Autor Thema: Eucharistische Wunder in Buenos Aires während dem episkopat Bergoglios  (Gelesen 888925 mal)

0 Mitglieder und 4 Gäste betrachten dieses Thema.

Offline vianney

  • '
  • *****
  • Beiträge: 6253
  • Country: be
  • Geschlecht: Männlich
  • Alles meinem Gott zu Ehren,
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Antw:Eucharistische Wunder in Buenos Aires während dem episkopat Bergoglios
« Antwort #1104 am: 12. Oktober 2016, 08:00:00 »
 /*l52 ;ghjghg

5. Worin die Demut nicht besteht


1. Wir sind  manchmal geneigt, eine falsche Demut zu üben und werden dadurch an der Erlangung der wahren Demut nur gehindert.  Gegen Irrtümer hierin müssen wir wohl auf der Hut sein.
Die Demut besteht nicht darin, daß wir unsere Augen vor den Talenten, Fähigkeiten und Gnaden, die Gott uns verleihen hat verschließen. Das hieße - die Gaben Gottes nicht anerkennen wollen. Wenn wir eine gewisse Tüchtigkeit haben in der Musik, in der Unterhaltung, in den Sprachen - so ist es durchaus keine Demut, dieses zu leugnen. Wir sollen im Gegenteil Gott für Seine Güte und Seine Gnade danken. Es widerstrebt aber der Demut, sich selbst etwas zuzuschreiben, sich mit etwas zu Brüsten, was wir von Gott empfangen haben.

2. Die Demut besteht auch nicht darin, daß wir uns hinter alle anderen stellen wollen. Das ist oft nur ein Mantel, hinter dem sich ein geheimer Stolz zu verbergen pflegt. Nicht selten will man dadurch von andern ein Lob erhaschen, oft ist es auch ein Ausdruck von Mißmut und Unzufriedenheit. Das beständige Lied: "Welch armer Wurm bin ich", ist dem Geiste des Christentums, sowie der Heiterkeit, die jeder Christ auch äußerlich zeigen soll, sehr zuwider.

3. Die Demut besteht auch nicht in der Mutlosigkeit. Im Gegenteil - wenn wir mutlos sind, - zeigen wir dadurch, daß wir mehr an unseren Erfolg denken - als an die Ehre Gottes. Wir beweisen, daß wir nicht ergeben in Gottes willen sind, daß unser Stolz verwundet, unsere Eigenliebe verletzt ist, oder aber, daß uns bei unserm Tun und Lassen irdische Beweggründe leiten, daß wir die ehre bei den Menschen, statt bei Gott suchen. Wahre demut erträgt es, Mißerfolg zu sehen, wenn Gott es will. Prüfe dich also selbst und sieh zu, ob deine Demut eine echte oder eine falsche ist.

entnommen aus: Die Schule der Demut, R. F. Clarke SJ, Imprimatur Münster, 27. Februar 1900
Alles meinem Gott zu Ehren, in der Arbeit, in der Ruh!Gottes Lob und Ehr zu mehren, ich verlang und alles tu.

Offline vianney

  • '
  • *****
  • Beiträge: 6253
  • Country: be
  • Geschlecht: Männlich
  • Alles meinem Gott zu Ehren,
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Antw:Eucharistische Wunder in Buenos Aires während dem episkopat Bergoglios
« Antwort #1105 am: 13. Oktober 2016, 08:06:59 »
 /*l52 ;ghjghg

4. Weitere Beweggründe zur Demut


1. Die Erkenntnis der begangenen Sünden wird uns noch nicht allein zur vollkommenen Demut führen. Sie lenkt den Blick unserer Seele einzig nur auf uns selbst, unser Tun und Lassen, während die wahre Demut von sich ganz absehen läßt. Wir haben einen noch tieferen Grund zur Ausübung dieser Tugend, wenn wir so recht einsehen, daß wir nichts sind und nichts haben, als das ,was uns Gott gegeben hat. Jede Gabe der Natur ist ein freies Geschenk Seiner Güte. Das ,was wir uns selbst zuzuschreiben haben, ist fast nur der Mißbrauch dessen, was wir empfangen haben, der Mißbrauch der Talente, der irdischen Güter, des Berufes. Welche Torheit also, stolz zu sein auf das, was Gott gehört!

