Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4574082 mal)

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Antw:"Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #248 am: 30. März 2013, 07:25:44 »



*Der Kreuzweg*      
   

V: Herr Jesus Christus, wir sind gekommen, um betend Deinen Kreuzweg nachzugehen, den du vom Haus des Pilatus bis hinauf nach Golgota gegangen bist. Dankbar betrachten wir das große Erbarmen, mit dem Du unseren Ungehorsam gesühnt unsere Sünden getilgt hast. In diese Erbarmen empfehlen wir unsere Lieben und alle Menschen und auch uns selber mit unseren Sünden und unserem Leid.

Heiliger Gott!
Heiliger, starker Gott!
Heiliger, unsterblicher Gott!
A: Erbarme Dich unser.


1. Station Jesus wird zum Tode verurteilt

V: Wir beten Dich an, Herr Jesus Christus und preisen Dich.
A: denn durch Dein heiliges Kreuz hast Du die ganze Welt erlöst.

L: Der Richter der Welt steht vor dem Gericht der Menschen. Hasserfüllt verlangt die verhetzte Menge seinen Tod. Aus Menschenfurcht fällt Pilatus das ungerechte Urteil.
Jesus aber steht gebunden da und schweigt. —

V: Er lästerte nicht, da er gelästert wurde, und drohte nicht, da er litt.
A: Er überließ sich dem, der ihn ungerecht verurteilte.
V. Er ist geopfert worden, weil er selbst es gewollt hat.
A. Seinen Mund hat er nicht aufgetan.

L: Wie oft ziehen wir Menschen Gott auch heute zur Verantwortung,
weil seine Gedanken nicht unsere Gedanken, seine Wege nicht unsere Wege sind.

V: Herr Jesus, um uns zu retten, hast du das Todesurteil des Pilatus schweigend angenommen. Wir bitten dich:
A: Erbarme dich über uns und über die ganze Welt.

Vater unser im Himmel, geheiligt werde Dein Name, Dein Reich komme, Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Amen.
Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir, du bist gebenedeit unter den Frauen, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus. - Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen
Gekreuzigter Herr Jesus Christus, erbarme Dich unser und hilf den Armen Seelen im Fegefeuer.


2. Station Jesus nimmt das schwere Kreuz auf seine Schulter

V: Wir beten Dich an, Herr Jesus Christus und preisen Dich.
A: denn durch Dein heiliges Kreuz hast Du die ganze Welt erlöst.

L: Die Soldaten bringen das Kreuz. Freiwillig nimmt es der Herr auf seine Schultern. Er will den bitteren Kelch trinken, den der Vater reicht. —

V: Er hat unsere Krankheiten getragen
A. und unsere Schmerzen auf sich geladen.
V: Wie ein Lamm ist zum Schlachten geführt worden.
A: Er schwieg wie ein Schaf, /das vor seinem Scherer verstummt.

L: Nur wer sein Kreuz auf sich nimmt und Jesus nachfolgt, der kann sein Jünger sein, in der Mühsal des Berufes, in der Last der Arbeit, in Kreuz und Leiden.

V: Herr Jesus, du hast willig das Kreuz getragen, dass die Sünde der Menschen dir auferlegt hat. Wir bitten dich:
A: Erbarme dich über uns und über die ganze Welt.

Vater unser ............ Gegrüßet seist Du Maria ........
Gekreuzigter Herr Jesus Christus, erbarme Dich unser und hilf den Armen Seelen im Fegefeuer.


3. Station Jesus fällt zum ersten mal unter dem Kreuz

V: Wir beten Dich an, Herr Jesus Christus und preisen Dich.
A: denn durch Dein heiliges Kreuz hast Du die ganze Welt erlöst.

L: Die Last ist schwer, der Weg steinig, der Herr zu Tode ermattet. Er schwankt und fällt. Doch er wird emporgerissen und zum Weitergehen gezwungen. —

V: Wir hielten ihn für gezeichnet, von Gott geschlagen und gebeugt.
A: Er wurde durchbohrt wegen unserer Missetaten, / zerschlagen wegen unserer Vergehen.
V: Keine Gestalt hatte er und keine Schönheit,
A: ein Mann der Schmerzen, mit Krankheit vertraut.

L: Wie oft versagen wir Menschen in unserem Dienst. Gott aber will, dass wir den ganzen Weg gehen.

V: Herr Jesus, du bist nach dem ersten Fall aufgestanden und hast Deine Last weitergeschleppt. Wir bitten dich:
A: Erbarme dich über uns und über die ganze Welt.

Vater unser ............ Gegrüßet seist Du Maria ........
Gekreuzigter Herr Jesus Christus, erbarme Dich unser und hilf den Armen Seelen im Fegefeuer.

             
4. Station Jesus begegnet seiner weinenden Mutter

V: Wir beten Dich an, Herr Jesus Christus und preisen Dich.
A: denn durch Dein heiliges Kreuz hast Du die ganze Welt erlöst.

