschenke des Himmels. Ihr lebt in der Gegenwart Gottes für die Zukunft. Das ist euer Ziel. Doch auch die anderen möchten dieses Ziel erreichen. Dafür seid ihr da. Wenn ihr euren Mund nicht öffnet, so kann der Heilige Geist nicht aus euch fließen. Erreicht die Menschen und ihr werdet glücklich schon auf Erden sein.

Löst euch von den weltlichen Genüssen, die euch schaden werden. Ihr werdet es sehr bald erfahren. Die Zeit der Möglichkeiten der Bekehrung ist sehr kurz. Die Zeit des Schweigens ist nun vorbei. Nur, wenn ihr mutig im Treue- und Liebesbund zum Willen des Vaters steht, so seid ihr zur Weitergabe bereit. Nicht ihr habt mich erwählt, Ich habe euch erwählt, spricht Mein Sohn Jesus Christus in der Dreieinigkeit Gottes.

Ich, eure Himmlische Mama, werde stets bei euch bleiben, wenn ihr den geraden und steinigen Weg beschreitet. Nur dann darf Ich euch hilfreich zur Seite stehen. Wenn ihr euch der Welt zuwendet, so werdet ihr von euren Wegen abgebracht.

Verharrt in der Eintracht, im Gebet, im Opfer und im Fasten. Nur so könnt ihr Mir helfen, der Schlange den Kopf zu zertreten. Alle Tage bin Ich bei euch und erflehe euch eure Schutzengel. Haltet euch von der schweren Sünde fern, denn sie trennt euch von Gott.

Nehmt die Heiligen Sakramente, die Mein Sohn euch geschenkt hat, an und befolgt dem Willen des Vaters.

Lebt die Ganzhingabe, denn bedenkt, wenn ihr euch selber verschenkt, wirkt der Himmel in euch. Kostet die Freuden der Dankbarkeit aus, die euch stärken. Lebt in der Gemeinschaft, denn allein werdet ihr den Kampf des Satans nicht bestehen.

In euren Herzen wird die Flamme der Liebe sein, die andere Herzen entzündet. Ich warte auf euch, Meine geliebten Kinder. Sagt euer bereites Ja dem Vater, denn euer Weg ist vorbestimmt. So wie Ich Mein Fiat gesprochen, so sprecht es Mir nach, denn ohne euren Willen, geschieht nichts. Euren Willen wird Mein Sohn nicht brechen. Euer Wille ist noch voller Egoismus. Habt Zeit für die anderen. Achtet nicht auf eure Grenzen, denn die Göttliche Kraft wird in euch sein.

Eine Bitte hat eure Mutter an euch: Sagt nicht Gottesdienst zu den Heiligen Opfermessen, denn der Ökumenismus ist weit verbreitet. Ihr tragt dazu bei, wenn ihr eure Zusage zu diesem Wort gebt. Empfangt nur die Mundkommunion in aller Ehrfurcht. Lasst euch nicht beeinflussen, denn Satan möchte euch von den guten Wegen abbringen. Achtet auf Meine Zeichen, die Ich euch aus Liebe erbete.

Sühnt viel für die armen Priesterseelen, denn derer gibt es viele. Sie begehen ein Sakrileg nach dem anderen und stürzen in den Abgrund. Meine Kleine hat den Abgrund gesehen und die vielen Abtrünnigen. Die Apostasie schreitet mit Riesenschritten voran.

Wir warten auf eure Bereitschaft und weinen Blutstränen, wenn auch ihr uns verlasst. Wollt ihr Wenigen Uns auch noch verlassen?

Nun segne Ich euch in der Dreieinigkeit Gottes, allen Engeln und Heiligen eure Mama, im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Ich bereite euch vor, Meine geliebten Kleinen, für die Zeit der Dunkelheit.
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« Antwort #4484 am: 10. Dezember 2016, 06:55:09 »
O Heiland, reiß die Himmel auf

Gott kommt uns entgegen! Zu jeder Zeit in jeder Not, wenn wir Ihn suchen. Die folgenden Gedanken zum Lied: "O Heiland, reiß die Himmel auf", sollen uns helfen, uns für die Weihnachtszeit zu bereiten und unser Herz zu öffnen!

