Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4666245 mal)

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« Antwort #4664 am: 19. Januar 2017, 06:29:20 »
Hl. Ephräm (um 306-373), Diakon in Syrien, Kirchenlehrer

Viele Menschen haben von all dem gehört, was er tat, und folgten ihm

O du Fülle der Barmherzigkeit, die du zu allen Menschen gesandt und über sie ausgegossen worden bist! Sie hat in dir, Herr, ihre Wohnstatt, der du in deinem Erbarmen allen Menschen  entgegengegangen bist. Du hast ihnen durch deinen Tod die Schatzkammer deiner Erbarmungen geöffnet [...] Dein tiefstes Wesen ist dem menschlichen Auge zwar verborgen, ihm aber doch skizzenhaft wahrnehmbar. Deine Werke entwerfen uns das Bild ihres Schöpfers, und die Geschöpfe weisen auf ihren Schöpfer hin (Weish 13,1; Röm 1,20), so dass wir in Berührung mit dem kommen können, der sich der verstandesmäßigen Suche zwar entzieht, sich aber in seinen Gaben wahrnehmen lässt. Es ist schwierig, in seine unmittelbare Gegenwart zu kommen, aber leicht, sich ihm zu nähern.

Unsere Dankesbezeigungen genügen nicht; wir beten dich jedoch in allen Dingen an um deiner Liebe willen, die du zu allen Menschen hast. Du nimmst jeden Einzelnen von uns in der Tiefe seines unsichtbaren Wesens wahr, die wir doch in der einen Natur Adams miteinander verbunden sind [...] Wir beten dich an, der du einen jeden von uns in diese Welt gesandt hast; der du uns alles anvertraut hast, was sich in ihr befindet; und du wirst uns zu jener Stunde, die wir nicht kennen, wieder aus ihr herausrufen. Wir beten dich an, denn du hast uns die Sprache gegeben, damit wir dir unsere Bitten vortragen können. Adam jubelte dir zu, der in Frieden ruht, und mit ihm tun wir es, denn wir alle empfangen deine Gnade. Die Winde preisen dich [...], die Erde preist dich [...], die Meere preisen dich [...], die Bäume preisen dich [...], ebenso die Pflanzen und Blumen [...] Alles, was ist, möge die Stimme vereint zu deinem Lob erheben, im Wettstreit der Danksagung für all deine Güte liegen, und friedlich vereint dich segnen. Alles Seiende möge sich zusammen zu deinem Ruhm erheben.

Uns kommt es zu, uns mit all unserem Wollen nach dir auszustrecken, und dir kommt es zu, ein wenig von deiner Fülle über uns auszugießen, damit deine Wahrheit uns bekehre und so unsere Schwachheit vergehe, die dich, den Herrn der Gaben, ohne deine Gnade nicht erreichen kann.

Kommentar zur Evangeliumskonkordanz, Schlussgebet
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #4665 am: 19. Januar 2017, 06:31:57 »
Hl. Agricius, Patriarch von Antiochia (?), Bischof von Trier

* um 260 (?)
† 329 (oder 333/335) in Trier in Rheinland-Pfalz

Agricius war möglicherweise zunächst Patriarch von Antiochia, dem  heutigen Antakya. Er wurde nach der Überlieferung von Papst Silvester I. auf Bitten von Kaiserin Helena auf den Bischofssitz von Trier berufen.

Agricius nahm 314 an der Synode von Arles teil. Berühmt wurden unter Agricius die Schulen der Diözese Trier. Athanasius, der um 335 in Trier weilte, pries den hohen Stand des Glaubens in der Diözese. Er begann mit dem Bau des Domes als einer monumentalen Doppelkirchenanlage mit zwei nebeneinander liegenden Basiliken an der Stelle eines kaiserlichen Palastes, der ihm von Helena geschenkt worden war; den Umbau des Kaiserpalasts zum Dom zur Zeit des Agricius haben Ausgrabungen bestätigt.