2. Noch mehr müssen wir erkennen, daß wir nichts sind, wenn wir die übernatürlichen Gaben betrachten. Die natürlichen Gaben sind in unsere Hand gegeben; sie bleiben uns, sind in gewisser Weise unser eigen. Aber die übernatürliche Gabe muß uns stets wieder unmittelbar von Gottes Hand erteilt werden. Ohne Seine zuvorkommende Gnade können wir kein übernatürliches Werk verrichten; keinen Schritt können wir im Guten weiter gehen ohne die begleitende Gnade; endlich können wir nichts Gutes vollenden ohne die vollendende Gnade Gottes. Muß ich da nicht mein eigenes Nichts anerkennen, meine gänzliche Abhängigkeit von Gott, ohne den ich nicht einmal einen ihm wohlgefälligen Gedanken fassen kann?

3. Wen dem aber so ist, wie kann ich da anders sein als demütig. Oder ist es nicht Torheit, auf etwas eitel zu sein, was Gott gehört, was er mir tut und gibt? - "Was hast du, o Mensch, das du nicht empfangen hast?" - O ja, Herr, was ich nicht von Dir empfing, das ist - meine Bosheit, meine Sündhaftigkeit, meine Undankbarkeit! und darauf wollte ich stolz sein?

entnommen aus: Die Schule der Demut, R. F. Clarke SJ, Imprimatur Münster, 27. Februar 1900
Alles meinem Gott zu Ehren, in der Arbeit, in der Ruh!Gottes Lob und Ehr zu mehren, ich verlang und alles tu.

Offline vianney

  • '
  • *****
  • Beiträge: 6253
  • Country: be
  • Geschlecht: Männlich
  • Alles meinem Gott zu Ehren,
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Antw:Eucharistische Wunder in Buenos Aires während dem episkopat Bergoglios
« Antwort #1106 am: 14. Oktober 2016, 07:56:21 »
 /*l52 ;ghjghg

3. Beweggründe zur Demut


1. Niemand kann auf sein vergangenes Leben zurückblicken, ohne in demselben hinreichenden Grund zu finden, sich vor dem allmächtigen Gott zu demütigen. "Wir haben gesündigt, wir haben Unrecht begangen, sehr böse haben wir vor Dir getan - es geziemt uns, vor Scham unser Angesicht vor Dir zu verbergen." Wenn immer wir geneigt sind , uns zu überheben, so brauchen wir nur auf die vergangenen Jahre zurückzublicken - wie viele Sünden gegen die Liebe, die Wahrheit, den Gehorsam, die Reinigkeit finden wir, wie viele Sünden des Stolzes, der Selbstsucht, des Eigenwillens, der Gottvergessenheit haben unser Leben befleckt!


2. Und außer den eigentlichen Sünden, wie manche Unvollkommenheiten, wie manche Untreuen gegen die göttliche Gnade! - Gott ist so freigebig gewesen, mir Gnaden mitzuteilen, und ich war zu nachlässig, mit denselben mitzuwirken. Wie viele Verdienste hätte ich mir sammeln können, wenn ich treuer gewesen und so manche Gelegenheit nicht unbenutzt hätte vorübergehen lassen, wo ich, statt meinem Eigenwillen zu folgen, dem Rufe Gottes hätte folgen müssen. Welcher Grund zur Verdemütigung! Wenn andere, die vielleicht in ihren Sünden gestorben sind, so viele Gnaden wie ich gehabt hätten, würden sie nicht einen besseren Gebrauch davon gemacht haben? O ja, mein Gott, es geziemt sich, mein Angesicht aus Scham vor Dir zu verbergen. Ich werfe mich in die Arme Deiner Barmherzigkeit und bitte Dich demütig um Vergebung!


