Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4664241 mal)

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« Antwort #4544 am: 25. Dezember 2016, 04:55:01 »
Fröhliche Weihnachten - Feliz Navidad - Merry Christmas - Joyeux Noel - Buone Feste Natalizie.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #4545 am: 25. Dezember 2016, 04:55:55 »
Hochfest der Geburt des Herrn - Weihnachten

„Ein Licht strahlt heute über uns auf, denn geboren ist uns der Herr. Und er wird wunderbarer Gott, Friedensfürst, Vater der kommenden Zeiten genannt. Seine Herrschaft wird ohne Ende sein.“

Nach der Zeit des Advent und den Wochen der Vorbereitung auf das Weihnachtsfest durch geistliche Anstrengungen steht das Geburtsfest des Erlösers ganz im Zeichen des überirdischen Lichts: Die Geburt des Mensch gewordenen Gottes geschieht in das Unheil der Welt hinein. Während kein Tag vergeht, an dem nicht Menschen gemordet, geschändet, gequält und gedemütigt werden oder in Armut sterben, wird Gott im Fleisch geboren. Und der wunderbare Gott, der der Friedensfürst und Herr der Zeiten ist, kommt zur Welt, ohne dass die Welt den Atem anhält. Zur Zeit des Kaisers Augustus war es so; heute ist es immer noch so. Anders als das Fest der Auferstehung, das an ein konkretes geschichtliches Datum gebunden ist, feiert die Kirche die Geburt des Herrn deshalb an einem von ihr gewählten Tag.

Der 25. Dezember war von Kaiser Aurelian (270-275) zum Geburtstag des „sol invictus“, des „unbesiegten Sonnengotts“ bestimmt worden und die Germanen feierten an diesem Tag das Mittwinterfest. Der Kampf der Finsternis gegen das Licht, bei dem die Sonne doch den Sieg davonträgt, ist ein passendes Bild für das Ereignis der Menschwerdung Gottes: Deshalb hat sich ab dem Jahr 354 das Geburtsfest Christi an diesem Datum von Rom aus verbreiten können. Neben dem älteren Weihnachtsfest der Theophanie, der Erscheinung des Herrn und seiner Taufe, war damit ein neues großes Herrenfest der Kirche entstanden.

Die Unscheinbarkeit der Geburt des Erlösers, die weithin unbeachtet und unter erbärmlichen Bedingungen geschieht, findet in der liturgischen Feier ihren Widerhall, da ihre Texte und Hymnen wie eine feierliche Bestätigung der Ereignisse von Bethlehem klingen. Christus, der Erlöser und das Licht der Welt, verschenkt sich an den Menschen, wird „den Menschen gleich“ (vgl. Phil 2,7), um durch sein Kommen die Welt und die Menschen zu erlösen. Gleichzeitig erfüllen sich die Prophezeiungen des Alten Bundes, die auf den Messias hinweisen. Dass der königliche Erlöser des auserwählten Volkes unter erniedrigenden Umständen zur Welt kommt, bleibt ein unumstößliches Zeichen. Von Anfang an handelt Gott wie jemand, den weder berechnende Logik noch Herkommen interessieren. Seine Geburt „aus der Jungfrau Maria“ und als kleines Kind klingt wie die Bestätigung der Worte des Propheten Jesaja: „Du, Herr, schenkst große Freude. Man freut sich in deiner Nähe… Denn ein Kind ist uns geboren. Die Herrschaft liegt auf seiner Schulter…“ (vgl. Jes 9,2.5). Bis heute verstört Gott die Welt, weil er nicht nach menschlichen Maßstäben misst, sondern viel schwerere Dinge einfordern darf als Blut und Opferfleisch: die demütige Hingabe eines jeden Menschen, dem Vorbild Jesu folgend.

