Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4657908 mal)

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7536 am: 13. Juni 2019, 07:05:06 »
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Zweiter Brief des Apostels Paulus an die Korinther 3,15-18.4,1.3-6.

Bis heute liegt die Hülle auf ihrem Herzen, wenn Mose vorgelesen wird.
Sobald sich aber einer dem Herrn zuwendet, wird die Hülle entfernt.
Der Herr aber ist der Geist, und wo der Geist des Herrn wirkt, da ist Freiheit.
Wir alle spiegeln mit enthülltem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn wider und werden so in sein eigenes Bild verwandelt, von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, durch den Geist des Herrn.
Daher erlahmt unser Eifer nicht in dem Dienst, der uns durch Gottes Erbarmen übertragen wurde.
Wenn unser Evangelium dennoch verhüllt ist, ist es nur denen verhüllt, die verlorengehen;
denn der Gott dieser Weltzeit hat das Denken der Ungläubigen verblendet. So strahlt ihnen der Glanz der Heilsbotschaft nicht auf, der Botschaft von der Herrlichkeit Christi, der Gottes Ebenbild ist.
Wir verkündigen nämlich nicht uns selbst, sondern Jesus Christus als den Herrn, uns aber als eure Knechte um Jesu willen.
Denn Gott, der sprach: Aus Finsternis soll Licht aufleuchten!, er ist in unseren Herzen aufgeleuchtet, damit wir erleuchtet werden zur Erkenntnis des göttlichen Glanzes auf dem Antlitz Christi.

Psalm 85(84),9-10.11-12.13-14.

Ich will hören, was Gott redet:
Frieden verkündet der Herr seinem Volk
und seinen Frommen, den Menschen mit redlichem Herzen.
Sein Heil ist denen nahe, die ihn fürchten.
Seine Herrlichkeit wohne in unserm Land.

Es begegnen einander Huld und Treue;
Gerechtigkeit und Friede küssen sich.
Treue sprosst aus der Erde hervor;
Gerechtigkeit blickt vom Himmel hernieder.

Auch spendet der Herr dann Segen,
und unser Land gibt seinen Ertrag.
Gerechtigkeit geht vor ihm her,
und Heil folgt der Spur seiner Schritte.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 5,20-26.

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn eure Gerechtigkeit nicht weit größer ist als die der Schriftgelehrten und der Pharisäer, werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen.
Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt worden ist: Du sollst nicht töten; wer aber jemand tötet, soll dem Gericht verfallen sein.
Ich aber sage euch: Jeder, der seinem Bruder auch nur zürnt, soll dem Gericht verfallen sein; und wer zu seinem Bruder sagt: Du Dummkopf!, soll dem Spruch des Hohen Rates verfallen sein; wer aber zu ihm sagt: Du gottloser Narr!, soll dem Feuer der Hölle verfallen sein.
Wenn du deine Opfergabe zum Altar bringst und dir dabei einfällt, dass dein Bruder etwas gegen dich hat,
so lass deine Gabe dort vor dem Altar liegen; geh und versöhne dich zuerst mit deinem Bruder, dann komm und opfere deine Gabe.
Schließ ohne Zögern Frieden mit deinem Gegner, solange du mit ihm noch auf dem Weg zum Gericht bist. Sonst wird dich dein Gegner vor den Richter bringen, und der Richter wird dich dem Gerichtsdiener übergeben, und du wirst ins Gefängnis geworfen.
Amen, das sage ich dir: Du kommst von dort nicht heraus, bis du den letzten Pfennig bezahlt hast.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7537 am: 14. Juni 2019, 06:40:58 »
Hl. Irenäus von Lyon (um 130 - um 208)
Bischof, Kirchenlehrer und Märtyrer
Gegen die Häresien, IV, 13,2–4 (vgl. Bibliothek der Kirchenväter, München 1912)

Nicht mehr Knechte, sondern Freunde (vgl. Joh 15,15)

Das Gesetz war nämlich für Knechte gegeben; durch seine äußerlichen, körperlichen Vorschriften unterwies es die Seele, indem es wie durch ein Band heranziehen wollte zur Beobachtung der Gebote, damit der Mensch lernen sollte, Gott zu gehorchen. Das Wort aber befreite die Seele und lehrte, wie sich der Körper durch sie freiwillig reinige. Demgemäß war es nötig, die Bande wegzunehmen, an die der Mensch sich schon gewöhnt hatte, und ungefesselt Gott zu folgen. Erweitern aber mussten sich die Gebote der Freiheit und wachsen musste die Unterwürfigkeit gegen den König, damit niemand wieder umkehre und dessen unwürdig erscheine, der ihn befreit hat. […]

