Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4378342 mal)

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #9296 am: 27. März 2022, 21:08:19 »
Johannes Cassianus (um 360-435)
Klostergründer in Marseille
Über die Vollkommenheit, Kap. VII; SC 54 (De la perfection, Conférences VIII–XVII, éd. du Cerf 1958, p. 105–106; ins Dt. übers. © Evangelizo)

Der Weg des Sohnes

Wenn jemand nach Vollkommenheit streben will, wird er von der ersten Stufe, der Furcht, dem eigentlichen knechtischen Zustand, […] durch stetigen Fortschritt zu den höheren Wegen der Hoffnung aufsteigen. Diese […] erwartet Belohnung. […] Aber sie ist noch nicht zum Empfinden des Sohnes gelangt, der im Vertrauen auf die väterliche Nachsicht und Freigebigkeit nicht daran zweifelt, dass alles, was seinem Vater gehört, auch das Seine ist.

Der Verschwender im Evangelium wagt es nicht einmal mehr, danach zu streben, nachdem er mit dem Besitz seines Vaters auch seinen Namen als Sohn verloren hat. Siehe, er beneidete die Schweine um die Schoten, die sie fraßen, d. h. um die schmutzige Speise des Lasters; und man verweigerte ihm, sich davon zu sättigen. Da ging er in sich. Von einer heilsamen Furcht berührt, packte ihn Abscheu vor der Unreinheit der Schweine, und er fürchtete sich vor den grausamen Qualen des Hungers. Diese Gefühle machten ihn in gewisser Weise zu einem Sklaven. Aber wenn er an den Lohn denkt, mit dem die Tagelöhner bezahlt werden, begehrt er ihren Stand und sagt: „Wie viele Tagelöhner meines Vaters haben mehr als genug zu essen, und ich komme hier vor Hunger um. Ich will aufbrechen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich versündigt. Ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu sein; mach mich zu einem deiner Tagelöhner“ (Lk 15,17–19). Doch der Vater lief ihm entgegen. Diese Worte demütiger Reue, die von Zärtlichkeit diktiert waren, nimmt er mit noch größerer Zärtlichkeit auf. Nein, er will seinem Kind keine Güter von geringerem Wert geben, sondern gibt ihm, indem er ihn sofort die beiden niedrigeren Stufen überspringen lässt, seine Sohneswürde wieder zurück.

Auch wir wollen uns beeilen, durch die Gnade unauflöslicher Liebe zu jener dritten Stufe der Söhne aufzusteigen, die alles, was dem Vater gehört, als ihr Eigen ansehen; wir wollen es verdienen, das Bild und die Ähnlichkeit des Vaters im Himmel in uns aufzunehmen. Dann werden wir in der Nachahmung des wahren Sohnes verkünden können: „Alles, was der Vater hat, ist mein“ (Joh 16,15).
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #9297 am: 29. März 2022, 06:28:47 »
Hl. Augustinus (354-430)
Bischof von Hippo (Nordafrika) und Kirchenlehrer
124. Predigt (Sermons, frz.-dt. übers. © Evangelizo)

„Willst du gesund werden?“

Die Wunder Christi sind Symbole für die verschiedenen Umstände unseres ewigen Heils […]; dieser Teich ist ein Symbol für das kostbare Geschenk, das uns das Wort des Herrn macht. Kurz gesagt, stellt dieses Wasser das jüdische Volk dar, die fünf Säulenhallen sind das von Mose in fünf Büchern niedergeschriebene Gesetz. Dieses Wasser war also von fünf Säulengängen umschlossen, so wie das Volk vom Gesetz, das es umfasste. Das Wasser, das in Wallung geriet und trüb wurde, bedeutet die Passion des Erlösers inmitten dieses Volkes. Wer in dieses Wasser hinabstieg, wurde geheilt, aber nur jeweils einer, um die Einheit darzustellen. Diejenigen, die es nicht ertragen können, wenn man zu ihnen von der Passion Christi spricht, das sind die Stolzen: Sie wollen nicht hinabsteigen und werden auch nicht geheilt. „Was“, sagt der Hochmütige, „an einen Gott glauben, der Fleisch geworden ist, der aus einer Frau geboren wurde, an einen Gott, der gekreuzigt und gegeißelt wurde, mit Wunden bedeckt, gestorben und begraben? Nein, niemals würde ich daran glauben, dass ein Gott sich so demütigen lässt; das ist eines Gottes nicht würdig.“