L: Die Mutter steht am Weg, den der Sohn mit seinem schweren Kreuz geht. Ihre Blicke begegnen sich. Sie erkennt seine Qual und trägt alles Leid mit ihm.—

V: Meine Augen sind dunkel geworden vor Weinen;
A: denn fort ging von mir, der mein Tröster war.
V: Stark wie der Tod ist die Liebe;
A: viele Wasser der Trübsal können sie nicht löschen.

L: Noch immer leidet Christus in unserer Welt, in den Gliedern seines Leibes, in seinen Brüdern und Schwestern. Mit ihnen leidet Maria, seine und unsere Mutter.

V: Herr Jesus, du sahst deine Mutter voller Leid am Kreuzweg stehen. Wir bitten dich:
A: Erbarme dich über uns und über die ganze Welt.

Vater unser ............ Gegrüßet seist Du Maria ........
Gekreuzigter Herr Jesus Christus, erbarme Dich unser und hilf den Armen Seelen im Fegefeuer.


5. Station Simon von Cyrene hilt Jesus das Kreuz zu tragen

V: Wir beten Dich an, Herr Jesus Christus und preisen Dich.
A: denn durch Dein heiliges Kreuz hast Du die ganze Welt erlöst.

L: Der Herr vermag die Kreuzeslast nicht mehr zu tragen. Da zwingen die Soldaten einen Mann, der vom Feld kommt und eben vorübergeht, Jesus das Kreuz nach zutragen. —

V: Wer mein Jünger sein will, verleugne sich selbst.
A: Er nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach.
V: Einer trage des anderen Last.
A: So erfüllt ihr Christi Gesetz.

L: Wir Menschen fürchten das Kreuz. Selbst Petrus, der Jünger Jesu, schreckte davor zurück. Und doch ist in keinem anderen Zeichen Heil außer im Kreuz.

V: Herr Jesus, du hast Simon von Cyrene als Helfer angenommen, mit dir das Kreuz zu tragen. Wir bitten dich:
A: Erbarme dich über uns und über die ganze Welt.

Vater unser ............ Gegrüßet seist Du Maria ........
Gekreuzigter Herr Jesus Christus, erbarme Dich unser und hilf den Armen Seelen im Fegefeuer.


6. Station Veronika reicht Jesus das Schweißtuch

V: Wir beten Dich an, Herr Jesus Christus und preisen Dich.
A: denn durch Dein heiliges Kreuz hast Du die ganze Welt erlöst.

L: Veronika sieht Jesu Leid und die Rohheit der Soldaten. Sie fragt nicht, was die Menschen denken. Mutig dringt sie durch die Menge und bietet dem Herrn das Schweißtuch dar, in das er sein Antlitz drückt. —

V: Zu dir redet mein Herz: ich suche dein Antlitz.
A: Zeige uns dein Antlitz, und wir werden gerettet.
V: Weise nicht im Zorn deinen Knecht zurück.
A: Halte dein Angesicht vor uns nicht verborgen.

L: Bewegt uns das Leid des anderen? Sehen wir Christi zerschundenes Angesicht in unsern leidenden Schwestern und Brüdern?

V: Herr Jesus, voll Güte hast du dein heiliges Angesicht im Schweißtuch der Veronika nachgebildet. Wir bitten dich:
A: Erbarme dich über uns und über die ganze Welt.

Vater unser ............ Gegrüßet seist Du Maria ........
Gekreuzigter Herr Jesus Christus, erbarme Dich unser und hilf den Armen Seelen im Fegefeuer.


7. Station Jesus fällt zum zweiten mal unter dem Kreuz

V: Wir beten Dich an, Herr Jesus Christus und preisen Dich.
A: denn durch Dein heiliges Kreuz hast Du die ganze Welt erlöst.

L: Die Schwäche und die Schmerzen des Herrn nehmen immer mehr zu Er fällt ein zweites Mal, schwerer und schmerzlicher als zuvor. Mit großer Anstrengung steht er auf, um sein Opfer zu vollenden. —

V: Ich aber bin ein Wurm und kein Mensch.
A: Der Leute Spott bin ich und des Volkes Verachtung.
V: Alle, die mich sehen, verspotten mich.
A: Ihre Lippen höhnen, und sie schütteln den Kopf.

L: Wie oft fallen wir in die alten Sünden und Fehler; wir haben keine Kraft und Ausdauer im Guten.

V: Herr Jesus, im Übermaß der Schmerzen bist du ein zweites Mal für uns unter dem Kreuz zu Boden gesunken. Wir bitten dich:
A: Erbarme dich über uns und über die ganze Welt.

Vater unser ............ Gegrüßet seist Du Maria ........
Gekreuzigter Herr Jesus Christus, erbarme Dich unser und hilf den Armen Seelen im Fegefeuer.


8. Station Jesus begegnet den weinenden Frauen

V: Wir beten Dich an, Herr Jesus Christus und preisen Dich.
A: denn durch Dein heiliges Kreuz hast Du die ganze Welt erlöst.

