Autor Thema: Warum rufen unsere Seelsorger uns nicht mehr zur Busse und Sühne auf?  (Gelesen 948890 mal)

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Antw:Warum rufen unsere Seelsorger uns nicht mehr zur Busse und Sühne auf?
« Antwort #128 am: 08. Oktober 2013, 09:48:15 »
Evangelium nach Lukas 10,38-42.
Sie zogen zusammen weiter, und er kam in ein Dorf. Eine Frau namens Marta nahm ihn freundlich auf.
Sie hatte eine Schwester, die Maria hieß. Maria setzte sich dem Herrn zu Füßen und hörte seinen Worten zu.
Marta aber war ganz davon in Anspruch genommen, für ihn zu sorgen. Sie kam zu ihm und sagte: Herr, kümmert es dich nicht, daß meine Schwester die ganze Arbeit mir allein überläßt? Sag ihr doch, sie soll mir helfen!
Der Herr antwortete: Marta, Marta, du machst dir viele Sorgen und Mühen.
Aber nur eines ist notwendig. Maria hat das Bessere gewählt, das soll ihr nicht genommen werden.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Sel. Elisabeth von der Dreifaltigkeit (1880 - 1906), Karmelitin
Letzte Einkehrtage
„Maria setzte sich dem Herrn zu Füßen und hörte ihm zu“

„Nur Stille verleiht euch Kraft“ (vgl. Jes 30,15)… Seine Kraft für den Herrn zu bewahren, bedeutet, in seinem ganzen Sein durch die innere Stille eine Einheit herzustellen; es bedeutet, alle seine Kräfte zu sammeln, um mit ihnen allein der Liebe zu dienen; es bedeutet auch, jenes klare Auge zu haben, das es dem Licht ermöglicht, uns hell zu machen (Mt 6,22). Eine Seele, die mit ihrem Ich streitet, die mit ihren Empfindlichkeiten beschäftigt ist, die unnützen Gedanken nachhängt, die jederlei Verlangen nachgeht – sie verzettelt ihre Kräfte, ist nicht gänzlich dem Herrn anempfohlen… Da ist noch zu viel Menschliches, da ist noch eine Dissonanz.

Die Seele, die etwas in sich zurückbehält, worüber sie selbst bestimmen will, und deren Kräfte nicht allesamt in Gott „eingeschlossen“ sind, kann kein vollkommenes „Lob seiner Herrlichkeit“ werden (Eph 1,14); weil in ihr keine Einheit herrscht, ist sie unfähig, unablässig das „canticum magnum“, den großen Lobpreis zu singen, von dem der hl. Paulus spricht. Anstatt in Einfachheit ihren Lobpreis unbeirrt fortzusetzen, muss sie ständig die Saiten ihres Instruments, die sich verschoben haben, neu ordnen.

Wie unverzichtbar ist diese schöne innere Einheit doch für eine Seele, die hier auf Erden ein beseligendes Leben führen will, also ein Leben der Einfachheit, des Geistes! Mir scheint, der Herr hatte dreierlei im Sinn, als er zu Maria Magdalena vom „einzig Notwendigen“ sprach. Wie gut hatte diese große Heilige das doch verstanden! Das vom Licht des Glaubens erleuchtete Auge ihrer Seele hat seinen Gott hinter seiner menschlichen Hülle erkannt, und in der Stille, in der Sammlung ihrer Kräfte „hörte sie seinen Worten zu“… Ja, sie kannte nichts mehr außer ihm.
Alles meinem Gott zu Ehren, in der Arbeit, in der Ruh!Gottes Lob und Ehr zu mehren, ich verlang und alles tu.

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Antw:Warum rufen unsere Seelsorger uns nicht mehr zur Busse und Sühne auf?
« Antwort #129 am: 09. Oktober 2013, 08:27:11 »
Evangelium nach Lukas 11,1-4.
Jesus betete einmal an einem Ort; und als er das Gebet beendet hatte, sagte einer seiner Jünger zu ihm: Herr, lehre uns beten, wie schon Johannes seine Jünger beten gelehrt hat.
Da sagte er zu ihnen: Wenn ihr betet, so sprecht: Vater, dein Name werde geheiligt. Dein Reich komme.
Gib uns täglich das Brot, das wir brauchen.
Und erlaß uns unsere Sünden; denn auch wir erlassen jedem, was er uns schuldig ist. Und führe uns nicht in Versuchung.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Cyrill von Alexandrien (380 - 444), Bischof und Kirchenlehrer
Das Gebet des Herrn, 8-9, 11; PL4, 523
Das Gebet der Kinder Gottes

