Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4657705 mal)

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7616 am: 26. Juli 2019, 21:46:41 »
Hl. Pater Pio von Pietrelcina (1887-1968)
Kapuziner
Ep 3, 579; CE 54 (trad. © Evangelizo)

Frucht bringen, befreit von den Sorgen der Welt

Geh in Einfachheit auf den Wegen des Herrn und mach dir keine Sorgen. Hasse deine Fehler, ja, aber gelassen, ohne Aufregung oder Sorge. Man muss mit ihnen Geduld haben und, dank einer heiligen Demut, Nutzen daraus ziehen. Ohne Geduld werden deine Unvollkommenheiten, anstatt zu verschwinden, nur noch zunehmen. Denn nichts verstärkt unsere Fehler so sehr wie die Sorge und die fixe Idee, sie loswerden zu müssen.

Kultiviere deinen Weinberg im gegenseitigen Einvernehmen mit Jesus. Es liegt an dir, die Steine zu entfernen und die Dornen auszureißen. Es liegt an Jesus zu säen, zu pflanzen, zu pflegen und zu bewässern. Aber selbst wenn du arbeitest, ist doch er es, der am Werk ist. Denn ohne Christus könntest du gar nichts tun.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7617 am: 28. Juli 2019, 06:43:26 »
In Campinas zu Füßen Marias, der Knotenlöserin

Mir wurde die Gnade zuteil, das offizielle Heiligtum „Maria Knotenlöserin“ in Campinas (Brasilien) besuchen zu dürfen. Ich wurde von meinem Freund Denis Bourgerie empfangen, dem Gründer dieses Gnadenortes (natürlich zusammen mit der Gottesmutter!).
Es ist ein außergewöhnliches Heiligtum, zu dem täglich Tausende von Menschen pilgern, um von Jesus und Maria beschenkt zu werden.
Jeden Abend bei der Hl. Messe singt eine riesige Menge voll Freude den Lobpreis Gottes, das Gebet ist schön und ganz innig!
Ich habe der Knotenlöserin dort alle Eure „Knoten“ anvertraut, alle verwickelten und schwierigen Situationen, damit die Muttergottes mit ihren feingliedrigen Fingern die beste Lösung findet, durch ihre machtvolle Fürsprache bei Gott. Erinnern wir uns daran, dass sie wie in Kana die Wunder ihres Sohnes Jesus beschleunigen kann!
Thierry Fourchaud

Am 7. April 2017 bei seinem Besuch im Heiligtum von Campinas, Brasilien

(Thierry und Myriam Fourchaud sind die Gründer der „Stadt der Immakulata“ und der Zeitschrift „La Bonne Nouvelle [die frohe Botschaft]“)
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7618 am: 28. Juli 2019, 19:05:07 »
Hl. Johannes Klimakos (um 575-um 650)
Mönch auf dem Sinai
Klimax oder Die Himmelsleiter, 28. Kapitel 5–6 (Übers.: Mönch Georgios Makedos, Athen 2000, S. 328f.)

Die beste Weise zu beten

Beim Vor-Gott-Treten der Betenden handelt es sich zwar nur um eines, doch gibt es darin Vielfältigkeit und Unterschiede. Die einen treffen mit dem König wie mit einem Freund und Herrn zusammen und bringen im folgenden ihren Lobgesang und ihr Bittgesuch vor, um für andere und nicht für sich selbst eine Gunst zu erlangen. Einige fragen nach mehr Reichtum, Ehre und Freimütigkeit, während andere darum bitten, völlig von ihrem Widersacher erlöst zu werden. Einige flehen um eine Würde, andere dagegen um den völligen Erlass aller ihrer Schulden, einige um die Befreiung aus der Gefangenschaft, andere wieder um die Lösung ihrer Verbrechen.

Ganz oben auf der Liste unseres Flehgebets sollten wir die aufrichtige Danksagung setzen, an zweiter Stelle dagegen die Beichte und die fühlbare Ergriffenheit der Seele, um anschließend dem höchsten König unsere Bitte vorzutragen. Die beschriebene Weise zu beten ist die Vornehmste […].
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7619 am: 28. Juli 2019, 19:15:37 »
 ;tffhfdsds

Buch Genesis 18,20-32.

