Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4576142 mal)

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Offline Misericordia

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« Antwort #1408 am: 01. November 2014, 23:53:50 »
Doch der Herr steht mir bei wie ein gewaltiger Held. Darum straucheln meine Verfolger und kommen nicht auf. Sie werden schmählich zuschanden, da sie nichts erreichen, in ewiger, unvergesslicher Schmach. (Jer 20,11)

danach blickte er zum Himmel auf, seufzte und sagte zu dem  Taubstummen: Effata!, das heißt: Öffne dich! (Mk 7,34)
...Kinder, Jesus hat mich als Regenbogen zwischen die Erde und den Himmel gestellt, und ich werde stets meinen Schutz über euch am Leben erhalten....
(10.10.1994)

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« Antwort #1409 am: 02. November 2014, 08:03:37 »

Hl. Ambrosius
„Als Jesus sah, wie sie weinte und wie auch die Juden weinten, die mit ihr gekommen waren, war er im Innersten erregt und erschüttert" (Joh 11,33)

Warum werde ich um dich, mein Bruder, der mich so sehr geliebt hat und der mir genommen wurde, trauern...? Weil meine Beziehung zu dir nicht abgebrochen ist: Bis jetzt war sie untrennbar mit dem Körperlichen verbunden, jetzt ist sie unzertrennbar von meinen Gefühlen. Du bleibst bei mir und wirst es immer bleiben... Der Apostel Paulus ruft mich zur Besinnung und zügelt in gewisser Weise meine Trauer wenn er sagt...: „Brüder, wir wollen euch über die Verstorbenen nicht in Unkenntnis lassen, damit ihr nicht trauert wie die anderen, die keine Hoffnung haben“ (1Thess 4,13)... Nicht alle Tränen sind etwa Zeichen mangelnden Glaubens oder von Schwäche. Der natürliche Schmerz ist eine Sache, die leere Traurigkeit des Unglaubens eine andere... Der Schmerz ist nicht der einzige, der Tränen hervorruft: Die Freude hat ihre Tränen, auch die Zuneigung kann Tränen hervorrufen, und ein Wort kann den Boden mit Tränen benetzen, auch das Gebet kann nach den Worten des Propheten unser Lager mit Tränen überschwemmen (Ps 6,7). Als die Patriarchen begraben wurden, hielt ihr Volk auch eine große Totenklage. Tränen sind also Zeichen der Zuneigung und nicht ein Anreiz zum Weltschmerz. Ich habe bitterlich geweint, ich gebe es zu, aber auch der Herr hat so geweint (Joh 11,35); Er hat um jemand Tränen vergossen, der nicht zu seiner Familie gehörte, ich um einen Bruder. Er hat in einem Menschen alle Menschen beweint; und ich werde dich, meinen Bruder, in allen Menschen beweinen. Mit einer Verwundbarkeit, die die unsrige ist, hat Christus geweint, nicht mit der seinen, denn Göttlichkeit ist ohne Tränen... Er hat in jenem Mann geweint, der „zu Tode betrübt“ war (Mt 26,38); er hat in jenem geweint, der gekreuzigt, der begraben wurde; Er hat geweint in jenem Menschen... geboren aus einer Jungfrau.

Über den Tod seines Bruders, §6



Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #1410 am: 02. November 2014, 08:39:01 »


Viele machen sich ein neues Gottesbild, einen bequemen Gott, einen lieben Opa der sich alles gefallen läßt. Doch Gott und Sein Gesetz haben sich nicht geändert! Das Erwachen wird schrecklich sein.
« Letzte Änderung: 29. Januar 2015, 12:50:29 von Tina 13 »
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #1411 am: 02. November 2014, 13:51:01 »
Die Gläubigen - Hierarchie, Laien, gottgeweihtes Leben

177. Wer sind die Gläubigen?

Gläubige sind jene, die durch die Taufe Christus eingegliedert und zum Volk Gottes gemacht worden sind. Da sie gemäß ihrer eigenen Stellung am priesterlichen, prophetischen und königlichen Amt Christi teilhaben, sind sie zur Ausübung der Sendung berufen, die Gott der Kirche anvertraut hat. Unter ihnen besteht eine wahre Gleichheit in ihrer Würde als Kinder Gottes.

178. Wie ist das Volk Gottes gestaltet?

Aufgrund göttlicher Einsetzung gibt es in der Kirche geistliche Amtsträger, die das Weihesakrament empfangen haben und die Hierarchie der Kirche bilden. Die anderen Gläubigen werden Laien genannt. In beiden Gruppen gibt es Gläubige, die sich durch das Bekenntnis zu den evangelischen Räten der Keuschheit in Ehelosigkeit, der Armut und des Gehorsam in besonderer Weise Gott weihen.

