Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4666313 mal)

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« Antwort #4704 am: 28. Januar 2017, 10:30:45 »
Hl. Antonius von Padua (um 1195-1231), Franziskaner, Kirchenlehrer

„Und es trat völlige Stille ein“

Jesus stieg in ein Boot. Sobald jemand ins Boot der Buße steigt, entsteht ein großer Sturm auf dem Meer. Das Meer ist unser Herz. „Arglistig ohnegleichen ist das Herz und unverbesserlich. Wer kann es ergründen?“ sagt Jeremia (17,9); „Das Tosen dieses Meeres ist gewaltig“ (vgl. Ps 92(93),4). Der Hochmut lässt es sich erheben, der Ehrgeiz lässt es über die Ufer treten, die Traurigkeit bedeckt es mit ihren Wolken, die eitlen Gedanken wirbeln es auf, die Zügellosigkeit und die Genusssucht lassen es schäumen. Daher fühlen diese Bewegung des Meeres einzig die, die in das Schiff der Buße steigen, sie fühlen diese Gewalt des Windes, diese Kraft der Fluten. Jene, die auf festem Land bleiben, bekommen gar nichts mit [...] Sobald der Teufel sich vom Büßenden verachtet fühlt, platzt er vor üblen Einfällen und lässt den Sturm losbrechen. Er geht nicht fort „ohne zu schreien und heftig zu toben“ (vgl. Mk 9,26).

Da befahl Jesus dem Wind und dem Meer. Gott sagt zu Ijob: „Wer verschloß das Meer mit Toren? [...] Ich sprach: Bis hierher darfst du und nicht weiter, hier muss sich legen deiner Wogen Stolz“ (vgl. 38,8−11). Einzig der Herr kann der Bitternis der Verfolgung und der Versuchung Grenzen setzen [...] Wenn er der Versuchung Einhalt gebietet, sagt er: „hier muss sich legen deiner Wogen Stolz“. Die Versuchung weicht vor der Barmherzigkeit Jesu Christi. Wenn der Teufel uns versucht, sollen wir mit aller Frömmigkeit unserer Seele sprechen: „Im Namen Jesu von Nazareth, der dem Wind und dem Meer geboten hat, befehle ich dir, von mir zu weichen“ (vgl. Apg. 16,18).

„[...] und es trat völlige Stille ein.“ Das entspricht dem, was wir im Buch Tobit lesen: „Ich weiß, Herr: Wer dich ehrt, nachdem er in diesem Leben geprüft worden ist, wird die Krone erhalten. Wenn er in Versuchung gerät, wird er daraus befreit. Wenn er zu leiden hat, wird er Erbarmen finden, denn du freust dich nicht an unserem Untergang. Nach dem Sturm schenkst du uns Ruhe. Nach den Tränen und dem Weinen erfüllst du uns mit Freude“ (vgl. 3,21−22 Vulg.).

Predigten auf die Sonntage und die Feste der Heiligen
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #4705 am: 28. Januar 2017, 10:33:50 »
Brief an die Hebräer 11,1-2.8-19.

Brüder! Glaube ist: Feststehen in dem, was man erhofft, Überzeugtsein von Dingen, die man nicht sieht.
Aufgrund dieses Glaubens haben die Alten ein ruhmvolles Zeugnis erhalten.
Aufgrund des Glaubens gehorchte Abraham dem Ruf, wegzuziehen in ein Land, das er zum Erbe erhalten sollte; und er zog weg, ohne zu wissen, wohin er kommen würde.
Aufgrund des Glaubens hielt er sich als Fremder im verheißenen Land wie in einem fremden Land auf und wohnte mit Isaak und Jakob, den Miterben derselben Verheißung, in Zelten;
denn er erwartete die Stadt mit den festen Grundmauern, die Gott selbst geplant und gebaut hat.
Aufgrund des Glaubens empfing selbst Sara die Kraft, trotz ihres Alters noch Mutter zu werden; denn sie hielt den für treu, der die Verheißung gegeben hatte.
So stammen denn auch von einem einzigen Menschen, dessen Kraft bereits erstorben war, viele ab: zahlreich wie die Sterne am Himmel und der Sand am Meeresstrand, den man nicht zählen kann.
Voll Glauben sind diese alle gestorben, ohne das Verheißene erlangt zu haben; nur von fern haben sie es geschaut und gegrüßt und haben bekannt, dass sie Fremde und Gäste auf Erden sind.
Mit diesen Worten geben sie zu erkennen, dass sie eine Heimat suchen.
Hätten sie dabei an die Heimat gedacht, aus der sie weggezogen waren, so wäre ihnen Zeit geblieben zurückzukehren;
nun aber streben sie nach einer besseren Heimat, nämlich der himmlischen. Darum schämt sich Gott ihrer nicht, er schämt sich nicht, ihr Gott genannt zu werden; denn er hat für sie eine Stadt vorbereitet.
Aufgrund des Glaubens brachte Abraham den Isaak dar, als er auf die Probe gestellt wurde, und gab den einzigen Sohn dahin, er, der die Verheißungen empfangen hatte
und zu dem gesagt worden war: Durch Isaak wirst du Nachkommen haben.
Er verließ sich darauf, dass Gott sogar die Macht hat, Tote zum Leben zu erwecken; darum erhielt er Isaak auch zurück. Das ist ein Sinnbild.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 1,68-69.70-71.72-73.74-75.

Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels!
Denn er hat sein Volk besucht und ihm Erlösung geschaffen;
er hat uns einen starken Retter erweckt
im Hause seines Knechtes David.

