Autor Thema: Warum rufen unsere Seelsorger uns nicht mehr zur Busse und Sühne auf?  (Gelesen 948842 mal)

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Antw:Warum rufen unsere Seelsorger uns nicht mehr zur Busse und Sühne auf?
« Antwort #104 am: 17. September 2013, 09:00:31 »
Psalm 25

Bitte um Vergebung und Leitung
Zu dir, Herr erhebe ich meine Seele. Mein Gott, auf dich vertraue ich.
Lass mich nicht scheitern, lass meine Feinde nicht triumphieren!
Denn niemand, der auf dich hofft, wird zuschanden. Zuschanden wird, wer schnöde die Treue bricht.
Zeige mir, Herr, deine Wege, lehre mich deine Pfade!
Führe mich in deiner Treue und lehre mich, denn du bist der Gott meines Heiles. Auf dich hoffe ich allezeit.
Denke an dein Erbarmen, Herr und an die Taten deiner Huld, denn sie bestehen seit Ewigkeit.
Denk nicht an meine Jugendsünden und meine Frevel! In deiner Huld denk an mich, Herr, denn du bist gütig.
Gut und gerecht ist der Herr, darum weist er die Irrenden af den rechten Weg.
Die Demütigen leitet er nach seinem Recht, die Gebeugten lehrt er seinen Weg.
Alle Pfade des Herrn sind Huld und Treue denen, die seinen Bund und seien Gebote bewahren.
Um deines Namens willen, Herr, verzeih mir, denn meine Schuld ist gross.
Wer ist der Mann, der Gott fürchtet? Ihm zeigt er den Weg, den er wählen soll.
Dann wird er wohnen im Glück seine Kinder werden das Land besitzen.
Die sind Vertraute des Herrn, die ihn fürchten. Er weiht sie ein in seinen Bund.
Meine Augen schauen stets auf den Herrn, denn er befreit meine Füsse aus dem Netz.
Wende dich mir zu und sei mir gnädig, denn ich bin einsam und gebeugt.
Befrei mein Herz von der Angst, führe mich heraus aus der Bedrängnis!
Sieh meine Not und Plage an, vergib mir alle meine Sünden!
Sieh doch, wie zahlreich meine Feinde sind, mit welch tödlichem Hass sie mich hassen!
Erhalte mein Leben und rette mich, lass mich nicht scheitern! Denn ich nehme zu dir meine Zuflucht.
Unschuld und Redlichkeit mögen mich schützen, denn ich hoffe auf dich, o Herr.
O Gott, erlöse Israel aus all seinen Nöten!
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen +
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Antw:Warum rufen unsere Seelsorger uns nicht mehr zur Busse und Sühne auf?
« Antwort #105 am: 18. September 2013, 08:25:30 »
Evangelium nach Lukas 7,31-35.
In jener Zeit sprach Jesus zu der Menge: Mit wem soll ich also die Menschen dieser Generation vergleichen? Wem sind sie ähnlich?
Sie sind wie Kinder, die auf dem Marktplatz sitzen und einander zurufen: Wir haben für euch auf der Flöte (Hochzeitslieder) gespielt, und ihr habt nicht getanzt; wir haben Klagelieder gesungen, und ihr habt nicht geweint.
Johannes der Täufer ist gekommen, er ißt kein Brot und trinkt keinen Wein, und ihr sagt: Er ist von einem Dämon besessen.
Der Menschensohn ist gekommen, er ißt und trinkt; darauf sagt ihr: Dieser Fresser und Säufer, dieser Freund der Zöllner und Sünder!
Und doch hat die Weisheit durch alle ihre Kinder recht bekommen.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Sel. Johannes Paul II. (1920-2005), Papst
Enzyklika „Dives in Misericordia“, §13 (© Liberia Editrice Vaticana)
In der Kirche ruft Christus uns zur Umkehr

Die Kirche lebt ein authentisches Leben, wenn sie das Erbarmen bekennt und verkündet - das am meisten überraschende Attribut des Schöpfers und des Erlösers - und wenn sie die Menschen zu den Quellen des Erbarmens des Heilandes führt, welche sie hütet und aus denen sie austeilt. Große Bedeutung kommt in diesem Zusammenhang der ständigen Betrachtung des Wortes Gottes zu und vor allem der bewußten, mit innerer Reife vollzogenen Feier der Eucharistie und des Sakraments der Buße oder Versöhnung.


