Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4567262 mal)

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8792 am: 06. Dezember 2020, 17:53:42 »
Homilie
dem hl. Gregor dem Wundertäter (um 213-um 270), Bischof, zugeschrieben
Homélies sur la sainte Théophanie, 4 ; PG 10, 1181 (Les Pères de l'Église commentent l'Évangile, Collection liturgique Mysteria sous la direction de Henri Delougne, Éd. Brepols 1991, p. 31; ins Dt. trad. © Evangelizo)

„Ich bin es nicht wert, ihm die Sandalen auszuziehen“ (vgl. Mt 3,11)

[„Jesus kommt zu Johannes, um sich von ihm taufen zu lassen. Johannes aber wollte es nicht zulassen und sagte zu ihm: ‚Ich müsste von dir getauft werden!‘“ (vgl. Mt 3,13–14).] In deiner Gegenwart, Herr Jesus, kann ich nicht schweigen, denn „ich bin die Stimme, die in der Wüste ruft: Bereitet dem Herrn den Weg. Ich müsste mich von dir taufen lassen und du kommst zu mir!“ […] Im Anfang warst du, du warst bei Gott und du warst Gott (vgl. Joh 1,1); du, der du der leuchtende Abglanz der Herrlichkeit des Vaters bist, du, das vollkommene Abbild des Vaters (vgl. Hebr 1,3); du, das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, der in diese Welt kommt (vgl. Joh 1,9); du, der du in der Welt warst, bist dorthin gekommen, wo du schon warst; du, der du Fleisch angenommen hast, aber in uns wohnst (vgl. Joh 1,14; 14,23); und du ließest dich von deinen Knechten in der Gestalt eines Knechtes sehen (vgl. Phil 2,7); du, der du Himmel und Erde durch deinen heiligen Namen wie durch eine Brücke verbunden hast: Du kommst zu mir? Du, der du so groß bist, zu mir, der ich so arm bin? Der König zum Vorläufer, der Herr zum Diener. […]

Ich weiß, welcher Abgrund die Erde vom Schöpfer trennt. Ich weiß, welcher Unterschied besteht zwischen dem Schlamm der Erde und dem, der ihn geformt hat (vgl. Gen 2,7). Ich weiß, wie sehr deine Sonne der Gerechtigkeit hoch über mir steht, der ich nur die Lampe von deiner Gnade bin (vgl. Mal 3,20; Joh 5,35). Und obwohl du in die reinste Wolke deines Leibes gekleidet bist, erkenne ich meinen Stand als Diener an und verkünde deine Größe. „Ich bin es nicht wert, die Riemen deiner Sandalen zu lösen“ (vgl. Mk 1,7). Und wie könnte ich es wagen, den unbefleckten Scheitel deines Hauptes zu berühren? Wie die Hand über dir ausstrecken, der „der du den Himmel wie ein Zelt ausspannst“ und „die Erde über den Wassern gegründet hast“ (vgl. Ps 104(103),2; 136(135),6). […] Was für ein Gebet soll ich über dich sprechen, der du sogar die Gebete derer annimmst, die dich missachten?
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8793 am: 07. Dezember 2020, 06:01:20 »
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Predigt von Professor May

Das Kom­men Got­tes auf die Erde

29.11.2020

Im Namen des Vaters und des Soh­nes und des Hei­li­gen Geis­tes. Amen.

Geliebte im Herrn!