So hat er verheißen von alters her
durch den Mund seiner heiligen Propheten.
Er hat uns errettet vor unseren Feinden
und aus der Hand aller, die uns hassen;

Er hat das Erbarmen mit den Vätern an uns vollendet
und an seinen heiligen Bund gedacht.
Er hat an den Eid gedacht,
den er unserm Vater Abraham geschworen hat.

Er hat uns geschenkt,
dass wir, aus Feindeshand befreit, ihm furchtlos dienen
in Heiligkeit und Gerechtigkeit
vor seinem Angesicht all unsre Tage.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus - Mk 4,35-41.

An jenem Tag, als es Abend geworden war, sagte Jesus zu seinen Jüngern: Wir wollen ans andere Ufer hinüberfahren.
Sie schickten die Leute fort und fuhren mit ihm in dem Boot, in dem er saß, weg; einige andere Boote begleiteten ihn.
Plötzlich erhob sich ein heftiger Wirbelsturm, und die Wellen schlugen in das Boot, so dass es sich mit Wasser zu füllen begann.
Er aber lag hinten im Boot auf einem Kissen und schlief. Sie weckten ihn und riefen: Meister, kümmert es dich nicht, dass wir zugrunde gehen?
Da stand er auf, drohte dem Wind und sagte zu dem See: Schweig, sei still! Und der Wind legte sich, und es trat völlige Stille ein.
Er sagte zu ihnen: Warum habt ihr solche Angst? Habt ihr noch keinen Glauben?
Da ergriff sie große Furcht, und sie sagten zueinander: Was ist das für ein Mensch, dass ihm sogar der Wind und der See gehorchen?
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #4706 am: 28. Januar 2017, 23:45:32 »
Botschaft Unseres Herrn Jesus Christus an Seine geliebte Tochter Maria des Lichts.

16. Januar 2017

Mein geliebtes Volk: Ich betrachte euch nicht vom Himmel her, sondern im Innern eines jeden. Wer Mich nicht kennt, spürt Mich weit entfernt und deshalb nimmt er Mich in seinem Inneren nicht wahr.

Ich lebe in einem jeden von euch ob Sünder oder nicht. Ich lebe in euch! Und es ist gerade im Innern des Menschen, wo alle die Gefühle, die Gedanken, die Launen, die Unzufriedenheiten, der Stolz, die Hoffnung, der Hass, die Liebe, die Beklommenheit, die Verzagtheit, die Güte, die Barmherzigkeit, die Aufrichtigkeit, die Demut, die Vernunft oder die Wut oder der durch den Stumpfsinn erzeugte Radikalismus zusammenlaufen.

Wie oft habe Ich es euch erklärt und bin Ich in die Wichtigkeit eines inneren Wandels all jener eingedrungen, die sich als Meine Kinder bezeichnen! Denn Ich bin in euch und lebe dort, wo ihr Mich nicht mit den irdischen Augen seht; Ich muss unterdrückt leben durch die ständigen Aggressionen seitens des menschlichen Egos, das euch beherrscht, und ihr kapituliert vor dem Ego ohne Willensanstrengung oder Autorität, um dieses Ego zu bändigen.

Ich betrachte die Erde vom Himmel her und sehe viele, die auf ihr Wandeln, ohne sich der Veränderung und der Umwandlung bewusst zu werden, auf die sie sich in diesem Moment vorbereiten müssen.

Jeder ist frei, den Gipfel Meiner Liebe zu erklimmen oder mit der höllischen Schlange auf der Erde zu kriechen. Es ist die Entscheidung der menschlichen Freiheit. Das Ego bildet sich mit all dem, was der Mensch in seinem Leben ausprobiert. Das Ego empfängt jegliche Art Informationen, aufgrund derer sich jeder von euch formt.

Kinder, ihr seid ein Behälter, in dem sich all das befindet, was der Verstand aufbewahrt, um zu wirken und zu handeln. Ach Kinder, die Reaktion oder das Handeln des Menschen ist aber nicht die Schuld des Verstandes! Der Verstand hat Informationen betreffend der Erinnerungen, der Werte, der Überzeugungen, des Geschmackes, der Ideen, der Ängste, der Demut oder des Stolzes erhalten.

Jede Erfahrung des Lebens wird vom Verstand festgehalten und hängt von euch allen ab, ob diese Information als gut oder schlecht erachtet wird, zur Besserung oder zum Untergang aufgrund eines durch die Eitelkeit – im Hochmut begründeten – aufgeblasenen Egos. Alle Meine Kinder sind frei, entweder von der Vergangenheit zu leben oder sich der Neuheit Meiner Liebe zu öffnen im spirituellen Aufstieg, um im Gehorsam zu befolgen, worüber wir euch zum Heil der Seele warnen, oder beharrend in die Torheit der Elemente, die die Umstände bilden und in bestimmten Situationen wie eine unkontrollierbare Welle auftauchen, die euch dazu bringt, die Kontrolle sehr leicht zu verlieren.

Die Menschheit, die Mich nicht nötig hat, bläst sich vor Stolz auf. Ich, in einem jeden von euch, leide, wenn der Tempel des Heiligen Geistes mit so viel Nachlässigkeit behandelt wird, während Ich euch Raum gewähre, dass ihr euch vorbereitet, diese innere Metamorphose zu erleiden und sich der alten Lumpen zu entledigen, die euch wie Ketten belasten und eine wirkliche Erneuerung verhindern, die ekelerregenden, schmutzigen Lumpen, mit denen man von einem Ort zum anderen zieht, und heuchlerisch treten einige in gewissen Umständen und andere in anderen Umständen in Erscheinung: weiß getünchte Gräber, Heuchler, die ihr dem Schein nach handelt und lebt! Ihr reitet auf den Wellen des Beliebens und nicht für eine wahre Übergabe an Mein Wort, das euch nach Meiner Art umwandeln will, damit ihr Gutes tut, euch im Guten bewegt, im Guten wirkt und Meine wahren Zeugen seid.