Deswegen hat der Herr statt des Gebotes: Du sollst nicht ehebrechen, das: Du sollst nicht begehren gesetzt; statt des: Du sollst nicht töten, das: Du sollst nicht einmal zürnen; statt des Zehnten die Verteilung der gesamten Habe unter die Armen geboten und befohlen, nicht nur den Nächsten, sondern auch die Feinde zu lieben, nicht nur gute Geber und Verteiler zu sein, sondern freiwillige Geber gegen die, welche uns das Unsrige nehmen.

Das ist unser Herr, das Wort Gottes, das zuerst die Knechte zu Gott hinzog, dann aber die befreite, die sich ihm unterwarfen, wie er selber seinen Jüngern sagt: „Nicht mehr werde ich euch Knechte nennen, denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut, Euch habe ich meine Freunde genannt, da ich euch alles kundgetan habe, was ich von meinem Vater gehört habe“ (Joh 15,15). […] Dadurch aber, dass er „Freunde Gottes“ seine Jünger nennt, zeigt er deutlich an, dass er das Wort Gottes ist, dem Abraham freiwillig und ohne Fesseln infolge der Großmut seines Glaubens folgte, wodurch er ein Freund Gottes wurde.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7538 am: 14. Juni 2019, 06:58:55 »
9. Juni 2019, 13.10 Uhr – Aufruf des Sakramentalen Jesus an Sein treues Volk.

Meine Kinder, Ich bringe euch Meinen Frieden.

Seid aufmerksam und vorbereitet mit euren durch das Gebet angezündeten Lampen, denn die Zeit der großen Reinigung beginnt. Welche Traurigkeit fühle Ich die immense Mehrheit der Menschheit zu sehen, die immer noch in ihrer geistigen Erschlaffung verharrt! Weder die Signale, noch die Zeichen, noch das Erwachen der Natur, haben diese Menschheit aufwachen lassen. Bereits begann der Countdown Meiner Barmherzigkeit aber das scheint die immense Mehrheit nicht zu kümmern; sie wissen nicht, dass das was kommen wird die Zeit Meiner Gerechtigkeit ist, wo es weder Barmherzigkeit noch ein Zurück gibt.

Wenn diese Menschheit wüsste was kommt, würde sie rennen und mit Gott Frieden schließen um sich spirituell zu schützen; solche Züchtigungen wie sich nähern wurden auf der Erde noch nie gesehen; denn nie zuvor wurde solche Bosheit und Sünde gesehen wie diese Menschheit dieser letzten Zeiten begeht. Es ist die Sünde und die Bosheit der Menschen dieser letzten Zeiten, welche der Schöpfung so viel Unglück und Schmerz bringen wird; der menschliche Ungehorsam und die existierende Bosheit haben Meine Gerechtigkeit aktiviert; Gerechtigkeit die mit all ihrer Strenge kommen wird, wie es noch nie geschah. Meine Gerechtigkeit wird die Ordnung und das Recht wiederherstellen und alle Arbeiter des Bösen, welche Meine Barmherzigkeit nicht annehmen wollen, werden vom Angesicht der Erde getilgt werden.

Rennt Sünder und Arbeiter des Bösen um euch mit Gott zu versöhnen, denn die Zeit der Göttlichen Gerechtigkeit ist gekommen! Sündigt nicht mehr, damit ihr eure Fesseln nicht noch mehr verstärkt, denn eure Seele ist in Gefahr sich zu verlieren! Bereut und verlasst eure Sünde und Bosheit, damit ihr morgen im Haus Meines Vaters wohnen könnt.

Meine Kinder, durch die Krise die sich Meiner Kirche nähert, beginnen Meine Häuser sehr bald geschlossen zu werden; wenn dies geschieht wird es keine Priester mehr geben, die euch führen und eure Sünden in Meinem Namen vergeben können. Benutzt es noch so schnell wie möglich und bringt eure Rechnungen in Ordnung; ernährt euch so oft ihr könnt mit Meinen Körper und Meinem Blut, damit ihr spirituell gut gestärkt seid und so die bevorstehenden Tage der Gerechtigkeit überstehen könnt.

