Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4660218 mal)

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6832 am: 31. Mai 2018, 05:07:18 »
Hl. Hermann von Marienstatt

Abt in Heisterbach, Himmerod und Marienstatt

* 1150 im Rheinland
† nach 1225 in Himmerod in der Eifel

Hermann, Sohn einer Adelsfamilie, wurde Stiftsherr an St. Cassius in Bonn und um 1175 Zisterziensermönch in Himmerod. 1189 ging er mit anderen Mönchen aus Himmerod als Gründerabt ins neu gestiftete Zisterzienser-Kloster auf dem Stromberg - dem heutigen Petersberg - im Siebengebirge bei Königswinter; von dort verlegte er - trotz Widerstand der Bevölkerung - die Abtei ins Tal nach Heisterbach. Ab 1195 wirkte er als Abt im Mutterkloster Himmerod.

Als um 1212 der Kölner Burggraf Eberhard von Aremberg und seine Gemahlin Adelheid von Molsberg dem Kloster Himmerod Güter auf dem Westerwald stiftete, zog Hermann 1215 wieder zusammen mit zwölf Mönchen aus und gründete das Kloster Marienstatt, zunächst nahe Neunkhausen, dann wegen Erbstreitigkeiten der Stifter 1222 am heutigen Ort, den Graf Heinrich III. von Sayn und seine Frau Mechthild zur Verfügung stellten. Die Legende erzählt, die Gottesmutter sei Abt Hermann im Traum erschienen und habe ihn auf eine Stelle hingewiesen, wo mitten im Winter ein Weißdornstrauch blühe; dort solle er das neue Kloster bauen.

Kurz nach 1225 kehrte Hermann als einfacher Mönch nach Himmerod zurück, wo er bald darauf verstarb.

Hermanns Klöster wurden gegründet, als die Zisterzienserreformen ihre Hochzeit schon überschritten hatten und schon die ersten Bettelorden auftraten, die den alten Mönchsorden zunehmend Konkurrenz bereiteten. Das Kalendarium des Ordens rühmt Hermann als berühmt durch seine Sehergabe, der auch durch viele andere Wunderzeichen hervorleuchtete. Die Gründungen Hermanns wurden durch die Marienstatter Tafeln von 1324 überliefert; das auch ikonographisch wertvolle Dokument befindet sich heute im Rheinischen Landesmuseum in Bonn.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6833 am: 31. Mai 2018, 05:12:19 »
Wenn Maria Elisabeth besucht

Nachdem der Erzengel Gabriel Maria das Geheimnis der Menschwerdung verkündet hat, lässt er sie wissen, dass ihre Cousine Elisabeth, die schon alt und bis dahin unfruchtbar war, in drei Monaten durch ein neues Wunder Mutter sein wird. Ohne Zögern machte sich Maria auf den Weg, um der glücklichen Mutter zu gratulieren.
Dieser Gang war nicht motiviert von menschlicher Gefühlsduselei. Maria besaß in sich mit Jesus alle Reichtümer und alle Freuden des Himmels; das reichte ihr, und sie brauchte keine Sentimentalität; doch es bot sich ihr die Gelegenheit, eine Pflicht der Nächstenliebe zu erfüllen; sie sah darin auch eine Übung eifriger Dienstbereitschaft und eine Gelegenheit, Gott zu verherrlichen.
Außerdem führte sie der Heilige Geist: die Begegnung der beiden zukünftigen Mütter und besonders die Geburt der beiden Kinder stand in den Plänen der göttlichen. Vorsehung. So macht sich Maria eilig auf den Weg, sie setzt sich der Anstrengung einer langen Reise aus, und bald erreicht sie das Ziel. Kaum treffen Maria und Elisabeth aufeinander, bewegt sich Elisabeths Kind in ihrem Schoß, und sie selbst, ergriffen von prophetischem Geist, umarmt Maria und ruft: Du bist gesegnet unter allen Frauen, und gesegnet ist die Frucht deines Leibes!  Worte, die die Kirche mit dem Ave Maria verbunden hat, um es zu einem der schönsten christlichen Gebete zu machen - Worte, die überall und durch alle Jahrhunderte erklingen werden!
So beginnt Jesu Mission schon vor seiner Geburt, er heiligt Johannes, den Täufer, im Schoß seiner Mutter; denn die Bewegung des Kindes kündigt den Propheten an, der seinen Gott erspürt, und den Vorläufer, der den Erlöser erkennt.

Abbé Jaud
« Letzte Änderung: 31. Mai 2018, 05:13:23 von Tina 13 »
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6834 am: 31. Mai 2018, 05:26:00 »
Buch Exodus 24,3-8.

