Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4660089 mal)

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6880 am: 07. Juni 2018, 06:03:21 »
Hl. Gregor der Große (um 540-604), Papst und Kirchenlehrer

Homilien zum Evangelium, n°30 ; PL 76, 1220

„Kein anderes Gebot ist größer als diese beiden“ (Mk 12,31)

Man kann Gott nicht wahrhaft lieben, wenn man seinen Nächsten nicht liebt, noch seinen Nächsten auf rechte Weise lieben, ohne Gott zu lieben. Und aus diesem Grund […] wurde der Heilige Geist den Jüngern auf zweifache Weise verliehen: zunächst durch den Herrn, als er noch auf Erden weilte, und dann durch den Herrn, als er im Himmel thronte (Joh 20,22; Apg 2). Er ist uns auf der Erde gegeben, um den Nächsten zu lieben, vom Himmel, um Gott zu lieben. Aber warum zuerst auf der Erde und dann vom Himmel, wenn nicht, um uns ein klares Verständnis dieses Wortes des Johannes zu geben: „[…] wer seinen Bruder nicht liebt, den er sieht, kann Gott nicht lieben, den er nicht sieht“ (1 Joh 4,20)?

Deshalb, meine Brüder, sollen wir unseren Nächsten von Herzen lieben; lasst uns den lieben, der uns nahe ist, damit es uns möglich wird, den zu lieben, der über uns ist. Möge sich unser Geist darin einüben, […] um zu „verdienen“, uns alsdann mit diesem Nächsten in vollkommener Freude an Gott zu erfreuen. Dann erst werden wir jene Freude der Bewohner des Himmels erlangen, deren Unterpfand wir bereits durch die Gabe des Heiligen Geistes empfangen haben. Streben wir mit unserer ganzen Liebe auf dieses Ziel hin, wo wir uns auf ewig freuen werden. Dort, wo die heilige Versammlung aller Bewohner des Himmels ist; dort, wo ein unbestreitbares Freudenfest stattfindet; dort, wo die verheißene Ruhe wartet; dort, wo wahrhafter Frieden waltet, der uns dann nicht mehr nur hinterlassen, sondern von unserem Herrn Jesus Christus gegeben werden wird (Joh 14,27).
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6881 am: 07. Juni 2018, 06:51:25 »
Botschaft Unseres Herrn Jesus Christus an Seine geliebte Tochter Maria des Lichts.

30. Mai 2018

Mein geliebtes Volk, Mein Segen gilt für jeden von euch. Ich rufe euch ständig auf, weiter zu beten, denn Mein Volk wiederholt die Worte der Gebete, die es kennt, als wären sie bedeutungslos, so wie die weltlichen Dinge, die es immer wieder tut.

Meine Kinder, Mein Volk, dieser Moment ist bedrückend und Ich rufe euch auf, wachsam zu bleiben und beständig zu beten (vgl. Mt 26,41). Ich rufe euch auf, euch jedes der Worte bewusst zu sein, die ihr sprecht, wenn ihr euch Mir zuwendet. Ich rufe euch auf, in Einheit mit Mir zu leben, damit ihr euch dessen bewusst werdet, eure Sinne nach Meinem Willen zu erhalten und so zu leben, wie Meine Mutter es von euch verlangt: das Herz erweichend und alles, was geschieht, im Herzen tragend. Richtet den Geist und die Gedanken auf das Herz, damit jedes Wort, das ihr beim Beten sprecht, nach Meiner Wahrheit gelebt wird.

Ich verlange von Meinem Volk, dass es sich seines Gebets bewusst werde. Ich möchte keine leeren Gebete. Ich verlange in diesem Moment, dass Mein Volk mit dem Herzen betet und dass es nicht zu denen gehöre, die nachsprechen, ohne zu wissen, was sie sagen.

Mein Volk muss wach und aufmerksam bleiben, denn der brüllende Löwe streift umher und will Seelen rauben... und durch geistliche Modernismen grosse Beute machen.

Meine Mutter, Meine geliebte Mutter, Meine erste Jüngerin begleitete Mich in jedem Augenblick. Sie reicht euch die Hand, damit ihr sie ergreift und bereit seid, Ihren Schritten zu folgen und zu lernen treu zu sein, zu schweigen, auf Mein Wort zu hören und es in die Tat umzusetzen.

Mein Volk, wie viel Leugnung! Wie viele, die behaupten, Jünger zu sein und Mich durch ihre Werke und ihre Taten verraten! Wie viele Mich betrügen, indem sie auf Mich verzichten! Wie viele Meiner bevorzugten Söhne glauben nicht an das Wunder der Transsubstantiation! Meine Passion bleibt aktiv, Meine Passion bleibt in jedem von euch gegenwärtig, wenn ihr entgegen dem wirkt und handelt, was Ich von euch verlange.