O Heiland, reiß die Himmel auf, herab, herab, vom Himmel lauf! Reiß ab vom Himmel Tor und Tür, reiß ab, wo Schloss und Riegel für!

O Gott, ein' Tau vom Himmel gieß; Im Tau herab, o Heiland, fließ. Ihr Wolken, brecht und regnet aus den König über Jakobs Haus.

O Erd', schlag aus, schlag aus, o Erd', dass Berg und Tal grün alles werd' O Erd', herfür dies Blümlein bring, O Heiland, aus der Erden spring!

Wo bleibst du, Trost der ganzen Welt, darauf sie all' ihr' Hoffnung stellt? O komm, ach komm vom höchsten Saal, komm tröst uns hier im Jammertal.

O klare Sonn', du schöner Stern, dich wollten wir anschauen gern. O Sonn', geh auf, ohn' deinen Schein in Finsternis wir alle sein. Hier leiden wir die größte Not, vor Augen steht der ewig' Tod; Ach komm, führ uns mit starker Hand vom Elend zu dem Vaterland.

Sehnsucht nach dem Erlöser

Während der schrecklichen Zeit des Dreißigjährigen Krieges hat Friedrich von Spee das Lied „O Heiland, reiß die Himmel auf" verfasst. Er nimmt darin Bezug auf verschiedene Stellen im Alten Testament aus dem Buch Jesaja während der Zeit der Babylonischen Gefangenschaft und bringt die erwartungsvolle Sehnsucht nach dem Erlöser zum Ausdruck, die Hoffnung auf die Erfüllung einer von Gott gegebenen Verheißung: „Ich, der Herr, will es vollbringen." (Jes 45,8)
Auch heute befindet sich die Menschheit in „größter Not, Elend, Finsternis und im Jammertal" und sehnt sich nach einem rettenden Eingreifen Gottes. Das Elend hat viele Gesichter: Krieg, Flucht, Christenverfolgung, Hunger, Krankheit, Unterdrückung ... Aber die schlimmste Not ist die immer weiter fortschreitende Glaubenslosigkeit, diese tiefste Finsternis der Seelen, die den ewigen Tod bewirkt und den Menschen die Hoffnung und das Vertrauen nimmt.

Die Gottesmutter eilt uns zu Hilfe!

„Wo bleibst Du, Trost der ganzen Welt?", fragen die Menschen und suchen Hilfe fernab von Gott. Doch Gott ist kein fremder Gott, der irgendwo im Himmel thront und den die Welt nicht mehr interessiert, sondern Er ist Mensch geworden, um uns zu erlösen, um uns nahe zu sein. Und Gott kommt uns auch jetzt mit großer Sehnsucht entgegen. Er schenkt uns eine Zeit der Barmherzigkeit, um auch den größten Sünder an sich zu ziehen. So häufig wie zu keiner anderen Zeit eilt die Gottesmutter ihren Kindern zu Hilfe und will sie hinführen zu ihrem Sohn, zu Liebe, Frieden und Gerechtigkeit. Der Advent ist nicht nur eine Zeit für das Gemüt, der uns auf ein gefühlvolles Weihnachtsfest einstimmen will, sondern eine Zeit der Umkehr. Wir sollen uns vorbereiten, dass Christus in unseren Herzen geboren werden kann, dass wir lebendige Tabernakel werden und Seine Liebe und Barmherzigkeit zu den anderen Menschen tragen. Und wer könnte uns besser dazu verhelfen als die Gottesmutter selbst.

Helga-Maria, Mitarbeiterin des Medjugorje Deutschland e.V.

Quelle: medjugorje aktuell, Heft 100
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« Antwort #4485 am: 10. Dezember 2016, 16:14:10 »
Romanos Melodos (?-um 560), Hymnendichter

Hymnus auf den Propheten Elija

"Wie ehrfurchtgebietend warst du, Elija [...] Du wurdest im Wirbelsturm nach oben entrückt, in Feuermassen himmelwärts. Von dir sagt die Schrift, du stehst bereit für die Endzeit“ (Sir 48,4.9−10)

Durch die Verdorbenheit der Menschen entflammt, hat Elija, der Prophet, darüber nachgesonnen, die Strafe noch härter ausfallen zu lassen. Als der Erbarmende das sah, antwortete er dem Propheten: „Ich kenne deinen Eifer für das Gute (vgl. 1 Kön 19,14), ich kenne deinen guten Willen, doch ich habe Mitleid mit den Sündern, wenn sie maßlos gezüchtigt werden. Du zürnst, weil du ohne Schuld bist, und du kannst Dich nicht einfach ergeben? Ich aber, ich kann mich nicht einfach abfinden damit, dass ein einziger verloren geht (vgl. Mt 18,14) − denn ich bin der einzige Freund der Menschen“ (vgl. Weish 1,6).

