Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4662263 mal)

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6168 am: 24. Dezember 2017, 14:00:43 »
Hl. Paula Elisabeth Cerioli

Ordensgründerin

* 16. Januar 1816 in Soncino bei Bergamo in Italien
† 24. Dezember 1865 in Comonte, dem heutigen Stadtteil von Bergamo in Ital

Costanza Cerioli stammte aus einem piemontesischen Adelsgeschlecht. Sie erhielt eine gute humanistische Ausbildung, wurde aber mit 19 Jahren gegen ihren Willen mit einem Grafen verheiratet, der sehr viel älter war als sie. Mit 38 Jahren, nach dem Tod ihres Mannes und ihrer drei Söhne, verschenkte sie den Großteil ihres Vermögens an die Armen, mit dem verbliebenen Rest gründete sie in Comonte den Orden der Schwestern von der Heiligen Familie (Suore della Santa Famiglia) zur Erziehung von Waisenkindern und Kindern armer Bauern; sie wurde die erste Oberin und nahm den Ordensnamen Paula Elisabeth an. 1863 gründete sie den Orden der Brüder von der Heiligen Familie ( Pretie Fratelli della Sacra Famiglia) in Bergamo. 1901 wurden ihre Orden vom Papst anerkannt. Später wurden beide Orden zusammengeführt zur Kongregation der Heiligen Familie von Bergamo (Congregazione della Sacra Famiglia di Bergamo). 

Der Orden arbeitet vorwiegend in Ländlichen Gebieten in Italien, der Schweiz, Brasilien und Mosambik.

Paula Elisabeth Cerioli wurde 1950 von Papst Pius XII. selig- und 2004 von Papst Johannes Paul II. heiliggesprochen.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6169 am: 24. Dezember 2017, 21:00:12 »

Zweites Buch Samuel 7,1-5.8b-12.14a.16.

In jenen Tagen als König David in seinem Haus wohnte und der Herr ihm Ruhe vor allen seinen Feinden ringsum verschafft hatte,
sagte er zu dem Propheten Natan: Ich wohne in einem Haus aus Zedernholz, die Lade Gottes aber wohnt in einem Zelt.
Natan antwortete dem König: Geh nur und tu alles, was du im Sinn hast; denn der Herr ist mit dir.
Aber in jener Nacht erging das Wort des Herrn an Natan:
Geh zu meinem Knecht David, und sag zu ihm: So spricht der Herr: Du willst mir ein Haus bauen, damit ich darin wohne?
Ich habe dich von der Weide und von der Herde weggeholt, damit du Fürst über mein Volk Israel wirst,
und ich bin überall mit dir gewesen, wohin du auch gegangen bist. Ich habe alle deine Feinde vor deinen Augen vernichtet, und ich will dir einen großen Namen machen, der dem Namen der Großen auf der Erde gleich ist.
Ich will meinem Volk Israel einen Platz zuweisen und es einpflanzen, damit es an seinem Ort sicher wohnen kann und sich nicht mehr ängstigen muss und schlechte Menschen es nicht mehr unterdrücken wie früher
und auch von dem Tag an, an dem ich Richter in meinem Volk Israel eingesetzt habe. Ich verschaffe dir Ruhe vor allen deinen Feinden. Nun verkündet dir der Herr, dass der Herr dir ein Haus bauen wird.
Wenn deine Tage erfüllt sind und du dich zu deinen Vätern legst, werde ich deinen leiblichen Sohn als deinen Nachfolger einsetzen und seinem Königtum Bestand verleihen.
Ich will für ihn Vater sein, und er wird für mich Sohn sein.
Dein Haus und dein Königtum sollen durch mich auf ewig bestehen bleiben; dein Thron soll auf ewig Bestand haben.

Psalm 89(88),2-3.20a.4-5.27.29.

Von den Taten deiner Huld, Herr, will ich ewig singen,
bis zum fernsten Geschlecht laut deine Treue verkünden.
Denn ich bekenne: Deine Huld besteht für immer und ewig;
deine Treue steht fest im Himmel.

Einst hast du in einer Vision zu deinen Frommen gesprochen:
«Ich habe einen Bund geschlossen mit meinem Erwählten
und David, meinem Knecht, geschworen:
Deinem Haus gebe ich auf ewig Bestand,
und von Geschlecht zu Geschlecht richte ich deinen Thron auf.»