Lasst hier lieber euer Herz als euren Verstand sprechen. Die Demütigungen eines Gottes erscheinen den Arroganten unwürdig, deshalb sind sie auch weit davon entfernt, geheilt zu werden. Hütet euch also vor solchem Stolz. Wenn ihr geheilt werden wollt, dann nehmt den Abstieg in Kauf. Man könnte sich zu Recht beunruhigen, wenn einem gesagt würde, dass Christus sich in seiner Inkarnation irgendwie verändert habe. Aber nein […], euer Gott bleibt, was er war, seid unbesorgt! Er geht nicht zugrunde, und er bewahrt auch euch davor, zugrunde zu gehen. Ja, er bleibt, was er ist: Er wird von einer Frau geboren, aber nur dem Fleisch nach. […] Als Mensch hat man ihn ergriffen, gefesselt, gegeißelt, mit Hohn überschüttet und schließlich gekreuzigt und umgebracht. Warum solltet ihr erschrecken? Das Wort des Herrn bleibt in Ewigkeit. Wer nicht annehmen will, dass ein Gott sich so demütigt, der will von der tödlichen Geschwulst seines Stolzes nicht geheilt werden.

Durch seine Inkarnation hat unser Herr Jesus Christus also unserem Fleisch die Hoffnung zurückgegeben. Er hat Geburt und Tod auf sich genommen, die Früchte dieser Erde, die wir nur zu gut kennen und die uns allen gemeinsam sind. Geburt und Tod, das waren tatsächlich die Güter, die die Erde im Überfluss besaß – aber weder Auferstehung noch ewiges Leben. Hier fand er die unseligen Früchte dieser undankbaren Erde, nahm sie an und gab uns dafür die Güter seines himmlischen Reiches.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #9298 am: 30. März 2022, 17:31:00 »
Hl. Petrus Chrysologus (um 406-450)
Bischof von Ravenna, Kirchenlehrer
53. Predigt; PL 52, 375 ; CCL 241, 498 (Sermon 53, trad. Année en fêtes, Migne 2000, p. 251, rev.; ins Dt. übers. © Evangelizo)

„Die Stunde kommt, in der alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören: Lazarus, komm heraus!“ (Joh 5,28; Joh 11,43)

Der Herr hatte die Tochter des Jaïrus auferweckt, aber als der Leichnam noch warm war, als der Tod sein Werk erst zur Hälfte vollbracht hat (Mt 9,18f.) […] Er hat auch den einzigen Sohn einer Mutter auferweckt, indem er die Leichenbahre anhielt und dem Begräbnis zuvorkam […] bevor dieser Tote ganz in das Gesetz des Todes eintritt (Lk 7,11ff.). Aber alles, was mit Lazarus geschieht, ist einmalig […]: In Lazarus hat der Tod seine ganze Macht entfaltet, und in Lazarus strahlt zugleich das volle Bild der Auferstehung auf […] Tatsächlich ist Christus am dritten Tag als Herr ins Leben zurückgekehrt; Lazarus, der Diener, wurde am vierten Tag ins Leben zurückgerufen […]

Der Herr sagte zu seinen Jüngern: „Wir gehen jetzt nach Jerusalem hinauf; dort wird der Menschensohn den Hohepriestern und Schriftgelehrten ausgeliefert; sie werden ihn zum Tod verurteilen und den Heiden übergeben, damit er verspottet, gegeißelt und gekreuzigt wird“ (Mt 20,18–19). Und als er das sagte, sah er, wie unschlüssig, traurig und untröstlich sie waren. Er wusste, dass sie von der Schwere der Passion überwältigt werden mussten, bis in ihnen kein eigenes Leben mehr war, kein Glaube, keine eigene Erkenntnis; dass im Gegenteil ihre Herzen verfinstert würden durch die beinah totale Nacht ihres fehlenden Glaubens. Deshalb überlässt er Lazarus vier Tage lang dem Tod […] Daher sagt der Herr zu seinen Jüngern: „Lazarus ist gestorben. Und ich freue mich für euch, dass ich nicht dort war“, „denn ich will, dass ihr glaubt“. Der Tod des Lazarus war also notwendig, damit mit Lazarus auch der Glaube der Jünger aus dem Grab auferstehen konnte.

