Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4666189 mal)

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« Antwort #4952 am: 26. März 2017, 22:48:31 »
1014. ROSENGEBET FÜR DIE GRÜNDUNG VON GOTTES REICH AUF ERDEN (durch Myriam van Nazareth)

Liebe Mutter Maria,
Darf ich Dir den Garten meiner Seele in die Hände geben und Dich flehentlich darum bitten, dass Du ihn heute mit drei Rosenzwiebeln verzücken wollest.

Mögen diese Rosenzwiebeln unter Deiner Aufsicht, Sorge und Herrschaft zu Blumen der Liebe, Tugend und Heiligkeit aufblühen.

Ergieße doch Dich Selbst in den Boden meines Rosengartens, o allerschönste und allerheiligste Blume des Himmlischen Hofes, damit meine Seele sich in ein Paradies verwandeln möge, das den Allerhöchsten in Verzückung bringt.

Möge Er durch die Schönheit und die Macht Deiner Gegenwart in meinem Seelengarten den Heiligen Geist über die Menschheit ausgießen zur Gründung Seines Reiches auf Erden.

SCHLUSS: 3 x Gegrüßet seist Du, Maria ..., jedes Mal gefolgt von "Lass das Reich Gottes jetzt auf Erden kommen".

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« Letzte Änderung: 26. März 2017, 23:53:59 von Tina 13 »
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #4953 am: 27. März 2017, 06:55:34 »
Die Gottesmutter lässt die Gnade aus dem Schoß Gottes hervorströmen

Maria übt ihre Mutterschaft im Bereich der Weitergabe der Gnade aus. Sie ist Mutter, Mutter Christi, Mutter des ganzen Christus, sie ist Miterlöserin; sie ist folglich Christus angeeint, wenn Er uns Gnade erwirkt.
Sie ist Immakulata – Unbefleckt Empfangene und daher ganz heilig, ganz schön: Gott kann ihr nichts verweigern. Sie ist die Königin zu seiner Rechten, der er nichts abschlagen kann. Ihr ist außerordentliche Fürbittmacht verliehen, so dass die Gnade aus Gott hervor quillt, wie sie es will, weil sie heilig ist, das schönste aller Geschöpfe, ein Wunderwerk im Himmel.
Die Jungfrau Maria erzeugt die Gnade nicht, aber sie lässt sie aus dem Schoß Gottes hervorströmen.
Seliger P. Marie-Eugène de l’Enfant Jésus

Notes, 1er mars 1964

In der Schrift hrsg. Vom Institut Notre Dame de Vie, ‘Je veux demander pour vous l’Esprit Saint’ (Ich werde euch den Hl. Geist erbeten), Editions du Carmel, page 33
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #4954 am: 27. März 2017, 19:25:48 »
3. März 2017 – Spiritueller Verrat

Der Geist Gottes sagt: "Warum attackieren Meine Leute einander? Warum beschäftigen sich Meine Leute mit gegenseitigem Beschuss? Gegenseitiger Beschuss wird nicht toleriert! Nur weil du mit dieser Person nicht einverstanden bist, hast du nicht das Recht diese Person mit deinen Worten zu ermorden. 'Du sollst nicht töten!' Bereue! Du wirst für jedes Wort, das du sprichst, verantwortlich gemacht werden. Die religiösen, kleinlichen und kritischen Geister, die auf Meinem Volk sind, verursachen Spaltung und Chaos. Könnt ihr nicht sehen, dass ihr vom Königreich der Dunkelheit benutzt werdet? Ihr helft dem Feind! Wie könnt ihr gegen einen Feind vorgehen, wenn ihr Teil von ihm seid? Ihr benützt Mein geschriebenes Wort als Intelligenz-Waffe gegen Mein Volk. Ihr Brut von Vipern! Mein geschriebenes Wort sollte gegen den Feind eingesetzt werden nicht gegen das Volk Gottes. Bereut, ihr die ihr geistigen Verrat ausübt! Ihr denkt, weil ihr Mein geschriebenes Wort kennt, würdet ihr Mich kennen, aber eure Herzen sind weit entfernt von Mir. Euer Intellekt, eure sogenannte Kenntnis, hat eine spirituelle Arroganz geschaffen, und euer Stolz trennt euch von Mir. Wenn das geschriebene Wort in euch lebendig wäre, würdet ihr es nicht dazu verwenden Mein Volk anzugreifen. Bereut!"

