Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4662682 mal)

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« Antwort #3680 am: 29. Juni 2016, 06:35:39 »
Hl. Petrus
Apostel, Märtyrer (?)
* um 1 in Bethsaida, heute El Aradsch bei Mahjar in Syrien, oder in Kafarnaum, heute abgegangener Ort am See Gennesaret in Israel
† zwischen 64 und 67 in Rom (?)

Hl. Paulus
Apostel, Märtyrer (?)
* 7 bis 10 (?) in Tarsus in der heutigen Türkei
† um 67 in Rom (?)

Nicht der Todestag der beiden Apostel wird heute gefeiert, sondern die vermutliche Übertragung ihrer Reliquien in die Katakombe an der Via Appia, nahe bei der heutigen Kirche San Sebastiano. Das heutige Fest wird zum ersten Mal im römischen Staatskalender von 354 erwähnt. Simon, Bruder des Andreas, stammte aus Betsaida in Galiläa, war verheiratet, von Beruf Fischer. Das war alles sehr normal und ge­wöhnlich, bis eines Tages Jesus von Nazaret diesen Fischer in seine Nachfolge und seinen Dienst berief. Er gab ihm den Namen Kephas = „Fels“ (woraus lat. Petrus wurde). In diesem Namen ist die künftige Sendung des Petrus ausgesprochen (vgl. Mt 16, 13-20). Petrus wird in allen Apostelverzeichnissen als Erster genannt. Nach dem Weggang Jesu übernahm er die Führung der Gemeinde in Jerusalem. Er nahm auch den ersten Heiden in die Kirche auf (Apg 10, 11). Sein Aufenthalt in Rom und sein Märtyrertod unter Kaiser Nero (zw. 64 und 67) können als historisch gesichert gelten.

Als Todesjahr des Paulus wird 67 genannt. Früher gab es am 30. Juni noch einen besonderen Gedenktag des Heiligen Paulus; er steht nicht mehr im neuen römischen Kalender (1970), dafür hat das Fest der Bekehrung des hl. Paulus (25. Januar) einen höheren Rang erhalten.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #3681 am: 29. Juni 2016, 06:41:11 »
Hl. Maximus von Turin (?-um 420), Bischof

„Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben“

Der Herr hat in Petrus einen treuen Verwalter erkannt, dem er die Schlüssel des Himmelreichs anvertraut hat, und in Paulus erkannte er einen guten Lehrer, dem er die Aufgabe übertrug, in der Kirche zu lehren. Um jenen, die durch Paulus geformt worden waren, zu ermöglichen, ihr Heil zu finden, war es nötig, dass Petrus sie aufnahm, um ihnen den Frieden zu erwirken. Während Paulus die Herzen öffnen wird, indem er predigt, öffnet Petrus den Seelen das Himmelreich. Paulus hat demnach ebenfalls eine Art Schlüssel von Christus erhalten, den Schlüssel der Erkenntnis, der es vermag, die verhärteten Herzen bis in die Tiefen dem Glauben zu öffnen. Dann läßt dieser Schlüssel in einer geistlichen Enthüllung ans Tageslicht dringen, was im Inneren verborgen war. Es handelt sich um einen Schlüssel, der dem Gewissen das Bekenntnis der Sünde entlockt und der in ihr auf immer die Gnade des Geheimnisses des Erlösers einschließt.

Alle beide haben also Schlüssel aus den Händen des Herrn empfangen, den Schlüssel der Erkenntnis für den einen, den Schlüssel der Kraft für den anderen. Dieser erschließt die Reichtümer der Unsterblichkeit, jener verteilt die Schätze der Weisheit. Denn es gibt die Schätze der Erkenntnis, wie geschrieben steht: „[Das göttliche Geheimnis ist Christus.] In ihm sind alle Schätze der Weisheit und Erkenntnis verborgen“ (Kol 2,3).

Predigt CC1; PL 57,402
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #3682 am: 29. Juni 2016, 06:44:46 »
Apostelgeschichte 12,1-11.