In jenen Tagen kam Mose und übermittelte dem Volk alle Worte und Rechtsvorschriften des Herrn. Das ganze Volk antwortete einstimmig und sagte: Alles, was der Herr gesagt hat, wollen wir tun.
Mose schrieb alle Worte des Herrn auf. Am nächsten Morgen stand er zeitig auf und errichtete am Fuß des Berges einen Altar und zwölf Steinmale für die zwölf Stämme Israels.
Er schickte die jungen Männer Israels aus. Sie brachten Brandopfer dar und schlachteten junge Stiere als Heilsopfer für den Herrn.
Mose nahm die Hälfte des Blutes und goss es in eine Schüssel, mit der anderen Hälfte besprengte er den Altar.
Darauf nahm er die Urkunde des Bundes und verlas sie vor dem Volk. Sie antworteten: Alles, was der Herr gesagt hat, wollen wir tun; wir wollen gehorchen.
Da nahm Mose das Blut, besprengte damit das Volk und sagte: Das ist das Blut des Bundes, den der Herr aufgrund all dieser Worte mit euch geschlossen hat.

Psalm 116(115),12-13.15-16.17-18.

Wie kann ich dem Herrn all das vergelten,
was er mir Gutes getan hat?
Ich will den Kelch des Heils erheben
und anrufen den Namen des Herrn.

Kostbar ist in den Augen des Herrn
das Sterben seiner Frommen.
Ach Herr, ich bin doch dein Knecht,
dein Knecht bin ich, der Sohn deiner Magd.
Du hast meine Fesseln gelöst.

Ich will dir ein Opfer des Dankes bringen
und anrufen den Namen des Herrn.
Ich will dem Herrn meine Gelübde erfüllen
offen vor seinem ganzen Volk.

Brief an die Hebräer 9,11-15.

Christus ist gekommen als Hoherpriester der künftigen Güter; und durch das erhabenere und vollkommenere Zelt, das nicht von Menschenhand gemacht, das heißt nicht von dieser Welt ist,
ist er ein für allemal in das Heiligtum hineingegangen, nicht mit dem Blut von Böcken und jungen Stieren, sondern mit seinem eigenen Blut, und so hat er eine ewige Erlösung bewirkt.
Denn wenn schon das Blut von Böcken und Stieren und die Asche einer Kuh die Unreinen, die damit besprengt werden, so heiligt, dass sie leiblich rein werden,
wieviel mehr wird das Blut Christi, der sich selbst kraft ewigen Geistes Gott als makelloses Opfer dargebracht hat, unser Gewissen von toten Werken reinigen, damit wir dem lebendigen Gott dienen.
Und darum ist er der Mittler eines neuen Bundes; sein Tod hat die Erlösung von den im ersten Bund begangenen Übertretungen bewirkt, damit die Berufenen das verheißene ewige Erbe erhalten.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus - Mk 14,12-16.22-26.

Am ersten Tag des Festes der Ungesäuerten Brote, an dem man das Paschalamm schlachtete, sagten die Jünger zu Jesus: Wo sollen wir das Paschamahl für dich vorbereiten?
Da schickte er zwei seiner Jünger voraus und sagte zu ihnen: Geht in die Stadt; dort wird euch ein Mann begegnen, der einen Wasserkrug trägt. Folgt ihm,
bis er in ein Haus hineingeht; dann sagt zu dem Herrn des Hauses: Der Meister lässt dich fragen: Wo ist der Raum, in dem ich mit meinen Jüngern das Paschalamm essen kann?
Und der Hausherr wird euch einen großen Raum im Obergeschoss zeigen, der schon für das Festmahl hergerichtet und mit Polstern ausgestattet ist. Dort bereitet alles für uns vor!
Die Jünger machten sich auf den Weg und kamen in die Stadt. Sie fanden alles so, wie er es ihnen gesagt hatte, und bereiteten das Paschamahl vor.
Während des Mahls nahm er das Brot und sprach den Lobpreis; dann brach er das Brot, reichte es ihnen und sagte: Nehmt, das ist mein Leib.
Dann nahm er den Kelch, sprach das Dankgebet, reichte ihn den Jüngern, und sie tranken alle daraus.
Und er sagte zu ihnen: Das ist mein Blut, das Blut des Bundes, das für viele vergossen wird.
Amen, ich sage euch: Ich werde nicht mehr von der Frucht des Weinstocks trinken bis zu dem Tag, an dem ich von neuem davon trinke im Reich Gottes.
Nach dem Lobgesang gingen sie zum Ölberg hinaus.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6835 am: 31. Mai 2018, 05:34:23 »
Hl. Jean-Baptiste Marie Vianney (1786-1859), Priester, Pfarrer von Ars

Vom Geist des Pfarrers von Ars in seinen Unterweisungen, Predigten, seinen Gesprächen (Abbé Monnin, Éds Tequi 2007, p. 57-58, rev.)

