Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4660943 mal)

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6568 am: 05. April 2018, 05:45:28 »
Apostelgeschichte 3,11-26.

Petrus und Johannes hatten im Tempel einen Gelähmten geheilt. Da er sich Petrus und Johannes anschloss, lief das ganze Volk bei ihnen in der sogenannten Halle Salomos zusammen, außer sich vor Staunen.
Als Petrus das sah, wandte er sich an das Volk: Israeliten, was wundert ihr euch darüber? Was starrt ihr uns an, als hätten wir aus eigener Kraft oder Frömmigkeit bewirkt, dass dieser gehen kann?
Der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, der Gott unserer Väter, hat seinen Knecht Jesus verherrlicht, den ihr verraten und vor Pilatus verleugnet habt, obwohl dieser entschieden hatte, ihn freizulassen.
Ihr aber habt den Heiligen und Gerechten verleugnet und die Freilassung eines Mörders gefordert.
Den Urheber des Lebens habt ihr getötet, aber Gott hat ihn von den Toten auferweckt. Dafür sind wir Zeugen.
Und weil er an seinen Namen geglaubt hat, hat dieser Name den Mann hier, den ihr seht und kennt, zu Kräften gebracht; der Glaube, der durch ihn kommt, hat ihm vor euer aller Augen die volle Gesundheit geschenkt.
Nun, Brüder, ich weiß, ihr habt aus Unwissenheit gehandelt, ebenso wie eure Führer.
Gott aber hat auf diese Weise erfüllt, was er durch den Mund aller Propheten im voraus verkündigt hat: dass sein Messias leiden werde.
Also kehrt um, und tut Buße, damit eure Sünden getilgt werden.
und der Herr Zeiten des Aufatmens kommen lässt und Jesus sendet als den für euch bestimmten Messias.
Ihn muss freilich der Himmel aufnehmen bis zu den Zeiten der Wiederherstellung von allem, die Gott von jeher durch den Mund seiner heiligen Propheten verkündet hat.
Mose hat gesagt: Einen Propheten wie mich wird euch der Herr, euer Gott, aus euren Brüdern erwecken. Auf ihn sollt ihr hören in allem, was er zu euch sagt.
Jeder, der auf jenen Propheten nicht hört, wird aus dem Volk ausgemerzt werden.
Und auch alle Propheten von Samuel an und alle, die später auftraten, haben diese Tage angekündigt.
Ihr seid die Söhne der Propheten und des Bundes, den Gott mit euren Vätern geschlossen hat, als er zu Abraham sagte: Durch deinen Nachkommen sollen alle Geschlechter der Erde Segen erlangen.
Für euch zuerst hat Gott seinen Knecht erweckt und gesandt, damit er euch segnet und jeden von seiner Bosheit abbringt.

Psalm 8,2.5.6-7.8-9.

Herr, unser Herrscher,
wie gewaltig ist dein Name auf der ganzen Erde;
über den Himmel breitest du deine Hoheit aus.
Was ist der Mensch, dass du an ihn denkst,
des Menschen Kind, dass du dich seiner annimmst?

Du hast ihn nur wenig geringer gemacht als Gott,
hast ihn mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt.
Du hast ihn als Herrscher eingesetzt über das Werk deiner Hände,
hast ihm alles zu Füßen gelegt.

All die Schafe, Ziegen und Rinder
und auch die wilden Tiere,
die Vögel des Himmels und die Fische im Meer,
alles, was auf den Pfaden der Meere dahinzieht.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 24,35-48.

