Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4387365 mal)

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8904 am: 08. Februar 2021, 20:52:13 »
Hl. Antonius von Padua (um 1195-1231)
Franziskaner, Kirchenlehrer
Predigt zum 2. Sonntag der Fastenzeit (Une Parole évangélique, éd. Franciscaines 1995, p. 154–155, rev.; ins Dt. trad. © Evangelizo)

Jesus sagte zu ihnen: „Lasst uns gehen“ (vgl. Mk 1,38)

Zu Recht heißt es: „Jakob sah im Traum eine Leiter“ (vgl. Gen 28,12f.); auf ihr kannst du hinaufsteigen […]. Diese Leiter aus zwei Holmen und sechs Sprossen versinnbildlicht Jesus Christus: seine göttliche und menschliche Natur und seine Tugenden: Demut und Armut, Weisheit und Barmherzigkeit, Geduld und Gehorsam.

Jesus war demütig, indem er unsere Natur annahm und „auf die Niedrigkeit seiner Magd“ (Lk 1,48) schaute. Er war arm in seiner Geburt, als die Jungfrau, die Ärmste, ihn zur Welt brachte und keinen anderen Ort hatte, um ihn, in Windeln gehüllt, hinzulegen, als in eine Futterkrippe für Tiere (vgl. Lk 2,7). Er war weise im Predigen, da er anfing zu wirken und zu lehren (vgl. Apg 1,1). Er war barmherzig, indem er die Sünder aufnahm: „Ich bin gekommen“, sprach er, „um die Sünder zu rufen, nicht die Gerechten“ (Mt 9,13). Er war geduldig unter den Geißelhieben, den Ohrfeigen und den Bespeiungen: „Ich machte mein Gesicht hart wie einen Kiesel“, sagt er durch den Mund des Jesaja (vgl. 50,7). Jesus „schmähte nicht, als er geschmäht wurde; als er litt, drohte er nicht“ (vgl. 1 Petr 2,23). Er war schließlich „gehorsam bis zum Tod am Kreuz“ (vgl. Phil 2,8). Diese Leiter stand auf der Erde, als Christus predigte und Wunder wirkte; sie berührte den Himmel, als er seine Nächte im Gebet zu seinem Vater verbrachte.

Hier also ist die Leiter aufgestellt. Warum steigst du nicht hinauf? Warum schleppst du dich weiter mit Händen und Füßen am Boden herum? Steig doch hinauf! Steigt hinauf, ihr Engel, Bischöfe, Ordensobere und Gläubige Jesu Christi! Steigt hinauf, sage ich euch, und betrachtet, wie süß der Herr ist! Steigt dann auch wieder herunter, um zu helfen und zu ermutigen, denn das ist es, was unser Nächster braucht. Warum versucht ihr, auf diesen Berg auf andere Weise als mit dieser Leiter zu gelangen?
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8905 am: 08. Februar 2021, 21:10:30 »
Hl. Bernhard (1091-1153)
Zisterziensermönch und Kirchenlehrer
Predigten zum Hohenlied, Nr. 61,3 (Sermons sur le Cantique des Cantiques, trad. Œuvres mystiques, Seuil 1953, p. 630, rev.; ins Dt. trad. © Evangelizo)

„Erschaffe mir, Gott, ein reines Herz“ (Ps 51(50),12)

Wo kann unsere gebrechliche Natur Ruhe und Sicherheit finden, wenn nicht in den Wunden des Erlösers? Dort berge ich mich mit umso mehr Zuversicht, als seine Macht, mich zu retten, noch größer ist. Die Welt gerät ins Wanken, der Leib lastet schwer auf mir, der Teufel knüpft seine Fallstricke: doch ich komme nicht zu Fall, weil ich auf einen festen Felsen gestellt bin […] Was mir durch eigenes Versagen mangelt, entnehme ich voll Vertrauen dem barmherzigen Innersten des Herrn, denn seinem Leib wurden genügend Wunden geschlagen, damit seine ganze Liebe sich verströmen kann […]

