Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4664195 mal)

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« Antwort #5128 am: 28. April 2017, 06:56:32 »
GOTT schafft die Seelen und ER hält für Jede einen Auftrag bereit. Nun kehren aber diese Seelen in Leid und Trauer in die Hand GOTTES zurück. Und wegen diesen Seelen wird der HERR einst von Jenen Rechenschaft fordern, die Solches gewähren und tun.

 kz12)

Bleibt treu in der ewigen Wahrheit. Ihr wisst, dass der HERR auch gesagt hat: ‚Wo Zwei oder Drei in meinem Namen versammelt sind, bin ICH mitten unter ihnen.‘ Und das ist auch heute so.

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Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #5129 am: 28. April 2017, 06:58:08 »
Hl. Ludwig Maria Grignion de Montfort, Priester, Ordensgründer

* 31. Januar 1673 in Montfort-sur-Meu in Frankreich
† 28. April 1716 in St-Laurent-sur-Sèvre in Frankreich

Louis-Marie empfing 1700 die Priesterweihe. Unermüdlich war "der gütige Pater von Montfort", wie Zeitgenossen ihn nannten, missionarisch tätig. 1715 gründete er die Gemeinschaft der "Töchter der Weisheit", die Montfortschwestern, mit Aufgaben in der Krankenpflege und im Schulunterricht, vor allem für Arme.

Priester und Laienbrüder, die sich um Louis-Marie geschart hatten, schlossen sich einige Jahre nach seinem Tod zur "Montfortianischen Gesellschaft Mariens", den => Monfortianern, zusammen. Heute umfasst die Gemeinschaft rund 4.500 Mitglieder, die in Südamerika, Afrika und Indien vor allem für Behinderte und in Elendsvierteln tätig sind.

Die Schriften von Ludwig Maria Grignion de Montfort über die Muttergottes waren, nach eigenen Angaben, sehr prängend für die marianische Spiritualität von Papst Johannes Paul II.
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« Antwort #5130 am: 28. April 2017, 19:28:44 »
Ja meine teure - mein Himmel ist jede Seele im Stande der Gnade. So oft eine Seele mich in der Heiligen Kommunion empfängt, so oft erneuere ich in ihr den Triumph Meiner Himmelfahrt. Die Engel schauen voller Verwunderung, in welche Feierlichkeiten ihr König gewählt ist zu gehen, und Er geht in die Seelen der einfachen, reinen, in die Seelen der kleinen, und er drückt sie so fest an sich, er freut sich so sehr über sie, als ob sie Sein ganzer Himmel seien.
(s. Leonia Nastal - Tagebuch)
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« Antwort #5131 am: 28. April 2017, 23:45:27 »
Hl. Hugo von Cluny, Abt in Cluny

* 1024 in Burgund in Frankreich
† 28. April 1109 in Cluny in Frankreich

Hugo wurde als Sohn eines burgundischen Grafen geboren und trat mit 15 Jahren ins Benediktinerkloster Cluny ein. 1044 empfing er die Priesterweihe, er wurde Prior und 1049 Abt in Cluny als Nachfolger von Odilo, der die Reformideen ausgebaut und verbreitet hatte. Hugo blieb während der 60 Jahre seiner Leitung des Klosters Förderer der Reformbewegung von Cluny, auch in England und vor allem in Deutschland. Er war einer der großen Abtfiguren des Mittelalters, erlebte neun Päpste, war Vertrauter des Papstes Gregor VII. und der deutschen Kaiser und für sie auch diplomatisch tätig. Gleichzeitig war er ein persönlich demütiger und bescheidener Mensch und ein geistiger und geistlicher Mönch. Die clunyazensische Reform nahm unter seiner Ägide einen starken Aufschwung. Hugo erbaute die große, fünfschiffige Basilika von Cluny, mit 187 Metern damals die längste Kirche der Welt, wo er auch bestattet wurde. Die Kirche wurde in der französischen Revolution zerstört, ebenso die Reliquien von Hugo, das ebenfalls zerstörte Kloster ist wieder aufgebaut.
« Letzte Änderung: 28. April 2017, 23:46:10 von Tina 13 »
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« Antwort #5132 am: 28. April 2017, 23:48:16 »
Apostelgeschichte 5,34-42.