179. Warum hat Christus die kirchliche Hierarchie eingesetzt?

Christus hat die kirchliche Hierarchie eingesetzt, um das Volk Gottes in seinem Namen zu weiden. Zu diesem Zweck hat er ihr Vollmacht verliehen. Die Hierarchie setzt sich zusammen aus den geweihten Amtsträgern: den Bischöfen, Priestern und Diakonen. Aufgrund des Weihesakramentes handeln die Bischöfe und die Priester bei der Ausübung ihres Amtes im Namen und in der Person Christi, des Hauptes. Die Diakone dienen dem Volk Gottes in der Diakonie (im Dienst) des Wortes, der Liturgie und der Liebe.

180. Wie zeigt sich die kollegiale Dimension des kirchlichen Amtes?

Nach dem Beispiel der zwölf Apostel, die von Christus miteinander erwählt und ausgesandt wurden, steht die Einheit der Mitglieder der kirchlichen Hierarchie im Dienst der Gemeinschaft aller Gläubigen. Jeder Bischof übt seinen Dienst als Glied des Bischofskollegiums in Gemeinschaft mit dem Papst aus und hat mit ihm teil an der Sorge für die Gesamtkirche. Die Priester üben ihren Dienst im Presbyterium der Teilkirche in Gemeinschaft mit ihrem Bischof und unter seiner Leitung aus.

181. Warum hat das kirchliche Amt auch einen persönlichen Charakter?

Das kirchliche Amt hat auch einen persönlichen Charakter, weil jeder kraft des Weihesakramentes verantwortlich ist vor Christus, der ihn persönlich berufen und ihm die Sendung erteilt hat.

182. Welche Sendung hat der Papst?

Der Papst, der Bischof von Rom und Nachfolger des heiligen Petrus, ist das immerwährende und sichtbare Prinzip und Fundament für die Einheit der Kirche. Er ist der Stellvertreter Christi, das Haupt des Bischofskollegiums und der Hirte der Gesamtkirche. Aufgrund göttlicher Einsetzung hat er über die ganze Kirche die höchste, volle, unmittelbare und allgemeine Vollmacht.

Katechismus
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« Antwort #1412 am: 02. November 2014, 18:18:35 »

Wir sollen nicht trauern,
dass wir die Toten verloren haben,
sondern dankbar dafür sein,
dass wir sie gehabt haben,
ja auch jetzt noch besitzen:
denn wer heimkehrt zum Herrn,
bleibt in der Gemeinschaft der Gottesfamilie und ist nur vorausgegangen.

(Hieronymus)
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« Antwort #1413 am: 03. November 2014, 04:08:25 »
Ordnet euch also Gott unter, leistet dem Teufel Widerstand; dann wird er vor euch fliehen. (Jak 4,7)

Du wirst mit Hilfe deines Gottes heimkehren;
bewahre die Liebe und das Recht / und hoffe immer auf deinen Gott! (Hos 12,7)
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« Antwort #1414 am: 03. November 2014, 07:00:35 »
Wiederentdeckt wurde ein vergessener Text des heiligen Franziskus von Assisi in der 1880 in Paris gedruckten Gesamtausgabe über den Heiligen und sein Leben. In Spalte 430 dieser lateinischen Ausgabe befindet sich eine unbekannte Vision des Heiligen, die er kurz vor seinem Tode den Ordensbrüdern mitteilte. (…)
Ex S. Francisci Assisiatis et S. Antonii Paduani Opera omnia S. 430; aus dem lat. übersetzt;


Prophezeiung des Heiligen Franz von Assisi

Nachdem er kurz vor seinem Tode die Brüder zusammengerufen hatte, warnte er sie vor zukünftigen Bedrängnissen, indem er sagte:

"Handelt tapfer, Brüder, seid stark und hofft auf den Herrn. Grosse Zeiten der Bedrängnis und Trübsal stehen nahe bevor (wörtl.: eilen, um bevorzustehen), in denen Verwirrungen und Gefahren weltlicher und geistlicher Art überhandnehmen werden, die Liebe vieler erkalten und die Schlechtigkeit der Bösen jedes Mass übersteigen wird.

Die Macht der Dämonen wird mehr als gewöhnlich losgelassen werden, die unbefleckte Reinheit unseres und der übrigen Orden wird so sehr entstellt werden, dass nur ganz wenige unter den Christen dem wahren Papst und der römischen Kirche mit aufrichtigem Herzen und vollkommener Liebe gehorchen werden:

Jemand, der nicht kanonisch gewählt, (aber) auf dem Höhepunkt jener Drangsal zum Papsttum erhoben worden sein wird, wird sich bemühen, in raffinierter Weise (wörtl.: mit Scharfsinn) vielen das tödliche Gift (wörtl.: den Tod) seines Irrtums einzuflössen.

