Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4664038 mal)

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« Antwort #5224 am: 16. Mai 2017, 07:00:38 »
Sel. Columba Marmion (1858-1923), Abt

Die Quelle des Friedens

Ich wünsche sehnlichst, dass Sie die Ruhe und den Frieden erlangen können. Das beste Mittel, um diese Ruhe zu erlangen ist eine völlige Offenheit für den heiligen Willen Gottes: dort befindet sich der Ort des Friedens [...] Trachten Sie danach, nichts zu wollen, Ihr Herz an nichts zu hängen, ohne es vorher Gott hingehalten zu haben und es in das Allerheiligste Herz Jesu gelegt zu haben, um es nur noch in Ihm und mit Ihm zu wollen.

Einer der Hauptgründe, warum wir den Seelenfrieden verlieren, wenn wir uns etwas wünschen ist, dass wir unser Herz an irgendein Ergebnis hängen, ohne zu wissen, ob Gott dies so will oder nicht; und wenn sich dann unseren Wünschen ein Hindernis in den Weg stellt, macht uns dies schwer zu schaffen, wir verlassen die Offenheit für den heiligen Willen und verlieren den Frieden.

Die Verbundenheit mit Gott nach Dom Columba Marmion O.S.B. / aus seinen Briefen ausgewählt von Dom Raimund Thibaut O.S.B.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #5225 am: 16. Mai 2017, 07:02:03 »
Apostelgeschichte 14,19-28.

In jenen Tagen kamen Juden von Antiochia und Ikonion und überredeten die Volksmenge. Und sie steinigten den Paulus und schleiften ihn zur Stadt hinaus, in der Meinung, er sei tot.
Als aber die Jünger ihn umringten, stand er auf und ging in die Stadt. Am anderen Tag zog er mit Barnabas nach Derbe weiter.
Als sie dieser Stadt das Evangelium verkündet und viele Jünger gewonnen hatten, kehrten sie nach Lystra, Ikonion und Antiochia zurück.
Sie sprachen den Jüngern Mut zu und ermahnten sie, treu am Glauben festzuhalten; sie sagten: Durch viele Drangsale müssen wir in das Reich Gottes gelangen.
In jeder Gemeinde bestellten sie durch Handauflegung Älteste und empfahlen sie mit Gebet und Fasten dem Herrn, an den sie nun glaubten.
Nachdem sie durch Pisidien gezogen waren, kamen sie nach Pamphylien,
verkündeten in Perge das Wort und gingen dann nach Attalia hinab.
Von dort fuhren sie mit dem Schiff nach Antiochia, wo man sie für das Werk, das sie nun vollbracht hatten, der Gnade Gottes empfohlen hatte.
Als sie dort angekommen waren, riefen sie die Gemeinde zusammen und berichteten alles, was Gott mit ihnen zusammen getan und dass er den Heiden die Tür zum Glauben geöffnet hatte.
Und sie blieben noch längere Zeit bei den Jüngern.

Psalm 145(144),10-11.12-13ab.20.21.

Danken sollen dir, Herr, all deine Werke
und deine Frommen dich preisen.
Sie sollen von der Herrlichkeit deines Königtums reden,
sollen sprechen von deiner Macht.

Sie sollen den Menschen deine machtvollen Taten verkünden
und den herrlichen Glanz deines Königtums.
Dein Königtum ist ein Königtum für ewige Zeiten,
deine Herrschaft währt von Geschlecht zu Geschlecht.

Alle, die ihn lieben, behütet der Herr,
doch alle Frevler vernichtet er.
Mein Mund verkünde das Lob des Herrn.
Alles, was lebt, preise seinen heiligen Namen immer und ewig!

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Jn 14,27-31a.