Mein geliebtes Volk, Ich rufe euch auf, nicht nachzugeben, doch um der Sünde nicht nachzugeben, müsst ihr Geschöpfe sein, die dem Weltlichen abgewandt sind, müsst ihr euer Leben danach ausrichten, Meinen Schritten zu folgen und dem Willen des Vaters zu entsprechen.

Mein geliebtes Volk, vergesst nicht, dass Ich Meinem Vater all das Leiden für eure Sünden dargebracht und für sie gelebt habe; Ich bitte euch daher in diesem Moment, der für diese Generation so entscheidend ist, Ich, euer Jesus, Mein Leiden für die Sünden der Menschheit nachzuvollziehen. Leere Gebete, Meine Kinder, reichen nicht aus. Ich verlange von euch, Geschöpfe zu sein, die innerlich und wahrhaftig alles durchleben, was Ich erlitt, und so für die Sünden der Welt und ihre eigenen Sünden Opfer darbringen.

Meine Kinder, Mein Volk, Ich liebe euch, Ich segne euch.

Kommt zu Mir, Meine Kinder, ihr sollt nicht alleine gehen. Damit der Böse in euch nicht triumphiert, müsst ihr Unserem Göttlichen Willen entsprechen, dann werdet ihr frei, wirklich frei sein. Euer Jesus.

Ave Maria, voll Reinheit und ohne Sünde empfangen.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6882 am: 08. Juni 2018, 06:48:07 »
Sie boten sich als Pfand für die Freiheit der Gefangenen an!

Oberst Arnaud Beltrame, der am 23. März 2018 anstelle der Geisel eines Islamisten sein Leben gab, steht damit in der Tradition von zwei „Erlöser“- Orden, die Anfang des 13. Jahrhunderts von zwei Franzosen gegründet wurden, um die Gefangenen aus der Hand von Barbaren zu befreien: den Orden der Allerheiligsten Dreifaltigkeit und vom Loskauf der Gefangenen und den Orden der Allerseligsten Jungfrau Maria vom Loskauf der Gefangenen (María de la Merced), also die Mercedarier und die Trinitarier. Beide Gemeinschaften existieren heute noch.
Im Jahre 1194 hatte der Provençale Johannes von Matha, geboren in Barcelonnette (französische Alpen), eine Vision, die ihm zwei Sklaven in Ketten, einen Christen und einen Moslem, zeigte. Er erhielt von Papst Innozenz III. die Erlaubnis, eine Gemeinschaft zu gründen, die sich der Aufgabe ihrer Befreiung widmete. Vom Beginn des 13. Jahrhunderts bis zum Ende des 18. Jahrhunderts hatte der Orden der Trinitarier 40.000 Gefangene freigekauft! Was die Mercedarier angeht, so haben sie gerade ihr 800-jähriges Bestehen gefeiert. Der Papst schickte ihnen zu diesem Anlass eine Botschaft. Darin lud er die Ordensleute ein, dem Beispiel Mariens zu folgen und die Verbindung herzustellen zwischen „der Demut und Einfachheit eines verborgenen, ganz Gott geweihten Lebens“ und „dem Opfer der ersten Loskauf-Patres, die sich als Geiseln für die Freiheit der Gefangenen anboten“.
Die Mitglieder der Mercedarier haben zu den drei üblichen Gelübden der Armut, der Keuschheit und des Gehorsams ein viertes hinzugefügt. Sie geloben, als letzten Ausweg ihre eigene Person als Geisel einzusetzen, um die Gefangenen, deren Lösegeld nicht bezahlt werden konnte, zu befreien. Große Gestalten sind dieser Verpflichtung nachgekommen: Der heilige Serapion von Algier wurde 1240 ausgeweidet, zerstückelt und aufgeschlitzt, der heilige Pierre Armengol, der 1266 an einem Galgen aufgehängt wurde, der heilige Raymond von Nonnat, der ebenfalls 1240 gemartert wurde.

Quelle: La Vie (Das Leben)
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6883 am: 08. Juni 2018, 06:51:21 »
Buch Hosea 11,1.3-4.8a.8c.9.