3. Wenn ich endlich auf das sehe, was ich jetzt bin, wie viele Gründe gibt es wieder, mich zu verdemütigen. O ja ein Heiliger könnte ich sein, wenn ich treuer gewesen wäre, und was bin ich ? Ein undankbarer Sünder, ein Gegenstand des Abscheus in den Augen Gottes, bedeckt mit zahllosen Flecken, nicht wert, mein Auge zu Gott zu erheben. " Ja wende ab Dein Angesicht von meinen Sünden, tilge aus meine Missetaten."

entnommen aus: Die Schule der Demut, R. F. Clarke SJ, Imprimatur Münster, 27. Februar 1900
Alles meinem Gott zu Ehren, in der Arbeit, in der Ruh!Gottes Lob und Ehr zu mehren, ich verlang und alles tu.

Offline vianney

  • '
  • *****
  • Beiträge: 6253
  • Country: be
  • Geschlecht: Männlich
  • Alles meinem Gott zu Ehren,
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Antw:Eucharistische Wunder in Buenos Aires während dem episkopat Bergoglios
« Antwort #1107 am: 15. Oktober 2016, 09:50:32 »
 /*l52 ;ghjghg

2. Die Pflicht der Demut


1. Ein jeder Christ ist verpflichtet, seinem Stande und Berufe entsprechend, in die heiligen Fußstapfen seines Heilandes zu treten und Christi Leben zum Vorbilde seines eigenen zu machen. Im Leben des Sohnes Gottes ist aber ein besonders wunderbarer Zug - jene heilige Demut. Ja, daß der allmächtige Gott niedrige Menschengestalt annahm und in das Tal unserer Niedrigkeit herabstieg, ist ein Wunder der Demut, das unsere Fassungskraft ganz und gar übersteigt. Diese Demut während des Lebens des Gottessohnes ist eine Seiner hervorragenden Tugenden, und in dem Maße als wir uns demütigen, werden wir dem menschgewordenen Heilande nachzuahmen suchen.

2. Unser Heiland ist nach der Ansicht des heiligen Augustinus nicht damit zufrieden gewesen, uns durch Sein Beispiel Demut zu lehren; Er gibt uns auch ein ausdrückliches Gebot der Demut. "Lernet von Mir, Ich bin sanftmütig und von Herzen demütig." Unter den Tugenden, die Seine Auserwählten von ihm lernen sollen, steht die Demut obenan. Sie verlangt Er, wenn wir ihm ähnlich werden wollen. Wie gleichgültig, wie ungehorsam habe ich mich gegen des Heilands Gebot gezeigt! Kann ich sagen, daß ich die Lehre der Demut verstanden, daß ich sie geübt habe?

3. Wir sind auch zur Übung der Demut verpflichtet als Kinder der katholischen Kirche. Demut und Unterwürfigkeit ist eine Grundbedingung zur Annahme ihrer Lehre, Unterwerfung gegen Gott, gegen die gesetzliche Obrigkeit, Unterwerfung des Willens und Urteils gegenüber den Dogmen des Glaubens. - Jener, der sich nicht unterwerfen will, ist kein wahrer Katholik; es gibt aber keine Unterwerfung ohne Demut. Prüfe dein eigenes Herz, ob du dich um Christi willen in Demut unterwerfen kannst!


entnommen aus: Die Schule der Demut, R. F. Clarke SJ, Imprimatur Münster, 27. Februar 1900
Alles meinem Gott zu Ehren, in der Arbeit, in der Ruh!Gottes Lob und Ehr zu mehren, ich verlang und alles tu.

Offline vianney

  • '
  • *****
  • Beiträge: 6253
  • Country: be
  • Geschlecht: Männlich
  • Alles meinem Gott zu Ehren,
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Antw:Eucharistische Wunder in Buenos Aires während dem episkopat Bergoglios
« Antwort #1108 am: 16. Oktober 2016, 08:25:28 »
 /*l52 ;ghjghg

1. Die Wichtigkeit der Demut

1. Die Demut ist unumgänglich notwendig, um Gnade vom allmächtigen Gott zu erlagen. " Er widersteht dem Stolzen und gibt dem Demütigen Seine Gnade." Der Stolz setzt dem Eintritte der Gnade in unsere Seele eine unübersteigbare Schranke entgegen. Da wir aber ohne den Beistand der göttlichen Gnade nichts Gutes zu tun vermögen, so müssen wir wenigstens schon einen gewissen Grad der Demut haben, ehe wir etwas Gott Wohlgefälliges tun können. Im Verhältnis zur Demut, die wir besitzen, wird uns auch Gnade zuteil werden, sowie jede übernatürliche Tugend, die wir erwerben wollen. Das erste also, was ich tun muß, um Gott zu gefallen, ist - ich muß mich selbst demütigen.