Ich spüre euren Durst, den Appetit, jedoch nicht den physischen Durst und Hunger, sondern einen Durst, der degradiert und einen Appetit, der das Ego zufriedenstellt. Und dort befinde Ich mich wie in einem Käfig, der mich einschließt und Mir fast keinen Raum lässt, um Meine Liebe dem Verstand oder dem Denken und noch viel weniger dem Herzen zu bringen.

Meine Lieben, Ich werde ständig von vielen Egos gefangen gehalten, die ständig und total das Ego befriedigen und Mir zusammen mit einem höllischen Wunsch nach Herrschaft den Weg versperren.

Viele von euch, die sagen, Teil Meines Volkes und Mir ergeben zu sein und Mir zu dienen, sind in Wahrheit Frevler! Einige mit eleganten Kleidern, weil sie glauben, auf diese Art unbemerkt vorbeizukommen, andere mit ihren Lumpen bekleidet, um so zu tun, als wären sie authentisch: beide geißeln Mich. Beide berauschen sich mit der Üppigkeit, der Habgier und dem Hochmut.

Eines ist der Weg, sich umzuwandeln vom Sünder zum Bereuenden, nur ein einziger Weg, und es ist dies die konstante Bremse des Egos. Bis ihr das Ego ausformt, dann wird es euch gelingen, die Stimme Meiner Liebe zu vernehmen.

Diese Menschheit hat sich dermaßen degeneriert, dass sie in gleicher Weise auf die Geburt eines Kinder schaut wie auf die Enthauptung eines anderen Kindes. Dem Schein nach leidet sie, aber dann enthauptet sie den Bruder, entreißt ihm das Herz, wirft es zu Boden und schleift es wie eine Kriegsbeute nach.

Kinder, Mein Volk, was macht ihr? Wo ist dieser Göttliche Abdruck, den ihr habt? Wohin habt ihr es geworfen?

In diesem Moment könnt ihr auf so viele Informationen seitens Unseres Hauses zählen, auf so viele Vorsorge, dass ihr nicht stürzt und wenn doch, dass ihr sofort wieder aufstehen könnt; ihr könnt auf die Vorhersage der Ereignisse, vor die ihr gestellt sein werdet, zählen, aber trotz alledem rebelliert ihr und angesichts des Ungehorsams gewinnt und vergrößert der Dämon die Macht, während ihr mit einer solchen Indifferenz handelt und wirkt, dass ihr einander nicht kennt. Hochmütige! Ihr werdet klagen, nicht auf Mein Wort gehört zu haben.

Die Strategie des Bösen ist dem Menschen nicht vertraut, er erkennt sie nicht leicht und deshalb dringt sie mit großer Leichtigkeit in ihn ein und verwandelt ihn. Wenn ihr nun fortfahren werdet, auf der Torheit des Wirkens und Handelns eures Ego zu beharren und es nicht zum Zustand der Wahrheit in Meiner Liebe zu führen, wird die spirituelle Schlacht für den Dämon zu leicht sein, und er wird euch zum Bösen hin schleppen und euch in jedem Moment gebrauchen, um eure Brüder niederzuschlagen.

Der Böse ruht nicht und wegen eurer spirituellen Blutarmut zieht euch die Kraft des Bösen leicht bis hin, euch zum Teil seines Anhangs zu machen.

Ihr fasst keinen bestimmten Vorsatz, euch zu korrigieren; die erste Reaktion auf Meine Aufrufe ist eine 'Zerknirschung light', darauf vergesst ihr es und fährt weiter wie vorher.

Mein Herz betrübt sich wegen der Leichtigkeit, mit der ihr euch bemüht, Ja zu sagen! Und nach wenigen Momenten beginnt ihr mit der Abwendung von dem, was ihr Mir angeboten habt.

Ich werde Meinen Engel des Friedens senden mit mit einem Eisernen Stab und wenn er reden wird, wird Sein Wort Feuer sein, dass das Unbewusstsein und die menschliche Falschheit brennen wird; er wird die Selbstgerechten und Unbelehrbaren enttarnen, die die Demütigen verachtet haben.

Meine Priester müssen ihren Weg korrigieren; jene, die es machen werden, müssen sich erneut dem Gebet widmen und der Spiritualität, das den Mystiker durch Meine Heiligste Mutter führt. Sie müssen sich dafür einsetzen, Meine Schafe zu rufen und Mein Wort mit Kraft und Strenge zu verkünden, damit sich keine große Zahl von Seelen Meines Volkes verliert.

Meine Kirche ist verwundet und jeder Meiner Priester ist aufgerufen, ein Heiler zu sein und die größte Zahl der Wunden Meiner Kirche zu heilen, bevor jene, die Mich nicht anbeten, Mein Volk wie Raubtiere verschlingen und dieses sich nicht zerstreut, wenn es den Vatikan und Rom wie Feuer auf dem Holz brennen sieht.

Der Betrüger des Menschen wird über jeden von euch losziehen in den Momenten, in denen ihr am verwundbarsten seid: wenn ihr euch aus Meinem Willen entfernt. Wollt ihr Diener des Bösen sein, da ihr euch nicht ändert? Ach, und dann fleht ihr Mich an und verlangt Schutz! Werdet ihr in diesen spirituellen Drangsalen weiter gehen, in denen ihr lebt, wobei ihr die Aufgabe Satans erleichtert, denn er muss euch nicht suchen, weil ihr es seid, die ihn rufen, damit er euch gebrauche?