In jenen Tagen sprach der Herr zu Abraham: Das Klagegeschrei über Sodom und Gomorra, ja, das ist laut geworden, und ihre Sünde, ja, die ist schwer.
Ich will hinabgehen und sehen, ob ihr Tun wirklich dem Klagegeschrei entspricht, das zu mir gedrungen ist. Ich will es wissen.
Die Männer wandten sich von dort ab und gingen auf Sodom zu. Abraham aber stand noch immer vor dem Herrn.
Er trat näher und sagte: Willst du auch den Gerechten mit den Ruchlosen wegraffen?
Vielleicht gibt es fünfzig Gerechte in der Stadt: Willst du auch sie wegraffen und nicht doch dem Ort vergeben wegen der fünfzig Gerechten dort?
Das kannst du doch nicht tun, die Gerechten zusammen mit den Ruchlosen umbringen. Dann ginge es ja dem Gerechten genauso wie dem Ruchlosen. Das kannst du doch nicht tun. Sollte sich der Richter über die ganze Erde nicht an das Recht halten?
Da sprach der Herr: Wenn ich in Sodom, in der Stadt, fünfzig Gerechte finde, werde ich ihretwegen dem ganzen Ort vergeben.
Abraham antwortete und sprach: Ich habe es nun einmal unternommen, mit meinem Herrn zu reden, obwohl ich Staub und Asche bin.
Vielleicht fehlen an den fünfzig Gerechten fünf. Wirst du wegen der fünf die ganze Stadt vernichten? Nein, sagte er, ich werde sie nicht vernichten, wenn ich dort fünfundvierzig finde.
Er fuhr fort, zu ihm zu reden: Vielleicht finden sich dort nur vierzig. Da sprach er: Ich werde es der vierzig wegen nicht tun.
Und weiter sagte er: Mein Herr zürne nicht, wenn ich weiterrede. Vielleicht finden sich dort nur dreißig. Er entgegnete: Ich werde es nicht tun, wenn ich dort dreißig finde.
Darauf sagte er: Ich habe es nun einmal unternommen, mit meinem Herrn zu reden. Vielleicht finden sich dort nur zwanzig. Er antwortete: Ich werde sie um der zwanzig willen nicht vernichten.
Und nochmals sagte er: Mein Herr zürne nicht, wenn ich nur noch einmal das Wort ergreife. Vielleicht finden sich dort nur zehn. Und wiederum sprach er: Ich werde sie um der zehn willen nicht vernichten.

Psalm 138(137),1-2ab.2cd-3.6-7ab.7cd-8.

Ich will dir danken mit meinem ganzem Herzen,
dir vor den Engeln singen und spielen;
ich will mich niederwerfen zu deinem heiligen Tempel hin,
will deinem Namen danken für deine Huld und für deine Treue.

Denn du hast dein Wort größer gemacht
als deinen ganzen Namen.
Am Tag, da ich rief, gabst du mir Antwort,
du weckst Kraft in meiner Seele.

Erhaben ist der Herr,
doch er schaut auf den Niedrigen,
in der Höhe ist er, doch er erkennt von ferne.
Muss ich auch gehen inmitten der Drangsal,
du erhältst mich am Leben trotz der Wut meiner Feinde.

Du streckst deine Hand aus,
deine Rechte hilft mir.
Der Herr wird es für mich vollenden.
Herr, deine Huld währt ewig.
Lass nicht ab von den Werken deiner Hände!

Brief des Apostels Paulus an die Kolosser 2,12-14.

Schwestern und Brüder! Mit Christus wurdet ihr in der Taufe begraben, mit ihm auch auferweckt, durch den Glauben an die Kraft Gottes, der ihn von den Toten auferweckt hat.
Ihr wart tot infolge eurer Sünden, und euer Fleisch war unbeschnitten; Gott aber hat euch mit Christus zusammen lebendig gemacht und uns alle Sünden vergeben.
Er hat den Schuldschein, der gegen uns sprach, durchgestrichen und seine Forderungen, die uns anklagten, aufgehoben. Er hat ihn dadurch getilgt, dass er ihn an das Kreuz geheftet hat.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 11,1-13.

Jesus betete einmal an einem Ort; und als er das Gebet beendet hatte, sagte einer seiner Jünger zu ihm: Herr, lehre uns beten, wie schon Johannes seine Jünger beten gelehrt hat.
Da sagte er zu ihnen: Wenn ihr betet, so sprecht: Vater, dein Name werde geheiligt. Dein Reich komme.
Gib uns täglich das Brot, das wir brauchen.
Und erlass uns unsere Sünden; denn auch wir erlassen jedem, was er uns schuldig ist. Und führe uns nicht in Versuchung.
Dann sagte er zu ihnen: Wenn einer von euch einen Freund hat und um Mitternacht zu ihm geht und sagt: Freund, leih mir drei Brote;
denn einer meiner Freunde, der auf Reisen ist, ist zu mir gekommen, und ich habe ihm nichts anzubieten!,
wird dann etwa der Mann drinnen antworten: Lass mich in Ruhe, die Tür ist schon verschlossen, und meine Kinder schlafen bei mir; ich kann nicht aufstehen und dir etwas geben?
Ich sage euch: Wenn er schon nicht deswegen aufsteht und ihm seine Bitte erfüllt, weil er sein Freund ist, so wird er doch wegen seiner Zudringlichkeit aufstehen und ihm geben, was er braucht.
Darum sage ich euch: Bittet, dann wird euch gegeben; sucht, dann werdet ihr finden; klopft an, dann wird euch geöffnet.
Denn wer bittet, der empfängt; wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird geöffnet.
Oder ist unter euch ein Vater, der seinem Sohn eine Schlange gibt, wenn er um einen Fisch bittet,
oder einen Skorpion, wenn er um ein Ei bittet?
Wenn nun schon ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gebt, was gut ist, wieviel mehr wird der Vater im Himmel den Heiligen Geist denen geben, die ihn bitten.

Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7620 am: 28. Juli 2019, 19:27:09 »
 ;medj

Monats Botschaft vom 25.07.2019, an Seherin Marija Pavlovic-Lunetti

„Liebe Kinder! Mein Ruf an euch ist das Gebet. Das Gebet möge für euch Freude und der Kranz sein, der euch mit Gott verbindet. Meine lieben Kinder, die Anfechtungen werden kommen und ihr werdet nicht stark sein und die Sünde wird herrschen; aber wenn ihr mein seid, werdet ihr siegen, denn eure Zuflucht wird das Herz meines Sohnes Jesus sein. Deshalb, meine lieben Kinder, kehrt zurück zum Gebet, bis das Gebet euch zum Leben wird bei Tag und bei Nacht. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!“
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7621 am: 29. Juli 2019, 06:38:51 »
Bitten wir die Muttergottes, dass sie alle Häresien zerstören möge

Die Muslime wenden sich mehrmals täglich nach Mekka zum Gedenken an ihren Propheten: haben die Christen nicht viel mehr Grund, auf den Himmel zu schauen und an ihren göttlichen Erlöser und seine heilige Mutter zu denken? Die Kirche lädt uns dazu täglich durch den „Engel des Herrn“ (Angelus) ein, dem Gebet, dass man mit dem Glockenläuten am Morgen, am Mittag und am Abend spricht, um die Muttergottes zu ehren und zugleich das Geheimnis der Menschenwerdung anzubeten.
Der Brauch, mehrmals am Tag zu läuten, geht auf die Kreuzzüge zurück (1095). Er existierte zweifellos bereits vorher, um am Morgen die Gläubigen durch die Glocke daran zu erinnern, dass es Zeit zum Beten war. Aber seit den Kreuzzügen wurde morgens regelmäßig geläutet, eine halbe Stunde vor Sonnenaufgang und am Abend eine halbe Stunde nach Sonnenuntergang, um die Gläubigen aufzufordern, für die Rückeroberung des Heiligen Landes zu beten (Urban II, 1095). Das Mittagsläuten wurde erst später eingeführt (durch Calixtus III., 1456).
Anfangs betete man nur ein Vaterunser; bald kam das Avemaria dazu. Später ordneten die Päpste an, mit je drei Glockenschlägen zu läuten (zur Ehre des Dreifaltigen Gottes) und bei jedem Glockenschlag ein Avemaria zu beten. Dabei solle man die Mutter Gottes bitten, alle Häresien zu zerstören.
Übersetzt aus dem Französisch: Wordpress
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7622 am: 29. Juli 2019, 06:42:51 »
Hl. Franz von Sales (1567-1622)
Bischof von Genf und Kirchenlehrer
Philothea. Anleitung zum frommen Leben, 3. Buch, 19. Kapitel (in: Werke des hl. Franz von Sales, Eichstätt 2002, Band I, S. 154–156)

„Jesus liebte Marta, ihre Schwester und Lazarus“ (Joh 11,5)

Liebe jeden mit echter, starker Nächstenliebe; Freundschaft dagegen schenke nur solchen, die mit dir Verbindung in wertvollen Dingen aufnehmen können […] Wenn ihr eure wissenschaftlichen Kenntnisse austauscht, so ist eure Freundschaft gewiss lobenswert; noch besser ist sie, wenn ihr einander zur Tugend der Klugheit, der taktvollen Mäßigung, der Stärke und Gerechtigkeit aneifert; wenn ihr einander aber die Liebe, die Frömmigkeit, die christliche Vollkommenheit vermittelt, wie wertvoll wird dann eure Freundschaft sein! Sie wird eine ausgezeichnete sein, weil sie von Gott kommt, weil sie auf Gott hinzielt, weil Gott ihr Band ist, weil sie ewig in Gott weiterleben wird. Wie schön ist es, auf Erden so zu lieben, wie man im Himmel lieben wird, und zu lernen, einander auf dieser Welt so herzlich verbunden zu sein, wie wir es in der anderen ewig sein werden!