Er wird zu mir rufen: Mein Vater bist du,
mein Gott, der Fels meines Heiles.
Auf ewig werde ich ihm meine Huld bewahren,
mein Bund mit ihm bleibt allzeit bestehen.

Brief des Apostels Paulus an die Römer 16,25-27.

Ehre sei dem, der die Macht hat, euch Kraft zu geben - gemäß meinem Evangelium und der Botschaft von Jesus Christus, gemäß der Offenbarung jenes Geheimnisses, das seit ewigen Zeiten unausgesprochen war,
jetzt aber nach dem Willen des ewigen Gottes offenbart und durch prophetische Schriften kundgemacht wurde, um alle Heiden zum Gehorsam des Glaubens zu führen.
Ihm, dem einen, weisen Gott, sei Ehre durch Jesus Christus in alle Ewigkeit! Amen.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 1,26-38.

In jener Zeit wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazaret
zu einer Jungfrau gesandt. Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt, der aus dem Haus David stammte. Der Name der Jungfrau war Maria.
Der Engel trat bei ihr ein und sagte: Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir.
Sie erschrak über die Anrede und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe.
Da sagte der Engel zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden.
Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären: dem sollst du den Namen Jesus geben.
Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben.
Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen, und seine Herrschaft wird kein Ende haben.
Maria sagte zu dem Engel: Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne?
Der Engel antwortete ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden.
Auch Elisabeth, deine Verwandte, hat noch in ihrem Alter einen Sohn empfangen; obwohl sie als unfruchtbar galt, ist sie jetzt schon im sechsten Monat.
Denn für Gott ist nichts unmöglich.
Da sagte Maria: Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast. Danach verließ sie der Engel.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6170 am: 25. Dezember 2017, 05:20:27 »

Hochfest der Geburt des Herrn - Weihnachten

„Ein Licht strahlt heute über uns auf, denn geboren ist uns der Herr. Und er wird wunderbarer Gott, Friedensfürst, Vater der kommenden Zeiten genannt. Seine Herrschaft wird ohne Ende sein.“

Nach der Zeit des Advent und den Wochen der Vorbereitung auf das Weihnachtsfest durch geistliche Anstrengungen steht das Geburtsfest des Erlösers ganz im Zeichen des überirdischen Lichts: Die Geburt des Mensch gewordenen Gottes geschieht in das Unheil der Welt hinein. Während kein Tag vergeht, an dem nicht Menschen gemordet, geschändet, gequält und gedemütigt werden oder in Armut sterben, wird Gott im Fleisch geboren. Und der wunderbare Gott, der der Friedensfürst und Herr der Zeiten ist, kommt zur Welt, ohne dass die Welt den Atem anhält. Zur Zeit des Kaisers Augustus war es so; heute ist es immer noch so. Anders als das Fest der Auferstehung, das an ein konkretes geschichtliches Datum gebunden ist, feiert die Kirche die Geburt des Herrn deshalb an einem von ihr gewählten Tag.

Der 25. Dezember war von Kaiser Aurelian (270-275) zum Geburtstag des „sol invictus“, des „unbesiegten Sonnengotts“ bestimmt worden und die Germanen feierten an diesem Tag das Mittwinterfest. Der Kampf der Finsternis gegen das Licht, bei dem die Sonne doch den Sieg davonträgt, ist ein passendes Bild für das Ereignis der Menschwerdung Gottes: Deshalb hat sich ab dem Jahr 354 das Geburtsfest Christi an diesem Datum von Rom aus verbreiten können. Neben dem älteren Weihnachtsfest der Theophanie, der Erscheinung des Herrn und seiner Taufe, war damit ein neues großes Herrenfest der Kirche entstanden.

