@Matthew:
ich will eigentlich jetzt nicht diskutieren speziell ueber das Homo-Thema, aber sicherlich sind nicht Alle dieser Neigung spirituell und moralisch verirrt. Vielleicht war "verirrt" zu heftig, der Herr moege mir verzeihen.
Was man sieht gibt mir zu denken. Erst am Wochenende gab es in der Stadt wo ich wohne eine Demo von einigen Tausend wegen Gleichstellung von dieser Art von Ehen mit Ehen von Mann und Frau. Ich finde es zu schrill, aggressiv und zickisch wie man da vorgeht und da passt es auch dazu, dass kraeftig verbal auf den Papst bei seinem Besuch in D vor allem in Berlin eingedroschen (werden) wird. Bald ist es dann "in" wenn man auch diese Form der Sexualliebe ausuebt und das "normale" ist out. Das waere sicher nicht im Sinne Gottes & der Heilsgeschichte und im Sinne des Erhalt eines Volkes. Ich nehme auch an, dass Gott da nicht lange zusehen wird ...
Es stimmt, dass die Kirche diese Personengruppe manchmal nicht gerade mit Samthandschuhen behandelt - wobei es aber natuerlich auch welche mit dieser Veranlagung in der Kirche selbst gibt - aber die Gebote sind halt nun mal von Gott gemacht. Dazu kommt, dass in Botschaften der Neuzeit diese Gebote noch einmal eindeutig bekraeftigt werden und davor gewarnt wird, dass der Mensch sich selbst diese Gebote nach Lust und Laune veraendert. Man weiss halt im Himmel was langfristig gut und nicht gut fuer die Mitmenschen und die Heilsgeschichte ist. Die traditionelle Familie spielt da eben eine wichtige Rolle und darf nicht benachteiligt oder als "out" empfunden werden.
Ich nehme an, dass die Neigung vor Gott nicht als "Minuspunkt" betrachtet wird, wohl aber die intensive offene Ausuebung dieser Neigung. Ich nehme an, dass Gott im Falle dieser Neigung Demut und Zurueckhaltung erwartet. Es spielt ja auch einmal keine Rolle ob da irgendein Staat die Ausuebung dieser Neigung verbietet oder foerdert sondern wie man einmal vor dem Allmaechtigen dasteht. Die AUSUEBUNG dieser Neigung ist halt Suende und somit auch eine spirituelle und moralische Fehlbarkeit. Es gibt zwar auch die Beichte aber na ja ...
Jeder hat die Chance zur Umkehr bzw zur "Stillegung" dieser Neigung und wenn es auch kurz vor dem Tod mit Reue und Beichte ist. Vielleicht sollte das mehr von der Kirche propagiert werden.
In anderen moralischen Angelegenheiten moegen Homosexuelle nicht fehlbar sein, das ist dann ja auch gut so. Viele andere heterosexuelle Menschen sind aber sicherlich auch fehlbar in anderen Bereichen und laden sich so sicherlich noch mehr Schuld auf als einer seine Homosexualitaet ausuebender Mensch der ansonsten eine "gute Seele" ist.
Jeder Mensch ist fehlbar ...
Natuerlich gibt es auch viele die "passiv verfuehrt" werden zur Homosexualitaet, dann ist da aber meiner Meinung nach auch teils oder ganz der Widersacher mit im Spiel.
Warmherzige, anständige und sozial aktive Menschen sind dringend noetig in dieser Welt. Jedoch reicht die Naechstenliebe nicht aus um ins Himmelreich zu kommen, denn die Gottesliebe und seine Gebote zu befolgen sind eben auch noetig dazu. Es gibt auch sogenannte Humanisten, manche darunter auch Freimaurer, die besonders gerne auf die nur die Gebote Gottes verkuendende katholische Kirche und den Papst genussvoll eindreschen.
Ein christlicher Humanismus mit Gottesliebe ist fuer mich etwas hervorragendes. ein Humanismus als Ideologie fuer sich alleine jedoch nicht. Viele versuchten sich schon einen Humanismus der Aufklaerung ohne Gott und Religion zu propagieren. Meiner Meinung nach funktioniert das nicht in der Praxis.
Wie meinte Jesus zur hl. Faustina Kowalska:
"Die Menschheit wird keinen Frieden finden, solange sie sich nicht zur Quelle Meiner Barmherzigkeit hinwendet."
Im Bezug auf die "Schlampenparaden" ist es mittlerweile schon enorm wieviele da mitmachen, so eine kleine Minderheit ist das nicht mehr. Einige davon waren ja auch bei der Loveparade in Duisburg dabei, wie diese endete wissen wir. Ich frage mich was Kinder und Jugendliche davon halten, zumindest haben sie ein Gefuehl der Verunsicherung.