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht einen Frieden, wie die Welt ihn gibt, gebe ich euch. Euer Herz beunruhige sich nicht und verzage nicht.
Ihr habt gehört, dass ich zu euch sagte: Ich gehe fort und komme wieder zu euch zurück. Wenn ihr mich lieb hättet, würdet ihr euch freuen, dass ich zum Vater gehe; denn der Vater ist größer als ich.
Jetzt schon habe ich es euch gesagt, bevor es geschieht, damit ihr, wenn es geschieht, zum Glauben kommt.
Ich werde nicht mehr viel zu euch sagen; denn es kommt der Herrscher der Welt. Über mich hat er keine Macht,
aber die Welt soll erkennen, dass ich den Vater liebe und so handle, wie es mir der Vater aufgetragen hat.
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« Antwort #5226 am: 17. Mai 2017, 05:37:56 »
Hl. Paschalis Baylon, Laienbruder

* 16. Mai 1540 in Torrehermosa in Aragonien in Spanien
† 17. Mai 1592 im Kloster in Villareal (valenzianisch: Vila-real) bei Valencia in Spanien

Paschalis, Sohn armer Eltern und in seinen Jugendjahren als Hirte tätig, trat mit 17 Jahren ins Franziskanerkloster ein und wurde 1564 als Laienbruder in den Franziskanerorden strengster Observanz aufgenommen. Er diente als Pförtner in verschiedenen Klöstern und zeichnete sich in jeglicher Arbeit aus durch größte Bußstrenge, Armut, Demut, Nächstenliebe und eucharistische Frömmigkeit mit reichen mystischen Erfahrungen. Er starb am Pfingstsonntag - an einem Pfingstsonntag war er auch geboren worde.

An seinem Grab in der Klosterkirche von Villareal (valenzianisch: Vila-real) ereigneten sich zahlreiche Wunder. Im spanischen Bürgerkrieg 1936 wurden seine Gebeine verbrannt.
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« Antwort #5227 am: 17. Mai 2017, 05:41:14 »
Hl. Rasso von Andechs, Graf von Dießen-Andechs, Laienbruder

* um 900 in Bayern
† 19. Juni 954 (oder 953) in Wörth, dem heutigen Grafrath in Bayern

Rasso, der Überlieferung nach ein Sohn des Grafen von Dießen-Andechs, war demnach 2,50 Meter groß *, Ritter, berühmter Feldherr und von Herzog Heinrich I. zur Abwehr von Angriffen der Ungarn im Innviertel eingesetzt. Danach quittierte er den Kriegsdienst und gründete in Wörth - dem heutigen Grafrath - ein Benediktinerkloster, das aber schon 955 von den Ungarn zerstört wurde. Rasso begab sich auf Pilgerfahrt ins Heilige Land, brachte wertvolle Reliquien mit und legte damit den Grundstock für den berühmten Heiligen Schatz, der in der Burg Andechs noch heute gezeigt wird. Er trat dann - kinderlos geblieben - selbst als Laienbruder in sein Kloster ein.

1132 ist in Grafrath - dem nach Graf Rattho umbenannten früheren Wörth - eine Kapelle mit Gebeinen von Rasso bezeugt. Die Wallfahrt nach Grafrath hatte im Mittelalter und bis in die Neuzeit großen Zulauf. Aufzeichnungen der Wunder aus den Jahren 1444 bis 1728 sind erhalten mit 12.131 Einträgen. 1867 wurden die Gebeine von den Räubern der daraufhin berühmt gewordenen Rasso-Bande entwendet und auf den Feldern  verstreut, dann in Augsburg wieder neu zusammengefügt. 1640 verfasste der Dekan  des Klosters in Dießen Rassos legendarische Lebensgeschichte. 1678 wurde in Grafrath ein Kloster gegründet. Die 1468 feierlich erhobenen Gebeine von Rasso ruhen seit 1695 in einem Schrein auf dem Hochaltar der Klosterkirche in Grafrath. Seit 1714 besteht in Untergammenried bei Bad Wörishofen eine Wallfahrt, in der Klosterkirche in Andechs ist ihm ein Altar geweiht.
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« Antwort #5228 am: 17. Mai 2017, 05:44:29 »
Hl. Mutter Teresa von Kalkutta (1910-1997), Gründerin der Missionarinnen der Nächstenliebe

