Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4663213 mal)

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5752 am: 19. September 2017, 19:02:29 »
Erster Brief des Apostels Paulus an Timotheus 3,1-13.

Mein Sohn! Das Wort ist glaubwürdig: Wer das Amt eines Bischofs anstrebt, der strebt nach einer großen Aufgabe.
Deshalb soll der Bischof ein Mann ohne Tadel sein, nur einmal verheiratet, nüchtern, besonnen, von würdiger Haltung, gastfreundlich, fähig zu lehren;
er sei kein Trinker und kein gewalttätiger Mensch, sondern rücksichtsvoll; er sei nicht streitsüchtig und nicht geldgierig.
Er soll ein guter Familienvater sein und seine Kinder zu Gehorsam und allem Anstand erziehen.
Wer seinem eigenen Hauswesen nicht vorstehen kann, wie soll der für die Kirche Gottes sorgen?
Er darf kein Neubekehrter sein, sonst könnte er hochmütig werden und dem Gericht des Teufels verfallen.
Er muss auch bei den Außenstehenden einen guten Ruf haben, damit er nicht in üble Nachrede kommt und in die Falle des Teufels gerät.
Ebenso sollen die Diakone sein: achtbar, nicht doppelzüngig, nicht dem Wein ergeben und nicht gewinnsüchtig;
sie sollen mit reinem Gewissen am Geheimnis des Glaubens festhalten.
Auch sie soll man vorher prüfen, und nur wenn sie unbescholten sind, sollen sie ihren Dienst ausüben.
Ebenso sollen die Frauen ehrbar sein, nicht verleumderisch, sondern nüchtern und in allem zuverlässig.
Die Diakone sollen nur einmal verheiratet sein und ihren Kindern und ihrer Familie gut vorstehen.
Denn wer seinen Dienst gut versieht, erlangt einen hohen Rang und große Zuversicht im Glauben an Christus Jesus.

Psalm 101(100),1-2ab.2c-3.4-5ab.5cd-6.

Von Gnade und Recht will ich singen;
dir, o Herr, will ich spielen.
Ich will auf den Weg der Bewährten achten.
Wann kommst du zu mir?

Ich lebe in der Stille meines Hauses mit lauterem Herzen.
Ich richte mein Auge nicht auf Schändliches;
ich hasse es, Unrecht zu tun,
es soll nicht an mir haften.

Falschheit sei meinem Herzen fern;
ich will das Böse nicht kennen.
Wer den Nächsten heimlich verleumdet,
den bring' ich zum Schweigen.

Stolze Augen und hochmütige Herzen
kann ich nicht ertragen.
Meine Augen suchen die Treuen im Land;
sie sollen bei mir wohnen.
Wer auf rechten Wegen geht, der darf mir dienen.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 7,11-17.

In jener Zeit ging Jesus in eine Stadt namens Naïn; seine Jünger und eine große Menschenmenge folgten ihm.
Als er in die Nähe des Stadttors kam, trug man gerade einen Toten heraus. Es war der einzige Sohn seiner Mutter, einer Witwe. Und viele Leute aus der Stadt begleiteten sie.
Als der Herr die Frau sah, hatte er Mitleid mit ihr und sagte zu ihr: Weine nicht!
Dann ging er zu der Bahre hin und fasste sie an. Die Träger blieben stehen, und er sagte: Ich befehle dir, junger Mann: Steh auf!
Da richtete sich der Tote auf und begann zu sprechen, und Jesus gab ihn seiner Mutter zurück.
Alle wurden von Furcht ergriffen; sie priesen Gott und sagten: Ein großer Prophet ist unter uns aufgetreten: Gott hat sich seines Volkes angenommen.
Und die Kunde davon verbreitete sich überall in Judäa und im ganzen Gebiet ringsum.
« Letzte Änderung: 19. September 2017, 19:08:59 von Tina 13 »
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5753 am: 20. September 2017, 05:20:18 »
Argentinien, ein Land, in dem Maria besonders verehrt wird

