Autor Thema: Warum rufen unsere Seelsorger uns nicht mehr zur Busse und Sühne auf?  (Gelesen 948841 mal)

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Antw:Warum rufen unsere Seelsorger uns nicht mehr zur Busse und Sühne auf?
« Antwort #88 am: 01. September 2013, 09:18:55 »
Evangelium nach Lukas 14,1.7-14.
Als Jesus an einem Sabbat in das Haus eines führenden Pharisäers zum Essen kam, beobachtete man ihn genau.
Als er bemerkte, wie sich die Gäste die Ehrenplätze aussuchten, nahm er das zum Anlaß, ihnen eine Lehre zu erteilen. Er sagte zu ihnen:
Wenn du zu einer Hochzeit eingeladen bist, such dir nicht den Ehrenplatz aus. Denn es könnte ein anderer eingeladen sein, der vornehmer ist als du,
und dann würde der Gastgeber, der dich und ihn eingeladen hat, kommen und zu dir sagen: Mach diesem hier Platz! Du aber wärst beschämt und müßtest den untersten Platz einnehmen.
Wenn du also eingeladen bist, setz dich lieber, wenn du hinkommst, auf den untersten Platz; dann wird der Gastgeber zu dir kommen und sagen: Mein Freund, rück weiter hinauf! Das wird für dich eine Ehre sein vor allen anderen Gästen.
Denn wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.
Dann sagte er zu dem Gastgeber: Wenn du mittags oder abends ein Essen gibst, so lade nicht deine Freunde oder deine Brüder, deine Verwandten oder reiche Nachbarn ein; sonst laden auch sie dich ein, und damit ist dir wieder alles vergolten.
Nein, wenn du ein Essen gibst, dann lade Arme, Krüppel, Lahme und Blinde ein.
Du wirst selig sein, denn sie können es dir nicht vergelten; es wird dir vergolten werden bei der Auferstehung der Gerechten.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel


Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Bruno von Segni (um 1045 – 1123), Bischof
Kommentar zum Lukasevangelium, 2, 14
"Mein Mahl ist bereitet... Alles steht bereit; kommt zum Hochzeitsmahl" (Mt 22,4)

Der Herr war zu einem Hochzeitsmahl eingeladen. Er beobachtete die Gäste und bemerkte, dass sich alle die vordersten Plätze aussuchten..., weil jeder sich vor die anderen platzieren und sich über die anderen stellen wollte. Und er erzählte ihnen ein Gleichnis (Lk 14,16-24), das, selbst wenn man es wörtlich nähme, sehr nützlich und für alle notwenig ist, die in den Augen der Leute etwas gelten wollen und sich vor der Erniedrigung fürchten...
Doch da diese Geschichte ein Gleichnis ist, bekommt sie eine Bedeutung, die den wörtlichen Sinn übersteigt. Betrachten wir also näher, was das für eine Hochzeit ist und wer die Eingeladenen sind. Die Hochzeit vollzieht sich täglich in der Kirche. Jeden Tag feiert der Herr die Hochzeit, denn an jedem Tag vereint er sich mit den Seelen der Gläubigen, die getauft werden oder aus dieser Welt in das Himmelreich hinübergehen. Und wir, die wir den Glauben an Jesus Christus und das Siegel der Taufe empfangen haben, wir sind alle eingeladen zu dieser Hochzeit. Eine Festtafel wurde für uns hergerichtet, von der die Schrift sagt: „Du deckst mir den Tisch vor den Augen meiner Feinde.“ (Ps 23,5). Wir finden darauf die Opferbrote, das Mastkalb, das Lamm, das die Sünden der Welt auf sich nimmt (Ex 25,30; Lk 15,23; Joh 1,29). Hier wird uns das lebendige Brot, das vom Himmel herabkommt, und der Kelch des Neuen Bundes gereicht (Joh 6,51; 1Kor 11,25). Hier werden uns das Evangelium und die Apostelbriefe, die Bücher des Mose und der Propheten vorgesetzt, die wie Gerichte voller Köstlichkeiten erscheinen.
Was könnten wir noch mehr wünschen? Warum sollten wir nach den ersten Plätzen Ausschau halten? Welchen Platz auch immer wir wählen, wir haben alles im Überfluss und uns fehlt es an nichts.