„Dass ich nicht dort war“. Und gab es denn einen Ort, an dem Christus nicht war? […] Christus, Gott, war dort, meine Brüder, aber Christus, der Mensch, war es nicht. Christus, Gott, war dort, als Lazarus starb, aber jetzt sollte Christus zu dem Toten kommen, da Christus, der Herr, in den Tod gehen sollte: „Im Tod, im Grab, in der Unterwelt muss von mir und durch meinen Tod die Macht des Todes gebrochen werden.“
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #9299 am: 01. April 2022, 17:38:04 »
Hl. Johannes vom Kreuz (1542-1591)
Karmelit, Kirchenlehrer
Geistlicher Gesang, Strophe 1 (Übers.: P. Aloysius ab Immac. Conceptione, in: Vierter Band der Sämtlichen Werke von Johannes vom Kreuz, Geistlicher Gesang, München 1987, S. 25–27)

„Da wollten sie ihn festnehmen; aber keiner wagte ihn anzufassen“

Wo hast du, Liebster dich verborgen?
Warum mich seufzend hier zurückgelassen?
Dem Hirsche gleich bist du entflohen,
Nachdem du Wunden mir geschlagen;
Ich lief dir rufend nach, doch warst du schon entschwunden.

[…] „Wo hast du dich verborgen?“ Damit will sie sagen: Wort, mein Bräutigam, zeig mir den Ort, wo du dich verborgen hast. Mit diesen Worten bittet sie ihn um die Offenbarung seines göttlichen Wesens. Denn der Ort, wo der Sohn Gottes sich verborgen hält, ist nach den Worten des hl. Johannes (Joh 1,18) der Schoß des Vaters, nämlich die göttliche Wesenheit, die für jedes sterbliche Auge unzugänglich und jedem menschlichen Verstand verborgen ist. Darauf wollte auch Jesaja hinweisen, wenn er zu Gott sprach: […] „Wahrhaftig, du bist ein verborgener Gott“ (Jes 45,15).

Daraus ist zu entnehmen, dass die außergewöhnlichen Mitteilungen und Offenbarungen sowie die tiefen und erhabenen Erkenntnisse Gottes, die einer Seele in diesem Leben zuteil werden können, Gottes Wesenheit nicht kundgeben noch auch eine Ähnlichkeit damit haben. Denn in Wahrheit bleibt er der Seele immer verborgen und sie muss ihn trotz dieser erhabenen Gnadenerweise als verborgen ansehen, in seiner Verborgenheit ihn suchen und ausrufen: „Wo hast du dich verborgen.“ Und in der Tat, wie die erhabenen Mitteilungen und die fühlbare Gegenwart kein Zeichen seiner gnadenvollen Anwesenheit in der Seele sind, so beweisen auch die Trockenheiten und der Mangel all dieser Gunstbezeugungen in keiner Weise seine Abwesenheit nach den Worten des Propheten Ijob: […] „Wenn er zu mir kommt, sehe ich ihn nicht, und geht er weg, merke ich es nicht“ (vgl. Ijob 9,11).

Damit will er zu verstehen geben, dass die Seele, wenn sie einer außergewöhnlichen Mitteilung gewürdigt wird, sei es auf dem Wege einer sinnlichen Wahrnehmung oder einer geistigen Erkenntnis, nicht im Glauben leben soll, es bestehe hierin der Besitz oder die klare und wesenhafte Anschauung Gottes. Mag die Wirkung dieser Gunstbezeugungen auch noch so tiefgehend sein, so soll sie dies doch nicht als ein Zeichen ansehen, als sei sie inniger mit Gott vereint oder fester in ihm begründet. Ebensowenig darf sie annehmen, dass Gott, wenn sie dieser sinnenfälligen und geistigen Mitteilungen entbehrt und in Trockenheit, Finsternis und Verwirrung sich befindet, ihr ferner stehe als sonst. […] Was daher die Seele in diesem Verse vor allem im Auge hat, ist nicht bloß die Bitte um inbrünstige und fühlbare Andacht, da ja hierin ein deutlich gesicherter Besitz des Bräutigams in diesem Leben nicht besteht, es ist vielmehr das Verlangen nach der reinen Gegenwart und klaren Anschauung seiner Wesenheit, die sie im anderen Leben in ungestörter Sicherheit und voller Befriedigung zu besitzen hofft.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #9300 am: 02. April 2022, 04:13:17 »
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Botschaft des Heiligen Erzengels Michael an Luz de Maria.