Die Eucharistie nähert uns ja immer mehr jener Liebe, die mächtiger ist als der Tod: »Sooft wir von diesem Brot essen und aus diesem Kelch trinken«, verkünden wir nicht nur den Tod des Erlösers, sondern auch seine Auferstehung, »bis er kommt« in Herrlichkeit. Die gleiche Eucharistiefeier, die zum Gedächtnis dessen gefeiert wird, der uns in seiner messianischen Sendung durch sein Wort und sein Kreuz den Vater geoffenbart hat, beweist die unerschöpfliche Liebe, durch die er immer danach strebt, sich mit uns zu verbinden und mit uns einszuwerden, indem er allen Menschenherzen entgegenkommt.
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Antw:Warum rufen unsere Seelsorger uns nicht mehr zur Busse und Sühne auf?
« Antwort #106 am: 19. September 2013, 08:29:26 »
Evangelium nach Lukas 7,36-50.
In jener Zeit ging Jesus in das Haus eines Pharisäers, der ihn zum Essen eingeladen hatte, und legte sich zu Tisch.
Als nun eine Sünderin, die in der Stadt lebte, erfuhr, daß er im Haus des Pharisders bei Tisch war, kam sie mit einem Alabastergefäß voll wohlriechendem Öl.
und trat von hinten an ihn heran. Dabei weinte sie, und ihre Tränen fielen auf seine Füße. Sie trocknete seine Füße mit ihrem Haar, küßte sie und salbte sie mit dem Öl.
Als der Pharisäer, der ihn eingeladen hatte, das sah, dachte er: Wenn er wirklich ein Prophet wäre, müßte er wissen, was das für eine Frau ist, von der er sich berühren läßt; er wüßte, dass sie eine Sünderin ist.
Da wandte sich Jesus an ihn und sagte: Simon, ich möchte dir etwas sagen. Er erwiderte: Sprich, Meister!
(Jesus sagte:) Ein Geldverleiher hatte zwei Schuldner; der eine war ihm fünfhundert Denare schuldig, der andere fünfzig.
Als sie ihre Schulden nicht bezahlen konnten, erließ er sie beiden. Wer von ihnen wird ihn nun mehr lieben?
Simon antwortete: Ich nehme an, der, dem er mehr erlassen hat. Jesus sagte zu ihm: Du hast recht.
Dann wandte er sich der Frau zu und sagte zu Simon: Siehst du diese Frau? Als ich in dein Haus kam, hast du mir kein Wasser zum Waschen der Füße gegeben; sie aber hat ihre Tränen über meinen Füßen vergossen und sie mit ihrem Haar abgetrocknet.
Du hast mir (zur Begrüßung) keinen Kuß gegeben; sie aber hat mir, seit ich hier bin, unaufhörlich die Füße geküßt.
Du hast mir nicht das Haar mit Öl gesalbt; sie aber hat mir mit ihrem wohlriechenden Öl die Füße gesalbt.
Deshalb sage ich dir: Ihr sind ihre vielen Sünden vergeben, weil sie (mir) so viel Liebe gezeigt hat. Wem aber nur wenig vergeben wird, der zeigt auch nur wenig Liebe.
Dann sagte er zu ihr: Deine Sünden sind dir vergeben.
Da dachten die anderen Gäste: Wer ist das, dass er sogar Sünden vergibt?
Er aber sagte zu der Frau: Dein Glaube hat dir geholfen. Geh in Frieden!