Gott gibt sich selbst zur Speise

Um zu einer Vorstellung unserer Würde zu gelangen, müssen wir uns immer wieder den Himmel, den Kreuzeshügel und die Hölle in Erinnerung rufen. Wenn wir nur verstünden, was es bedeutet, Kind Gottes zu sein, wären wir nicht mehr in der Lage Böses zur tun, wir wären wie Engel auf Erden. Kind Gottes zu sein – was für eine Würde!

Als sich die Engel gegen Gott aufgelehnt hatten, schuf dieser so überaus gütige Gott, weil er sah, dass sie nicht mehr das Glück verkosten konnten, für das er sie erschaffen hatte, den Menschen und diese für uns sichtbare kleine Welt, um seinen Körper zu sättigen. Aber es bedurfte ja auch der Nahrung für seinen Geist; doch da nichts Geschaffenes das, was Geist ist, sättigen kann, wollte Gott sich selber als Speise hingeben.

Doch das große Unglück ist, dass man versäumt, auf diese göttliche Speise zurückzugreifen, um die Wüste dieses Lebens durchqueren zu können. So wie ein Mensch neben einem reichlich gedeckten Tisch verhungert, so gibt es welche, die fünfzig, sechzig Jahre lang ihrer Seele nichts zu essen geben.

Wenn die Christen die Worte unseres Herrn verstünden, wenn er sagt: „Trotz deines Elends, möchte Ich diese schöne Seele, die Ich doch für mich erschaffen habe, von Nahem sehen. Ich habe sie so groß erschaffen, dass nur Ich sie zu füllen vermag. Ich habe sie so rein erschaffen, dass nur Mein Leib ihren Hunger zu stillen vermag.“
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6836 am: 31. Mai 2018, 19:28:17 »
Keines der Kinder Gottes steht einst mit einem Anwalt vor Jesus.

Und es wird auch nicht zählen, dieser oder dieser hat dies und das gesagt!

Schaut zu, dass ihr im Buch des Lebens, auf der Habenseite AUCH einen Eintrag habt!!!

Die Kinder Gottes müssen einst vor Gott Rechenschaft ablegen über jedes gesprochene Wort, dass sie nicht zur Ehre Gottes gesprochen haben. Und auch für die vertane Zeit, die sie nicht zur Ehre Gottes verbracht haben.

In der Todesstunde werden die Hl. Messen, denen du beigewohnt hast, dein größter Trost sein. Jede Hl. Messe wird dich zum Richterstuhle begleiten und dort dein Fürsprecher sein. Bei jeder Hl. Messe kannst du die zeitlichen Sündenstrafen vermindern und dies mehr oder weniger, je nach Andacht. Wenn du andächtig der heiligen Messe bei wohnst, bezeigst zu dem Gottmenschen die größte Verehrung. Er ersetzt viele Nachlässigkeiten und Versäumnisse. Er vergibt dir alle lässlichen Sünden, wenn du willens bist, sie zu vermeiden.

Die Ewigkeit wird es offenbaren, dass alle Reichen und Mächtigen der ganzen Weltgeschichte zusammen nicht so viel an Besitz, Macht und Wirkung und „Gott ehrenden Werten erreichen könnten, wie ein opfernder Priester und ein mit ihm und Christus sich mitopfernder Gläubiger, durch eine einzige heilige Messe“.

https://gloria.tv/article/6SkzMnDgzhVt4GgBbV7EdhRmp
« Letzte Änderung: 31. Mai 2018, 19:30:58 von Tina 13 »
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6837 am: 31. Mai 2018, 20:11:52 »
die Zeit wird kommen, wo das Glaubensbekenntnis, das anerkennt, Wer Ich Bin, geändert werden wird, um stattdessen falsche Götter zu ehren.

Wenn die Eine-Welt-Religion eingeführt wird, dann wird das vorsichtig getan werden, um nicht den Eindruck zu erwecken, dass Ich, der Ewige Vater, nicht mehr verehrt werde. Wenn Ich nicht verehrt werde, dann wird dieses neue Gebet ein Gräuel werden und es darf niemals gebetet werden, wenn Meine Kinder mit Mir bleiben wollen, und von dem, der das Ewige Leben wünscht. Weit besser ist es, wenn ihr schweigt, als ein einziges Wort der Blasphemie zu äußern, die überall in allen Kirchen, die Mich, euren Vater, ehren und die Meinen Sohn, Jesus Christus, euren Erlöser, annehmen, eingeführt werden wird.

Worte, die Meinen Namen und den Namen Meines Sohnes hochhalten, werden verdreht werden, und zu den Ausdrücken, die sich auf Meinen Sohn beziehen, werden solche Bezeichnungen gehören wie „Jesus des Lichtes“.