Der Geist Gottes sagt: "Wo ist der Klang der Einheit? Wo ist die Barmherzigkeit und Gnade, die Ich euch gezeigt habe? Warum zeigt ihr sie den Andern nicht? Warum ist eure Liebe kalt geworden? Legt eure kleinlichen Unterschiede auf die Seite. Meine Liebe ist bedingungslos. Liebt einander innig. Liebe deckt eine Menge Sünden zu und Meine Barmherzigkeit dauert ewig. Die Liebe, Barmherzigkeit, Gnade, Einheit nach der Ich ausschaue ist das was in den kommenden Tagen nötig ist um die Mächte der Dunkelheit zurückzustoßen, sodass Mein Evangelium vorankommen kann. Diese Eigenschaften sind es, die nötig sind um Teil Meiner Armee zu sein. Ich schaue aus nach Männern und Frauen Gottes, die bereit sind ihre Differenzen beiseite zu legen, in Einheit zusammenzukommen, für diese gemeinsame Sache Mein Königreich voranzubringen. Meine Armee macht große Fortschritte gegen das Königreich der Dunkelheit. Gelände übernehmen! Gelände halten! Sie werden in der kommenden Zeit eine nicht aufzuhaltende Macht sein! Einigt euch, einigt euch, einigt euch! Ich rufe Meine Truppen auf sich jetzt zu vereinen!"

Botschaften an Mark Taylor (USA)
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #4955 am: 27. März 2017, 19:27:28 »
Gregor von Narek (um 944-um 1010), armenischer Mönch und Dichter

Das Buch der Gebete, 12,1

„Wenn ihr nicht Zeichen und Wunder seht, glaubt ihr nicht“

„Jeder, der den Namen des Herrn anruft,
wird gerettet werden“ (vgl. Joel 3,5; Röm 10,13),
Ich selber rufe ihn nicht nur an,
sondern glaube vor allem an seine Größe.

Nicht um seiner Geschenke willen
verharre ich in meinem Flehen,
sondern weil er das wahre Leben ist
und ich in ihm atme;
ohne ihn gibt es kein Bewegen, kein Fortschreiten.

Nicht so sehr durch die Bande der Hoffnung,
vielmehr durch die Bande der Liebe fühle ich mich hingezogen.
Ich sehne mich zu jeder Zeit
nicht nach den Gaben, nein, nach dem Geber.
Ich strebe nicht nach Ruhm,
sondern will den verherrlichten Herrn umarmen.
Es verzehrt mich nicht der Durst nach Leben,
sondern die Erwartung dessen, der das Leben gibt.

Nicht die Sehnsucht nach Glück lässt mich im Herzen seufzen,
sondern die Sehnsucht nach dem, der es bewirkt.
Nicht Ruhe ist es, die ich suche,
sondern das Antlitz dessen, der mein flehendes Herz beschwichtigt.
Nicht zum Hochzeitsfest zieht es mich,
sondern ich verzehre mich nach dem Bräutigam.

In sicherer Erwartung seiner Macht
glaube ich, trotz der Last meiner Sünden,
mit unerschütterlicher Hoffnung
und vertraue der Hand des Allmächtigen,
dass ich nicht nur Vergebung erlange,
sondern dass ich ihn selbst sehen werde,
dank seines Erbarmens und Mitleids;
und dass ich den Himmel erben werde,
obwohl ich es wirklich verdiene, verworfen zu werden.
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« Antwort #4956 am: 28. März 2017, 17:57:25 »
Hl. Ambrosius (um 340-397), Bischof von Mailand und Kirchenlehrer

Über die Mysterien, 24−28

„Willst du gesund werden?“

Der Gelähmte des Teichs von Betesda wartete auf einen Menschen [der ihm helfen konnte, ins Wasser zu steigen]. Wen anders als den Herrn Jesus, den aus der Jungfrau Geborenen, kraft dessen Ankunft nicht mehr der Schatten nur je einen, sondern die Wahrheit alle heilen sollte? Er ist es also, der erwartet wurde, daß er herniedersteige. Von ihm sprach Gott der Vater zu Johannes dem Täufer: „Auf wen du den Geist herabkommen siehst und auf wem er bleibt, der ist es, der mit dem Heiligen Geist tauft“ (Joh 1,33) Warum ist der Geist in Gestalt einer Taube herabgestiegen, wenn nicht, damit du siehst und erkennst, dass die vom gerechten Noach aus der Arche geschickte Taube das Bild dieser Taube war, und dass du hierin das Vorbild des Sakraments der Taufe erkennst? [...]