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Sel. Johannes Paul II. (1920-2005), Papst
Enzyklika „Dives in Misericordia“, §13 (© Liberia Editrice Vaticana)
„Ihr sind ihre vielen Sünden vergeben“

Gerade weil es die Sünde in der Welt gibt, die »Gott so sehr geliebt hat, daß er seinen einzigen Sohn hingab«, kann Gott, der »die Liebe« ist, sich nicht anders denn als Erbarmen offenbaren. Dieses Erbarmen entspricht nicht nur der tiefsten Wahrheit jener Liebe, die Gott ist, sondern auch der ganzen inneren Wahrheit des Menschen und der Welt, seiner derzeitigen Heimat… Die Kirche bekennt und verkündet also die Bekehrung. Die Bekehrung zu Gott ist immer ein Entdecken seines Erbarmens, jener Liebe also, die… langmütig und wohlwollend ist: jener Liebe, der »der Gott und Vater Jesu Christi, unseres Herrn«, in der Geschichte des Bundes mit dem Menschen treu ist bis zum Äußersten, bis zum Kreuz, zum Tod und zur Auferstehung seines Sohnes. Die Bekehrung zu Gott ist immer Frucht des »Wiederfindens« dieses Vaters, der voll des Erbarmens ist.

Die wahre Kenntnis Gottes in seinem Erbarmen und seiner wohlwollenden Liebe ist eine ununterbrochene und nie versiegende Quelle der Bekehrung, die nicht als nur vorübergehender innerer Akt zu verstehen ist, sondern als ständige Haltung, als Zustand der Seele. Denn wer Gott auf diese Weise kennenlernt, ihn so »sieht«, kann nicht anders, als in fortwährender Bekehrung zu ihm zu leben. Er lebt also in statu conversionis, im Zustand der Bekehrung; gerade diese Haltung stellt das tiefste Element der Pilgerfahrt jedes Menschen auf dieser Erde in statu viatoris, im Zustand des Unterwegs-seins, dar .

Selbstverständlich bekennt die Kirche das Erbarmen Gottes, das im gekreuzigten und auferstandenen Christus geoffenbart wurde, nicht nur mit den Worten ihrer Lehre, sondern vor allem mit dem lebendigen Pulsschlag des ganzen Volkes Gottes. Durch dieses Lebenszeugnis erfüllt die Kirche die dem Volk Gottes eigene Mission, die an der messianischen Sendung Christi teilhat und diese in gewissem Sinne fortsetzt.
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« Antwort #107 am: 20. September 2013, 08:42:14 »
Psalm 49(48),6-7.8-9.17-20.
Warum soll ich mich in bösen Tagen fürchten,
wenn mich der Frevel tückischer Feinde umgibt?
Sie verlassen sich ganz auf ihren Besitz
und rühmen sich ihres großen Reichtums.

Loskaufen kann doch keiner den andern
noch an Gott für ihn ein Sühnegeld zahlen
- für das Leben ist jeder Kaufpreis zu hoch;
für immer muß man davon abstehn -,

Laß dich nicht beirren, wenn einer reich wird
und die Pracht seines Hauses sich mehrt;
denn im Tod nimmt er das alles nicht mit,
seine Pracht steigt nicht mit ihm hinab.

Preist er sich im Leben auch glücklich
und sagt zu sich: „Man lobt dich, weil du dir‘s wohl sein lässt,
so muß er doch zur Schar seiner Väter hinab,
die das Licht nie mehr erblicken.
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« Antwort #108 am: 21. September 2013, 12:08:49 »
Evangelium nach Matthäus 9,9-13.
In jener Zeit sah Jesus einen Mann namens Matthäus am Zoll sitzen und sagte zu ihm: Folge mir nach! Da stand Matthäus auf und folgte ihm.
Und als Jesus in seinem Haus beim Essen war, kamen viele Zöllner und Sünder und aßen zusammen mit ihm und seinen Jüngern.
Als die Pharisäer das sahen, sagten sie zu seinen Jüngern: Wie kann euer Meister zusammen mit Zöllnern und Sündern essen?
Er hörte es und sagte: Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken.
Darum lernt, was es heißt: Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer. Denn ich bin gekommen, um die Sünder zu rufen, nicht die Gerechten.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Beda der Ehrwürdige (um 673 - 735), Mönch und Kirchenlehrer
Homilien zu den Evangelien I, 21; CCL 122, 149
„Folge mir nach“