2. Die Demut ist nicht nur unumgänglich notwendig, um Gnade von Gott zu erlangen - ohne sie sind wir auch Feinde Gottes. - Er widersteht dem Stolzen; der Stolze hat also Gott zum Gegner, wird von ihm als Feind betrachtet. Wie schrecklich ist es aber, Gott zum Gegner zu haben! Das war es ja, was die Teufel für ewig dem Fluche überantwortete. Die Demut war es hingegen, die die heiligen Engel in der Liebe Gottes, sowie in der vollkommenen Glückseligkeit für ewig bestätigte. Will ich also, daß Gott für mich und nicht gegen mich ist, so muß ich mich in der Demut üben.

3. Die Demut ist die notwendige Bedingung zum Eintritte ins himmlische Vaterland. "Wenn ihr nicht werdet, wie die Kinder", sagt der göttliche Lehrmeister, "so werdet ihr nicht ins Himmelreich eingehen." Er liebt die Demütigen, und diejenigen, welche vom Geiste der Demut beseelt sind, brauchen Tod und Gericht nicht zu fürchten.
"O Gott, bin ich wahrhaft demütig? Wohnt nicht noch in meinem Inneren der Geist der Hoffart, der so hassenswert ist in Deinen Augen? Treibe weit von mir allen Stolz, erfülle mich mit dem Geiste wahrer Demut, damit ich Deiner und Deines Himmels würdig werde."


entnommen aus: Die Schule der Demut, R. F. Clarke SJ, Imprimatur Münster, 27. Februar 1900
Alles meinem Gott zu Ehren, in der Arbeit, in der Ruh!Gottes Lob und Ehr zu mehren, ich verlang und alles tu.

Offline vianney

  • '
  • *****
  • Beiträge: 6253
  • Country: be
  • Geschlecht: Männlich
  • Alles meinem Gott zu Ehren,
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Antw:Eucharistische Wunder in Buenos Aires während dem episkopat Bergoglios
« Antwort #1109 am: 17. Oktober 2016, 07:58:33 »
 /*l52 ;ghjghg

Um dich der Hilfe und Gunst der Engel und Heiligen zu erfreuen, kannst du aus zweifache Weise vorgehen.

Erstens: Wende dich zum ewigen Vater; weise Ihn auf die Liebe und das Lob hin, mit dem Ihn der ganze himmlische Hof verherrlicht, und auf die Mühseligkeiten und Leiden, die die Heiligen auf Erden aus Liebe zu Ihm erduldet haben, und auf diese gestützt, bitte Seine göttliche Majestät um alles ,was dir nottut.