Wenige Tätig­keits­wör­ter spie­len in der christ­li­chen Reli­gion eine so große Rolle wie das Wort Kom­men. Das Kom­men wird von Gott aus­ge­sagt und vom Men­schen. Das Alte Tes­ta­ment ist ange­füllt mit Stel­len, an denen vom Kom­men Got­tes und des Mes­sias die Rede ist. Mit dem Kom­men Got­tes wird das macht­volle Ein­grei­fen Got­tes in die Geschichte sei­nes Volkes, der Völ­ker­welt und der gesam­ten Mensch­heit aus­ge­sagt. Im ers­ten Buch der Bibel heißt es: „Nicht wei­chen wird von Juda das Zep­ter, von sei­nen Füßen der Herr­scher­stab, bis der kommt, dem er gebührt und dem die Völ­ker gehor­chen“ (Gen 49,10). Der Pro­phet Balaam sagte vor­her: „Kom­men wird von Jakob der Herr­scher, ver­til­gen aus den Städ­ten den Rest“ (Num 24,29). Kein Pro­phet kün­digte häu­fi­ger Got­tes Kom­men an als Isaias. „Gott sel­ber wird kom­men und euch erret­ten“ (Is 35,4). „Seht, der All­mäch­tige kommt als Sie­ger“ (Is 40,10). „Der Herr, Gott kommt mit Macht“ (Is 40,10). „Er kommt für Sion als Erlö­ser“ (Is 59,20). „Auf werde licht, Jeru­sa­lem, denn es kommt dein Licht“ (Is 60,1). „Saget der Toch­ter Sion: Siehe, dein Hei­land kommt! Sein Lohn kommt mit ihm, und seine Ver­gel­tung geht vor ihm her!“ (Is 62,11). Der Pro­phet Joel sah den gro­ßen und schreck­li­chen Tag des Herrn kom­men (Joel 2,31). Der Pro­phet Aggäus schaute das Kom­men des von allen Völ­kern Ersehn­ten (2,8). Der Pro­phet Zacha­rias ver­kün­dete Jeru­sa­lem: „Laut juble, Toch­ter Sion! Auf­jauchze, Toch­ter Jeru­sa­lem! Siehe, dein König kommt zu dir, gerecht und als Hei­land, voll Demut. Er sitzt auf einem Esel“ (Zach 9,9). Der Pro­phet Daniel sieht einen kom­men, der aus­sieht wie ein Men­schen­sohn, auf den Wol­ken des Him­mels. „Ihm ward Herr­schaft, Ehre und Reich ver­lie­hen. Ihm müs­sen alle Völ­ker, Natio­nen und Zun­gen die­nen. Seine Herr­schaft wird ewig dau­ern und nie ver­ge­hen“ (7, 13-14). Das von den Pro­phe­ten ange­sagte Kom­men Got­tes und sei­nes Mes­sias ist ein­ge­trof­fen. Gott hat seine Ankün­di­gung erfüllt und über­er­füllt. Das Volk Israel erwar­tete einen kraft­vol­len Herr­scher, der einen Mus­ter­staat auf­rich­tet. Es kam ein reli­giö­ser Refor­mer, der erklärte, sein Reich sei nicht von die­ser Welt. Die Israe­li­ten rech­ne­ten mit dem Kom­men eines Men­schen. Statt­des­sen kam ein Gott. Der ver­hei­ßene Ret­ter ist gekom­men. Als die Fülle der Zeit kam, sandte Gott sei­nen Sohn, gebo­ren aus einer Frau. Ein Engel ver­kün­dete der Jung­frau Maria in Naza­reth, dass sie der Mensch­heit den Ret­ter gebä­ren solle. Als Maria unsi­cher fragte, wie dies gesche­hen könne, erklärte der Engel, dass der Hei­lige Geist über sie kom­men und Kraft des Aller­höchs­ten sie über­schat­ten werde. Und er fügte hinzu: „Bei Gott ist kein Ding unmög­lich.“ Auf den Hal­den von Beth­le­hem brachte Maria den Ret­ter, Chris­tus, den Herrn zur Welt. Die Engel ver­kün­den, wer hier erscheint: „Heute ist der Hei­land gebo­ren, der Mes­sias und Herr.“ Und das gläu­bige Volk gibt die jubelnde Ant­wort: „Christ, der Ret­ter, ist da.“

Gott kommt zu den Men­schen. Das ist der Inhalt des Glau­bens­sat­zes von der Men­schwer­dung des Soh­nes Got­tes. Er blieb, was er war, näm­lich der wahre Sohn des ewi­gen Vaters, und nahm an, was er nicht hatte, näm­lich die wahre Natur eines Men­schen. Gott ist wirk­lich und wahr­haft über die Flu­ren von Paläs­tina gewan­delt. Es gibt ein hei­li­ges Land. Der evan­ge­li­sche Theo­loge Rein­hold See­berg bezeich­nete es als „Wahn“, „den Chris­tus des Johan­nes­evan­ge­li­ums als einen auf Erden wan­deln­den Gott zu ver­ste­hen“. Genau das ist der Inhalt des Kom­mens Got­tes: Er hat sich auf die­ser Erde gegen­wär­tig gesetzt, um das auf­zu­ar­bei­ten, was der Mensch in sei­ner Gott­ver­ges­sen­heit ange­rich­tet hat. Er ist segen­spen­dend über die Flu­ren Paläs­ti­nas gewan­delt. Wir Gläu­bi­gen haben uns daran gewöhnt, die­ses Gesche­hen gelehrt und ver­kün­digt zu bekom­men. Aber des­we­gen ist es nicht weni­ger alle mensch­li­chen Vor­stel­lun­gen über­stei­gend. Dass Gott, der unend­li­che, anfang­lose, ewige Gott, es unter­nahm, auf die Erde zu kom­men, in der Gestalt eines Men­schen Kind­heit, Jugend und Man­nes­al­ter zu durch­le­ben, pre­di­gend und hei­lend in einem Land des Nahen Ostens zu wan­dern, die Begeis­te­rung und den Hass sei­ner Zeit­ge­nos­sen auf sich zu zie­hen und zu ertra­gen, das alles ist über­ra­schend, scho­ckie­rend und uner­hört. Aber weil dies wirk­lich gesche­hen ist, des­we­gen gibt es einen Advent, eine Zeit der Erwar­tung, wel­che die Jahr­tau­sende der Sehn­sucht auf­le­ben lässt. Des­we­gen gibt es Weih­nach­ten, den hei­li­gen Tag, wel­cher der Erin­ne­rung an die hei­lige Nacht gewid­met ist, in der das Wort Fleisch wurde. Darum singt das gläu­bige Volk: „O komm, o komm, Ema­nuel, nach dir sehnt sich dein Israel.“ „Komm, der Völ­ker Hei­land du, Sohn der Jung­frau, eil herzu.“ „Es kam ein Engel hell und klar, von Gott aufs Feld zur Hir­ten­schar.“ „Macht hoch die Tür, die Tor’ macht weit, es kommt der Herr der Herr­lich­keit.“ „Auf, gläu­bige See­len, sin­get Jubel­lie­der, und kom­met, kommt alle nach Beth­le­hem.“ „Mor­gens­tern der fins­tern Nacht, der die Welt voll Freu­den macht, Jesu mein, komm her­ein, leucht in mei­nes Her­zens Schrein.“