Agricius hat die Gebeine des Apostels Matthias sowie den heiligen Rock Christi nach Trier gebracht, wo sie bis heute aufbewahrt werden. Der heilige Rock wurde von Helena der Überlieferung nach auf ihrer Pilgerfahrt nach Jerusalem gefunden und von ihr der Trierer Kirche zum Geschenk gemacht. Sicher bezeugt ist die Geschichte des Heiligen Rocks seit dem 12. Jahrhundert, als er in den Altar eingeschlossen wurde. Kaiser Maximilian ließ 1512 den Altar erstmals öffnen, um die Reliquie zu präsentieren. Diese wird nur selten gezeigt, im vorige Jahrhundert 1959 und 1996, für einen Tag auch anlässlich des Kölner Weltjugendtags im Jahr 2005. Die letzte Ausstellung fand 2012 statt. Sie war jedesmal der Anlass für große Wallfahrten.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #4666 am: 19. Januar 2017, 06:38:00 »
Litanei zu unserem Herrn Jesus Christus, Priester und Opfer
===============================================
Herr, erbarme Dich unser!
Christus, erbarme Dich unser!
Herr, erbarme Dich unser
Christus, höre uns
Christus, erhöre uns
Gott Vater, vom Himmel, erbarme Dich unser!
Gott Sohn, Erlöser der Welt, ...
Gott Heiliger Geist, ...
Heilige Dreifaltigkeit, ein einiger Gott, ...
Jesus, Priester und Opfer, ...
Jesus, Priester auf ewig nach der Ordnung des Melchisedech, ...
Jesus, Priester, den Gott gesandt hat, den Armen die Frohe Botschaft zu verkünden, ...
Jesus, Priester, der beim Letzten Abendmahl das Urbild des ewigen Opfermahls eingesetzt hat, ...
Jesus, Priester stets da, um für uns einzutreten, ...
Jesus, Hoherpriester, den der Vater mit dem Heiligen Geist und mit Kraft gesalbt hat, ...
Jesus, Hoherpriester aus den Menschen genommen, ...
Jesus, Hoherpriester für die Menschen bestellt, ...
Jesus, Hoherpriester unseres Bekenntnisses, ...
Jesus, Hoherpriester von größerer Herrlichkeit als Mose, ...
Jesus, Hoherpriester des wahren Zeltes, ...
Jesus, Hoherpriester der zukünftigen Güter, ...
Jesus, heiliger, unschuldiger, unbefleckter Hoherpriester, ...
Jesus, treuer und barmherziger Hoherpriester, ...
Jesus, Hoherpriester von glühendem Eifer für Gott und die Seelen, ...
Jesus, Hoherpriester vollkommen in Ewigkeit, ...
Jesus, Hoherpriester, der Du durch Dein eigenes Blut die Himmel durchschritten hast, ...
Jesus, Hoherpriester, der Du uns den neuen Weg erschlossen hast, ...
Jesus, Hoherpriester, der uns geliebt und uns in seinem Blut von unseren Sünden rein gewaschen hat, ...
Jesus, Hoherpriester, der Du Dich selbst Gott als Gabe und Opfer dargebracht hast, ...
Jesus, Du Opfer Gottes und der Menschen, ...
Jesus, Du heiliges und unbeflecktes Opfer, ...
Jesus, Du angenehmes Opfer, ...
Jesus, Du Friedensopfer, ...
Jesus, Du Opfer des Erbarmens und des Lobes, ...
Jesus, Du Opfer der Versöhnung und des Friedens, ...
Jesus, in dem wir Vertrauen und Zugang zu Gott haben, ...
Jesus, Du Opfer, lebendig in alle Ewigkeit, ...
Sei uns gnädig! Verschone uns, o Jesus!
Sei uns gnädig! Erhöre uns, o Jesus!
Von einem unüberlegten Eintritt in den Klerus, -- erlöse uns, o Jesus!
Von der Sünde des Sakrilegs, ...
Von dem Geist der Unenthaltsamkeit, ...
Von schnödem Gewinnstreben, ...
Von jedem Makel der Simonie, ...
Von dem unstatthaften Ausgeben des Kirchenvermögens, ...
Von der Liebe zur Welt und ihren Nichtigkeiten, ...
Von der unwürdigen Feier Deiner Sakramente, ...
Durch Dein ewiges Priestertum, ...
Durch die heilige Salbung, durch die Du von Gott Vater zum Priester eingesetzt worden bist, ...
Durch Deinen priesterlichen Geist, ...
Durch Deinen Dienst, mit dem Du Deinen Vater auf Erden verherrlicht hast, ...
Durch Deine blutige Opferung, ein für allemal am Kreuz geschehen, ...
Durch eben dieses Opfer, das täglich am Altar erneuert wird, ...
Durch Deine göttliche Macht, die Du in Deinen Priestern unsichtbar ausübst, ...
Dass Du den ganzen Priesterstand in der heiligen Religion
bewahren wollest, wir bitten Dich, --- erhöre uns!
Dass Du für Dein Volk Hirten nach Deinem Herzen vorsehen wollest, ...
Dass Du sie mit dem Geist Deines Priestertums erfüllen wollest, ...
Dass die Lippen der Priester die Weisheit bewahren mögen, ...
Dass Du treue Arbeiter in Deinen Weinberg schicken wollest, ...
Dass Du treue Spender Deiner Sakramente vermehren wollest, ...
Dass Du ihnen stete Dienstbarkeit in Deinem Willen gewähren wollest, ...
Dass Du ihnen Milde im Dienstamt, Fleiß im Handeln, Beständigkeit im Gebet verleihen wollest, ...
Dass Du durch sie die Verehrung des Heiligsten Sakramentes überall fördern wollest, ...
Dass Du alle, die Dir gut gedient haben, in Deine Freude aufnehmen wollest, ...
Lamm Gottes, Du nimmst hinweg die Sünden der Welt, verschone uns, o Herr!
Lamm Gottes, Du nimmst hinweg die Sünden der Welt, erhöre uns, o Herr!
Lamm Gottes, Du nimmst hinweg die Sünden der Welt, erbarme Dich unser, o Herr!
Jesus, Du Priester, höre uns!
Jesus, Du Priester, erhöre uns!
Lasset uns beten!
Gott, Heiligmacher und Hüter Deiner Kirche, erwecke in ihr durch Deinen Geist geeignete und treue Spender Deiner heiligen Sakramente, dass durch ihren Dienst und ihr Beispiel das christliche Volk unter Deinem Schutz auf den Weg des Heils geleitet werde. Durch Christus, unsern Herrn. Amen.
Gott, der Du, während Deine Jünger dienten und fasteten, Saulus und Barnabas zu dem Werk, zu dem Du sie aufgenommen hattest, auszusondern befohlen hast, stehe auch jetzt Deiner betenden Kirche bei und zeige Du, der Du die Herzen aller kennst, diejenigen, die Du zum Dienstamt erwählt hast. Durch Christus, unsern Herrn.
Amen.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #4667 am: 19. Januar 2017, 06:49:33 »
Brief an die Hebräer 7,25-28.8,1-6.