L: Am Weg stehen Frauen, die den gequälten Herrn beweinen. Er aber denkt voll Mitleid an das Unheil, das über sie kommen wird. —

V: Weint nicht über mich.
A: Weint über euch und eure Kinder.
V: Ihr werdet zu den Bergen sagen: Fallt über uns!
A: Und zu den Hügeln: Bedeckt uns!

L: Wir sehen meist nur das äußerste Leid und übersehen die tiefere Not, die von der Sünde kommt. Wir spüren nur den eigenen Schmerz und übersehen die Not der andern.

V: Herr Jesus, mitten im eigenen Leid hast du an all die kommende Not der Mütter und Kinder deines Volkes gedacht. Wir bitten dich:
A: Erbarme dich über uns und über die ganze Welt.

Vater unser ............ Gegrüßet seist Du Maria ........
Gekreuzigter Herr Jesus Christus, erbarme Dich unser und hilf den Armen Seelen im Fegefeuer.


9. Station Jesus fällt zum drittenmal unter dem Kreuz

V: Wir beten Dich an, Herr Jesus Christus und preisen Dich.
A: denn durch Dein heiliges Kreuz hast Du die ganze Welt erlöst.

 L: Der Herr ist zu Tode erschöpft und bricht zum dritten Mal unter der Last des Kreuzes zusammen. Doch er will das Werk vollenden, das der Vater ihm aufgetragen hat. So rafft er sich mit letzter Kraft noch einmal auf. —

V: In den Staub gebeugt ist meine Seele.
A: Mein Leib ist zu Boden getreten.
V: Die Schuld der Menschen hat sich über mich gehäuft.
A: Sie drückt mich nieder wie eine schwere Last.

L: Auch wir sind noch nicht am Ziel; wir sind unterwegs, oft einsam und verlassen. Die Stunde, da alles umsonst scheint und uns der letzte Mut verlässt, kann auch für uns kommen.

V: Herr Jesus, du bist ein drittes Mal unter der Last unserer Sünden zu Boden gestürzt und hast dich wieder aufgerafft. Wir bitten dich:
A: Erbarme dich über uns und über die ganze Welt.

Vater unser ............ Gegrüßet seist Du Maria ........
Gekreuzigter Herr Jesus Christus, erbarme Dich unser und hilf den Armen Seelen im Fegefeuer.


10. Station Jesus wird seiner Kleider beraubt

V: Wir beten Dich an, Herr Jesus Christus und preisen Dich.
A: denn durch Dein heiliges Kreuz hast Du die ganze Welt erlöst.

L: Zu Tod ermattet ist der Herr auf dem Kalvarienberg angekommen. Die Soldaten reißen ihm vor allem Volk die Kleider vom Leib, und die Wunden der Geißelung beginnen von neuem zu bluten. —

V: Sie teilen unter sich meine Kleider.
A: Sie werfen das Los um mein Gewand.
V: Von der Fußsohle bis zum Scheitel ist nichts Heiles an mir,
A: nur Striemen und Wunden.

L: Wie oft missachten und verachten wir den anderen; wir stellen ihn bloß und lassen nichts Gutes an ihm.

V: Herr Jesus, du hast auch die Schmach des Verbrechertodes für uns tragen wollen. Wir bitten dich:
A: Erbarme dich über uns und über die ganze Welt.

Vater unser ............ Gegrüßet seist Du Maria ........
Gekreuzigter Herr Jesus Christus, erbarme Dich unser und hilf den Armen Seelen im Fegefeuer.


11. Station Jesus wird ans Kreuz genagelt

V: Wir beten Dich an, Herr Jesus Christus und preisen Dich.
A: denn durch Dein heiliges Kreuz hast Du die ganze Welt erlöst.

L: Die Soldaten werfen Jesus zu Boden. Sie durchbohren seine Hände und Füße und schlagen ihn ans Kreuz. Dann richten sie es empor. Jetzt ist das Wort erfüllt: „Wenn ich von der Erde erhöht bin, werde ich alle an mich ziehen“. —

V: Sie haben meine Hände und Füße durchbohrt.
A: Sie haben alle meine Gebeine gezählt.
V: Sie haben mir Galle unter die Speise gemischt,
A: in meinem Durst mich mit Essig getränkt.

L: Auch wir sind oft gebunden an Menschen, wir sind gefesselt an Aufgaben, denen wir entrinnen möchten. Christus gibt uns die Kraft, sie in der Freiheit der Liebe zu erfüllen.

V: Herr Jesus, du hast dich für uns ans Kreuz nageln lassen. Wir bitten dich:
A: Erbarme dich über uns und über die ganze Welt.

Vater unser ............ Gegrüßet seist Du Maria ........
Gekreuzigter Herr Jesus Christus, erbarme Dich unser und hilf den Armen Seelen im Fegefeuer.


12. Station Jesus stirbt am Kreuz

V: Wir beten Dich an, Herr Jesus Christus und preisen Dich.
A: denn durch Dein heiliges Kreuz hast Du die ganze Welt erlöst.

