Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4654888 mal)

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« Antwort #1128 am: 31. Juli 2014, 07:39:30 »

Hl. Augustinus
Die Geduld des Herrn als Vorbild

Unser Herr war ein unnachahmliches Vorbild an Geduld. Bis zu seiner Passion ertrug er einen „Teufel“ unter seinen Jüngern (Joh 6,70). Er sagte: „Lasst beides wachsen bis zur Ernte, sonst reißt ihr zusammen mit dem Unkraut auch den Weizen aus“ (Mt 13,29). Symbolisch für die Kirche sagte er voraus, dass das Netz alle Arten von Fischen, gute und schlechte, ans Ufer, d.h. zum Ende der Welt, holen werde. Er tat auf verschiedene andere Weisen, offen oder in Gleichnissen, kund, dass es immer zur gleichen Zeit Gute wie Schlechte geben werde. Und doch macht er deutlich, dass der Disziplin in der Kirche Beachtung geschenkt werden müsse, wenn er sagt: „Wenn dein Bruder sündigt, dann geh zu ihm und weise ihn unter vier Augen zurecht; hört er auf dich, so hast du deinen Bruder zurückgewonnen“ (Mt 18,15)… Heute jedoch erleben wir Menschen, die nur auf strenge Vorschriften bedacht sind, die verlangen, dass Störenfriede gemaßregelt werden, dass „Heiliges nicht den Hunden überlassen werden darf“, dass man den, der die Kirche missachtet, wie „einen Zöllner behandle“ und das Ärgernis erregende Glied aus dem Leib schneide (Mt 7,6; 18,17; 5,30). Ihr stürmischer Eifer stiftet Unfrieden in der Kirche, da sie am liebsten das Unkraut vor der Zeit ausreißen wollen und ihre Blindheit sie geradezu zu Feinden der Einheit Christi macht… Achten wir darauf, dass wir in unseren Herzen keine dünkelhaften Haltungen aufkommen lassen: etwa sich von Sündern abzusondern, um sich nicht im Kontakt mit ihnen zu beschmutzen; oder einen Kreis reiner, heiliger Jünger zu schaffen. Unter dem Vorwand, schlechte Menschen zu meiden, würden wir nur Entzweiung schaffen. Denken wir vielmehr an die Gleichnisse der Schrift, ihre geistvollen Worte, ihre eindrucksvollen Beispiele, die uns zeigen, dass sich in der Kirche bis zum Ende der Welt und zum Tage des Gerichts immer Böse unter die Guten mischen, ohne dass deren Teilhabe an den Sakramenten den Guten schadet, sofern diese nicht wie jene sündigen.

Der Glaube und die Werke, Kap. 3-6



Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #1129 am: 31. Juli 2014, 14:18:17 »
141. Was bewirkt der Heilige Geist in Johannes dem Täufer?

Der Geist erfüllt Johannes den Täufer, den letzten Propheten des Alten Testaments. Von ihm getrieben, wird Johannes gesandt, um „das Volk für den Herrn bereit zu machen“ (Lk 1, 17) und das Kommen Christi, des Sohnes Gottes, anzukündigen: denjenigen, auf den er den Geist herabkommen sah, auf dem er bleibt, „der mit dem Heiligen Geist tauft“ (Joh 1, 33)

142. Welches Werk vollbringt der Geist in Maria?

Der Heilige Geist vollendet in Maria die Erwartungen und die Vorbereitung des Alten Testaments auf das Kommen Christi. In einzigartiger Weise erfüllt er sie mit Gnade und lässt ihre Jungfräulichkeit fruchtbar werden, um den Fleisch gewordenen Sohn Gottes zur Welt zu bringen. Er macht sie zur Mutter des „ganzen Christus“, das heißt zur Mutter Jesu, des Hauptes, und der Kirche, seines Leibes. Am Pfingsttag ist Maria unter den Zwölf zugegen, als der Geist mit dem Offenbarwerden der Kirche die „letzten Zeiten“ anbrechen lässt.

