Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4664054 mal)

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Antw:"Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5200 am: 12. Mai 2017, 06:57:49 »
Apostelgeschichte 13,26-33.

In jenen Tagen, als Paulus nach Antiochia in Pisidien gekommen war, sagte er in der Synagoge: Brüder, ihr Söhne aus Abrahams Geschlecht und ihr Gottesfürchtigen! Uns wurde das Wort dieses Heils gesandt.
Denn die Einwohner von Jerusalem und ihre Führer haben Jesus nicht erkannt, aber sie haben die Worte der Propheten, die an jedem Sabbat vorgelesen werden, erfüllt und haben ihn verurteilt.
Obwohl sie nichts fanden, wofür er den Tod verdient hätte, forderten sie von Pilatus seine Hinrichtung.
Als sie alles vollbracht hatten, was in der Schrift über ihn gesagt ist, nahmen sie ihn vom Kreuzesholz und legten ihn ins Grab.
Gott aber hat ihn von den Toten auferweckt,
und er ist viele Tage hindurch denen erschienen, die mit ihm zusammen von Galiläa nach Jerusalem hinaufgezogen waren und die jetzt vor dem Volk seine Zeugen sind.
So verkünden wir euch das Evangelium: Gott hat die Verheißung, die an die Väter ergangen ist,
an uns, ihren Kindern, erfüllt, indem er Jesus auferweckt hat, wie es schon im zweiten Psalm heißt: Mein Sohn bist du, heute habe ich dich gezeugt.

Psalm 2,6-7.8-9.10-11.

«Ich selber habe meinen König eingesetzt
auf Zion, meinem heiligen Berg.»
Den Beschluss des Herrn will ich kundtun.
Er sprach zu mir: «Mein Sohn bist du.
Heute habe ich dich gezeugt.

Fordere von mir, und ich gebe dir die Völker zum Erbe,
die Enden der Erde zum Eigentum.
Du wirst sie zerschlagen mit eiserner Keule,
wie Krüge aus Ton wirst du sie zertrümmern.»

Nun denn, ihr Könige, kommt zur Einsicht,
lasst euch warnen, ihr Gebieter der Erde!
Dient dem Herrn in Furcht,
und küsst ihm mit Beben die Füße.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Jn 14,1-6.

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Euer Herz lasse sich nicht verwirren. Glaubt an Gott, und glaubt an mich!
Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich euch dann gesagt: Ich gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten?
Wenn ich gegangen bin und einen Platz für euch vorbereitet habe, komme ich wieder und werde euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin.
Und wohin ich gehe - den Weg dorthin kennt ihr.
Thomas sagte zu ihm: Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst. Wie sollen wir dann den Weg kennen?
Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.

Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #5201 am: 12. Mai 2017, 22:37:58 »
Botschaft von der Heiligen Jungfrau Maria an ihre geliebte Tochter Maria des Lichts.

3. Mai 2017

Luz de Maria: Ich habe auf das Wort unserer Mutter gewartet und über verschiedene Dinge nachgedacht, die einem Menschen in den Sinn kommen. Alles, was in uns verborgen liegt, stimmt mit dem überein, was für uns von oberster Priorität sein sollte, und dies ist die Wahrheit und das Leben.

Unsere Gottesmutter: Kind, hast du auf Mich gewartet?

Luz de Maria: Ja, Mutter.

Sie war so schön und entzückte Mich mit ihrer goldfarbenen Kleidung, die mit weißen Verzierungen geschmückt war; ihr Schleier war nicht aus Seide, sondern ein Bündel Sonnenstrahlen, die sie von Kopf bis Fuß bedeckten und so rein waren, dass sie ihre Schönheit noch vergrößerte ...

Unsere Gottesmutter: Geliebte, dieser Monat ist Meiner Mütterlichkeit gewidmet. Mein Wunsch ist es, dass ihr an Meinem Frieden festhält, denn er wird von denen angegriffen, die Mich nicht lieben, als Zeichen der Beleidigung gegen Meinen Sohn. Meine Kinder müssen ihren Segen schicken, dann gewähre Ich denjenigen Gnade, die im Sinne Meines Sohnes handeln.

Die Finsternis hat den Geist und das Herz dieser Menschen erfüllt. Ich rufe die Sünder immer wieder zur Umkehr, doch sie sündigen immer wieder neu, verspotten Meine Bitten und geben sich dem sündigen Leben mit großer Freude hin.

Luz de Maria: Mutter, wie kann soviel Leid gegen Eure geweihten Herzen gelindert werden?

Unsere Gottesmutter: Geliebte, indem man im Guten handelt und wirkt, indem man den Frieden fördert und die Anwesenheit Meines Sohnes in euch um Ausdruck bringt.

Welch große Verantwortung tragen jene, die Meinen Sohn und Mich, im Zusammenhang mit den Aufrufen an die Menschheit, kennen! Es ist ein Segen und gleichzeitig eine große Verantwortung. Ihr könnt nicht wie die sein, die nicht erkennen, und auch nicht zulassen, dass das Böse euch angreift und euch zu Werkzeugen des Leids oder Hindernissen gegen eure Nächsten macht.

Euch, Meine Kinder, habe Ich dazu aufgerufen, zu Stiftern des Guten zu werden, auf dem schwierigen Weg, den die dem Irdischen verschriebenen Nächsten beschreiten.