Wie sehr werden die Lauen leiden. Sie werden von der Lüge des Bösen gefangen sein und eine leichte Beute Satans. Satan ignoriert die Dinge, die euch anziehen nicht und wird sie einsetzen, um euch zu rufen.

Der Mensch wünscht in seinem Inneren immer das, was er nicht hat und der Böse weiß es. Seid gewarnt, Mein geliebtes Volk.

Betet, Meine Kinder, für Jamaica.

Betet, Meine Kinder, für Venezuela.

Betet, Meine Kinder: Meine Kirchen werden zerstört.

Betet, Meine Kinder, damit das fünfte Marianische Dogma*, proklamiert werde.

Mein Volk, liebt Meine Mutter, Sie führt Mein Volk. Ich segne euch mit ewiger Liebe. Euer Jesus.

Ave Maria, voll Reinheit und ohne Sünde empfangen.
Ave Maria, voll Reinheit und ohne Sünde empfangen.
Ave Maria, voll Reinheit und ohne Sünde empfangen.

* Fünftes Marianisches Dogma: Maria Fürsprecherin, Miterlöserin und Vermittlerin aller Gnaden.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #4707 am: 29. Januar 2017, 00:00:43 »
Botschaft von der Heiligen Jungfrau Maria an ihre geliebte Tochter Maria des Lichts.

22. Januar 2017

Geliebte Kinder Meines Unbefleckten Herzens: Unendliche Segnungen erreichen jedes Meiner Kinder wenn Handlungen und Werke mit Liebe getränkt sind. Jeder muss sein Handeln und seine Reaktionen radikal ändern, um Liebe zu erzeugen und aktive Zeugen Meines Sohnes zu werden. Die Liebe schwindet wie Wasser zwischen den Fingern, aber die Finger sind nicht deshalb trocken, sondern die Haut speichert die Feuchtigkeit aus dem Wasser. So seid ihr aufgerufen, dieses Geschenk und diese Sicherheit zu reaktivieren, zu handeln und zu vervielfältigen und in euren Brüdern diesen Göttlichen Funken zu entfachen, der die Dunkelheit erhellt und das besiegt, was man als verloren erachtet hat.

Ihr müsst euch persönlich darum kümmern, damit ihr dem Heiligen Geist ermöglicht, frei in jedem von euch zu wirken und ihr so wächst und mehr wie Mein Sohn werdet und weniger von der Welt seid. Es ist nicht alles verloren für diejenigen, die sich der Göttlichen Führung anvertrauen. Ihr müsst nur die volle Bereitschaft haben, damit die Menschheit sich in die entgegengesetzte Richtung dreht wie die, die sie gegenwärtig verfolgt: also gegen die Herrschaft des Bösen auf der ganzen Erde. Die Menschheit wird durch ihren Ungehorsam leiden, aber jedem steht die Göttliche Barmherzigkeit und die Möglichkeit der Umkehr offen: und damit die Rettung der Seele.

Voraussetzung ist, dass der Mensch innerlich loslässt und sich vertrauensvoll in die Arme Meines Sohnes übergibt. Wenn jeder von euch nach dem Heil der Seelen dürstet, wohnt in diesem Augenblick die Liebe nicht nur in der Person, die um sie bittet, sondern breitet sich unendlich aus und wandelt alles um, was ihr begegnet. Ihr dürft nicht steril sein, jeder muss Zeugnis seiner Taten und Handlungen geben.

Die Realität dieses Augenblicks ist im Volk Meines Sohnes chaotisch: Blinde wollen andere Blinde führen. Einige Meiner Kinder erwarten Mein Wort, um sich danach der Kritik hinzugeben und die Verantwortung zu meiden oder um die 'Neuigkeiten' aus dem Hause Meines Sohnes zu erfahren.

Als Mutter fühle Ich Schmerz, wohl wissend, dass einige Meiner auserwählten Kinder (= Priester) nicht predigen, sondern ihren emotionalen Zustand in der Predigt entladen und dadurch im Volk Meines Sohnes, das sich ziemlich weit vom guten Benehmen entfernt hat, noch mehr Verwirrung stiftet.

Hände, die Meinen Sohn konsekrieren, müssen frei von Stolz, Neid und vorsätzlicher Lüge sein. Wehe Meinen Priestern, die zu Verfolgern des Volkes Meines Sohnes werden! Der Mangel an Vernunft zeigt den Mangel an Göttlicher Liebe im Menschen, und dies lähmt die Wahrheit und erlaubt, dass das menschliche Ego triumphiert.

Meine bevorzugten Söhne: Der Böse befindet sich nicht nur auf dem Weg, Meine weltlichen Kinder aufzusuchen, sondern er sendet Dämonen mit gnadenloserer Härte, um das Herz derjenigen zu ertränken, die sich dem Dienst Meines Sohnes geweiht haben. Der Böse wirft sich wegen eurer mangelnder Vernunft, der geistigen Armut, der Faulheit und des Zorns auf euch, um in euch Entmutigung, Entfremdung von euren Aufgaben, das Gefühl privilegiert zu sein und eine größere Reichweite zu verursachen, und so seid ihr es, die bewirken, dass die Seelen zu Trockenheit und Härte des Herzens geführt werden.

Bevorzugte Söhne Meines Herzens, vergesst nicht, dass ihr, um Meinem Sohn zu dienen, Vorbild sein und ein aufrechtes Herz haben müsst.