143. Welche Beziehung besteht zwischen dem Geist und Christus Jesus in dessen irdischer Sendung?

Durch die Salbung des Geistes ist der Sohn Gottes in seinem Menschsein seit seiner Inkarnation zum Messias geweiht. Er offenbart den Geist in seiner Lehre und erfüllt so die an die Väter ergangene Verheißung. Er teilt ihn der werdenden Kirche mit, indem er die Apostel nach seiner Auferstehung anhaucht.

144. Was geschieht an Pfingsten?

Fünfzig Tage nach seiner Auferstehung spendet der verherrlichte Jesus Christus an Pfingsten den Geist in Überfülle. Er macht ihn als göttliche Person offenbar, so dass die heilige Dreifaltigkeit voll und ganz geoffenbart ist. Die Sendung Christi und des Geistes wird zur Sendung der Kirche. Diese Sendung besteht darin, das Mysterium der Gemeinschaft der Dreifaltigkeit zu verkünden und auszubreiten.

„Wir haben das wahre Licht geschaut, wir haben den himmlischen Geist erhalten, wir haben den wahren Glauben gefunden. Wir beten die unteilbare Dreifaltigkeit an, denn sie hat uns errettet“ (Byzantinische Liturgie, Tropar der Pfingstvesper).

145. Was tut der Geist in der Kirche?

Der Geist erbaut, beseelt und heiligt die Kirche. Als Geist der Liebe gibt er den Getauften die durch die Sünde verlorene Ähnlichkeit mit Gott zurück und lässt sie in Christus aus dem Leben der heiligsten Dreifaltigkeit leben. Er sendet sie, die Wahrheit Christi zu bezeugen. Er stimmt sie in ihren wechselseitigen Aufgaben aufeinander ab, damit alle „die Frucht des Geistes“ (Gal 5, 22) bringen.

Katechismus
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Antw:"Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #1130 am: 31. Juli 2014, 14:42:04 »
 ;tffhfdsds

146. Wie wirken Christus und sein Geist im Herzen der Gläubigen?

Durch die Sakramente teilt Christus den Gliedern seines Leibes seinen Geist und die Gnade Gottes mit. Diese Gnade trägt Früchte im neuen Leben nach dem Geist. Schließlich ist der Heilige Geist der Lehrmeister des Betens.

„Ich glaube … die heilige katholische Kirche“

Die Kirche im Plane Gottes

147. Was bedeutet das Wort Kirche?

Es bezeichnet das Volk, das Gott von allen Enden der Erde zusammenruft und vereint, um die Versammlung derer zu bilden, die durch den Glauben und die Taufe Kinder Gottes, Glieder Christi und Tempel des Heiligen Geistes werden.

148. Gibt es in der Bibel andere Namen und Bilder für die Kirche?

In der Heiligen Schrift finden wir viele Bilder, die sich ergänzende Aspekte des Mysteriums der Kirche hervortreten lassen. Das Alte Testament bevorzugt Bilder, die mit der Idee des Volkes Gottes zu tun haben. Das Neue Testament bevorzugt Bilder, die mit Christus zusammenhängen, dem Haupt dieses Volkes, das sein Leib ist, sowie Bilder aus dem Hirtenleben (Schafstall, Herde, Schafe), vom Ackerbau (Ackerfeld, Ölbaum, Weingarten), vom Hausbau (Wohnung, Stein, Tempel), aus dem Familienleben (Braut, Mutter, Familie).

149. Was sind der Ursprung und die Vollendung der Kirche?

Die Kirche findet ihren Ursprung und ihre Vollendung im ewigen Ratschluss Gottes. Sie wurde im Alten Bund vorbereitet mit der Erwählung Israels, Zeichen der zukünftigen Vereinigung aller Nationen. Sie wurde durch die Worte und Taten Jesu Christi gegründet und vor allem durch seinen erlösenden Tod und seine Auferstehung verwirklicht. Sie wurde dann durch die Ausgießung des Heiligen Geistes an Pfingsten als Heilsmysterium offenbart. Sie wird am Ende der Zeiten als himmlische Versammlung aller Erlösten vollendet werden.