So spricht der Herr: Als Israel jung war, gewann ich ihn lieb, ich rief meinen Sohn aus Ägypten.
Ich war es, der Efraim gehen lehrte, ich nahm ihn auf meine Arme. Sie aber haben nicht erkannt, dass ich sie heilen wollte.
Mit menschlichen Fesseln zog ich sie an mich, mit den Ketten der Liebe. Ich war da für sie wie die Eltern, die den Säugling an ihre Wangen heben. Ich neigte mich ihm zu und gab ihm zu essen.
Wie könnte ich dich preisgeben, Efraim, wie dich aufgeben, Israel?
Mein Herz wendet sich gegen mich, mein Mitleid lodert auf.
Ich will meinen glühenden Zorn nicht vollstrecken und Efraim nicht noch einmal vernichten. Denn ich bin Gott, nicht ein Mensch, der Heilige in deiner Mitte. Darum komme ich nicht in der Hitze des Zorns.

Buch Jesaja 12,2-3.4bcd.5-6.

Gott ist meine Rettung;
ihm will ich vertrauen und niemals verzagen.
Denn meine Stärke und mein Lied ist der Herr.
Er ist für mich zum Retter geworden.

Ihr werdet Wasser schöpfen voll Freude
aus den Quellen des Heils.
Dankt dem Herrn! Ruft seinen Namen an!
Macht seine Taten unter den Völkern bekannt,
verkündet: Sein Name ist groß und erhaben!

Preist den Herrn; denn herrliche Taten hat er vollbracht;
auf der ganzen Erde soll man es wissen.
Jauchzt und jubelt, ihr Bewohner von Zion;
denn groß ist in eurer Mitte der Heilige Israels.

Brief des Apostels Paulus an die Epheser 3,8-12.14-19.

Brüder! Mir, dem Geringsten unter allen Heiligen, wurde diese Gnade geschenkt: Ich soll den Heiden als Evangelium den unergründlichen Reichtum Christi verkündigen
und enthüllen, wie jenes Geheimnis Wirklichkeit geworden ist, das von Ewigkeit her in Gott, dem Schöpfer des Alls, verborgen war.
So sollen jetzt die Fürsten und Gewalten des himmlischen Bereichs durch die Kirche Kenntnis erhalten von der vielfältigen Weisheit Gottes,
nach seinem ewigen Plan, den er durch Christus Jesus, unseren Herrn, ausgeführt hat.
In ihm haben wir den freien Zugang durch das Vertrauen, das der Glaube an ihn schenkt.
Daher beuge ich meine Knie vor dem Vater,
nach dessen Namen jedes Geschlecht im Himmel und auf der Erde benannt wird,
und bitte, er möge euch aufgrund des Reichtums seiner Herrlichkeit schenken, dass ihr in eurem Innern durch seinen Geist an Kraft und Stärke zunehmt.
Durch den Glauben wohne Christus in eurem Herzen. In der Liebe verwurzelt und auf sie gegründet,
sollt ihr zusammen mit allen Heiligen dazu fähig sein, die Länge und Breite, die Höhe und Tiefe zu ermessen
und die Liebe Christi zu verstehen, die alle Erkenntnis übersteigt. So werdet ihr mehr und mehr von der ganzen Fülle Gottes erfüllt.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 19,31-37.

Weil Rüsttag war und die Körper während des Sabbats nicht am Kreuz bleiben sollten, baten die Juden Pilatus, man möge den Gekreuzigten die Beine zerschlagen und ihre Leichen dann abnehmen; denn dieser Sabbat war ein großer Feiertag.
Also kamen die Soldaten und zerschlugen dem ersten die Beine, dann dem andern, der mit ihm gekreuzigt worden war.
Als sie aber zu Jesus kamen und sahen, dass er schon tot war, zerschlugen sie ihm die Beine nicht,
sondern einer der Soldaten stieß mit der Lanze in seine Seite, und sogleich floss Blut und Wasser heraus.
Und der, der es gesehen hat, hat es bezeugt, und sein Zeugnis ist wahr. Und er weiß, dass er Wahres berichtet, damit auch ihr glaubt.
Denn das ist geschehen, damit sich das Schriftwort erfüllte: Man soll an ihm kein Gebein zerbrechen.
Und ein anderes Schriftwort sagt: Sie werden auf den blicken, den sie durchbohrt haben.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6884 am: 08. Juni 2018, 07:05:20 »
Hl. Bonaventura (1221-1274) Franziskaner, Kirchenlehrer

Baum des Lebens [dieser Abschnitt ist voraussichtlich nachträglich hinzugefügt - evtl. von einem unbekannten Autor]

Die Herzenswunde

Die Soldaten durchbohrten nicht nur die Hände Jesu, sondern auch seine Füße; die Lanze ihres Ingrimms drang durch seine Seite bis in das Heilige Herz, das bereits von der Liebe durchbohrt war.