Bleibt da noch Raum zu Zweifeln, da dir klar und laut im Evangelium des Vaters Stimme tönt, der beteuert: „Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen gefunden habe“ (Mt 3,17), des Sohnes Stimme tönt, über welchem der Heilige Geist wie eine Taube sich zeigte, auch des Heiligen Geistes Stimme tönt, der wie eine Taube herabstieg, Davids Stimme tönt: „Die Stimme des Herrn erschallt über den Wassern. Der Gott der Herrlichkeit donnert, der Herr über gewaltigen Wassern“ (Ps 28(29),3), da dir die Schrift bezeugt, wie auf der Baalspriester Bitten kein Feuer vom Himmel fiel und umgekehrt auf des Elias Flehen Feuer gesendet ward, das den Frevel sühnte (vgl. Ri 6,21; vgl. 1 Kön 18,38)?

Sieh nicht auf die persönlichen Verdienste, sondern auf der Priester Dienste! […] So glaube denn, daß der Herr Jesus zugegen ist, herabgerufen durch das Gebet der Priester! Versichert er doch: „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen“ (vgl. Mt 18,20). Wieviel mehr lässt er sich da, wo die Kirche ist, wo seine Geheimnisse sind, mit dem Geschenk seiner Gegenwart herab! Du bist hinabgestiegen. Erinnere dich, was du geantwortet: du wollest an den Vater glauben, an den Sohn glauben, an den Heiligen Geist glauben! […] Vielmehr liegt schon im gleichlautenden Bekenntnisse deines Mundes die Pflicht verbürgt, daß du gleicherweise an den Sohn glaubst, wie du an den Vater glaubst, gleicherweise an den Heiligen Geist glaubst, wie du an den Sohn glaubst. Eine einzige Ausnahme bildet dein Bekenntnis auf den Glauben: der Herr Jesus allein ist gekreuzigt worden.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #4957 am: 28. März 2017, 18:05:27 »
Buch Ezechiel 47,1-9.12.

Der Mann, der mich begleitete, führte mich zum Eingang des Tempels zurück, und ich sah, wie unter der Tempelschwelle Wasser hervorströmte und nach Osten floss; denn die vordere Seite des Tempels schaute nach Osten. Das Wasser floss unterhalb der rechten Seite des Tempels herab, südlich vom Altar.
Dann führte er mich durch das Nordtor hinaus und ließ mich außen herum zum äußeren Osttor gehen. Und ich sah das Wasser an der Südseite hervorrieseln.
Der Mann ging nach Osten hinaus, mit der Messschnur in der Hand, maß tausend Ellen ab und ließ mich durch das Wasser gehen; das Wasser reichte mir bis an die Knöchel.
Dann maß er wieder tausend Ellen ab und ließ mich durch das Wasser gehen; das Wasser reichte mir bis zu den Knien. Darauf maß er wieder tausend Ellen ab und ließ mich hindurchgehen; das Wasser ging mir bis an die Hüften.
Und er maß noch einmal tausend Ellen ab. Da war es ein Fluss, den ich nicht mehr durchschreiten konnte; denn das Wasser war tief, ein Wasser, durch das man schwimmen musste, ein Fluss, den man nicht mehr durchschreiten konnte.
Dann fragte er mich: Hast du es gesehen, Menschensohn? Darauf führte er mich zurück, am Ufer des Flusses entlang.
Als ich zurückging, sah ich an beiden Ufern des Flusses sehr viele Bäume.
Er sagte zu mir: Dieses Wasser fließt in den östlichen Bezirk, es strömt in die Araba hinab und läuft in das Meer, in das Meer mit dem salzigen Wasser. So wird das salzige Wasser gesund.
Wohin der Fluss gelangt, da werden alle Lebewesen, alles, was sich regt, leben können, und sehr viele Fische wird es geben. Weil dieses Wasser dort hinkommt, werden die Fluten gesund; wohin der Fluss kommt, dort bleibt alles am Leben.
An beiden Ufern des Flusses wachsen alle Arten von Obstbäumen. Ihr Laub wird nicht welken, und sie werden nie ohne Frucht sein. Jeden Monat tragen sie frische Früchte; denn das Wasser des Flusses kommt aus dem Heiligtum. Die Früchte werden als Speise und die Blätter als Heilmittel dienen.

Psalm 46(45),2-3.5-6.8-9.

Gott ist uns Zuflucht und Stärke,
ein bewährter Helfer in allen Nöten.
Darum fürchten wir uns nicht, wenn die Erde auch wankt,
wenn Berge stürzen in die Tiefe des Meeres.

Die Wasser eines Stromes erquicken die Gottesstadt,
des Höchsten heilige Wohnung.
Gott ist in ihrer Mitte, darum wird sie niemals wanken;
Gott hilft ihr, wenn der Morgen anbricht.