Brüder! Jesus kann die, die durch ihn vor Gott hintreten, für immer retten; denn er lebt allezeit, um für sie einzutreten.
Ein solcher Hoherpriester war für uns in der Tat notwendig: einer, der heilig ist, unschuldig, makellos, abgesondert von den Sündern und erhöht über die Himmel;
einer, der es nicht Tag für Tag nötig hat, wie die Hohenpriester zuerst für die eigenen Sünden Opfer darzubringen und dann für die des Volkes; denn das hat er ein für allemal getan, als er sich selbst dargebracht hat.
Das Gesetz nämlich macht Menschen zu Hohenpriestern, die der Schwachheit unterworfen sind; das Wort des Eides aber, der später als das Gesetz kam, setzt den Sohn ein, der auf ewig vollendet ist.
Die Hauptsache dessen aber, was wir sagen wollen, ist: Wir haben einen Hohenpriester, der sich zur Rechten des Thrones der Majestät im Himmel gesetzt hat,
als Diener des Heiligtums und des wahren Zeltes, das der Herr selbst aufgeschlagen hat, nicht etwa ein Mensch.
Denn jeder Hohepriester wird eingesetzt, um Gaben und Opfer darzubringen; deshalb muss auch unser Hoherpriester etwas haben, was er darbringen kann.
Wäre er nun auf Erden, so wäre er nicht einmal Priester, da es hier schon Priester gibt, die nach dem Gesetz die Gaben darbringen.
Sie dienen einem Abbild und Schatten der himmlischen Dinge, nach der Anweisung, die Mose erhielt, als er daranging, das Zelt zu errichten: Sieh zu, heißt es, dass du alles nach dem Urbild ausführst, das dir auf dem Berg gezeigt wurde.
Jetzt aber ist ihm ein um so erhabenerer Priesterdienst übertragen worden, weil er auch Mittler eines besseren Bundes ist, der auf bessere Verheißungen gegründet ist.