In jenen Tagen erhob sich im Hohen Rat ein Pharisäer namens Gamaliël, ein beim ganzen Volk angesehener Gesetzeslehrer; er ließ die Apostel für kurze Zeit hinausführen.
Dann sagte er: Israeliten, überlegt euch gut, was ihr mit diesen Leuten tun wollt.
Vor einiger Zeit nämlich trat Theudas auf und behauptete, er sei etwas Besonderes. Ihm schlossen sich etwa vierhundert Männer an. Aber er wurde getötet, und sein ganzer Anhang wurde zerstreut und aufgerieben.
Nach ihm trat in den Tagen der Volkszählung Judas, der Galiläer, auf; er brachte viel Volk hinter sich und verleitete es zum Aufruhr. Auch er kam um, und alle seine Anhänger wurden zerstreut.
Darum rate ich euch jetzt: Lasst von diesen Männern ab, und gebt sie frei; denn wenn dieses Vorhaben oder dieses Werk von Menschen stammt, wird es zerstört werden;
stammt es aber von Gott, so könnt ihr sie nicht vernichten; sonst werdet ihr noch als Kämpfer gegen Gott dastehen. Sie stimmten ihm zu,
riefen die Apostel herein und ließen sie auspeitschen; dann verboten sie ihnen, im Namen Jesu zu predigen, und ließen sie frei.
Sie aber gingen weg vom Hohen Rat und freuten sich, dass sie gewürdigt worden waren, für seinen Namen Schmach zu erleiden.
Und Tag für Tag lehrten sie unermüdlich im Tempel und in den Häusern und verkündeten das Evangelium von Jesus, dem Christus.

Psalm 27(26),1.4.13-14.

Der Herr ist mein Licht und mein Heil:
Vor wem sollte ich mich fürchten?
Der Herr ist die Kraft meines Lebens:
Vor wem sollte mir bangen?

Nur eines erbitte ich vom Herrn, danach verlangt mich:
Im Haus des Herrn zu wohnen alle Tage meines Lebens,
die Freundlichkeit des Herrn zu schauen
und nachzusinnen in seinem Tempel.

Ich bin gewiss, zu schauen
die Güte des Herrn im Land der Lebenden.
Hoffe auf den Herrn, und sei stark!
Hab festen Mut, und hoffe auf den Herrn!

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Jn 6,1-15.

In jener Zeit ging Jesus an das andere Ufer des Sees von Galiläa, der auch See von Tiberias heißt.
Eine große Menschenmenge folgte ihm, weil sie die Zeichen sahen, die er an den Kranken tat.
Jesus stieg auf den Berg und setzte sich dort mit seinen Jüngern nieder.
Das Pascha, das Fest der Juden, war nahe.
Als Jesus aufblickte und sah, dass so viele Menschen zu ihm kamen, fragte er Philippus: Wo sollen wir Brot kaufen, damit diese Leute zu essen haben?
Das sagte er aber nur, um ihn auf die Probe zu stellen; denn er selbst wusste, was er tun wollte.
Philippus antwortete ihm: Brot für zweihundert Denare reicht nicht aus, wenn jeder von ihnen auch nur ein kleines Stück bekommen soll.
Einer seiner Jünger, Andreas, der Bruder des Simon Petrus, sagte zu ihm:
Hier ist ein kleiner Junge, der hat fünf Gerstenbrote und zwei Fische; doch was ist das für so viele!
Jesus sagte: Lasst die Leute sich setzen! Es gab dort nämlich viel Gras. Da setzten sie sich; es waren etwa fünftausend Männer.
Dann nahm Jesus die Brote, sprach das Dankgebet und teilte an die Leute aus, soviel sie wollten; ebenso machte er es mit den Fischen.
Als die Menge satt war, sagte er zu seinen Jüngern: Sammelt die übriggebliebenen Brotstücke, damit nichts verdirbt.
Sie sammelten und füllten zwölf Körbe mit den Stücken, die von den fünf Gerstenbroten nach dem Essen übrig waren.
Als die Menschen das Zeichen sahen, das er getan hatte, sagten sie: Das ist wirklich der Prophet, der in die Welt kommen soll.
Da erkannte Jesus, dass sie kommen würden, um ihn in ihre Gewalt zu bringen und zum König zu machen. Daher zog er sich wieder auf den Berg zurück, er allein.

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« Antwort #5133 am: 29. April 2017, 07:10:46 »
Wer hat sie von ihrer Taubheit geheilt?

Ein taubes italienisches Mädchen von 6 Jahren konnte auf unerklärliche Weise ab dem 11. Mai 2016 während einer Wallfahrt nach Lourdes ihre Hörgeräte ablegen. Sie litt auf beiden Ohren an starker Taubheit und musste Hörgeräte tragen. Aber am vergangenen Mittwoch legte sie ihre Geräte ab, wie Giuseppe Secondi bezeugt, der Präsident der Untersektion der Unitalsi Südwest-Mailand und Leiter der Wallfahrt.
„Es war 20.30 Uhr und wir spielten gerade mit dem Mädchen“, erzählt er, „ich hatte ihr gesagt, dass ich nicht weiter mit ihr spielen könne, weil noch eine andere Verpflichtung auf mich wartete. Sie ging zu ihrer Mutter, und ich sah, wie sie ihre Hörgeräte ablegte. Auf die Aufforderung ihrer Mutter, die Geräte wieder anzulegen, sagte das Mädchen: „Ich höre gut, ich brauche sie nicht mehr.“ 
Die Mutter brachte ihre Tochter sogleich zum Büro für medizinische Bestandsaufnahme in Lourdes. Das Kind, das nach nur 26 Wochen zu früh geboren worden war, wog nur 800 Gramm. Sie verbrachte drei Monate in der Kinderklinik Gaslini in Genua. Die Ärzte konnten sie retten, aber Medikamente hatten Hirnblutungen verursacht, die ihre Gehörgänge schädigten. Spätere Untersuchungen zeigten, dass das Mädchen auf beiden Ohren stark taub war.