Der Herr der Heerscharen ist mit uns,
der Gott Jakobs ist unsre Burg.
Kommt und schaut die Taten des Herrn,
der Furchtbares vollbringt auf der Erde.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Jn 5,1-16.

Es war ein Fest der Juden, und Jesus ging hinauf nach Jerusalem.
In Jerusalem gibt es beim Schaftor einen Teich, zu dem fünf Säulenhallen gehören; dieser Teich heißt auf hebräisch Betesda.
In diesen Hallen lagen viele Kranke, darunter Blinde, Lahme und Verkrüppelte.

Dort lag auch ein Mann, der schon achtunddreißig Jahre krank war.
Als Jesus ihn dort liegen sah und erkannte, dass er schon lange krank war, fragte er ihn: Willst du gesund werden?
Der Kranke antwortete ihm: Herr, ich habe keinen Menschen, der mich, sobald das Wasser aufwallt, in den Teich trägt. Während ich mich hinschleppe, steigt schon ein anderer vor mir hinein.
Da sagte Jesus zu ihm: Steh auf, nimm deine Bahre und geh!
Sofort wurde der Mann gesund, nahm seine Bahre und ging. Dieser Tag war aber ein Sabbat.
Da sagten die Juden zu dem Geheilten: Es ist Sabbat, du darfst deine Bahre nicht tragen.
Er erwiderte: Der Mann, der mich gesund gemacht hat, sagte zu mir: Nimm deine Bahre und geh!
Sie fragten ihn: Wer ist das denn, der zu dir gesagt hat: Nimm deine Bahre und geh?
Der Geheilte wusste aber nicht, wer es war. Jesus war nämlich weggegangen, weil sich dort eine große Menschenmenge angesammelt hatte.
Später traf ihn Jesus im Tempel und sagte zu ihm: Jetzt bist du gesund; sündige nicht mehr, damit dir nicht noch Schlimmeres zustößt.
Der Mann ging fort und teilte den Juden mit, dass es Jesus war, der ihn gesund gemacht hatte.
Daraufhin verfolgten die Juden Jesus, weil er das an einem Sabbat getan hatte.
« Letzte Änderung: 28. März 2017, 22:30:20 von Tina 13 »
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« Antwort #4958 am: 29. März 2017, 06:47:19 »
Hl. Augustinus (354-430), Bischof von Hippo (Nordafrika) und Kirchenlehrer

Die Genesis im wörtlichen Sinn, 4,11−13 [21−24]

„Mein Vater wirkt bis jetzt, und auch ich wirke“

Wir möchten erklären, inwiefern die zwei folgenden Textstellen gleichermaßen wahr sind: die Stelle aus der Genesis, wo es heißt, dass Gott am siebten Tag ruhte, nachdem er sein ganzes Werk vollbracht hatte, sowie die Stelle im Evangelium, wo der Herr, durch den alles geworden ist, sagt: „Mein Vater wirkt bis jetzt, und auch ich wirke“ [...] Die Einhaltung des Sabbat war den Juden vorgeschrieben, um den geistigen Frieden vorabzubilden, den Gott den Glaubenden für die guten Werke versprach, einen Frieden, den Jesus Christus, der Herr, durch seine Grabesruhe bestätigt hat. Denn es war Sabbat, als er im Grab ruhte [...] nachdem er alle seine Werke vollbracht hatte [...]

Man denkt vielleicht, dass Gott sich nach der Schaffung der verschiedenen Kreaturen ausgeruht habe, weil er nachher keine neuen Arten mehr geschaffen hat. Aber selbst am siebten Tag hat er Himmel, Erde und alle anderen geschaffenen Wesen weiter regiert; sonst wäre ja alles ins Nichts zurückgefallen. Denn die Macht des Schöpfers, die Kraft des Allmächtigen ist der Grund für das Überleben alles Geschaffenen [...] Bei Gott ist es nämlich nicht so, wie bei einem Baumeister: das Haus ist fertig, er geht und [...] das Haus bleibt stehen. Ganz im Gegenteil, die Welt könnte nicht einen Augenblick fortbestehen, wenn Gott ihr seine Hilfe entzöge [...]

Das sagte der Apostel Paulus, als er kam, um den Athenern Gott zu verkünden: „[...] in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir“ (Apg 17,28) [...] Wir sind freilich nicht in Gott als ein Teil seiner eigenen Substanz, in dem Sinne, dass er, wie es heißt, „das Leben in sich hat“. Vielmehr können wir, da wir von anderer Art sind als er, nur in ihm sein, weil er folgendermaßen handelt: „Seine Weisheit entfaltet ihre Kraft von einem Ende zum andern und durchwaltet voll Güte das All“ (vgl. Weish 8,1).