„Jesus sah einen Mann namens Matthäus am Zoll sitzen und sagte zu ihm: Folge mir nach!“ Er sah ihn nicht so sehr mit seinen leiblichen Augen als vielmehr mit dem inneren Blick seines Erbarmens… Er sah den Zöllner, und da er ihn mit einem mitleidvollen Blick sah, mit einem Blick, der auserwählt, „sagte er zu ihm: Folge mir nach!“, also: Ahme mich nach. Als er ihn aufforderte, ihm zu folgen, lud er ihn weniger ein, hinter ihm herzugehen, als dazu, zu leben wie er; denn „wer sagt, dass er in Christus bleibt, muss auch leben wie er gelebt hat“ (1 Joh 2,6)…

Matthäus „stand auf und folgte ihm“. Es ist nicht erstaunlich, dass der Zöllner beim ersten Zuruf des Herrn, in dem so viel Autorität mitschwang, seine Jagd nach irdischem Gewinn aufgab, auf die Güter dieser Welt verzichtete und den erwählte, von dem er wusste, dass er nichts besaß. Der Herr rührte ihn nämlich mit seinem Zuruf zutiefst in seiner Seele an und tauchte sie in das Licht der Gnade. Dieses Licht ließ Matthäus verstehen, dass der Mann, der ihn mahnte, die materiellen Güter auf Erden hinter sich zu lassen, ihm einen unvergänglichen Schatz im Himmel geben konnte (vgl. Mt 6.20)…

„Als Jesus im Haus des Zöllners beim Essen war, kamen viele Zöllner und Sünder und aßen zusammen mit ihm und seinen Jüngern“: Die Umkehr eines einzigen Zöllners hat den Weg zur Buße und Vergebung vieler Zöllner und Sünder freigemacht… Was für ein schönes Vorzeichen! Im Augenblick seiner Bekehrung zieht einer, der später Apostel und Lehrer bei den Heiden werden sollte, eine ganze Schar Sünder mit sich auf den Weg des Heils.
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« Antwort #109 am: 22. September 2013, 12:23:36 »

 



Dynamik der Versuchung






Jedem von uns ist die Fähigkeit gegeben zu unterscheiden, was gut und was schlecht ist (Röm 2,15). Dennoch passieren uns immer wieder Dinge, von denen wir nachher einsehen müssen: das war nicht gut, es war böse, was ich getan habe.
 
 

Was spielt sich da ab?

Wenn wir genau hinschauen, entdecken wir ein Schema, das immer wieder  abläuft. Wenn wir es kennen, können wir es durchbrechen.
 

Einer jeden Sünde geht immer eine Versuchung voraus. Natürlich stellt sie sich nicht vor uns hin und sagt: Ha, ich bin der böse Geist, ich werde dich jetzt versuchen. Vielmehr erscheint sie uns attraktiv, logisch und als das einzig Richtige:
 
- Sorge für dich selbst, denn niemand im ganzen Kosmos kümmert sich um dich! Du hast ein Recht darauf!
 
- Du solltest dir mehr Vergnügen gönnen, dein Leben ist wirklich hart!

- Du musst dich nicht länger unterlegen fühlen; zeig doch endlich, was in dir steckt!
 
- Jetzt bist du mal am Drücker! Endlich kannst du es denen heimzahlen, die dich verletzt haben; danach geht’s dir besser.
 
Der Versucher setzt in der Regel bei unseren Verletzungen an, wo wir uns benachteiligt, unterlegen, unverstanden, zu wenig beachtet, nicht erwünscht, alleingelassen, übergangen und von Gott und Menschen enttäuscht fühlen.
 

Wie neigen dazu, uns darauf zu fixieren, so dass wir nur noch die Verletzung sehen und nicht mehr frei sind, Gottes Liebe zu erkennen. Auf diese Weise sind wir anfällig für die Einflüsterungen und Anklagen des Teufels. Entscheidend ist deshalb, wie ich mit den Wunden aus meiner Geschichte umgehe. Wenn ich mich ihnen stelle und Heilung suche, muss ich nicht mehr aus ihnen heraus reagieren und meine Verletzungen nicht an andere weitergeben. Ungeheiltes und Unerlöstes in mir gebiert Unwahrhaftigkeit, Maßlosigkeit, Süchte, Härte, Machtkampf, übermäßigen Ehrgeiz. Das sind nur einige Fehlformen, um mit den eigenen Verletzungen fertig zu werden, die aber in eine Sackgasse führen.
 