150. Welche Sendung hat die Kirche?

Die Sendung der Kirche besteht darin, das von Jesus Christus begonnene Reich Gottes zu verkünden und in allen Völkern zu begründen. Sie stellt hier auf Erden den Keim und den Anfang dieses rettenden Reiches dar.

151. In welchem Sinn ist die Kirche Mysterium?

Die Kirche ist Mysterium, insofern in ihrer sichtbaren Wirklichkeit eine geistige, göttliche Wirklichkeit gegenwärtig und wirksam ist, die man nur mit den Augen des Glaubens wahrnimmt.

152. Was bedeutet es, dass die Kirche das universale Heilssakrament ist?

Es bedeutet, dass die Kirche Zeichen und Werkzeug der Versöhnung und Gemeinschaft der ganzen Menschheit mit Gott und der Einheit des gesamten Menschengeschlechts ist.


Katechismus
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« Antwort #1131 am: 01. August 2014, 07:00:25 »

Hl. Augustinus
„Ist er nicht der Sohn des Zimmermanns?“

Die Antwort unseres Herrn Jesus Christus: „Wusstet ihr nicht, dass ich in dem sein muss, was meinem Vater gehört?“ (Lk 2,49), will mit der Behauptung, dass Gott sein Vater sei, nicht zugleich aussagen, dass Josef es deshalb nicht sei. Wie ist das zu beweisen? Mittels der Hl. Schrift, die danach ausführt: „...Dann kehrte er mit ihnen nach Nazareth zurück und war ihnen gehorsam“ (Vers 51). Wem war er gehorsam? Wem anders als seinen Eltern? Alle Beide waren also seine Eltern... die Beiden waren seine Eltern in der Zeit, wie Gott sein Vater ist von Ewigkeit bis in alle Ewigkeit. Die Beiden waren die Eltern des Menschensohnes; der himmlische Vater der seines Wortes - des Logos - seiner Weisheit (vgl. 1Kor 1,24), jene Macht, durch die er alles erschaffen hat... Wundern wir uns deshalb nicht, wenn die Evangelisten uns den Stammbaum Jesu anhand von dem des Josef und nicht von dem der Maria darlegen (Mt 1,1; Lk 3,23). Wenn Maria ohne Fleischeslust Mutter geworden ist, dann ist Josef ohne körperliche Vereinigung Vater geworden. Somit kann er den End- oder den Ausgangspunkt vom Stammbaum des Erlösers bilden, ohne deshalb sein Vater dem Fleisch nach zu sein. Seine große Reinheit bestätigt seine Vaterschaft. Maria, seine Ehefrau, hat ihn als Ersten nennen wollen: „Kind, wie konntest du uns das antun? Dein Vater und ich haben dich voll Angst gesucht“ (Lk 2,48)... Wenn Maria den Erlöser außerhalb der Naturgesetze empfangen hat, dann war der Hl. Geist auch bei Josef am Werk, bei Beiden also gleichermaßen wirkend. „Josef, ihr Mann, der gerecht war“ (Mt 1,19), so formuliert es der Evangelist Matthäus. Der Ehemann war gerecht, seine Ehefrau war gerecht: Der Hl. Geist ruhte auf diesen beiden Gerechten und hat den Beiden einen Sohn geschenkt.

51. Predigt, §19,30



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« Antwort #1132 am: 01. August 2014, 07:14:18 »
Evangelium nach Matthäus 13,54-58.
In jener Zeit kam Jesus in seine Heimatstadt und lehrte die Menschen dort in der Synagoge. Da staunten alle und sagten: Woher hat er diese Weisheit und die Kraft, Wunder zu tun?
Ist das nicht der Sohn des Zimmermanns? Heißt nicht seine Mutter Maria, und sind nicht Jakobus, Josef, Simon und Judas seine Brüder?
Leben nicht alle seine Schwestern unter uns? Woher also hat er das alles?
Und sie nahmen Anstoß an ihm und lehnten ihn ab. Da sagte Jesus zu ihnen: Nirgends hat ein Prophet so wenig Ansehen wie in seiner Heimat und in seiner Familie.
Und wegen ihres Unglaubens tat er dort nur wenige Wunder.
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« Antwort #1133 am: 01. August 2014, 21:41:18 »

(Die Mutter Gottes weint! Ihre Tränen fließen in einen goldenen Kelch, welcher zwei Engel halten. Die Engel bringen den Kelch mit den Tränen, vor den Thron Gottes. Jesus ist auch anwesend. Jesus weint auch, seine Tränen fließen in das Herz der Mutter.)

