Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4662393 mal)

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6096 am: 05. Dezember 2017, 04:51:02 »
Hl. Anno

Erzbischof von Köln, Reichskanzler

* um 1010 in Altsteußlingen bei Ehingen in Baden-Württemberg
† 4. Dezember 1075 in Siegburg in Nordrhein-Westfalen

Anno II. war 1056 - 1075 Erzbischof von Köln. Er stammte aus dem schwäbischen Land (aus Pfullingen), seine Ausbildung erhielt er in Bamberg. Als Erzbischof von Köln benützte er seinen Einfluss auf die Regierung des Reiches, um die Simonie (Kauf geistlicher Ämter) und die Habgier des Klerus zu bekämpfen. Er selbst lebte und starb in großer Armut. Er gründete mehrere Klöster, darunter die Abtei Siegburg, wo er auch begraben wurde.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6097 am: 05. Dezember 2017, 04:55:16 »
Buch Jesaja 11,1-10.

Doch aus dem Baumstumpf Isais wächst ein Reis hervor, ein junger Trieb aus seinen Wurzeln bringt Frucht.
Der Geist des Herrn lässt sich nieder auf ihm: der Geist der Weisheit und der Einsicht, der Geist des Rates und der Stärke, der Geist der Erkenntnis und der Gottesfurcht.
Er erfüllt ihn mit dem Geist der Gottesfurcht. Er richtet nicht nach dem Augenschein, und nicht nur nach dem Hörensagen entscheidet er,
sondern er richtet die Hilflosen gerecht und entscheidet für die Armen des Landes, wie es recht ist. Er schlägt den Gewalttätigen mit dem Stock seines Wortes und tötet den Schuldigen mit dem Hauch seines Mundes.
Gerechtigkeit ist der Gürtel um seine Hüften, Treue der Gürtel um seinen Leib.
Dann wohnt der Wolf beim Lamm, der Panther liegt beim Böcklein. Kalb und Löwe weiden zusammen, ein kleiner Knabe kann sie hüten.
Kuh und Bärin freunden sich an, ihre Jungen liegen beieinander. Der Löwe frisst Stroh wie das Rind.
Der Säugling spielt vor dem Schlupfloch der Natter, das Kind streckt seine Hand in die Höhle der Schlange.
Man tut nichts Böses mehr und begeht kein Verbrechen auf meinem ganzen heiligen Berg; denn das Land ist erfüllt von der Erkenntnis des Herrn, so wie das Meer mit Wasser gefüllt ist.
An jenem Tag wird es der Spross aus der Wurzel Isais sein, der dasteht als Zeichen für die Nationen; die Völker suchen ihn auf; sein Wohnsitz ist prächtig.

Psalm 72(71),1-2.7-8.12-13.17.

Verleih dein Richteramt, o Gott, dem König,
dem Königssohn gib dein gerechtes Walten!
Er regiere dein Volk in Gerechtigkeit
und deine Armen durch rechtes Urteil.

Die Gerechtigkeit blühe auf in seinen Tagen
und großer Friede, bis der Mond nicht mehr da ist.
Er herrsche von Meer zu Meer,
vom Strom bis an die Enden der Erde.

Denn er rettet den Gebeugten, der um Hilfe schreit,
den Armen und den, der keinen Helfer hat.
Er erbarmt sich des Gebeugten und Schwachen,
er rettet das Leben der Armen.

Sein Name soll ewig bestehen;
solange die Sonne bleibt, sprosse sein Name.
Glücklich preisen sollen ihn alle Völker
und in ihm sich segnen.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 10,21-24.

In dieser Stunde rief Jesus, vom Heiligen Geist erfüllt, voll Freude aus: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du all das den Weisen und Klugen verborgen, den Unmündigen aber offenbart hast. Ja, Vater, so hat es dir gefallen.
Mir ist von meinem Vater alles übergeben worden; niemand weiß, wer der Sohn ist, nur der Vater, und niemand weiß, wer der Vater ist, nur der Sohn und der, dem es der Sohn offenbaren will.
Jesus wandte sich an die Jünger und sagte zu ihnen allein: Selig sind die, deren Augen sehen, was ihr seht.
Ich sage euch: Viele Propheten und Könige wollten sehen, was ihr seht, und haben es nicht gesehen, und wollten hören, was ihr hört, und haben es nicht gehört.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6098 am: 05. Dezember 2017, 05:09:03 »
Sel. Guerricus von Igny (um 1080-1157), Zisterzienserabt