Der Herr hat gesagt, dass wir so beten sollen: „Vater unser, der du bist im Himmel“. Der neue Mensch, der wiedergeboren wurde und durch Gottes Gnade wieder Gott angehört, sagt zunächst „Vater“, denn er beginnt sein Sohn zu werden. „Er kam in sein Eigentum“, sagt das Evangelium, „aber die Seinen nahmen ihn nicht auf, allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, allen, die an seinen Namen glauben“ (Joh 1,11-12). Wer an seinen Namen geglaubt hat, ist Kind Gottes geworden und muss nun Dank sagen, muss verkünden, dass er Kind Gottes ist und muss Gott im Himmel Vater nennen…

Wie groß ist doch Gottes Langmut mit uns, wie grenzenlos seine Güte! Gott wollte, dass wir ihn in unserem Gebet Vater nennen. Und wie Christus Sohn Gottes ist, so wollte er, dass auch wir Söhne Gottes heißen. Gott mit diesem Namen im Gebet anzusprechen, würde keiner von uns sich erlauben, wenn nicht Gott selbst es uns zugestanden hätte.

Wir müssen, geliebte Brüder, uns daran erinnern und uns dessen bewusst sein: wenn wir Gott unseren Vater nennen, müssen wir uns auch wie Gottes Kinder bemühen, damit er Gefallen daran hat, in uns zu sein, so wie wir daran Gefallen haben, in ihm zu sein. Leben wir als Tempel Gottes (1 Kor 3,16), und Gott wird in uns wohnen.
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Antw:Warum rufen unsere Seelsorger uns nicht mehr zur Busse und Sühne auf?
« Antwort #130 am: 10. Oktober 2013, 09:42:37 »
Evangelium nach Lukas 11,5-13.
Dann sagte er zu ihnen: Wenn einer von euch einen Freund hat und um Mitternacht zu ihm geht und sagt: Freund, leih mir drei Brote;
denn einer meiner Freunde, der auf Reisen ist, ist zu mir gekommen, und ich habe ihm nichts anzubieten!,
wird dann etwa der Mann drinnen antworten: Laß mich in Ruhe, die Tür ist schon verschlossen, und meine Kinder schlafen bei mir; ich kann nicht aufstehen und dir etwas geben?
Ich sage euch: Wenn er schon nicht deswegen aufsteht und ihm seine Bitte erfüllt, weil er sein Freund ist, so wird er doch wegen seiner Zudringlichkeit aufstehen und ihm geben, was er braucht.
Darum sage ich euch: Bittet, dann wird euch gegeben; sucht, dann werdet ihr finden; klopft an, dann wird euch geöffnet.
Denn wer bittet, der empfängt; wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird geöffnet.
Oder ist unter euch ein Vater, der seinem Sohn eine Schlange gibt, wenn er um einen Fisch bittet,
oder einen Skorpion, wenn er um ein Ei bittet?
Wenn nun schon ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gebt, was gut ist, wieviel mehr wird der Vater im Himmel den Heiligen Geist denen geben, die ihn bitten.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Papst Franziskus
Homilie vom 19.05.2013, zu Pfingsten
Der Vater im Himmel gewährt uns den Heiligen Geist, der Neues herbeiführt

Neues macht uns immer ein bisschen Angst, denn wir fühlen uns sicherer, wenn wir alles unter Kontrolle haben, wenn wir selbst es sind, die bauen, planen, Entwürfe machen für unser Leben nach unseren Plänen, unserem Sicherheitsbedürfnis, unserem Geschmack. Und so geht es uns auch mit Gott. Oft folgen wir ihm, nehmen ihn auf, aber nur bis zu einem gewissen Punkt: wir tun uns schwer damit, uns ihm mit vollem Vertrauen zu überlassen und den Heiligen Geist die Triebfeder, den Führer sein zu lassen auf allen Wegen, die sich uns auftun. Wir haben davor Angst, dass Gott uns auf neue Wege schickt, dass er uns aus unserem oft begrenzten, zementierten, egoistischen Gesichtskreis hinausführt und uns für seine Horizonte öffnet.