Sie haben seine Hände und Füße durchbohrt und mit einem Lanzenstoß seine Seite (vgl. Joh 19,34). Durch diese klaffenden Öffnungen kann ich mich sättigen mit dem Honig aus dem Felsen (Ps 81(80),17) und mit dem Öl, das aus dem harten Gestein fließt, also sehen und schmecken die Süßigkeit des Herrn (vgl. Ps 34(33),9). Er dachte Gedanken des Heils und ich wusste es nicht (vgl. Jer 29,11) […] Aber der Nagel, der ihn durchdringt, ist für mich zu einem Schlüssel geworden, der mir das Geheimnis seiner Pläne eröffnet. Wie könnte man durch diese Öffnungen nicht hindurchblicken? Die Nägel und die Wunden schreien es heraus, dass Gott in der Person Christi wirklich die Welt mit sich versöhnt (2 Kor 5,19). Das Eisen hat sein Wesen durchbohrt und sein Herz getroffen, damit er mit meiner verletzlichen Natur Mitleid empfinden kann. Das Geheimnis seines Herzens liegt entblößt da in den Wunden seines Leibes: das Mysterium der unendlichen Güte ist offen zu sehen, diese zärtliche „Liebe unseres Gottes, durch die uns das aufstrahlende Licht aus der Höhe besucht hat“ (vgl. Lk 1,78). Wie sollte dieses Herz sich durch solche Wunden nicht offenbaren? Wie kann man denn deutlicher als durch deine Wunden aufzeigen, dass du, Herr, sanft bist, voller Mitgefühl und von großer Barmherzigkeit? Denn es gibt kein größeres Mitgefühl, als wenn einer sein Leben hingibt für jene, die zum Tode verurteilt sind (vgl. Joh 15,13).
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8906 am: 08. Februar 2021, 22:11:02 »
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Botschaft an Mark Taylor

7. Januar 2021 – Wölfe in Schafspelze

Der Geist Gottes sagt: "Der Zusammenstoß zwischen dem Geist Elias und den Propheten des Baal kommt zu einem Höhepunkt! Es gibt hochrangige Hellseher, die sich als Propheten und Prophetinnen ausgeben, um die wahre Prophetie und Ecclesia [Kirche] zu unterwandern und zu diskreditieren und Gottes Volk in die Irre zu führen. Nicht jeder, der in Meinem Namen kommt, ist von Mir.

Nicht jeder, der in Meinem Namen kommt, ist von Mir; warum nehmt ihr so blind und schnell jeden an, der in Meinem Namen kommt? Warum prüft ihr die Geister nicht? Nicht jeder, der Prophezeiungen, Träume und Visionen spricht, ist von Mir! Sie verführen euch mit ihren hochtrabenden Worten; sie hypnotisieren euch mit Träumen und Visionen, die nicht von Mir sind."

Der Geist Gottes sagt: "Die Propheten und Priester, die durch Baal geweissagt haben, Ehebruch mit Jezebel begangen haben, Träume und Visionen aus ihrem eigenen Herzen geweissagt haben, tut Buße! Ihr baut eure Reiche, um euch selbst Ruhm zu bringen, anstatt Mir Ruhm zu bringen! Ihr lasst zu, dass Meine Kleinen auf den Altären von Moloch und Baal geopfert werden, um des Mammons willen. Ihr spaziert herum in euren von Menschen gemachten Königreichen mit euren ausgefallenen Titeln und Namen, die Mich verhöhnen, und lasst euch wie Könige bedienen, während Meine Kleinen leiden!

Habe Ich nicht in Meinem Wort gesagt (2. Mose 23,5), wenn ihr Bestechungsgelder (501c3) nehmt, blendet es die Augen der Weisen und verdreht die Worte der Gerechten? Habe Ich nicht in Meinem Wort gesagt (1. Mose 27,25): 'Verflucht ist, wer ein Bestechungsgeld nimmt, um einen Unschuldigen zu töten?' Ihr habt ein Bestechungsgeld angenommen und euch am Blutgeld Meiner Kleinen bereichert, um zu schweigen! Selbst die Pharisäer wussten, dass sie das Geld von Judas nicht anrühren sollten! Ihr Vipern!

