Autor Thema: Warum rufen unsere Seelsorger uns nicht mehr zur Busse und Sühne auf?  (Gelesen 972068 mal)

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Antw:Warum rufen unsere Seelsorger uns nicht mehr zur Busse und Sühne auf?
« Antwort #544 am: 29. November 2014, 10:10:44 »
 ;ksghtr ;ghjghg

Psalm 95(94),1-2.4-5.6-7.
Kommt, lasst uns jubeln vor dem Herrn
und zujauchzen dem Fels unsres Heiles!
Lasst uns mit Lob seinem Angesicht nahen,
vor ihm jauchzen mit Liedern!

In seiner Hand sind die Tiefen der Erde,
sein sind die Gipfel der Berge.
Sein ist das Meer, das er gemacht hat,
das trockene Land, das seine Hände gebildet.

Kommt, lasst uns niederfallen, uns vor ihm verneigen,
lasst uns niederknien vor dem Herrn, unserm Schöpfer!
Denn er ist unser Gott,
wir sind das Volk seiner Weide,
die Herde, von seiner Hand geführt.






Evangelium nach Lukas 21,34-36.
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Nehmt euch in acht, dass Rausch und Trunkenheit und die Sorgen des Alltags euch nicht verwirren und dass jener Tag euch nicht plötzlich überrascht,
so wie man in eine Falle gerät; denn er wird über alle Bewohner der ganzen Erde hereinbrechen.
Wacht und betet allezeit, damit ihr allem, was geschehen wird, entrinnen und vor den Menschensohn hintreten könnt.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Aphraat (? - um 345), Mönch und Bischof in Ninive bei Mossul im heutigen Irak, Heiliger der Orthodoxen Kirchen
Die Erklärungen, N° 4
„Wacht und betet allezeit“

Mein Freund, wenn man Gott wohlgefällig ist, dann ist das auch Gebet und das will mir als etwas Schönes erscheinen... Vor allem also sei eifrig im Gebet, ohne dessen müde zu werden, wie geschrieben steht, denn der Herr hat gesagt: „Betet ohne Unterlass.“ Sei eifrig im Wachen, halte die Schläfrigkeit und Trägheit von dir fern, sei aufmerksam Tag und Nacht, ohne dich entmutigen zu lassen.

Ich will dir die Arten des Gebets zeigen: Es gibt also die Bitte, die Danksagung und den Lobpreis (vgl. Phil 4,6). Man bittet, wenn man um Erbarmen für seine Sünden bittet. Danksagung geschieht, wenn du deinem Vater Dank sagst, der im Himmel ist. Und du lobpreist ihn, wenn du ihn für seine Werke lobst. Wenn du in Gefahr bist, trage deine Bitte vor, wenn du bedürftig bist, danke dem, der dir gibt, und wenn du freudig gestimmt bist, bringe deinen Lobpreis dar.

Alle deine Gebete sollst du vor Gott tragen, wie es die Umstände erfordern. Bedenke, was David immer wieder sagte: „Ich habe mich erhoben, um dir für deine Entscheidungen Dank zu sagen, Gerechter“ (Ps 118, 62). In einem anderen Psalm sagt er weiter: „Lobt den Herrn vom Himmel her, lobt ihn in den Höhen“ (Ps 148,1). Schließlich sagt er: „Ich will den Herrn allezeit preisen, sein Lob sei jederzeit in meinem Mund“ (Ps 33,2). Denn du sollst nicht nur auf eine Art beten, sondern wie es die Umstände gebieten.

Ich hingegen, mein Freund, habe die feste Überzeugung, dass Gott den Menschen alles, um was sie unablässig bitten, gibt. Jener jedoch, der [das Gebet] scheinheilig darbringt, wird nicht erhört, wie geschrieben steht: Der, der darbringt, soll seine Gabe wieder und wieder umwenden, um zu sehen, ob sich irgendein Fehler an ihr findet. Dann bringe er sie dar, andernfalls bleibe die Gabe auf der Erde liegen (vgl. Mt 5,23-24; Mk 11,25). Und was anderes ist mit der Gabe gemeint als das Gebet?... Von allen Opfergaben ist nämlich das Gebet wirklich die beste.
Alles meinem Gott zu Ehren, in der Arbeit, in der Ruh!Gottes Lob und Ehr zu mehren, ich verlang und alles tu.