Die beiden Jünger, die von Emmaus zurückgekehrt waren, erzählten den Elf und den anderen Jüngern, was sie unterwegs erlebt und wie sie Jesus erkannt hatten, als er das Brot brach.
Während sie noch darüber redeten, trat er selbst in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch!
Sie erschraken und hatten große Angst, denn sie meinten, einen Geist zu sehen.
Da sagte er zu ihnen: Was seid ihr so bestürzt? Warum lasst ihr in eurem Herzen solche Zweifel aufkommen?
Seht meine Hände und meine Füße an: Ich bin es selbst. Fasst mich doch an, und begreift: Kein Geist hat Fleisch und Knochen, wie ihr es bei mir seht.
Bei diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und Füße.
Sie staunten, konnten es aber vor Freude immer noch nicht glauben. Da sagte er zu ihnen: Habt ihr etwas zu essen hier?
Sie gaben ihm ein Stück gebratenen Fisch;
er nahm es und aß es vor ihren Augen.
Dann sprach er zu ihnen: Das sind die Worte, die ich zu euch gesagt habe, als ich noch bei euch war: Alles muss in Erfüllung gehen, was im Gesetz des Mose, bei den Propheten und in den Psalmen über mich gesagt ist.
Darauf öffnete er ihnen die Augen für das Verständnis der Schrift.
Er sagte zu ihnen: So steht es in der Schrift: Der Messias wird leiden und am dritten Tag von den Toten auferstehen,
und in seinem Namen wird man allen Völkern, angefangen in Jerusalem, verkünden, sie sollen umkehren, damit ihre Sünden vergeben werden.
Ihr seid Zeugen dafür.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6569 am: 06. April 2018, 06:30:38 »
Eine höchst marianische Reise

Die Bedeutung der Jungfrau Maria im Denken des Hl. Vaters hat Wurzeln, die tief mit dem religiösen Leben in Lateinamerika verbunden sind, dem Kontinent, von dem er selbst stammt. Die Marienwallfahrtsorte sind dort wichtig und ziehen regelmäßig große Scharen von Gläubigen an. Sie sind wirkliche Zentren der Spiritualität, durch die es gelungen ist, den Glauben in Lateinamerika aufrecht zu erhalten angesichts der Schwierigkeiten einer sich entwickelnden Gesellschaft, aber auch angesichts der Angriffe von außen durch proselytische Bestrebungen.
In diesen Koordinaten bewegte sich die sechste Reise von Papst Franziskus in zwei lateinamerikanische Länder, Chile und Peru (vom 15. bis 21. Januar 2018) – nach Brasilien, Kuba, Ecuador, Bolivien, Mexiko und Kolumbien – die reich an marianischen Bezugspunkten war.
In Peru erinnerte der Papst daran, dass das Beten zur Muttergottes auch ein Denken an die Mütter und Großmütter ist, die wahren „Antriebskräfte“ der Familien und der ganzen Nation. Er bekräftigte, dass die Mütter und Großmütter ein „Bollwerk“ im Schoß jeder Gesellschaft darstellen.
In Chile krönte der Papst bei seiner ersten Messe auf chilenischem Boden im Park O’Higgins „Unsere Liebe Frau vom Berge Karmel“ zur Mutter und Königin von Chile.

Aleteia
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6570 am: 06. April 2018, 06:33:29 »
Die Jungfrau Maria, das Ideal der Frau

Im vollen Bewusstsein der Würde, die der Frau innewohnt und in Anerkennung ihrer Gleichwertigkeit mit dem Mann, die sie in den Augen Gottes hat, bot die Kirche den Frauen einen Schutzraum, den die Gesellschaft ihnen nicht in dem Maße bieten konnte. Seit den Anfängen des Christentums stützte sich die Kirche auf die Frau bei der Weitergabe des Glaubens. Frauen waren im Umfeld Christi ganz präsent, sie spielten beim Aufbau der ersten christlichen Gemeinden eine herausragende Rolle, wenngleich diese anders war als die der Apostel Jesu.
Im Gegensatz zu einer sich hartnäckig haltenden Legende, hat die mittelalterliche Kirche die Frau weder unterdrückt noch gelehrt, sie sei geringer als der Mann. Im Mittelalter nahmen die Frauen einen herausragenden Platz unter den großen Vorbildern für ein heiliges Lebens ein.  Weit davon entfernt frauenfeindlich zu sein, räumte die Kirche des Mittelalters den Frauen eine Freiheit ein, die sie zuvor nicht hatten und die sie danach zum Teil wieder verloren. Die mittelalterliche Kirche suchte durch zahlreiche Mittel, die Frauen zu beschützen, besonders durch die Förderung der monogamen und unauflöslichen Ehe.
In der Renaissance erfolgte mit der Rückkehr des römischen Rechts, das Frauen zum Nachteil gereicht, eine Verhärtung der bürgerlichen und religiösen Institutionen im Hinblick auf die Frau. Mit der Revolution bekamen die Frauen keine politische Existenz und der ‚Code Civil‘ (1804) verstärkte die Autorität des Vaters der Familie und sein Besitzrecht zum Schaden der Frau.
Auch wenn es gelungen war, die Frauen auf eine Position der Unterlegenheit zu verweisen, behielten sie in der Kirche eine besondere Stellung, zum Beispiel als Gründerinnen neuer Formen von Spiritualität. Die Kirche hörte nicht auf, an die einzigartige Rolle der Frau in der biblischen und christlichen Tradition zu erinnern. Die letzten Päpste haben dem Sein und der Berufung der Frau auf neuartige Weise Beachtung geschenkt.
Aubrée David-Chapy