Von hier aus ist es nur ein kleiner Gedankenschritt zum alten Brauch, sich in der Weihnachtszeit zu beschenken. Er hat sich aus unterschiedlichen Traditionssträngen entwickelt, die sich vom Nikolaustag (6. Dezember) und vom Epiphaniefest (6. Januar) nach Weihnachten verlagert haben. Als unser Geschenk erwartet der neugeborene Gott und Mensch, seiner eigenen demütigen Lebenssituation entsprechend, allerdings eher „einen zerknirschten Geist“, unser „zerbrochenes und zerschlagenes Herz“ als Gabe, die Gott gefällt (vgl. Ps 50/51,19). Und ein solches Herz kann unmöglich vorbeigehen an der Not der Mitmenschen, deren Fleisch Gott annimmt.

Es gibt den schönen Volksglauben, dass in den zwölf Nächten von Weihnachten bis zum Fest der Erscheinung des Herrn die Tiere, unvernünftige Kreaturen, mit menschlicher Stimme sprechen können. Vielleicht steckt eine viel tieferer Wahrheit hinter dieser Geschichte, als auf den ersten Blick ersichtlich: Gott ist Mensch geworden. Und keine Macht der Welt oder der Unterwelt kann die Schöpfung daran hindern, das zu verkünden. Bleibt die Frage, ob der Mensch ein Herz hat, das diese Sprache verstehen kann.
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« Antwort #4546 am: 25. Dezember 2016, 05:00:18 »
Hl. Anastasia, Märtyrin

* Mitte des 3. Jahrhunderts in Rom (?)
† 25. Dezember 304 in Sirmium, heute Sremska Mitrovica in Serbien

Es ist nicht einfach, aus den Legenden über Anastasia, zumal sich ihre Überlieferung in einigen Einzelheiten auch mit der der gleichnamigen Schwester Kaiser Konstantins vermengt, die historischen oder wahrscheinlichen Züge herauszuschälen. Als Tochter eines heidnischen kaiserlichen Beamten und einer Christin wurde sie auf Bitten ihrer Mutter von Chrysogonus (hl., Kanonheiliger, 24.11.) im christlichen Glauben unterwiesen und getauft.  Nach dem Tod der Mutter wurde sie gegen ihren Willen zur Ehe mit einem heidnischen Mann gezwungen und, weil sie Christin war, von ihm misshandelt. Als ihr Mann von einer Reise nach Kleinasien nicht zurückkehrte, kümmerte sie sich während der diokletianischen Verfolgung aufopfernd um die auf ihre Hinrichtung wartenden eingekerkerten Christen sowie um die Bestattung ihrer Leichname. Als ihr Lehrer und Beichtvater Chrysogonus 303 verhaftet und nach Aquileia verschleppt wurde, folgte sie ihm dorthin und wurde nach seiner Enthauptung selbst verhaftet und nach Sirmium gebracht, das damals Residenz des kaiserlichen Hofes war. Sie soll auf ein löchriges Boot gebunden und auf dem Fluss augesetzt worden sein, doch da das Boot nicht sank, wurde sie schließlich (wahrscheinlich 304) in Sirmium auf dem Scheiterhaufen verbrannt.

Schon bald nach ihrem Tod wurde Anastasia in vielen Ländern als Heilige verehrt. Ihr Todestag wurde Festtag im römischen Kirchenjahr, ihr Name wurde in den Messkanon aufgenommen (daher ist Anastasia Kanonheilige) und in die Allerheiligenlitanei. Die Schwester Kaiser Konstantins stiftete für ihre Namensschwester in Rom die Kirche Sant´ Anastasia. Eine neue Welle der Verehrung begann, als 470 Anastasias Gebeine in eine ihr geweihte Kirche in Konstantinopel (heute Istanbul) übertragen wurden. Auch im Kloster Benediktbeuern, das im Mittelalter ein Zentrum der Anastasiaverehrung war, gibt es Reliquien der Heiligen.
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« Antwort #4547 am: 25. Dezember 2016, 05:17:57 »
Buch Jesaja 52,7-10.

Wie willkommen sind auf den Bergen die Schritte des Freudenboten, der Frieden ankündigt, der eine frohe Botschaft bringt und Rettung verheißt, der zu Zion sagt: Dein Gott ist König.
Horch, deine Wächter erheben die Stimme, sie beginnen alle zu jubeln. Denn sie sehen mit eigenen Augen, wie der Herr nach Zion zurückkehrt.
Brecht in Jubel aus, jauchzt alle zusammen, ihr Trümmer Jerusalems! Denn der Herr tröstet sein Volk, er erlöst Jerusalem.
Der Herr macht seinen heiligen Arm frei vor den Augen aller Völker. Alle Enden der Erde sehen das Heil unseres Gottes.