Von Herzen Laue, die Nacht hat euch überrumpelt; wenn ihr in eurer spirituellen Lauheit weitermacht, werdet ihr euch beim Durchgang Meiner Gerechtigkeit verlieren! Legt euch endlich einmal fest, denn es fehlt sehr wenig, dass die Zeit Meiner Barmherzigkeit in ihrer Gesamtheit verbraucht ist! Auf was wartet ihr, ihr zweideutigen Kinder? Seid entweder kalt oder seid warm; definiert euer spirituelles Leben, denn wenn ihr in eurer Lauheit verharrt, versichere Ich euch, dass ihr die Prüfungen nicht bestehen werdet. Ich erwarte euch, es sind Meine letzten Aufrufe, bevor Meine Gerechtigkeit kommt. Beeilt euch, denn die Nacht ist gekommen und schon werdet ihr niemand mehr haben, der euch hört.

Macht eine gute Lebensbeichte vor einem Meiner Priester, damit ihr euch mit Mir versöhnt; legt die spirituelle Rüstung an am Morgen und Abend; stärkt euch mit Meinem Körper und mit Meinem Blut; zündet die Lampe des Gebetes an und kehrt auf die schmale Straße zurück, damit ihr morgen gerechtfertigt sein könnt. Zögert nicht, denn der Tag geht schon zu Ende und die Nacht kommt!

Bleibt in Meinem Frieden, Meine Kinder. Euer Ewiger Hirte, der Sakramentale Jesus.

Gib Meine Botschaften der ganzen Menschheit bekannt, Meine Herde.

(Enoch)
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7539 am: 15. Juni 2019, 20:53:34 »
Hl. Teresa von Avila (1515-1582)
Karmelitin, Kirchenlehrerin
Die Seelenburg, Dritte Wohnung, 1 (Übers.: P. Aloysius Alkofer, in: Sämtliche Schriften der hl. Theresia von Jesu, 5. Band, Kempten 1938, S. 47–51)

„Euer Ja soll ein Ja sein“, wie das von Maria

Ich kann nun das einmal Geschehene nicht mehr ungeschehen machen, und so bleibt mir nichts anderes übrig, als zu dieser Majestät meine Zuflucht zu nehmen und auf die Verdienste Jesu Christi und seiner jungfräulichen Mutter zu vertrauen, deren Kleid ich trotz meiner Unwürdigkeit trage. Auch ihr traget dieses Kleid; lobpreiset Gott dafür! Denn ihr seid in Wahrheit Töchter dieser Herrin. Ihr müsst euch deshalb nicht schämen, dass ich so böse bin, da ihr eine so heilige Mutter habt. Folget ihr nach und erwäget, wie erhaben diese Herrin sein muss, welch ein Glück es ist, sie zur Beschützerin zu haben […] Auf eines jedoch möchte ich euch aufmerksam machen: Ihr dürft euch deshalb nicht für sicher halten, weil […] ihr eine so heilige Mutter habt […]

Wir, die wir das Ordenskleid tragen, sind vielleicht der Ansicht, als sei damit schon alles getan, dass wir es freiwillig angenommen und um Gottes willen alle Dinge der Welt und unseren Besitz verlassen haben; denn waren dies auch nur Fischernetze, wie sie der hl. Petrus verlassen, so glaubt doch der, der seinen ganzen Besitz hingibt, viel zu geben. Dies ist allerdings eine sehr gute Vorbereitung, wenn man dabei beharrlich ist und nicht wieder, auch nicht dem Verlangen nach, zu dem Ungeziefer der ersten Gemächer zurückkehrt. Wer in der Losschälung von allem verharrt, wird ohne Zweifel das Ziel seines Strebens erreichen, vorausgesetzt, dass er sich, was wohl zu beachten ist, für einen unnützen Knecht hält, wie der hl. Paulus oder Christus sagt (Lk 17,10); er glaube nicht, unseren Herrn verpflichtet zu haben, ihm solche Gnaden zu erweisen; vielmehr sei er der Überzeugung, umso mehr schuldig zu sein, je mehr er empfangen habe.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7540 am: 15. Juni 2019, 21:01:16 »
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Zweiter Brief des Apostels Paulus an die Korinther 5,14-21.