Dozentin für Geschichte und Forschungsbeauftragte für moderne Geschichte an der Universität Paris-IV Sorbonne, Spezialistin für Geschichte der Frauen
« Letzte Änderung: 06. April 2018, 06:45:13 von Tina 13 »
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6571 am: 06. April 2018, 06:46:51 »
Sel. John Henry Newman (1801-1890), Theologe und Kardinal, Gründer der Oratorianergemeinschaft in England

PPS vol. 8, Nr. 2

„Es ist der Herr!“

Wir tun uns schwer, die große und erhabene Wahrheit zu begreifen, dass Christus immer noch in gewisser Weise mit uns unterwegs ist, und dass er mit seiner Hand, mit seinem Blick oder seiner Stimme Zeichen gibt, ihm zu folgen. Wir begreifen nicht, dass dieser Ruf Christi etwas ist, das sich jeden Tag ereignet, heute genauso wie damals. Wir sind der Ansicht, dass dies zwar auf die Zeit der Apostel zutrifft, doch nicht mehr für uns heutzutage, und so bemühen wir uns nicht darum, hellhörig zu sein für diesen Ruf. Wir haben keinen Blick mehr dafür, den Meister zu wahrzunehmen – und unterscheiden uns dadurch diametral von dem Jünger, den Jesus liebte, der Christus auch dann erkannte, als die anderen ihn nicht wahrnahmen. Doch er war wirklich anwesend, und stand am Ufer, damals, nach seiner Auferstehung, als er befahl, die Netze auszuwerfen; damals sagte der Jünger, den Jesus liebte, zu Petrus: „Es ist der Herr!“

Was ich damit sagen will ist, dass gläubige Menschen ab und zu Wahrheiten begegnen, die sie vorher noch nicht wahrgenommen hatten, und die ihrer Aufmerksamkeit bislang entgangen waren. Urplötzlich aber stehen diese vor ihnen wie ein unmissverständlicher Anspruch. Dabei handelt es sich um Wahrheiten, die uns in die Pflicht nehmen, die zu Geboten werden, die Gehorsam verlangen. Auf diese und andere Weisen ruft uns Christus heute. In diesem Vorgang ist nichts Geheimnisvolles oder Außergewöhnliches. Er [Christus] wirkt mittels unserer natürlichen Fähigkeiten und nach Maßgabe unserer eigenen Lebensumstände.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6572 am: 06. April 2018, 06:59:14 »
Apostelgeschichte 4,1-12.