Psalm 40(39),2.4ab.7-10.

Ich hoffte, ja ich hoffte auf den Herrn.
Da neigte er sich mir zu und hörte mein Schreien.
Er legte mir ein neues Lied in den Mund,
einen Lobgesang auf ihn, unsern Gott.

An Schlacht- und Speiseopfern hast du kein Gefallen,
Brand- und Sündopfer forderst du nicht.
Doch das Gehör hast du mir eingepflanzt;
darum sage ich: Ja, ich komme.
In dieser Schriftrolle steht, was an mir geschehen ist.

Deinen Willen zu tun, mein Gott, macht mir Freude,
deine Weisung trag' ich im Herzen.
Gerechtigkeit verkünde ich in großer Gemeinde,
meine Lippen verschließe ich nicht; Herr, du weißt es.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus - Mk 3,7-12.

In jener Zeit zog sich Jesus mit seinen Jüngern an den See zurück. Viele Menschen aus Galiläa aber folgten ihm. Auch aus Judäa,
aus Jerusalem und Idumäa, aus dem Gebiet jenseits des Jordan und aus der Gegend von Tyrus und Sidon kamen Scharen von Menschen zu ihm, als sie von all dem hörten, was er tat.
Da sagte er zu seinen Jüngern, sie sollten ein Boot für ihn bereithalten, damit er von der Menge nicht erdrückt werde.
Denn er heilte viele, so dass alle, die ein Leiden hatten, sich an ihn herandrängten, um ihn zu berühren.
Wenn die von unreinen Geistern Besessenen ihn sahen, fielen sie vor ihm nieder und schrien: Du bist der Sohn Gottes!
Er aber verbot ihnen streng, bekannt zu machen, wer er sei.
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« Antwort #4668 am: 20. Januar 2017, 06:46:15 »
Hl. Bernhard (1091-1153), Zisterziensermönch und Kirchenlehrer

Jesus rief die zu sich, die er erwählt hatte …, die er bei sich haben wollte

„Des Nachts […] suchte ich ihn, den meine Seele liebt“ (Hld 3,1). Welch großes Gut ist doch die Suche nach Gott! Meiner Meinung nach gibt es kein größeres. Es ist die erste der Gaben Gottes, und noch dazu deren vollendete. Sie reiht sich nicht hinter einer anderen Tugend ein, denn keine geht ihr voran. Welche Tugend könnte man denn jemandem zuschreiben, der nicht Gott sucht, und wie sollte man die Suche nach Gott eingrenzen? „Sucht sein Antlitz allezeit“, sagt ein Psalm (105[104],4). Ich glaube, dass man nicht aufhören wird, ihn zu suchen, selbst wenn man ihn gefunden hat.

Man sucht Gott nicht, indem man irgendwohin läuft, sondern indem man sich nach ihm sehnt. Denn das Glück, ihn gefunden zu haben, löscht die Sehnsucht nicht aus, im Gegenteil, es lässt sie wachsen. Die Freude zu verkosten […] ist vielmehr wie Öl auf das Feuer zu gießen, denn die Sehnsucht ist eine Flamme. Die Freude wird vollkommen sein (Joh 15,11), aber die Sehnsucht hat kein Ende, also auch nicht die Suche […]