L: Der Herr hängt angenagelt am Holz des Kreuzes. Er betet für seine Peiniger. Um die neunte Stunde schreit er mit lauter Stimme: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ Und sterbend betet er: „Es ist vollbracht. Vater, in deine Hände befehle ich meinen Geist.“ —

V: Dein Kreuz, o Herr, verehren wir, und deine heilige Auferstehung rühmen und preisen wir.
A: Denn durch das Holz des Kreuzes / ist Freude gekommen in alle Welt.
V: Der Her sei uns gnädig und segne uns.
A: Er lasse sein Angesicht über uns leuchten / und schenke uns sein Heil.

L: Es gibt kein sinnloses Leid mehr für den, der an Christus glaubt. Auch im tiefsten Abgrund ist der Gekreuzigte bei ihm.

V: Herr Jesus, dem Willen des Vaters gehorsam, bist du am Kreuz für das Heil der Menschen gestorben. Wir bitten dich:
A: Erbarme dich über uns und über die ganze Welt.

Vater unser ............ Gegrüßet seist Du Maria ........
Gekreuzigter Herr Jesus Christus, erbarme Dich unser und hilf den Armen Seelen im Fegefeuer.


13. Station wird vom herangenommen

V: Wir beten Dich an, Herr Jesus Christus und preisen Dich.
A: denn durch Dein heiliges Kreuz hast Du die ganze Welt erlöst.

L: Der Herr hat ausgelitten. Josef von Arimatäa hat voll Trauer und Ehrfurcht den Leib des Herrn vom Kreuz herabgenommen. Dann legen sie Jesus in den Schoß Mariens, seiner betrübten Mutter. —

V: Ihr alle, die ihr vorüberkommt, gebt acht
A: und schaut ob ein Schmerz dem meinen gleicht.
V: Siehe, ich bin die Magd des Herrn.
A: Mir geschehe nach deinem Wort.

L: Auch wir begegnen immer wieder dem Tod. Menschen, die uns nahe stehen, sterben. Der eigene Tod kommt unausweichlich auf uns zu.

V: Herr Jesus, dein toter Leib wurde in den Schoß deiner Mutter gelegt. Wir bitten dich:
A: Erbarme dich über uns und über die ganze Welt.

Vater unser ............ Gegrüßet seist Du Maria ........
Gekreuzigter Herr Jesus Christus, erbarme Dich unser und hilf den Armen Seelen im Fegefeuer.


14. Station Jesus wird is Grab gelegt

V: Wir beten Dich an, Herr Jesus Christus und preisen Dich.
A: denn durch Dein heiliges Kreuz hast Du die ganze Welt erlöst.

L: Sie legen den Leib des Herrn in das Grab; doch der Tod kann ihn nicht festhalten. Aus dem Grab ersteht das Leben; die neue Schöpfung ist vollbracht. —

V: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein.
A: Wenn es aber stirbt bringt es reiche Frucht.
V: Gesät wird in Verweslichkeit auferweckt in Unverweslichkeit.
A: Gesät wird in Schwachheit auferweckt in Kraft.

L: Wir sollen nicht trauern wie die anderen, die keine Hoffnung haben. Denn Christus ist auferweckt von den Toten als Erstling der Entschlafenen. Und wie in Adam alle sterben werden in Christus alle lebendig gemacht.

V: Herr Jesus, du hast das Schicksal des Grabes mit uns geteilt, doch am dritten Tag bist du auferstanden von den Toten. Wir bitten dich:
A: Erbarme dich über uns und über die ganze Welt.

Vater unser ............ Gegrüßet seist Du Maria ........
Gekreuzigter Herr Jesus Christus, erbarme Dich unser und hilf den Armen Seelen im Fegefeuer.

V: Heiliger Gott
Heiliger starker Gott
Heiliger unsterblicher Gott!   

A: Erbarme dich unser.


Allmächtiger, ewiger Gott wir danken Dir, dass du durch den Tod und die Auferstehung Deines Sohnes unser Leben erneuert hast. Gibt, dass wir durch die Teilnahme am Kreuzweg bereit werden, unser Kreuz geduldig und beharrlich zu tragen und Dir treu zu dienen. Schenke allen für die wir gebetet haben, Deine Gnade und führe unsere Verstorbenen zur Auferstehung. Durch Christus, unsern Herrn.
Amen.


Dem Gläubigen, der die fromme Übung des Kreuzwegs verrichtet, wird ein Vollablaß gewährt. Durch die Übung des Kreuzweges wird der Schmerzen gedacht, die der göttliche Erlöser auf seinem Weg vom Richthaus des Pilatus, wo er zum Tode verurteilt wurde, bis zum Kalvarienberg, wo er für unser Heil am Kreuz gestorben ist, erlitten hat. Erforderlich ist das gehen von Station zu Station.
(lt. Ablaßbüchlein der kath. Kirche)
« Letzte Änderung: 30. März 2013, 10:50:53 von Tina 13 »
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #249 am: 01. April 2013, 00:23:05 »
Hl. Petrus Chrysologus