Die Unscheinbarkeit der Geburt des Erlösers, die weithin unbeachtet und unter erbärmlichen Bedingungen geschieht, findet in der liturgischen Feier ihren Widerhall, da ihre Texte und Hymnen wie eine feierliche Bestätigung der Ereignisse von Bethlehem klingen. Christus, der Erlöser und das Licht der Welt, verschenkt sich an den Menschen, wird „den Menschen gleich“ (vgl. Phil 2,7), um durch sein Kommen die Welt und die Menschen zu erlösen. Gleichzeitig erfüllen sich die Prophezeiungen des Alten Bundes, die auf den Messias hinweisen. Dass der königliche Erlöser des auserwählten Volkes unter erniedrigenden Umständen zur Welt kommt, bleibt ein unumstößliches Zeichen. Von Anfang an handelt Gott wie jemand, den weder berechnende Logik noch Herkommen interessieren. Seine Geburt „aus der Jungfrau Maria“ und als kleines Kind klingt wie die Bestätigung der Worte des Propheten Jesaja: „Du, Herr, schenkst große Freude. Man freut sich in deiner Nähe… Denn ein Kind ist uns geboren. Die Herrschaft liegt auf seiner Schulter…“ (vgl. Jes 9,2.5). Bis heute verstört Gott die Welt, weil er nicht nach menschlichen Maßstäben misst, sondern viel schwerere Dinge einfordern darf als Blut und Opferfleisch: die demütige Hingabe eines jeden Menschen, dem Vorbild Jesu folgend.

Von hier aus ist es nur ein kleiner Gedankenschritt zum alten Brauch, sich in der Weihnachtszeit zu beschenken. Er hat sich aus unterschiedlichen Traditionssträngen entwickelt, die sich vom Nikolaustag (6. Dezember) und vom Epiphaniefest (6. Januar) nach Weihnachten verlagert haben. Als unser Geschenk erwartet der neugeborene Gott und Mensch, seiner eigenen demütigen Lebenssituation entsprechend, allerdings eher „einen zerknirschten Geist“, unser „zerbrochenes und zerschlagenes Herz“ als Gabe, die Gott gefällt (vgl. Ps 50/51,19). Und ein solches Herz kann unmöglich vorbeigehen an der Not der Mitmenschen, deren Fleisch Gott annimmt.

Es gibt den schönen Volksglauben, dass in den zwölf Nächten von Weihnachten bis zum Fest der Erscheinung des Herrn die Tiere, unvernünftige Kreaturen, mit menschlicher Stimme sprechen können. Vielleicht steckt eine viel tieferer Wahrheit hinter dieser Geschichte, als auf den ersten Blick ersichtlich: Gott ist Mensch geworden. Und keine Macht der Welt oder der Unterwelt kann die Schöpfung daran hindern, das zu verkünden. Bleibt die Frage, ob der Mensch ein Herz hat, das diese Sprache verstehen kann.
« Letzte Änderung: 25. Dezember 2017, 05:21:15 von Tina 13 »
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6171 am: 25. Dezember 2017, 05:36:35 »
Buch Jesaja 52,7-10.

Wie willkommen sind auf den Bergen die Schritte des Freudenboten, der Frieden ankündigt, der eine frohe Botschaft bringt und Rettung verheißt, der zu Zion sagt: Dein Gott ist König.
Horch, deine Wächter erheben die Stimme, sie beginnen alle zu jubeln. Denn sie sehen mit eigenen Augen, wie der Herr nach Zion zurückkehrt.
Brecht in Jubel aus, jauchzt alle zusammen, ihr Trümmer Jerusalems! Denn der Herr tröstet sein Volk, er erlöst Jerusalem.
Der Herr macht seinen heiligen Arm frei vor den Augen aller Völker. Alle Enden der Erde sehen das Heil unseres Gottes.

Psalm 98(97),1.2-3ab.3cd-4.5-6.

Singet dem Herrn ein neues Lied;
denn er hat wunderbare Taten vollbracht!
Er hat mit seiner Rechten geholfen
und mit seinem heiligen Arm.

Der Herr hat sein Heil bekannt gemacht
und sein gerechtes Wirken enthüllt vor den Augen der Völker.
Er dachte an seine Huld
und an seine Treue zum Hause Israel.

Alle Enden der Erde
sahen das Heil unsres Gottes.
Jauchzt vor dem Herrn, alle Länder der Erde,
freut euch, jubelt und singt!

Spielt dem Herrn auf der Harfe,
auf der Harfe zu lautem Gesang!
Zum Schall der Trompeten und Hörner
jauchzt vor dem Herrn, dem König!

Brief an die Hebräer 1,1-6.