„Bleibt in mir, dann bleibe ich in euch“

Es ist nicht möglich, sich auf das unmittelbare Apostolat einzulassen, wenn man nicht ein Mensch des Gebets ist. Vergessen wir nie, mit Christus eins zu sein, so wie er nie vergaß, dass er eins ist mit seinem Vater. Wirklich apostolisch wird unser Handeln nur in dem Maß, wie wir ihn mit seiner Macht, seiner Sehnsucht und Liebe in uns und durch uns handeln lassen. Wir müssen zur Heiligkeit gelangen, aber nicht um uns im Zustand der Heiligkeit zu fühlen, sondern damit Christus voll in uns leben kann. Unsere Ganzhingabe an die Liebe, an den Glauben, an die Reinheit ist gebunden an den Dienst an den Armen. Wenn wir gelernt haben, Gott und seinen Willen zu suchen, dann wird unsere Beziehung zu den Armen für uns und andere zu einem Weg der Heiligung.

Liebt das Gebet: Lasst tagsüber häufig in euch das Bedürfnis zu beten hochkommen und macht euch die Mühe zu beten! Das Gebet weitet das Herz, bis es das Geschenk fassen kann, das Gott selbst ist, der sich uns schenkt. Bittet und sucht (vgl. Lk 11,9), und euer Herz wird sich weiten, bis dass ihr ihn aufnehmen und bei euch behalten könnt.

Something Beautiful for God
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« Antwort #5229 am: 17. Mai 2017, 05:53:31 »
Apostelgeschichte 15,1-6.

In jenen Tagen kamen einige Leute von Judäa herab und lehrten die Brüder: Wenn ihr euch nicht nach dem Brauch des Mose beschneiden lasst, könnt ihr nicht gerettet werden.
Nach großer Aufregung und heftigen Auseinandersetzungen zwischen ihnen und Paulus und Barnabas beschloss man, Paulus und Barnabas und einige andere von ihnen sollten wegen dieser Streitfrage zu den Aposteln und den Ältesten nach Jerusalem hinaufgehen.
Sie wurden von der Gemeinde feierlich verabschiedet und zogen durch Phönizien und Samarien; dabei berichteten sie den Brüdern von der Bekehrung der Heiden und bereiteten damit allen große Freude.
Bei ihrer Ankunft in Jerusalem wurden sie von der Gemeinde und von den Aposteln und den Ältesten empfangen. Sie erzählten alles, was Gott mit ihnen zusammen getan hatte.
Da erhoben sich einige aus dem Kreis der Pharisäer, die gläubig geworden waren, und sagten: Man muss sie beschneiden und von ihnen fordern, am Gesetz des Mose festzuhalten.
Die Apostel und die Ältesten traten zusammen, um die Frage zu prüfen.

Psalm 122(121),1-3.4-5.

Ich freute mich, als man mir sagte:
„Zum Haus des Herrn wollen wir pilgern.
Schon stehen wir in deinen Toren, Jerusalem:
Jerusalem, du starke Stadt,
dicht gebaut und fest gefügt.

Dorthin ziehen die Stämme hinauf, die Stämme des Herrn,
wie es Israel geboten ist,
den Namen des Herrn zu preisen.
Denn dort stehen Throne bereit für das Gericht,
die Throne des Hauses David.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Jn 15,1-8.