„Du hast mein Herz verwundet, meine Schwester, meine Braut; du hast mein Herz verwundet“ (vgl. Hld 4,9; Vulgata) Du über alle Maßen liebender Jesus, war es denn notwendig, obgleich Deine Braut, Deine Schwester Dein Herz verwundet hatte, dass Deine Feinde es ihrerseits verwunden mussten? Und ihr, seine Feinde, was richtet ihr an? Wenn es doch bereits verwundet ist, oder besser: weil dieses Herz des so sanftmütigen Jesus doch bereits verwundet ist, warum fügt ihr ihm eine zweite Wunde zu? Wisst ihr denn nicht, dass bei der ersten Verwundung das Herz tödlich verwundet wird und es [für weitere Verwundungen] irgendwie unempfindlich wird?

Das Herz meines so milden Herrn Jesus ist gestorben, weil es tödlich verwundet wurde; eine Liebeswunde hat das Herz Jesu, unseres Bräutigams, erfasst, sie hat ihn getötet. Was sollte ein zweiter Tod bei ihm ausrichten können? „Stark wie der Tod ist die Liebe“ (Hld 8,6); ja mehr noch: in Wahrheit ist sie stärker als der Tod.

Es ist unmöglich, den ersten Tod abzuwehren, also die Liebe aus einem Herzen zu vertreiben, das von der Liebe zu so vielen todgeweihten Seelen überwältigt worden ist. Von zwei gleich starken Angreifern, von dem der eine sich innerhalb des Hauses, der andere sich außerhalb befindet – wer würde daran zweifeln, dass der sich im Inneren befindliche Angreifer den Sieg erringt? So ist es mit der Liebe, die das Herz bewohnt und es mit einer Liebeswunde tötet, und das gilt nicht nur für Jesus, den Herrn, sondern auch für seine Jünger.

So wurde zunächst das Herz unseren Herrn Jesus verwundet und starb für uns geopfert, den ganzen Tag, „wie Schlachtvieh“ (Ps 44(43),12). Der körperliche Tod folgte erst dann und errang den Sieg für eine gewisse Zeit, um jedoch dann von der Ewigkeit besiegt zu werden.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6885 am: 09. Juni 2018, 05:52:31 »
Hl. Maximilian Kolbe (1894-1941), Franziskaner, Märtyrer

Konferenzen, gehalten am 5. Juli 1936, am 3. und 4. September 1937, am 14. Mai 193

„Siehe, deine Mutter!“ (Joh 19,27)

Bemühen wir uns darum, den Herrn Jesus mit dem Herzen der Unbefleckten zu lieben, ihn mit ihrem Herzen zu empfangen, ihn mit der ihr eigenen Haltung zu loben, ihn um Verzeihung zu bitten, zu danken, selbst wenn wir ihn nicht verstehen. Doch das ist die Wirklichkeit. Mit ihrem Herzen, mit ihrer Haltung loben wir den Herrn Jesus. Wenn wirklich sie es ist, die durch uns Jesus liebt und verherrlicht, dann sind wir ihre Helfer.

Sie allein wird uns lehren, wie der Herr Jesus geliebt sein will, besser noch als alle Bücher und alle Lehrmeister. Sie lehrt uns, ihn so zu lieben, wie sie ihn liebt. Und alle unsere Anstrengungen sollen dahin gehen, dass sie allein den Herrn Jesus mit unserem Herzen liebt.

Einzig die Seele, die von der Gottesliebe ganz erfüllt ist, kann sich von all dem befreien, was sie besetzt hält. Alles konzentriert sich auf die Liebe Gottes. Wer aber liebt den armen und gekreuzigten Jesus, der in der Krippe liegt, mehr als die allerseligste Mutter! Niemand in der Welt, selbst nicht unter den Engeln, hat so brennend den Herrn Jesus geliebt und liebt ihn so, wie die Gottesmutter [...]

Die Unbefleckte ist die volle Entfaltung der göttlichen Liebe in unseren Seelen und das Hilfsmittel, uns dem Herzen Jesu zu nähern.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6886 am: 09. Juni 2018, 06:08:04 »
Buch Jesaja 61,9-11.

So spricht der Herr: Die Nachkommen meines Volkes werden bei allen Nationen bekannt sein und ihre Kinder in allen Völkern. Jeder, der sie sieht, wird erkennen: Das sind die Nachkommen, die der Herr gesegnet hat.
Von Herzen will ich mich freuen über den Herrn. Meine Seele soll jubeln über meinen Gott. Denn er kleidet mich in Gewänder des Heils, er hüllt mich in den Mantel der Gerechtigkeit, wie ein Bräutigam sich festlich schmückt und wie eine Braut ihr Geschmeide anlegt.
Denn wie die Erde die Saat wachsen lässt und der Garten die Pflanzen hervorbringt, so bringt Gott, der Herr, Gerechtigkeit hervor und Ruhm vor allen Völkern.