„Viele Propheten und Könige wollten sehen, was ihr seht“

Komm, o Herr, „hilf mir, so ist mir geholfen“ (Jer 17,14). Komm: „Lass dein Angesicht leuchten und wir sind gerettet!“ (Ps 80(79),4). Auf dich haben wir gehofft; „sei unsere Rettung zur Zeit der Not!“ (Jes 33,2). Deshalb gingen die Propheten und die Gerechten Christus in einem solchen Verlangen und einem solchen Liebesüberschwang entgegen, auf dass sie mit eigenen Augen – wenn das möglich gewesen wäre – das sehen könnten, was sie bereits im Geist geschaut hatten. Darum sagt der Herr seinen Jüngern: „Selig sind die Augen, die sehen, was ihr seht. Denn ich sage euch: Viele Propheten und Könige wollten sehen, was ihr seht, und haben es nicht gesehen“. Auch „euer Vater Abraham jubelte, weil er meinen Tag sehen sollte. Er sah ihn“ – zwar im Totenreich – „und freute sich“ (vgl. Joh 8,56).

Hier gibt es einiges, das uns erröten lassen müsste, wegen der Lauheit und der Härte unserer Herzen, nämlich wenn wir nicht in geistlicher Freude das Fest der Geburt Christi erwarten, das uns bald zu schauen verheißen ist, so es Gott gefällt. In der Tat scheint die Heilige Schrift zu verlangen, dass unsere Freude so groß werde, dass unser Geist sich über uns selbst erhebt und darauf brennt, Christus zu begegnen, von solchem Verlangen bewegt, das keinen Aufschub duldet, und sich bemüht, das zu schauen, was noch kommen soll.

2. Predigt im Advent
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6099 am: 05. Dezember 2017, 06:31:00 »
Die Jungfrau Maria, angekündigt von der Sibylle von Cumae

Zu Marias Lebzeiten war die Zukunftserwartung der Römer unter Umständen auch von dem großen Orakel bestimmt, das von Vergil in der 3. Ekloge seiner „Bucolica“ wiedergegeben wird:
„Hier die letzten Zeiten, wie sie das Orakel der Sybille von Cumae geschildert hat: die lange Reihe der Jahrhunderte beginnt von neuem. Hier die Jungfrau und das Reich von Saturn. Hier kommt vom Himmel eine neue Rasse herab. Ein neugeborenes Kind unter der Herrschaft des Kaisers Augustus wird die Generation aus Eisen auslöschen und auf der ganzen Welt eine Generation aus Gold hervorbringen.“
Die Jungfrau Maria, aus der Gottes Sohn hervorgehen sollte, kannte dieses Orakel sicher nicht, aber Jesus, der unter der Herrschaft von Kaiser Augustus geboren wurde, hat in der Tat das Eisen der Unterdrückung gewandelt in die Liebe, die das Gold symbolisiert.
Vittorio Messori

In „Hypothèses sur Jésus“ (Hypothesen zu Jesus),  Mame, 1978, S.90

Übersetzung aus dem Französischen
« Letzte Änderung: 05. Dezember 2017, 06:31:37 von Tina 13 »
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6100 am: 05. Dezember 2017, 19:57:50 »
„Ich habe euch die Propheten gesandt. Dann sandte Ich Meinem geliebten Sohn, den Ich opferte, um euch zu retten, und dann sandte Ich weitere Boten — alles hat wenig genutzt.
Wenige Seelen sahen sich überhaupt solche Botschaften von den Propheten an oder akzeptierten die Zeichen, welche die Selige Mutter Meines geliebten Sohns der Welt gegeben hat.
Fühlt Meinen Heiligen Geist in eure Seele eindringen, Kinder, da Er sich sehr schnell über die Erde ausbreitet.
Ich ziehe Meine Kinder in jedem Teil der Welt aus ihrer geistigen Finsternis.“
(Aus 528. Gott der Vater: Nur wenn Ich zufrieden bin, werde Ich vor den Augen der Welt die höchst spektakulären Wunder hinterlassen.
Dienstag, 21. August 2012, 18:00 Uhr)
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6101 am: 06. Dezember 2017, 06:50:07 »
Wenn Maria die Herzen umwandelt

