Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4663296 mal)

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5704 am: 10. September 2017, 06:04:20 »
Wer kann den Sand am Meer, die Regentropfen und der Vorzeit Tage zählen?

Der Ursprung der Weisheit in Gott

Wer kann den Sand am Meer, die Regentropfen und der Vorzeit Tage zählen?

Einer nur ist weise und überaus herrlich: der Herr, der auf seinem Thron sitzt. Er hat sie erschaffen und geschaut und gezählt. Er hat sie ausgegossen über alle seine Werke, unterschiedlich verlieh er sie den Menschen – er schenkt sie denen, die ihn lieben.

Die Furcht des Herrn ist Ehre und Ruhm und Freude und höchste Wonne.Die Furcht des Herrn erfreut das Herz und gibt Frohsinn, Fröhlichkeit und langes Leben. Wer den Herrn fürchtet, dem geht es am Ende gut. Am Tag seines Todes wird er gepriesen. Der Anfang der Weisheit ist die Furcht des Herrn. Sie ist den Getreuen angeboren.

(Jesus Sirach)

https://gloria.tv/article/Lfz8917oL3Y314pb2hST1yqTu
« Letzte Änderung: 10. September 2017, 06:05:49 von Tina 13 »
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5705 am: 10. September 2017, 17:09:19 »

Wasser löscht loderndes Feuer aus, und Barmherzigkeit sühnt Sünden. Wer Wohltaten vergilt, denkt an die Zukunft und findet eine Stütze zur Zeit, da er zu Fall kommt.

Ehre und Schande liegen in der Rede; die Zunge ist des Menschen Untergang. Sei nicht doppelzüngig, und gebrauche deine Zunge nicht zur Verleumdung. Einen Dieb trifft Schande, den Doppelzüngigen Schimpf und Schmach. Verfehle dich weder im Großen noch im Kleinen und werde aus einem Freund kein Feind.

Eine sanfte Rede erwirbt sich viele Freunde, eine höfliche Zunge mehrt die Zahl der freundlich Grüßenden. Viele mögen mit dir in Frieden leben, aber dein Vertrauter sei nur einer von tausend. Erwirbst du dir einen Freund, so erwirb ihn durch die Probe und schenke ihm nicht zu schnell dein Vertrauen. Mancher ist nur der Zeit nach Freund und bleibt es nicht am Tag deiner Not. Mancher Freund wird zum Feind und deckt dann zu deiner Schande den Streit auf. Mancher Freund ist Tischgenosse, harrt aber nicht aus am Tag deiner Drangsal.

Ein treuer Freund ist unbezahlbar. Für seinen Wert gibt es keinen Preis. Ein treuer Freund ist Lebensbalsam. Die den Herrn fürchten, finden ihn. Wer den Herrn fürchtet, hält rechte Freundschaft; denn so wie er ist auch sein Freund.

Das Buch Jesus Sirach

https://gloria.tv/photo/42KUvJGWR6mJ1KGjceKFbZGDe
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5706 am: 11. September 2017, 06:40:04 »
Hl. Maternus, Bischof von Trier (?) und Köln

† nach 314

Maternus war der erste historisch gesicherte Bischof von Köln; er nahm an den Synoden von 313 in Rom und 314 in Arles teil.

 Nach späteren Legenden war er ein Schüler von Petrus, der ihn mit Eucharius und Valerius nach Gallien ausgesandt habe. Bei der Ankunft im Elsass soll Maternus vor Erschöpfung tot umgefallen sein, worauf Eucharius und Valerius mutlos umkehrten und nach Rom zurückkehrten; Petrus aber gab ihnen seinen Hirtenstab, sie kehrten ins Elsass zurück und erweckten den schon sechs Wochen im Grabe liegenden Maternus mit Hilfe des Stockes von Petrus wieder zum Leben, worauf Maternus nach Köln ging und dort die Gemeinde gegründet habe.

In der Schatzkammer des Kölner Domes wird der Wanderstock des Petrus aufbewahrt, mit dem Eucharius und Valerius Maternus vom Tod erweckt haben sollen. Tatsächlich ist der gedrechselte Elfenbeinknauf Teil eines spätantiken Konsularstabes, also kaiserliches Herrschaftszeichen; Teile der Fassung entstanden schon im 8. Jahrhundert.

Manche Quellen nennen Maternus auch als Bischof von Trier, wo er in den Bischofslisten als 3. Bischof nach Eucharius und Valerius verzeichnet wird, und von Tongern / Tongeren, wobei die Identität fraglich ist. Die Nennung Triers hat basiert auf der Legende, dass es nach Maternus' Tod unklar war, wo er bestattet werden sollte. Man legte den Leichnam daher in einen Kahn, der von alleine stromauf trieb und in Trier landete, was dann der Begräbnisort wurde.