Die "verirrte Sexualitaet" in Europa war in diesem Fall nur allgemein gemeint, nicht auf eine bestimmte Personengruppe bezogen. Wir alle wissen wie schwierig es heute ist alles zu vereinbaren.
Ob ich uebrigens selbst spirituell bin das kann nur der Himmel beurteilen, ich versuche mein Bestes zu geben.
Die Gesellschaft in Europa ist zwar in der Theorie nicht gegen Kinder eingestellt, wohl aber in der Praxis. Das ist ein gesellschaftliches Problem das sicher auch mit dem zu sehr kapitalistischem System zusammenhaengt wo eben der Mammon und nicht Gott und Familien die erste Geige spielen. Das Volk reduziert sich natuerlich langfristig (und schafft sich teils ab) wenn die statistische Geburtenrate pro Frau nur 1,3 Kinder betraegt, das ist ja nach Adam Ries(e) eindeutig nachvollziehbar. Bei etwas mehr als 2 wuerde das demographische Gleichgewicht und die Gesellschaftsstruktur stabil bleiben. Es muessen ja keine 3-4 sein wie bei den Moslems, welche dann aber natuerlich in diese demographische Luecken in Europa stossen und so den Glauben des (falschen?) Propheten friedlich und legal weiter verbreiten duerfen.
Hinzu kommen die Abtreibungen, welche u.a. gemaess den Botschaften von Garabandal fuer den "Tod der unschuldigen Kinder (im Mutterleib)" verantwortlich sind und dem Herrn jedesmal einen Stich ins Herz geben bis dass der Kelch ueberlaeuft und er einschreiten wird. In D sind es etwa 10 Millionen, genau diese fehlen in der Demographie. Man ist selbst schuld(ig).
Viele Humanisten verweisen auf das Recht der Selbstbestimmung ueber das menschliche Leben, auch ueber das ungeborene Kind. Das ist aber im Prinzip und auch gemaess der Aussagen von Garabandal Voelkermord. Und damit kann man durchaus einen Vergleich bringen mit den menschenverachtenden Nazis und den stalinistischen Regimes, auch diese verursachten Voelkermorde und versuendigten sich so in extremster Weise vor Gott.
Die Kirchen hatten sich im 3. Reich sicher nicht mit Ruhm bekleckert, jedoch gab es auch viele Verfolgte und Maertyrer in ihren Reihen. Wer aufmuckte wurd eben beiseite geschafft teils mitsamt seinem Anhang. Auch ein Kardinal Graf von Galen las den Nazis die Leviten. Les mal das Buch "Der Papst der Hitler trotzte" von Michael Hesemann. Man hat auch viele Juden gerettet. Ansonsten war es damals eben auch ein Kampf gegen den menschenverachtenden atheistischen Kommunismus. Sieh Dir mal die Botschaften von Fatima an, dann kannst Du auch einen geschichtlichen und politischen Bezug herstellen.
Uebrigens erzielte die NSDAP bei der Reichtagswahl von 1933 in den erzkatholischen Gebieten relativ schlechte Ergebnisse ...
Sicherlich gab es mehrere Hundert Nazis denen der Weg ins faschistische Spanien oder zu Peron nach Argentinien mit Hilfe des Vatikans ermoeglicht wurde aber es war keine Massenauswanderung so wie manchmal dargestellt. Haette man die SS-Schergen im Extremfall den Russen ausliefern sollen oder die Ustascha-Leute den Tito-Partisanen?
Ich bin generell gegen die Todesstrafe - wenn dann eher lebenslange Zwangsarbeit -, da groesstenteils nur Gott ueber Leben und Tod entscheiden sollte. Auch diese Schergen verdienten die Barmherzigkeit Jesu bei AUFRICHTIGER Reue und Beichte. Ob sie allerdings in den Himmel kamen bleibt dahingestellt. Fakt ist dass Gott auch Verbrecher "begnadigen" kann.
Um was es in dieser Diskussion hier anfangs eigentlich ging ist, dass eine Gruppe von sogenannten "Humanisten" und Homosexuellen den Papstbesuch stoeren wollen, mit dem Finger anklagend auf den Papst deuten und die Lehre der katholische Kirche auf den Kopf stellen wollen. Damit sind sie es die sich auch gegen Jesus und seine Kirche stellen und am liebsten den Papst steinigen wuerden.
Verdrehen wir nicht die Tatsachen.
Die meisten hier im Forum sind Laien und keine Pharisaeer.
Es geht nicht darum besser, moralischer oder christlicher zu sein. Das waere ja eine Art Wettkampf. Es geht darum dass moeglichst viele in das Reich Gottes kommen. Wenn es den Anschein hat, dass manche da Schwierigkeiten haben und ein Volk negativ beeinflussen koennen dann kann man doch seine Meinung aeussern, oder nicht?.