27. März 2022

Volk Unseres Königs und Herrn Jesus Christus: Ich segne euch als Anführer der Himmlischen Heerscharen.

Unser König und Herr sei angebetet und Ihm sei die Ehre, von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Ihr Menschen, bereitet euch vor; bereut das Böse, das ihr begangen habt, bekennt eure Sünden und seid bereit für die Bekehrung. Dies ist notwendig, damit euer Glaube stets auf einem festen Fundament stehe.

Es kommen äußerst schwierige Zeiten auf euch zu. Die Schismen werden immer größer, die Wasser der Meere versetzen den Menschen mit ihrem unerwartet hohen Wellengang in Angst und Schrecken.

Betet mit dem Herzen und seid genügend spirituell vorbereitet. Liebt und erfüllt die Gebote und empfangt die Sakramente.

Volk Unseres Königs und Herrn Jesus Christus, lasst nicht zu, dass man euch in die Irre führe. Bleibt auf dem einzig wahren Weg der Erlösung, dem Weg des Kreuzes (vgl. Mt 16,24); denn im Kreuz ist die unendliche Liebe, der Glaube, die Hoffnung und die Nächstenliebe.

Was mit dieser Generation geschieht, geschieht nicht aus Zufall. Es ist das Werk jener, die die Befehle des Bösen befolgen und alles Notwendige vorbereiten für ihre absolute Herrschaft über alle menschlichen Geschöpfe.

Rasch ergreift das Böse Besitz von der Menschheit; es macht die Menschen gefühllos und nicht wiedererkennbar in ihrem Gehorsam zum väterlichen Hause.

Hunger befällt die Menschheit, während die Nationen weiter im Streit liegen. Dieser Streit ist jedoch kein Zufall oder resultiert aus Meinungsverschiedenheiten untereinander. Vom Dämon selbst und seinen Anhängern wurde er von langer Hand geplant und vorbereitet.

Kinder Unserer Königin und Mutter der Endzeit, leistet im Namen der gesamten Menschheit fortwährend Wiedergutmachung für die ständigen Beleidigungen gegen diese so erhabene Königin und Mutter.

Betet, betet für eure Brüder, die leiden.

Betet, betet für die ganze Menschheit zu Unserer Königin und Mutter.

Volk Unseres Königs und Herrn Jesus Christus, das menschliche Geschöpf glaubt, es könne in die Pläne Gottes eingreifen und vergisst schnell, dass Gott gerechter Richter (vgl. Ps 9,7-8), allmächtig und barmherzig ist.

Empfangt Meinen Segen. Ich beschütze euch mit Meinen Heerscharen, die im Dienst der Hochheiligsten Dreifaltigkeit stehen.

Heiliger Erzengel Michael.

Ave Maria, Allerreinste, ohne Sünde empfangen.
Ave Maria, Allerreinste, ohne Sünde empfangen.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #9301 am: 03. April 2022, 08:45:04 »
Hl. Faustina Kowalska (1905-1938)
Ordensschwester
Tagebuch, Hauteville/Schweiz 1991, §§ 1318–1319

Es öffnete sich ein Meer der Barmherzigkeit

O mein Jesus, zum Dank für viele Gnaden opfere ich Dir meine Seele und meinen Leib auf, meinen Verstand, meinen Willen und alle Regungen meines Herzens. Mit den Gelübden habe ich mich Dir ganz hingegeben; ich besitze nichts mehr, was ich Dir noch schenken könnte.

Jesus sagte mir darauf: „Meine Tochter, du hast Mir nicht geschenkt, was tatsächlich dein ist.“ Ich ging in mich und erkannte, dass ich Gott mit aller Kraft meiner Seele liebe. Ich konnte nicht sehen, was ich dem Herrn nicht gegeben hätte. So fragte ich: „Jesus, sage es mir und ich will es Dir sofort mit der ganzen Fülle meines Herzens geben.“ Jesus sagte gütig: „Tochter, schenke Mir dein Elend, denn das ist ausschließlich dein Eigentum.“

In dem Moment wurde meine Seele von einem Lichtstrahl erhellt und ich sah den ganzen Abgrund meines Elends. Sofort schmiegte ich mich mit so großem Vertrauen an das Heiligste Herz Jesu, dass ich – auch wenn ich auf meinem Gewissen alle Sünden der Verdammten hätte – an Gottes Barmherzigkeit nicht gezweifelt, sondern mich mit einem zu Staub zerriebenen Herzen in den Abgrund Seiner Barmherzigkeit gestürzt hätte. Ich glaube daran, Jesus, dass Du mich nicht von Dir gewiesen, sondern durch die Hand Deines Stellvertreters die Sünden nachgelassen hättest.