„Geht und sagt meinen Brüdern..., dass sie mich sehen werden“

Der Engel sagte zu den Frauen: „Geht schnell zu seinen Jüngern und sagt ihnen: Er ist von den Toten auferstanden. Er geht euch voraus nach Galiläa, dort werdet ihr ihn sehen“ (Mt 28,7). Mit diesen Worten sprach der Engel nicht nur Maria Magdalena und die andere Maria an; in der Gestalt dieser beiden Frauen beauftragte er die Kirche mit der Mission: der Engel sandte die Braut zum Bräutigam. Während sie dorthin eilen, kommt ihnen der Herr entgegen und begrüßt sie mit den Worten: „Ich grüße euch, freut euch“ (griech.)... Zu seinen Jüngern hatte er gesagt: „Grüßt niemand unterwegs!“ (Lk 10,4) Wie kommt es, dass er die Begegnung mit den Frauen sucht und sie so freudig begrüßt? Er wartet nicht, bis sie ihn erkennen, er will gar nicht identifiziert werden, er lässt keine Frage zu, sondern hat nichts Dringenderes zu tun als diese Begegnung herbeizuführen... Das ist die Macht der Liebe; sie ist stärker als alles andere, nichts kommt ihr gleich. Christus begrüßt die Kirche und begrüßt damit sich selbst. Denn er hat sie zu einem Teil dessen gemacht, was er selber ist; sie ist sein Fleisch geworden, sein Leib. Das bezeugt der Apostel Paulus: „Er ist das Haupt des Leibes, der Leib aber ist die Kirche“ (Kol 1,18). Ja, die beiden Frauen stellen durchaus die Kirche in ihrer Fülle dar... Der Herr trifft auf Frauen, die bereits zur Glaubensreife gelangt sind: sie haben ihre Schwächen bezwungen, sie eilen dem Mysterium entgegen und suchen den Herrn mit der ganzen Glut ihres Glaubens. Deshalb verdienen sie es, dass er sich ihnen bei ihrer Begegnung zum Geschenk macht und zu ihnen sagt: „Ich grüße euch, freut euch“. Er lässt es nicht nur zu, dass sie ihn berühren, sondern dass sie von ihm Besitz ergreifen in dem Maße, wie sie ihn lieben. Diese Frauen sind in der Kirche die Vorbilder dafür, wie die Gute Nachricht verbreitet sein will.
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« Antwort #250 am: 03. April 2013, 06:59:43 »
 ;ghjghg.       ;tffhfdsds

Evangelium nach Lukas 24,13-35.

Am gleichen Tag waren zwei von den Jüngern auf dem Weg in ein Dorf namens Emmaus, das sechzig Stadien von Jerusalem entfernt ist.
Sie sprachen miteinander über all das, was sich ereignet hatte.
Während sie redeten und ihre Gedanken austauschten, kam Jesus hinzu und ging mit ihnen.
Doch sie waren wie mit Blindheit geschlagen, so daß sie ihn nicht erkannten.
Er fragte sie: Was sind das für Dinge, über die ihr auf eurem Weg miteinander redet? Da blieben sie traurig stehen, und der eine von ihnen - er hieß Kleopas - antwortete ihm: Bist du so fremd in Jerusalem, daß du als einziger nicht weißt, was in diesen Tagen dort geschehen ist? Er fragte sie: Was denn? Sie antworteten ihm: Das mit Jesus aus Nazaret. Er war ein Prophet, mächtig in Wort und Tat vor Gott und dem ganzen Volk.
Doch unsere Hohenpriester und Führer haben ihn zum Tod verurteilen und ans Kreuz schlagen lassen.
Wir aber hatten gehofft, daß er der sei, der Israel erlösen werde. Und dazu ist heute schon der dritte Tag, seitdem das alles geschehen ist.
Aber nicht nur das: Auch einige Frauen aus unserem Kreis haben uns in große Aufregung versetzt. Sie waren in der Frühe beim Grab, fanden aber seinen Leichnam nicht. Als sie zurückkamen, erzählten sie, es seien ihnen Engel erschienen und hätten gesagt, er lebe.
Einige von uns gingen dann zum Grab und fanden alles so, wie die Frauen gesagt hatten; ihn selbst aber sahen sie nicht. Da sagte er zu ihnen: Begreift ihr denn nicht? Wie schwer fällt es euch, alles zu glauben, was die Propheten gesagt haben.
Mußte nicht der Messias all das erleiden, um so in seine Herrlichkeit zu gelangen?
Und er legte ihnen dar, ausgehend von Mose und allen Propheten, was in der gesamten Schrift über ihn geschrieben steht.
So erreichten sie das Dorf, zu dem sie unterwegs waren. Jesus tat, als wolle er weitergehen,
aber sie drängten ihn und sagten: Bleib doch bei uns; denn es wird bald Abend, der Tag hat sich schon geneigt. Da ging er mit hinein, um bei ihnen zu bleiben.
Und als er mit ihnen bei Tisch war, nahm er das Brot, sprach den Lobpreis, brach das Brot und gab es ihnen.
Da gingen ihnen die Augen auf, und sie erkannten ihn; dann sahen sie ihn nicht mehr.
Und sie sagten zueinander: Brannte uns nicht das Herz in der Brust, als er unterwegs mit uns redete und uns den Sinn der Schrift erschloß?
Noch in derselben Stunde brachen sie auf und kehrten nach Jerusalem zurück, und sie fanden die Elf und die anderen Jünger versammelt.
Diese sagten: Der Herr ist wirklich auferstanden und ist dem Simon erschienen.
Da erzählten auch sie, was sie unterwegs erlebt und wie sie ihn erkannt hatten, als er das Brot brach.
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« Antwort #251 am: 04. April 2013, 06:51:11 »
 ;tffhfdsds