Viele Male und auf vielerlei Weise hat Gott einst zu den Vätern gesprochen durch die Propheten;
in dieser Endzeit aber hat er zu uns gesprochen durch den Sohn, den er zum Erben des Alls eingesetzt und durch den er auch die Welt erschaffen hat;
er ist der Abglanz seiner Herrlichkeit und das Abbild seines Wesens; er trägt das All durch sein machtvolles Wort, hat die Reinigung von den Sünden bewirkt und sich dann zur Rechten der Majestät in der Höhe gesetzt;
er ist um so viel erhabener geworden als die Engel, wie der Name, den er geerbt hat, ihren Namen überragt.
Denn zu welchem Engel hat er jemals gesagt: Mein Sohn bist du, heute habe ich dich gezeugt, und weiter: Ich will für ihn Vater sein, und er wird für mich Sohn sein?
Wenn er aber den Erstgeborenen wieder in die Welt einführt, sagt er: Alle Engel Gottes sollen sich vor ihm niederwerfen.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 1,1-18.

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.
Im Anfang war es bei Gott.
Alles ist durch das Wort geworden, und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist.
In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.
Und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst.
Es trat ein Mensch auf, der von Gott gesandt war; sein Name war Johannes.
Er kam als Zeuge, um Zeugnis abzulegen für das Licht, damit alle durch ihn zum Glauben kommen.
Er war nicht selbst das Licht, er sollte nur Zeugnis ablegen für das Licht.
Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt.
Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht.
Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf.
Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, allen, die an seinen Namen glauben,
die nicht aus dem Blut, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind.
Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt, und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit.
Johannes legte Zeugnis für ihn ab und rief: Dieser war es, über den ich gesagt habe: Er, der nach mir kommt, ist mir voraus, weil er vor mir war.
Aus seiner Fülle haben wir alle empfangen, Gnade über Gnade.
Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben, die Gnade und die Wahrheit kamen durch Jesus Christus.
Niemand hat Gott je gesehen. Der Einzige, der Gott ist und am Herzen des Vaters ruht, er hat Kunde gebracht.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6172 am: 25. Dezember 2017, 05:41:04 »
Pius XII., Papst von 1939-1958

Und das Wort ist Fleisch geworden

Uns aber hat der eingeborene Sohn Gottes schon vor Grundlegung der Welt mit seiner anfanglosen, unendlichen Erkenntnis und seiner ewigen Liebe umfangen. Und um diese seine Liebe auf eine ganz augenscheinliche und wunderbare Weise zu offenbaren, erhob Er unsere Menschennatur zu persönlicher Einigung mit sich selbst, so dass, wie Maximus von Turin mit schlichter Einfachheit bemerkt, „in Christus unser eigenes Fleisch uns liebt“ (Serm. XXIX: Migne, P.L. LVII, 594).

Jene liebevolle Erkenntnis aber, womit uns der göttliche Erlöser vom ersten Augenblick seiner Menschwerdung an entgegenkam, übertrifft alles menschliche Bemühen und Begreifen. Denn vermöge jener seligen Gottschau, deren Er sich sogleich nach der Empfängnis im Schoße der Gottesmutter erfreute, sind Ihm alle Glieder seines mystischen Leibes unablässig und jeden Augenblick gegenwärtig und umfängt Er sie alle mit seiner heilbringenden Liebe.

O wunderbare Herablassung der göttlichen Güte zu uns; o unbegreifliche Tiefe einer Liebe ohne Grenzen! In der Krippe, am Kreuz, in der ewigen Glorie des Vaters hat Christus immerdar alle Glieder der Kirche vor Augen und im Herzen, mit weit größerer Klarheit und Liebe als eine Mutter ihr Kind auf dem Schoße, als ein jeder sich selbst kennt und liebt.

Enzyklika „Mystici Corporis Christi“ (trad. © Libreria Editrice Vaticana)
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6173 am: 25. Dezember 2017, 17:09:59 »
Gott hat ihn Maria geschenkt, damit die Welt ihn aus ihrer Hand erhalte