Darauf hat sich der Meister des Menschengeschlechts angenommen, nachdem er die schroffe Stimmung des Propheten ihnen gegenüber gesehen hatte. Er entfernte Elija vom Land, das sie bewohnten und sprach: „Entferne Dich von den Behausungen der Menschen; ich selbst werde erbarmungsvoll zu den Menschen hinabsteigen durch meine Menschwerdung. Verlasse also die Erde und steige hinauf, denn Du willst die Fehler der Menschen nicht ertragen. Ich aber, der ich im Himmel bin, werde mit den Sündern leben und sie erretten aus ihren Sünden − ich, der einzige Freund der Menschen.“

„Wenn Du nicht bei den schuldigen Menschen wohnen kannst, komme hierher, wohne in den Wohnungen meiner Freunde, wo es keine Sünde mehr gibt. Ich aber, ich will hinabsteigen, denn ich kann das verlorene Schaf auf meine Schultern nehmen und heimtragen (vgl. Lk 15,5) und denen zurufen, die sich abmühen: ,Kommt her, ihr Sünder, kommt zu mir, ruht euch aus‘ (vgl. Mt 11,28). Denn ich bin nicht gekommen, um die zu bestrafen, die ich erschaffen habe, sondern um die Sünder der Bosheit zu entreißen − ich, der einzige Freund der Menschen.“

Und so erschien Elija, als er in die Himmel getragen wurde (vgl. 2 Kön 2,11) wie ein Bild für die Zukunft. Dieser Mann aus Tischbe (vgl. 1 Kön 17,1) wurde im Feuerwagen nach oben entrückt; Christus wurde in den Wolken und in Macht aufgenommen (vgl. Apg 1,9). Ersterer hat vom Himmel her seinen Mantel für Elischa hinabfallen lassen (vgl. 2 Kön 2,13); Christus hat seinen Aposteln den Heiligen Geist gesandt, den Beistand (vgl. Joh 15,26), den wir, die Getauften, alle empfangen haben und durch den wir geheiligt wurden, wie er es alle lehrt − der einzige Freund der Menschen.
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« Antwort #4486 am: 10. Dezember 2016, 22:00:41 »
Analyse eines Priesters
SÜHNELEIDEN VON FRAU MYRTHA MARIA,