Jesus von Naza­reth, der Sohn Marias, hat sich selbst unüber­hör­bar als den „Gekom­me­nen“ bezeich­net. „Ich bin als Licht in die Welt gekom­men, damit jeder, der an mich glaubt, nicht in der Fins­ter­nis bleibe“ (Joh 12,46). Vor Pila­tus bekennt der Herr: „Ich bin dazu gebo­ren und in die Welt gekom­men, dass ich Zeug­nis gebe für die Wahr­heit.“ Jesus hat sich wie­der­holt über den Zweck sei­nes Kom­mens aus­ge­spro­chen. An der Spitze steht die Aus­sage: „Ich bin gekom­men im Namen mei­nes Vaters“ (Joh 5,43). Er ist nicht gekom­men in eige­ner Auto­ri­tät. Er ist kein Pseu­do­mes­sias. Er ist gekom­men, weil ihn der Vater gesandt hat. Jesus spricht von dem Kampf, den er durch seine Per­son in der Welt ent­fes­seln wird: „Ich bin gekom­men, Feuer auf die Erde zu wer­fen, und wie sehr wünschte ich, es wäre schon ent­zün­det“ (Lk 12,49). Mit sei­nem Auf­tre­ten ist die Zeit der Ent­schei­dung ange­bro­chen, in der es keine Neu­tra­li­tät gibt. „Ich bin nicht gekom­men, Frie­den zu brin­gen, son­dern das Schwert“ (Mt 10,34). „Ich bin zum Gericht in diese Welt gekom­men, damit die nicht Sehen­den sehen und die Sehen­den blind wer­den“ (Joh 9,39). Er ist der Hei­land. „Ich bin nicht gekom­men, Gerechte zu beru­fen, son­dern Sün­der“ (Mt 9,13). „Der Men­schen­sohn ist nicht gekom­men, Men­schen­le­ben zu ver­nich­ten, son­dern zu ret­ten“ (Lk 9,56). „Mei­net nicht, ich sei gekom­men, das Gesetz oder die Pro­phe­ten auf­zu­lö­sen. Ich bin gekom­men, sie zu erfül­len.“ Den Gip­fel erreicht die Aus­sage Jesu: „Der Men­schen­sohn ist nicht gekom­men, sich bedie­nen zu las­sen, son­dern zu die­nen und sein Leben hin­zu­ge­ben als Löse­preis für viele“ (Mt 20,28).

Jesu Her­kunft prägt sein Leben. Er ist der ein­zig­ge­bo­rene Sohn des himm­li­schen Vaters. In sei­ner Erden­zeit lebt er daher nach dem Stun­den­schlag des Vaters. Er han­delt nicht eher, als bis die Stunde gekom­men ist, die der Vater bestimmt. Wenn seine Mut­ter ihn auf die Ver­le­gen­heit der Hoch­zeit­hal­ten­den auf­merk­sam macht, muss sie hören: „Meine Stunde ist noch nicht gekom­men.“ Die feind­se­li­gen Juden such­ten Jesus mit­ten in sei­ner Lehr­tä­tig­keit fest­zu­neh­men. Und doch legte nie­mand Hand an ihn, weil seine Stunde noch nicht gekom­men war. Als Jesus im Tem­pel lehrte und sich den Juden als das Licht der Welt emp­fahl und von Gott als sei­nem Vater sprach, waren die Pha­ri­säer empört. Doch nie­mand ergriff ihn; denn noch war seine Stunde nicht gekom­men. Der Herr wurde von sei­ner Ver­haf­tung nicht über­rascht. Wäh­rend die Jün­ger schlie­fen, wachte und betete er. Dann sprach er zu ihnen: „Es ist genug. Die Stunde ist gekom­men. Der Men­schen­sohn wird aus­ge­lie­fert wer­den in die Hände der Sün­der. Steht auf! Lasst uns gehen. Seht, mein Ver­rä­ter naht.“ Den Häschern hält Jesus ent­ge­gen: „Das ist eure Stunde und die Macht der Fins­ter­nis.“ Die Stunde des Ver­rats ist gekom­men. Aber noch eine andere Stunde. „Es kommt die Stunde, und sie ist schon da, in der die Toten hören wer­den die Stimme des Soh­nes Got­tes, und die sie hören, wer­den leben“ (Joh 5,25). Die escha­to­lo­gi­sche Stunde, in der nach der alt­tes­ta­ment­lich-jüdi­schen End­er­war­tung die Toten auf­er­weckt wer­den, ist bereits gekom­men. Die hier genann­ten Toten sind die Men­schen, die das (ewige) Leben nicht besit­zen, also die geist­lich Toten, und das sind alle Men­schen. Die Stimme des Soh­nes Got­tes, die die Toten zum Leben ruft, ist seine in der Gegen­wart erschal­lende Pre­digt. Die Hörer wer­den in sol­che geschie­den, die sie nur (mit den Ohren) ver­neh­men, und in sol­che, die sie gläu­big auf­neh­men. Diese letz­te­ren erhal­ten das (ewige) Leben. Das Gericht, mit dem die Zuer­tei­lung des (ewi­gen) Lebens ver­bun­den ist, wird als bereits in der Gegen­wart sich voll­zie­hend dar­ge­stellt.