Ihr Propheten und Priester weigert euch, die Wahrheit zu sagen und zu Meinen Worten und den Worten, die Ich euch gebe, zu stehen, weil ihr die Menschen mehr fürchtet als den Lebendigen Gott! Ihr Feiglinge! Deshalb habt ihr nur einen Ausweg und nur einen Weg! Gebt all euer Geld und euer Vermögen weg (Mt 19,16-30), das ihr unter dem Baalsystem verdient habt; lasst euch von Baal scheiden, heiratet Mich wieder, tut Buße und folgt Mir nach!"

Der Geist Gottes sagt: "Ein weiterer Verrat durch den geistlichen Beirat des Präsidenten hat stattgefunden. Jezebel flüstert: 'Es ist vollbracht, wir haben das Ohr des Königs. Ich kontrolliere, wer mit dem König spricht. Kein wahrer Prophet des Lebendigen Gottes wird ihn je erreichen, nur meine Wahrsager werden sprechen!'
Der Verräter sitzt am Tisch des Königs!"

Der Geist Gottes sagt: "Die Zeit ist gekommen, alle Feinde des Lebendigen Gottes, des Schöpfers des Himmels und der Erde, für ihre Gräueltaten gegen die Menschheit zur Rechenschaft zu ziehen. Reue wird eure Seele retten, aber es wird keine Gnade geben bei der Gerechtigkeit, die jetzt hier ist! Tut Buße!"
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8907 am: 13. Februar 2021, 05:59:51 »
Hl. Beda Venerabilis (um 673-735)
Mönch und Kirchenlehrer
Kommentare zum Markusevangelium, Buch II, Kap. 8, vgl. PL 92 (cité par saint Thomas d’Aquin in Catena Aurea, vol.4, p. 201–202, éd. Librairie de Louis Vivès 1869, rev.; ins Dt. trad. © Evangelizo)

„Ich habe Mitleid mit diesen Menschen …“

Der Bericht über dieses Wunder gibt uns die Gelegenheit, die unterschiedlichen Tätigkeiten der Gottheit und der Menschheit in der einen und einzigen Person unseres Erlösers zu erkennen. Folglich müssen wir den Irrtum des Eutyches, der zu behaupten wagte, dass es in Jesus Christus nur eine Tätigkeit gäbe, weit aus unserem Glaubensbekenntnis und aus dem Herzen des Christentums zurückweisen. Wer sieht denn nicht, dass das Gefühl des Erbarmens, das unser Herr für diese Menschenmenge empfindet, ein Gefühl des Mitleids ist, das der menschlichen Natur eigen ist? Aber wer sieht nicht gleichzeitig, dass es ein Werk göttlicher Macht ist, viertausend Menschen mit sieben Broten und ein paar Fischen satt zu machen?

„Dann sammelte man die übrig gebliebenen Brotstücke ein, sieben Körbe voll“ (Mt 15,37). Diese Menschenmenge, die soeben gegessen hat und satt geworden ist, nimmt die Brotreste nicht mit, sondern lässt sie von den Jüngern wieder – wie zuvor – in Körben einsammeln, und dieser Umstand – im wörtlichen Sinn erklärt – lehrt uns, mit dem Notwendigen zufrieden zu sein und niemals etwas darüber hinaus zu verlangen. Dann berichtet uns der Evangelist die Zahl derer, die satt wurden: „Es waren viertausend Männer, die an dem Mahl teilgenommen hatten […] Danach schickte er sie nach Hause“ (vgl. Mt 15,38–39). Beachten wir, dass unser Herr niemanden mit leerem Magen wegschicken will; stattdessen will er allen Menschen die Nahrung seiner Gnade geben.

Im übertragenen Sinn gibt es einen Unterschied zwischen diesem zweiten Wunder und der ersten Vermehrung der fünf Brote und zwei Fische. Erstere stellt den Buchstaben des Alten Testaments dar, der gleichsam von der geistlichen Gnade des Neuen Bundes erfüllt wurde. Die zweite Vermehrung hingegen steht für die Wahrheit und die Gnade des Neuen Testaments, die den Gläubigen reichlich zuteilwerden. Die vielen Menschen, die nach dem Zeugnis des heiligen Matthäus (vgl. Mt 15) drei Tage auf die Heilung ihrer Kranken warten, stehen für die Auserwählten, die an die heilige Dreifaltigkeit glauben, die in beharrlichem Gebet um Vergebung ihrer Sünde bitten, oder für diejenigen, die sich in Gedanken, Worten und Werken zum Herrn bekehren.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8908 am: 14. Februar 2021, 22:33:30 »
Oden des Salomo (christlich-hebräischer Text
frühes 2. Jh.)
Nr. 21 und 25 (vgl. Bibliothek der Kirchenväter, Leipzig 1910)