Ganz gleich ob sie aus der Umgebung kommen oder aus weit entfernten Ländern, der Aufenthalt in Medjugorje bewirkt in vielen Pilgern eine geistliche Wandlung.
So können wir bezeugen, dass zum Beispiel Gemeindemitglieder, die vorher sagten,  Gebetszeiten von einer halben Stunden seien ihnen zu lang, jetzt nach vier Stunden Gebet nicht merken, wie die Zeit vergeht. Es gibt Momente, wo der Priester vom Altar aus die Gläubigen auffordert nach Hause zu gehen, aber viele bleiben um zu beten. Dafür sind wir Zeugen.
Die Gläubigen sagen jetzt auch, dass man in ihren Dörfern keine Flüche mehr hört. Die Jungen und die Alten sind sich der Sünden ihres vergangenen Lebens bewusst geworden, das sich nun ganz und gar geändert hat. Sie geben uns ein berührendes Beispiel und ein Zeugnis von einer tiefgreifenden Wandlung!
Am letzten Weihnachtstag weinte ein Dorfbewohner, weil seine Kinder nicht mehr zur Christmette gehen wollten. Heute halten sich seine Kinder jeden Sonntag und sogar jeden Abend nahe beim Altar auf, versunken in tiefem Gebet und echter Frömmigkeit.

Nasa Ognjista, XI, 10 (78), Duvno,
 Dezember 1981, S.13-14.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6102 am: 06. Dezember 2017, 06:52:35 »
Hl. Nikolaus von Myra

 6. Dezember: Gedenktag des hl. Bischofs Nikolaus von Myra (*zwischen 270 und 286 in Patara; +6. Dezember 350).

Der hl. Nikolaus von Myra ist einer der populärsten Heiligen in der Ost- und Westkirche. Er wirkte in der 1. Hälfte des 4. Jhdts. als Bischof von Myra in der byzantinischen Region Lykien, damals Teil des Römischen, später des Byzantinischen Reiches. Sein Name bedeutet im Griechischen "Sieg(reich)er des Volkes".

Über das Leben des hl. Nikolaus gibt es nur wenige belegte Tatsachen. Myra in Lykien, heute Demre, ist ein kleiner Ort etwa 100 km südwestlich von Antalya in der heutigen Türkei. Im 4. Jhdt. war dieser Ort Bischofssitz. Quellen über Nikolaus' Leben stammen zum Beispiel von Andreas von Kreta (um 700) und von einem Mönch namens Johannes aus dem Studitenkloster in Konstantinopel, das im 5. Jhdt. gegründet wurde.

Nach übereinstimmenden Überlieferungen wurde Nikolaus zwischen 270 und 286 in Patara geboren. Er sei mit 19 Jahren von seinem Onkel, ebenfalls mit Namen Nikolaus und Bischof von Myra, zum Priester geweiht worden und sei dann Abt des Klosters Sion in der Nähe von Myra gewesen. Während der Christenverfolgung 310 soll er gefangen genommen und gefoltert worden sein. Als Sohn reicher Eltern soll er sein ererbtes Vermögen unter den Armen verteilt haben (was auch von den besser bezeugten Bischöfen des 4. Jhdts., Ambrosius von Mailand und Basilius von Caesarea, berichtet wird und dort als historische Tatsache gilt). Im Falle des hl. Nikolaus ranken sich darum verschiedene Legenden.

Andreas von Kreta und Johannes vom Studitenkloster berichten, Nikolaus habe am Konzil von Nizäa teilgenommen und habe dort seinen Widersacher Arius geohrfeigt. Deshalb sei er zuerst verhaftet, gegen Ende des Konzils aber rehabilitiert worden; wobei Nikolaus nicht in der Unterzeichner-Liste von Nizäa steht, die allerdings nur unvollständig überliefert ist. Andererseits gehört Bischof Theognis laut Andreas von Kreta zu den historisch belegten Unterzeichnern des Konzils, welcher Bischof Nikolaus von Myra von der katholischen Sichtweite des Konzils von Nizäa überzeugt haben soll.

Nach der Evakuierung der Stadt Myra und vor ihrer Eroberung durch seldschukische Truppen 1087 raubten süditalienische Kaufleute die Gebeine aus der Grabstätte des Heiligen, indem sie den Sarkophag aufbrachen und die Reliquien ins heimatliche Bari überführten. So werden die Gebeine heute noch in der extra hierfür erbauten Basilika von San Nicola aufgebahrt. Es ist auch bekannt, dass die Stadt nach wie vor jedes Jahr zu Ehren des Heiligen vom 7. bis 9. Mai, dem vermutlichen Tag der Ankunft der Schiffe, ein großes Fest feiert, indem die Statue des hl. Nikolaus im Zuge einer Prozession von der Basilika bis zum Hafen getragen wird - begleitet von über 400 Personen in historischen Kostümen.

Die türkische Nikolaus-Stiftung fordert übrigens bis heute die Reliquien des hl. Nikolaus von Bari zurück.