Im Kölner Stadtteil Rodenkirchen gibt es eine Maternus-Kapelle. Auch in Bechen bei Köln gibt es eine Maternus-Kapelle, deren Geschichte Dr. K. Rainer Stahlke sorgfältig erforscht hat. Sie wurde erbaut, nachdem der Bechener Pastor Joachim Heußgen 1631 an der Pest gestorben war; nach Ende des dreißigjährigen Krieges wurde der Grundstein für diese St.-Maternus-Kapelle zu Ehren des Patrons bei ansteckenden Krankheiten gelegt. Das Fest des Maternus wurde in Bechen bis in die 1950-er Jahre jeweils an den drei Tagen vor Christi Himmelfahrt mit einer Prozession gefeiert.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5707 am: 11. September 2017, 06:43:44 »
Brief des Apostels Paulus an die Kolosser 1,24-29.2,1-3.

Brüder! Jetzt freue ich mich in den Leiden, die ich für euch ertrage. Für den Leib Christi, die Kirche, ergänze ich in meinem irdischen Leben das, was an den Leiden Christi noch fehlt.
Ich diene der Kirche durch das Amt, das Gott mir übertragen hat, damit ich euch das Wort Gottes in seiner Fülle verkündige,
jenes Geheimnis, das seit ewigen Zeiten und Generationen verborgen war. Jetzt wurde es seinen Heiligen offenbart;
Gott wollte ihnen zeigen, wie reich und herrlich dieses Geheimnis unter den Völkern ist: Christus ist unter euch, er ist die Hoffnung auf Herrlichkeit.
Ihn verkündigen wir; wir ermahnen jeden Menschen und belehren jeden mit aller Weisheit, um dadurch alle in der Gemeinschaft mit Christus vollkommen zu machen.
Dafür kämpfe ich unter vielen Mühen; denn seine Kraft wirkt mit großer Macht in mir.
Ihr sollt wissen, was für einen schweren Kampf ich für euch und für die Gläubigen in Laodizea zu bestehen habe, auch für alle anderen, die mich persönlich nie gesehen haben.
Dadurch sollen sie getröstet werden; sie sollen in Liebe zusammenhalten, um die tiefe und reiche Einsicht zu erlangen und das göttliche Geheimnis zu erkennen, das Christus ist.
In ihm sind alle Schätze der Weisheit und Erkenntnis verborgen.

Psalm 62(61),6-7.8-9.

Bei Gott allein kommt meine Seele zur Ruhe;
denn von ihm kommt meine Hoffnung.
Nur er ist mein Fels, meine Hilfe, meine Burg;
darum werde ich nicht wanken.

Bei Gott ist mein Heil, meine Ehre;
Gott ist mein schützender Fels, meine Zuflucht.
Vertrau ihm, Volk Gottes, zu jeder Zeit!
Schüttet euer Herz vor ihm aus!
Denn Gott ist unsere Zuflucht.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 6,6-11.

An einem anderen Sabbat ging Jesus in die Synagoge und lehrte. Dort saß ein Mann, dessen rechte Hand verdorrt war.
Die Schriftgelehrten und die Pharisäer gaben acht, ob er am Sabbat heilen werde; sie suchten nämlich einen Grund zur Anklage gegen ihn.
Er aber wusste, was sie im Sinn hatten, und sagte zu dem Mann mit der verdorrten Hand: Steh auf und stell dich in die Mitte! Der Mann stand auf und trat vor.
Dann sagte Jesus zu ihnen: Ich frage euch: Was ist am Sabbat erlaubt: Gutes zu tun oder Böses, ein Leben zu retten oder es zugrunde gehen zu lassen?
Und er sah sie alle der Reihe nach an und sagte dann zu dem Mann: Streck deine Hand aus! Er tat es, und seine Hand war wieder gesund.
Da wurden sie von sinnloser Wut erfüllt und berieten, was sie gegen Jesus unternehmen könnten.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5708 am: 11. September 2017, 06:49:24 »
Hl. Ambrosius (um 340-397), Bischof von Mailand und Kirchenlehrer

„Dort saß ein Mann, dessen rechte Hand verdorrt war“

So belebte der Herr jene Hand, die Adam ausstreckte, um die Früchte des verbotenen Baumes zu pflücken, mit der heilbringenden Kraft guter Werke: sie, die durch die Sünde verdorrt war, sollte durch gute Werke gesunden. Hierbei schalt Christus die Juden; denn diese verletzten infolge verkehrter Auslegungen die Gesetzesvorschriften, indem sie glaubten, man müsse am Sabbat auch von den guten Werken ausruhen, während das Gesetz in seiner damaligen Form nur die Gestaltung des Zukünftigen vorbildete, das doch bloß ein Ausruhen vom Bösen, nicht vom Guten in sich schloss […]     

Du hast die Worte des Herrn vernommen: „Strecke deine Hand aus!“ Ein gemeinsames Heilmittel für alle liegt hier vor. Auch du, der du eine gesunde Hand zu haben glaubst, hüte dich, dass nicht Habsucht, hüte dich, dass nicht Freveltat sie lähme! Strecke sie des öfteren aus! Strecke sie nach dem Armen aus, der dich anfleht! Strecke sie aus dem Nächsten zu helfen, einer Witwe Unterstützung zu gewähren, einem zu Unrecht Geschmähten dem Unrecht zu entreißen! Strecke sie aus zu Gott für deine Sünden! So streckt man die Hand aus, so wird sie geheilt.