„Der Mann aber ging weg und erzählte bei jeder Gelegenheit, was geschehen war“

Meine Arme habe ich zur Höhe erhoben, zur Gnade des Herrn,
denn er hat meine Bande von mir weggeworfen,
und mein Helfer hat mich erhöht zu seiner Gnade und zu seiner Erlösung.
Und ich habe abgelegt die Finsternis und angezogen das Licht.
Und es sind mir Glieder zuteil geworden zu meiner Seele, in denen kein Schmerz, auch keine Pein und keine Leiden sind.
Und besonders hilfreich war für mich der Gedanke des Herrn und seine unvergängliche Gemeinschaft,
und ich wurde erhoben in sein Licht und wirkte vor seinem Antlitz,
und ich war ihm nahe, ihn preisend und ihn verkündend.
Mein Herz floss über und fand sich in meinem Munde
und stieg empor auf meine Lippen,
und die jauchzende Begrüßung des Herrn wuchs auf meinem Angesicht und sein Preis.
Hallelujah.

Ich bin entkommen aus meinen Banden und habe mich zu dir geflüchtet, mein Gott,
denn du bist meine Rechte zur Rettung gewesen und mein Helfer.
Du hast zurückgehalten, die sich gegen mich erhoben, und ich werde ihn nicht wiedersehen,
denn dein Antlitz war mit mir, welches mich errettete durch deine Gnade.
Ich aber war verachtet und verworfen in den Augen vieler, und ich war in ihren Augen wie Blei.
Und es ward mir Stärke zu teil von dir und Hilfe.
Einen Leuchter stelltest du mir zu meiner Rechten und zu meiner Linken,
und nichts soll an mir sein, das nicht Licht wäre.
Und ich bin bedeckt mit dem Kleide deines Geistes,
und er hat weggenommen von mir die Kleider (von) Fell (vgl. Gen 3,21),
denn deine Rechte hat mich erhöht und hat Krankheit an mir vorübergehen lassen.
Und ich bin stark geworden in der Wahrheit und heilig in deiner Gerechtigkeit […]
und ich bin gerechtfertigt worden in seiner Güte,
und seine Ruhe währet in alle Ewigkeit.
Hallelujah.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8909 am: 14. Februar 2021, 22:34:28 »
 ;tffhfdsds

Buch Levitikus 13,1-2.43a.43c.44ab.45-46.

Der Herr sprach zu Mose und Aaron:
Wenn sich auf der Haut eines Menschen eine Schwellung, ein Ausschlag oder ein heller Fleck bildet, liegt Verdacht auf Hautaussatz vor. Man soll ihn zum Priester Aaron oder zu einem seiner Söhne, den Priestern, führen.
Der Priester soll ihn untersuchen.
Stellt er auf der Hinterkopf- oder auf der Stirnglatze eine hellrote Aussatzschwellung fest, die wie Hautaussatz aussieht,
so ist der Mensch aussätzig; er ist unrein.
Der Priester muss ihn für unrein erklären; er ist an seinem Kopf von Aussatz befallen.
Der Aussätzige, der von diesem Übel betroffen ist, soll eingerissene Kleider tragen und das Kopfhaar ungepflegt lassen; er soll den Schnurrbart verhüllen und ausrufen: Unrein! Unrein!
Solange das Übel besteht, bleibt er unrein; er ist unrein. Er soll abgesondert wohnen, außerhalb des Lagers soll er sich aufhalten.

Psalm 32(31),1-2.5.10-11.

Wohl dem, dessen Frevel vergeben
und dessen Sünde bedeckt ist.
Wohl dem Menschen, dem der Herr die Schuld nicht zur Last legt
und dessen Herz keine Falschheit kennt.