Brüder! Die Liebe Christi drängt uns, da wir erkannt haben: Einer ist für alle gestorben, also sind alle gestorben.
Er ist aber für alle gestorben, damit die Lebenden nicht mehr für sich leben, sondern für den, der für sie starb und auferweckt wurde.
Also schätzen wir von jetzt an niemand mehr nur nach menschlichen Maßstäben ein; auch wenn wir früher Christus nach menschlichen Maßstäben eingeschätzt haben, jetzt schätzen wir ihn nicht mehr so ein.
Wenn also jemand in Christus ist, dann ist er eine neue Schöpfung: Das Alte ist vergangen, Neues ist geworden.
Aber das alles kommt von Gott, der uns durch Christus mit sich versöhnt und uns den Dienst der Versöhnung aufgetragen hat.
Ja, Gott war es, der in Christus die Welt mit sich versöhnt hat, indem er den Menschen ihre Verfehlungen nicht anrechnete und uns das Wort von der Versöhnung zur Verkündigung anvertraute.
Wir sind also Gesandte an Christi Statt, und Gott ist es, der durch uns mahnt. Wir bitten an Christi Statt: Lasst euch mit Gott versöhnen!
Er hat den, der keine Sünde kannte, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm Gerechtigkeit Gottes würden.

Psalm 103(102),1-2.3-4.8-9.11-12.

Lobe den Herrn, meine Seele,
und alles in mir seinen heiligen Namen!
Lobe den Herrn, meine Seele,
und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat:

Der dir all deine Schuld vergibt
und all deine Gebrechen heilt,
der dein Leben vor dem Untergang rettet
und dich mit Huld und Erbarmen krönt.

Der Herr ist barmherzig und gnädig,
langmütig und reich an Güte.
Er wird nicht immer zürnen,
nicht ewig im Groll verharren.

Denn so hoch der Himmel über der Erde ist,
so hoch ist seine Huld über denen, die ihn fürchten.
So weit der Aufgang entfernt ist vom Untergang,
so weit entfernt er die Schuld von uns.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 5,33-37.

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt worden ist: Du sollst keinen Meineid schwören, und: Du sollst halten, was du dem Herrn geschworen hast.
Ich aber sage euch: Schwört überhaupt nicht, weder beim Himmel, denn er ist Gottes Thron,
noch bei der Erde, denn sie ist der Schemel für seine Füße, noch bei Jerusalem, denn es ist die Stadt des großen Königs.
Auch bei deinem Haupt sollst du nicht schwören; denn du kannst kein einziges Haar weiß oder schwarz machen.
Euer Ja sei ein Ja, euer Nein ein Nein; alles andere stammt vom Bösen.
« Letzte Änderung: 15. Juni 2019, 21:02:59 von Tina 13 »
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7541 am: 16. Juni 2019, 06:29:42 »
Die Ablässe sind Gnadengeschenke Seiner Liebe!
Die Flammen des Fegefeuers verringern sich!

Beim Teilablass, zieht ER große Teile aus dem befleckten Herzen von Klein Menschlein, so wie ER es für richtig hält.

Beim Vollkommenen Ablass, reinigt ER die Herzen mit Seinem Kostbaren Blut, so dass das Herz von Klein Menschlein in diesem Augenblick, wenn es sterben würden, im Augenblick des Todes,
sogleich im Augenblick des Lebens in der ewigen Heimat, durch das Tor der Herrlichkeit hinüber schreiten können!

Wenn Klein Menschen beichtet, ist seine Schuld vergeben und durch den Ablass muss es nicht in das Fegefeuer.

Doch der weitere Weg?

Bei den meisten führt er in die alte Sünde zurück. Und alles beginnt von vorne.

Ein neuer und doch alter Weg geht weiter, manchmal noch schlimmer als vorher.

Denn viele fühlen sich leicht, zu leicht, und fallen in die Sünde der Vergangenheit!

„Dies beinhaltet die Ablässe!“:

1. Beichte!

2. Reumütiges Herz!

3. Umwandlung des Lebens!

Ablass, Ablassgebete ...