Wie die restlichen lateinamerikanischen Staaten wurde auch Argentinien gleichzeitig mit der Bekehrung zum katholischen Glauben marianisch, seit dem 16. Jahrhundert. Die wichtigsten und größten Marienwallfahrtsorte sind: Unsere Liebe Frau von Luján im Osten, Unsere Liebe Frau del Valle im Norden und Unsere Liebe Frau von Itati an der Küste. Aber es gibt noch viele weitere Heiligtümer, denn die argentinischen Katholiken sind sehr marianisch und rufen Maria gerne als ihre Mutter an.
Viele argentinische Städte trägen den Namen Marias. Unter den wichtigsten Städten des Landes wollen wir hier die größte nennen: Buenos Aires, das 1535 gegründet wurde und dessen offizieller Name lautet: „Ciudad de la Santísima Trinidad y Puerto de Santa María de los Buenos Aires“, das heißt, „Stadt der heiligsten Dreifaltigkeit und Hafen der hl. Maria der guten Lüfte“. Auch Rosario, die zweitgrößte Stadt Argentiniens, trägt den Namen der Gottesmutter, nämlich „Maria vom Rosenkranz“ (Rosario), usw.
Die Marienverehrung ist dermaßen populär in Argentinien, dass sowohl offizielle Einrichtungen wie auch Familien die Mutter Jesu häufig zu ihrer Schutzpatronin erwählen, zum Beispiel die Marine, das Heer, die Luftwaffe und andere staatliche Behörden…
 
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5754 am: 20. September 2017, 05:42:04 »
Botschaft von der Heiligen Jungfrau Maria an ihre geliebte Tochter Maria des Lichts.

5. September 2017

Geliebte Kinder Meines Unbefleckten Herzens, Ich befinde Mich vor allen Meinen Kindern, um sie nach dem Willen Gottes zu geleiten. In diesen Zeiten lauert das Böse allerorten, doch seid ihr nicht gebührend bereit, dieser Macht des Bösen zu widerstehen und sie zurückzuweisen, da ihr euer eigenes Tun und Handeln nicht reflektiert.

Ich sehe, dass ihr euch nicht ändert, insbesondere in diesem unerwarteten und anhaltenden Auftreten des menschlichen Egos, voll großer Intelligenz, die aus den Gefühlen jedes Einzelnen in verschiedenen, unvorhergesehenen Lebenssituationen hervorgegangen ist.

Ihr seid immerzu Ungehorsam. Je intensiver Ich euch dazu auffordere, wachsam zu bleiben, desto ablehnender und aufsässiger reagiert ihr. Es ist das menschliche Ich, das sich den Befehlen verweigert und nach seinem freien Willen handeln möchte. Deshalb kommt ihr nicht voran.

Geliebte Kinder Meines Unbefleckten Herzens, ihr wisst sehr wohl, dass das Böse lauert, um euch zu zerstören und euch zu bösen und ungebührlichen Werken und Taten zu verleiten. Für Mein Herz ist es am leidvollsten, mitansehen zu müssen, dass ihr immer wiederkehrenden Gefühlsschwankungen und ständigen Sinneswandlungen unterworfen seid. So sehe Ich, wie ihr euch in der lauen, breiten Masse verliert.

Mein Sohn braucht weder Weise noch Gelehrte in seinen Reihen, sondern Männer und Frauen demütigen Herzens, die die Liebe Gottes im Herzen tragen und mit ihrem Nächsten teilen. Mein Sohn braucht aufrechte Kinder, keine Heuchler, sondern ehrliche, geradlinige und entschlossene Kinder, mit dem festen Vorsatz, sich fortwährend zu ändern. Ihr müsst Zeugnis geben. Wenn ihr nicht gebührend Zeugnis gebt, seid ihr Heuchler mit scheinbar weißer Weste.

Die Menschheit versinkt im Chaos und verschließt die Augen davor. Dies ist das Ergebnis der Sünden. Der Mensch lässt nicht von seinem Stolz ab, sondern glorifiziert sich im Gegenteil damit, die Demütigen zu unterdrücken. Der Teufel erfreut sich an der Pietätlosigkeit des Menschen und am Neid, an fehlender Barmherzigkeit, an Gleichgültigkeit und an der Armseligkeit des menschlichen Herzens.

Geliebte Kinder Meines Unbefleckten Herzens, wir haben euch den Weg aus der Finsternis gezeigt, doch als Reaktion auf den Wunsch des Himmels, gerettet zu werden, wagt ein jeder sich freiwillig immer weiter in die Finsternis hinein.

Euer Glaube kann nur dann wachsen, wenn ihr euer Innerstes entfaltet. Ich möchte aufrechte Kinder, die sich ihrer Not stellen, auf dass die Not sie nicht noch weiter ins Elend stürze.