Geliebte Kinder Meines Unbefleckten Herzens: Lernt Meinen Sohn kennen, sucht Ihn, nähert euch Ihm, bleibt offen für die Wahrheit. So sehr müsst ihr Meinen Sohn kennenlernen und die Schöpfung in der Tiefe betrachten, die Natur, den Wind, das Wasser, da in allem dieser Göttliche Abdruck gegenwärtig ist, der die Ewigkeit dessen kundtun, der sie erschaffen hat.

Ihr seid in einem ständigen inneren Kampf und genau das ermöglicht es dem Bösen, euch häufiger in Versuchung zu führen. Eines der gegenwärtigen Hindernisse ist die große Zerstreuung, in der ihr lebt. Kinder, die Zerstreuung beengt das Gedächtnis und lähmt eure Bemühungen, euch mit Meinem Sohn zu vereinen und aufzusteigen.

Kinder, Ich habe euch aufgerufen, in euch zu gehen und euch selbst unverhüllt kennenzulernen, damit ihr standhafter werdet, präzise, zurückhaltend und nachdenklich, um zu erkennen, dass ihr eure Schwächen ausgleichen müsst, nämlich Egoismus und Mangel an Liebe, und so gelingt es euch, gemeinsam mit den Brüdern zu wachsen.

Ihr führt ein Leben, das in der Welt verhaftet ist, aber ihr habt diese Momente, um die Bedeutung einer echten Beziehung mit Meinem Sohn zu entdecken, die weit von den falschen Vorstellungen entfernt ist, die ihr habt. Ihr müsst diese egoistischen Gedanken aufgeben, 'ihr zu sein', in diesem vollkommen egoistischen Leben, um nach innen zu gehen und sich dort anzusehen und alles, was euch von diesem wahren Sohn Gottes trennen kann, aufzuheben, der nicht auf sich selbst achtet, sondern auf Gott und seinen Bruder.

Kinder, einige haben Wissen und erleuchten damit ihre Brüder, aber der Mensch lebt nicht nur vom Wissen, sondern auch von Liebe, dem Verständnis, dem Annehmen des anderen mit seinen Stärken und Schwächen, davon, den anderen nicht mit Füssen zu treten, sich nicht zu erlauben, dass Zorn entsteht, weil er alles vernichtet, von der Vermeidung des geistigen Neides, weil dieser dazu führt, dass er den Menschen beherrscht, bis er in alle Laster verfällt, die das Gegenteil der Liebe sind.

Das hektische Leben Meiner Kinder in einem immer stürmischeren Meeres lässt sie nicht zur Ruhe kommen, daher sind einige so schwach, dass sie in alltäglichen Situationen das Gefühl haben, nicht widerstehen zu können. Spiritueller Mangel beeinflusst den physischen Körper.

Kinder, ihr habt vergessen, Meinen Rufen zu gehorchen, ihr erfüllt, was ihr wünscht und setzt die Dinge der Erde an die erste Stelle. Ihr schmiedet euch euer eigenes Leben mit seinen eigenen Gesetzen und seinen eigenen Beziehungen zu Gott. Ihr erkennt Meinen Sohn nicht an, respektiert nicht die Gebote, wodurch eine pervertierte Generation entstanden ist, die Erfolg für sich selbst will und sich durchsetzt, damit man sie anhört, ohne zuzulassen, dass man korrigiert.

Der Mensch versucht ständig, seine Fehler und Süchte zu leugnen, aber so schafft er keine Umwandlung, es bleibt beim Versuch in seinen Händen.

Der Mensch leert seine Versuche in das Meer des Vergessens, um in der Phantasie weiterzuleben; daher dürfen Meine Priester nicht predigen, der Böse existiere nicht, da sie damit die Seelen umbringen. Die Menschheit sucht dringend die Unterstützung der Hierarchie der Kirche Meines Sohnes, um in ihrer Welt der Sünde und in Ausschweifung weiterzuleben.

Geliebte Kinder Meines Unbefleckten Herzens, so viel Rivalität, die im Menschen existiert, in den Herzen der Menschen, ist das Produkt aus dem Mangel an Göttlicher Liebe, die Leichtigkeit der Zunge verrät diejenigen, die im äußeren Schein leben, ganz im Gegensatz zu dem Gesetz der Liebe.

Die Zeit ruft euch dazu auf, euch nicht am Unglück eurer Brüder zu laben. Wer so handelt, nährt das Böse. Das Böse wächst, erhöht seine Macht durch die bösen Taten von euch, das müsst ihr im Bewusstsein behalten, wenn ihr die Höhen des geistigen Lebens erklimmen wollt.

Dazu müsst ihr euch jetzt in diesem so tranzendentalen Augenblick der Menschheitsgeschichte korrigieren, in dem die Neigung besteht, sich gegen alles aufzulehnen, ohne darüber nachzudenken, ob es gut ist oder nicht. Der Mensch handelt heute durch Nachahmung, nicht durch die Vernunft, nicht durch das Denken. Ihr verhindert, dass Reue ins Bewusstsein kommt, ihr kennt sie nicht, weil ihr sie ins Bewusstsein eingesperrt habt, damit es euch nicht stört und euch nicht zur Reue führt.

Mit Schmerzen sehe Ich, wie Meine Kinder den einfachsten Weg finden, um den Verantwortungen und Veränderungen zu entrinnen; die schlechten Handlungen und Reaktionen und die schlechten Gewohnheiten werden beschönigt und anderen die Schuld zugeschoben. In diesem traurigen Muster ist der Mensch herangewachsen und gibt anderen die Schuld für seine eigene Schuld, die er nicht übernehmen will. Dies ist eine große persönliche Schwäche, Selbsttäuschung, eine persönliche Verschlechterung, die zu dieser Verantwortungslosigkeit geführt hat, in der die Menschheit in dieser Zeit lebt.