In der ganzen Heilsgeschichte bringt Gott aber, wenn er sich offenbart, Neues; Gott eröffnet immer Neues; er formt um und verlangt vertrauensvolle Hingabe an ihn. Noach baut, von allen verspottet, eine Arche und wird gerettet (Gen 6-8); Abraham verlässt sein Land mit nichts als einem Versprechen in der Hand (Gen 12); Mose fordert die Macht des Pharaos heraus und führt das Volk in die Freiheit (Ex 3-14); die Apostel haben Angst und sperren sich im Obergemach ein, treten dann aber mutig auf, um das Evangelium zu verkünden (Apg 2).

Es handelt sich nicht um Neues um der Neuheit willen, nicht um die Suche nach Neuem, um der Langeweile zu entfliehen, so wie es heutzutage oft geschieht.

Das Neue, das Gott in unser Leben bringt, ist das, was uns wirklich zu dem macht, wozu wir angelegt sind, was uns echte Freude, echten Frieden bringt; denn Gott liebt uns und hat nur unser Wohl im Auge. Stellen wir uns heute die Frage: Sind wir offen für „die Überraschungen, die Gott bereithält“? Oder verschließen wir uns ängstlich dem, was der Heilige Geist an Neuem bringt? Haben wir den Mut, die neuen Wege zu gehen, die die „Neuheit“ Gottes uns anbietet, oder aber verwahren wir uns dagegen und verbleiben wir in überholten Strukturen, die die Fähigkeit, sich auf Neues einzulassen, verloren haben?
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« Antwort #131 am: 11. Oktober 2013, 08:27:51 »
Evangelium nach Lukas 11,14-26.
Jesus trieb einen Dämon aus, der stumm war. Als der Dämon den Stummen verlassen hatte, konnte der Mann reden. Alle Leute staunten.
Einige von ihnen aber sagten: Mit Hilfe von Beelzebul, dem Anführer der Dämonen, treibt er die Dämonen aus.
Andere wollten ihn auf die Probe stellen und forderten von ihm ein Zeichen vom Himmel.
Doch er wußte, was sie dachten, und sagte zu ihnen: Jedes Reich, das in sich gespalten ist, wird veröden, und ein Haus ums andere stürzt ein.
Wenn also der Satan mit sich selbst im Streit liegt, wie kann sein Reich dann Bestand haben? Ihr sagt doch, daß ich die Dämonen mit Hilfe von Beelzebul austreibe.
Wenn ich die Dämonen durch Beelzebul austreibe, durch wen treiben dann eure Anhänger sie aus? Sie selbst also sprechen euch das Urteil.
Wenn ich aber die Dämonen durch den Finger Gottes austreibe, dann ist doch das Reich Gottes schon zu euch gekommen.
Solange ein bewaffneter starker Mann seinen Hof bewacht, ist sein Besitz sicher;
wenn ihn aber ein Stärkerer angreift und besiegt, dann nimmt ihm der Stärkere all seine Waffen weg, auf die er sich verlassen hat, und verteilt die Beute.
Wer nicht für mich ist, der ist gegen mich; wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut.
Ein unreiner Geist, der einen Menschen verlassen hat, wandert durch die Wüste und sucht einen Ort, wo er bleiben kann. Wenn er keinen findet, sagt er: Ich will in mein Haus zurückkehren, das ich verlassen habe.
Und wenn er es bei seiner Rückkehr sauber und geschmückt antrifft,
dann geht er und holt sieben andere Geister, die noch schlimmer sind als er selbst. Sie ziehen dort ein und lassen sich nieder. So wird es mit diesem Menschen am Ende schlimmer werden als vorher.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :


Katechismus der Katholischen Kirche §691-693; 699-700
Der Finger Gottes

Namen, Benennungen und Sinnbilder des Heiligen Geistes: „Heiliger Geist“ ist der Name dessen, den wir mit dem Vater und dem Sohn anbeten und verherrlichen. Die Kirche hat diesen Namen vom Herrn übernommen und spricht ihn bei der Taufe ihrer neuen Kinder aus (Mt 28,19). Der Ausdruck „Geist“ gibt das hebräische Wort „Ruach“ wieder, das zunächst Hauch, Luft bedeutet. Jesus gebraucht das eindrucksvolle Bild vom Wind, um Nikodemus das ganz Neue dessen verspüren zu lassen, der der Hauch Gottes, der göttliche Geist in Person ist (Joh 3,5-8). Andererseits sind „Geist“ und „heilig“ göttliche Eigenschaften, die den drei göttlichen Personen gemeinsam sind…
Wenn Jesus das Kommen des Heiligen Geistes ankündigt und verheißt, nennt er ihn „Paraklet“, wörtlich: „ad-vocatus“, den „Herbeigerufenen“. „Paraklet“ wird gewöhnlich mit „Beistand“, wiedergegeben, wobei aber Jesus der erste Beistand ist. Der Herr selbst nennt den Heiligen Geist „Geist der Wahrheit“… Beim hl. Paulus finden sich die Bezeichnungen: Geist der Verheißung, Geist der Sohnschaft, Geist Christi, Geist des Herrn, Geist Gottes, und beim hl. Petrus Geist der Herrlichkeit.