Dieses neue Gebet wird die Betonung auf die Überlegenheit des Menschen legen, auf seine Verantwortung, das Wohlergehen seines Bruders zu gewährleisten und alle Religionen, um Gott zu ehren, als eine einzige willkommen zu heißen. Alle Hinweise auf Meinen Sohn, in der Art und Weise, wie Er verehrt werden soll, werden durch diesen neuen Titel, den sie Ihm geben werden, ersetzt werden. Der Welt wird gesagt werden, sie solle die Schönheit der Erde ehren; die Wunder der Welt, die von einem Gott geschaffen wurde, der Einer für alle sei und der jede Art der Anbetung akzeptiere. Das wird die Zeit sein, wo die Welt in eine einzige Welt zusammenkommen wird, als eine heidnische Religion. Weil so viele religiöse Ausdrücke dieses neue Glaubensbekenntnis "vermüllen", wird es jene brauchen, die mit Unterscheidungsvermögen gesegnet sind, um wirklich zu verstehen, was geschieht.

Und wenn dieses Gebet für bare Münze genommen wird, wird ein weiterer Gräuel zugefügt werden: die Einführung des umgeschriebenen Wortes, das nichts als faule Frucht tragen wird.

Mit der Zeit wird ein besonderes Symbol, das den neuen vom Menschen gemachten Gott repräsentieren wird, geschaffen werden, so dass diejenigen, die aufgefordert werden, es zu tragen, glauben, etwas Gutes zu tun, wenn sie Solidarität miteinander zeigen.

Das Heidentum wird eine erschreckende Finsternis der Seele mit sich bringen. Dann werde Ich für alles, was gegen Mich eingeebnet wird, ihre Gräuel nachmachen: auf der Erde, auf der sie wandeln; das Wasser, das sie trinken; die Berge, die sie erklimmen; die Meere, die sie durchkreuzen und der Regen, der ihre Ernte nährt.

Die Schlacht zwischen den Mächtigen, den Stolzen und den Bösen unter den Menschen und Mir, ihrem Ewigen Vater, ihrem Schöpfer, wird eine hart gefochtene sein.

Euer Ewiger Vater
Gott der Allerhöchste

Auszug aus 1138. Gott der Vater: Das Glaubensbekenntnis, das anerkennt, Wer Ich Bin, wird geändert werden, um stattdessen falsche Götter zu ehren.

(Buch der Wahrheit)
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6838 am: 01. Juni 2018, 07:28:14 »
💗HERZ-JESU-MONAT JUNI 💗

EHRE,LIEBE und DANK dem HEILIGSTEN HERZEN JESU!

(100 Tage Ablass jedes mal Pius X )

«Aus seiner geöffneten Seite strömen Blut und Wasser, aus seinem durchbohrten Herzen entspringen die Sakramente der Kirche. Das Herz des Erlösers steht offen für alle, damit sie freudig schöpfen aus den Quellen des Heiles.»
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6839 am: 01. Juni 2018, 16:31:26 »
Hl. Hieronymus (347-420), Priester, Bibelübersetzer und Kirchenlehrer

Homilien zum Markusevangelium, Nr. 8; SC 494

„Es war nicht die Zeit der Feigenernte“

„[…] es war nicht die Zeit der Feigenernte.“ In seinem Brief an die Römer erläutert der Apostel Paulus diese Stelle: „Ich will nicht, Brüder, dass ihr in Unkenntnis bleibt über dieses Geheimnis: Verstockung liegt auf einem Teil Israels, bis die Heiden in voller Zahl das Heil erlangt haben; dann wird ganz Israel gerettet werden“ (vgl. Röm 11,25-26). Wenn der Herr auf diesem Feigenbaum Früchte gefunden hätte, hätten nicht alle Nationen das Heil erlangt. Wenn die Heiden in voller Zahl das Heil erlangt haben, wird schließlich ganz Israel gerettet werden […] In der Offenbarung des Johannes findet sich außerdem folgende Stelle: „Aus dem Stamm Juda werden zwölftausend glauben; aus dem Stamm Ruben werden zwölftausend glauben, und auch aus den anderen Stämmen“ (vgl. Offb 7,5-8). Im Ganzen waren es hundertvierundvierzigtausend, die glaubten […]

Wäre Israel zum Glauben gekommen, wäre unser Herr nicht gekreuzigt worden, und die Masse der Heiden wäre nicht gerettet worden. Die Juden werden also zum Glauben kommen, aber erst am Ende der Welt. Ihre Zeit, ans Kreuz zu glauben, war noch nicht gekommen […] Ihr Unglaube ist unser Glaube; ihr Fall machte unsere Erhebung möglich. Es war nicht ihre Zeit, damit es unsere sein konnte.
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