In jenen Tagen ließ der König Herodes einige aus der Gemeinde verhaften und misshandeln.
Jakobus, den Bruder des Johannes, ließ er mit dem Schwert hinrichten.
Als er sah, dass es den Juden gefiel, ließ er auch Petrus festnehmen. Das geschah in den Tagen der Ungesäuerten Brote.
Er nahm ihn also fest und warf ihn ins Gefängnis. Die Bewachung übertrug er vier Abteilungen von je vier Soldaten. Er beabsichtigte, ihn nach dem Paschafest dem Volk vorführen zu lassen.
Petrus wurde also im Gefängnis bewacht. Die Gemeinde aber betete inständig für ihn zu Gott.
In der Nacht, ehe Herodes ihn vorführen lassen wollte, schlief Petrus, mit zwei Ketten gefesselt, zwischen zwei Soldaten; vor der Tür aber bewachten Posten den Kerker.
Plötzlich trat ein Engel des Herrn ein, und ein helles Licht strahlte in den Raum. Er stieß Petrus in die Seite, weckte ihn und sagte: Schnell, steh auf! Da fielen die Ketten von seinen Händen.
Der Engel aber sagte zu ihm: Gürte dich, und zieh deine Sandalen an! Er tat es. Und der Engel sagte zu ihm: Wirf deinen Mantel um, und folge mir!
Dann ging er hinaus, und Petrus folgte ihm, ohne zu wissen, dass es Wirklichkeit war, was durch den Engel geschah; es kam ihm vor, als habe er eine Vision.
Sie gingen an der ersten und an der zweiten Wache vorbei und kamen an das eiserne Tor, das in die Stadt führt; es öffnete sich ihnen von selbst. Sie traten hinaus und gingen eine Gasse weit; und auf einmal verließ ihn der Engel.
Da kam Petrus zu sich und sagte: Nun weiß ich wahrhaftig, dass der Herr seinen Engel gesandt und mich der Hand des Herodes entrissen hat und all dem, was das Volk der Juden erhofft hat.

Psalm 34(33),2-3.4-5.6-7.8-9.

Ich will den Herrn allezeit preisen;
immer sei sein Lob in meinem Mund.
Meine Seele rühme sich des Herrn;
die Armen sollen es hören und sich freuen.

Verherrlicht mit mir den Herrn,
lasst uns gemeinsam seinen Namen rühmen.
Ich suchte den Herrn, und er hat mich erhört,
er hat mich all meinen Ängsten entrissen.

Blickt auf zu ihm, so wird euer Gesicht leuchten,
und ihr braucht nicht zu erröten.
Da ist ein Armer; er rief, und der Herr erhörte ihn.
Er half ihm aus all seinen Nöten.

Der Engel des Herrn umschirmt alle, die ihn fürchten und ehren,
und er befreit sie.
Kostet und seht, wie gütig der Herr ist;
wohl dem, der zu ihm sich flüchtet!

Zweiter Brief des Apostels Paulus an Timotheus 4,6-8.17-18.

Mein Sohn! Ich werde nunmehr geopfert, und die Zeit meines Aufbruchs ist nahe.
Ich habe den guten Kampf gekämpft, den Lauf vollendet, die Treue gehalten.
Schon jetzt liegt für mich der Kranz der Gerechtigkeit bereit, den mir der Herr, der gerechte Richter, an jenem Tag geben wird, aber nicht nur mir, sondern allen, die sehnsüchtig auf sein Erscheinen warten.
Der Herr stand mir zur Seite und gab mir Kraft, damit durch mich die Verkündigung vollendet wird und alle Heiden sie hören; und so wurde ich dem Rachen des Löwen entrissen.
Der Herr wird mich allem Bösen entreißen, er wird mich retten und in sein himmlisches Reich führen. Ihm sei die Ehre in alle Ewigkeit. Amen.

Evangelium nach Matthäus 16,13-19.

In jener Zeit, als Jesus in das Gebiet von Cäsarea Philippi kam, fragte er seine Jünger: Für wen halten die Leute den Menschensohn?
Sie sagten: Die einen für Johannes den Täufer, andere für Elija, wieder andere für Jeremia oder sonst einen Propheten.
Da sagte er zu ihnen: Ihr aber, für wen haltet ihr mich?
Simon Petrus antwortete: Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes!
Jesus sagte zu ihm: Selig bist du, Simon Barjona; denn nicht Fleisch und Blut haben dir das offenbart, sondern mein Vater im Himmel.
Ich aber sage dir: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen, und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen.
Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #3683 am: 30. Juni 2016, 06:31:36 »
TAGESGEBET
Gott unser Vater.
Bedrückt vom Elend unserer Zeit,
kommen wir zu dir.
Sieh auf die Not und Hilflosigkeit so vieler Menschen.
Lass sie an ihrem Schicksal nicht zerbrechen.
Stärke unter uns
das Bewusstsein der Verantwortung füreinander,
damit wir anfangen,
brüderlich zu teilen und einander beizustehn.
Darum bitten wir durch Jesus Christus. (MB 310, 16)