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Antw:Warum rufen unsere Seelsorger uns nicht mehr zur Busse und Sühne auf?
« Antwort #545 am: 30. November 2014, 10:04:17 »
 ;ksghtr kz12)

Psalm 80(79),2ac.3b.15-16.18-19.
Du Hirte Israels, höre!
Der du auf den Kerubim thronst, erscheine!
Biete deine gewaltige Macht auf,
Gott der Heerscharen, wende dich uns wieder zu!

Blick vom Himmel herab, und sieh auf uns!
Sorge für diesen Weinstock
und für den Garten, den deine Rechte gepflanzt hat.
Deine Hand schütze den Mann zu deiner Rechten,

den Menschensohn, den du für dich groß und stark gemacht.
Erhalt uns am Leben!
Dann wollen wir deinen Namen anrufen und nicht von dir weichen.



Erster Brief des Apostels Paulus an die Korinther 1,3-9.
Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus.
Ich danke Gott jederzeit euretwegen für die Gnade Gottes, die euch in Christus Jesus geschenkt wurde,
dass ihr an allem reich geworden seid in ihm, an aller Rede und aller Erkenntnis.
Denn das Zeugnis über Christus wurde bei euch gefestigt,
so dass euch keine Gnadengabe fehlt, während ihr auf die Offenbarung Jesu Christi, unseres Herrn, wartet.
Er wird euch auch festigen bis ans Ende, so dass ihr schuldlos dasteht am Tag Jesu, unseres Herrn.
Treu ist Gott, durch den ihr berufen worden seid zur Gemeinschaft mit seinem Sohn Jesus Christus, unserem Herrn.

Evangelium nach Markus 13,33-37.
In jener Zeit, sprach Jesus zu seinen Jüngern: Seht euch also vor, und bleibt wach! Denn ihr wisst nicht, wann die Zeit da ist.
Es ist wie mit einem Mann, der sein Haus verließ, um auf Reisen zu gehen: Er übertrug alle Verantwortung seinen Dienern, jedem eine bestimmte Aufgabe; dem Türhüter befahl er, wachsam zu sein.
Seid also wachsam! Denn ihr wisst nicht, wann der Hausherr kommt, ob am Abend oder um Mitternacht, ob beim Hahnenschrei oder erst am Morgen.
Er soll euch, wenn er plötzlich kommt, nicht schlafend antreffen.
Was ich aber euch sage, das sage ich allen: Seid wachsam!


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Petrus von Blois (um 1130-1211), Archidiakon in England
3. Predigt zum Advent
Das dreimalige Kommen Christi

Es gibt ein dreimaliges Kommen des Herrn: das erste im Fleisch, das zweite in der Seele, das dritte beim Gericht. Das erste Mal kam er zu uns mitten in der Nacht, gemäß den Worten des Evangeliums: „Mitten in der Nacht hörte man laute Rufe: Der Bräutigam kommt!“ (Mt 25,6). Und dieses Kommen hat sich bereits ereignet; denn Christus „erschien auf der Erde und hielt sich unter Menschen auf“ (Bar 3,38).

Jetzt befinden wir uns in dem zweiten Kommen, freilich unter der Voraussetzung, dass wir in einem Zustand sind, der ihn zu uns kommen lässt: Er hat nämlich gesagt, er werde zu uns kommen und bei uns wohnen, wenn wir ihn lieben (Joh 14,23). Dieses zweite Kommen ist also mit Ungewissheit behaftet; denn wer außer dem Geist Gottes erkennt diejenigen, die Gott angehören? (1 Kor 2,11). Wen die Sehnsucht nach den himmlischen Dingen aus sich selbst heraushebt, der weiß sehr wohl, wann der Herr kommt; freilich weiß er nicht, „woher er kommt und wohin er geht“ (Joh 3,8).