 

Der zweite Schritt einer Versuchung hängt davon ab, ob wir auf sie hören oder nicht. Wenn wir sie zurückweisen, haben wir schon fast gewonnen. Sobald wir beginnen zuzuhören - wie Eva - geraten wir auf gefährlichen Boden, auch slippery slope genannt: ein rutschiges Gefälle, auf dem ich jeden Halt verliere, sobald ich einen Fuß darauf setze. Also: nicht zuhören, sondern die Versuchung entschieden zurückweisen und unsere Gedanken der Liebe Gottes zuwenden!
 
In Mel Gibsons Film "Die Passion" gibt es eine Szene, die anschaulich zeigt, wie das gelingt:
 
 

Satan: Glaubst du wirklich, dass ein Mensch die ganze Last der Sünde tragen kann?
 
Jesus: Behüte mich, oh Herr, ich vertraue auf dich; zu dir nehme ich meine Zuflucht.
 
Satan: Ich sage dir: Kein Mensch kann allein diese Last tragen. Sie ist viel zu schwer. Der Preis für die Rettung ihrer Seelen ist viel zu hoch... Niemand. Nie. ... Nein. Niemals.
 
Jesus: Vater, alles ist dir möglich. Wenn es möglich ist, dann lass diesen Kelch an mir vorübergehen. Aber es geschehe nicht, was ich will, sondern was du willst.
 
Satan: Wer ist dein Vater? Wer bist du?

 

Wenn wir erst einmal zugehört haben, beginnt normalerweise ein inneres Erwägen:

- Du weißt, du sollst diese Sahnetorte nicht essen!

- Ja, aber sie sieht so gut aus!

- Denk dran, das ist verboten für dich!

- Aber die Gelegenheit ist einmalig, sie kommt so schnell nicht wieder.

- Deiner Gesundheit tut das aber nicht gut.

- Sei nicht so eng! Ich mach es ja nicht immer, einmal ist keinmal...

 

Mit dem Verführer diskutieren zu wollen, ist zwecklos, er wird immer siegen, denn er ist ein Meister der Überredungskunst, der Vater der Lüge.
 
 

Gewissen und Leidenschaften sind im Widerstreit. Wie oft machen wir das in unserem Alltag durch. Immer wieder kommen wir in Situationen, in denen unser Gewissen uns etwas sagt, unsere momentanen Gefühle und Leidenschaften etwas anderes wollen. Wir kämpfen dagegen an oder wir ergeben uns. Beides hat Folgen.
 
 

Der Versuchung zu erliegen, bedeutet in einem fünften Schritt die Zustimmung. Wir sind bereit, das zu tun, was wir eigentlich nicht tun wollten. Nach der Zustimmung kommt der Genuss. Er ist allerdings nur ein scheinbarer, denn auch wenn es uns im Moment zu schmecken scheint - ganz egal, worum es sich handelt - ekeln wir uns danach und verachten uns. Wir merken, dass es uns in Wirklichkeit nicht gut tat und nicht gut war. Auch von Adam und Eva heißt es: Da gingen ihnen die Augen auf und sie schämten sich.
 

Diesen Teufelskreis hat Paulus mit starken Worten ausgedrückt: Ich unglücklicher Mensch! Wer wird mich aus diesem, dem Tod verfallenen Leib erretten? (Röm 7,24). Mit ihm dürfen wir uns aber auch der Antwort gewiss sein: Durch Jesus Christus, unseren Herrn! Dank sei Gott.
 

Der Geschmack der Sünde

Die Sünde beginnt mit unseren ungeordneten, nicht mehr zielgerichteten Neigungen. Zunächst werden wir gereizt durch das Verlangen nach etwas, das wir nicht haben sollen. Hier wäre es unsere Pflicht, das falsche Verlangen zurückzuweisen und die Umstände und Gelegenheiten zu meiden, die uns in Versuchung führen.
 