Zweitens: Wende dich  an die Scharen der Heiligen selbst und erbitte ihren Beistand im Kampfe gegen deine Gebrechen und wider alle deine Feinde und vor allem um ihren Schutz in der Todesstunde.
Ein anderes Mal betrachte die vielen und außerordentlichen Gnaden, die sie vom allerhöchsten Schöpfer erhielten, und erwecke in dir eine innige Liebe zu ihnen, wie auch eine lebhafte Freude über ihren Reichtum an Ganden, wie wenn sie deine eigenen wären.
Wenn möglich freue dich, daß sie und nicht du die Gnaden besitzest, weil Gott es so wollte, der dafür gelobt und gepriesen sei. Um diese Übung ordnungsgemäß und ohne Mühe vorzunehmen, kannst du die Scharen der Heiligen in Gruppen aufteilen und für ihre Verehrung die einzelnen Tage der Woche etwa auf diese Weise festlegen:
Am Sonntag verehre die neun Chöre der Engel; am Montag den heiligen Johannes den Täufer, am Dienstag die Patriarchen und Propheten; am Mittwoch die Apostel; am Donnerstag die Märtyrer; am Freitag die Bischöfe und andere heilige Männer; am Samstag die Jungfrauen und andere heilige Frauen.
Unterlasse es jedoch niemals, an jedem Tag und auch sonst recht häufig zur allerseligsten Jungfrau Maria, der Königin der Heiligen, deinem Schutzengel und dem heiligen Erzengel Michael und allen deinen heiligen Fürsprechern deine Zuflucht zu nehmen.
Auch flehe alle Tage zur allerseligsten Jungfrau Maria, zu ihrem Sohne und zum himmlischen Vater um die Gnade, daß sie dir den Gemahl Mariens, den heiligen Joseph, zum besonderen Fürsprecher und Beschützer bestellen möchten, und wende dich vertrauensvoll an ihn mit der Bitte, dir seinen mächtigen Schutz angedeihen zu lassen.
Viel Wunderbares wird von diesem glorreichen Heiligen berichtet, von den vielen Gnaden, die seine Verehrer erhalten, die ihn in ihren geistigen wie zeitlichen Nöten angerufen haben, wie er besonders viele fromme Seelen anleitete, auf rechte Weise zu beten und zu betrachten.
Hält Gott schon die übrigen Heiligen so hoch, weil sie ihm während ihres Lebens Ehre und Gehorsam erwiesen. um wieviel mehr dürfen wir da annehmen, daß er diesen überaus demütigen und glückseligen Heiligen hochschätzen und sein Gebet in Gnaden aufnehmen wird, da er bereits hier auf Erden von Gott so hoch geehrt wurde, daß ER sich ihm unterwerfen und wie einem Vater gehorchen wollte.


entnommen aus: Lorenzo Scupoli, Der geistliche Kampf, 1589, Imprimatur Abtei Marienstatt, 15.April 1934
Alles meinem Gott zu Ehren, in der Arbeit, in der Ruh!Gottes Lob und Ehr zu mehren, ich verlang und alles tu.

Offline vianney

  • '
  • *****
  • Beiträge: 6253
  • Country: be
  • Geschlecht: Männlich
  • Alles meinem Gott zu Ehren,
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Antw:Eucharistische Wunder in Buenos Aires während dem episkopat Bergoglios
« Antwort #1110 am: 18. Oktober 2016, 08:00:59 »
 /*l52 ;ghjghg

1. Während Jesus betete, erschien Ihm ein Engel vom Himmel, der Ihn tröstete (Luk. 22. 43.). Als Gott sah, daß unser Heiland in der tiefsten Traurigkeit im Gebete verharrte, wollte Er Ihm zeigen, daß Er Sein Gebet nicht verachte. Er sendete Ihm daher einen der vornehmsten Engel, um Ihn zu trösten, gleichwie Er Ihm einen in der Wüste geschickt hatte, um Ihm mit Nahrungsmittel zu dienen, nachdem Er den Teufel besiegt hatte.

Bewundere die väterliche Sorgfalt Gottes für diejenigen, welche in der Trübsal zu Ihm ihre Zuflucht nehmen, und wie Er sie im Notfall durch unsichtbare Engel, nämlich durch Seine Einsprechungen tröstet ...
Wenn Er zuweilen zögert, sie heimzusuchen, so geschieht dies nicht, weil ER sie verläßt, sondern weil Er diese Heimsuchung zu einer anderen Zeit für sie als zweckmäßig erachtet ....
Bitte Gott, daß Er dich in der Trübsal nicht verlasse ... sondern dir Kraft und Trost verleihe usw.
Die himmlischen Geister stehen denen bei, welche beten, und sie trösten sie, und muntern sie auf ... bringen Gott die Gebete derselben dar ...
Erwecke dein Vertrauen zu den Engeln ....
Rufe sie besonders in der Trübsal.