Was nun das dritte Kommen angeht: Es ist ganz sicher, dass es stattfinden wird, und ganz ungewiss, wann das sein wird; denn nichts ist sicherer als der Tod und nichts ungewisser als der Sterbetag. „Während die Menschen sagen: Friede und Sicherheit! Kommt plötzlich der Tod über sie wie die Wehen über eine schwangere Frau, und es gibt kein Entrinnen“ (1 Thess 5,3). Das erste Kommen war also bescheiden und verborgen, das zweite geheimnisvoll und voller Liebe, das dritte wird allseits sichtbar und furchterregend sein. Bei seinem ersten Kommen wurde über Christus ein ungerechtes Urteil gesprochen; beim zweiten machte er uns durch Gnade gerecht; beim letzten wird er alles in Gerechtigkeit richten: Lamm beim ersten Kommen, Löwe beim letzten, zärtlicher Freund beim zweiten Kommen.
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« Antwort #546 am: 01. Dezember 2014, 08:12:04 »
 ;ksghtr ;gggds

Psalm 122(121),1-3.4-5.6-7.8-9.
Ich freute mich, als man mir sagte:
„Zum Haus des Herrn wollen wir pilgern.
Schon stehen wir in deinen Toren, Jerusalem:
Jerusalem, du starke Stadt,
dicht gebaut und fest gefügt.

Dorthin ziehen die Stämme hinauf, die Stämme des Herrn,
wie es Israel geboten ist,
den Namen des Herrn zu preisen.
Denn dort stehen Throne bereit für das Gericht,
die Throne des Hauses David.

Erbittet für Jerusalem Frieden!
Wer dich liebt, sei in dir geborgen.
Friede wohne in deinen Mauern,
in deinen Häusern Geborgenheit.

Wegen meiner Brüder und Freunde
will ich sagen: In dir sei Friede.
Wegen des Hauses des Herrn, unseres Gottes,
will ich dir Glück erflehen.




Evangelium nach Matthäus 8,5-11.
Als er nach Kafarnaum kam, trat ein Hauptmann an ihn heran und bat ihn:
Herr, mein Diener liegt gelähmt zu Hause und hat große Schmerzen.
Jesus sagte zu ihm: Ich will kommen und ihn gesund machen.
Da antwortete der Hauptmann: Herr, ich bin es nicht wert, dass du mein Haus betrittst; sprich nur ein Wort, dann wird mein Diener gesund.
Auch ich muss Befehlen gehorchen, und ich habe selber Soldaten unter mir; sage ich nun zu einem: Geh!, so geht er, und zu einem andern: Komm!, so kommt er, und zu meinem Diener: Tu das!, so tut er es.
Jesus war erstaunt, als er das hörte, und sagte zu denen, die ihm nachfolgten: Amen, das sage ich euch: Einen solchen Glauben habe ich in Israel noch bei niemand gefunden.
Ich sage euch: Viele werden von Osten und Westen kommen und mit Abraham, Isaak und Jakob im Himmelreich zu Tisch sitzen;


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Bernhard von Clairvaux (1090 - 1153), Zisterziensermönch, Abt und Kirchenlehrer
6. Predigt zum Advent
Die ganze Welt wird erfüllt sein von der Herrlichkeit Gottes

Eines Tages wird der Herr wiederkommen, um unsere Leibeskraft wieder herzustellen, wie der Apostel Paulus sagt: „Von dorther erwarten wir auch Jesus Christus, den Herrn, als Retter, der unseren armseligen Leib verwandeln wird in die Gestalt seines verherrlichten Leibes“ (Phil 3,20f.)...