Was ist, wenn wir stattdessen nachgeben?

Gewöhnlich straft Gott Sünder nicht, indem er Blitze vom Himmel schleudert. Die schlimmste Strafe, die uns trifft, besteht in der Anziehungskraft, die die Sünde auf uns ausübt. Wir bekommen unseren Willen! Wenn wir uns daran gewöhnen, werden wir unvermeidlich Gefangene unseres Eigenwillens. Wir werden abhängig, ja süchtig nach dem, was uns schnelle Befriedigung verspricht und finden alleine nicht mehr heraus. So erging es Edmund in C. S. Lewis' fantastischer Geschichte Narnia, als er die Weiße Hexe trifft:
 

"Was möchtest du am liebsten essen?", fragte ihn die Königin. "Türkischen Honig, bitte", erwiderte Edmund. Die Königin ließ einen Tropfen aus ihrer Flasche in den Schnee fallen und sogleich erschien dort eine runde Schachtel. Edmund hatte nie so etwas Leckeres gekostet. Während er aß, fragte ihn die Königin aus. Aber er dachte an nichts anderes, als so viel türkischen Honig wie nur möglich in sich hineinzustopfen; doch je mehr er aß, umso gieriger verlangte er danach. Zuletzt sah Edmund enttäuscht in die leere Schachtel. Die Königin wusste genau, was er dachte, aber er ahnte nicht, dass es verzauberter türkischer Honig war und dass jeder, der einmal davon gekostet hatte, mehr und immer mehr davon haben wollte, ja, so lange danach begehrte, bis er starb.
 

Sobald uns eine Sünde bindet, werden unsere Werte auf den Kopf gestellt. Das Böse wird für uns zum sehnlichsten "Gut", zum dringendsten Verlangen, während das wirklich Gute wie etwas "Böses" vor uns steht, das uns nur von der Befriedigung unseres Verlangens abhalten will.
 
Aber Gott verlässt uns auch da nicht. Er gibt uns auch jetzt noch die Chance, umzukehren. Nachdem wir nachgegeben und gesündigt haben, arbeitet das Gewissen weiter in uns. Danken wir Gott, dass er uns diese innere Stimme gegeben hat. Es gibt den Weg zurück, indem wir unserem Gewissen folgen. Das ist Reue. Reue bedeutet einzusehen und zu bekennen, dass man den falschen Weg eingeschlagen hat und umzukehren. Wer bereut, hat Zukunft.
 

Fallen ist menschlich

Es gibt aber auch die Möglichkeit, das Gewissen zu ignorieren. Das führt zu einer inneren Verhärtung. Nicht zuzugeben, dass ich etwas falsch gemacht habe, der Realität gegenüber hart zu werden, letztlich die Wahrheit zu verfälschen, heißt, auf Dauer in einer Lüge zu leben und im Selbstbetrug gefangen zu sein. Das Gewissen wird taub und irgendwann unfähig zur Wahrheit.
 
Zu sündigen gehört zu unserem Menschsein. Aber wir sind nicht determiniert zur Sünde.
 
Auch wenn die Versuchungen stark sind in unserem Leben; auch wenn es Gefühle gibt, die uns hin- und herzerren, auch wenn wir Leidenschaften fast nicht kontrollieren können - letztendlich hat jeder die Freiheit, sich zu entscheiden (sofern er seelisch gesund ist), welchen Weg er einschlägt. Damit ist er auch verantwortlich für seine Entscheidungen und sein Tun.
 
 

Gottes vorleistungsfreie Liebe ist das größte Geschenk an uns. Er liebt uns als Sünder. Er freut sich natürlich nicht an unserer Sünde, aber er wird deshalb nicht aufhören, uns als sein Kind zu lieben. Im Gegenteil: Jetzt, da es bedürftig ist und die Hilfe besonders braucht, ist er seinem Kind besonders nahe.
 
Obwohl wir Menschen den Plan Gottes mit unserer Sünde fast zerstört haben, wendet Gott sich nicht von uns ab; ganz im Gegenteil: er sucht uns, geht uns hinterher und tröstet uns.
 