Gott ist gekom­men in Jesus dem Chris­tus. Jetzt ist es an den Men­schen, zu ihm zu fin­den. Doch siehe da! Das wahre Licht, das jeden Men­schen erleuch­tet, kam in die Welt; die Welt ist sogar durch ihn gewor­den. Aber die Welt erkannte ihn nicht. Er kam in sein Eigen­tum, aber die Sei­ni­gen nah­men ihn nicht auf. Doch nicht alle ver­sag­ten sich ihm. Es gab sol­che, die ihn auf­nah­men. Es sind die­je­ni­gen, die an ihn glau­ben. Sie sind aus Gott gebo­ren. Es ist also der Glaube, der den Men­schen zu Gott kom­men lässt. Der Brief an die Hebräer sagt es uns aus­drück­lich: „Wer zu Gott kom­men will, muss glau­ben, dass er ist (exis­tiert) und dass er denen, die ihn suchen, ein Ver­gel­ter wird“ (Hebr 11,6). Das Glau­ben an Gott ist ein Kom­men zu Gott. Der Glaube ist ein Weg, der Weg zu Gott und sei­nem Gesalb­ten. Durch Glau­ben tritt man ein in die Jün­ger­schaft Jesu. Johan­nes sagt es uns auf seine Weise: „Die den mensch­ge­wor­de­nen Got­tes­sohn auf­nah­men, d.h. die an sei­nen Namen glaub­ten, denen gab er Voll­macht, Kin­der Got­tes zu wer­den“ (Joh 1,12). Als Jesus wenige Tage vor sei­nem Lei­den in die Stadt Jeru­sa­lem ein­zog, berei­te­ten ihm seine Anhän­ger einen fest­li­chen Emp­fang. Sie rie­fen: „Hosanna, dem Sohne Davids; hoch­ge­lobt der da kommt im Namen des Herrn; Hosanna in der Höhe“ (Mt 21,9). Jesus ist wahr­haf­tig gekom­men im Namen Got­tes. In jeder hei­li­gen Messe neh­men wir den Jubel­ruf der Anhän­ger Jesu in Jeru­sa­lem auf und rufen: „Hoch­ge­lobt (sei), der da kommt im Namen des Herrn!“ Denn wir wis­sen: Jetzt beginnt die Opfer­messe. Darin wird Jesus in einer Weise gegen­wär­tig, wie er es bis dahin nicht war. In der Wesens­ver­wand­lung von Brot und Wein macht er sich wahr­haft, wirk­lich und wesent­lich gegen­wär­tig. Er kommt. Darum singt das gläu­bige Volk: „Kommt und lobet ohne End’, lobt das höchste Sakra­ment, wel­ches Jesus ein­ge­set­zet, uns zum Tes­ta­ment.“ Und wie­der: „Kommt her, ihr Krea­tu­ren all, kommt, was erschaf­fen ist. Kommt her und sehet all­zu­mal, wer hier zuge­gen ist.“ Und noch ein­mal: „Kommt zum gro­ßen Abend­mahl, o Erlöste, kommt mit Freu­den. Kommt in Jesu Spei­se­saal. Zum Gedächt­nis sei­ner Lei­den gab er uns dies Him­mels­brot.“ Wenn wir unsere Unwür­dig­keit beken­nen, das Brot des Lebens zu emp­fan­gen, spre­chen wir vom Ein­ge­hen, also vom Kom­men des Herrn zu uns unter der Gestalt des Bro­tes. Er, den wir in der hei­lig­ma­chen­den Gnade, in der Ein­woh­nung des drei­ei­ni­gen Got­tes in unse­rer Seele schon besit­zen, wird durch den Emp­fang des Her­ren­lei­bes in einer neuen Weise gegen­wär­tig. Auf die­ses Kom­men rich­tet sich unsere Sehn­sucht, unser Ver­lan­gen, unser Heim­weh. „Jesus, Jesus, komm zu mir; o wie sehn` ich mich nach dir. Mei­ner Seele bes­ter Freund, wann werd’ ich mit dir ver­eint? Tau­send­mal begehr’ ich dein, Leben ohne dich ist Pein. Tau­send­mal seufz’ ich zu dir, o mein Jesus komm’ zu mir. Komm’, o Jesus, säume nicht, komm mit dei­nem Trost und Licht. Meine Seel’ bewahre dir, ewig, ewig bleib’ bei mir.“ Am Schluss der hei­li­gen Messe beten wir den Pro­log des Johan­nes-Evan­ge­li­ums. Gegen Ende des Tex­tes heißt es: „Und das Wort ist Fleisch gewor­den und hat unter uns gewohnt.“ Damit ist ursprüng­lich die Men­schwer­dung der zwei­ten gött­li­chen Per­son gemeint. Die Kir­che ver­wen­det diese Aus­sage hier als Hin­weis auf das uner­hörte Gesche­hen der hei­li­gen Messe: Der Sohn Got­tes wan­delt Brot und Wein in sei­nen hei­li­gen Leib und sein kost­ba­res Blut. Noch ein­mal und immer wie­der wird das ewige Wort des Vaters gegen­wär­tig. Noch ein­mal und immer wie­der kommt der Herr wahr­haft, wirk­lich und wesent­lich zu uns. Noch ein­mal und immer wie­der wird das Wort Fleisch, sehen wir, wenn auch ver­bor­gen, seine Herr­lich­keit voll der Gnade und Wahr­heit. O meine Freunde, wel­che Freude, wel­ches Glück, wel­che Selig­keit, ein katho­li­scher Christ zu sein. Vor bei­nahe 70 Jah­ren wurde ich zum Pries­ter geweiht. Wenn Sie mich fra­gen, was mich zum Pries­ter­tum geführt hat, dann ant­worte ich: Weil ich das hoch­hei­lige Mess­op­fer jeden Tag dem himm­li­schen Vater dar­brin­gen darf, zur Ehre sei­nes Namens und zum Heile sei­nes Volkes, weil ich den Hei­land her­ab­ru­fen darf auf den Altar. Des­we­gen bin ich Pries­ter gewor­den, und das ist mein unaus­sprech­li­ches Glück.