Petrus und Johannes hatten im Tempel einen Gelähmten geheilt. Während sie zum Volk redeten, traten die Priester, der Tempelhauptmann und die Sadduzäer zu ihnen.
Sie waren aufgebracht, weil die Apostel das Volk lehrten und in Jesus die Auferstehung von den Toten verkündeten.
Sie nahmen sie fest und hielten sie bis zum nächsten Morgen in Haft. Es war nämlich schon Abend.
Viele aber, die das Wort gehört hatten, wurden gläubig; und die Zahl der Männer stieg auf etwa fünftausend.
Am anderen Morgen versammelten sich ihre Führer sowie die Ältesten und die Schriftgelehrten in Jerusalem,
dazu Hannas, der Hohepriester, Kajaphas, Johannes, Alexander und alle, die aus dem Geschlecht der Hohenpriester stammten.
Sie stellten die beiden in die Mitte und fragten sie: Mit welcher Kraft oder in wessen Namen habt ihr das getan?
Da sagte Petrus zu ihnen, erfüllt vom Heiligen Geist: Ihr Führer des Volkes und ihr Ältesten!
Wenn wir heute wegen einer guten Tat an einem kranken Menschen darüber vernommen werden, durch wen er geheilt worden ist,
so sollt ihr alle und das ganze Volk Israel wissen: im Namen Jesu Christi, des Nazoräers, den ihr gekreuzigt habt und den Gott von den Toten auferweckt hat. Durch ihn steht dieser Mann gesund vor euch.
Er - Jesus - ist der Stein, der von euch Bauleuten verworfen wurde, der aber zum Eckstein geworden ist.
Und in keinem anderen ist das Heil zu finden. Denn es ist uns Menschen kein anderer Name unter dem Himmel gegeben, durch den wir gerettet werden sollen.

Psalm 118(117),1.4.22-23.24.26-27a.

Danket dem Herrn, denn er ist gütig,
denn seine Huld währt ewig.
So sollen alle sagen, die den Herrn fürchten und ehren:
Denn seine Huld währt ewig.

Der Stein, den die Bauleute verworfen haben,
er ist zum Eckstein geworden.
Das hat der Herr vollbracht,
vor unseren Augen geschah dieses Wunder.

Dies ist der Tag, den der Herr gemacht hat;
wir wollen jubeln und uns an ihm freuen.
Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn.
Wir segnen euch, vom Haus des Herrn her.
Gott, der Herr, erleuchte uns.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 21,1-14.

In jener Zeit offenbarte sich Jesus den Jüngern noch einmal. Es war am See von Tiberias, und er offenbarte sich in folgender Weise.
Simon Petrus, Thomas, genannt Didymus - Zwilling-, Natanaël aus Kana in Galiläa, die Söhne des Zebedäus und zwei andere von seinen Jüngern waren zusammen.
Simon Petrus sagte zu ihnen: Ich gehe fischen. Sie sagten zu ihm: Wir kommen auch mit. Sie gingen hinaus und stiegen in das Boot. Aber in dieser Nacht fingen sie nichts.
Als es schon Morgen wurde, stand Jesus am Ufer. Doch die Jünger wussten nicht, dass es Jesus war.
Jesus sagte zu ihnen: Meine Kinder, habt ihr nicht etwas zu essen? Sie antworteten ihm: Nein.
Er aber sagte zu ihnen: Werft das Netz auf der rechten Seite des Bootes aus, und ihr werdet etwas fangen. Sie warfen das Netz aus und konnten es nicht wieder einholen, so voller Fische war es.
Da sagte der Jünger, den Jesus liebte, zu Petrus: Es ist der Herr! Als Simon Petrus hörte, dass es der Herr sei, gürtete er sich das Obergewand um, weil er nackt war, und sprang in den See.
Dann kamen die anderen Jünger mit dem Boot - sie waren nämlich nicht weit vom Land entfernt, nur etwa zweihundert Ellen - und zogen das Netz mit den Fischen hinter sich her.
Als sie an Land gingen, sahen sie am Boden ein Kohlenfeuer und darauf Fisch und Brot.
Jesus sagte zu ihnen: Bringt von den Fischen, die ihr gerade gefangen habt.
Da ging Simon Petrus und zog das Netz an Land. Es war mit hundertdreiundfünfzig großen Fischen gefüllt, und obwohl es so viele waren, zerriss das Netz nicht.
Jesus sagte zu ihnen: Kommt her und esst! Keiner von den Jüngern wagte ihn zu fragen: Wer bist du? Denn sie wussten, dass es der Herr war.
Jesus trat heran, nahm das Brot und gab es ihnen, ebenso den Fisch.
Dies war schon das dritte Mal, dass Jesus sich den Jüngern offenbarte, seit er von den Toten auferstanden war.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6573 am: 07. April 2018, 15:19:21 »
Apostelgeschichte 4,13-21.