Der Gott Zebaoth, der Herr aller Mächte und Gewalten, der König der Herrlichkeit wird vom Himmel herabkommen, um selber unsere Leiber zu verwandeln, um sie seinem verherrlichten Leib gleich zu gestalten. Welche Herrlichkeit, welche Freude, wenn der Herr aller Schöpfung, der sich unter einem solch bescheidenem Erscheinungsbild verborgen hatte, als er kam, um uns loszukaufen, sodann in all seiner Herrlichkeit und Herrschaft erscheinen wird...., allen Blicken offenbar, um unsere armseligen Leiber zu verherrlichen! Wer wird sich dann noch an die Bescheidenheit seines ersten Kommens erinnern, wenn man ihn im strahlenden Licht herabkommen sehen wird, von Engeln angeführt, die unseren Leib beim Klang der Posaune aus dem Staub emporziehen werden, um ihn zu Christus hin emporzuheben (1 Thess 4,1f)? ...

Es freue sich unsere Seele und unser Leib ruhe in der Hoffnung, während er auf unseren Retter und Herren Jesus Christus wartet, der ihn verwandeln wird, um ihn seinem verherrlichten Leib gleich zu gestalten. Ein Prophet schrieb: „Wenn meine Seele nach dir dürstet, um wieviel mehr noch schmachtet mein Leib nach dir, wie dürres lechzendes Land ohne Wasser! (vgl. Ps 63,2). Die Seele dieses Propheten rief voller Verlangen das erste
Kommen des Retters herbei, der sie loskaufen würde; doch sein Leib rief mit noch größerem Verlangen das endgültige Kommen herbei, bei dem er verherrlicht werden würde. Dann werden all unsere Wünsche in Erfüllung gehen: Die ganze Welt wird erfüllt sein von der Majestät Gottes. Möge Gottes Barmherzigkeit uns zu dieser Herrlichkeit hinführen, zu diesem Glück, zu diesem Frieden, der alles Verstehen übersteigt (Phil 4,7), und möge unser Herr Jesus Christus nicht zulassen, dass unser glühendes Warten auf das Kommen unseres Erlösers enttäuscht werde.
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« Antwort #547 am: 02. Dezember 2014, 08:09:25 »
 ;ksghtr kz12)

Psalm 72(71),1-2.7-8.12-13.17.
Verleih dein Richteramt, o Gott, dem König,
dem Königssohn gib dein gerechtes Walten!
Er regiere dein Volk in Gerechtigkeit
und deine Armen durch rechtes Urteil.

Die Gerechtigkeit blühe auf in seinen Tagen
und großer Friede, bis der Mond nicht mehr da ist.
Er herrsche von Meer zu Meer,
vom Strom bis an die Enden der Erde.

Denn er rettet den Gebeugten, der um Hilfe schreit,
den Armen und den, der keinen Helfer hat.
Er erbarmt sich des Gebeugten und Schwachen,
er rettet das Leben der Armen.

Sein Name soll ewig bestehen;
solange die Sonne bleibt, sprosse sein Name.
Glücklich preisen sollen ihn alle Völker
und in ihm sich segnen.



Evangelium nach Lukas 10,21-24.
In dieser Stunde rief Jesus, vom Heiligen Geist erfüllt, voll Freude aus: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du all das den Weisen und Klugen verborgen, den Unmündigen aber offenbart hast. Ja, Vater, so hat es dir gefallen.
Mir ist von meinem Vater alles übergeben worden; niemand weiß, wer der Sohn ist, nur der Vater, und niemand weiß, wer der Vater ist, nur der Sohn und der, dem es der Sohn offenbaren will.
Jesus wandte sich an die Jünger und sagte zu ihnen allein: Selig sind die, deren Augen sehen, was ihr seht.
Ich sage euch: Viele Propheten und Könige wollten sehen, was ihr seht, und haben es nicht gesehen, und wollten hören, was ihr hört, und haben es nicht gehört.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Augustinus (354 - 430), Bischof von Hippo (Nordafrika) und Kirchenlehrer
Predigten zu den Psalmen, Ps 118, (Enarrationes in psalmos, Nr. 20)
„Viele Propheten und Könige wollten sehen, was ihr seht"