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Antw:Warum rufen unsere Seelsorger uns nicht mehr zur Busse und Sühne auf?
« Antwort #89 am: 02. September 2013, 10:41:06 »
Der heilige Kreuzweg

Komm, liebe Christenschar, mit demutsvollem Herzen, man stellt Dir hier dar
des Heilands grosse Schmerzen. Bei jeder Station siehst du, was Gottes Sohn
aus liebe zu dir gelitten: Bedenk`s und eil nicht davon!

1. Jesus wird zum Tode verurteilt.
Das holde Angesicht der Wahrheit wird geschlagen. Vergessen aller Pflicht,
hört man sie fälschlich klagen, der Lügner stolze Rott und mit vereintem Spott
verdammen Volk und Richter die Unschuld selbst zum Tod.

2. Jesus nimmt das schwere Kreuz auf seine Schultern.
Des Bluts, der Wunden voll, gequält von Angst und Plagen, war Jesus, und er soll auf seinen Schultern tragen des Kreuzes schwere Last! Sieh, wie Er sie umfasst,und allen seinen Schafen ein Beispiel hinterlässt.

3. Jesus fällt das erste Mal unter dem Kreuz.
Der harte Todesgang schwächt Jesu alle Glieder. Der Werg ist rauh und lang, Er fällt auf selbem nieder. Bedenk es lieber Christ, weil du auch Ursach bist,
dass Jesus Kreuzesbürde so schrecklich drückend ist.

4. Jesus begegnet seiner Mutter.
Ach, welche Stich durchgehn die zartesten zwei Herzen, da sie einander sehn,
in solchem Meer von Schmerzen! Die Mutter samt dem Sohn trägt diesen bitteren Lohn statt treuer Gegenlieb für ihre Lieb davon.

5. Simon hilft Jesus das Kreuz tragen.
Der Heiland muss beinah ganz kraftlos unterliegen. Als dies die Rotte sah
sprach sie: "Du musst dich fügen, Simon, du bist der Mann, der`s Kreuz nachtragen kann." Er nahm, obschon verspottet, sich treu des Heilands an.

6. Veronika reicht Jesus das Schweisstuch.
Das schönste Angesicht, einst herrlicher als Sonnen, kennt man beinahe nicht,
mit Blut ist`s überronnen. O Mensch, vergiss doch nicht dies heilig Angesicht.
Und Gottes Bild zu werden, sei deine liebste Pflicht.

7. Jesus fällt das zweite Mal nieder.
Der Heiland hat stets Mut, den Kreuzweg fortzusetzen und jeden Schritt mit Blut
und Tränen zu benetzen. Die grösste seiner Huld und himmlischen Geduld nimmt zu und will bezahlen für uns die ganze Schuld.

8. Jesus tröstet die weinenden Frauen.
"O weinet über euch," sprach Jesus, "Töchter weinet, dass ihr in meinem Reich
einst sündenfrei erscheint." Die Sünder werden nicht entfliehen dem Gericht,
das bald nach diesen Tagen in diese Welt einbricht.

9. Jesus fällt das dritte Mal nieder.
Der Hügel naht heran, wo Jesus, uns zum Guten, für Feind, für jedermann sein Leben will verbluten. Er bringt am Kreuzaltar sich selbst zum Opfer dar.
O Seele, denk, wie göttlich, wie gross die Liebe war!

10. Jesus wird seiner Kleider beraubt.
Vollendet ist zwar nun die lange Marterreise, doch nicht um auszuruhn, stehn nun die Feind im Kreise. Mit Gall vermischter Wein soll Jesu Labsal sein. Man reisset ihm die Kleider vom Leib zur neuen Pein.

11. Jesus wird gekreuzigt.
Die Mörder greifen an und werfen Jesum nieder aufs Kreuz und nageln dran mit Wut die wunden Glieder. Die Nägel scharf gespitzt geh`n tief, das Blut aufspritzt. Dies litt, der jetzt zur Rechten bei seinem Vater sitzt.

12. Jesus stirbt am Kreuz.
Er stirbt am Kreuz, der Herr, durch den wir alle leben, durchstochen ist vom Speersein liebend Herz. Es beben die Felsen, schwarze Nacht bedeckt der Sonne Pracht, und Erd und Himmel trauern dem Herrn, der sie gemacht.