Der heutige Weg wird von euch geschmiedet, jeder trägt mit seinem Benehmen und seinen Werken zum Zustand dieser Generation bei. Der Anstoß, Ruhm, Eitelkeit, Glück, Vergnügen sind so wichtig für die Menschen, dass es keinen Platz für das Geistige gibt.

Mein Sohn wurde aus den Herzen seiner Kinder verbannt, er lebt unterdrückt durch die Torheit des Menschen. Dies erleichtert die Auslieferung des Menschen an den Antichrist. Wer Meinen Sohn nicht kennt, ist eine leichte Beute des Bösen. Die Fantasie und die Illusion lassen euch in die betrügerischen Hände des Antichristen fallen.

Die Mächtigen lassen diejenigen in ihre Netze fallen, die die Essenz der Wahrheit nicht kennen und die Wahrheit wird der Menschheit vorenthalten, um sie zu einem ständigen Leiden zu bringen. Die Unsicherheit zerstört: Wer sich des Göttlichen Schutzes sicher ist, besitzt eine höhere Stabilität in seinem Geist.

Die Menschheit sieht heute auf die Handlungen eines einzelnen Menschen, der schnell vergessen wird, bis er durch die menschliche Macht, die ihm gegeben wurde, einige Völker erbeben lässt. Dies ist das menschliche Verhalten, so ist er im Geistigen, er ruft Gott aus Angst und vergisst Ihn dann und fährt in seinem Alltag fort.

Sicher, der Mensch leidet und wird leiden, aber wer nicht gelitten hat, gibt nicht Zeichen der Liebe an den, der leidet, sondern schickt ihn weg, um nicht zu sehen, was er nicht kennt.

Die Mächte der Welt sind sich nicht unbekannt, im Gegenteil, sie spinnen ein feines Netz und sind vereint, um sich nicht zu gefährden. Die Menschheit wird durch Unwissenheit und Akzeptanz der Unwissenheit getäuscht.

Betet, Kinder, betet, Italien wird weiter leiden, sein Land wird wieder beben, und es wird von dem mächtigen Vulkan überrascht, der schläft und dieser wird andere wecken.

Betet, Kinder, die Kirche Meines Sohnes wird angesichts unerwarteter Nachrichten leiden. Dann wird sie an Meine Worte denken und sich davon überzeugen, dass Ich, die Gottesmutter, euch gewarnt habe, ihr aber nicht verstanden habt.

Betet, Kinder, Guatemala wird beben, dieses Volk, das leidet, wird weinen.

Betet, Kinder, betet, neue Gesetze minimieren die Wehrlosen und der Hunger wird beschleunigt. Wer besitzt, will mehr besitzen und wer nicht besitzt, dem wird sein Eigentum entzogen. Die USA bleiben unter den Augen der Welt.

Betet, Meine Kinder, Amerika wird der Schmerz für die Menschheit sein.

Betet, Kinder, betet, die seismische Aktivität steigt, die Sonne wird die Erde geißeln.

Kinder Meines Unbefleckten Herzens: die Zeit ist nicht Zeit, die Nähe eines Meteoriten wird mit Gleichgültigkeit aufgenommen, der Mensch lebt, als ob die Ereignisse, die Ich erwähnt habe, nicht passieren würden. Dies ist die Sturheit des Menschen, der sich nicht ändert, um wenigstens Liebe für die Schöpfung zu verbreiten, damit diese ihn besser schützt.

Venezuela lebt im Schatten, im Schatten gibt es ein Waffenarsenal, das Gefahr für Amerika bedeutet. Der Kommunismus ist nicht besiegt worden, sondern hat seine Arme über die Welt verbreitet und unterhält mehr Macht als die Menschheit denkt.

Kinder, jeder von euch soll ein wahrer Spiegel der Taten Meines Sohnes sein, den ein Großteil der Menschheit verbannt hat.

Verzweifelt nicht, Mein Sohn und Ich, die Gottesmutter, verlassen euch nicht. Wir sind Liebe für den Menschen, Mein Sohn ist unendliche Barmherzigkeit.

Ich segne euch. Mutter Maria.

Ave Maria, voll Reinheit und ohne Sünde empfangen.
Ave Maria, voll Reinheit und ohne Sünde empfangen.
Ave Maria, voll Reinheit und ohne Sünde empfangen.
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« Antwort #4708 am: 29. Januar 2017, 05:49:18 »
Hl. Paula von Rom, Wohltäterin, Klostergründerin

* 347 in Rom
† 404 in Betlehem in Israel

Die hl. Paula stammte aus einer römischen Patrizierfamilie und wurde christlich erzogen. Fünfzehnjährig wurde sie mit dem Heiden Toxotius verheiratet, dem sie fünf Kinder gebar. 378 wurde sie Witwe; von da an schloss sie sich dem Kreis von Marcella von Rom (hl., 31.1.) an, einer Gemeinschaft asketisch lebender Frauen, die unter Führung Marcellas - später nahm sich der hl. Hieronymus (30.9.) dieses Kreises an - die hl. Schrift studierten und über theologische Fragen dikutierten. Paula lebte kompromisslos die Nachfolge Christi, lebte äußerst einfach, schränkte sich in Kleidung und Nahrung stark ein, verwandelte ihren Palast in eine klösterliche Gemeinschaft und setzte ihr Vermögen ein für die Pflege Kranker und Armer. Als Hieronymus 385 Rom verließ, folgte ihm Paula zusammen mit ihrer Tochter Eustochium in den Orient. Nach einer Pilgerreise ließen sie sich in Betlehem nieder, Paula stiftete ein Männerkloster, dem Hieronymus vorstand, ein Frauenloster, das sie selbst leitete, und eine Pilgerherberge.