Die Welt war nicht würdig, sagt der hl. Augustinus, den Sohn Gottes unmittelbar aus den Händen des Vaters zu empfangen; Gott der Vater hat ihn Maria geschenkt, damit die Welt ihn aus ihrer Hand erhalte. Gott, der Heilige Geist, hat Jesus Christus in Maria gebildet, aber erst, nachdem er durch einen der ersten Diener seines Hofes ihre Zustimmung eingeholt hatte.
Gott der Vater hat Maria teilnehmen lassen an seiner Fruchtbarkeit, soweit ein Geschöpf dessen fähig ist, um sie in den Stand zu setzen, seinen Sohn zu gebären und alle Glieder seines mystischen Leibes in sich zu bilden.
Gott der Sohn stieg in ihren jungfräulichen Schoß hinab als neuer Adam in das irdische Paradies, um in ihr sein Wohlgefallen zu finden und seine geheimen Wunder der Gnade zu wirken. Als menschgewordener Gott fand er seine Freiheit darin, sich in ihrem Schoß zu verbergen. Seine Macht wollte er dadurch leuchten lassen, dass er sich von dieser bescheidenen Jungfrau tragen und pflegen ließ. Seine und seines Vaters Ehre fand er darin, seine Herrlichkeit vor allen Kreaturen hienieden zu verbergen, um sie Maria allein zu offenbaren. (…) Maria ist es, die unseren Erlöser genährt, gepflegt, aufgezogen und für uns geopfert hat.
Hl. Ludwig Maria Grignion von Monfort

Abhandlung von der Wahren Andacht zur allerseligsten Jungfrau Maria, Kap. I, § 16, 17, 18
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6174 am: 26. Dezember 2017, 05:00:25 »
Genauso wie damals in der Schlacht vor Lepanto werdet ihr auch heute mit Mir diesen Sieg erringen.

Der Rosenkranz

Meine geliebten Kinder, heute möchte Ich euch nochmals lehren, diesen Rosenkranz immer wieder in die Hand zu nehmen. Lasst die Perlen durch eure Hände gleiten, denn sie führen euch zum Licht. Wie oft ist es dunkel um euch herum, aber dort, wo ihr den Rosenkranz erhebt, werden auch eure Herzen hell erleuchtet. Der Himmlische Vater und Ich freuen sich über jeden Rosenkranz, den ihr betet. Ich bringe diese Rosenkränze dem Himmlischen Vater dar.

Meine geliebten Kinder, Meine Rosenkranzbeter, Ich darf euch formen auf diesem Weg. Ich darf euch alle Tugenden lehren, die Ich während Meines ganzen Erdenlebens geübt habe. Ihr seid mit der Erbsünde behaftet. Ich als reinste und unbefleckte Jungfrau und Gottesmutter Maria werde euch zur Reinheit führen, zur Reinheit eures Herzens. Ich bin nicht nur die Mutter der Schönen Liebe, sondern auch die Reinheit. Die Reinheit wird in eure Herzen eindringen, dass nichts Böses euch bedrängen kann, denn der Böse geht um wie ein brüllender Löwe in dieser Zeit. Alles möchte er noch verschlingen. Auch ihr seid versuchbar. Immer wieder sende Ich euch die Engel hinab, damit sie euch beschützen vor dem Bösen, damit sie eure Herzen erleuchten, damit ihr tiefer eindringen könnt in das Mysterium Jesu Christi, Meines Sohnes. (7. Oktober 2008)

Die stärkste Macht gegen den Bösen bleibt der Rosenkranz. (9. November 2008)

Ich liebe euch und möchte euch alle in die ewige Seligkeit hinein führen. Eure Herzen müssen brennen vor Liebe, ja, brennen. Die Liebesflammen sollt ihr entzünden. Betet recht oft den Liebesflammenrosenkranz, der zur Rettung der Welt da sein soll. Meine Mutter hebt ihn gerade hoch. (16. November 2008)

Hört auf Meine Himmlische Mutter! Bleibt in der tiefen Demut! Geht oft zu Ihrem vor Liebe brennenden Herzen. Darum waren diese Liebesflammen an den Advent-Kerzen heute so hell erleuchtet, weil ihr zu wenig den Liebesflammen-Rosenkranz betet. Die Himmlische Mutter hat es euch gesagt und ihn euch auch gelehrt. Sie hat diesen Liebesflammen-Rosenkranz in Gestratz in Ihrer Hand erhoben und hat euch darum gebeten. Ihr könnt damit viele Seelen retten, wenn ihr drei von diesen Rosenkränzen am Tag betet. Tief und inniglich muss euer Herz zur Liebesflamme entzündet werden, ansonsten könnt ihr nicht in der Heiligkeit bestehen und seid dann nicht bereit, die Seelen, die Ich euch zuführe, zu retten. (7. Dezember 2008)

Kommt zu Unseren Vereinten Herzen, die vor Liebe brennen, denn sie sollen eure Herzen zur Liebesflamme entzünden. Betet zur Rettung der Menschheit oft den Liebesflammen-Rosenkranz. Wunder der Bekehrung werdet ihr erleben, besonders in eurer Familie. Dann wird keine Mutlosigkeit euch umgeben. (13. Februar 2009)