Die Mutter Gottes spricht:

Die Quelle, die reine Quelle die Mein Sohn schenkte durch die Taufe, ist schwarz, dunkel!
Und bei vielen Menschen schwimmen Leichen von Unschuldigen!
Geiz, Wohlstand, Vermessenheit!

Schwarzes Gestein ist der Boden der Quelle!
Auf dem Boden schwimmt Neid, Missgunst, Eifersucht,
vermischt mit dämonischen Handlungen!

Liebe Kinder!
Die Quelle, die reine Quelle, die Mein Sohn der Liebe ausgoss in
jedes Menschenherz, ist bei den meisten Menschen von Satan zugeschüttet
und viele haben durch ihren freien Willen Satan die Türe geöffnet!

Und er zog ein und beschmutzte die Quelle der Liebe,
die mit dem Heiligen Geist gefüllte Quelle, mit schwarzen Steinen,
damit die Menschen immer tiefer abfallen von Wahrheit und Erkenntnis!
Die reine, klare Quelle – Wo finde Ich sie?

Ich schaue umher mit Meinem Sohne!
Unsere Augen sind gefüllt mit Tränen der Trauer
und mit unsagbarem Schmerz über die Menschheit!

Gott, der Vater über Himmel und Erde trägt das Trauergewand,
so wie Mein Sohn und Ich!!

Mein Sohn hat durch sein kostbares Blut und durch sein Leiden,
jedem Menschen auf Erden die Quelle der Liebe geschenkt!

Damit alle Menschen schöpfen von der Quelle des Heiligen Geistes,
damit alle Menschen gestärkt durch ihr Leben gehen können,
damit alle Menschen vom Tode auferstehen,
damit alle Menschen Gott schauen und ewig in Liebe und Dankbarkeit,
seinem Sohne danken für all Seine Liebe.

 Liebe Kinder, liebe Gottgeweihte!

Ich rufe jedem zu:  „Glaube an das Evangelium!"

                                       „Lebe das Evangelium!"

                                      „Liebe das Evangelium!"

Die Zeit ist zu kurz für große, unnütze Reden.

Liebe Gottgeweihte bleibt standhaft,
bleibt verbunden im Herzen Meines Sohnes
durch eure Treue zur Heiligen, Katholischen und Apostolischen Kirche!

Sie lässt sich nicht verändern nach Lust und Laune!

Mein Sohn wird nichts verändern, denn die Wahrheit lässt sich nicht verändern!

Mein Sohn selbst ist die Wahrheit,
die Kirche des Mystischen Leibes, jetzt und allezeit!

Wer mit offenem Herzen nach der Wahrheit sucht, wird sie finden!

Denn Mein Sohn lässt sich finden!


Auszug aus Morgenröte - Botschaften 5. Gottgeweihte in verschmutzten Quellen
20. März 2011; № 5

http://morgenroete.eu/index.php/7-botschaften/5-5-gottgeweihte-in-verschmutzten-quellen
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« Antwort #1134 am: 02. August 2014, 18:13:33 »