 
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« Antwort #4709 am: 29. Januar 2017, 05:53:26 »
Sel. Guerricus von Igny (um 1080-1157), Zisterzienserabt

„Ihnen gehört das Himmelreich“

„Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich“ (Mt 5, 3). Es ist klar: jene Menschen sind vollkommen glücklich, die das wohlfeile, aber drückende Gepäck abwerfen und sich weigern, reich zu werden – es sei denn, reich allein im Schöpfer der Welt. Seinetwegen sind sie wie solche, die nichts haben, und besitzen doch alles in ihm (2 Kor 6,10). Oder besitzen die etwa nicht alles, die den besitzen, der alles zusammenhält und der über alles verfügt, sie, deren „Anteil“ (Ps 118(119),57; 141(142),6) und „Erbteil“ (Num 18,20) Gott ist? „[...] denn wer ihn fürchtet, leidet keinen Mangel“ (Ps 33(34),10). Gott gibt ihnen alles das, was sie nötig haben; eines Tages wird er sich ihnen geben, so dass sie in der Freude sind, aber geben wir uns auch Mühe, demütig zu sein mit Christus! Wie es nichts Verabscheuungswürdigeres gibt als einen stolzen Armen, so auch nichts Erbärmlicheres [...]

„Das Reich Gottes“ nämlich „ist nicht Essen und Trinken, es ist Gerechtigkeit, Friede und Freude im Heiligen Geist“ (Röm 14,17). Wenn wir diese in uns spüren, warum sollen wir dann nicht voll Vertrauen sagen, dass das Reich Gottes schon mitten unter uns ist? (Lk 17,21) Was in uns ist, das gehört uns wirklich, denn keiner kann es uns gegen unseren Willen entreißen. Als darum unser Herr die Seligkeit der Armen verkündete, sagte er zu Recht nicht: „ihnen wird das Himmelreich gehören“, sondern „ihnen gehört das Himmelreich“. Dies nicht nur deshalb, weil sie ein unbestreitbares Recht darauf haben. Sie besitzen schon ein sicheres Unterpfand und dürfen bereits seligen Nutzen daraus ziehen. Nicht nur, weil es ihnen bereitet ist seit Anbeginn der Welt (vgl. Mt 25,34), sondern auch, weil sie es schon in gewissem Maß anfanghaft besitzen, da sie diesen himmlischen Schatz bereits in ihren zerbrechlichen Gefäßen haben (2 Kor 4,7). Sie tragen ja Gott in ihrem Leib und Herzen (1 Kor 6,20)!

Ansprache zu Allerheiligen, 3.5−6 (vgl.: Guerric von Igny: Ansprachen II. Übers.: Sr. M. Magdalena Aust, Abtei Maria Frieden. Hrsg.: Zisterzienserinnen-Abtei Eschenbach, 1998, Reihe: Texte der Zisterzienser-Väter, 7)
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« Antwort #4710 am: 29. Januar 2017, 05:56:03 »
Buch Zefanja 2,3.3,12-13.

Sucht den Herrn, ihr Gedemütigten im Land, die ihr nach dem Recht des Herrn lebt. Sucht Gerechtigkeit, sucht Demut! Vielleicht bleibt ihr geborgen am Tag des Zornes des Herrn.
Und ich lasse in deiner Mitte übrig ein demütiges und armes Volk, das seine Zuflucht sucht beim Namen des Herrn.
Der Rest von Israel wird kein Unrecht mehr tun und wird nicht mehr lügen, in ihrem Mund findet man kein unwahres Wort mehr. Ja, sie gehen friedlich auf die Weide, und niemand schreckt sie auf, wenn sie ruhen.

Psalm 146(145),5.7.8-9ab.9cd-10.

Wohl dem, dessen Halt der Gott Jakobs ist
und der seine Hoffnung auf den Herrn, seinen Gott, setzt.
Recht verschafft er den Unterdrückten,
den Hungernden gibt er Brot;
der Herr befreit die Gefangenen.

Der Herr öffnet den Blinden die Augen,
er richtet die Gebeugten auf.
Der Herr beschützt die Fremden
und verhilft den Waisen und Witwen zu ihrem Recht.

Der Herr liebt die Gerechten,
doch die Schritte der Frevler leitet er in die Irre.
Der Herr ist König auf ewig,
dein Gott, Zion, herrscht von Geschlecht zu Geschlecht.

Erster Brief des Apostels Paulus an die Korinther 1,26-31.

Seht auf eure Berufung, Brüder! Da sind nicht viele Weise im irdischen Sinn, nicht viele Mächtige, nicht viele Vornehme,
sondern das Törichte in der Welt hat Gott erwählt, um die Weisen zuschanden zu machen, und das Schwache in der Welt hat Gott erwählt, um das Starke zuschanden zu machen.
Und das Niedrige in der Welt und das Verachtete hat Gott erwählt: das, was nichts ist, um das, was etwas ist, zu vernichten,
damit kein Mensch sich rühmen kann vor Gott.
Von ihm her seid ihr in Christus Jesus, den Gott für uns zur Weisheit gemacht hat, zur Gerechtigkeit, Heiligung und Erlösung.
Wer sich also rühmen will, der rühme sich des Herrn; so heißt es schon in der Schrift.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 5,1-12a.