Augenzeugenbericht von Pfarrer Dr. A. Fugel vom 28.3.2006

Leider wurde Myrtha Maria der Zutritt zur Pfarrkirche während der hl. Messe im Zusammenhang mit ihrem Sühneleiden verboten. Dessen ungehindert setzt sie ihr schweres Sühneleiden insbesondere für die Priester und Bischöfe in einer kleinen Kapelle fort.
Es sind während ihres Sühneleidens folgende Hauptphasen bemerkbar:
1) Vor der hl. Messe, während der Rosenkranz gebetet wird, nimmt Frau Myrtha Maria auf Bitte der Gottesmutter Peinigungen und Qualen des Satans auf sich als Sühne. Das geht so lange, bis ein Priester eintritt und sie segnet. Satan weicht sofort. Frau Myrtha kniet nieder, mit dem Kopf auf die Kniebank gesenkt. Oft weint und schluchzt sie.
2) Dann erhebt sie ihr Haupt, schaut mit unbeweglichen Augen auf die Gottesmutter-Statue eine Weile, dann beginnt sie die Botschaft zu übernehmen, die sie halblaut ausspricht. Diese enden in einem bitteren Weinen und in den Hilferufen an die Gottesmutter und um Fürbitte bei Jesus, ihrem Göttlichen Sohn, die Menschheit doch zu verschonen, sie zur Umkehr zu bewegen!
3) Ihr Haupt wieder auf die Kniebank gesenkt, weint sie, schluchzt und bittet. Dann beginnt der Priester die hl. Messe. Mit der hl. Messe beginnt auch das mystische Leiden Jesu am Karfreitag.
4) Beginn des Sühneleidens. Keiner kann genau nachvollziehen, was genau sie mystisch durchlebt, jedoch lässt sich beobachten:
• 1. Schuldbekenntnis: (auf der Kniebank)
• 2. Evangelium. Geisselung Es scheint, als wollte Frau Myrtha die Schläge, besonders auf den Kopf, abwehren. der Rücken krümmt sich unter den Geisselhieben.
• 3. Opferung Dornenkrönung. Deutlich erkennbar ist wohl das Aufsetzen der Dornenkrone. Zuckungen am ganzen Körper. >>> kurze Ruhepause
• 4. Sanctus: Kreuztagen. Die Kreuzwegstationen und die rohen Peitschenhiebe der Soldaten während dem Kreuzweg sind erkennbar.
• 5. Hl. Wandlung bis Vaterunser. Entblössung Jesu, Annagelung ans Kreuz. Hängen am kreuz mit Todesqualen. Tod am Kreuz. Der Atem von Myrtha Maria stockt, der Leib liegt regungslos da. >>> kurze Ruhepause
• 6. Vaterunser. "Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen". Myrtha Maria sühnt für die Sünden jener, die das Kreuzesopfer Jesu nicht annehmen und in Sünde leben.
• 7. Mit mühevollen Schritten schreitet sie zur hl. Kommunion. Beim Rückweg: Kurzer Blick auf das Kreuz und die Muttergottes-Statue. Myrtha Maria ist ruhig, sitzt noch lange, nachdem alle aus der Kirche gegangen sind, und betet in der Stille.
Myrtha Maria leidet schon im 14. Jahr und lebt von der hl. Kommunion. Ihr Körper ist sehr geschwächt, die Leiden folgen jedoch noch immer demselben Ablauf. Beobachtungen in der kleinen Kapelle von Grub SG am 28.03.2006 Ich war nun zum ersten Mal in der hl. Messe dabei - und war tief ergriffen.
Bisher habe ich anhand der Botschaften der "Sache Myrtha Maria" eine Glaubwürdigkeit zugesprochen - jetzt ist sie für mich nicht nur glaubwürdig, sondern nach menschlichem Ermessen absolut echt und über alle Zweifel erhaben! Hierzu kann ich - und ich tue es gerne – folgendes erklären:
1) Da ich schon 7.45 Uhr dort war und als erster Priester in die Kapelle eintrat, passierte etwas, was eigentlich nicht sein KANN: Ich legte meine Hand auf die Türklinke von Aussen (!!), und schon kam die Sühneseele Myrtha Maria in Richtung Türe, tobend und schreiend: Hau ab, Satan, hau ab, hau ab... Ich beobachtete ihr Gesicht und ihre Handbewegungen. Sie kam nach meinem Eintritt in Kapelle zwar mir entgegen, blieb aber etwa 30-40 cm vor mir stehen und tobte... Sie stand wie angenagelt, und als ich mich ihr um einen Schritt näherte, wich sie zurück, die Distanz immer (fast genau) einhaltend!
Hierzu folgende Feststellung:
a) Sie KONNTE mich NICHT kennen, dass ich Priester bin, da ich im Römerkragen-Hemd und nicht in der Soutane war und selbst dieser Römerkragen war durch den Mantel verdeckt.
b) Sie konnte mich in dem Augenblick noch nicht sehen, da ich noch gar nicht in der Kapelle war, als sie tobend in Richtung Türe lief.
c) Da ich mir vornahm, bei meinem ersten Besuch alles genau zu beobachten, kann ich bestätigen, dass die Stimme, die in diesem Augenblick aus ihr sprach, eine andere war als jene - ihre eigene - Stimme, die ich dann bei der Wiedergabe der Botschaft hörte!
d) Ich nahm meinen Rosenkranz ohne irgend einer inneren oder äusseren Eile aus der Hosentasche - daran das Benediktuskreuz, worüber ich seinerzeit auch den Leoninischen Exorzismus sprach - sprach den Segen in der einfachsten Form in Latein und machte das Kreuz über ihr Haupt. Ich hatte eigentlich vor, mit dem Benediktuskreuz ihr ein Kreuzzeichen auf die Stirne zu machen durch Berührung ihrer Stirn. Dazu kam es nicht. Es gab zwei kurze Reaktionen: Sie wich zurück wie eine unbewegliche Statue (ich hatte den Eindruck, dass sie nicht nach Hinten schritt, sondern wie eine Statue nach hinten "geschoben" wurde), stand vielleicht 1-2 Sekunden starr da und fiel dann zu Boden. Wenn bisher alle Muskeln (ich konnte ja die Hände und das Gesicht schnell beobachten) fast zum Zerreissen angespannt waren, sah man jetzt, wie sich der ganze Körper fast wie im Tiefschlaf entspannte.