Ich spreche hier nicht von der einfachen Nächstenliebe, die wir allen Menschen schulden, sondern von der geistlichen Freundschaft, in der zwei, drei oder mehr Seelen einander ihre Frömmigkeit mitteilen, ihre geistigen Empfindungen austauschen und eins werden im Geist. Mit Recht können diese glücklichen Menschen singen: „Wie schön und lieblich ist es, wenn Brüder einig zusammenleben!“ (Ps 133,1) […] Ich meine, dass jede andere Freundschaft im Vergleich damit nur ein Schatten ist […] Für solche […], die mitten unter Weltmenschen die wahre Tugend anstreben, ist es notwendig, sich untereinander durch eine heilige Freundschaft zu verbinden; dadurch ermuntern sie sich gegenseitig, helfen einander und tragen sich gleichsam gegenseitig zum guten Ziel […] Niemand kann leugnen, dass der Herr in besonders liebevoller Freundschaft den Heiligen Johannes, Lazarus, Marta, Magdalena zugetan war, da es die Heilige Schrift bezeugt (Joh 13,23; 11,5).
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7623 am: 29. Juli 2019, 06:44:54 »
 ;tffhfdsds

Erster Johannesbrief 4,7-16.

Liebe Brüder, wir wollen einander lieben; denn die Liebe ist aus Gott, und jeder, der liebt, stammt von Gott und erkennt Gott.
Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt; denn Gott ist die Liebe.
Die Liebe Gottes wurde unter uns dadurch offenbart, dass Gott seinen einzigen Sohn in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn leben.
Nicht darin besteht die Liebe, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn als Sühne für unsere Sünden gesandt hat.
Liebe Brüder, wenn Gott uns so geliebt hat, müssen auch wir einander lieben.
Niemand hat Gott je geschaut; wenn wir einander lieben, bleibt Gott in uns, und seine Liebe ist in uns vollendet.
Daran erkennen wir, dass wir in ihm bleiben und er in uns bleibt: Er hat uns von seinem Geist gegeben.
Wir haben gesehen und bezeugen, dass der Vater den Sohn gesandt hat als den Retter der Welt.
Wer bekennt, dass Jesus der Sohn Gottes ist, in dem bleibt Gott, und er bleibt in Gott.
Wir haben die Liebe, die Gott zu uns hat, erkannt und gläubig angenommen. Gott ist die Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott, und Gott bleibt in ihm.

Psalm 34(33),2-3.4-5.6-7.8-9.10-11.

Ich will den Herrn allezeit preisen;
immer sei sein Lob in meinem Mund.
Meine Seele rühme sich des Herrn;
die Armen sollen es hören und sich freuen.

Verherrlicht mit mir den Herrn,
lasst uns gemeinsam seinen Namen rühmen.
Ich suchte den Herrn, und er hat mich erhört,
er hat mich all meinen Ängsten entrissen.

Blickt auf zu ihm, so wird euer Gesicht leuchten,
und ihr braucht nicht zu erröten.
Da ist ein Armer; er rief, und der Herr erhörte ihn.
Er half ihm aus all seinen Nöten.

Der Engel des Herrn umschirmt alle, die ihn fürchten und ehren,
und er befreit sie.
Kostet und seht, wie gütig der Herr ist;
wohl dem, der zu ihm sich flüchtet!

Fürchtet den Herrn, ihr seine Heiligen;
denn wer ihn fürchtet, leidet keinen Mangel.
Reiche müssen darben und hungern;
wer aber den Herrn sucht, braucht kein Gut zu entbehren.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 11,19-27.

In jener Zeit waren viele Juden zu Marta und Maria gekommen, um sie wegen ihres Bruders zu trösten.
Als Marta hörte, dass Jesus komme, ging sie ihm entgegen, Maria aber blieb im Haus.
Marta sagte zu Jesus: Herr, wärst du hier gewesen, dann wäre mein Bruder nicht gestorben.
Aber auch jetzt weiß ich: Alles, worum du Gott bittest, wird Gott dir geben.
Jesus sagte zu ihr: Dein Bruder wird auferstehen.
Marta sagte zu ihm: Ich weiß, dass er auferstehen wird bei der Auferstehung am Letzten Tag.
Jesus erwiderte ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt,
und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird auf ewig nicht sterben. Glaubst du das?
Marta antwortete ihm: Ja, Herr, ich glaube, dass du der Messias bist, der Sohn Gottes, der in die Welt kommen soll.
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