Jede Seele, die Gott sucht, soll wissen, dass Gott ihr zuvorgekommen ist: dass Gott sie schon gesucht hat, noch bevor sie sich auf die Suche nach ihm gemacht hat […] Dazu ruft euch die Güte dessen auf, der euch zuvorkommt, der euch zuerst gesucht und euch zuerst geliebt hat. Wäret ihr also nicht zuerst gesucht worden, würdet ihr selbst ihn keinesfalls suchen; wäret ihr nicht zuerst von ihm geliebt worden, würdet ihr selbst ihn nicht lieben. Man ist euch zuvorgekommen, und nicht durch eine einzige Gnade, sondern durch zwei Gnaden: durch Liebe und durch Suche. Die Liebe ist Ursache der Suche; die Suche ist Frucht der Liebe und auch Beweis für sie. Wegen der Liebe fürchtet ihr euch nicht davor, gesucht zu werden. Und weil ihr gesucht worden seid, werdet ihr nicht darüber klagen, umsonst geliebt zu werden.

Homilien über das Hohelied, Nr. 84,1.5
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« Antwort #4669 am: 20. Januar 2017, 06:50:39 »
Hl. Fabian, Bischof von Rom, Märtyrer

* in Rom
† 250 daselbst

Fabian war 236-250 Bischof von Rom. Es gelang ihm, nach den vorausgegangenen Wirren die Kirche von Rom zu ordnen und zu festigen. Er teilte Rom in sieben Seelsorgbezirke ein, die den sieben Diakonen anvertraut wurden, und sorgte auch für die Begräbnisstätten der Christen (Zömeterien). Fabian starb im Gefängnis als einer der ersten Märtyrer der Verfolgung unter Decius. Cyprian von Karthago schreibt über Fabian: „Ich freute mich herzlich, dass ihm, seiner tadellosen Amtsführung entsprechend, nun auch ein ehrenvoller Heimgang beschieden war.“
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« Antwort #4670 am: 20. Januar 2017, 06:54:21 »
Brief an die Hebräer 8,6-13.

Brüder! Jetzt ist unserem Hohenpriester ein um so erhabenerer Priesterdienst übertragen worden, weil er auch Mittler eines besseren Bundes ist, der auf bessere Verheißungen gegründet ist.
Wäre nämlich jener erste Bund ohne Tadel, so würde man nicht einen zweiten an seine Stelle zu setzen suchen.
Denn er tadelt sie, wenn er sagt: Seht, es werden Tage kommen - spricht der Herr -, in denen ich mit dem Haus Israel und dem Haus Juda einen neuen Bund schließen werde,
nicht wie der Bund war, den ich mit ihren Vätern geschlossen habe, als ich sie bei der Hand nahm, um sie aus Ägypten herauszuführen. Sie sind nicht bei meinem Bund geblieben, und darum habe ich mich auch nicht mehr um sie gekümmert - spricht der Herr.
Das wird der Bund sein, den ich nach diesen Tagen mit dem Haus Israel schließe - spricht der Herr: Ich lege meine Gesetze in ihr Inneres hinein und schreibe sie ihnen in ihr Herz. Ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein.
Keiner wird mehr seinen Mitbürger und keiner seinen Bruder belehren und sagen: Erkenne den Herrn! Denn sie alle, klein und groß, werden mich erkennen.
Denn ich verzeihe ihnen ihre Schuld, und an ihre Sünden denke ich nicht mehr.
Indem er von einem neuen Bund spricht, hat er den ersten für veraltet erklärt. Was aber veraltet und überlebt ist, das ist dem Untergang nahe.

Psalm 85(84),8.10.11-12.13-14.

Erweise uns, Herr deine Huld,
und gewähre uns dein Heil!
Sein Heil ist denen nahe, die ihn fürchten.
Seine Herrlichkeit wohne in unserm Land.

Es begegnen einander Huld und Treue;
Gerechtigkeit und Friede küssen sich.
Treue sprosst aus der Erde hervor;
Gerechtigkeit blickt vom Himmel hernieder.

Auch spendet der Herr dann Segen,
und unser Land gibt seinen Ertrag.
Gerechtigkeit geht vor ihm her,
und Heil folgt der Spur seiner Schritte.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus - Mk 3,13-19.