Gott ist die Liebe. Er hat seine Geschichte mit den Menschen als Liebesgeschichte gedacht. Wir haben aus dieser Liebesgeschichte durch unsere Sünde eine Leidensgeschichte gemacht. Aber Gott ist und bleibt die Liebe. Er hat durch seine Menschwerdung die Leidensgeschichte in Heilsgeschichte verwandelt.
 
 

Rudolf Böhm, Sozialpädagoge, gehört mit seiner Frau Renate zur OJC-Auspflanzung in Greifswald, wo er u.a. als Seelsorger aktiv ist. Diesen Vortrag hielt er während einer Kommunitätswoche unserer Gemeinschaft im Juni 2009 in Reichelsheim.
 
 

Dieser Text ist erschienen in Salzkorn 3/2009 - "Sünde kann tödlich sein" unter der Überschrift "Ein Bisschen Apfel. Was die Sünde aus dem Menschen macht. Betrachtung zu Genesis 1-3", S. 110 - 114.






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« Antwort #110 am: 23. September 2013, 08:55:59 »
Evangelium nach Lukas 8,16-18.
In jener Zeit sprach Jesus: Niemand zündet ein Licht an und deckt es mit einem Gefäß zu oder stellt es unter das Bett, sondern man stellt das Licht auf den Leuchter, damit alle, die eintreten, es leuchten sehen.
Es gibt nichts Verborgenes, das nicht offenbar wird, und nichts Geheimes, das nicht bekannt wird und an den Tag kommt.
Gebt also acht, daß ihr richtig zuhört! Denn wer hat, dem wird gegeben; wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er zu haben meint.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Johannes Chrysostomos (ca. 345 - 407), Priester in Antiochia und später Bischof von Konstantinopel, Kirchenlehrer
Homilien zur Apostelgeschichte, Nr. 20, 3-4; PG 60, 162
„Man stellt es auf den Leuchter“

Nichts ist so kalt wie ein Christ, dem nicht daran liegt, andere zu retten. Hier kann dir deine Armut nicht als Vorwand dienen. Die Witwe, die ihre zwei kleinen Münzen gespendet hat, würde aufstehen, um dich anzuklagen (Lk 21,2). Auch Petrus, der sagt: „Silber und Gold besitze ich nicht“ (Apg 3,6). Ebenso Paulus, der so arm war, dass er oft hungerte und ihm das Nötige zum Leben fehlte (1 Kor 4,11). Du kannst auch nicht deine niedere Herkunft vorschützen, weil auch sie aus bescheidenen Verhältnissen kamen. Deine Unwissenheit dient ebenso wenig zur Entschuldigung, denn auch sie hatten keine Bildung… Führe auch Krankheit nicht ins Feld, denn Timotheus wurde häufig von Krankheiten heimgesucht (1 Tim 5,23)… Es kann jeder, ohne Unterschied, seinem Nächsten nützlich sein, wenn er zu tun bereit ist, was ihm möglich ist…


Sag nicht, es sei dir unmöglich, andere zurückzuholen; denn wenn du Christ bist, ist es unmöglich, dass so etwas eintritt. An der Frucht erkennt man den Baum (Mt 7,17), und da es in der Natur keine Widersprüche gibt, ist das, was wir sagen, ebenfalls wahr, denn es leitet sich von der Natur des Christen selbst ab… Für das Licht ist es leichter, zur Finsternis zu werden, als für einen Christen, keine Strahlen auszusenden.     



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« Antwort #111 am: 24. September 2013, 11:38:26 »
Evangelium nach Lukas 8,19-21.
In jener Zeit kamen die Mutter Jesu und seine Brüder zu ihm; sie konnten aber wegen der vielen Leute nicht zu ihm gelangen.
Da sagte man ihm: Deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und möchten dich sehen.
Er erwiderte: Meine Mutter und meine Brüder sind die, die das Wort Gottes hören und danach handeln.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Theresia vom Kinde Jesus (1873-1897), Karmelitin, Kirchenlehrerin
Letzte Gespräche, 21.08.1897
Sie lebte aus dem Glauben wir wir.