Psalm 8,2a.5.6-7.8-9.

Was ist der Mensch, daß du an ihn denkst, des Menschen Kind, daß du dich seiner annimmst?
Du hast ihn nur wenig geringer gemacht als Gott, hast ihn mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt.
Du hast ihn als Herrscher eingesetzt über das Werk deiner Hände, hast ihm alles zu Füßen gelegt:
All die Schafe, Ziegen und Rinder und auch die wilden Tiere,
die Vögel des Himmels und die Fische im Meer, alles, was auf den Pfaden der Meere dahinzieht.

Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #252 am: 06. April 2013, 10:16:59 »


ANRUFUNGEN ZUM HERZEN MARIÄ UM HILFE

Herz Mariä, das die Menschen so sehr geliebt hat, stehe mir bei.
Herz Mariä, das so sehr für die Menschen gelitten hat, stehe mir bei.
Herz Mariä, das durch das Schwert der Schmerzen zerrissen wurde, stehe mir bei.
Herz Mariä, das der Welt abgestorben ist, stehe mir bei.
Herz Mariä, Krone von Gottes Wunderwerken, stehe mir bei.
Herz Mariä, das alle Menschen in sich geborgen hat, stehe mir bei.
Herz Mariä, das mit dem Herzen Jesu vollkommen eins geworden ist, stehe mir bei.
Herz Mariä, Flamme der Liebe aus dem Feuer des heiligenden Gottes, stehe mir bei.
Herz Mariä, getränkt durch das Göttliche Blut des Kindes Jesus, stehe mir bei.
Herz Mariä, Quelle von rettenden Seufzern der Fürsprache, stehe mir bei.
Herz Mariä, heilige Grabstätte der Menschensünden, stehe mir bei.
Herz Mariä, Schatzkammer von Gottes Gnaden, stehe mir bei.

 ♥ ♥ ♥

Die Reise zur Vollkommenheit ist schwer, denn der Weg ist steil und oft rau, die Umgebung manchmal unwirtlich und zunehmend verlassen, je nachdem der Weg vorangeht, und der Reisende wird heimgesucht von den Winden der Prüfungen, den Platzregen der Schmerzen, der Hitze der Versuchungen und der Kälte des Unverständnisses. Rast wird ihm wenig vergönnt, denn im Inneren wird sein Herz durch das Göttliche Feuer getrieben, das ihn verzehrt, und außerhalb von ihm lauern die Wölfe, die auf jedes Zeichen der Schwäche warten, um ihn zu zerreißen. Der Reisende, der diesen Weg lebend beenden will, muss sich mit der Beharrlichkeit der totalen Weihe rüsten, sich unterwegs mit dem Leib Christi nähren und reichlich aus den verborgenen Quellen der Gnade trinken, die Maria ihm zeigen und erschließen wird, wenn er bereit ist, sich von Ihr führen zu lassen, jeden Meter, Tag und Nacht, bis zum Tor des Ewigen Reiches.

 (693 aus Herrin der Seelen, durch Myriam van Nazareth)
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #253 am: 06. April 2013, 10:56:06 »
 ;tffhfdsds

Apostelgeschichte 4,13-21.

Als sie den Freimut des Petrus und des Johannes sahen und merkten, daß es ungelehrte und einfache Leute waren, wunderten sie sich. Sie erkannten sie als Jünger Jesu, sahen aber auch, daß der Geheilte bei ihnen stand; so konnten sie nichts dagegen sagen.
Sie befahlen ihnen, den Hohen Rat zu verlassen; dann berieten sie miteinander und sagten: Was sollen wir mit diesen Leuten anfangen? Daß offensichtlich ein Wunder durch sie geschehen ist, ist allen Einwohnern von Jerusalem bekannt; wir können es nicht abstreiten.
Damit aber die Sache nicht weiter im Volk verbreitet wird, wollen wir ihnen bei Strafe verbieten, je wieder in diesem Namen zu irgendeinem Menschen zu sprechen.
Und sie riefen sie herein und verboten ihnen, jemals wieder im Namen Jesu zu predigen und zu lehren.
Doch Petrus und Johannes antworteten ihnen: Ob es vor Gott recht ist, mehr auf euch zu hören als auf Gott, das entscheidet selbst.
Wir können unmöglich schweigen über das, was wir gesehen und gehört haben.
Jene aber drohten ihnen noch mehr und ließen sie dann gehen; denn sie sahen keine Möglichkeit, sie zu bestrafen, mit Rücksicht auf das Volk, da alle Gott wegen des Geschehenen priesen.
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« Antwort #254 am: 07. April 2013, 11:28:12 »

Sel. Johannes Paul II.