FÜRBITTEN
Zu Jesus Christus, unserem Herrn und Heiland, rufen wir:
Für die Kirche: erneuere sie durch deine versöhnende und heilende Liebe. (Stille) Herr, erbarme dich.
A.: Christus, erbarme dich.
Für alle Völker: schenke ihnen Freiheit und Frieden. (Stille) Herr, erbarme dich.
Für unsere Kranken: gib ihnen Zuversicht, und mach sie gesund. (Stille) Herr, erbarme dich.
Für unsere Gemeinde: vergib unsere Schuld, und schenk uns neues Leben. (Stille) Herr, erbarme dich.
Gütiger Gott, du hast der Welt dein Heil zugesagt. Lass unser Rufen zu dir gelangen durch Christus, unseren Herrn.
A.: Amen.
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« Antwort #3684 am: 30. Juni 2016, 06:40:02 »

 ;tffhfdsds

"Weltweit wird man diese Wunder am gesamten Firmament sehen können. Allen Menschen wird das Kreuz sichtbar erscheinen. Niemand wird es erklären können. Die Seelenschau wird folgen. Die drei dunklen Tage sind auch in Sicht. Ich, der Himmlische Vater, werde diesen Eingriff des Göttlichen bestimmen. Niemand wird vorher erfahren, wann dies genau geschieht, denn es liegt in Meinem Willen und Plan. Alles Übernatürliche lehnt man im Augenblick ab, denn die wahre Katholische Kirche liegt völlig zerstört am Boden." (Worte von Gottvater, 26. Juni 2016, Anne, Sühneseele)
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« Antwort #3685 am: 30. Juni 2016, 06:44:54 »
Die ersten heiligen Märtyrer der Stadt Rom

Märtyrer
† 64 in Rom

Ein Fest aller Märtyrer, die in der Verfolgung Neros ihr Blut vergossen, wurde in Rom seit 1923 gefeiert; der neue römische Kalender hat die­sen Gedenktag, der sich an das Fest der Apostel Petrus und Paulus anschließt; auf die ganze Kirche ausgedehnt. - Um das Gerücht aus der Welt zu schaffen, er selbst habe die Stadt Rom angezündet, „schob Nero die Schuld auf andere und verhängte die ausgesuchtesten Strafen über die wegen ihrer Verbrechen verhassten Menschen, die das Volk Christianer nannte. Der Name leitet sich von Christus ab; dieser war unter der Regierung des Tiberius durch den Prokurator Pontius Pi­latus hingerichtet worden ... Man verhaftete also zuerst die Leute, die bekannten, dass sie Christen waren; dann auf ihre Anzeige hin eine ganze Menge. Sie wurden nicht gerade der Brandstiftung, wohl aber des allgemeinen Menschenhasses überführt. Die Todgeweihten benützte man zum Schauspiel. Man steckte sie in Tierfelle und ließ sie von Hunden zerfleischen, man schlug sie ans Kreuz oder zündete sie an, man ließ sie nach Einbruch der Dunkelheit als Fackeln brennen. Nero hatte für diese Schauspiele seinen Park zur Verfügung gestellt und veranstaltete ein Zirkusspiel: Im Aufzug eines Wagenlenkers mischte er sich unter das Volk oder stand auf seinem Wagen ...“ Das schreibt der (heidnische) römische Geschichtsschreiber Tacitus im 15. Buch seiner Annalen.
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« Antwort #3686 am: 30. Juni 2016, 06:46:03 »
Hl. Cyrill von Alexandria (380 – 444), Bischof und Kirchenlehrer

Die Menge pries Gott, der den Menschen solche Vollmacht gegeben hat

Der Gelähmte, unheilbar krank, lag auf seinem Bett. Ärztliche Kunst hatte nichts vermocht. Nun kam er, getragen von seinen Angehörigen, zum einzig wahren Arzt, zum Arzt, der vom Himmel kommt. Aber als man ihn niedergestellt hatte vor dem, der ihn heilen konnte, da zog sein Glaube den Blick des Herrn auf ihn. Um deutlich zu machen, dass dieser Glaube die Sünde vernichtet, rief Jesus sogleich aus: „Deine Sünden sind dir vergeben.“ Nun könnte man einwenden: „Der Mann wollte von seiner Krankheit geheilt werden – warum verkündet ihm Jesus die Vergebung seiner Sünden?“ Jesus hat es deshalb getan, damit du begreifst, dass Gott still und ohne viel Aufhebens das Herz des Menschen prüft und schaut, welche Wege die Lebenden gehen. Hierzu sagt ja die Schrift: „Denn der Weg eines jeden liegt offen vor den Augen des Herrn, er achtet auf alle seine Pfade“ (Spr 5,21) [...]