Der Rosenkranz, Meine Kinder, ist so wichtig. Er ist die Leiter zum Himmel. Viele Menschen wissen nicht, was er bedeutet und was er für eine Kraft beinhaltet. Immer wieder weise Ich als Himmlische Mutter auf diesen Rosenkranz hin. In dieser heutigen Zeit ist das Beten des Rosenkranzes ganz besonders wichtig und wertvoll. Viele Menschen vergessen dies vor lauter Arbeit. Doch irgendwann findet ihr, Meine geliebten Gläubigen, doch dazu, wenigstens ein Gesätzlein vom Rosenkranz zu beten. Viele Menschen, ja, viele Priester warten auf euer Gebet, um umkehren zu können und viele Mütter warten auf euer Gebet, denn ihre Entscheidung hängt auch davon ab. (15. Juli 2009)

Haltet den Rosenkranz fest in der Hand in dieser Zeit. Er wird euch stärken und den anderen den Himmel erflehen. Er ist die Leiter zum Himmel. Mein Sohn Jesus Christus hat Mir dieses an die Hand gegeben, um euch zu bitten, viele Rosenkränze zu beten für die, die nicht glauben können. Sie werden durch diese Himmelsleiter erlöst, und sie erkennen ihre Schuld vor Gott. Viele finden zu einer guten reuigen Beichte durch euer Gebet. Viele Priester werden noch bekehrt. (13. September 2009)

Geliebte kleine Schar, Meine geliebten Marienkinder, heute feiert ihr das Fest des Rosenkranzes. Es ist der 7. Oktober 2009 – ein bedeutender Tag wieder für euch, Meine Geliebten, die ihr den Weg nach Golgotha beschreitet. Ich, als Mutter, habe euch diesen Rosenkranz an die Hand gegeben. Ihr betet ihn schon sehr lange und auch alle Meine Marienkinder.

Ja, Meine Geliebten, auch heute steht ihr im Kampf. Genauso wie damals in der Schlacht vor Lepanto werdet ihr auch heute mit Mir diesen Sieg erringen. Wie ihr wisst, könnt ihr mit dem Rosenkranz alles erreichen. Nehmt ihn weiterhin in die Hand. Es gibt viele Variationen, Meine Geliebten. Ich möchte einige aufzählen: Den Lichtreichen Rosenkranz, den Liebesflammenrosenkranz, den Rosenkranz der Heiligen Eucharistie (Manduria), den Wundenrosenkranz, den Rosenkranz des Heiligen Antlitzes, den Immakulatarosenkranz, den Barmherzigkeitsrosenkranz, den Tränenrosenkranz, den Heilig-Geist-Rosenkranz, den Pater-Pio-Rosenkranz, den Rosenkranz für das ungeborene Leben und den Vergebungsrosenkranz.

Es gibt noch viele mehr. Alle Rosenkränze, die Ich aufgezählt habe, sind für euch wichtig. Danken möchte Ich euch, Meine Kinder, dass ihr so fleißig diese Rosenkränze täglich betet. Es ist für die ganze Welt wichtig, besonders für die heutige Kirche. Mit dem Rosenkranz könntet ihr alles erreichen, wenn noch mehr ihn beten würden. Es haben sich bereits viele Gebetsgruppen gebildet, die den Rosenkranz an die erste Stelle setzen. Ihr betet auch täglich den Priesterrosenkranz, Meine Geliebten, vor dem Heiligen Opfermahl. (Anmerkung: Marianischer Heilig-Geist-Rosenkranz für unseren Heiligen Vater, die Kardinäle, Bischöfe und Priester; Botschaft vom 2. August 2009.)