„Empfangt den Heiligen Geist“

Die Osterereignisse - Leiden, Tod und Auferstehung Christi - sind auch die Zeit des erneuten Kommens des Heiligen Geistes, nun als Beistand und Geist der Wahrheit. Sie sind die Zeit des »neuen Anfangs« in der Selbstmitteilung des dreieinigen Gottes an die Menschheit im Heiligen Geist durch das Werk Christi, des Erlösers. Dieser neue Anfang ist die Erlösung der Welt: »Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, daß er seinen einzigen Sohn hingab«. Bereits... im Geschenk des Sohnes, zeigt sich das tiefste Wesen Gottes, der ja als göttliche Liebe die unerschöpfliche Quelle des Schenkens ist. Im Geschenk, das der Sohn gibt, vervollständigen sich die Offenbarung und das Schenken der ewigen Liebe: Der Heilige Geist, der in den unergründlichen Tiefen der Gottheit Geschenk als Person ist, wird durch den Sohn, das heißt durch das Ostergeheimnis, in einer neuen Weise den Aposteln und der Kirche und durch diese der Menschheit und der ganzen Welt geschenkt. Seinen endgültigen Ausdruck erhält dieses Geheimnis am Tag der Auferstehung. An diesem Tag wird Jesus von Nazaret, »der dem Fleisch nach geboren ist als Nachkomme Davids«, wie der Apostel Paulus schreibt, »dem Geist der Heiligkeit nach eingesetzt... als Sohn Gottes in Macht seit der Auferstehung von den Toten«. So kann man sagen, daß die »Erhöhung« Christi als Messias im Heiligen Geist ihren Höhepunkt in der Auferstehung erreicht, in der er sich als Sohn Gottes offenbart, »voll der Kraft«. Und diese Kraft, deren Quellen in der unergründlichen dreifaltigen Gemeinschaft sprudeln, zeigt sich vor allem darin, daß der auferstandene Christus sowohl die schon durch den Mund des Propheten ausgesprochene Verheißung Gottes: »Ich schenke euch ein neues Herz und gebe euch einen neuen Geist..., meinen Geist«, als auch seine eigene, den Aposteln gemachte Verheißung: »Wenn ich fortgegangen bin, so werde ich ihn zu euch senden«, erfüllt. Es ist der Geist der Wahrheit, der Beistand, den der auferstandene Christus sendet, um uns in seine eigene Gestalt des Auferstandenen zu verwandeln.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

Offline Tina 13

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Antw:"Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #255 am: 08. April 2013, 20:37:57 »



1. Die Menschwerdung Jesu – Botschaft an Maria (25. März)

Der tiefe Sinn des Ja-Wortes – die wahre Bedeutung des Festes vom 25. März (Botschaft des Engels an Maria – Menschwerdung Jesu Christi)

Die vollkommene Weihe an Maria ist der heilige Bund, durch welchen die Seele ihr ganzes Wesen und ihren ganzen Lebensweg zu Diensten Mariens stellt. Durch das Ja-Wort („Ja, Maria, ich will vollkommen, bedingungslos und für ewig Dir und durch Dich Gott gehören“) bringt die Seele eigentlich ihr Sehnen zum Ausdruck, sich von den Werken der Sünde abwenden zu wollen und sich den Werken des Lichtes, der wahren Liebe, zuzuwenden.

Am 25. März gedenken wir des Tages, an dem die Allerheiligste Jungfrau Maria Sich vollkommen zu Diensten des Größten der Göttlichen Werke seit der Schöpfung gestellt hat: der Erlösung der Menschenseelen. Gott hatte Sie für außerordentlich große Dinge vorgesehen und hatte Ihr zu dem Zweck das einmalige Vorrecht der Unbefleckten Empfängnis bereitet. Maria führte eine makellose Jugend, hielt Sich vollkommen fern von jeglicher Sünde, und weigerte Sich vor lauter vollendeter Liebe zu Gott und zu Ihren Mitgeschöpfen, jeglicher Versuchung nachzugeben, weil Sie Gottes Gesetz als die einzige und vollendete Quelle des Lichtes, der Liebe und des wahren Lebens erkannte.

Als Gott an jenem Tage somit Seinen Engel zu Maria sandte mit der Einladung, Sie möge die Mutter des Messias werden, lud Er im Grunde genommen Maria dazu ein, die Verkörperung der mystischen Hochzeit zwischen den Menschenseelen und ihrem Gott zu werden. Durch die Unbefleckte Empfängnis und ein makellos sündenloses Leben war Sie ein vollkommen heiliger Tabernakel. Es fehlte nur noch die formelle Hingabe des freien Menschenwillens an Gottes Werke und Pläne. Diese Hingabe, die Besiegelung der mystischen Hochzeit zwischen den Menschenseelen und Gott, erfolgte in Marias Worten:

"Mir geschehe nach Deinem Worte“.