In jener Zeit stieg Jesus auf einen Berg und rief die zu sich, die er erwählt hatte, und sie kamen zu ihm.
Und er setzte zwölf ein, die er bei sich haben und die er dann aussenden wollte, damit sie predigten
und mit seiner Vollmacht Dämonen austrieben.
Die Zwölf, die er einsetzte, waren: Petrus - diesen Beinamen gab er dem Simon -,
Jakobus, der Sohn des Zebedäus, und Johannes, der Bruder des Jakobus - ihnen gab er den Beinamen Boanerges, das heißt Donnersöhne -,
dazu Andreas, Philippus, Bartholomäus, Matthäus, Thomas, Jakobus, der Sohn des Alphäus, Thaddäus, Simon Kananäus
und Judas Iskariot, der ihn dann verraten hat.
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« Antwort #4671 am: 20. Januar 2017, 19:30:41 »
Botschaft von der Heiligen Jungfrau Maria an ihre geliebte Tochter Maria des Lichts.

15. Januar 2017

Geliebte Kinder Meines Unbefleckten Herzens, Ich rufe euch auf, mit Meinem Sohn vereint zu bleiben, dies erfordert dass ihr in einem Zustand der Gnade verbleibt. Ihr müsst die Gottesbeziehung des Menschen wiederherstellen, die er aufgrund von Schmach, Rebellion, Ungehorsam, Perversion, dem heutigen Hochmut und Häresien verloren hat und womit der Mensch Meinen Sohn beleidigt.

Wenige Meiner Kinder schaffen es, sich so oft zu vervielfachen wie Gott es erlaubt und ihre Taten und Handlungen werden wie die der Masse sein.

Kinder, um die Beziehung zum Schöpfer wiederherzustellen, müsst ihr eure Bemühungen zunächst auf euer Inneres richten, denn ohne Änderung im Inneren werdet ihr keine echten und stabilen Veränderungen erreichen.

Heute lebt der Mensch nicht im inneren Frieden und das macht ihn zu einem geistig instabilen Geschöpf, der sich dem Nächsten gegenüber unberechenbar und unerwartet verhält und in einer ständigen Angst lebt, alles zu verlieren, was er nicht hat und was er besitzt. Wegen dieser falschen Wünsche ist er nicht in der Lage, in Frieden zu leben, sondern lebt in ständiger Angst. Das oben Gesagte liegt daran, dass ihr allein handelt und meint, dass ihr die Umwälzungen und Ansprüche der Welt allein meistern könnt: Dem ist jedoch nicht so. Ladet Meinen Sohn und Mich ein, damit Wir anwesend sind und euch in den Taten und Handlungen anleiten, damit alles dem Willen Gottes entspricht.

Kinder, ihr handelt durch Nachahmung, impulsiv und ohne zu denken, und da ihr ohne Grund handelt, ohne Erinnerungsarbeit, ohne Gedanken an die bisherigen Handlungen mit schmerzhaften und unheilvollen Augenblicken, solltet ihr es vermeiden, die Fehler zu wiederholen, aber ihr tut dies nicht.

Ihr seid nicht ehrlich mit euch selbst, sonst würdet ihr es vermeiden, in Schmerz, Frustration und in Zwietracht zu fallen, ihr würdet wachsam bleiben, um die unangemessenen Impulse zu zügeln, aber die Heuchelei ist größer als die Wahrheit.

Ich sehe mit Schmerz, wie Meinen Kindern die Demut fehlt; sie zeigen ständig auf die Fehler, die sie glauben, in ihren Brüdern zu sehen, ohne sich zuerst selbst zu korrigieren. Der Stolz ist so groß in Meinen Kindern, dass sie sich nicht ändern und in einem ständigen Aufbegehren über die Dinge ihrer Brüder leben, die sie ihrer Meinung nach falsch machen, aber der Stolze ändert sich nicht, um ein Beispiel zu geben.

Geliebte Kinder, als Mutter kenne Ich die Leere, in der ihr lebt und genau in diese Leere im Inneren dringt der Teufel ein. Der Teufel ist subtil und ruft euch auf, euch selbst zu verherrlichen, warum? Um das Konzept von Gut und Böse zu beseitigen, euch davon zu überzeugen, dass Mein Sohn tot ist und ihr deshalb in Freiheit handeln könnt, da euch immer vergeben wird.