Amen.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8794 am: 08. Dezember 2020, 22:55:47 »
Pius X.
Papst von 1903-1914
Enzyklika „Ad diem illum laetissimum“ (2. Februar 1904), 23–25 (in: R. Graber, Die marianischen Weltrundschreiben der Päpste, Würzburg 1954, S. 127–139; leicht überarbeitet)

Betrachtung über die Unbefleckte

Der Glaube aber ist, wie der Apostel sagt, „das feste Vertrauen auf das, was man erhofft“ (Hebr 11,1). Wenn wir also durch die Unbefleckte Empfängnis der Jungfrau in unserem Glauben bestärkt werden, so gilt dies selbstverständlich erst recht für die Hoffnung. Und dieses umso mehr, da Maria ja nur deswegen von der Erbsünde bewahrt wurde, weil sie Mutter Christi sein sollte; Mutter Christi wurde sie aber, damit in uns die Hoffnung auf die ewigen Güter neu geweckt würde.

Über die Liebe zu Gott brauchen wir keine Worte zu verlieren. Eine besondere Erwägung indessen verdient, wie die Betrachtung der Unbefleckten Empfängnis der Jungfrau uns aufmuntern kann zur Beobachtung jenes Gesetzes, das Jesus mit Vorzug sein Gebot genannt hat, nämlich das Gebot, dass wir einander lieben sollen, wie er selbst uns geliebt hat. – „Ein großes Zeichen“, so beschreibt der Apostel Johannes das ihm zuteil gewordene Gesicht, „ein großes Zeichen erschien am Himmel: Eine Frau, bekleidet mit der Sonne, den Mond zu ihren Füßen, und eine Krone von zwölf Sternen auf ihrem Haupte“ (Offb 12,1). Jeder aber weiß, dass diese Frau niemand anderen bedeutet als Maria, die als unversehrte Jungfrau Christus, unser Haupt geboren.

„Und die Frau“ so fährt der Apostel fort, „war gesegneten Leibes und schrie in ihren Wehen und Geburtsnöten“ (Offb 12,2). Der Apostel sah also die heilige Gottesmutter, obwohl sie bereits beseligt im Himmel war, doch an geheimnisvollen Geburtswehen leiden. Was für eine Geburt mag damit wohl gemeint sein? Zweifellos handelt es sich um die Geburt von uns selbst, die wir, in der irdischen Verbannung noch zurückgehalten, erst zur vollkommenen Liebe Gottes und zur ewigen Glückseligkeit geboren werden müssen. Die Geburtswehen Mariens aber veranschaulichen ihre Liebe und ihr Bemühen, mit denen die Jungfrau auf dem Himmelsthron wacht und durch ihre fortwährende Fürbitte zu bewirken sucht, dass die Zahl der Erwählten ihr Vollmaß erreiche.

Dass nun diese Liebe besonders bei Gelegenheit dieser Feste zu Ehren der Unbefleckten Empfängnis der Gottesgebärerin das Ziel aller werden möge, dahin geht Unser sehnlichstes Verlangen.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8795 am: 09. Dezember 2020, 05:56:03 »
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Sievernich

Der Heilige Robert Bellarmin erscheint und spricht – 25. September 2020

Während der Arbeit bei den Pferden sehe ich den Heiligen Robert Bellarmin neben mir und bin sehr erstaunt über sein Kommen. Er segnet mich und spricht:

„Auf Erden kennt ihr das Wort „Emanzipation“, ohne es richtig zu begreifen. Es gibt nur eine Emanzipation und das ist die, wie die Heiligen im Himmel sie vollzogen. Die wirkliche und richtige Emanzipation könnt ihr nur durch den Willen Gottes erlangen. Wer Seinen Willen tut, emanzipiert sich.

Nun, übersetze das Wort in rechter Weise. Ihr nehmt es für weltliche Begriffe in Anspruch. Ich nehme es für euer Heil. Ihr emanzipiert euch, indem ihr Gottes Willen tut. Gebet, Sakramente, Opfer, Buße und Reue, ein Leben in Christus, dies alles löst die Fesseln des Bösen.

Wer also emanzipiert sein will, der sei ein Diener Gottes an erster Stelle, der liebe Gott von ganzem Herzen und sei von der Sehnsucht nach dem Herrn ergriffen, Ihm nur dienen zu wollen.

Weißt du denn eigentlich, was das Wort „Emanzipation“ heißt?“

Ich sagte: „Nein, Vater Bellarmin.“

Der Heilige Robert Bellarmin sprach:

„Schaue nur nach, dann wirst du alles verstehen.

Meine größte Sorge aber gilt der Heiligen Kirche. Auf Erden habe ich stets dafür gebetet und gewirkt, dass sie nicht verweltliche und protestantisch werde.