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Winzer.
Jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, schneidet er ab, und jede Rebe, die Frucht bringt, reinigt er, damit sie mehr Frucht bringt.
Ihr seid schon rein durch das Wort, das ich zu euch gesagt habe.
Bleibt in mir, dann bleibe ich in euch. Wie die Rebe aus sich keine Frucht bringen kann, sondern nur, wenn sie am Weinstock bleibt, so könnt auch ihr keine Frucht bringen, wenn ihr nicht in mir bleibt.
Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen.
Wer nicht in mir bleibt, wird wie die Rebe weggeworfen, und er verdorrt. Man sammelt die Reben, wirft sie ins Feuer, und sie verbrennen.
Wenn ihr in mir bleibt und wenn meine Worte in euch bleiben, dann bittet um alles, was ihr wollt: Ihr werdet es erhalten.
Mein Vater wird dadurch verherrlicht, dass ihr reiche Frucht bringt und meine Jünger werdet.

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« Antwort #5230 am: 17. Mai 2017, 05:58:48 »
Maria ist das Paradies Gottes

Welch ein Unterschied zwischen einer Seele, die, wie ein Bildhauer auf ihre eigene Kraft angewiesen, sich mühsam in Christus umzuwandeln sucht – und einer lenksamen, losgeschälten, selbstlosen Seele, welche, ohne auf sich zu vertrauen, sich ganz in Maria verliert und dort von der Hand des Heiligen Geistes bilden lässt!
Wie viele Flecken und Mängel, wie viel Verblendung und Selbsttäuschung, wie viel Natürliches und Menschliches haftet so leicht der ersten Seele an; wie sicher, wie schnell, wie mühelos gelangt die andere zur Ähnlichkeit mit Christus.
Es gibt kein Geschöpf und wird nie ein solches geben, in welchem Gott mehr verherrlicht wird als in der heiligsten Jungfrau Maria; selbst die Cherubim und die Seraphim im Himmel nehme ich nicht davon aus.
Maria ist das Paradies Gottes. Gott schuf eine Welt für den pilgernden Menschen, nämlich die Erde, die wir bewohnen, und eine Welt für den seligen Menschen, das himmlische Paradies. Für sich selbst schuf er eine andere Welt, der er den Namen Maria gab.
Hl. Ludwig Maria Grignion von Montfort (1673-1716)

In Das Geheimnis Mariä; die Notwendigkeit einer wahren Marienverehrung
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« Antwort #5231 am: 17. Mai 2017, 06:52:40 »
27.12.2002: ... Es wird jetzt von Tag zu Tag dunkler in der Welt. ... Man wird auch in den Tageszeitungen alles verbieten, was mit dem Glauben zu tun hat. Vieles, was mit Gott oder der himmlischen Mutter zusammenhängt, geht nicht durch die Zensur. Es wird im Irdischen alles erlaubt, aber was christlich und katholisch, wird unterdrückt. Du wirst dennoch sprechen, du wirst so lange geschützt, bis deine Stunde da ist. Ihr werdet viel Kraft haben. ... Habt keine Angst, wenn es so weit ist, werdet ihr mit der Kraft des Heiligen Geistes alles ertragen.
... Der Teufel hat an allen Stellen der Erde seine Leute. Auch Seher, die viele Wunderzeichen von ihm bekommen. Es geschieht oft an heiligen Stätten, sogar in der Kirche, es tut Mir so weh. Einige waren am Anfang ganz mit uns vereint gewesen. Sie konnten aber nicht auf Ansehen und Ehre verzichten. Sie sind in der Prüfung durch das Sieb gefallen. ...
Meine Kleine, Ich sage dir nur, sei demütig und verlasse dich nie auf dich selbst, sondern erwarte alles von uns, das ist sehr schwer für dich. Bitte deine Mutter, dir zu helfen. Je mehr du bittest, umso mehr gebe Ich dir. Außer den guten Willen brauchst du nichts einzubringen. Sei Mein ganz kleines Kind. Ich habe dir versprochen, dass Ich dir Mein Herz zum Lieben geben werde. Ich sagte auch, dass wir verbunden sind wie Mutter und Kind vor der Geburt. Noch einmal ermahne Ich dich, nichts im Alleingang zu tun. Deine Aufgabe ist zu lieben. Schenke der Welt Liebe und vertraue auf Mich! Gisela: "O Maria hilf!"
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La Salette 1846



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