Marina Droujinina
18 Mai, 2016 Zenit.org
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« Antwort #5134 am: 29. April 2017, 07:20:54 »
Hl. Katharina von Siena (1347-1380), Dominikanertertiarin, Kirchenlehrerin, Mitpatronin Europas

„Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde“

Dank, Dank sei Dir, ewiger Vater, dass Du Dein Geschöpf nicht verachtet, Dein Antlitz nicht von ihm abgewandt, noch seine Wünsche verschmäht hast. Du, Licht, achtest nicht auf meine Finsternis, Du, Leben, ließest Dich von meinem Tod nicht abhalten, noch schreckte Dich, Arzt, meine arge Gebrechlichkeit, Dich ewige Reinheit, mein ganzer Schmutz und mein Elend; Du Unendlicher kamst zu mir Endlichem, Du Weisheit zu mir Törin. Aus Deinem Licht empfing ich Licht. In Deiner Weisheit erkannte ich die Wahrheit, in Deiner Milde fand ich die Liebe zu Dir und zum Nächsten. Dieselbe Liebe veranlasste Dich, das Auge meines Geistes mit dem Licht des Glaubens zu erleuchten, damit ich Deine mir kundgetane Wahrheit begriffe.

Gib, dass mein Gedächtnis fähig sei, sich Deiner Wohltaten zu erinnern, und mein Wille im Feuer Deiner Liebe lodere. Lass das Blut meines Leibes in diesem Feuer fruchten und sich verströmen, auf dass ich mit diesem Blut, aus Liebe zu Deinem Blut vergossen, und mit dem Schlüssel des Gehorsams die Himmelspforte entriegele. Dasselbe erbitte ich Dich von ganzem Herzen für jedes vernunftbegabte Wesen, im Allgemeinen und im Besonderen, und für den mystischen Leib der Kirche. Ich bekenne und ich leugne nicht, dass Du mich geliebt hast, eh ich war, und dass Du mich unsäglich liebst, wie ein Narr verliebt in Deine Kreatur.

Dialog von Gottes Vorsehung 167, 2 (Übers.: Sommer v.Seckendorff, 1964, S. 247)
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« Antwort #5135 am: 29. April 2017, 07:22:37 »
Erster Johannesbrief 1,5-10.2,1-2.

Brüder! Das ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch verkünden: Gott ist Licht, und keine Finsternis ist in ihm.
Wenn wir sagen, dass wir Gemeinschaft mit ihm haben, und doch in der Finsternis leben, lügen wir und tun nicht die Wahrheit.
Wenn wir aber im Licht leben, wie er im Licht ist, haben wir Gemeinschaft miteinander, und das Blut seines Sohnes Jesus reinigt uns von aller Sünde.
Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, führen wir uns selbst in die Irre, und die Wahrheit ist nicht in uns.
Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht; er vergibt uns die Sünden und reinigt uns von allem Unrecht.
Wenn wir sagen, dass wir nicht gesündigt haben, machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns.
Meine Kinder, ich schreibe euch dies, damit ihr nicht sündigt. Wenn aber einer sündigt, haben wir einen Beistand beim Vater: Jesus Christus, den Gerechten.
Er ist die Sühne für unsere Sünden, aber nicht nur für unsere Sünden, sondern auch für die der ganzen Welt.

Psalm 103(102),1-4.8-9.13-14.17-18a.

Lobe den Herrn, meine Seele,
und alles in mir seinen heiligen Namen!
Lobe den Herrn, meine Seele,
und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat:

Der dir all deine Schuld vergibt
und all deine Gebrechen heilt,
der dein Leben vor dem Untergang rettet
und dich mit Huld und Erbarmen krönt.

Der Herr ist barmherzig und gnädig,
langmütig und reich an Güte.
Er wird nicht immer zürnen,
nicht ewig im Groll verharren.

Wie ein Vater sich seiner Kinder erbarmt,
so erbarmt sich der Herr über alle, die ihn fürchten.
Denn er weiß, was wir für Gebilde sind;
er denkt daran: Wir sind nur Staub.

Doch die Huld des Herrn währt immer und ewig
für alle, die ihn fürchten und ehren;
sein Heil erfahren noch Kinder und Enkel;
alle, die seinen Bund bewahren.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 11,25-30.

In jener Zeit sprach Jesus: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du all das den Weisen und Klugen verborgen, den Unmündigen aber offenbart hast.
Ja, Vater, so hat es dir gefallen.
Mir ist von meinem Vater alles übergeben worden; niemand kennt den Sohn, nur der Vater, und niemand kennt den Vater, nur der Sohn und der, dem es der Sohn offenbaren will.
Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen.
Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele.
Denn mein Joch drückt nicht, und meine Last ist leicht.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

 

La Salette 1846



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