2. Als der Erlöser die Worte des Engels vernommen hatte, verfiel Er in Todesangst und verdoppelte Sein Gebet; und Er hatte einen blutigen Schweiß, dessen Tropfen bis zur Erde niederfielen (Luk. 22. 43.). Die Ursache dieses übermäßigen Schmerzes, der einen so ungewöhnlichen Schweiß zur Folge hatte, war:
1. der furchtbare Kampf in Seinem Innern, zwischen der Furcht vor den Martern und dem Verlangen nach der Erlösung der Menschen. In diesem so harten Kampfe rinnt Sein Blut von allen Seiten am Körper herab ....
So sollen auch wir unsere Leidenschaften, unsere Neigungen usw. bekämpfen
2. Die zweite Ursache dieses blutigen Schweißes war das Übermaß Seiner Liebe, die Ihn antrieb, Sein Blut mit so viel Großmut für uns zu vergießen. Er leidet im Geiste auf einmal alle Qualen, die Er in Seiner Leidenszeit ausstehen sollte.
3. Die dritte Ursache Seines Schmerzes endlich war die Voraussicht aller Nöte, welche Seine Kirche, die Sein mystischer Leib ist, in der Folge der Zeiten erdulden sollte.
Man kann mit einem großen Heiligen sagen, daß der Heiland damals mit dem hl. Stephanus gesteinigt, mit den hhl. Petrus und Andreas gekreuzigt, mit dem hl. Bartholomäus gehäutet, mit dem hl. Martyrer Ignatius von wilden Tieren zerrissen wurde usw.
Erwecke Mitleid ... und Dank


3. Nach dem Gebete sprach Christus, um die Wirksamkeit desselben zu zeigen, und die Treue in Erfüllung des Willens Seines himmlischen Vaters zu beweisen, zu Seinen Jüngern: "Stehet auf, lasset uns gehen, denn der Mich verraten hat ist nahe."
Bewundere dieses Vorbild... ahme es nach ... Erwecke Gefühle der Beschämung wegen der Vergangenheit.

Gebet Die Seele Christi


auszugsweise entnommen aus: Die Heilige Stunde, G. W., Bischöfliche Gutheißung Benignus Bischof von Autun 10. Februar 1830
Alles meinem Gott zu Ehren, in der Arbeit, in der Ruh!Gottes Lob und Ehr zu mehren, ich verlang und alles tu.

Offline vianney

  • '
  • *****
  • Beiträge: 6253
  • Country: be
  • Geschlecht: Männlich
  • Alles meinem Gott zu Ehren,
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Antw:Eucharistische Wunder in Buenos Aires während dem episkopat Bergoglios
« Antwort #1111 am: 19. Oktober 2016, 08:01:38 »
 /*l52 ;ghjghg

1. Jesus Christus befiehlt Seinen Aposteln zu wachen und zu beten, damit sie nicht der Versuchung unterliegen; Er selbst tut, was er ihnen befiehlt. Er lehret uns hierdurch, daß das Mittel gegen die Traurigkeit nicht darin besteht, die Unterhaltung der Menschen zu suchen, die uns nur eitle Trostgründe geben können, sondern unsere Zuflucht zum Gebete nehmen, und uns an Gott zu wenden, Der unser wahrer Tröster ist, und unsere Traurigkeit entweder ganz verscheuchen oder doch mildern kann, je nachdem Er es für unser Bestes als zweckmäßig erachtet....
Fasse den Entschluß, in deinen Nöten stets zu Gott zu fliehen ...
Meine Seele war untröstlich, sagt der königliche Prophet, ich habe an Gott gedacht, und Er hat mir die Freude wiedergegeben. (Ps. 76, 4)

2. Der Heiland verkündet uns, daß das Gebet das untrügliche Mittel gegen jede Art von Versuchung sei, und man mit umso größeren Eifer beten solle, je dringender die Gefahr sei.
Er saget nicht: betet, damit ihr nicht versucht werdet, sondern damit ihr nicht der Versuchung unterlieget; denn oftmals ist es dir nützlich, durch starke Versuchungen geprüft zu werden, das Gebet aber hilft uns dieselben zu überwinden, oder wenn wir zuweilen besiegt werden, so verhindert dasselbe unser gänzliches Verderben, indem es uns vom Himmel den nötigen Beistand erlangt, uns wieder zu erheben.

3. Merke auf den Ausdruck: Wachet mit mir (Matth. 26, 33), d. h. mit oder bei mir und wie ich....
Jesus Christus wachet daher mit Denen, welche wachen, und betet mit Jenen, die da beten ....
Bitte den Heiland, daß Er selbst dich lehre, nach Seinem Beispiele zu beten und zu wachen ...
denn Er brachte den Tag in Arbeit zu und die Nacht im Gebete.