Eine erschaffene Seele erteilte Gott die Zusage, Sie sei bereit, die Trägerin des Messias zu sein, damit dieser in einem menschlichen Körper wachsen und dadurch die Menschheit durch die Macht des Leidens erlösen kann.

Maria unterschrieb mit Ihrem Ja-Wort den heiligen Neuen Bund zwischen den Seelen und Gott und stellte als Erste Ihr ganzes Leben und Ihr ganzes Wesen uneingeschränkt in den Dienst des Göttlichen Heilsplans. Wäre Ihr Ja-Wort nicht gewesen, so hätte der Erlöser nicht zu jenem von Gottes vollendeter Weisheit bestimmten Zeitpunkt empfangen werden können. Die vollendete Weihe Mariens an Gottes Werke wurde zur Grundlage unserer Erlösung.

Ich habe bereits öfters darauf hinweisen dürfen, dass der freie Wille der Seele für die Entwicklungen der Göttlichen Pläne und somit für die Entwicklungen der Welt und der Geschichte von ausschlaggebender Bedeutung ist. Der Grund dafür ist, dass Gott den freien Willen des Menschen als heilig und unverletzbar betrachtet: Er schreitet grundsätzlich nur in die Entwicklungen auf unserer Welt ein, wenn Seelen Ihn darum bitten. Wird Gott „aus dem Spiel gelassen“, so lässt Er die Seelen gewähren. Gerade aus diesem Grunde enden in dieser gottlosen Welt unzählige Entwicklungen im Chaos: Der Geist der Welt entbehrt der Göttlichen Weisheit. Das Elend der Welt hat seinen Ursprung nicht in einer Gleichgültigkeit Gottes, sondern in dem Versäumnis des Menschen, Gottes Einschreiten zu erflehen. Mit anderen Worten: Wo die Seele nicht darum bittet, ihr freier Menschenwille möge sich mit dem Willen Gottes verschmelzen, wird Elend geboren, weil das Licht Gottes nur dort aufgeht, wo es ausdrücklich eingeladen wird.

Es ist ein untrügliches Zeichen der vollendeten Liebe Gottes, dass Er gerade diese Stelle, wo in der Welt so vieles entgleist – den freien Willen der Menschenseele – zum Schlüssel für die größten Verwirklichungen macht. Gott möchte Seine Werke nämlich immer wieder dadurch von Menschenseelen unterschrieben wissen, dass diese Letzteren Ihm ihren freien Willen aufopfern. Nur in dem Maße, wie der freie Wille des Menschen eins wird mit dem Willen Gottes, bringt sein Leben Früchte ein, die bleibend sind. Das ist es gerade, was Maria uns vorgelebt hat und was von Maria anlässlich der Einladung Gottes durch den Engel vielleicht zum wichtigsten Meilenstein der Heilsgeschichte gemacht worden ist: Maria hat voll und uneingeschränkt „ja“ gesagt zu Gottes Werken und Plänen und dadurch die Erlösung einer jeden Seele guten Willens durch Jesus Christus möglich gemacht.

Maria hat uns dadurch den Weg zur Verwirklichung unserer vollen seelischen Fruchtbarkeit gezeigt: Die Erlösung als Frucht der völligen, bedingungslosen Hingabe, wobei die Seele nicht mehr für sich selbst lebt, sondern einzig und allein für die Verwirklichung der Interessen Gottes. Die Seele, die sich dies als einziges Lebensziel setzt, hat begriffen, wozu sie wirklich in die Welt gesandt worden ist. Sie lässt dadurch ihren freien Willen, diese so schwache Stelle in der Fruchtbarkeit ihres Lebens, restlos in den vollkommen fruchtbaren Willen Gottes hinüberfließen und erschließt sich dadurch der Fülle der Erlösung und der Heiligung und der Ewigen Glückseligkeit.

In diesen Letzen Zeiten bevorzugt es Gott, dass die Seele das Ja-Wort Mariens dadurch wiederholt in sich selbst zum Blühen bringt, dass sie dieses Ja-Wort gerade Maria gegenüber ausspricht, durch die vollkommene, bedingungslose und ewig dauernde Weihe an Sie, die Sie von Gott wegen Ihrer vollendeten Einheit mit Seinem Willen zur Herrin aller Seelen erhoben worden ist. Durch unsere vollkommene Weihe an Maria öffnen wir alle Türen unserer Seele für die Wiederholung der Menschwerdung Jesu in uns, durch die Vermittlung Mariens, so dass der Christus in uns Sein Leben weiter führen und unsere Erlösung vollenden kann, weil die Allreine, Maria, für immer die Herrin unseres Willens geworden ist.


http://www.myriam-van-nazareth.net/index.php/andere-unterrichtungen/edelsteine-der-gnade#ed1
« Letzte Änderung: 19. April 2013, 20:55:30 von Tina 13 »
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La Salette 1846



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