Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4566741 mal)

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Offline Tina 13

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8888 am: 30. Januar 2021, 14:56:22 »
Zwei Frauen in einem Zug beteten den Rosenkranz...

Am Sonntag, den 29. Juni 1891, fand in der Stadt Mönchenstein (Schweiz) ein Fest mit Konzerten, Schießwettbewerben und diversen anderen Veranstaltungen statt. Am Nachmittag fuhr ein überfüllter Personenzug mit 2 Lokomotiven aus Basel (Nordschweiz) in den Bahnhof Mönchenstein ein.

In diesem Zug befanden sich zwei Frauen aus dem Jura, die von einer Wallfahrt zur Muttergottes der Einsiedler in Einsiedeln (Nordschweiz) zurückkehrten und miteinander den Rosenkranz beteten, was bei den Reisenden, die zum Fest kamen, Spott erregte.

Als der Zug jedoch über die Birsbrücke (ein Nebenfluss des Rheins) fuhr, brach die Brücke entzwei! Alle Zugwagons stürzten ins Nichts, angeschoben von den beiden riesigen Lokomotiven. Die Wagen wurden buchstäblich zerquetscht, alle übereinander, und 150 Leichen wurden aus dem Schutt gezogen, ganz zu schweigen von den vielen Schwerverletzten.

Was die beiden Rosenkranz-Beterinnen angeht... sie wurden unverletzt aufgefunden, während ihre Kleidung zerfetzt und mit Blut bedeckt war. Das ist umso bemerkenswerter, als alle Passagiere in ihrem Wagon entweder getötet oder schwer verletzt wurden. Viele wurden mit zerquetschten Gliedmaßen aufgefunden.

Mgr Millot

Auszug aus Allons à Jésus – Gehen wir zu Jesus

Siehe : Le chapelet des enfants (Der Kinderrosenkranz)
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8889 am: 30. Januar 2021, 14:58:26 »
Kein Heiliger praktizierte die Stille so wie Maria

Die Tradition sagt, dass die drei Bewohner des heiligen Hauses von Nazareth, Jesus, Maria und Josef, kaum gesprochen haben. Es herrschte eine tieferes Schweigen als in der Kartause von Chartreux, wo der Alpenwind durch die Flure pfeift und an den Fenstern rüttelt, während alles andere still ist. Jesu Worte waren sehr selten. Deshalb bewahrte Maria sie in ihrem Herzen, denn wie Schätze waren sie rar und kostbar.

Wenn wir nachdenken, spüren wir, dass es kaum hätte anders sein können. Gott ist sehr still. Und in Bezug auf Maria bestätigt das Evangelium die Tradition. Die geringe Anzahl der Worte Mariens, die überliefert sind, ist erstaunlich. Das ist so auffallend, dass einige kontemplative Heilige davon ausgegangen sind, dass Maria in ihrer Demut den Evangelisten befohlen habe, alles über sie wegzulassen, was für die Lehre Christi nicht unbedingt notwendig ist.

Ohne Zweifel praktizierte kein Heiliger das Schweigen so wie sie es getan hat. Aber wie hätte sie auch nicht still sein können? Ein Geschöpf, das so lange mit seinem Schöpfer gelebt hat, konnte nicht viel sprechen; das Herz war voll, die Seele zum Schweigen gebracht. Sie hatte Jesus in ihren Armen getragen. Sie hatte über ihn gewacht, während er schlief. Sie hatte ihn genährt, sie hatte ihm in die Augen geschaut. Er hatte ihr ständig sein Herz offenbart. Sie hatte gelernt, es zu verstehen.

Zwischen Schöpfer und Geschöpf, in einer Beziehung wie der zwischen Jesus und Maria, war das Schweigen eine Sprache, mehr als Worte es sein können. Was hätten Worte bewirken können? Was hätten sie sagen sollen? Sie hätten das Gewicht der Gedanken der Mutter nicht tragen können, geschweige denn das der Gedanken des Sohnes.