Da bekannte ich dir meine Sünde
und verbarg nicht länger meine Schuld vor dir.
Ich sagte: Ich will dem Herrn meine Frevel bekennen.
Und du hast mir die Schuld vergeben.

Der Frevler leidet viele Schmerzen,
doch wer dem Herrn vertraut, den wird er mit seiner Huld umgeben.
Freut euch am Herrn und jauchzt, ihr Gerechten,
jubelt alle, ihr Menschen mit redlichem Herzen!

Erster Brief des Apostels Paulus an die Korinther 10,31-33.11,1.

Brüder! Ob ihr esst oder trinkt oder etwas anderes tut: tut alles zur Verherrlichung Gottes!
Gebt weder Juden noch Griechen, noch der Kirche Gottes Anlass zu einem Vorwurf!
Auch ich suche allen in allem entgegenzukommen; ich suche nicht meinen Nutzen, sondern den Nutzen aller, damit sie gerettet werden.
Nehmt mich zum Vorbild, wie ich Christus zum Vorbild nehme.
Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus - Mk 1,40-45.

In jener Zeit kam ein Aussätziger zu Jesus und bat ihn um Hilfe; er fiel vor ihm auf die Knie und sagte: Wenn du willst, kannst du machen, dass ich rein werde.
Jesus hatte Mitleid mit ihm; er streckte die Hand aus, berührte ihn und sagte: Ich will es - werde rein!
Im gleichen Augenblick verschwand der Aussatz, und der Mann war rein.
Jesus schickte ihn weg und schärfte ihm ein:
Nimm dich in acht! Erzähl niemand etwas davon, sondern geh, zeig dich dem Priester und bring das Reinigungsopfer dar, das Mose angeordnet hat. Das soll für sie ein Beweis meiner Gesetzestreue sein.
Der Mann aber ging weg und erzählte bei jeder Gelegenheit, was geschehen war; er verbreitete die ganze Geschichte, so dass sich Jesus in keiner Stadt mehr zeigen konnte; er hielt sich nur noch außerhalb der Städte an einsamen Orten auf. Dennoch kamen die Leute von überallher zu ihm.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8910 am: 16. Februar 2021, 19:31:18 »
Hl. Johannes vom Kreuz (1542-1591)
Karmelit, Kirchenlehrer
Aufstieg zum Berge Karmel, II Buch 1,2 (Übers.: P. Aloysius ab immac. conceptione, München 1927, S. 77–79)

„Begreift und versteht ihr immer noch nicht?“

Die Theologen nennen den Glauben einen sicheren, aber (dunklen) geheimnisvollen Zustand der Seele. Der Grund, warum er ein dunkler Zustand ist, liegt darin, dass er der Seele die von Gott selbst geoffenbarten Wahrheiten zum Glauben vorlegt, Wahrheiten, die über jedes natürliche Licht erhaben sind und allen menschlichen Verstand himmelweit überragen. Daher kommt es, dass dieses überschwengliche Licht, das der Seele im Glauben zuteilwird, für sie dunkle Finsternis ist; denn die geringere Kraft wird von der größeren verschlungen und überwältigt. Es ist da wie mit dem Sonnenlicht. Vor diesem verschwinden alle anderen Lichter, so dass man kein Licht mehr gewahrt, sobald die Sonne scheint. Ja sie überwältigt sogar unser Sehvermögen derart, dass sie sogar das Auge blendet und es hindert, die dargebotenen Objekte zu sehen, weil eben das Licht der Sonne in keinem Verhältnis zu unserem Sehvermögen steht, sondern es weit übertrifft. So überragt und überwältigt auch das Licht des Glaubens infolge seiner übergroßen Stärke das Licht unseres Verstandes […]