Wie gerne hätte ich Priester sein wollen, um über die heilige Jungfrau zu predigen! Ein einziges Mal hätte mir gereicht, um alles zu sagen, was ich darüber denke.

Zuerst hätte ich zu verstehen gegeben, wie wenig wir von ihrem Leben wissen. Es dürfte nichts gesagt werden, was unwahrscheinlich ist oder worüber man nichts weiß; so z.B. dass die heilige Jungfrau mit drei Jahren als ganz kleines Mädchen in den Tempel gegangen ist, um sich Gott darzubieten, das Herz voll glühender Liebe und hehren Gefühlen. Vielleicht ist sie ja ganz einfach aus Gehorsam zu ihren Eltern hingegangen... Wenn mir eine Predigt über die heilige Jungfrau gefallen und mir von Nutzen sein soll, muss ich ihr wirkliches Leben anschauen können, nicht nur ihr vermutetes; gewiss war ihr wirkliches Leben ganz schlicht. Es wird ganz abgehoben dargestellt, es müsste aber zur Nachahmung anregen; man müsste ihre Tugenden herausstellen, zum Ausdruck bringen, dass sie, wie wir auch, aus dem Glauben lebte, und Beweise dafür aus dem Evangelium anführen, wo es heißt: „Sie verstanden nicht, was er damit sagen wollte“ (Lk 2,50), oder die andere, nicht weniger rätselhafte Stelle: „Sein Vater und seine Mutter staunten über die Worte, die über Jesus gesagt wurden“ (Lk 2,33). Dieses Staunen setzt ein bestimmtes Befremden voraus, nicht wahr?

Es ist bekannt, dass die heilige Jungfrau die Königin des Himmels und der Erde ist, sie ist aber mehr Mutter als Königin. Man darf nicht sagen, dass sie auf Grund ihrer Vorrechte an Ruhm alle Heiligen überstrahlt, so wie die Sonne bei ihrem Aufgang die Sterne verblassen lässt. Das wäre ja doch befremdlich! Eine Mutter, die ihren Kindern den Ruhm streitig macht! Ich glaube ganz im Gegenteil, dass sie den Glanz der Erwählten stark erhöht. Zu Recht spricht man von ihren Vorrechten, das darf aber nicht das Einzig sein, worüber man spricht... Wer weiß, ob sonst nicht jemand sogar gegenüber einem derart überlegenen Geschöpf einen bestimmten Widerwillen empfindet und sich sagt: „Wenn das so ist, dann will ich eben, so gut ich kann, in einem versteckten Winkel glänzen“.

Was die heilige Jungfrau uns voraus hat, ist, dass sie nicht sündigen konnte, dass sie frei war von der Erbsünde. Andererseits aber waren ihre Chancen viel geringer als die unseren: sie hatte ja keine heilige Jungfrau, die sie lieben konnte. Und Liebe ist für uns doch ein so großer zusätzlicher Trost.

Alles meinem Gott zu Ehren, in der Arbeit, in der Ruh!Gottes Lob und Ehr zu mehren, ich verlang und alles tu.

 

La Salette 1846



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Wenn Sie nur ein Wort suchen, sollte es nicht links in der Menüauswahl stehen, weil es Ihnen die ganze Palette anzeigt.
Die Menüs sind auf jeder Seite vorhanden..

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Du hörst die Stimme deines Gewissens: Es lobt, tadelt oder quält dich. Diese Stimme kannst du nicht los werden. Sie weist dich hin auf Gott, den unsichtbaren Gesetzgeber. Daher lässt das Gewissen uns nicht im Zweifel darüber, daß wir für unser Tun verantwortlich sind und daß wir einmal gerichtet werden. Jeder hat eine Seele, für die zu sorgen seine einzige Aufgabe in dieser Welt ist. Diese Welt ist nur eine Schranke, die uns vom Himmel oder der Hölle trennt. »Wir haben hier keine bleibende Stätte, sondern suchen die zukünftige.« (Hebr 13, 14)

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"Die Zeit verrinnt, oh Mensch sei weise. Du tust NUR einmal diese Reise."
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