 

Frederick William Faber (1814-1863), britischer Schriftsteller und Theologe

Nachdem er zum katholischen Glauben konvertiert war, trat Frederick William Faber dem Oratorium bei. Er ist der Gründer des Oratoriums von London.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8890 am: 30. Januar 2021, 15:00:22 »
Die Jungfrau bedeutete mir, mich niederzuknien

Am 20. Januar 1842, dem letzten Tag seines Aufenthalts in Rom (Italien), betrat der junge französische Jude und Atheist Alphonse Ratisbonne auf Drängen von einem seiner Freunde aus Straßburg die Kirche Sant'Andrea delle Fratte. Dort erschien ihm die Jungfrau Maria mit offenen und ausgestreckten Händen, sie bedeutete ihm  niederzuknien. Diese Erscheinung wurde am 3. Juni 1842 anerkannt. Er erzählt:

Ich war gerade einen Moment in der Kirche, als mich plötzlich eine unaussprechliche Verwirrung ergriff. Ich blickte auf; das ganze Gebäude war aus meinem Blickfeld verschwunden; nur eine Kapelle hatte sozusagen das ganze Licht auf sich konzentriert. Inmitten dieser Ausstrahlung erschien auf dem Altar stehend, groß, hell, voller Majestät und Sanftmut, die Jungfrau Maria, wie sie auf meiner Medaille (1) abgebildet ist; eine unwiderstehliche Kraft drängte mich zu ihr. Die Jungfrau bedeutete mir, mich niederzuknien, sie schien mir zu sagen: Das ist gut! Sie sprach nicht, aber ich verstand alles.

1855 ließ sich Alphonse in Palästina nieder und widmete sein Leben dem Katechumenat der Konvertiten jüdischer Herkunft, innerhalb des Doppelklosters (Männer und Frauen) Notre-Dame de Sion, das sein Bruder Theodore, auch er ein Konvertit, gegründet hatte und mehr als 50 Jahre lang leitete. Alphonse gründete mehrere Klöster und Waisenhäuser. Er starb am 6. Mai 1884 im Kloster Saint-Pierre de Sion (bekannt als Ratisbonne-Kloster, heute ein Zentrum für salesianische Studien), in einem Vorort von Jerusalem.

 

(1)   Ein Freund hatte Ratisbonne vor seiner Reise nach Rom eine wundertätige Medaille der Muttergottes von der Rue du Bac in Paris gegeben.

Das Team von Marie de Nazareth

dominicainsavrille.fr
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8891 am: 31. Januar 2021, 06:49:31 »
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Brindisi

Vision von Jesus dem Gekreuzigten, am 21. Januar 2021, um 12.00 Uhr

(Mario: Jesus erscheint mir als Gekreuzigter, während ich den Angelus bete. Er überflutet alle mit blauem, rotem und weißem Licht.)

"Betet euren gekreuzigten Jesus an. Verehrt die heiligen Wunden. Tut Buße. Fastet jeden Freitag. Betet auf euren Knien vor Meiner eucharistischen Gegenwart. Seid nicht skeptisch. Seid keine Rationalisten, sondern glaubt, glaubt, glaubt und ihr werdet Wunder reiner Liebe in euch sehen und werdet Frieden ohne Ende haben. Fühlt euch nicht allein. Fühlt euch in Meiner süßen Gesellschaft. Erhebt euch in Gnade und Heiligkeit. Fürchtet euch nicht vor den Stürzen. Ich habe euch auferweckt, Meine lieben Kreaturen. Ich komme, um alle zur Bekehrung aufzurufen. Es gibt mehr Freude im Himmel für einen Sünder der umkehrt als für 99 Gerechte! Mein göttlicher Geist ruht auf euch. Lehnt euch an Mich und ihr werdet alles von Mir haben. Friede. Friede für Meine Auserwählten und für Meine kleine Herde. Folgt Mir. Der Sieg ist nahe. Hängt die Schutzzeichnung und die Bilder der Erscheinungen in euren Häusern auf. Bis bald."
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8892 am: 31. Januar 2021, 07:05:23 »
 ;ghjghg ;ghjghg