Du bist gestorben, Jesus, aber für die Seelen entsprang eine Quelle des Lebens. Für die ganze Welt öffnete sich ein Meer der Barmherzigkeit. O Born des Lebens, unergründliche Barmherzigkeit Gottes, beherrsche die ganze Welt und ergieße Dich über uns.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #9302 am: 05. April 2022, 19:56:25 »
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Sievernich

Erscheinung des gnadenreichen Jesuskindes am 25. März 2022, Verkündigung des Herrn, am Haus Jerusalem.

Es ist kurz vor 17 Uhr.

Ich sehe eine große goldene Kugel, die von zwei kleineren Kugeln am Himmel begleitet wird. Das gnadenreiche Prager Jesuskind kommt aus der großen goldenen Kugel mit einem wunderbaren Lichtschein hervor. Es trägt eine wunderschöne große goldene Krone, hat blaue Augen und kurzes gelocktes dunkelbraunes Haar. Es trägt das Gewand und den Mantel Seines Kostbaren Blutes. In Seiner rechten Hand hält Es ein schönes großes goldenes Zepter. Auf dem Zepter sehe ich ein großes goldenes Kreuz. In Seiner linken Hand trägt Es das goldene Buch. Der Herr segnet uns:

„Im Namen des Vaters und des Sohnes — das bin Ich — und des Heiligen Geistes. Amen."

Nun öffnen sich die beiden anderen kleineren Kugeln und zwei Engel kommen aus diesen Kugeln hervor. Sie sind in Weiß gekleidet und haben blondes schulterlanges Haar. Sie nehmen nun den Mantel des Himmelskönigs und breiten diesen Mantel über uns aus, wie ein Zelt. Sie knien sich vor dem Herrn, dabei schweben beide Engel in der Luft. Es ist eine große Ehrerbietung, die die Engel dem Himmelskönig erweisen. Der König des Himmels spricht zu uns:

„Hierhin habe Ich Euch gerufen! Diesen Ort habe ich auserwählt. Dies ist der Ort eurer Zuflucht. Dies habe Ich in Meiner großen Barmherzigkeit getan.

Lest die Heilige Schrift! Das Wort des Ewigen Vaters. Wer die Heilige Schrift kennt, kann Mich bei Meinem Namen rufen. Wer die Heilige Schrift kennt, weiß, dass es einen Vater im Himmel gibt, den Ewigen Vater. Wer die Heilige Schrift kennt, kennt Mich. Wie könnt ihr Mich bei Meinem Namen rufen, wenn ihr die Heilige Schrift verwerft? Hat nicht der Ewige Vater jeden Buchstaben in der Heiligen Schrift gewogen?“

Nun nimmt der Herr Sein Zepter an Sein Heiligstes Herz und es wird zum Aspergill Seines Kostbaren Blutes. Das gnadenreiche Jesuskind besprengt uns und auch viele Menschen, die von den Anwesenden in Gedanken mit zum Jesuskind genommen werden. Darauf weist der Herr ausdrücklich hin. Auch die Menschen betr. der Gebetsanliegen in den Briefen werden mit Seinem Kostbaren Blute besprengt.

„Im Namen des Vaters und des Sohnes — das bin Ich — und des Heiligen Geistes. Amen.