13. Jesus wird vom Kreuz abgenommen.
Maria Mutterherz, das vieles Leid empfunden, durchbohrt ein neuer Schmerz,
da sie jetzt Jesu Wunden, so viele tief und gross am Leichnahm auf dem Schoss
beschaut, dass aus den Augen ein Strom von Tränen floss.

14. Jesus wird in das Grab gelegt.
Vollbracht ist nun die Bahn der Leiden, und die Frommen, so gut ein jeder kann,
vereinen sich und kommen zur Leiche, in das Grab, ins neue Felsengrab legt man mit Dankestränenden Heiland sanft hinab.

Schluss
Nun, liebe Christenschar, lass dir doch Jesu Leiden umsonst nicht stellen dar.
Bleib bis an dein Verscheiden in Gegenliebe treu. Lass jede Sünd aufs neue,
dass du ihm wohlgefallest und Er stets bei dir sei. +
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Antw:Warum rufen unsere Seelsorger uns nicht mehr zur Busse und Sühne auf?
« Antwort #90 am: 03. September 2013, 09:26:05 »
Privatbotschaft der Muttergottes vom 2. September 2013 an die Seherin Mirjana Dragicevic-Soldo
„Liebe Kinder! Ich liebe euch alle. All ihr, all meine Kinder, all ihr seid in meinem Herzen. All ihr habt meine mütterliche Liebe und ich möchte euch alle führen, dass ihr die Freude Gottes kennen lernt. Deshalb rufe ich euch. Ich brauche demütige Apostel, die mit offenem Herzen das Wort Gottes annehmen und den anderen helfen, dass sie mit dem Wort Gottes den Sinn ihres Lebens begreifen. Um dies zu können, meine Kinder, müsst ihr durch Gebet und Fasten mit dem Herzen lernen zuzuhören und zu gehorchen. Ihr müsst lernen, all das abzuwehren, was euch vom Wort Gottes entfernt, und euch nur nach dem zu sehnen, was es euch näher bringt. Fürchtet euch nicht. Ich bin hier. Ihr seid nicht allein. Ich bitte den Heiligen Geist euch zu erneuern und zu stärken. Ich bitte den Heiligen Geist, dass während ihr den anderen helft, ihr selbst heilt. Ich bitte Ihn, dass ihr durch Ihn Kinder Gottes und meine Apostel werdet. (Mit großer Sorge hat die Muttergottes gesagt): Wegen Jesus, wegen meinem Sohn, liebt jene, die Er berufen hat, und sehnt euch nach dem Segen nur jener Hände, die Er geweiht hat. Erlaubt dem Bösen nicht, dass er zu herrschen beginnt. Von neuem wiederhole ich, nur mit euren Hirten wird mein Herz siegen. Erlaubt dem Bösen nicht, dass er euch von euren Hirten trennt. Ich danke euch.“
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Antw:Warum rufen unsere Seelsorger uns nicht mehr zur Busse und Sühne auf?
« Antwort #91 am: 04. September 2013, 09:10:10 »
Evangelium nach Lukas 4,38-44.
In jener Zeit verließ Jesus die Synagoge und ging in das Haus des Simon. Die Schwiegermutter des Simon hatte hohes Fieber, und sie baten ihn, ihr zu helfen.
Er trat zu ihr hin, beugte sich über sie und befahl dem Fieber zu weichen. Da wich es von ihr, und sie stand sofort auf und sorgte für sie.
Als die Sonne unterging, brachten die Leute ihre Kranken, die alle möglichen Leiden hatten, zu Jesus. Er legte jedem Kranken die Hände auf und heilte alle.
Von vielen fuhren auch Dämonen aus und schrien: Du bist der Sohn Gottes! Da fuhr er sie schroff an und ließ sie nicht reden; denn sie wußten, daß er der Messias war.
Bei Tagesanbruch verließ er die Stadt und ging an einen einsamen Ort. Aber die Menschen suchten ihn, und als sie ihn fanden, wollten sie ihn daran hindern wegzugehen.
Er sagte zu ihnen: Ich muß auch den anderen Städten das Evangelium vom Reich Gottes verkünden; denn dazu bin ich gesandt worden.
Und er predigte in den Synagogen Judäas.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :


Katechismus der Katholischen Kirche § 309-310
„Die Schwiegermutter des Simon hatte hohes Fieber“

Wenn doch Gott, der allmächtige Vater, der Schöpfer einer geordneten und guten Welt, sich aller seiner Geschöpfe annimmt, warum gibt es dann das Böse? Jede vorschnelle Antwort auf diese ebenso bedrängende wie unvermeidliche, ebenso schmerzliche wie geheimnisvolle Frage wird unbefriedigt lassen. Der christliche Glaube als ganzer ist die Antwort auf diese Frage: Das Gutsein der Schöpfung, das Drama der Sünde, die geduldige Liebe Gottes, der dem Menschen entgegenkommt. Er tut dies durch seine Bundesschlüsse, durch die erlösende Menschwerdung seines Sohnes und die Gabe des Geistes; er tut es durch das Versammeln der Kirche und die Kraft der Sakramente; er tut es schließlich durch die Berufung zu einem glückseligen Leben. Die freien Geschöpfe sind im voraus eingeladen, diese Berufung anzunehmen. Sie können diese aber auch - ein erschreckendes Mysterium - im voraus ausschlagen. Es gibt kein Element der christlichen Botschaft, das nicht auch Antwort auf das Problem des Bösen wäre.

Warum aber hat Gott nicht eine so vollkommene Welt erschaffen, daß es darin nichts Böses geben könnte? In seiner unendlichen Macht könnte Gott stets etwas Besseres schaffen [Vgl. Thomas v. A., s. th. 1,25,6.]. In seiner unendlichen Weisheit und Güte jedoch wollte Gott aus freiem Entschluß eine Welt erschaffen, die ,,auf dem Weg" zu ihrer letzten Vollkommenheit ist. Dieses Werden bringt nach Gottes Plan mit dem Erscheinen gewisser Daseinsformen das Verschwinden anderer, mit dem Vollkommenen auch weniger Vollkommenes mit sich, mit dem Aufbau auch den Abbau in der Natur. Solange die Schöpfung noch nicht zur Vollendung gelangt ist, gibt es mit dem physisch Guten folglich auch das physische Übel [Vgl. Thomas v. A., s. gent. 3,71.].



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Antw:Warum rufen unsere Seelsorger uns nicht mehr zur Busse und Sühne auf?
« Antwort #92 am: 05. September 2013, 08:28:49 »
Litanei vom allerheiligsten Antlitz

Herr, erbarme Dich unser. Christus, erbarme Dich unser Herr, erbarme Dich unser. Christus, höre uns. Christus, erhöre uns.
Gott Vater vom Himmel. Gott Sohn, Erlöser der Welt. Gott Heiliger Geist
Heiligste Dreifaltigkeit, ein einiger Gott.
Heiliges Antlitz des Sohnes des lebendigen Gottes.
Heiliges Antlitz, Spiegel der Majestät Gottes.
Heiliges Antlitz unseres Erlösers.
Heiliges Antlitz, mit blutigem Angstschweiss überronnen.
Heiliges Antlitz, verdemütigt durch den Kuss des Verräters.
Heiliges Antlitz, mit Backenstreichen grausam geschlagen.
Heiliges Antlitz, mit Schmach bedeckt.
Heiliges Antlitz, schändlich verschleiert.
Heiliges Antlitz, geschlagen mit einem Rohr.
Heiliges Antlitz, durch die Dornen verwundet.
Heiliges Antlitz, durch Wundfieber und Durst gequält.
Heiliges Antlitz, beim Urteil vor der wogenden Menge des Volkes.
Heiliges Antlitz, mit schmerzhaften Tränen benetzt.
Heiliges Antlitz, im Schweisstuch der Veronika eingedrückt.
Heiliges Antlitz, mit Lästerungen überhäuft.
Heiliges Antlitz, sich sterbend am Kreuze geneigt.
Heiliges Antlitz, durch Narben und Schläge verunstaltet.
Heiliges Antlitz, am Grabtuch wunderbar dargestellt.
Heiliges Antlitz, durch die Auferstehung verherrlicht.
Heiliges Antlitz, du Freude aller Engel und Heiligen.
Heiliges Antlitz, Trost der Betrübten.
Heiliges Antlitz, durch dessen Verehrung wir Hilfe in den Bedrängnissen erfahren.
O Du Lamm Gottes, das hinweg nimmt die Sünden der Weit, zeige uns Dein heiliges Antlitz, wende uns Dein heiliges Angesicht zu, und wir werden gerettet. Amen +
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Antw:Warum rufen unsere Seelsorger uns nicht mehr zur Busse und Sühne auf?
« Antwort #93 am: 06. September 2013, 08:28:20 »
Evangelium nach Lukas 5,33-39.
In jener Zeit sagten die Pharisäer und Schriftgelehrten zu Jesus: Die Jünger des Johannes fasten und beten viel, ebenso die Jünger der Pharisäer; deine Jünger aber essen und trinken.
Jesus erwiderte ihnen: Könnt ihr denn die Hochzeitsgäste fasten lassen, solange der Bräutigam bei ihnen ist?
Es werden aber Tage kommen, da wird ihnen der Bräutigam genommen sein; in jenen Tagen werden sie fasten.
Und er erzählte ihnen auch noch ein Gleichnis: Niemand schneidet ein Stück von einem neuen Kleid ab und setzt es auf ein altes Kleid; denn das neue Kleid wäre zerschnitten, und zu dem alten Kleid würde das Stück von dem neuen nicht passen.
Auch füllt niemand neuen Wein in alte Schläuche. Denn der neue Wein zerreißt die Schläuche; er läuft aus, und die Schläuche sind unbrauchbar.
Neuen Wein muß man in neue Schläuche füllen.
Und niemand, der alten Wein getrunken hat, will neuen; denn er sagt: Der alte Wein ist besser.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :


Katechismus der Katholischen Kirche § 313-314
„Der Bräutigam [ist] bei ihnen“

„Wir wissen, daß Gott bei denen, die ihn lieben, alles zum Guten führt" (Röm 8,28). Das bezeugen die Heiligen immer wieder: Die hl. Katharina von Siena sagt deshalb „zu denen, die an dem, was ihnen zustößt, Ärgernis nehmen und sich dagegen auflehnen: „Dies geht aus Liebe hervor, alles ist auf das Heil des Menschen hingeordnet. Gott tut nichts außer mit diesem Ziel" (dial. 4,138). Der hl. Thomas Morus tröstet kurz vor seinem Martyrium seine Tochter: „Es kann nichts geschehen, was Gott nicht will. Was immer er aber will, so schlimm es auch scheinen mag, es ist für uns dennoch wahrhaft das Beste" (Brief). Und Juliana von Norwich sagt: „Durch die Gnade Gottes wurde ich inne, daß ich mich fest an den Glauben halten und nicht weniger fest sehen muß, daß alles, wie es auch sein mag, gut sein wird. ... Und du wirst sehen, daß alles, alles gut sein wird" (rev. 32).

Wir glauben fest, daß Gott der Herr der Welt und der Geschichte ist. Die Wege seiner Vorsehung sind uns jedoch oft unbekannt. Erst am Schluß, wenn unsere Teilerkenntnis zu Ende ist und wir Gott „von Angesicht zu Angesicht" schauen werden (1 Kor 13,12), werden wir voll und ganz die Wege erkennen, auf denen Gott sogar durch das Drama des Bösen und der Sünde hindurch seine Schöpfung zur endgültigen Sabbatruhe [Vgl. Gen 2,2.] führt, auf die hin er Himmel und Erde erschaffen hat.
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« Antwort #94 am: 07. September 2013, 13:08:20 »
Liebe Mitchristen