Liebste Mutter der Erlösung, bitte bring diese unsere Bitte, die Ermordung von Unschuldigen einzuschränken, vor Deinen geliebten Sohn, Jesus Christus.
Wir bitten, dass Er in Seiner Barmherzigkeit jede Form von Bedrohung durch Völkermord, Verfolgung und Terror gegen Gottes Kinder abwendet.
Wir bitten Dich flehentlich, liebe Mutter der Erlösung, höre unseren Ruf nach Liebe, Einheit und Frieden in dieser traurigen Welt.
Wir bitten Jesus Christus, den Menschensohn, uns alle zu beschützen in diesen Zeiten voller Schmerz und Leid auf Erden. Amen.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8893 am: 01. Februar 2021, 06:37:09 »
Benedikt XVI.
Papst von 2005-2013
Generalaudienz vom 03. Dezember 2008 (© Libreria Editrice Vaticana)

„Verlass diesen Mann, du unreiner Geist!“

Die Tatsache der Macht des Bösen im Herzen des Menschen und in der menschlichen Geschichte ist also unbestreitbar. Die Frage ist: Wie ist dieses Böse zu erklären? […] Der christliche Glaube [sagt uns]: Es gibt zwei Geheimnisse des Lichts und ein Geheimnis der Nacht, das jedoch von den Geheimnissen des Lichts umhüllt ist. Das erste Geheimnis des Lichts ist dieses: Der Glaube sagt uns, dass es nicht zwei Prinzipien, ein gutes und ein böses, gibt, sondern nur ein einziges Prinzip, den Schöpfergott, und dieses Prinzip ist gut, nur gut, ohne jeglichen Schatten des Bösen. Und deshalb ist auch das Sein keine Mischung aus Gutem und Bösem. Das Sein als solches ist gut, und deshalb ist es gut zu sein, ist es gut zu leben. Das ist die Frohbotschaft des Glaubens: Es gibt nur einen guten Quell, den Schöpfer. […]

Dann folgt ein Geheimnis der Finsternis, der Nacht. Das Böse stammt nicht aus der Quelle des Seins selbst, es ist nicht gleichursprünglich. Das Böse stammt aus einer geschaffenen Freiheit, aus einer missbrauchten Freiheit. Wie war das möglich, wie ist das geschehen? Das bleibt im Dunkeln. Das Böse ist nicht logisch. […] Wir können es rätselnd ahnen, aber nicht erklären; und wir können es auch nicht wie eine Tatsache unter anderen erzählen, weil es sich um eine tiefere Wirklichkeit handelt. Es bleibt ein Geheimnis der Dunkelheit, der Nacht.

Aber da kommt sogleich ein Geheimnis des Lichts hinzu. Das Böse kommt aus einer untergeordneten Quelle. Gott ist stärker mit seinem Licht. Und deshalb kann das Böse überwunden werden. Deshalb ist das Geschöpf, der Mensch heilbar. […] Und schließlich als letzter Punkt: Der Mensch ist nicht nur heilbar, er ist tatsächlich geheilt. Gott hat die Heilung eingeleitet. Er ist selbst in die Geschichte eingetreten. Der ständigen Quelle des Bösen hat er eine Quelle des reinen Guten entgegengesetzt. Der gekreuzigte und auferstandene Christus, der neue Adam, setzt der schmutzigen Flut des Bösen eine Flut des Lichts entgegen. Und diese Flut ist in der Geschichte gegenwärtig: Wir sehen die Heiligen, die großen Heiligen, aber auch die demütigen Heiligen, die einfachen Gläubigen. Wir sehen, dass die Flut des Lichts, das von Christus kommt, gegenwärtig und stark ist.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8894 am: 03. Februar 2021, 22:12:28 »
Brief an Diognet (um 200)
§§ 11–12 (vgl. Bibliothek der Kirchenväter, München 1913; leicht angepasst)

„Er wunderte sich über ihren Unglauben“

Deswegen sandte der Vater den Logos, damit er der Welt erschiene, der von seinem Volk missachtet, von den Aposteln gepredigt und von den Heiden gläubig aufgenommen wurde. Dieser ist es, der von Anfang an war, als ein Neuer erschien und als der Alte erfunden wurde, der immerfort neu in den Herzen der Heiligen geboren wird. Er ist der Ewige, von dem es heißt, er sei „heute der Sohn“ (vgl. Ps 2,7).