In jener Zeit, als Jesus die vielen Menschen sah, die ihm folgten, stieg er auf einen Berg. Er setzte sich, und seine Jünger traten zu ihm.
Dann begann er zu reden und lehrte sie.
Er sagte: Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich.
Selig die Trauernden; denn sie werden getröstet werden.
Selig, die keine Gewalt anwenden; denn sie werden das Land erben.
Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; denn sie werden satt werden.
Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden.
Selig, die ein reines Herz haben; denn sie werden Gott schauen.
Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Söhne Gottes genannt werden.
Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihnen gehört das Himmelreich.
Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet.
Freut euch und jubelt: Euer Lohn im Himmel wird groß sein.
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« Antwort #4711 am: 30. Januar 2017, 20:24:32 »
Hl. Maria Ward, Ordensfrau, Stifterin

* 1585 in Mulwith bei Newby in Yorkshire in England
† 30. Januar 1645 in York in England

Mary Ward wuchs zur Zeit der erbitterten Verfolgung der Katholiken in England auf; 1587 wurden Maria Stuart und zahlreiche römischer Priester hingerichtet, die Teilnahme an der katholischen Messe war strafbar. Als Mary 20 Jahre alt war, scheiterte ein Putsch der Katholiken, die so genannte Pulververschwörung. Nun wurden alle Katholiken zu einem antipäpstlichen Treueeid gezwungen und von Staatsämtern ausgeschlossen. Im selben Jahr lehnte Mary Ward die Heirat mit Edward Neville, der großen Hoffnung der katholischen Partei, ab: ihr Wunsch war, in ein Kloster einzutreten, was aber in England unmöglich war.

So wurde Mary 1606 Klarissin in St-Omer in Frankreich, war aber schon nach kurzer Zeit mit dem vorfindlichen Klosterleben nicht zufrieden. Sie stiftete deshalb von ihrem Vermögen ein eigenes Kloster in Flandern, nur für Engländerinnen, in dem die Ordensregel in ganzer Strenge angewandt wurde. Nach einiger Zeit ging sie nach England zurück und vermittelte unter Lebensgefahr illegale Kontakte zwischen Katholiken und Priestern. Mit einer Gruppe von Mädchen ging sie wieder nach Flandern und nahm einige katholische englische Mädchen als Schülerinnen mit. So entstand 1609 das Institut der englischen Fräulein, die sich zwar wie Ordensschwestern verhielten, sich aber gleichzeitig frei in der Stadt bewegten. Mary beschloss auf Grund einer Eingebung, die Ordensregel der Jesuiten anzunehmen. Nach der ersten vorläufigen schriftlichen Bestätigung der Regel durch Papst Paul V. im Jahr 1615 reist Mary dreimal nach Rom, um ihre Regel endgültig bestätigen zu lassen. Während dieser Reisen errichtete sie im Jahr 1621 Institute in Lüttich (Liège), Köln und Trier, 1622 in Rom, 1623 in Neapel, 1624 in Perugia, dann 1627 / 28 in München, Wien und Bratislava.

Die Bemühungen um Anerkennung des Instituts in Rom wurden dagegen nicht vom Erfolg gekrönt. Der Verzicht auf Klausur der Frauen und die Übernahme der Ordensregel der Jesuiten waren für die katholische Kirche nicht akzeptabel; vor allem der Seelsorge- und Bildungsauftrag der Jesuiten schien für Frauen unvorstellbar; dies führte 1625 zur Schließung der Häuser in Italien. Aus Rom vertrieben zogen die Englischen Fräulein nach Deutschland, wo der Dreißigjährige Krieg tobte. Papst Urban VIII. verbot 1631 durch eine der härtesten Bullen, die in der Kirchengeschichte bekannt sind, die Englischen Fräulein endgültig; die Gründerin wurde unter dem Verdacht der Häresie von 1632 bis 1637 in Rom festgehalten, davon neun Wochen inhaftiert, und von der Inquisition überwacht. Das Inquisitionsgericht endete zwar mit ihrer Rechtfertigung, aber das Werk Mary Wards blieb aufgehoben; 1639 kehrte sie krank nach England zurück, nachdem man ihr aus gesundheitlichen Gründen die Einreise in die Heimat erlaubt hatte.

In München und in Augsburg nahmen 1680 die Bischöfe die Arbeit der Institute unter ihren Schutz, weitere Filialen in anderen Diözesen folgten, 1686 wurde in England die erste katholische Schule seit der Reformation gegründet. Trotz der fehlenden offiziellen Anerkennung gedieh die Arbeit, 1703 wurden ein erster Teil der Regel anerkannt; 1749 anerkannte Papst Benedikt XIV. das Amt der Generaloberin, untersagte aber die Berufung auf die Gründerin. 1877 erhielt das Institut B.M.V. die endgültige päpstliche Anerkennung, seit 1909 darf Mary Ward wieder als Gründerin genannt werden; die Anerkennung der Arbeit unter der Regel der Jesuiten erfolgte aber erst 1978. Papst Pius XII. nannte die Ordensgründerin Mitte des 20. Jahrhunderts eine unvergleichliche Frau, die das katholische England der Kirche geschenkt hat.

Die heute weit verbreiteten Schulen der Englischen Fräulein halten noch immer die Jesuitenregeln. Der römische Zweig umfasst heute 21 Provinzen mit rund 2500 Mitgliedern in acht europäischen Ländern, dazu in Indien, Korea, Simbabwe, Brasilien, Argentinien und Chile; seit 2004 nennt er sich offiziell Congegratio Jesu um deutlich zu machen, dass es sich um den weiblichen Zweig der Jesuiten handelt; Mary Wards ursprüngliche Intention wurde nun Wirklichkeit. Der irische und nordamerikanische Zweig ist vereinigt unter dem Namen Loreto-Schwestern. Im Jahr 2008 gab es in Deutschland 35 Schulen des Instituts, dessen Schwestern sich außerdem in der Sozialarbeit engagieren.
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La Salette 1846



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