Als sie den Freimut des Petrus und des Johannes sahen und merkten, dass es ungelehrte und einfache Leute waren, wunderten sie sich. Sie erkannten sie als Jünger Jesu,
sahen aber auch, dass der Geheilte bei ihnen stand; so konnten sie nichts dagegen sagen.
Sie befahlen ihnen, den Hohen Rat zu verlassen; dann berieten sie miteinander
und sagten: Was sollen wir mit diesen Leuten anfangen? Dass offensichtlich ein Wunder durch sie geschehen ist, ist allen Einwohnern von Jerusalem bekannt; wir können es nicht abstreiten.
Damit aber die Sache nicht weiter im Volk verbreitet wird, wollen wir ihnen bei Strafe verbieten, je wieder in diesem Namen zu irgendeinem Menschen zu sprechen.
Und sie riefen sie herein und verboten ihnen, jemals wieder im Namen Jesu zu predigen und zu lehren.
Doch Petrus und Johannes antworteten ihnen: Ob es vor Gott recht ist, mehr auf euch zu hören als auf Gott, das entscheidet selbst.
Wir können unmöglich schweigen über das, was wir gesehen und gehört haben.
Jene aber drohten ihnen noch mehr und ließen sie dann gehen; denn sie sahen keine Möglichkeit, sie zu bestrafen, mit Rücksicht auf das Volk, da alle Gott wegen des Geschehenen priesen.

Psalm 118(117),1-2.14-15.16-21.

Danket dem Herrn, denn er ist gütig,
denn seine Huld währt ewig.
So soll Israel sagen:
Denn seine Huld währt ewig.

Meine Stärke und mein Lied ist der Herr;
er ist für mich zum Retter geworden.
Frohlocken und Jubel erschallt in den Zelten der Gerechten,
die Rechte des Herrn wirkt mit Macht!

"Die Rechte des Herrn ist erhoben,
die Rechte des Herrn wirkt mit Macht!"
Ich werde nicht sterben, sondern leben,
um die Taten des Herrn zu verkünden.

Der Herr hat mich hart gezüchtigt,
doch er hat mich nicht dem Tod übergeben.
Öffnet mir die Tore zur Gerechtigkeit,
damit ich eintrete, um dem Herrn zu danken.

Das ist das Tor zum Herrn,
nur Gerechte treten hier ein.
Ich danke dir, dass du mich erhört hast;
du bist für mich zum Retter geworden.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus - Mk 16,9-15.

Als Jesus am frühen Morgen des ersten Wochentages auferstanden war, erschien er zuerst Maria aus Magdala, aus der er sieben Dämonen ausgetrieben hatte.
Sie ging und berichtete es denen, die mit ihm zusammengewesen waren und die nun klagten und weinten.
Als sie hörten, er lebe und sei von ihr gesehen worden, glaubten sie es nicht.
Darauf erschien er in einer anderen Gestalt zweien von ihnen, als sie unterwegs waren und aufs Land gehen wollten.
Auch sie gingen und berichteten es den anderen, und auch ihnen glaubte man nicht.
Später erschien Jesus auch den Elf, als sie bei Tisch waren; er tadelte ihren Unglauben und ihre Verstocktheit, weil sie denen nicht glaubten, die ihn nach seiner Auferstehung gesehen hatten.
Dann sagte er zu ihnen: Geht hinaus in die ganze Welt, und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen!
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6574 am: 07. April 2018, 17:40:21 »
 ;medj

„Dies ist wahrlich eine außergewöhnliche Nacht, in der das strahlende Licht des auferstandenen Christus endgültig die Macht der Finsternis des Bösen und des Todes besiegt und in den Herzen der Gläubigen Hoffnung und Freude neu entzündet. Meine Lieben, geleitet von der Liturgie, beten wir zum Herrn Jesus, dass die Welt sehen und erkennen möge, dass durch Sein Leiden, Seinen Tod und Seine Auferstehung das, was zerstört war, wiederaufgebaut wird, das Alte wieder neu wird, und alles schöner als vorher zu seiner ursprünglichen Unversehrtheit zurückkehrt.“ - Hl. Johannes Paul II.

Quelle: medjugorje aktuell, Heft 113
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« Antwort #6575 am: 07. April 2018, 23:21:57 »
Gott gebraucht Gottlose, um Gottlose zu bestrafen!