Der hl. Nikolaus von Myra gilt als Schutzpatron der Kinder, woraus sich unser heutiges Brauchtum ableitet. Zudem ist er der Schutzpatron von Völkern wie Russen, Kroaten und Serben sowie der Gegend von Süditalien und Lothringen. Er ist auch der Schutzheilige der Kaufmannschaft, von Seefahrern, Binnenschiffern, Rechtsanwälten, Apothekern, Bäckern, Getreidehändlern, Dreschern, Pfandleihern, Schneidern, Fuhrleuten, Schülern, Studenten, Pilgern und Reisenden, Liebenden und Gebärenden, Alten, Ministranten, Gefängniswärtern und Gefangenen.

Tagesgebet: Gott, du Spender alles Guten, hilf uns auf die Fürsprache des hl. Nikolaus in aller Not und steh uns bei in jeder Gefahr. Gib uns ein großmütiges Herz, damit wir anderen schenken, was wir empfangen und somit den Weg des Heiles gehen. Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Herrn. Amen.
« Letzte Änderung: 07. Dezember 2017, 06:46:22 von Tina 13 »
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« Antwort #6103 am: 06. Dezember 2017, 20:37:02 »
Buch Jesaja 25,6-10a.

An jenem Tag wird der Herr der Heere auf diesem Berg - dem Zion - für alle Völker ein Festmahl geben mit den feinsten Speisen, ein Gelage mit erlesenen Weinen, mit den besten und feinsten Speisen, mit besten, erlesenen Weinen.
Er zerreißt auf diesem Berg die Hülle, die alle Nationen verhüllt, und die Decke, die alle Völker bedeckt.
Er beseitigt den Tod für immer. Gott, der Herr, wischt die Tränen ab von jedem Gesicht. Auf der ganzen Erde nimmt er von seinem Volk die Schande hinweg. Ja, der Herr hat gesprochen.
An jenem Tag wird man sagen: Seht, das ist unser Gott, auf ihn haben wir unsere Hoffnung gesetzt, er wird uns retten. Das ist der Herr, auf ihn setzen wir unsere Hoffnung. Wir wollen jubeln und uns freuen über seine rettende Tat.
Ja, die Hand des Herrn ruht auf diesem Berg.

Psalm 23(22),1-3.4.5.6.

Der Herr ist mein Hirte, nichts wird mir fehlen.
Er lässt mich lagern auf grünen Auen
und führt mich zum Ruheplatz am Wasser.
Er stillt mein Verlangen;
er leitet mich auf rechten Pfaden, treu seinem Namen.

Muss ich auch wandern in finsterer Schlucht,
ich fürchte kein Unheil;
denn du bist bei mir,
dein Stock und dein Stab geben mir Zuversicht.

Du deckst mir den Tisch
vor den Augen meiner Feinde.
Du salbst mein Haupt mit Öl,
du füllst mir reichlich den Becher.

Lauter Güte und Huld
werden mir folgen mein Leben lang,
und im Haus des Herrn
darf ich wohnen für lange Zeit.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 15,29-37.

Jesus zog weiter und kam an den See von Galiläa. Er stieg auf einen Berg und setzte sich.
Da kamen viele Menschen und brachten Lahme, Krüppel, Blinde, Stumme und viele andere Kranke zu ihm; sie legten sie vor ihn hin, und er heilte sie.
Als die Menschen sahen, dass Stumme plötzlich redeten, Krüppel gesund wurden, Lahme gehen und Blinde sehen konnten, waren sie erstaunt und priesen den Gott Israels.
Jesus rief seine Jünger zu sich und sagte: Ich habe Mitleid mit diesen Menschen; sie sind schon drei Tage bei mir und haben nichts mehr zu essen. Ich will sie nicht hungrig wegschicken, sonst brechen sie unterwegs zusammen.
Da sagten die Jünger zu ihm: Wo sollen wir in dieser unbewohnten Gegend so viel Brot hernehmen, um so viele Menschen satt zu machen?
Jesus sagte zu ihnen: Wie viele Brote habt ihr? Sie antworteten: Sieben, und noch ein paar Fische.
Da forderte er die Leute auf, sich auf den Boden zu setzen.
Und er nahm die sieben Brote und die Fische, sprach das Dankgebet, brach die Brote und gab sie den Jüngern, und die Jünger verteilten sie an die Leute.
Und alle aßen und wurden satt. Dann sammelte man die übriggebliebenen Brotstücke ein, sieben Körbe voll.


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La Salette 1846



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