Die Sinnbilder des Heiligen Geistes: Wasser, Salbung, Feuer, Wolken und Licht, Siegel, Taube.

Die Hand: Jesus heilt Kranke und segnet kleine Kinder, indem er ihnen die Hände auflegt. In seinem Namen tun die Apostel das gleiche. Durch die Auflegung der Hände der Apostel wird der Heilige Geist gespendet. Der Hebräerbrief rechnet die Handauflegung zu den „Grundelementen“ seiner Lehre. In ihren sakramentalen Epiklesen hat die Kirche dieses Zeichen der alles vermögenden Ausgießung des Heiligen Geistes bewahrt.

Der Finger. „Durch den Finger Gottes“ treibt Jesus die Dämonen aus. Während das Gesetz Gottes vom „Finger Gottes“ auf steinerne Tafeln geschrieben wurde (Ex 31,18), ist der von den Aposteln ausgefertigte „Brief Christi“… geschrieben… mit dem Geist des lebendigen Gottes, nicht auf Tafeln aus Stein, sondern wie auf Tafeln – in Herzen von Fleisch“ (2 Kor 3,3). Der Hymnus „Veni, Creator Spiritus“ ruft den Heiligen Geist an als den „Finger der Rechten des Vaters“.
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Antw:Warum rufen unsere Seelsorger uns nicht mehr zur Busse und Sühne auf?
« Antwort #132 am: 12. Oktober 2013, 11:44:23 »
Wir bitten um Vergebung
 “

Jesus, Herr unseres Lebens,
 wir bitten Dich aus ganzem Herzen um Vergebung.
 *
 
Jesus, Meister unseres Lebens,
 jeden Tag und jede Stunde wollen wir bereit sein für Dich!
 
Am Kreuz sprichst Du vom Durst nach unseren Seelen,
 so wollen wir uns für die Quelle Deines liebenden Herzens öffnen.
 Dein Wasser des Lebens sei unsere Stärkung und Einsicht!
 *
 
Jesus, Liebe unseres Lebens,
 wir wollen unsere Schuld von ganzem Herzen bekennen!
 
Durch Deine Wahrheit, Deinen Weg und Dein Leben erkennen wir uns selbst:
 so wollen wir Irrwege durchschauen und alle Sünden vor Dich hintragen.
 Deine Gegenwart in unserem Gewissen führe uns zu Bekenntnis und Reue!
 *
 
Jesus, Heiland unseres Lebens,
 wir beten für unsere armen Seelen und um Deinen barmherzigen Frieden!
 
In unseren Herzen wollen wir Dich suchen und finden,
 Seele Christi heilige uns, Leib Christi erlöse uns, Leiden Christi stärke uns.
 Deine Gnade erbitten wir für unsere Umkehr und Vergebung!
 *
 
Jesus, Herr unseres Lebens,
 wir bitten Dich um Deine Fürsprache beim Vater:
 
Allmächtiger Gott, erbarme Dich unser!
 Amen.
 
(zeitzubeten.org)
 +
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Antw:Warum rufen unsere Seelsorger uns nicht mehr zur Busse und Sühne auf?
« Antwort #133 am: 13. Oktober 2013, 12:20:18 »
HEUTE IST DER 13 OKTOBER , GENAU VOR 96 JAHREN GESCHAH IN FATIMA DIE GRÖSSTE MARIENERSCHEINUNG AN DEN DREI KLEINEN HIRTEN UND DAS PROPHETISCHE GROSSE SONNENWUNDER WOVON MEHR ALS 70.000 MENSCHEN ZEUGEN WAREN UND SICH BEKEHRTEN.IN FATIMA RIEF MARIA BESONDERS ZUR BUSSE UND ZUR SÜHNE AUF FÜR DIE MENSCHEN FÜR DIE NIEMAND BETET UND DIE LEIDER IN DIE HÖLLE STÜRZEN. SO LASSET UNS HEUTE BESONDERS DIE SUHNEGEBETE VON FATIMA LERNEN UND ÜBER DIE SÜHNE NACHDENKEN:


Nach dem Verständnis der Kirche ist Sühne die freiwillige Teilnahme an den Leiden Christi, dessen letzter Sinn und Zweck in der Erlösung aller Menschen besteht. Sühne ist die Offenheit und Freiwilligkeit, sein Leben in das Leiden Christi hineinverfügen zu lassen, um anderen das Heil zu ermöglichen. Dabei meint „Hineinverfügen lassen” bereit sein für die kleinen und großen Sühneopfer, die unser Lebensweg bereithält. Es sind Liebesopfer für unsere Nächsten und für den einen Leib unserer Kirche.

(P. Karl Wallner OCist, Stift Heiligenkreuz)
 
Dieser Ansatz führt zu einer gläubigen Lebenshaltung, die für unsere Zeit – eine Epoche voller gesellschaftlicher und auch kirchlich begründeter Schmerzen – sehr passend ist. Im folgenden findest Du ein paar Beispiele, wie Sühnegebete formuliert werden bzw. welche Inhalte sie bestimmen können.
 
+
 
+
 
Sühnebitte um Verzeihung
 “

Mein Gott,
 ich glaube, ich bete an, ich hoffe, ich liebe Dich!
 Ich bitte Dich um Verzeihung für jene,
 die nicht glauben,
 nicht anbeten,
 nicht hoffen
 und Dich nicht lieben.
 Amen.
 
+
 
+
 
Fatima Gebet vom 17. Juli 1917
 “

O mein Jesus,
 verzeih uns unsere Sünden!
 Bewahre uns vor dem Feuer der Hölle!
 Führe alle Seelen in den Himmel,
 besonders jene, die deiner Barmherzigkeit
 am meisten bedürfen.
 Amen.
 
+
 
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« Antwort #134 am: 14. Oktober 2013, 11:41:25 »
Evangelium nach Lukas 11,29-32.
Als immer mehr Menschen zu ihm kamen, sagte er: Diese Generation ist böse. Sie fordert ein Zeichen; aber es wird ihr kein anderes gegeben werden als das Zeichen des Jona.
Denn wie Jona für die Einwohner von Ninive ein Zeichen war, so wird es auch der Menschensohn für diese Generation sein.
Die Königin des Südens wird beim Gericht gegen die Männer dieser Generation auftreten und sie verurteilen; denn sie kam vom Ende der Erde, um die Weisheit Salomos zu hören. Hier aber ist einer, der mehr ist als Salomo.
Die Männer von Ninive werden beim Gericht gegen diese Generation auftreten und sie verurteilen; denn sie haben sich nach der Predigt des Jona bekehrt. Hier aber ist einer, der mehr ist als Jona.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Justinus (um 100 - 160), Philosoph, Märtyrer
Dialog mit dem Juden Tryphon, 106-197
Das Zeichen des Jona

Der Sohn wusste von der Absicht des Vaters, ihm alles zu übergeben, ihn von den Toten aufzuerwecken; und er forderte alle Gottesfürchtigen auf, Gott dafür zu preisen, dass er sich durch das Mysterium des Gekreuzigten (vgl. Ps 22,24) des ganzen Geschlechts der Glaubenden erbarmt hat. Außerdem hielt er sich nach seiner Auferstehung von den Toten inmitten seiner Brüder, der Apostel, auf…, und diese zeigten Reue darüber, dass sie, als er gekreuzigt wurde, davongelaufen waren…

Er sollte am dritten Tag nach seiner Kreuzigung auferstehen; deshalb steht in den Erinnerungen der Apostel (den Evangelien) geschrieben, dass die Juden, die mit ihm diskutierten, sagten: „Wir fordern von dir ein Zeichen“. Er antwortete ihnen…: „Es wird euch kein anderes gegeben werden als das des Jona“. Die Hörer konnten diese verschlüsselten Worte so deuten, dass er nach seiner Kreuzigung am dritten Tag wieder auferstehen würde. So zeigte er seinen Zuhörern, dass ihre Landsleute böser waren als die Einwohner von Ninive; denn als Jona am dritten Tag aus dem Bauch des großen Fisches an Land geworfen wurde, kündigte Jona den Niniviten an, dass sehr viele von ihnen nach drei Tagen umkommen würden; hierauf ordneten sie ein Fasten für alle Lebewesen, Menschen und Tiere an, und zogen Trauergewänder an; sie brachen in heftiges Klagen aus als wahre Buße und als Zeichen dafür, dass sie der Ungerechtigkeit abschworen. Sie glaubten, dass Gott barmherzig ist, „ein Freund der Menschen“ (Weish 1,6), Freund all derer, die das Böse meiden. Und als der König der Stadt und die führenden Männer ebenfalls Trauerkleidung anlegten und hartnäckig fasteten und beteten, wurde ihre Stadt nicht zerstört.