Napoleon – ein Werkzeug Gottes.

DIE WUNDERBARE SONNE DER SELIGEN ANNA MARIA TAIGI

Menschlich gesprochen war sie eine arme und wenig gebildete Frau, zumal sie durch widrige Umstände noch nicht einmal die Volksschule beenden konnte. Aber von ihren Eltern und durch Ordensschwestern bekam sie eine gute religiöse Erziehung. Als junge Frau verdiente sie sich ihren Lebensunterhalt als Dienstmädchen und heiratete mit 21 Jahren einen zwar frommen, aber groben, eigensinnigen Mann mit ungepflegten Sitten. Nicht nur ihre sieben Kinder, auch ihren groben und bequemen Mann, hatte sie zu erziehen. Sie war eine große Verehrerin der allerheiligsten Dreifaltigkeit. Sie hat Gott nicht nur mit Worten geehrt, sondern durch treues und gewissenhaftes Verrichten ihrer Aufgaben als Familienmutter und Gattin. In einer Ekstase (Entrückung) wurde sie einmal von Gott belehrt: „Meine Tochter, der geistliche Nutzen besteht (...) in der beharrlichen Vereinigung deines Willens mit meinem Willen... Tue jene Dinge, die du gar nicht tun möchtest; lass jene Dinge beiseite, die dir zusagen. Eine einzige Selbstbeherrschung und Überwindung dieser Art ist mir viel lieber als ein ganzes Jahr Buße. Fortan darfst du nicht mehr sagen: Ich will dieses oder jenes; oder das gefällt mir, jenes ist mir zuwider, ich habe keinerlei Lust, das zu tun. Das sind die Redensarten dieser Welt.“

Bei der vielen Arbeit im Haushalt übte sie den Wandel in der Gegenwart des dreifaltigen Gottes. Jede Arbeit begann sie mit der Anrufung: „Gelobt sei die Allerheiligste Dreifaltigkeit!“ Anna Maria Taigi wurde im Laufe ihres Ehelebens so zu einer Heiligen des Alltags und immer mehr mit mystischen Gnaden beschenkt. Sie besaß nicht nur die Gabe der Krankenheilung. In den Seligsprechungsakten steht, dass „sie 47 Jahre lang gleichsam eine Sonne sah, in deren Licht sie gegenwärtige sowie auch entfernte Dinge erkannte, sie sah die zukünftigen Ereignisse voraus, erforschte die Geheimnisse der Herzen, selbst die verborgenen und geheimen Dinge (...)“

Seit dem Jahre 1790 erblickte sie plötzlich, einwenig über ihrem Kopf gleichsam eine helle Sonne, die von einer Dornenkrone überragt war.

Im Lichte dieser geheimnisvollen Sonne schaute sie die Probleme der zu ihr Kommenden und um Rat Fragenden. So wurde sie die Beraterin von Kardinälen, Päpsten und Königen. Diese einfache Frau wurde zum „Bollwerk der Kirche“ in ihrer aufgewühlten Zeit. Bei Tag und bei Nacht, zu Hause, in der Kirche und auf der Straße konnte sie in dieser geheimnisvollen Sonne die Orte und Personen sehen, an die sie gerade dachte, deren Pläne und Intrigen und politischen Ansichten erkennen. Das Gegenwärtige, das Vergangene und Zukünftige, auch das Los der Verstorbenen sah sie darin. Ein unerhörtes, ständiges Wunder, das über vier Jahrzehnte bis zu ihrem Tode andauerte.

Anna Maria Taigi (1769-1837) lebte in einer Zeit großer geistiger und politischer Umwälzungen in Europa. Es kam 1789 zum Aufstand in Paris. Von dort aus breitete sich die Revolution im ganzen Land aus. Der König wurde gestürzt und hingerichtet. 1793/1794 wütete in Frankreich die „Schreckensherrschaft“. Zehntausende wurden durch die eigens dafür erfundene Guillotine (Fallbeil) hingerichtet. Man hat sogar vielfach die Haut der Hingerichteten in Buchbindereien „verwertet“. In den Wirren und Kriegen, zu denen es im Gefolge der französischen Revolution kam, stieg Napoleon Bonaparte zum Gipfel seiner Macht auf.