Nun komme ich, um zu sagen, dass die Heiligen im Himmel für euch beten. Ach, möge die Heilige Kirche doch nur ihre Schätze bewahren. Unendlich kostbar sind die Glaubensschätze der Heiligen Kirche. Unser Herr Jesus Christus liebt Seine Braut und gibt Sich für sie hin.

Könntet ihr nur einen Augenblick in die Ewigkeit sehen und Gott schauen, würdet ihr alles verstehen. Doch Gott schenkt euch Seine Gnaden in Seiner unendlichen Barmherzigkeit.

Viele meiner größten Befürchtungen wurden wahr und vieles, was ich schon auf Erden verkündete, wird geschehen. Bleibt im Herrn, und die es noch nicht sind, mögen rasch zu Ihm kommen.

Betet! Bleibt im Leib des Herrn! Harrt aus! Liebt Christus und Seine Mutter! Denn die Zeit der Not wird kommen.

Wenn ihr in der Liebe des Herrn seid; wird Er es sein, der euch durch diese Not trägt.“

Das war nun die Botschaft. Und ich habe nachgesehen. „Emanzipation“ stammt vom lateinischen Wort „emancipatio“. Das heißt: Die Entlassung des Sohnes aus der väterlichen Gewalt oder die Freilassung eines Sklaven bedeutet es. Das kommt vom Wikipedia. Da habe ich nachgeschaut. Es heißt aber auch „die Befreiung aus einem Zustand der Abhängigkeit“

Diese Botschaft wird bekanntgegeben, ohne dem Urteil der römisch-katholischen Kirche vorgreifen zu wollen.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8796 am: 09. Dezember 2020, 06:02:42 »
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Sievernich

Das Jesuskind schenkt den Kindern ein Lied - 27. September und
singt es selber vor - 28. September 2020

Am 27.09.2020 hörte ich die Stimme des Kindlichen Himmelskönigs bei der Arbeit auf dem Pferdepaddock gegen 18 Uhr.

Er sprach:

„Ich bin das liebe Jesulein,
komm und lass Mich bei dir sein.

Leucht bis in dein Herzensgrund,
bin bei dir zu jeder Stund.

In Bedrängnis ruf zu Mir,
denn Ich komme gern zu Dir.“

 

Am 28.09 2020 sah ich bei der Arbeit draußen das Jesuskind in Prager Gestalt in rotem Gewand und Mantel, ca. 50 cm groß, in der Luft vor mir schweben. Es sagte mir, Es komme am 5. Oktober 2020 zu den Menschen. Dann sagte Es mir, Es hätte sich sehr über die Briefe der Kinder gefreut, die ich für Ihn aufbewahrt habe. Nun sang Er mir ein Lied für die Kinder mit voller Inbrunst vor, die im Briefe reich verziert schrieben. Da die Briefe verschlossen waren, weiß ich nichts über den Inhalt, aber das liebe Jesuskind kennt den Inhalt der Briefe ja.

Dieses Lied ist diesen Kindern gewidmet und allen Kindern, die das Jesulein in Freude und Leid besuchen möchten.

Diese Botschaft wird bekanntgegeben, ohne dem Urteil der römisch-katholischen Kirche vorgreifen zu wollen.

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« Letzte Änderung: 09. Dezember 2020, 06:04:34 von Tina 13 »
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8797 am: 09. Dezember 2020, 06:08:44 »
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Sievernich

Die Erscheinung des gnadenreichen Jesuskindes am
5. Oktober 2020 um ca. 17:05 Uhr mit anschließendem
Sonnenwunder gegen 17.35 Uhr in Sievernich

Ich sehe eine Kugel, die vom Grundstück Haus Jerusalem kommend am Brunnen in der Luft schwebt und dann hier nun über dem Kastanienbaum steht. Der ganze Baum ist in Licht gehüllt und die ganzen Blätter leuchten golden.

Die Lichtkugel öffnet sich und der Himmelskönig kommt aus der großen Lichtkugel hervor. Jetzt sehe ich, dass zwei kleinere Lichtkugeln ebenso da sind. Und aus den kleineren Lichtkugeln — die öffnen sich auch — kommen zwei Engel heraus. Das Jesuskind ist bekleidet mit dem Gewand Seines Kostbaren Blutes, Seines lebendigen Kostbaren Blutes. Es ist mit goldenen Lilienranken bestickt. Es trägt eine große goldene Krone, dunkelbraune Locken, blaue Augen. Die Krone ist herrlich! Und Es trägt ein goldenes Zepter, ein großes goldenes Zepter in Seiner rechten Hand und die Erdkugel in Seiner linken Hand. Sie ist so, wie ich sie aus dem Weltall kenne. Und sie dreht sich in Seinen Händen.

Der Herr segnet uns alle:

„Im Namen des Vaters und des Sohnes — das bin Ich — und des Heiligen Geistes. Amen. Ich bin der Herr, euer Gott, Jesus Christus, Gottes Sohn. In Meiner Heiligen Kindheit komme Ich zu euch. Versteht dies doch. Betrachtet Meine Heilige Kindheit. Und so komme Ich zu all jenen von euch, die bedrängt sind. Ich komme, um die Sünder zu bekehren, zu den Beladenen. Ich komme, um euch Trost zu spenden.

Bringt alle Anliegen vor Mir. Und Ich sehe in ein jedes Herz von euch. Besonders komme Ich zu euch für diejenigen, die es schwer haben in ihren Familien.“

 

Es erfolgt eine persönliche Mitteilung.