Nun, als Jona darüber in Trauer verfiel…, warf Gott ihm vor, er sei zu Unrecht deprimiert darüber, dass Ninive noch nicht zerstört sei. Und er sagte..: „Mir sollte es nicht leid sein um Ninive, die große Stadt, in der mehr als hundertzwanzigtausend Menschen leben, die nicht einmal rechts und links unterscheiden können?“ (4,11)
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« Antwort #135 am: 15. Oktober 2013, 09:23:53 »
Evangelium nach Lukas 11,37-41.
Nach dieser Rede lud ein Pharisäer Jesus zum Essen ein. Jesus ging zu ihm und setzte sich zu Tisch.
Als der Pharisäer sah, daß er sich vor dem Essen nicht die Hände wusch, war er verwundert.
Da sagte der Herr zu ihm: O ihr Pharisäer! Ihr haltet zwar Becher und Teller außen sauber, innen aber seid ihr voll Raubgier und Bosheit.
Ihr Unverständigen! Hat nicht der, der das Äußere schuf, auch das Innere geschaffen?
Gebt lieber, was in den Schüsseln ist, den Armen, dann ist für euch alles rein.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Rafael Arnáiz Barón (1911 – 1938), spanischer Trappist
Geistliche Schriften 04.03.1938
„Gebt lieber, was in den Schüsseln ist, den Armen, dann ist für euch alles rein“

Gott findet sich im Herzen, das in sich gekehrt ist; in der Stille des Gebetes, im Leiden, das freiwillig als Opfer angenommen wird; in der Verlassenheit der Welt und ihrer Kreaturen. Gott ist im Kreuz, und solange wir das Kreuz nicht lieben, werden wir ihn nicht sehen, nicht wahrnehmen. Schweigt doch, ihr Menschen, die ihr nicht aufhört, Lärm zu machen.

O Herr, wie glücklich bin ich doch in meiner Zurückgezogenheit! Wie sehr liebe ich dich doch in meiner Einsamkeit! Wie gerne wollte ich dir schenken, was ich nicht mehr habe, weil ich dir alles gegeben habe. Bitte mich um etwas, Herr! Aber was könnte ich dir geben? Meinen Leib hast du schon, er gehört dir; meine Seele, wonach sehnt sie sich denn, wenn nicht nach dir? Danach, dass du sie endlich zu dir nimmst? Mein Herz liegt Maria zu Füßen, es weint vor Liebe und will nichts anderes mehr als dich. Mein Wille: sehnt er sich etwa, wonach du dich nicht sehnst? Sag mir, sag es mir doch, Herr, was dein Wille ist, und ich bringe ihn mit meinem Willen in Einklang. Ich liebe alles, was du mir schickst und mir gibst, Gesundheit wie Krankheit, Hier-Sein wie Dort-Sein, dieses wie jenes. Nimm mein Leben, Herr, wann immer du willst. Wie sollte ich so nicht glücklich sein?

Wenn die Welt und die Menschen es doch wüssten! Aber sie werden es nicht erfahren. Sie sind zu sehr von ihren Interessen gefangen genommen; ihre Herzen sind voll, aber Gott ist nicht darin. Die Welt lebt doch sehr auf ein irdisches Ziel hin. Die Menschen denken zu sehr an dieses Leben, in dem doch alles nichtig ist, und so können sie das wahre Glück, das in der Gottesliebe besteht, nicht finden. Es gelingt ihnen vielleicht, dieses Glück zu verstehen, es aber zu empfinden? Dazu gibt es sehr wenige, die von sich selbst loslassen und das Kreuz Jesu auf sich nehmen (Mt 16,24), sogar unter der Geistlichkeit. Herr, was lässt du alles zu! Deine Weisheit weiß, was sie tut. Und mich, bewahre mich in deiner Hand, lass nicht zu, dass mein Fuß ausgleitet; denn, ohne dich – wer käme mir zu Hilfe? Und „Wenn du nicht das Haus baust“ (Ps 127,1)… O Herr, wie ich dich liebe! Wie lange noch, Herr?

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