4. Jesus Christus wirft Sich mit dem Angesichte zur Erde nieder, und spricht: " Mein Vater, wenn es möglich ist, mache, daß dieser Kelch vorübergehe, und von Mir genommen werde; jedoch nicht Mein Wille, sondern der Deinige geschehe" (Matth. 26, 39)
O welch herrliches Gebet! Welche bewundernswürdige Ergebung ...
Welches Vorbild vollkommene Gebetes und Gehorsames! ....
Es läßt sich besonders viererlei in diesem Gebete betrachten:
1. dasselbe ist sehr ruhig und sehr andächtig: um es gut zu verrichten hatte Sich der Heiland von den Übrigen entfernt ....
2. Es ist von großer Demut, und tiefer, sowohl innerer als äußerlicher Ehrfurcht begleitet, welche hervorging aus der Hochachtung, die Er von der allerhöchsten Majestät hegte, aus dem Anblicke Seiner Niedrigkeit hinsichts Seiner Menschheit, und aus dem Gefühle des Elends, worin Er sich damals versetzt sah ...
3. Es war voll von Vertrauen, wie die Worte bezeugen: Mein Vater, die Er mehrere Male aussprach ....
4. Es war unterwürfig: denn niemals gab es eine vollkommenere Ergebung des eigenen Willens, noch eine größere Übereinstimmung mit dem Willen Gottes, und noch dazu in der größten Pein ....
Zugleich war Sein Gebet lang und anhaltend; es dauerte mindestens eine Stunde; wie der Vorwurf gegen die Apostel ergibt: "So konntet ihr nicht eine Stunde mit mir wachen!" (Matth. 26, 40)
Und Er richtete es auf die Beweggründe, welche Ihn zur Ergebung bestimmen konnten usw.
Nimm dir vor dieses vollkommene Vorbild nachzuahmen.


entnommen aus: Die Heilige Stunde, G. W., Bischöfliche Gutheißung Benignus Bischof von Autun 10. Februar 1830
Alles meinem Gott zu Ehren, in der Arbeit, in der Ruh!Gottes Lob und Ehr zu mehren, ich verlang und alles tu.

 

La Salette 1846



Suche in den Seiten Zeugen der Wahrheit

Wenn Sie nur ein Wort suchen, sollte es nicht links in der Menüauswahl stehen, weil es Ihnen die ganze Palette anzeigt.
Die Menüs sind auf jeder Seite vorhanden..

top

Du hörst die Stimme deines Gewissens: Es lobt, tadelt oder quält dich. Diese Stimme kannst du nicht los werden. Sie weist dich hin auf Gott, den unsichtbaren Gesetzgeber. Daher lässt das Gewissen uns nicht im Zweifel darüber, daß wir für unser Tun verantwortlich sind und daß wir einmal gerichtet werden. Jeder hat eine Seele, für die zu sorgen seine einzige Aufgabe in dieser Welt ist. Diese Welt ist nur eine Schranke, die uns vom Himmel oder der Hölle trennt. »Wir haben hier keine bleibende Stätte, sondern suchen die zukünftige.« (Hebr 13, 14)

Suche in den kath. Webseiten von:
Zeugen der Wahrheit
www.Jungfrau-der-Eucharistie.de www.maria-die-makellose.de
www.barbara-weigand.de
www.adoremus.de www.pater-pio.de
www.gebete.ch
www.gottliebtuns.com www.assisi.ch
www.adorare.ch www.das-haus-lazarus.ch www.wallfahrten.ch

"Die Zeit verrinnt, oh Mensch sei weise. Du tust NUR einmal diese Reise."
Eure Tage und Stunden auf dieser Erde sind gemessen an der Ewigkeit ein Wimpernschlag.