Durch ihn wird die Kirche bereichert und die Gnade, die sich in den Heiligen entfaltet, vermehrt, die da Verständnis gewährt, Geheimnisse erschließt, Zeiten ankündigt, sich an den Gläubigen erfreut, sich den Suchenden mitteilt, jenen nämlich, von denen die Gelöbnisse des Glaubens nicht gebrochen und die von den Vätern gesteckten Grenzen nicht überschritten werden. Dann wird die Gesetzesfurcht gepriesen, die Prophetengabe erkannt, der Glaube der Evangelien gefestigt und die Überlieferung der Apostel bewahrt; es frohlockt die Gnade der Kirche.

Wenn du diese Gnade nicht betrübst, wirst du erkennen, was der Logos verkündet, durch wen und wann er will. […] Wenn ihr darauf achtet und es mit Eifer anhört, werdet ihr innewerden, was Gott denen bietet, die ihn in rechter Weise lieben, die ihr geworden seid ein Paradies der Wonne und in euch aufsprossen lasst einen herrlich blühenden, fruchtbeladenen Baum, mit allerlei Früchten geschmückt. An diesem Ort nämlich ist ein Baum der Erkenntnis und ein Baum des Lebens gepflanzt […] Wer aber mit Furcht erkennt und Leben sucht, der pflanzt auf Hoffnung in Erwartung der Frucht. Möge dir das Herz Erkenntnis und das wahre, tieferfasste Wort sein. Wenn du davon Holz trägst und Frucht nimmst, wirst du immerdar ernten.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8895 am: 03. Februar 2021, 22:54:21 »
Der Tag Mariä Reinigung

In der Vergangenheit gab es die Vorhersage: „Doch von Zion wird man sagen: Jeder ist dort geboren. Er, der Höchste, hat Zion gegründet.“ O allmächtige Kraft des Neugeborenen! O Herrlichkeit dessen, der vom Himmel auf Erden herabkommt! Noch im Schoß seiner Mutter wurde er von Johannes dem Täufer aus dem Schoß seiner Mutter begrüßt. Er wird im Tempel dargestellt, und Simeon, dieser alte Mann, reich an Ruhm, Jahren, Verdiensten und Ehrungen, erkennt ihn.

Er kennt ihn, betet er ihn an und ruft: „Nun, Herr, lässt deinen Diener in Frieden scheiden, denn meine Augen haben dein Heil gesehen“. Sein Scheiden von dieser Welt wurde verschoben, damit er hier auf Erden denjenigen sehen konnte, der die Welt erschaffen hat (…).

Es war ihm vom Herrn offenbart worden, dass er den Tod nicht schauen würde, bis er den Messias des Herrn gesehen hatte. Christus wird im hohen Alter der Welt geboren und der Wunsch des alten Mannes erfüllt sich. Es kommt dem Mann in seinem hohen Alter entgegen, der die gealterte Welt gefunden hat. Der Mann hatte nicht mehr lange in diesem Jahrhundert ausharren wollen, aber er wollte Christus in diesem Jahrhundert sehen, er sang mit dem Propheten: „Zeige uns, Herr, deine Liebe, und lass uns dein Heil zuteilwerden!“

Damit ihr wisst, was seine Freude war, schließt er mit den Worten: „Nun lässt du Herr deinen Diener in Frieden scheiden, denn meine Augen haben das Heil gesehen.“

Hl. Augustinus

Auszug aus einer Predigt zur Darstellung des Herrn
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La Salette 1846



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