Dennoch ließ Christus, als er sagte: „Deine Sünden sind dir vergeben!“ dem Unglauben der Anwesenden Raum; denn die Vergebung der Sünden lässt sich mit unseren menschlichen Augen nicht wahrnehmen. Als aber der Lahme aufsteht und geht, macht er deutlich, dass Christus die Kraft Gottes besitzt [...]

Wer besitzt diese Kraft? Er allein oder auch wir? Auch wir - mit ihm! Er vergibt die Sünden, weil er Gottmensch ist, Herr des Gesetzes. Und was uns betrifft, so haben wir von ihm diese erstaunliche und wunderbare Gnade empfangen. Er wollte nämlich den Menschen diese Kraft schenken. Zu den Aposteln hat er ja gesagt: „Amen, ich sage euch: [...] alles, was ihr auf Erden lösen werdet, das wird auch im Himmel gelöst sein“ (Mt 18,18). Und weiter: „Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben“ (Joh 20,23).

Kommentar zum Lukasevangelium, 5; PG 72,565
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« Antwort #3687 am: 30. Juni 2016, 06:49:18 »
Buch Amos 7,10-17.

In jenen Tagen ließ Amazja, der Priester von Bet-El, Jerobeam, dem König von Israel, melden: Mitten im Haus Israel ruft Amos zum Aufruhr gegen dich auf; seine Worte sind unerträglich für das Land.
Denn so sagt Amos: Jerobeam stirbt durch das Schwert und Israel muss sein Land verlassen und in die Verbannung ziehen.
Zu Amos aber sagte Amazja: Geh, Seher, flüchte ins Land Juda! Iss dort dein Brot und tritt dort als Prophet auf!
In Bet-El darfst du nicht mehr als Prophet reden; denn das hier ist ein Heiligtum des Königs und ein Reichstempel.
Amos antwortete Amazja: Ich bin kein Prophet und kein Prophetenschüler, sondern ich bin ein Viehzüchter und ich ziehe Maulbeerfeigen.
Aber der Herr hat mich von meiner Herde weggeholt und zu mir gesagt: Geh und rede als Prophet zu meinem Volk Israel!
Darum höre jetzt das Wort des Herrn! Du sagst: Tritt nicht als Prophet gegen Israel auf und prophezei nicht gegen das Haus Isaak!
Darum - so spricht der Herr: Deine Frau wird in der Stadt als Dirne leben, deine Söhne und Töchter fallen unter dem Schwert, dein Ackerland wird mit der Messschnur verteilt, du selbst aber stirbst in einem unreinen Land und Israel muss sein Land verlassen und in die Verbannung ziehen.

Psalm 19(18),8.9.10.11-12.

Die Weisung des Herrn ist vollkommen,
sie erquickt den Menschen.
Das Gesetz des Herrn ist verlässlich,
den Unwissenden macht es weise.

Die Befehle des Herrn sind richtig,
sie erfreuen das Herz;
das Gebot des Herrn ist lauter,
es erleuchtet die Augen.

Die Furcht des Herrn ist rein,
sie besteht für immer.
Die Urteile des Herrn sind wahr,
gerecht sind sie alle.

Sie sind kostbarer als Gold, als Feingold in Menge.
Sie sind süßer als Honig, als Honig aus Waben.
Auch dein Knecht lässt sich von ihnen warnen;
wer sie beachtet, hat reichen Lohn.

Evangelium nach Matthäus 9,1-8.

In jener Zeit stieg Jesus in das Boot, fuhr über den See und kam in seine Stadt.
Da brachte man auf einer Tragbahre einen Gelähmten zu ihm. Als Jesus ihren Glauben sah, sagte er zu dem Gelähmten: Hab Vertrauen, mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben!
Da dachten einige Schriftgelehrte: Er lästert Gott.
Jesus wusste, was sie dachten, und sagte: Warum habt ihr so böse Gedanken im Herzen?
Was ist leichter, zu sagen: Deine Sünden sind dir vergeben!, oder zu sagen: Steh auf und geh umher?
Ihr sollt aber erkennen, dass der Menschensohn die Vollmacht hat, hier auf der Erde Sünden zu vergeben. Darauf sagte er zu dem Gelähmten: Steh auf, nimm deine Tragbahre, und geh nach Hause!
Und der Mann stand auf und ging heim.
Als die Leute das sahen, erschraken sie und priesen Gott, der den Menschen solche Vollmacht gegeben hat.
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La Salette 1846



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