Dieses Forum ist mit folgenden Webseiten verlinkt
Zeugen der Wahrheit - www.assisi.ch - www.adorare.ch - Jungfrau.d.Eucharistie
www.wallfahrten.ch - www.gebete.ch - www.segenskreis.at - barbara-weigand.de
www.gottliebtuns.com- www.das-haus-lazarus.ch - www.pater-pio.de

www3.k-tv.org
www.k-tv.org
www.k-tv.at

K-TV der katholische Fernsehsender

Wahrheit bedeutet Kampf -
Irrtum ist kostenlos
.
Fürchtet nicht den Pfad der Wahrheit,
fürchtet den Mangel an Menschen die diesen gehn!


Nur registrierte Benutzer können Themen und Beiträge im Forum schreiben.

Wenn Sie sich anmelden
Neuanmeldungen müssen erst vom Admin bestätigt werden
Nach dem Anmelden wird Ihnen das Passwort per Email gesendet.
Dann können sie sich unter Member Login oben einloggen.
Nach dem Einloggen können Sie Ihre persönlichen Angaben unter Profil ändern oder weitere hinzufügen.
Ebenso können Sie unter Profil Ihre Signatur eingeben (dann erscheint unter jedem Ihrer Beiträge z.B. ein Spruch)
Unter Profil/Profil können Sie ein Bild hochladen, das dann links im Beitrag unter Ihrem Nicknamen erscheint.


Vorteile beim anmelden
Sie können Ihren Beitrag nachträglich verändern oder löschen.
Sie haben die Möglichkeit unter einer Rubrik ein neues Thema zu verfassen.
Zu diesem Beitrag (Neues Thema) besitzen Sie die Rechte, Ihren Beitrag zu ändern oder das Thema zu löschen.
Löschen Ihrer Themen können nur Mitglieder.
Die Registrierung ist kostenlos
Ungelesene Beiträge seit Ihrem letzten Besuch.
Ungelesene Antworten zu Ihren Beiträgen.
Sie können das Design verändern. (Versch. Vorlagen)
Wir geben Ihre E-Mail-Adresse nicht weiter
Wir verschicken keinen Spam
Ihre E-Mail-Adresse wird je nach Einstellung im Profil anderen Mitgliedern nicht angezeigt.
Wir sammeln keine persönlichen Daten wie Anschrift oder Telefonnummer

Sinn und Zweck dieses Forums
Dieses Forum dazu gedacht, Fragen und Antworten über die katholische Kirche jedem zugänglich zu machen. Jeder der Fragen hat, kann diese in diesem Forum eintragen. Besonders Priester sind in diesem Forum dazu eingeladen, auf verschiedene Fragen über den Glauben sich an den Beiträgen zu beteiligen. "Hier haben die Besucher dieser Seite die Möglichkeit mit anderen Besuchern über den Glauben zu diskutieren." Der Betreiber übernimmt jedoch in diesem Forum keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen.

Unseriöse Themen und Beiträge werden gelöscht. Wenn Sie solche finden, melden Sie dies bitte dem Administrator per Mitteilung oder schreiben Sie unter:
Mail
info@kath-zdw.ch

Machen Sie das Forum Zeugen der Wahrheit unter Ihren Freunden bekannt: kath-zdw.ch/forum oder forum.kath-zdw.ch

Auf die Veröffentlichung und den Wahrheitsgehalt der Forumsbeiträge habe ich als Admin keinerlei Einfluss. Da ich nebst Forum/Webseite/E-Mail noch der Erwerbstätigkeit nachgehen muss, ist es mir nicht möglich alle Inhalte zu prüfen. Ein jeder Leser sollte wissen, dass jeder Beitrag, die Meinung des Eintragenden widerspiegelt. Im Forum sind die einzelnen Beiträge dementsprechend zu bewerten.
Distanzierungsklausel: Der Webmaster dieses Forums erklärt ausdrücklich, dass er keinerlei Einfluss auf die Gestaltung und die Inhalte der Seiten hat, die über die Links des Forums zu erreichen sind. Deshalb distanziert er sich ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten und macht sich diese Inhalte nicht zu Eigen. Diese Erklärung gilt für alle auf dieser Forumspräsenz angezeigten Links und für alle Inhalte der Seiten, zu denen die Links führen. Feb. 2006

Linkempfehlung - Webseiten für Kinder: www.freunde-von-net.net www.life-teen.de

top

Seiten-Aufrufe in ZDW

Stats