Bleibt stehen am Kreuze und tragt euer Kreuz mit Geduld und Hoffnung, mit Liebe und Frieden, denn auch die Gottesmutter trägt uns in ihrem mütterlichen Herzen: jetzt und in alle Ewigkeit.

https://gloria.tv/article/TWujFCCLygpZ3KNkFrw8RC2X3
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7542 am: 16. Juni 2019, 06:30:53 »
Der Glaube bröckelt. - Das goldene Kreuz, das auf der Kirche steht, zerbricht.

Auf der Leiter des Glaubens sind viele nicht mehr.

Auf den Dächern mit dunkeln Ziegeln tummeln sich die meisten.

Jetzt blühen viele Rosen – „ihre Rosen“ – die sie züchteten. Morgen verblühen sie.
Und sie, die Menschen, tragen die Dornen mit in die Gerechtigkeit.

Die Dornen, die „sie züchteten“ mit den verblühten Rosen, tragen sie zum Ort der Qualen.
Und jene, die vom Samen der Wahrheit lebten?

Sie tragen ihre Rosen und Dornen auch zur Quelle der Wahrheit und ihre Rosen vermehren sich und die Dornen werden zu goldenen Perlen.

Jede Seele wichtig und wertvoll ist, denn Gott gab und gibt uns das Leben, um einst im ewigen Leben zu leben.

Alles, was wir Gutes auf Erden getan, wird sich vermehren.

Der Baum, der goldene Baum des ewigen Lebens, wird reiche Frucht bringen.

Alles Böse kann und wird sich ausbreiten in unserem Leben auf Erden und wird uns viel Gutes entreißen, wenn wir nicht mit Wahrheit und Wachsamkeit gekleidet seid.

Werden die Aufrufe des Himmels beachtet, die zur Bekehrung aufrufen?

Kalt ist es geworden – und es wird noch kälter! Mehr Freiheit wollen sie – doch es wird ihnen nie genügen. Mehr Macht wollen sie – doch die Spitze des Eisberges ist noch nicht erreicht.

Der Menschensohn wird seine Engel aussenden, und sie werden aus seinem Reich alle zusammenholen, die andere verführt und Gottes Gesetz übertreten haben, und werden sie in den Ofen werfen, in dem das Feuer brennt. Dort werden sie heulen und mit den Zähnen knirschen.

Wo ist der Glaube heute ? - Was haben die früheren Märtyrer gemacht? Sie haben ihr Leben für den Glauben eingesetzt und sind auch für den Glauben gestorben.

https://gloria.tv/article/7864AD9rLhec4mhHPHLVZ36CU
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7543 am: 16. Juni 2019, 21:02:52 »
Katechismus der Katholischen Kirche
§§ 687–688

„Der Geist der Wahrheit wird euch in die ganze Wahrheit führen“ (vgl. Joh 16,13)

„Keiner erkennt Gott – nur der Geist Gottes“ (1 Kor 2,11). Der Geist, der Gott offenbart, lässt uns Christus, sein lebendiges Wort erkennen; er spricht aber nicht von sich. Er, der „durch die Propheten gesprochen hat“ (Glaubensbekenntnis v. Nizäa-Konstantinopel: DS 150), lässt uns das Wort des Vaters vernehmen. Ihn selbst aber hören wir nicht. Wir erkennen ihn nur darin, dass er uns das Wort offenbart und uns bereitmacht, es im Glauben anzunehmen. Der Geist der Wahrheit, der uns Christus „enthüllt“, redet nicht „aus sich selbst heraus“ (vgl. Joh 16,13). Diese wahrlich göttliche Zurückhaltung erklärt, warum ihn „die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht und nicht kennt“, während die an Christus Glaubenden ihn kennen, weil er bei ihnen bleibt (Joh 14,17).

Als lebendige Glaubensgemeinschaft, die den Glauben der Apostel weitergibt, ist die Kirche der Ort unserer Erkenntnis des Heiligen Geistes:

– in den von ihm inspirierten Schriften;
– in der Überlieferung, deren stets aktuelle Zeugen die Kirchenväter sind;
– im Lehramt der Kirche, dem er beisteht;
– in der sakramentalen Liturgie: durch ihre Worte und Sinnbilder, in denen uns der Heilige Geist mit Christus verbindet;
– im Gebet, in dem er für uns eintritt;
– in den Charismen und Dienstämtern, durch die die Kirche aufgebaut wird;
– im apostolischen und missionarischen Leben;
– im Zeugnis der Heiligen, worin er seine Heiligkeit bekundet und das Heilswerk fortsetzt.
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