2) Nach knapp einer Minute stand sie ohne weitere Hilfe auf und kniete auf die Kniebank nieder. Ich habe alles genau, soweit mir möglich war, beobachtet. Ab dem Augenblick, da sie sich erhob, nahm sie zwar wahr, was um sie herum ist, reagierte aber nicht so, wie einer, der
a) seine Umgebung wahrnimmt und
b) auf seine Umgebung je nach Wahrnehmung reagiert. Sie nahm wahr - reagierte aber nicht menschlich "normal". Auf der Kniebank kniete sie in einer von Kopf bis Knie bildende "geöffneten U-Haltung". In dieser Situation verharrte sie, ohne dass sie eine Entspannung der Rückenmuskeln auch nur für einen Augenblick suchte.
3) Es war unmöglich, dass sie auf den Altar blicken konnte, um die hl. Messe mit den Augen zu verfolgen. Auch wenn man annimmt, dass sie die Predigt hörte und das laut gebetete "Kyrie" vernahm - in diesem Augenblick begannen die typischen Zuckungen eines Menschen, der geschlagen wird: Hände schützend über den Kopf halten, dann wiederum abwehrend, Schläge mit beiden Händen auffangend, Krümmung des Rückens für Augenblicke so, als wenn man bei einem Schlag darauf sich einzieht und nachher wieder in die Ursprungsposition zurückkehrt – kann die absolut zeitgleiche „Leidensreaktion" mit dem Fortgang der hl. Messe nicht in allen Einzelteilen auf das Sehen oder Hören zurückgeführt werden. Was sie beispielsweise nicht sehen und nicht hören konnte waren jene Teile der hl. Messe, die der zelebrierende Priester in völliger Stille betete und die Menschen in der Kapelle sich ebenfalls absolut ruhig verhielten. Dennoch überkam Frau Myrtha Maria sofort etwa nach dem Sanctus die wohl am heftigsten in mystischer Schau bzw. körperlich real empfundenen Schmerzen, die sich in eine "Kreuzigung-Haltung" steigerte: Die Hände in V-Form ausgestreckt, die Fäuste fast bis zum Zerreisen der Sehnen geballt, der Kopf tief gebeugt auf der Kniebank liegend, dann wiederum 2-3 Mal sich ein wenig erhebend um mit Wucht auf die Kniebank zu prallen, der Atem stockend bis kurz anhaltend. Der Körper selbst blieb dabei in der erwähnten "U-Form".
4) Ich sass während der ganzen hl. Messe neben ihr. Als der Priester mit der hl. Kommunion kam - sie konnte das weder sehen noch hören - stand er ca. 2-3 Sekunden vor ihr, die hl. Hostie über ihren geneigten Kopf haltend. In diesem Augenblick waren keine Zuckungen des Körpers zu bemerken. Sie erhob dann ihr Haupt, genau so hoch, dass die hl. Hostie vor ihrem Mund zu stehen kam und dehnte sich sichtbar der hl. Hostie entgegen. Eine unendliche "Sehnsucht" kann allein für diesen Augenblick zuständig gewesen sein - das sagten die Gesten, die Kopfbewegung und auch die genau auf die hl. Hostie gerichteten Augen. Als sie die hl. Kommunion empfing, sackte sie in die "U-Form" kniend zurück und sah eher sehr entspannt aus.
5) Was für mich persönlich unerklärlich schien, ist die Zeit vor der hl. Messe, als sie sich plötzlich erhob, die "U-Form" des Körpers ein einziges mal aufgab und aufrecht kniete. Die Augen richteten sich irgendwo hin in Richtung nach vorne. Ich probierte der Augenrichtung zu folgen und kam auf eine eher kleine, unscheinbare Holzstatue der Muttergottes, die von mir aus gesehen vorne links stand. Als Sie die "Botschaft" sagte, war auffallend, dass sie
a) NIE nach Worten suchte
b) klar und langsam redete
c) keinen Satz wiederholte
d) ohne Unterbrechung (Denkpause) sprach
e) absolut logisch die einzelnen Themen "abhandelte"
f) keine Pause zwischen den einzelnen Themen machte.
g) Es schien, als ob sie das, was sie sagte, irgendwie "ablesen" könne - was sicher nicht der Fall war. Daher ist anzunehmen, dass sie zwar keine Vision der Gottesmutter hatte, jedoch Worte sprach, die sie nicht kannte, weder vorher zurechtgerückte, evtl. auch auswendig gelernte hätte. Theologisch gesehen aber ist der ganze Text - die Botschaft - auf eine durch übermenschliche,
übernatürliche Kraft ihr von Wort zu Wort "eingegebene Inspiration" zurückführbar.
Da die "Themen" in absolutem Einklang mit der Lehre der Kirche stehen, kann ich für mich persönlich diese Kraft nur im Heiligen Geist finden, wohl vermittelt durch die Gottesmutter, da SIE - "die Mutter" - die Adressatin bzw. die "Gesprächspartnerin" von Myrtha Maria in den Botschaften ist.
6) "Botschaften des Himmels" müssen
a) sich an der Lehre der Kirche messen lassen und
b) eine Hilfe für die Gläubigen jener Zeit sein, in der die Botschaften von Gott zugelassen werden. Diesen Botschaften kann man beides zusprechen, da sie denjenigen, die bereit sind, auf sie zu hören, die Schwierigkeiten, die das Glaubensleben in unserer Zeit bedrohen, sehr genau umschreiben.
Pfr. Dr. theol. Adolf Fugel