„Nach deiner Hilfe sehnt sich meine Seele“ (Ps 119,81), das heißt, während sie wartet. Selige Hilfsbedürftigkeit, die ein Verlangen nach einem noch nicht erhaltenen, aber leidenschaftlich begehrten Gut zu Tage treten lässt. Von wem anders stammen also diese Worte als - seit Anbeginn der Menschheit bis zum Ende aller Zeiten - vom „auserwählten Geschlecht, der königlichen Priesterschaft, dem heiligen Stamm“ (1 Pe 2,9), jedem Menschen der, jeweils in seiner Epoche, im Verlangen nach Christus gelebt hat, lebt oder leben wird?

Zeuge dieser Erwartung ist der heilige Greis Simeon, der, als er das Kind in seine Arme entgegennimmt, ausruft: „Nun lässt du, Herr, deinen Knecht, wie du gesagt hast, in Frieden scheiden. Denn meine Augen haben das Heil gesehen“ (Lk 2,29f). Denn er hatte von Gott die Verheißung bekommen, er werde den Tod nicht schauen, bevor er den Messias des Herrn erblickt habe. Das Verlangen dieses Greises – das müssen wir glauben – ist dasjenige aller Heiligen, die vorausgegangen sind. Deshalb sagt der Herr seinen Jüngern: „Viele Propheten und Könige wollten sehen, was ihr seht, und haben es nicht gesehen und wollten hören, was ihr hört, und haben es nicht gehört“ (Lk 10, 24).

Alle diese Menschen müssen also auch denen zugerechnet werden, die singen: „Meine Seele verzehrt sich nach deinem Heil“. Niemals ist zu jener Zeit dieses Verlangen der Propheten gestillt worden, und niemals wird sich auch jetzt dieses Verlangen im Leib Christi stillen lassen, bis dass der von den Propheten verheißene „Schatz aller Völker“ (Hag 2,7) erscheinen wird... Das hier angesprochene Verlangen bezieht sich auf das, was wir wie der Apostel Paulus ersehnen: „das Offenbarwerden Christi“. Von diesem sagt Paulus: „Wenn Christus, unser Leben, offenbar wird, dann werdet auch ihr mit ihm offenbar werden in Herrlichkeit“ (Kol 3,4). Zur Kirche der ersten Zeit, also vor der Geburt aus der Jungfrau, haben Heilige gezählt, die nach der Ankunft des Erlösers im Fleisch verlangten. Zur Kirche heute zählen andere Heilige, die nach dem Offenbarwerden Christi in Herrlichkeit verlangen. Vom Anbeginn der Welt bis zum Ende aller Zeiten kennt dieses Verlangen der Kirche keine Atempause.
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« Antwort #548 am: 03. Dezember 2014, 08:15:35 »
 ()*kjht545 ;kreuz+

Privatbotschaft der Muttergottes vom 2. Dezember 2014 an die Seherin Mirjana Dragicevic-Soldo
„Liebe Kinder! Merkt es euch, denn ich sage euch: die Liebe wird siegen. Ich weiß, dass viele von euch die Hoffnung verlieren, weil sie um sich herum Leid, Schmerz, Eifersucht, Neid, ... sehen. Aber ich bin eure Mutter. Ich bin im Königreich, jedoch auch hier bei euch. Mein Sohn sendet mich erneut, um euch zu helfen. Deshalb, verliert nicht die Hoffnung, sondern folgt mir nach, denn der Sieg meines Herzens ist im Namen Gottes. Mein geliebter Sohn denkt an euch, wie Er immer an euch gedacht hat. Glaubt Ihm und lebt Ihn. Er ist das Leben der Welt. Meine Kinder, meinen Sohn zu leben, bedeutet, das Evangelium zu leben. Dies ist nicht leicht. Dies bedeutet Liebe, Vergebung und Opfer. Dies reinigt und öffnet das Königreich. Aufrichtiges Gebet, das nicht nur Worte, sondern Gebet ist, das das Herz spricht, wird euch helfen; auch das Fasten, denn dies ist noch mehr Liebe, Vergebung und Opfer. Deshalb verliert nicht die Hoffnung, sondern folgt mir nach. Erneut bitte ich euch, dass ihr für eure Hirten betet, dass sie immer meinen Sohn anschauen, der der erste Hirte der Welt war und dessen Familie die ganze Welt war. Ich danke euch.“
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« Antwort #549 am: 04. Dezember 2014, 08:14:05 »
 ;ksghtr ;mloda