Hl. Guerric von Igny
Die Größe Johannes des Täufers

Was die Größe des Johannes ausgemacht hat, was ihn so groß unter den Großen gemacht hat, war der Umstand, dass er seine Tugenden auf den Gipfel getrieben hat... indem er ihnen deren größte, die Demut, hinzufügte. Als man ihn als den Höchsten von allen ansah, da hat er sofort und mit der Eile der Liebe den über sich gestellt, der der demütigste von allen ist, und er hat ihn so sehr über sich gestellt, dass er sich unwürdig nennt, ihm die Sandalen auszuziehen (vgl. Mt 3,11). Mögen andere darüber in Bewunderung ausbrechen, dass Johannes von den Propheten vorausverkündet wurde, von einem Engel angekündigt wurde... von heiligen und untadeligen Eltern geboren wurde, die doch schon alt und unfruchtbar waren..., dass er den Weg des Erlösers in der Wüste bereitet hat, dass er für würdig befunden wurde, den Sohn [Gottes] zu taufen, den Vater zu hören, den Heiligen Geist zu sehen (vgl. Lk 3,22), und schließlich, dass er bis zum Tod für die Wahrheit gekämpft hat, und dass er, um Vorläufer Christi bis in das Reich der Toten zu sein, auch Märtyrer Christi vor seiner Passion war. Andere sollen darüber staunen... Uns hingegen, meine Brüder, ist seine Demut vorgestellt, nicht nur als Objekt der Bewunderung, sondern auch der Nachahmung. Sie hat ihn dazu getrieben, nicht als ein Großer erscheinen zu wollen, wobei er das gekonnt hätte... Tatsächlich aber wünschte dieser treue „Freund des Bräutigams“ (Joh 3,29), der seinen Herrn mehr als sich selbst liebte, „kleiner zu werden“, damit „er größer werde“ (vgl. Vers 30). Er strengte sich an, die Herrlichkeit Christi zu vermehren, indem er sich selbst kleiner machte und durch sein Verhalten ausdrückte, was der Apostel Paulus sagte: „Wir verkündigen nämlich nicht uns selbst, sondern Jesus Christus als den Herrn“ (2 Kor 4,5).

3. Predigt zum Fest des hl. Johannes des Täufers



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« Antwort #1135 am: 02. August 2014, 19:26:51 »

Jesus spricht:
Weinet nicht! – Ich habe den Tod überwunden!
So werdet ihr, geliebte Kinder,
eure Not, eure Bekümmernis, eure Leiden überwinden.
Und am Tage der Erlösung, wo Ich euch heimhole,
wo eure Seele den Leib verlässt, werdet ihr
das Wunder Meiner allumfassenden Liebe schauen,
mit dem Geiste der Erkenntnis und des ewigen Friedens,
und in das Land der Verheißung eintreten – hindurch treten,
um ewig bei Mir zu wohnen.
Alle, die Mir folgten!

Eure Seele wird gekleidet. Sie ist dann neu geboren.
Denn das Alte lebt nicht mehr.
Und der Mantel der Liebe wird eure Seele schmücken.

Es ist ein Kleid, das nicht mit irdischen, weltlichen Kleidern je sich gleichen wird.
Es ist ein erhobenes, göttliches Geschenk,
damit die Seele auf den Auen der göttlichen Herrlichkeit wandere,
im Lichterglanz Meiner allumfassenden Liebe!
Kein Mensch je sah die allumfassende Wahrheit.
Nur diejenigen, denen es Mein Vater im Himmel offenbaren wollte.
Aber in einem Maße des menschlichen Verstehens, damit der Verstand nicht ermüde.
Denn wer würde die allumfassende Wahrheit und Liebe ertragen?
Da er noch im weltlichen Geschehen ruht?

Freut euch!
Ich habe den Tod überwunden und auch ihr werdet den Tod überwinden!
Weil Ich vorausging und euch das Tor des Lebens öffnete,
um euch die Reise zu Mir zu erleichtern.
Eure Seele wird eine Seele sein, die empfindet, die sieht, die erkennt
und deshalb im Maße des ewigen Lobes und Dankes die göttliche Dreieinigkeit,
in nie endender Haltung, ohne Unterlass dankt und lobt
und ein nie endendes, liebendes, himmlisches Gefühl der ewigen Bereicherung erfährt.

Und in dem Maße, wie eure Seele auf Erden Meinen Vater im Himmel verehrte
und Meiner geliebten Mutter die Ehre erwies,
weil sich der Geist der Liebe niederließ in das Leben Meiner Mutter,
in die Unbefleckte Seele und des reinen Leibes,
so wird jede Seele in den Stand der himmlischen Herrlichkeit eingetaucht,
in dem Maße – so wie gelebt – so wird empfangen – so wird gelebt in Ewigkeit!