Kommentar zum Lukasevangelium, V, 39−40 (vgl.: Bibliothek der Kirchenväter, 1. Reihe, Band 21, München 1915)
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5709 am: 11. September 2017, 06:58:41 »
Hl. Felix
Märtyrer
* in Ägypten
† um 302 in Zürich

Hl. Regula
Märtyrerin
† nach 302 in Turicum, dem heutigen Zürich in der Schweiz

Die Geschwister Felix und Regula gehörten der Thebäischen Legion des Mauritius an. Nach deren Vernichtung in Agaunum - dem heutigen St-Maurice - flohen sie der Überlieferung nach nach Zürich, wo sie mit Exuperantius als Leidensgefährten enthauptet wurden. Wie Dionysius und andere Märtyrer sollen sie ihr Haupt bis zu dem Ort getragen haben, an dem sie bestattet werden wollten.

Über der Stätte der Bestattung von Felix und Regula wurde das Züricher Großmünster erbaut. Der Steinblock ihrer Hinrichtung stand an der Limmat, deshalb errichtete man später an dieser Stelle die Wasserkirche, praktisch im Fluss. Lange Zeit wusste man auch von einer Quelle zu berichten, deren Wasser heilkräftig gewesen sein soll: es handelte sich vermutlich um Wasser, das bei hohem Wasserstand der Limmat durch die Mauern eindrang und dort eine Vertiefung im Boden füllte, da das Fundament der Kirche unter dem normalen Wasserspiegel lag.

Während der Reformation wurden die Reliquien in die Dorfkirche in Andermatt gebracht, ihre beiden Köpfe werden noch in der dortigen Pfarrkirche aufbewahrt. 1950, nach dem Bau der katholischen Kirche St. Felix und Regula in Zürich, fanden die übrigen Reliquien den Weg zurück in ihre Heimatstadt.

Der Brauch des Züricher Knabenschießen wurde an ihrem Gedenktag durchgeführt, heute am Wochenende davor oder danach.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5710 am: 11. September 2017, 20:06:04 »
Joseph Müller, Priester, Märtyrer

* 19. August 1894 in Salmünster in Hessen
† 11. September 1944 in Brandenburg an der Havel in Brandenburg

Joseph Müller war Pfarrer in Groß Düngen bei Hildesheim. Als großer Seelsorger und kritischer Mahner wurde er in der Zeit des Nationalsozialismuss ständig von der Gestapo beschattet, angefeindet und bespitzelt. Er wich jedoch nicht von seiner Linie ab.

Weil er einen politischen Witz weitererzählte, wurde er von den Nationalsozialisten verhaftet. Er weigerte sich, den Namen des ursprünglichen Witzeerzählers preiszugeben, deshalb wurde er auf dem Schaffott hingerichtet.

Aus der Haft schrieb er seinem Bischof: „Ich kann jetzt vorerst nicht mehr seelsorglich arbeiten, aber ich werde nun mit Christus den Weg gehen, der auch seelsorglich wertvoll ist, den des Leidens und des Betens. Noch kenne ich meinen Weg nicht, den Gott mich in Zukunft führen will, aber ganz gleich, wie und wo das sein wird, er wird keine Jammergestalt antreffen. Aber auch ich brauche vor allen Dingen den Beistand von oben. Er bleibt – und das weiß ich – mir nicht aus."
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5711 am: 11. September 2017, 20:09:36 »
Hl. Leudin (Bodon), Bischof von Toul

* um 625 in Le Bassigny in Frankreich
† 669 (oder 680)

Leudin (Bodon), Sohn des Fürsten Gondouin von der Mosel, im heutigen Gondrecourt-le-Château, Bruder von Salaberga (hl., 22.9.), war zunächst verheiratet. Nachdem seine Frau sich zu einem religiösen Leben in Laon entschlossen hatte, trat auch er in ein Kloster ein und wurde 664 vom Klerus zum 17. Bischof von Toul gewählt; seinen Besitz vermachte er den Armen und Kranken. Er gründete die Klöster Étival - das heutige Clairefontaine - und Bonmoutier - das heutige Val-et-Châtillon - im Elsass.
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La Salette 1846



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