Psalm 118(117),1-2.8-9.19-20.25-27a.
Danket dem Herrn, denn er ist gütig,
denn seine Huld währt ewig.
So soll Israel sagen:
Denn seine Huld währt ewig.

Besser, sich zu bergen beim Herrn,
als auf Menschen zu bauen.
Besser, sich zu bergen beim Herrn,
als auf Fürsten zu bauen.

Öffnet mir die Tore zur Gerechtigkeit,
damit ich eintrete, um dem Herrn zu danken.
Das ist das Tor zum Herrn,
nur Gerechte treten hier ein.

Ach, Herr, bring doch Hilfe!
Ach, Herr, gib doch Gelingen!
Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn.
Wir segnen euch, vom Haus des Herrn her.
Gott, der Herr, erleuchte uns.




Evangelium nach Matthäus 7,21.24-27.
Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr! Herr!, wird in das Himmelreich kommen, sondern nur, wer den Willen meines Vaters im Himmel erfüllt.
Wer diese meine Worte hört und danach handelt, ist wie ein kluger Mann, der sein Haus auf Fels baute.
Als nun ein Wolkenbruch kam und die Wassermassen heranfluteten, als die Stürme tobten und an dem Haus rüttelten, da stürzte es nicht ein; denn es war auf Fels gebaut.
Wer aber meine Worte hört und nicht danach handelt, ist wie ein unvernünftiger Mann, der sein Haus auf Sand baute.
Als nun ein Wolkenbruch kam und die Wassermassen heranfluteten, als die Stürme tobten und an dem Haus rüttelten, da stürzte es ein und wurde völlig zerstört.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Teresa von Avila (1515 - 1582), Karmelitin, Kirchenlehrerin
Weg der Vollkommenheit, Kap. 32,5-9
„Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr! Herr!, wird in das Himmelreich kommen, sondern nur, wer den Willen meines Vaters erfüllt"

Zu sagen, dass man seinen Willen ganz einem anderen überlässt, scheint sehr einfach zu sein. Doch wenn es hart auf hart kommt, dann begreift man, dass es nichts Schwereres gibt, wenn man es denn richtig macht, als sich dem anderen ganz zu überlassen... Der Herr weiß, was ein jedes seiner Geschöpfe vermag; und wenn er eine starke Seele sieht, dann hält er nicht eher inne, bis er in ihr seinen Willen erfüllt sieht.

Ich möchte euch darlegen oder daran erinnern, was sein Wille ist. Habt keine Angst: Er wird euch keine Reichtümer, keine Bequemlichkeiten, keine Ehren geben und auch keine anderen Güter dieser Erde. Dazu liebt er euch viel zu sehr, schätzt er eure Geschenke viel zu hoch; deshalb also will er euch würdig entlohnen und gibt euch sein Reich, schon hier auf Erden.