Die Sünde frisst uns alle auf! Niemand kann sich vor ihr schützen und sein Seelenheil rein halten! Sogar Pater PIO musste  3 Tage ins Fegfeuer, und wir wissen alle was  dieser Heilige Mensch gelitten hat!
Da kommt einem schnell der Gedanke" Ach was solls" "Gott wird mir das schon vergeben"
Gott der liebende Vater ist schon sehr barmherzig, und am Liebsten würde er allen vergeben, aber er muss auch Gerechtigkeit walten lassen. Dies fordert Satan von Ihm ab und dies ist auch der Grund warum Satan uns so zur Sünde verführt! Er weiss dass so Gottes Gerechtigkeit vor seiner Barmherzigkeit walten muss, und wer sich von Gott trennte im Leben ohne Reue, den kann Gott nicht retten auch wenn er es liebend täte.
Aber es war eben diese Gerechtigkeit die Luzifer zu Satan werden liess und in die Hölle stürtzte. Gott sei Dank hat Jesus durch sein Leiden aber der Barmherzigkeit Gottes die Möglichkeit gegeben das Fegfeuer entstehen zu lassen um so doch noch nach langer Reinigungszeit viele Seelen zu sich ins Reich zu holen.
Sind wir uns dessen auch bewusst? Ahnen wir was Gott und Jesus alles vollbracht haben um dem Irrweg der Sünde einen schmalen Weg der Rettung anzubieten?Leben wir deshalb bewusster in Busse, Reue und Sühne um der heroïschen Rettungstat Christi gerecht zu werden und ihm durch unser Rosenkranzgebet zu helfen noch ganz verlorene Sünder zu retten, angefangen vielleicht mit uns


In Caritas Dei

Dominique
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« Antwort #95 am: 08. September 2013, 11:55:48 »
Evangelium nach Lukas 14,25-33.
In jener Zeit als viele Menschen Jesus begleiteten, wandte er sich an sie und sagte:
Wenn jemand zu mir kommt und nicht Vater und Mutter, Frau und Kinder, Brüder und Schwestern, ja sogar sein Leben gering achtet, dann kann er nicht mein Jünger sein.
Wer nicht sein Kreuz trägt und mir nachfolgt, der kann nicht mein Jünger sein.
Wenn einer von euch einen Turm bauen will, setzt er sich dann nicht zuerst hin und rechnet, ob seine Mittel für das ganze Vorhaben ausreichen?
Sonst könnte es geschehen, daß er das Fundament gelegt hat, dann aber den Bau nicht fertigstellen kann. Und alle, die es sehen, würden ihn verspotten
und sagen: Der da hat einen Bau begonnen und konnte ihn nicht zu Ende führen.
Oder wenn ein König gegen einen anderen in den Krieg zieht, setzt er sich dann nicht zuerst hin und überlegt, ob er sich mit seinen zehntausend Mann dem entgegenstellen kann, der mit zwanzigtausend gegen ihn anrückt?
Kann er es nicht, dann schickt er eine Gesandtschaft, solange der andere noch weit weg ist, und bittet um Frieden.
Darum kann keiner von euch mein Jünger sein, wenn er nicht auf seinen ganzen Besitz verzichtet.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel


WAS HABEN WIR FALSCH GEMACHT?
 Wenn ich Sonntags zur Messe gehe und dort nur mehr 3O% der Gläubigen vorfinde als vor 1O Jahre, ich sehe dass ihr Durchschnittsalter 6O Jahre ist, wenn ich keine Kinder noch Jugendliche noch Junge Erwachsenen unter 40 Jahre mehr sehe, dann muss ich mir mit Schrecken die Frage stellen, was wir Alten in den letzten 50 Jahren falsch gemacht haben um solch einen Glaubensschwund zu verursachen.Wenn ich feststellen muss dass seit 25 Jahren niemand bei uns mehr zum Priester geweiht wurde noch ins Ordensleben eingetreten ist, dann kann ich nicht nur sagen, dass ist ein gesellschaftliches Phenomen!!!
Etwas müssen wir falsch gemacht haben dass wir das Feuer des Glaubens und der Glaubenspraxis nicht übermitteln konnten, dass wir nicht die Bedingungen geschafft haben damit Berufungen gedeihen! Was ist schief gelaufen: War es die Reform des Vatikanischen Konzils? Waren wir nur Gewohnheitschristen die unseren Jugendlichen nicht glaubwürdig waren? Warum finden alle Jugendliche mehr Freude und Geborgenheit in Facebook und Partys? Könnte es sein dass die sich seit 5O Jahren sonntaglich wiederholenden gleiche Messabläufe den Jugendlichen öde und Sinnlos vorkommt? All diese Fragen verzweifeln mich besonders dass spätestens in 10 Jahren kein Priester mehr bei uns die Messe halten kann noch Sünden vergeben kann: was geschieht dann mit der Kirche Christi? Eure Meinung dazu wäre mir ein Trost!

in Caritas dei :-[

Dominique
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La Salette 1846



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