Psalm 98(97),1.2-3ab.3cd-4.5-6.

Singet dem Herrn ein neues Lied;
denn er hat wunderbare Taten vollbracht!
Er hat mit seiner Rechten geholfen
und mit seinem heiligen Arm.

Der Herr hat sein Heil bekannt gemacht
und sein gerechtes Wirken enthüllt vor den Augen der Völker.
Er dachte an seine Huld
und an seine Treue zum Hause Israel.

Alle Enden der Erde
sahen das Heil unsres Gottes.
Jauchzt vor dem Herrn, alle Länder der Erde,
freut euch, jubelt und singt!

Spielt dem Herrn auf der Harfe,
auf der Harfe zu lautem Gesang!
Zum Schall der Trompeten und Hörner
jauchzt vor dem Herrn, dem König!

Brief an die Hebräer 1,1-6.

Viele Male und auf vielerlei Weise hat Gott einst zu den Vätern gesprochen durch die Propheten;
in dieser Endzeit aber hat er zu uns gesprochen durch den Sohn, den er zum Erben des Alls eingesetzt und durch den er auch die Welt erschaffen hat;
er ist der Abglanz seiner Herrlichkeit und das Abbild seines Wesens; er trägt das All durch sein machtvolles Wort, hat die Reinigung von den Sünden bewirkt und sich dann zur Rechten der Majestät in der Höhe gesetzt;
er ist um so viel erhabener geworden als die Engel, wie der Name, den er geerbt hat, ihren Namen überragt.
Denn zu welchem Engel hat er jemals gesagt: Mein Sohn bist du, heute habe ich dich gezeugt, und weiter: Ich will für ihn Vater sein, und er wird für mich Sohn sein?
Wenn er aber den Erstgeborenen wieder in die Welt einführt, sagt er: Alle Engel Gottes sollen sich vor ihm niederwerfen.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Jn 1,1-18.

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.
Im Anfang war es bei Gott.
Alles ist durch das Wort geworden, und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist.
In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.
Und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst.
Es trat ein Mensch auf, der von Gott gesandt war; sein Name war Johannes.
Er kam als Zeuge, um Zeugnis abzulegen für das Licht, damit alle durch ihn zum Glauben kommen.
Er war nicht selbst das Licht, er sollte nur Zeugnis ablegen für das Licht.
Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt.
Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht.
Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf.
Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, allen, die an seinen Namen glauben,
die nicht aus dem Blut, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind.
Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt, und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit.
Johannes legte Zeugnis für ihn ab und rief: Dieser war es, über den ich gesagt habe: Er, der nach mir kommt, ist mir voraus, weil er vor mir war.
Aus seiner Fülle haben wir alle empfangen, Gnade über Gnade.
Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben, die Gnade und die Wahrheit kamen durch Jesus Christus.
Niemand hat Gott je gesehen. Der Einzige, der Gott ist und am Herzen des Vaters ruht, er hat Kunde gebracht.
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« Antwort #4548 am: 26. Dezember 2016, 05:15:31 »
Hl. Dionysius von Rom, Papst

* in Griechenland
† 26. Dezember 268 in Rom

Dionysius bestieg 259 den Stuhl des Bischofs von Rom. Als 260 die Christenverfolgungen des Valerianus nach dem Machtantritt seines Sohnes beendet wurden, begann eine Zeit der Duldung des Christentums, welche Dionysius Gelegenheit zur Wiederherstellung der Ordnung in der römischen Kirche gab. Als sich ägyptische Kleriker wegen Lehrstreitigkeiten über die Natur Christi an ihn wandten, berief er eine Synode ein, die feststellte, dass der Logos (Christus) nicht geschaffen sein kann, da es sonst eine Zeit ohne Logos gegeben hätte, während er doch seit Ewigkeit beim Vater ist. Ein entsprechendes Schreiben übermittelte Papst Dionysius an Dionysius von Alexandrien, der daraufhin seine gegenteilige Postition aufgab und sich zur Einheit mit der römischen Kirche bekannte.