 

M.: „Oh! Ich werde alles tun, was möglich ist. Ich habe auch schon gesagt, dass die Beter dem Glauben der Väter treu bleiben sollen.“

 

Es erfolgt eine persönliche Mitteilung.

 

M.: „Ja, Herr! Wir beten für die armen Sünder. Ja! Oh! Herr, es gibt keine Orientierung für sie. Was man ihnen sagt, das glauben sie.

Der Herr antwortet mir darauf mit dem Evangelium  „vom reichen Mann und vom armen Lazarus“ Lk 16, 19-31 und Lk 17, 1 – 3a.

Der kindliche Himmelskönig spricht: „Dies alles wiegt schwer. Doch Ich bin bei euch und lasse euch nicht allein. Bleibt dem Evangelium treu. (Eigene Anmerkung: Hier ist ausdrücklich der Aufruf des Herrn an alle Menschen, auf die Heilige Schrift zu hören, auch wenn der Zeitgeist uns etwas anderes vermitteln möchte. Es ist der Wunsch des Herrn, dies herauszustellen.)

Niemand kommt zum Vater, wenn nicht durch Mich. Das sagte Ich einst. Das sage Ich heute. Das sage Ich in alle Ewigkeit.“

 

M.: „Wir sollen uns nicht sorgen. Das ist nett.“

Das gnadenreiche Jesulein spricht: „Die Sünder und Beladenen rufe Ich zu mir. Durch Mein Kostbares Blut wasche Ich sie rein.“

 

Der Himmelskönig fragt nach meinem Anliegen.

M.: „Mein Wunsch, ja. Oh Herr, besprenge uns mit Deinem Kostbaren Blute.“

Nun besprengt uns der Herr mit Seinem Kostbaren Blute, indem Er Sein Zepter an Sein Herz drückt, dieses sich mit Seinem Kostbaren Blute füllt und somit für uns zum Aspergill Seines Heiligsten Herzens wird. Gleichzeitig spricht der Herr über uns den Segen aus und besprengt uns mit Seinem Kostbaren Blut.

 

Der König des Himmels spricht: „Noch einmal und innig sage Ich euch: Niemand kommt zum Vater, wenn nicht durch Mich.

Ich wünsche eine Gebetswache am 7. November von 8 Uhr bis 20 Uhr.

(Nun setzt ein leichter Regen ein.)

Betet besonders für Meine Kirche! Betet für euch, dass ihr in eurem Glauben standhaft bleibt. Ich bin es, liebe Seelen, der euch vom Schlamm des Widersachers reinwäscht.

Kommt zu Mir, liebe Seelen. Wacht und betet!“

 

Er teilt mir mit, dass die Menschen ihre Anliegen in Briefe schreiben und Ihm darbringen können. Er wird uns Seinen Segen geben. Er wird uns Seinen Segen geben und unsere Rosenkränze segnen.

Das Jesuskind verabschiedet sich mit den Worten: „Ich bin euch nahe! Adieu!“

M.: „Adieu, Herr, Adieu, Adieu!“

Wir beten alle: O mein Jesus, verzeih uns unsere Sünden, bewahre uns vor dem Feuer der Hölle, führe alle Seelen in den Himmel, besonders jene, die Deiner Barmherzigkeit am meisten bedürfen.

Es wird weiter gebetet.

 

Nach der Erscheinung des Himmelskönigs geschah das Sonnenwunder von Sievernich.

Um ca. 17:35 Uhr nach der Erscheinung des Jesuskindes über dem Kastanienbaum rief ein Mann: „Die Sonne. Ein Sonnenwunder.“ Nach einem leichten Regen, der plötzlich aufhörte, sahen mindestens 50 Personen eine helle Scheibe vor der Sonne, die sich wie eine Waschmaschine schnell drehte, pulsierte und verschiedene Farben auswarf (darunter Rot, Gold, Gelb, Blau, Rosa, Lila). Die Beter sangen, beteten und verfolgten das Sonnenwunder mit ihren Blicken. Nach einiger Zeit wurde die ganze Sonne größer und heller und kam auf uns Beter zu. Dies geschah in drei Schritten, d. h. die Sonne wurde groß kam näher, hielt an, kam näher, hielt an, kam näher und hielt an. Als sie nahe bei uns war, wurde es sehr warm. Sie ging mit einem Mal wieder zurück und wurde dann wieder kleiner. Während der ganzen Zeit warf die Sonne Farben aus. Eine Betergruppe sah in der Sonne das Herz Jesu, andere Beter ein Kreuz, eine andere Betergruppe sah in der Sonne eine Taube. Manuela sah nur die sich drehende und Farben auswerfende Sonne. Das Sonnenwunder dauerte 15 bis 20 Minuten.  Es wurden mindestens 50 Leute gezählt, die das Sonnenwunder sahen, darunter Priester, Ordensleute, Akademiker, Arbeiter usw. Alle die dort waren, sahen es. Viele Beter fotografierten und filmten das Sonnenwunder. Teilweise fielen die Handys aus, die Kameras fokussierten sich laufend (stellten sich immer wieder neu ein und waren damit laufend beschäftigt) und kamen mit der Schnelligkeit der rotierenden Sonne nicht zurecht. Ähnlich ist dies ist auch von den Erscheinungen des Jesuskindes bekannt. Die Pilger sehen das Jesuskind in der Hostie, fotografieren es mit dem Handy und es ist nicht auf dem Foto.