Jetzt sehen wir die guten Werke Gottes (Gen 1,31); seinen Frieden werden wir erleben, wenn wir unsere guten Werke vollbracht haben.
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« Antwort #4959 am: 29. März 2017, 06:49:38 »
Buch Jesaja 49,8-15.

So spricht der Herr: Zur Zeit der Gnade will ich dich erhören, am Tag der Rettung dir helfen. Ich habe dich geschaffen und dazu bestimmt, der Bund zu sein für das Volk, aufzuhelfen dem Land und das verödete Erbe neu zu verteilen,
den Gefangenen zu sagen: Kommt heraus!, und denen, die in der Finsternis sind: Kommt ans Licht! Auf allen Bergen werden sie weiden, auf allen kahlen Hügeln finden sie Nahrung.
Sie leiden weder Hunger noch Durst, Hitze und Sonnenglut schaden ihnen nicht. Denn er leitet sie voll Erbarmen und führt sie zu sprudelnden Quellen.
Alle Berge mache ich zu Wegen und meine Straßen werden gebahnt sein.
Seht her: Sie kommen von fern, die einen von Norden und Westen, andere aus dem Land der Siniter.
Jubelt, ihr Himmel, jauchze, o Erde, freut euch, ihr Berge! Denn der Herr hat sein Volk getröstet und sich seiner Armen erbarmt.
Doch Zion sagt: Der Herr hat mich verlassen, Gott hat mich vergessen.
Kann denn eine Frau ihr Kindlein vergessen, eine Mutter ihren leiblichen Sohn? Und selbst wenn sie ihn vergessen würde: ich vergesse dich nicht - Spruch des Herrn.

Psalm 145(144),8-9.13cd-14.17-18.

Der Herr ist gnädig und barmherzig,
langmütig und reich an Gnade.
Der Herr ist gütig zu allen,
sein Erbarmen waltet über all seinen Werken.

Der Herr ist treu in all seinen Worten,
voll Huld in all seinen Taten.
Der Herr stützt alle, die fallen,
und richtet alle Gebeugten auf.

Gerecht ist der Herr in allem, was er tut,
voll Huld in all seinen Werken.
Der Herr ist allen, die ihn anrufen, nahe,
allen, die zu ihm aufrichtig rufen.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Jn 5,17-30.

In jener Zeit entgegnete Jesus den Juden: Mein Vater ist noch immer am Werk, und auch ich bin am Werk.
Darum waren die Juden noch mehr darauf aus, ihn zu töten, weil er nicht nur den Sabbat brach, sondern auch Gott seinen Vater nannte und sich damit Gott gleichstellte.
Jesus aber sagte zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich aus tun, sondern nur, wenn er den Vater etwas tun sieht. Was nämlich der Vater tut, das tut in gleicher Weise der Sohn.
Denn der Vater liebt den Sohn und zeigt ihm alles, was er tut, und noch größere Werke wird er ihm zeigen, so dass ihr staunen werdet.
Denn wie der Vater die Toten auferweckt und lebendig macht, so macht auch der Sohn lebendig, wen er will.
Auch richtet der Vater niemand, sondern er hat das Gericht ganz dem Sohn übertragen,
damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt auch den Vater nicht, der ihn gesandt hat.
Amen, amen, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, hat das ewige Leben; er kommt nicht ins Gericht, sondern ist aus dem Tod ins Leben hinübergegangen.
Amen, amen, ich sage euch: Die Stunde kommt, und sie ist schon da, in der die Toten die Stimme des Sohnes Gottes hören werden; und alle, die sie hören, werden leben.
Denn wie der Vater das Leben in sich hat, so hat er auch dem Sohn gegeben, das Leben in sich zu haben.
Und er hat ihm Vollmacht gegeben, Gericht zu halten, weil er der Menschensohn ist.
Wundert euch nicht darüber! Die Stunde kommt, in der alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören
und herauskommen werden: Die das Gute getan haben, werden zum Leben auferstehen, die das Böse getan haben, zum Gericht.
Von mir selbst aus kann ich nichts tun; ich richte, wie ich es vom Vater höre, und mein Gericht ist gerecht, weil es mir nicht um meinen Willen geht, sondern um den Willen dessen, der mich gesandt hat.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

 

La Salette 1846



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