Wenn ihr nicht umkehrt, werdet ihr keine Zukunft haben. Betet, opfert, tuet Buße! Macht wieder gut! Nehmt Meine Worte ernst. Wenn ihr tut, was Ich euch sage, wird es keine Plage und kein Kriegsgeschehen geben. Bereut eure Sünden! Durch eure Gottlosigkeit ist dieser Krieg entstanden. Betet für das geschundene ukrainische Volk. Betet für die Bekehrung Russlands. Vielen Kindern wird dort das Leben genommen.“

Das gnadenreiche Jesuskind sagt mir, dass in Russland viele Abtreibungen geschehen und spricht:

„Wenn ihr weiter sündigt, wird ein noch größerer Krieg kommen. An euch liegt es, liebe Seelen. Bittet den Ewigen Vater auf euren Knien um Erbarmen! Dass Ich zu euch spreche, ist ein großer Akt Meiner Barmherzigkeit. Denn Ich bin der König der Barmherzigkeit!“

Er spricht mit mir über die Zukunft des Bistums Aachen. Über den Inhalt unseres Gespräches soll ich schweigen. Der Herr sagt mir, dass die Statue Seiner Heiligen Kindheit in Prager Gestalt einst im Dom zu Köln gekrönt werden wird. Das gnadenreiche Jesuskind stellt mir Seinen rechten Fuß zur Verehrung hin. Ich darf Seinen rechten Fuß küssen und bitte den Herrn um Sein gnädiges Erbarmen. Reicht der Herr mir Seinen rechten Fuß, so lässt Er Barmherzigkeit walten.

Ich lege mich in Kreuzform auf den Boden und bete:

„Oh Jesus, habe Erbarmen mit uns und mit der ganzen Welt!“ (acht mal)

Ich bitte das Jesuskind, der Welt den Frieden zu schenken, um die Bekehrung der armen Sünder, das Ende der Plagen und des Krieges, sowie der Abtreibungen.

Der Himmelskönig schaut uns alle an und spricht: „Ich werde wiederkommen. Adieu!“

Das gnadenreiche Jesuskind geht in die pulsierende goldene Lichtkugel zurück. Dann gehen die Engel in ihre Lichtkugel zurück. Diese werden kleiner und entschwinden.

Diese Botschaft wird bekanntgegeben, ohne dem Urteil der römisch-katholischen Kirche vorgreifen zu wollen.

copyright © Manuela 2000

 
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #9303 am: 06. April 2022, 18:46:54 »
Origenes (um 185-253)
Priester und Theologe
Homilien über das Buch Exodus, 8 (Homélies sur l'Exode, in Lire la Bible avec les Pères, t. 2 Le Cycle de Moïse, Éds Médiaspaul 1990, p. 174; ins Dt. übers. © Evangelizo)

„Wenn ihr in meinem Wort bleibt, seid ihr wahrhaft meine Jünger. Dann werdet ihr die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch befreien“

„Ich bin der HERR, dein Gott, der dich aus dem Land Ägypten geführt hat, aus dem Sklavenhaus“ (Ex 20,2). Diese Worte richten sich nicht nur an diejenigen, die einst aus Ägypten auszogen; noch mehr gelten sie dir, der du sie jetzt hörst, falls du überhaupt aus Ägypten ausziehst. […] Überlege: Sind nicht die Dinge dieser Welt und die Werke des Fleisches dieses Sklavenhaus? Und sind andererseits die Flucht vor den Dingen dieser Welt und das gottgefällige Leben nicht das Haus der Freiheit? Sagt doch der Herr im Evangelium: „Wenn ihr in meinem Wort bleibt, werdet ihr die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch befreien“ (vgl. Joh 8,31–32).

Ja, Ägypten ist das Sklavenhaus, Jerusalem und Judäa das Haus der Freiheit. Höre, was der Apostel Paulus dazu sagt […]: „Das himmlische Jerusalem aber ist frei, und dieses Jerusalem ist unsere Mutter“ (Gal 4,26). Und wie Ägypten, diese irdische Provinz, von den Kindern Israels „Sklavenhaus“ genannt wird im Hinblick auf Jerusalem und Judäa, die für sie zum „Haus der Freiheit“ werden, so ist angesichts des himmlischen Jerusalem, das gewissermaßen die Mutter der Freiheit ist, die ganze Welt und alles, was zu ihr gehört, ein Sklavenhaus. Zur Strafe für die Sünde hatte es einst einen Übergang vom Paradies der Freiheit in die Sklaverei der Welt gegeben. Daher betrifft das erste Wort, das die Gebote Gottes einleitet, die Freiheit: „Ich bin der HERR, dein Gott, der dich aus dem Land Ägypten geführt hat, aus dem Sklavenhaus.“
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La Salette 1846



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