Ihr könnt keine Geschöpfe des Glaubens sein, wenn ihr nicht gebührend bereit seid, euch innerlich zu wandeln. Ihr könnt keine echten Christen sein, wenn ihr nicht Meinem Sohne gleicht. Wer hält die andere Wange hin? Wer sieht seine eigenen Fehler, wer vergibt, wer vergisst, wer ...?

Meine Kinder, ihr müsst euch von Grund auf erneuern. Solange ihr dies nicht getan habt, könnt ihr euch nicht weiterentwickeln.

Kinder, die Naturgewalten breiten sich mit aller Macht auf Erden aus. Dies ist die Reaktion gegenüber denjenigen, die in die Natur eingegriffen haben und von ihr zurückgewiesen werden. Die Natur fordert den Menschen auf, erneut auf Gott zu schauen. Im Rahmen der Läuterung ist der Mensch weit davon entfernt, verantwortungsvoll zu handeln.

Geliebte Kinder Meines Unbefleckten Herzens, so viele glauben, angemessen zu Handeln, doch nur wenige sind demütig und erkennen, dass sie Sünder sind!

Wartet nicht länger ab, seid ehrlich zu euch selbst, seid euch der Zeiten bewusst, in denen ihr lebt, sowie der großen Intervention, mit der Satan versucht, die Herzen der Menschen zu beugen und die Klügsten um sich zu scharen, um die Gebote des ewigen Vaters anzufechten.

In diesem Moment müsst ihr in euch gehen, um nachzusinnen und Meinem Sohn näher zu kommen. Er erwartet euch, um euch aufzunehmen, doch muss ein jeder den großen Wandel im Innersten vollziehen, von dem Ich euch berichtet habe.

Betet, Kinder, betet für die Vereinigten Staaten. Die Natur geißelt die Erde und sie wird erschüttert.

Betet, Kinder, betet für Kolumbien. Dieses Land wird leiden, bis es geläutert ist. Die Natur wird es läutern. Ich bitte euch, dieses Land schnellstmöglichst Meinem Unbefleckten Herzen zu weihen.

Betet, Meine Kinder, betet für Argentinien. Dieses Land wird tragische Zeiten durchleben. Ich bitte euch, dieses Land schnellstmöglichst Meinem Unbefleckten Herzen zu weihen.

Betet, Meine Kinder, betet für Südkorea, auf dass das Böse durch Besonnenheit entwaffnet werde.

Die Vulkane werden die Menschen an dem einen oder anderen Ort wachrütteln. Dann werden sie nach ihrem Schöpfer rufen.

Geliebte Kinder Meines Unbefleckten Herzens, Unser Friedensengel wird euch Frieden schenken. Wer friedlich ist, wird Frieden ernten. Wer den Frieden ignoriert, wird es ungleich schwerer haben, diese Tugend zu entfalten. Ihr, die ihr diese Worte der Gottesmutter aus Liebe und Überzeugung lest, nicht aus Pflichtbewusstsein oder Spott, ihr Meine Kinder, sollt ehrlich zu euch selbst sein. Wie wollt ihr den Frieden erkennen, wenn ihr ihn nicht lebt, nicht praktiziert?

Unser Friedensengel wacht über der Erde. Ihr seid ihm nicht unbekannt. Unser Friedensengel vergießt Tränen aufgrund des Mangels an Engagement, Treue, Hingabe und Glauben im Volk Meines Sohnes.

Mein Sohn litt, leidet und wird leiden, für jeden von euch, doch wie sollen Meine Worte diejenigen bewegen, deren Herzen aus Stein sind? In jedem Fall werde Ich euch niemals im Stich lassen. Ich werde euch bis ins Fegefeuer begleiten, um euch zu helfen.

Wer Buße tut und reuigen Herzens zu Meinem Sohn kommen möchte, soll dies sofort tun und nicht länger warten. Mit jedem Moment eures Lebens werden die geistlichen Herausforderungen größer. Um euch inmitten der Brandungswellen über Wasser zu halten, möget ihr euren Glauben vermehren und euch an der Liebe Gottes erlaben.

Die Erde weicht zunehmend vom Kurs ab.

Diese Mutter möchte, dass alle gerettet werden, doch leider muss Ich feststellen, dass nicht alle gerettet werden wollen. Mein Sohn trauert um jeden einzelnen, doch verachten sie Ihn, während sie unter dem Einfluss des Bösen stehen.