Die Kirchen Kappadokiens, die durch Gothen verwüstet worden waren, unterstützte Dionysius mit Geld für den Wiederaufbau.

Dionysius war der erste Bischof von Rom, der nicht als Märtyrer starb. Er wurde im Coemeterium des Callistus beigesetzt.
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« Antwort #4549 am: 26. Dezember 2016, 05:31:26 »
Apostelgeschichte 6,8-10.7,54-60.

In jenen Tagen tat Stephanus, voll Gnade und Kraft, Wunder und große Zeichen unter dem Volk.
Doch einige von der sogenannten Synagoge der Libertiner und Zyrenäer und Alexandriner und Leute aus Zilizien und der Provinz Asien erhoben sich, um mit Stephanus zu streiten;
aber sie konnten der Weisheit und dem Geist, mit dem er sprach, nicht widerstehen.
Als sie das hörten, waren sie aufs äußerste über ihn empört und knirschten mit den Zähnen.
Er aber, erfüllt vom Heiligen Geist, blickte zum Himmel empor, sah die Herrlichkeit Gottes und Jesus zur Rechten Gottes stehen
und rief: Ich sehe den Himmel offen und den Menschensohn zur Rechten Gottes stehen.
Da erhoben sie ein lautes Geschrei, hielten sich die Ohren zu, stürmten gemeinsam auf ihn los,
trieben ihn zur Stadt hinaus und steinigten ihn. Die Zeugen legten ihre Kleider zu Füßen eines jungen Mannes nieder, der Saulus hieß.
So steinigten sie Stephanus; er aber betete und rief: Herr Jesus, nimm meinen Geist auf!
Dann sank er in die Knie und schrie laut: Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht an! Nach diesen Worten starb er.

Psalm 31(30),3b-4.6.8.16-17.

Sei mir ein schützender Fels,
eine feste Burg, die mich rettet.
Denn du bist mein Fels und meine Burg;
um deines Namens willen wirst du mich führen und leiten.

In deine Hände lege ich voll Vertrauen meinen Geist;
du hast mich erlöst, Herr, du treuer Gott.
Ich will jubeln und über deine Huld mich freuen;
denn du hast mein Elend angesehn,
du bist mit meiner Not vertraut.

In deiner Hand liegt mein Geschick;
entreiß mich der Hand meiner Feinde und Verfolger!
Lass dein Angesicht leuchten über deinem Knecht,
hilf mir in deiner Güte!

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 10,17-22.

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Nehmt euch aber vor den Menschen in acht! Denn sie werden euch vor die Gerichte bringen und in ihren Synagogen auspeitschen.
Ihr werdet um meinetwillen vor Statthalter und Könige geführt, damit ihr vor ihnen und den Heiden Zeugnis ablegt.
Wenn man euch vor Gericht stellt, macht euch keine Sorgen, wie und was ihr reden sollt; denn es wird euch in jener Stunde eingegeben, was ihr sagen sollt.
Nicht ihr werdet dann reden, sondern der Geist eures Vaters wird durch euch reden.
Brüder werden einander dem Tod ausliefern und Väter ihre Kinder, und die Kinder werden sich gegen ihre Eltern auflehnen und sie in den Tod schicken.
Und ihr werdet um meines Namens willen von allen gehasst werden; wer aber bis zum Ende standhaft bleibt, der wird gerettet.
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« Antwort #4550 am: 26. Dezember 2016, 05:42:54 »
Hl. Fulgentius von Ruspe (467-532), Bischof in Nordafrika

„Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid: wenn ihr einander liebt“ (Joh 13,35)

Die Liebe, die Christus vom Himmel auf die Erde hat niedersteigen lassen, sie ist es, die den hl. Stephanus von der Erde zum Himmel erhoben hat. Die glutvolle Liebe, die zuerst den König beseelte, ist in der Folge aufgestrahlt beim Soldaten [...]