Möchtet ihr wissen, wie er sich denen gegenüber verhält, die ihn aufrichtig bitten: „Dein Wille geschehe“?... Wenn ihr seht, was der Vater seinem Sohn gegeben hat, den er über alles liebte, dann wisst ihr auch, was sein Wille ist. Das sind die Gaben, die er uns in dieser Welt schenkt. Ihr Maß ist seine Liebe zu uns. Er gibt denen mehr, die er mehr liebt, und weniger denen, die er weniger liebt. Er nimmt Maß auch am Mut, den er in einem jeden von uns findet und an unserer Liebe zu ihm. Er sieht, dass man fähig ist, viel für ihn zu leiden, wenn man ihn viel liebt, aber nur wenig, wenn man ihn wenig liebt; und ich bin überzeugt, dass die Kraft, ein großes oder kleines Kreuz zu tragen, eben ihr Maß in der Liebe hat. Deshalb werdet ihr, wenn ihr diese Liebe in euch habt, darüber wachen, dass eure Worte, die ihr zu einem so großen Herrn sprecht, nicht bloß reine Komplimente sind... Wenn wir unseren Willen nicht ganz dem Herrn übergeben, damit er selbst alles zu unserem Nutzen arrangiert, dann wird er uns niemals an seiner Quelle des lebendigen Wassers trinken lassen.
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« Antwort #550 am: 05. Dezember 2014, 08:11:10 »
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Psalm 27(26),1.4.13-14.
Der Herr ist mein Licht und mein Heil:
Vor wem sollte ich mich fürchten?
Der Herr ist die Kraft meines Lebens:
Vor wem sollte mir bangen?

Nur eines erbitte ich vom Herrn, danach verlangt mich:
Im Haus des Herrn zu wohnen alle Tage meines Lebens,
die Freundlichkeit des Herrn zu schauen
und nachzusinnen in seinem Tempel.

Ich aber bin gewiss, zu schauen
die Güte des Herrn im Land der Lebenden.
Hoffe auf den Herrn, und sei stark!
Hab festen Mut, und hoffe auf den Herrn!



Evangelium nach Matthäus 9,27-31.
Als Jesus weiterging, folgten ihm zwei Blinde und schrien: Hab Erbarmen mit uns, Sohn Davids!
Nachdem er ins Haus gegangen war, kamen die Blinden zu ihm. Er sagte zu ihnen: Glaubt ihr, dass ich euch helfen kann? Sie antworteten: Ja, Herr.
Darauf berührte er ihre Augen und sagte: Wie ihr geglaubt habt, so soll es geschehen.
Da wurden ihre Augen geöffnet. Jesus aber befahl ihnen: Nehmt euch in acht! Niemand darf es erfahren.
Doch sie gingen weg und erzählten von ihm in der ganzen Gegend.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Augustinus (354-430), Bischof von Hippo (Nordafrika) und Kirchenlehrer
„Wie ihr geglaubt habt, so soll es geschehen“
„Wie ihr geglaubt habt, so soll es geschehen“

Es folgt Jesus eine große Zahl von Menschen, und die Völker glauben an ihn. An der Straße sitzen zwei Blinde (Mt 20, 29f): Sinnbild der Glaubenden, die an die Geheimnisse seines Menschseins glauben und sich an ihn binden. Sie sehnen sich nach Erleuchtung von oben, sie wollen ein wenig Klarheit bekommen über das ewige Wort. Das Menschsein Jesu ist der Weg, der zum Heil führt. Durch das Vorüberziehen Jesu, d.h. durch den Glauben an die Menschwerdung und Passion des Gottessohnes, bemühen sie sich, zu erhalten, was sie ersehnen. Denn Jesus geht für kurze Zeit gewissermaßen im Geheimnis seines sterblichen Lebens einher. Das Werk, das er vollbringt, vollzieht sich in seinem kurzen Eintauchen in die Zeit.

Wenn man von ihm gehört werden will, muss man die Stimmer kraftvoll erheben, den Lärm und das Toben der Menge übertönen; man muss inständig und beharrlich beten. Wenn die Seele das ewige Licht betrachten möchte, wird sie von einer ungeordneten Menge fleischlicher Impulse bedrängt, die sich ihren Anstrengungen widersetzen. Es ist der Einfluss der Turbulenzen, ausgehend von der fleischlich gesinnten Umgebung, die geistliche Meditation behindert. Es ist große spirituelle Kraft nötig, um alle diese Hindernisse zu überwinden.