Geliebte Kinder Meines Unbefleckten Herzens, Mein Herz hofft, dass ihr Mich Anruft. Mein Sohn hat Mich bestellt, um euch zu stärken und zu unterstützen. Denkt daran, dass Ich euch liebe und nie verlassen werde.

Nach der großen Läuterung der Menschheit wird Mein Sohn in Seinem zweiten Kommen wiederkehren und du, Sein treues Volk, wirst als Teil der Schöpfung zu Ihm kommen und der Heiligen Dreifaltigkeit alle Ehre und alle Herrlichkeit erweisen.

Ich liebe euch, Ich segne euch. Mutter Maria.

Ave Maria, voll Reinheit und ohne Sünde empfangen.
Ave Maria, voll Reinheit und ohne Sünde empfangen.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5755 am: 20. September 2017, 06:25:22 »
 ;tffhfdsds

Psalm 111(110),1-2.3-4.5-6.

Den Herrn will ich preisen von ganzem Herzen
im Kreis der Frommen, inmitten der Gemeinde.
Groß sind die Werke des Herrn,
kostbar allen, die sich an ihnen freuen.

Er waltet in Hoheit und Pracht,
seine Gerechtigkeit hat Bestand für immer.
Er hat ein Gedächtnis an seine Wunder gestiftet,
der Herr ist gnädig und barmherzig.

Er gibt denen Speise, die ihn fürchten,
an seinen Bund denkt er auf ewig.
Er hat seinem Volk seine machtvollen Taten kundgetan,
um ihm das Erbe der Völker zu geben.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5756 am: 20. September 2017, 06:42:44 »
Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 7,31-35.

In jener Zeit sprach Jesus zu der Menge: Mit wem soll ich also die Menschen dieser Generation vergleichen? Wem sind sie ähnlich?
Sie sind wie Kinder, die auf dem Marktplatz sitzen und einander zurufen: Wir haben für euch auf der Flöte gespielt, und ihr habt nicht getanzt; wir haben Klagelieder gesungen, und ihr habt nicht geweint.
Johannes der Täufer ist gekommen, er isst kein Brot und trinkt keinen Wein, und ihr sagt: Er ist von einem Dämon besessen.
Der Menschensohn ist gekommen, er isst und trinkt; darauf sagt ihr: Dieser Fresser und Säufer, dieser Freund der Zöllner und Sünder!
Und doch hat die Weisheit durch alle ihre Kinder recht bekommen.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5757 am: 20. September 2017, 21:26:40 »
Sel. Maria-Theresia vom heiligen Josef

Ordensgründerin

* 19. Juni 1855 in Sandow, heute Sądów in Polen
† 20. September 1939 in Sittard in den Niederlanden

Maria Tauscher war die Tochter eines evangelischen Superintendenten in Berlin. Im Alter von 33 Jahren konvertierte sie zur katholischen Kirche. 1891 eröffnete sie in Berlin ein Joseph geweihtes Heim für hilfsbedürftige Kinder, 1893 schlossen sich dieser Arbeit mehrere Frauen an, zusammen führten sie nun ein klösterliches Leben nach den Regeln der Karmeliterinnen im Sinne der Teresa von Ávila.

1899 wurde der Sitz der Gemeinschaft nach Sittard verlegt. 1904 wurde Rocca di Papa bei Rom der Sitz des Ordens, im selben Jahr erfolgte die päpstliche Anerkennung. Der Orden breitete sich in ganz Europa, ab 1912 auch in Amerika aus. 1920 wurde das Generalat wieder nach Sittard verlegt. Beim Tod der Gründerin waren mehr als 1000 Schwestern in 58 Klöstern tätig.

Am 13.05.2006 wurde sie seliggesprochen
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« Antwort #5758 am: 20. September 2017, 21:40:47 »
Hl. Eustachius, Märtyrer, Nothelfer

† 118 (?) in Rom

Die Legende berichtet von Eustachius, der vor seiner Bekehrung Placidus hieß, dass er Jäger und Heermeister einer Legion in Kleinasien unter Kaiser Trajan war. Eines Tages erschien ihm bei der Jagd auf einer Felskuppe ein Hirsch, der zwischen seinem Geweih den Gekreuzigten in großem Strahlenglanz trug. Er stürzte vom Pferd und hörte die Worte: "Warum verfolgst du mich? Ich bin Christus, der den Himmel und die Erde erschaffen hat, ich ließ das Licht aufgehen und teilte die Finsternis." Die Erscheinung wiederholte sich anschließend auch seiner Frau in der Nacht. Christus erschien Placidus ein zweites Mal, Placidus ließ sich nun mit seiner Frau Theopistia und den Söhnen Agapius und Theopistus taufen, dabei erhielt Placidus den Namen Eustachius.