Geliebte Kinder Meines Unbefleckten Herzens, die Verherrlichung des Menschen selbst führt dazu, dass die von Gott auserwählten Menschen sich mit der Verehrung ihres menschlichen Egos zu einem gesättigten Wesen verwandeln, das keine Vernunft hat, womit sich Satans Ziel erfüllt: dass der Mensch das irrationalste Wesen der gesamten Schöpfung sei.

Ihr erwartet die Ankunft des Unterdrückers und der Antichrist handelt in den Schwachen, die er ohne Gewissen vorfindet und die weit entfernt von Meinem Sohn sind. Der Betrüger wirkt auf jeden ein, zunächst lässt er die Hochmut des Menschen wachsen und fördert sie, damit dieser sich als Richter und Herr fühlt: Den Unmenschlichen bringt er dazu, noch unmenschlicher zu sein. Den Ungerechten bringt er dazu, anderen ihre Fehler zu zeigen und seine eigenen nicht zu sehen.

In diesem Augenblick leert der Teufel die Gefühle und Wahrnehmungen des Menschen, seine Intelligenz, um ihn der Knechtschaft zu unterwerfen, und verhindert, dass er kreativ wird, damit er von ihm abhängig wird.

Geliebte Kinder, der Augenblick fordert spirituelles Wachstum, jeder von euch muss mit aller Kraft dafür kämpfen, um nicht entgegen dem Willen Gottes zu handeln.

Meine Kinder sprechen über Sünde und entdecken sie schnell, aber Dumme und Leichtsinnige verfallen oft in große Sünden. Der Mensch hat die Sklaverei erlebt und betrachtet sie als der Vergangenheit angehörend. In diesem Moment ist der Mensch mehr ein Sklave der Sünde als er selbst denkt, er kaut ständig die Sklaverei und die Laster, und diese schreckliche Nahrung erzeugt Menschen, die sich vollkommen von Gott entfernt und falsche Überzeugungen haben; sie sind vollkommen abgöttisch.

Meine Lieben, es mangelt euch an Liebe und dies führt dazu, dass ihr die Spiritualität im Bösen sucht. Dort werdet ihr sie nie finden, im Gegenteil, ihr werdet immer härter im Herzen und liebt, was Produkte der Schöpfung sind, jedoch nicht den Schöpfer.

Kinder, die Führer des Bösen wiegeln die Nationen durch ein paar Männer auf, und der Rest imitiert die wenigen Männer, die von denjenigen geschickt wurden, die das Schicksal der Menschheit leiten, was zu weiteren Turbulenzen führen wird, direkt nach einer sehr kurzen Zeit der scheinbaren Ruhe. Auf der großen internationalen Bühne werden sie den Präsidenten einer großen Nation töten, und dies wird die Welt erschüttern und zu gegenseitigen Beschuldigungen führen, und so wird das Gespenst des Krieges kein Gespenst mehr sein. Eine verängstigte Menschheit lässt sich leicht mit dem Ziel des Bösen führen.

Diejenigen, die Meinen Sohn wirklich lieben, können nicht Teil der Freimaurerei sein, der Illuminati, der beeindruckenden Eliten, der Moderne, die dem mystischen Leib Gewalt antut, des Kommunismus und seinen Praktiken, sie können nicht mit der Musik leben, die für Satan komponiert wurde, sie können nicht erlauben, von der Technik beherrscht zu werden, sich nicht durch eine unverantwortliche Macht vergiften lassen, die geschaffen wurde, um einen großen Teil der Menschheit auszutilgen. Krankheiten, die durch den Menschen geschaffen wurden, sind der große Vorwand, um den Körper des Menschen zu vergiften und langsam mit dazu vorgesehenen Medikamenten zum Tode zu führen.