Jesus hat gesagt: „Wer bittet, der empfängt; wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird geöffnet“ (Mt 7.8). Wenn Jesus also Menschen vernimmt, die in glühender Sehnsucht zu ihm vordringen, bleibt er auf seinem Weg stehen: er berührt die Blinden, die Licht haben wollen, und erleuchtet sie. Was für ein bewundernswertes Geheimnis!

Jesus geht vorüber. Sein Erscheinen im schwachen Fleisch dauert nur eine kurze Zeitspanne. Jesus bleibt stehen. Die Ewigkeit des Wortes ist unvergänglich, sie erneuert alles und ist selber unveränderlich. Der Glaube an die Inkarnation in der Zeit bereitet uns vor auf das Verständnis des ewigen Geheimnisses Gottes.
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« Antwort #551 am: 06. Dezember 2014, 08:58:41 »
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Evangelium nach Matthäus 9,35-38.10,1.6-8.
In jener Zeit zog Jesus durch alle Städte und Dörfer, lehrte in ihren Synagogen, verkündete das Evangelium vom Reich und heilte alle Krankheiten und Leiden.
Als er die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen; denn sie waren müde und erschöpft wie Schafe, die keinen Hirten haben.
Da sagte er zu seinen Jüngern: Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter.
Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden.
Dann rief er seine zwölf Jünger zu sich und gab ihnen die Vollmacht, die unreinen Geister auszutreiben und alle Krankheiten und Leiden zu heilen.
Er gebot ihnen:
Geht zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel.
Geht und verkündet: Das Himmelreich ist nahe.
Heilt Kranke, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus! Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Pater Pio von Pietrelcina (1887 – 1968), Kapuziner
GF 171, 169 ; Buona giornata
„Als er die Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen, denn sie waren müde und erschöpft"

Die Hoffnung auf die unerschöpfliche Barmherzigkeit Gottes stützt uns im Tumult der Leidenschaften und im Ansturm der Widerwärtigkeiten; wir gehen vertrauensvoll zum Sakrament der Buße, wo der Herr uns jederzeit wie ein Vater voll Erbarmen erwartet. Gewiss, vor ihm sind wir uns bewusst, dass wir seine Vergebung nicht verdienen; aber wir zweifeln nicht an seiner unendlichen Barmherzigkeit. Vergessen wir also unsere Sünden, wie Gott es vor uns getan hat.


Man soll nicht auf schon in der Beichte bekannte Sünden zurückkommen, weder in Gedanken noch im Sündenbekenntnis. Durch unsere aufrichtige Reue hat der Herr sie ein für alle Mal vergeben. Auf schon vergebene Sünden zurückzukommen, um noch einmal losgesprochen zu werden, oder nur deshalb, weil wir daran zweifeln, dass sie wirklich und vollständig vergeben sind - muss das nicht als Mangel an Vertrauen gegenüber der Güte Gottes angesehen werden?


Wenn es dich tröstet, dann kannst du an die Beleidigungen zurückdenken, die du Gottes Gerechtigkeit zugefügt hast, seiner Weisheit und seiner Barmherzigkeit, aber nur deshalb, um sie mit heilsamen Tränen der Reue und der Liebe zu beweinen.
Alles meinem Gott zu Ehren, in der Arbeit, in der Ruh!Gottes Lob und Ehr zu mehren, ich verlang und alles tu.

 

La Salette 1846



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Du hörst die Stimme deines Gewissens: Es lobt, tadelt oder quält dich. Diese Stimme kannst du nicht los werden. Sie weist dich hin auf Gott, den unsichtbaren Gesetzgeber. Daher lässt das Gewissen uns nicht im Zweifel darüber, daß wir für unser Tun verantwortlich sind und daß wir einmal gerichtet werden. Jeder hat eine Seele, für die zu sorgen seine einzige Aufgabe in dieser Welt ist. Diese Welt ist nur eine Schranke, die uns vom Himmel oder der Hölle trennt. »Wir haben hier keine bleibende Stätte, sondern suchen die zukünftige.« (Hebr 13, 14)

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