Die Prüfung, die Christus ihm bei der zweiten Erscheinung vorausgesagt hatte, trat ein: Eine Seuche tötete alle Knechte und Mägde, alles Vieh und alle Rosse, Räuber überfielen das Haus, mit Frau und Kindern konnte Eustachius nur das nackte Leben retten. Sie bestiegen ein Schiff nach Ägypten, der Fährmann begehrte die Frau als Lohn, Eustachius verweigerte dies und wurde ins Meer gestürzt, aber er kam dennoch mit seinen Kindern an Land. Dort musste er einen Fluss überqueren; er brachte erst den einen Sohn hinüber, aber während er noch mitten im Fluss stand, um den anderen zu holen, schleppte ein Wolf den einen, ein Löwe den anderen davon. Bauern verjagten den Wolf, Hirten den Löwen, und sie nahmen die Knaben in ihre Dörfer mit, wo sie getrennt aufgezogen wurden. Eustachius kam in ein anderes Dorf, wo er sich als Knecht verdingen musste.

Kaiser Trajan, von Feinden bedrängt, vermisste seinen Feldherrn Placidus und ließ ihn in allen Landen suchen; nach 15 Jahren fanden ihn die Ritter und führten ihn mit großen Ehren zurück. Er musste nun neue Mannschaften werben, unerkannt kämpften seine Söhne im siegreichen Feldzug an seiner Seite. Bei der Rast erkannten sich die Söhne als Brüder; das geschah im Haus einer Witwe, die ihr Gespräch belauschte - sie war die Mutter, ging zum Heermeister und wurde von diesem als seine Frau erkannt. Alle kehrten zusammen nach Rom zurück.

Trajans Nachfolger, Kaiser Hadrian, nahm Eustachius und seine Familie mit einem großen Ehrenmahl in Empfang. Am nächsten Tag sollte eine Opferfeier für den Sieg stattfinden, aber Eustachius und die Seinen weigerten sich, teilzunehmen. Sie wurden einem Löwen vorgeworfen; der aber neigte sich vor ihnen. Da ließ der Kaiser sie in einen ehernen Stier stoßen, unter dem Feuer brannte. Darin gaben sie ihren Geist auf, aber ihre Leiber fand man nach drei Tagen unversehrt; Christen bestatteten sie an edler Stätte und bauten eine Kirche darüber.

Eustachius ruht in einem kostbaren Sarg in der nach ihm benannten Kirche in Rom, Reliquien sind auch in der nach ihm benannten Kirche in Paris.

Oft wird Eustachius mit Hubertus, dem Bischof von Lüttich, verwechselt, um den sich eine ähnliche Legende rankt. Eustachius gehört zu den 14 Nothelfern
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5759 am: 20. September 2017, 21:45:22 »

Hl. José Maria de Yermo y Parres, Priester, Ordensgründer

* 10. November 1851 in Jalmolonga in Mexiko
† 20. September 1904 in León in Mexiko

José Maria de Yermo y Parres wurde am 10. November  1851 in Jalmolonga in der Diözese Toluca  in Mexiko geboren. Im Jahre 1867 trat er in die Kongregation vom hl. Vinzenz (Vinzentiner) ein. Sein schlechter Gesundheitszustand war die Ursache, dass er nach erfolgreichem Studienabschluss in die Heimat zurückkehrte. Dort verließ er die Missionskongregation, empfing die Priesterweihe und wurde in die Diözese León inkardiniert. Bald genoss er hohes Ansehen als Mann des Gebetes und übernahm wichtige Aufgaben an der Kurie von Leòn.

Am 13. Dezember 1885 gründete er die Kongregation der »Dienerinnen des Heiligen Herzens Jesu und der Armen«. Bereits drei Jahre später eröffnete er das zweite Haus in Puebla de Los Angeles und errichtete 1893 in derselben Stadt das Institut von der christlichen Nächstenliebe. Getroffen von einer schweren Krankheit bereitete er sich mit Gelassenheit auf den Tod vor, so dass er die letzten Leiden mit bewundernswerter innerer Stärke ertrug. Er starb am 20. September 1904. Johannes Paul II. sprach den Mexikaner am 6. Mai 1990 selig und am 21. Mai 2000 heilig.

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La Salette 1846



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