Diese Botschaft wird bekanntgegeben, ohne dem Urteil der römisch-katholischen Kirche vorgreifen zu wollen.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8798 am: 09. Dezember 2020, 06:13:36 »
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Sievernich

Erscheinung des Gnadenreichen Jesuskindes am 22. Oktober 2020

Es war ca. um 17:40 Uhr, da war ich mit der Pferdearbeit fertig und stand draußen auf dem Sandplatz, wo ich mit den Pferden arbeite, als ich einen intensiven Fliederduft, dann Maiglöckchenduft und schließlich einen Rosenduft wahrnahm. Ungewöhnlich, dachte ich; denn auf dem Sandplatz und im angrenzenden Feld blüht nichts.

Als ich nach einiger Zeit dann ausmachte, aus welcher Richtung der Duft kam, stellte ich fest, dass er aus der Richtung kam, wo die Sonne stand. Nun sah ich zur Sonne und sah, dass diese rotierte und Farben auswarf. In ihr sah ich das Jesuskind in Prager Gestalt mit goldener Krone und rotem Gewand.

Es sprach:

„Ich bin für die Sünder gekommen, damit sie umkehren. Nehmt in Sievernich die Sünder auf, die sich aufrichtig bekehren. Wer von euch ist schon gerecht? Viele Seelen werden guten Glaubens in die Irre geführt. Die Kirche wird durch Mein Kostbares Blut gereinigt.

Diese Zeit der Drangsal ist für euch auch eine Zeit der Gnade. Wenn ihr mehr betet, werde Ich euch Gnaden schenken.“

Es erfolgte eine persönliche Mitteilung.

Dann habe ich gesagt: „Es riecht nach Deiner Himmlischen Mutter, Herr. So ein wunderbarer Duft.“

Der Herr sprach:

„Sie ist bei dir. Du siehst Sie nicht. Ich bin der Herr, Dein Gott. Ich segne dich.“

Dann habe ich später nach den Düften recherchiert, die ich gerochen habe. Der Flieder, den gibt's in Lila und Weiß. Der lila Flieder steht für die Buße und der weiße Flieder für die Reinheit. Der lila Flieder steht aber auch für die Bischöfe, ist auch eine Bischofsfarbe.

Das Maiglöckchen ist weiß. Und es gibt eine Legende, eine christliche Legende, danach hat die Gottesmutter unter dem Kreuz Christi gestanden und hat Tränen vergossen, und wo diese Tränen den Boden berührten, da blühten die Maiglöckchen.

Also die Blüte der Maiglöckchen steht für die Tränen Mariens. Die Rose steht einmal für die Reinheit, aber auch für das Leiden, weil sie auch Dornen hat und auch mal weiß, mal rot ist. Hier können wir sie verbinden mit dem Kostbaren Blut, weil Jesus ja immer von der Roten Opferrose Deutschland sprach.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8799 am: 09. Dezember 2020, 06:21:58 »
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Sievernich

Jesus erscheint als Barmherziger Heiland an Allerseelen, 2. November 2020

Ich sah den Herren als Barmherzigen Heiland während der Heiligen Messe. Er war mit einem weißen Gewand bekleidet. Um Seine Hüften trug Er einen weißen, gedrehten Kordelgürtel mit Quasten an den Enden. Ich sah, dass Er eine dunkle Stola mit Ornamenten trug. Die Stola hing gerade auf Seinem Gewand herunter. Ihn umgab ein wunderschönes goldenes Licht.

Er trug Sein dunkles, schwarz-braunes Haar schulterlang hinter Seinen Ohren, und ich sah, dass sich vorne zum Gesicht hin an jeder Seite eine gedrehte Locke befand. Seine Wundmale leuchteten an Seinen Füßen und Händen wie Rubine.

Es gibt ein Lied, so sagt Er, welches diesen Text hat, dass Seine Wunden wie Rubine leuchten. Er liebt dieses Lied. Das Lied finden wir im Gotteslob, Ausgabe Bistum Aachen, Nr. 331 „Ist das der Leib, Herr Jesu Christ…“.

Sein Gewand hatte in der Herzgegend einen schmalen, länglichen Schlitz. Er stand vor dem Priesterkelch. Und nun sehe und höre ich, wie aus dem Schlitz Seines Gewandes in der Herzgegend Sein Kostbares Blut in den Priesterkelch hineinfließt.

Er sprach:

„Ich bin gekommen, um euch Mein Kostbares Blut zu schenken. Es ist das große Geheimnis Meines Heiligen Messopfers, das die Menschen nie begreifen werden. In Meinem Heiligen Messopfer vereinigt ihr euch mit Meinem Kreuzesopfer. Das Heilige Messopfer ist die Vergegenwärtigung Meines Kreuzesopfers. Es findet nicht immer wieder von neuem statt. Es gibt keine Wiederholung! Sage dies den Menschen.

Betet für alle verstorbenen und lebenden Seelen. Ich bin zu euch gekommen, um Reue in den Herzen der Menschen zu erwecken. Bedenkt: Mit dem Maß, mit dem ihr richtet, werdet auch ihr gerichtet werden.

Das ist Mein Wort an alle Meine Priester, die in allzu großer Strenge mit den anvertrauten Seelen umgehen.“

Er segnet uns, schaut zum Himmel empor und spricht:

„Schaue auf sie, Vater. Siehe, wie sie beten.“

und entschwindet nach oben mit einem Mal.

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La Salette 1846



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