Ja, noch mit auf den Weg geben möchte Ich euch, dass auch ihr mit dem Rosenkranz den Erlöserweg geht. Es ist wichtig für euch, Meine Geliebten, dass ihr den Kreuzweg beständig weitergeht. (7. Oktober 2009)

Meine geliebten Gläubigen, betet auch, wenn ihr euch einschließt, vor dieser Heiligen Opfermesse um 9.30 Uhr den heiligen Rosenkranz. Er ist ganz wichtig in dieser Zeit, denn er ist die Leiter zum Himmel für euch. (2. Februar 2010)

Betet den Rosenkranz ganz besonders in den schwierigsten Zeiten! Nehmt ihn zur Hand! Er wird alles lösen, denn Ich bin auch die Knotenlöserin. (7. Oktober 2010) (Anne, Sühneseele)
 
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« Antwort #6175 am: 26. Dezember 2017, 13:48:52 »
Der kleine Engel Lukas (Weihnachtsgeschichte)
                     
Damals, als ein Engel verkündete, dass Jesus geboren sei, herrschte im Himmel große Aufregung. Alle Engelschöre wollten dem Jesuskind huldigen und ihm ein Halleluja singen. Lukas ein kleiner Engel, war aber zutiefst besorgt, denn auch er wollte am Lobgesang teilnehmen, aber seine Stimme klang seit jeher wie eingetrocknete Ölschmiere. Daher hatte Lukas auch schlechte Laune, obwohl es genug Grund zur Freude gab.
„Ich muss üben, üben, üben!“, entschloss er sich dann blitzschnell.
Er räusperte sich, holte tief Luft und dann kam auch schon das erste krächzende Halleluja über seine Lippen. „Halleluja! Halleluja! Halleluja!“ Seine Enttäuschung war groß, aber er versuchte es immer wieder, bis plötzlich ein anderer, davon genervter Engel ihn bei seinem Übungsgesang unterbrach.
„Lukas! Das ist ja nicht zum Aushalten. Dein Rabengekrächze geht einem ja durch Mark und Bein!“
„Aber ich muss doch üben! Ich will doch dem Jesuskind mit meinem Gesang eine Freude machen!“, antwortete Lukas beleidigt.
„Aber so geht das nicht!“, und der Engel zog ihn am Ärmel zu sich heran und flüsterte ihm ins Ohr. „Soll ich dir was verraten?“
Lukas nickte nur.
„Besorge dir etwas Mandelöl und gib es dann in wenig Wasser. Damit gurgle dreimal kräftig auf. Das wirkt Wunder!“
So wie der Engel gesagt hatte, tat Lukas es auch. Voller Hoffnung setzte er danach seine Gesangsprobe fort. Aber seine Stimme klang immer noch wie ein verrostetes Reibeisen.
„Es hat nichts geholfen!“, sagte er mit weinerlicher Stimme!

„Was soll ich nur tun?“
Wieder ein anderer Engel hatte Lukas schon eine Zeit lang beobachtet. Auch er wollte Lukas einen gut gemeinten Rat geben.
„Du musst heiße Milch mit viel süßem Bienenhonig und acht Tropfen Pfirsich Öl trinken. Davon wird deine Stimme einen sanften lieblichen Klang erhalten!“
Lukas tat wieder, was ihm der Engel geraten hatte. Er trank einen Becher, zwei Becher, drei Becher… sechs Becher Milch mit Honig und Pfirsich Öl, in der Hoffnung, seine Stimme würde danach klingen wie feinste Geigenmusik. Aber nichts! Auch dieses Mal war alle Mühe umsonst gewesen, seine Stimme klang weiterhin alt und müde. Lukas war sehr, sehr traurig, denn die anderen Engel machten sich schon auf den Weg nach Bethlehem. Er wollte doch auch dem Heiland seine Ehre erweisen. Auf dem Weg zum Stall kam aber ein dritter Engel bei Lukas vorbei und sah ihn zerknirscht nach Bethlehem blicken.
„Lukas! Was ist los! Kommst du nicht mit?“
„Ich kann nicht! Mein scheußlicher Gesang würde den “Heiland der Welt“ nur verärgern!“
„Was redest du da für einen Unsinn! Auch meine Stimme gehört nicht zu den Besten, aber das Kind in der Krippe wird es spüren, dass mein Gesang von Herzen kommt! Also komm jetzt, bevor es zu spät ist!“ Lukas hatte keine Zeit mehr für lange Überlegungen, denn der Engel zog ihn einfach mit zum Stall nach Bethlehem.
Der Engelschor sang und im Himmel und auf Erden ertönte das größte dankende Halleluja aller Zeiten.
Als Engel Lukas das Kind in der Krippe liegen sah, klang auch sein Lied für ihn wunderschön.

von Anneliese Kranzberger
« Letzte Änderung: 26. Dezember 2017, 13:51:03 von Tina 13 »
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La Salette 1846



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