Freut euch, liebe Kinder! Auch in der Drangsal!
Denn die Drangsal auf Erden ist doch keine Drangsal,
gegen die unendliche, wahrhaftige Kreuzesliebe!

Meine Liebe! Mein Kreuz! Meine Leiden!
Sie haben alle Marter getragen, die ist, die war, die kommen wird.
Sie ward schon getragen!
Denn Ich, euer König, trug sie – für euch!
Aus Liebe! Die alle Liebe übersteigt!
Denn es ist Meine wahre, Göttliche Liebe!

Meine lieben Kinder!
Meine Geburt – Mein Tod – Meine Auferstehung!
„Das größte Geschenk der Göttlichen Liebe!“
Und ihr könnt durch euren Glauben an Meine Liebe alles überwinden!
Weil Ich den Tod überwunden habe!

Als Ich starb, liebe Kinder,
öffnete sich das Tor, das goldene Tor, für alle Menschen auf Erden,
damit ihr hindurch treten könnt und sollt,
weil Ich, die Liebe, euch im Hause der Liebe begehre.
Ja, begehre – in Liebe! Um ewig im Paradies der Liebe zu wohnen.

Freut euch, liebe Kinder!
Ich habe den Tod überwunden, weil Ich das Leid auf Mich nahm!
Zur Rettung der Welt! Zur Rettung jeder einzelnen Seele!
Freut euch!!
Eure Plätze sind schon gerichtet! Im Gastsaal, wo ihr eintretet als Gast.
Und im Augenblick des Eintretens in den Festsaal als gekrönte Kinder leben sollt.
„Gast auf Erden“, um das Haus der Liebe in Besitz zu nehmen,
mit der flammenden, neuen Seele der himmlischen Gegenwart!

O, wohl dem Land! O, wohl dem Volk!
O, wohl der Seele die erkennt – die erkennen will:
In das Leben hinein geboren, um zu gehen den Kreuzweg mit flammenden Herzen!
Im ewigen, flammenden Liebesfeuer für ewig zu leben.
Bei Mir – eurem Jesus – dem König der Liebe!
Eure Liebe!
Die immerwährend sich nach euch verzehrt!
Denn Gott ist Liebe! Gott schenkt Liebe!
Und wer sie trägt in seinem Leben,
trägt die „ewige Liebe“ schon hier auf Erden
und im überreichen Maße in alle Ewigkeit!

Wer kann je die Geheimnisse Meiner Liebe verstehen?
Wer wird je die Geheimnisse Meiner Liebe verstehen?

„Die Mutter aller“ – mit ihrem Bräutigam!
Sie sind am nahesten am Throne der Liebe!
Sie verstehen – weil Ich es wollte – Gott der Allmächtige!
Und wer leben möchte im Hause der ewigen Herrlichkeit,
soll die Liebe leben und von ihr künden!
Um durch das Tor der Liebe zu gehen.
Um zu schauen, zu erkennen die Wahrheit der Liebe!
Um ewig im Feuerofen der ewigen Glückseligkeit zu leben.
„Im neuen Geist der flammenden Liebe!“
Mein Geschenk für alle!
Die an Meinem Tod und an Meiner Auferstehung festhalten!

Frohlocket, Kinder!
Denn Ich habe euch erwählt und gerufen an die Liebe zu glauben.
Und im Tode, in eurem Tode,
sollt ihr mit der Auferstehung eures Glaubens geschmückt werden.
Glaube! Hoffnung! Liebe! – So wie ihr sie getragen!
Und von Mir, eurem König, werdet ihr in die ewige Herrlichkeit hineingetragen,
an das Herz der Göttlichen Dreifaltigkeit!

Ostern ist und war – die Befreiung des Menschen!
Denn Ich habe euch befreit!
Durch Meine Liebe! Durch Meine Göttliche Liebe!


Auszug aus  Morgenröte - Botschaften, 80. Auferstehung: Geheimnis Meiner Liebe
Dienstag, 10. April 2012; № 80

http://morgenroete.eu/index.php/7-botschaften/87-80-auferstehung-geheimnis-meiner-liebe
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La Salette 1846



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