Anna Maria Taigi sah in ihrer wunderbaren Sonne auch das Schicksal des Kaisers Napoleon, der fast ganz Europa seiner Macht unterworfen hatte. Papst Pius VII. hatte über ihn, den Räuber des Kirchenstaates“, zur Strafe den Kirchenbann verhängt. Damit hatte er alle kirchlichen Rechte verloren, solange, bis er seine Tat bereut und wieder gut gemacht hätte. Doch er erklärte hochmütig, davon würden seinen Soldaten die Gewehre nicht aus den Händen fallen. Er ließ den Papst sogar gefangen nehmen und nach Frankreich bringen.

Aber der Feldzug Napoleons nach Russland (1812) endete in der Katastrophe. Anna Maria Taigi hatte das schon im voraus gesehen. Als er Moskau besetzte, steckten die Russen die Stadt in Brand. Napoleons Truppen mussten sich zurückziehen und den Soldaten fielen in der eisigen Kälte des russischen Winters buchstäblich die Gewehre aus den Händen.

Im gleichen Jahr wie Napoleon (1769) geboren, wurde Anna Maria Taigi von Gott dazu erwählt, die geistliche „Besiegerin Napoleons“ zu sein. Jesus hatte ihr geoffenbart: „Ich bestimme dich dazu, die sündigen Seelen zu bekehren und Personen jeglichen Standes zu trösten.“ Anna Maria Taigi konnte in ihrer geheimnisvollen Sonne den kometenhaften Aufstieg Napoleons erkennen. Mit 16 Jahren war er schon Artillerieleutnant, mit 24 General, mit 26 Oberbefehlshaber der französischen Armee. Mit 30 Jahren bändigte er als erster Konsul (Gruppe von drei Männern, die anstelle des ermordeten Königs regierte) die Revolution in Frankreich und wurde mit 35 Kaiser. Anna Maria Taigi schaute die blutigen Schlachten, die er führte, seine Triumphe und seinen Sturz.

Nach der Schlacht von Waterloo, die sie vorausgesehen hatte, wird Napoleon im April 1815 gezwungen, abzudanken und wurde auf die Insel St. Helena im Südatlantik verbannt. Er wird auf einer Farm gefangen gehalten, durch deren Dach es hereinregnete, und es von Ratten, Wanzen und Flöhen wimmelte. Er wird gedemütigt, indem man seinen Briefwechsel zensiert. Das Haus, sein Zimmer, konnte er nicht verlassen, ja noch nicht einmal mehr am Fenster sich sehen lassen, ohne geschmäht zu werden.

Von Rom aus verfolgt Anna Maria Taigi in ihrer geheimnisvollen Sonne das erbärmliche Lebensende des ehemaligen mächtigsten Herrschers Europas, der von sich sagte: „Ich bin Karl der Große“. Sie betet und leidet für die Bekehrung Napoleons. Denn es war ihr offenbart worden, Gott habe ihn ins Leben gerufen, „um als Diener meines Zornes die ungerechten Gottlosen zu strafen und die Stolzen zu demütigen. Ein Gottloser vernichtet andere Gottlose.“ Sie schaut in ihrer wunderbaren Sonne, bevor Napoleon am 5. Mai 1821 an Magenkrebs stirbt, wie er in der Bibel liest, andächtig an der heiligen Messe teilnimmt und noch beichtet, ein 40 stündiges Gebet vor dem allerheiligsten Altarsakrament hält und um die heilige Wegzehrung (heilige Kommunion) bittet und die Krankensalbung erhält. In seiner Todesstunde tobte ein wütender Sturm, der den letzten Baum an seinem Verbannungsort entwurzelt.

Die selige Anna Maria Taigi hat mit ihren Gebeten und Sühneleiden für Napoleon der Hölle die sichere Beute entrissen.

(Quelle: P Albert Bessiere, Anna- Maria Taigi. Seherin und Prophetin)

Guido Becker, Unglaublich – aber wahr, SJM-Verlag, 2016
« Letzte Änderung: 07. April 2018, 23:23:10 von Tina 13 »
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La Salette 1846



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