Geliebte Kinder Meines Unbefleckten Herzens, die Mächtigen der Welt entwickeln ständig Elemente, damit der Mensch zerfällt und sie ihn so beherrschen können. Ein nicht nur im Körper, sondern auch im Geiste verunreinigter Mensch ist ein durch das Böse sehr verletzbarer Mensch, der durch den Bösen benutzt werden kann.

Nicht bewusst zu beten, nicht zu fasten, solange man nicht krank ist, die Heilige Schrift nicht zu studieren, das Fehlen echter Reue als Zeichen der Demut, das Nichtempfangen der Eucharistie, die Nichtachtung vor dem Leben selbst und dem des Nächsten und dem Körper des Menschen als Tempel des Heiligen Geistes und das Fehlen einer vollkommenen Liebe zu Gott sind der Schlüssel, wie Satan eine große Schwäche bis hin zu Unkenntnis und Analphabetismus in dieser geistig schwachen Menschheit vorgefunden hat.

Es ist nicht der Zeitpunkt, um Schuldige zu suchen, es ist der Zeitpunkt, in dem jeder die Verantwortung übernehmen muss, geistig zu wachsen und Gott anzubieten, was Gott gehört.

Betet, Meine Kinder, betet für Italien, es wird von Eindringlingen angegriffen werden, was zu großem Schmerz für das Volk Meines Sohnes führen wird.

Betet, Meine Kinder, betet für Frankreich, es wird einen großen Angriff erleiden.

Betet, Meine Kinder, betet für Spanien, es begrüßt brüderlich die Bedürftigen. Es wird unerwartet angegriffen werden, sein Volk wird leiden, aber Ich werde für die Wünsche der Kinder Meines Sohnes aufmerksam sein.

Betet, Kinder, betet für Nigeria, Blut wird vergossen.

Betet für die Kinder, die unter der Geißel Satans leiden.

Geliebte Kinder Meines Unbefleckten Herzens, haltet den Geist wach, das Böse befindet sich im Stadium des Angriffs. Seid vereint, seid brüderlich und seid vor allem Meinem Sohn treu, nicht dem Menschen.

Diesen Zyklus, den sie begonnen haben, zeigt dem Menschen, dass er der vereint und mit Meinem Sohn eins sein muss, um nicht durch die Meeresströmung des Feindes der Seele weggespült zu werden.

Ihr müsst wachsam bleiben und die Natur achten: Die Erdbeben verursachen, dass sich die Wasser der Meere erheben und in die Erde eindringen, der Wind bringt Katastrophen mit sich und die Sonne erwärmt die Erde und das Feuer brennt und verwüstet große Flächen in mehreren Ländern.

Meine Kinder, die Läuterung wird eine Prüfung für die Gläubigen Meines Sohnes sein, die Unentschlossenen werden sich vor die Wahl der Entscheidung gestellt sehen, bevor die Nacht der Sonne nicht erlaubt, die Erde zu erwärmen.

Geliebte Meines Unbefleckten Herzens, liebt Meinen Sohn; wenn ihr Meinem Sohn treu seid, werdet ihr nicht allein sein. Ich bleibe bei euch: Bin Ich nicht hier, Ich, die eure Mutter ist? Fürchtet euch nicht. Ich schütze euch und leuchte euch den Weg zu Meinem Sohn. Ich liebe euch, Mutter Maria.

Ave Maria, voll Reinheit und ohne Sünde empfangen.
Ave Maria, voll Reinheit und ohne Sünde empfangen.
Ave Maria, voll Reinheit und ohne Sünde empfangen
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La Salette 1846



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Du hörst die Stimme deines Gewissens: Es lobt, tadelt oder quält dich. Diese Stimme kannst du nicht los werden. Sie weist dich hin auf Gott, den unsichtbaren Gesetzgeber. Daher lässt das Gewissen uns nicht im Zweifel darüber, daß wir für unser Tun verantwortlich sind und daß wir einmal gerichtet werden. Jeder hat eine Seele, für die zu sorgen seine einzige Aufgabe in dieser Welt ist. Diese Welt ist nur eine Schranke, die uns vom Himmel oder der Hölle trennt. »Wir haben hier keine bleibende Stätte, sondern suchen die zukünftige.« (Hebr 13, 14)

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