Dann werden sich die Ärgernisse vervielfachen, unser Orden wird gespalten werden, viele der übrigen (Orden) werden völlig zerbrechen, weil sie dem Irrtum nicht widersprechen, sondern zustimmen werden.

Es wird so viele Meinungen und Spaltungen im Volk, unter den Ordensleuten und im Klerus geben, dass, wenn jene Tage nicht gemäss dem Wort des Evangeliums abgekürzt würden, selbst die Auserwählten (wenn dies möglich wäre) in die Irre geführt würden, wenn sie nicht in einem so gewaltigen Sturm von der unermesslichen Barmherzigkeit Gottes geführt würden.
Unsere Regel und Lebensweise wird dann von einigen auf das schärfste bekämpft werden.
Es werden unermessliche Versuchungen hereinbrechen.

Die sich dann bewähren werden, werden die Krone des Lebens empfangen.
Wehe aber jenen, die ihre Hoffnung allein auf das Ordensleben setzend, lau werden und den Versuchungen nicht beharrlich widerstehen, die zur Prüfung der Auserwählten zugelassen werden.

Jene aber, die mit glühendem Geist aus Liebe und Eifer für die Wahrheit an der Frömmigkeit festhalten, werden als Ungehorsame und Schismatiker Verfolgungen und Unrecht erleiden.
Denn ihre Verfolger werden, von den bösen Geistern getrieben, behaupten, es sei eine Grosstat des Gehorsams (wörtl.: ein grosser Gehorsam) gegen Gott, derart verderbliche Menschen zu töten und von der Erde zu vertilgen.

Es wird aber dann der Herr eine Zuflucht für die Bedrängten sein, und er wird jene retten, die auf ihn gehofft haben.

Und um ihrem Haupt gleichförmig zu werden, werden sie zuversichtlich handeln und durch den Tod das ewige Leben erwerbend, sich dafür entscheiden, Gott mehr zu gehorchen als den Menschen; und sie werden, da sie der Lüge und Treulosigkeit nicht zustimmen wollen, den Tod in keiner Weise fürchten.

Die Wahrheit wird dann von manchen Predigern totgeschwiegen (wörtl.: mit Schweigen zugedeckt), von anderen zertreten und geleugnet werden.

Die Heiligkeit des Lebenswandels wird von jenen, die sich (äusserlich) zu ihr bekennen, ins Lächerliche gezogen werden, weshalb ihnen der Herr Jesus Christus keinen würdigen Hirten, sondern einen Vertilger senden wird."
« Letzte Änderung: 03. November 2014, 19:05:30 von Tina 13 »
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« Antwort #1415 am: 03. November 2014, 07:01:21 »

Hl. Gregor von Nazianz
„Durch solches Handeln hast du dein Volk gelehrt, dass der Gerechte menschenfreundlich sein muss" (Weis 12,19)

Das erste und allergrößte aller Gebote, das Fundament des Gesetzes und der Propheten (vgl. Mt 22,40) ist die Liebe, die – so scheint mir – am stärksten in der Liebe zu den Armen unter Beweis gestellt wird, in der Hinwendung zum - und dem Mitleid mit dem Nächsten. Nichts erweist Gott mehr die Ehre als die Barmherzigkeit, denn nichts ist ihm ähnlicher als sie. „Barmherzigkeit und Treue schreiten vor seinem Antlitz“ (vgl. 89,15), und er zieht die Barmherzigkeit allen anderen Opfergaben vor (vgl. Hos 6,6). Nichts mehr, als das Wohlwollen den Menschen gegenüber, zieht das Wohlwollen des menschenfreundlichen Gottes (vgl. Weis 1,6) nach sich; sein Lohn ist gerecht, denn die erwiesene Barmherzigkeit wiegt und misst er. Wir müssen unser Herz allen Armen öffnen, und allen Verzweifelten, aus was auch immer ihr Leiden besteht. Das ist der eigentlich Sinn jenes Gebotes, das uns aufträgt: „Freut euch mit den Fröhlichen und weint mit den Weinenden“ (Röm 12,15). Nachdem wir doch selber Menschen sind, ist es da nicht folgerichtig, unseren Nächsten mit Wohlwollen zu begegnen?

Über die Liebe zu den Armen, 4-6, PG 35, 863



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La Salette 1846



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