Da, wo Stephanus als erster in den Himmel aufgestiegen ist, gesteinigt unter den Augen des Paulus, da ist Paulus ihm gefolgt, begleitet von den Gebeten des Stephanus. Das ist das wahre Leben, meine Brüder, in dem Paulus nicht durch den Mord an Stephanus niedergedrückt wird, sondern in dem Stephanus sich über die Begleitung des Paulus freut, denn die Liebe erfüllt mit Freude sowohl den einen wie auch den anderen. Bei Stephanus hat die Liebe die Feindschaft seiner Feinde überwunden; bei Paulus „überdeckt die Liebe eine Vielzahl von Sünden“ (vgl. 1 Petr 4,8). Beim einen wie beim anderen hat die Liebe gleichermaßen zum Besitz des Himmelreichs geführt.

Die Liebe also ist Quelle und Ursprung alles Guten, ein unsichtbarer Schutz, die Straße, die zum Himmel führt. Wer in der Liebe seinen Weg geht, der kann sich nicht verirren, der kann keine Angst haben. Sie führt, sie beschützt, sie geleitet zum Ziel. Deshalb, meine Brüder, haltet in Treue mutig an dieser Liebe fest, denn Christus hat die Leiter der Liebe aufgerichtet, auf der jeder Christ in den Himmel steigen kann. Lasst sie unter euch Wirklichkeit werden und steigt in den Himmel auf, indem ihr in der Liebe wachst.

3. Predigt zum Fest des hl. Stephanus; CCL 91A, 905
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« Antwort #4551 am: 26. Dezember 2016, 05:52:46 »
 ;tffhfdsds

938. Ihr kennt Mich nicht, weil Ihr Mich nicht erkennt.
Sonntag, 13. Oktober 2013, 18:00 Uhr

Meine innig geliebte Tochter, wenn sich jemand von euch verlassen und ob Meiner Liebe für die Welt unsicher fühlt, dürft ihr niemals aufgeben, Mich anzurufen, um euch zu helfen. Ihr werdet von Zeit zu Zeit ein Gefühl der Hoffnungslosigkeit erleben, ein Gefühl der Angst und ein Gefühl der Einsamkeit, wenn ihr an Meinem Heiligen Wort festhaltet, das der Welt durch das Heilige Evangelium gegeben ist. Selbst jetzt, da euch Mein Heiliges Evangelium noch immer dargeboten wird, werdet ihr euch sehr isoliert fühlen, weil nur wenige Menschen in die Praxis umsetzen, was Ich ihnen durch Mein Heiliges Wort gelehrt habe.

Wenn ihr sagt, ihr würdet euren Nächsten lieben, und ihn dann verleumdet, werdet ihr immer noch zu Mir gehören. Wenn ihr sagt, ihr würdet an die Zehn Gebote glauben, sie aber eurem Lebensstil anpasst, dann seid ihr blind für die Wahrheit. Wenn ihr die Sakramente, die euch durch Mich gegeben sind, annehmt, diese aber brecht, dann beleidigt ihr Mich. Wenn ihr anderen Mein Heiliges Wort predigt und euch dann über andere stellt, indem ihr sagt, ihr wäret in den Augen Gottes würdiger als sie, dann beleidigt ihr Mich. Wenn ihr erklärt, das Wort Gottes spiele in einer modernen Welt keine Rolle mehr und es müsse angepasst werden, um für eine säkulare Welt ansprechend zu sein, dann spuckt ihr in das Antlitz Gottes. Wenn ihr glaubt, dass euer Wissen über Mich Meinem Heiligen Wort, wie Ich es euch jetzt durch diese Botschaften gebe, überlegen sei, und dass Meine Botschaften Fehler beinhalten, dann kennt ihr die Wahrheit nicht. Ihr kennt Mich nicht, weil ihr Mich nicht erkennt.

Also, selbst diejenigen von euch, die ihr mit eurem Wissen über Mein Heiliges Wort zufrieden seid und Mich nun in dieser Mission ablehnt: Ihr habt Mich im Stich gelassen. Ihr ganz besonders müsst Mich um Meine Hilfe anrufen, denn ihr seid nichts ohne Mich.

Euer Jesus

(Buch der Wahrheit)
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La Salette 1846



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