An einem weiteren, noch deutlicherem Beispiel wird man es noch besser verstehen. Wollte man einem Blindgeborenen, der niemals eine Farbe gesehen, erklären, wie die weiße oder gelbe Farbe aussehe, so würde er gleichwohl trotz aller Erklärungen nicht mehr davon verstehen als vorher, weil er eben nie solche Farben, noch auch etwas Ähnliches gesehen hat […] Er könnte nichts als den Namen davon behalten […] Ebenso verhält es sich mit dem Glauben in der Seele, wenn sich auch der Vergleich nicht in jeder Hinsicht durchführen lässt. Auch der Glaube berichtet uns von Dingen, von denen wir nie etwas sahen noch hörten […] So haben wir also von diesen Dingen kein natürliches Licht der Erkenntnis […] Wir wissen es nur, weil wir es gehört haben, und wir glauben, was uns gelehrt wird, und unterwerfen dieser Lehre das Licht unserer natürlichen Erkenntnis, das wir dabei völlig ausschalten. Darum sagt auch der heilige Paulus: […] „Somit kommt der Glaube von der Predigt, gepredigt aber wird auf den Befehl Christi“ (vgl. Röm 10,17), als wollte er sagen: der Glaube ist keine Wissenschaft, die uns durch irgendeinen Sinn vermittelt wird, sondern er ist nur ein Zustimmen der Seele zu dem, was sie hört. […] Die Wissenschaft des Glaubens […] entsteht ohne das Licht der Vernunft, das man eben um des Glaubens willen ausschalten muss; denn gerade dann wird er zuschanden, wenn man das eigene Licht (der Vernunft) gebrauchen will. Darum sprach Isaias: […] „Wenn ihr nicht glaubt, werdet ihr nicht zur Einsicht kommen“ (vgl. Is 7,3 Sept.).
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8911 am: 17. Februar 2021, 19:34:58 »
Benedikt XVI.
Papst von 2005-2013
Generalaudienz vom 6. Februar 2008 (© Libreria Editrice Vaticana)

„Im Namen Christi bitten wir euch: Lasst euch mit Gott versöhnen!“ (vgl. 2 Kor 5,20)

Am Anfang, in der Urkirche, war die Fastenzeit die bevorzugte Zeit für die Vorbereitung der Katechumenen auf die Sakramente der Taufe und der Eucharistie, die in der Osternacht gefeiert wurden. Die Fastenzeit wurde als die Zeit des Christwerdens angesehen, was sich nicht in einem einzigen Moment verwirklichte, sondern einen langen Weg der Umkehr und Erneuerung erforderte. Dieser Vorbereitung schlossen sich auch die bereits Getauften an, indem sie die Erinnerung an das empfangene Sakrament wiederbelebten und sich auf eine erneuerte Gemeinschaft mit Christus in der freudigen Feier des Osterfestes vorbereiteten. So hatte die Fastenzeit das Wesensmerkmal eines Weges zur Taufe, und dieses bewahrt sie noch heute, und zwar in dem Sinn, dass sie uns hilft, das Bewusstsein dafür zu bewahren, dass sich das Christsein immer als ein neues Christwerden verwirklicht: Es ist nie eine hinter uns liegende abgeschlossene Geschichte, sondern ein Weg, der immer eine neue Übung erfordert.

Bei der Aschenauflegung sagt der Zelebrant: „Bedenke, dass du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst“ (vgl. Gen 3,19), oder er wiederholt die Mahnung Jesu: „Bekehrt euch und glaubt an das Evangelium“ (vgl. Mk 1,15). Beide Formeln stellen einen mahnenden Hinweis auf die Wahrheit des menschlichen Daseins dar: Wir sind begrenzte Geschöpfe, Sünder, die stets der Buße und Umkehr bedürfen. Wie wichtig ist es, diesen Hinweis in dieser unserer Zeit zu hören und anzunehmen! Wenn der moderne Mensch seine totale Unabhängigkeit von Gott erklärt, wird er zum Sklaven seiner selbst und findet sich oft in einer trostlosen Einsamkeit wieder. Die Aufforderung zur Umkehr ist da ein Antrieb, in die Arme Gottes, des zärtlichen und barmherzigen Vaters, zurückzukehren, ihm zu vertrauen, sich ihm als Kinder anzuvertrauen, die von seiner Liebe erneuert werden. […] Umkehren bedeutet demnach, sich von Jesus ergreifen zu lassen (vgl. Phil 3,12) und mit ihm zum Vater „zurückzukehren“. Die Umkehr bringt es also mit sich, dass man sich demütig in die Schule Jesu begibt und vorangeht, indem man fügsam seinen Spuren folgt.
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La Salette 1846



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