Erstes Buch Samuel 2,1bcde.4-5ab.6-7.8.

Mein Herz ist voll Freude über den Herrn,
große Kraft gibt mir der Herr.
Weit öffnet sich mein Mund gegen meine Feinde;
denn ich freue mich über deine Hilfe.

Der Bogen der Helden wird zerbrochen,
die Wankenden aber gürten sich mit Kraft.
Die Satten verdingen sich um Brot,
doch die Hungrigen können feiern für immer.

Der Herr macht tot und lebendig,
er führt zum Totenreich hinab und führt auch herauf.
Der Herr macht arm und macht reich,
er erniedrigt, und er erhöht.

Den Schwachen hebt er empor aus dem Staub
und erhöht den Armen, der im Schmutz liegt;
er gibt ihm einen Sitz bei den Edlen,
einen Ehrenplatz weist er ihm zu.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 2,41-51.

Die Eltern Jesu gingen jedes Jahr zum Paschafest nach Jerusalem.
Als er zwölf Jahre alt geworden war, zogen sie wieder hinauf, wie es dem Festbrauch entsprach.
Nachdem die Festtage zu Ende waren, machten sie sich auf den Heimweg. Der junge Jesus aber blieb in Jerusalem, ohne dass seine Eltern es merkten.
Sie meinten, er sei irgendwo in der Pilgergruppe, und reisten eine Tagesstrecke weit; dann suchten sie ihn bei den Verwandten und Bekannten.
Als sie ihn nicht fanden, kehrten sie nach Jerusalem zurück und suchten ihn dort.
Nach drei Tagen fanden sie ihn im Tempel; er saß mitten unter den Lehrern, hörte ihnen zu und stellte Fragen.
Alle, die ihn hörten, waren erstaunt über sein Verständnis und über seine Antworten.
Als seine Eltern ihn sahen, waren sie sehr betroffen, und seine Mutter sagte zu ihm: Kind, wie konntest du uns das antun? Dein Vater und ich haben dich voll Angst gesucht.
Da sagte er zu ihnen: Warum habt ihr mich gesucht? Wusstet ihr nicht, dass ich in dem sein muss, was meinem Vater gehört?
Doch sie verstanden nicht, was er damit sagen wollte.
Dann kehrte er mit ihnen nach Nazaret zurück und war ihnen gehorsam. Seine Mutter bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6887 am: 09. Juni 2018, 10:59:28 »
In Bahrain, Unsere Liebe Frau von Arabien....

In wenigen Tagen beginnt in Bahrain (einer der Ölmonarchien am Persischen Golfs) der Bau einer großen Kathedrale, die mehr als 2000 Gläubige aufnehmen kann, in einem Land, das heute etwa 80 000 Katholiken zählt. Laut Bischof Camillo Ballin, dem Apostolischen Vikar von Nordarabien, soll die Arbeit vier Jahre dauern. So wird die unter dem Patronat Unserer Lieben Frau von Arabien stehende Kathedrale ab 2021 die christliche Präsenz auf muslimischem Boden in einer der mächtigsten Ölmonarchien bezeugen.
Während der Islam die politische und religiöse Landschaft Bahrains weitgehend beherrscht - er ist die Staatsreligion und die islamische Scharia, die Quelle allen Rechts -, gibt es in Bahrain jedoch etwas mehr als 8% Christen. Und diese Zahl wächst rasant: In den Ländern des Apostolischen Vikariats (Katar, Saudi-Arabien, Kuwait) stellt die christliche Bevölkerung Millionen dar, sagt Bischof Ballin. Diese Christen kommen zum größten Teil von Einwanderern, vor allem von den Philippinen, aber auch aus Indien. Ein Bevölkerungszuwachs, der dem Bedarf an Arbeitskräften für dieses Land geschuldet ist, das seinen Reichtum auf Öl gebaut hat.
Die Kathedrale Unsere Liebe Frau von Arabien hat auch den Ehrgeiz, ein Pol der spirituellen Weiterbildung zu werden. So können Priester dort zum Beispiel an Exerzitien teilnehmen oder Katechismusunterricht geben. (....) Die Kathedrale entspricht einem echten spirituellen Bedürfnis.
Sie kann als Zeichen der Offenheit des Königreichs Bahrain für religiösen Pluralismus gesehen werden.
 
Quelle: Aleteia
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