Quelle: www.fatima.ch
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

Offline Tina 13

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Antw:"Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #4487 am: 10. Dezember 2016, 22:31:12 »
Buch Jesus Sirach 48,1-4.9-11.

In jenen Tagen stand Elija auf, ein Prophet wie Feuer, seine Worte waren wie ein brennender Ofen.
Er entzog ihnen ihren Vorrat an Brot, durch sein Eifern verringerte er ihre Zahl.
Auf Gottes Wort hin verschloss er den Himmel, und dreimal ließ er Feuer herniederfallen.
Wie ehrfurchtgebietend warst du, Elija, wer dir gleichkommt, kann sich rühmen.
Du wurdest im Wirbelsturm nach oben entrückt, in Feuermassen himmelwärts.
Von dir sagt die Schrift, du stehst bereit für die Endzeit, um den Zorn zu beschwichtigen, bevor er entbrennt, um den Söhnen das Herz der Väter zuzuwenden und Jakobs Stämme wieder aufzurichten.
Wohl dem, der dich sieht und stirbt; denn auch er wird leben.

Psalm 80(79),2ac.3bc.15-16.18-19.

Du Hirte Israels, höre!
Der du auf den Kerubim thronst, erscheine!
Biete deine gewaltige Macht auf,
und komm uns zu Hilfe!

Gott der Heerscharen, wende dich uns wieder zu!
Blick vom Himmel herab, und sieh auf uns!
Sorge für diesen Weinstock
und für den Garten, den deine Rechte gepflanzt hat.

Deine Hand schütze den Mann zu deiner Rechten,
den Menschensohn, den du für dich groß und stark gemacht.
Erhalt uns am Leben!
Dann wollen wir deinen Namen anrufen und nicht von dir weichen.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - 17,9a.10-13.

Während Jesus und seine Jünger den Berg hinabstiegen,
Da fragten ihn die Jünger: Warum sagen denn die Schriftgelehrten, zuerst müsse Elija kommen?
Er gab zur Antwort: Ja, Elija kommt, und er wird alles wiederherstellen.
Ich sage euch aber: Elija ist schon gekommen, doch sie haben ihn nicht erkannt, sondern mit ihm gemacht, was sie wollten. Ebenso wird auch der Menschensohn durch sie leiden müssen.
Da verstanden die Jünger, dass er von Johannes dem Täufer sprach.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

 

La Salette 1846



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