Geliebte, der Kontrollverlust über die Gefühle des Menschen ist auf die Zerbrechlichkeit des Menschen bei allen seinen Handlungen zurückzuführen. Die Gleichgültigkeit auf dem geistlichen Weg führt zur Schwäche in allen Lebensbereichen des Menschen. Aus diesem Grund wird er zur leichten Beute des Bösen.

Die boshaften Handlungen sind nicht ohne Wirkung geblieben. Im Gegenteil wurden sie schnell aktiviert, und das Volk Meines Sohnes denkt in diesen schnelllebigen Zeiten nicht mit Vernunft nach, schaut nicht in sein Innerstes, sondern lebt nur oberflächlich und ist, unter anderem, Teil sozialer Unruhen.

Kinder, ihr müsst auf die Neuigkeiten dieser Zeit eingehen, in denen der Heilige Geist euch ruft, geistlicher zu werden und eine Verbindung mit Meinem Sohn aufrechterhalten.

Das geistliche Wesen trennt sein Innerstes nicht vom Äußeren, der Beziehung zu seinen Nächsten. Durch die Geistlichkeit, die es im Innersten verspürt, erreicht es seinen Nächsten und hat Einfluss auf sein Wirken und Handeln, in ständiger Verbundenheit zu Meinem Sohn.

Der innere Mensch, der geistliche Mensch, lädt seine Nächsten dazu ein, mit ihm zu gehen. Er schließt niemanden aus, sondern möchte alle in diese Neuheit, diese immerzu währende Glückseligkeit, die er erfährt, mit einschließen; nicht weil er nicht leidet, sondern weil all dies Grundlage der Darbringung und letztendlich der Freude ist.

Das Innerste des Menschen frohlockt und ist von dem Licht Gottes erfüllt, das nach außen tritt und alles um den Menschen herum, das Werk des Heiligen Geistes in ihm und gegenüber seinen Nächsten erstrahlen lässt.

Geliebte Kinder, ein jeder von euch versucht in diesen Zeiten, sein Wirken und Handeln zu rechtfertigen. Dies ist der Grund, dass ein jeder seine spezielle Interpretation der Wahrheit hat. Ein launenhafter Beitrag zur Rechtfertigung dessen, was man nicht kennt, nicht weiß und zur Rechtfertigung seiner Ausschweifung nutzt, ohne auf sein Gewissen zu hören. Viele halten sich für erleuchtet, da sie sich auf irgendeinem Gebiet gut auskennen, doch ignorieren sie, dass es beim Glauben nicht darum geht, alles zu wissen oder stets Wortführer zu sein oder alle Kenntnisse zu besitzen.

Geliebte Kinder, seid geistlich, strebt unermüdlich nach Meinem Sohn und vereint euch mit Ihm.

Meine Geliebte, du weißt, dass schwere Sakrilegien gegen die Eucharistie verübt werden, die nicht nur im Verborgenen, sondern auch öffentlich stattfinden, und Meine Kinder bemerken es nicht, da sie die Wahrheit nicht ergründen. So viele geweihte Hostien werden dem Teufel von seinen Anhängern ausgeliefert, um die Verachtung gegen Meinen Sohn in der heiligen Eucharistie zu demonstrieren und Sakrilegien zu begehen! So viele ausgestreckte Hände möchten Meinen Sohn in der Eucharistie empfangen, doch das Herz ist voller Schande und Undankbarkeit, da es Ihn nicht liebt! Die Gotteshäuser sind voll von Respektlosigkeit gegenüber Meinem Sohn, und sie werden von denen, die sie schützen sollten, voller Gleichgültigkeit überwacht.

Geliebte, so oft habe Ich euch aufgerufen und euch bis ins kleinste Detail beschrieben, was alles passieren wird, damit ihr euch im Geiste vorbereitet und das tut, was am dringendsten erforderlich ist. Einige verstehen es falsch und ängstigen sich. Anderen ist es egal und sie reden sich ein, dies würde nie geschehen. Andere wiederum verspotten Meine Worte und behaupten, dass Meine Verkündungen längst der Vergangenheit angehörten.

Doch dem ist nicht so. Mein Wort gilt für diese Zeit und für die, die sich mit Meinem Sohn vereinen möchten. Wer sich entschieden bemüht und demütig um die Hilfe Gottes bittet, wird die erforderliche Gnade erhalten.

Als Mutter nehme Ich euch an der Hand und lasse euch nicht im Stich, sondern begleite euch auf dem Weg, sofern eure Anstrengung dauerhaft und nicht nur vorübergehend ist.

Betet, Meine Kinder, betet für Hawaii, denn es wird vom Feuer überrascht.

Betet, Meine Kinder, betet für England, denn es wird unerwartete Schmerzen erleiden.

Betet, Meine Kinder, betet für Chile, denn es wird erschüttert.

Betet, Meine Kinder, betet. Der Krieg bahnt sich weiter seinen Weg. Der falsche Frieden wird nicht lange halten.

Meine Geliebte, Ich liebe alle Menschen so sehr, dass Ich niemanden im Stich lasse. Wer um Meine Hilfe bittet, wird sie empfangen.

Ich bin die Fürsprecherin der Menschen gegenüber der Heiligen Dreifaltigkeit. Betet Kinder, und Ich werde Mich für die einsetzen, die nach Mir rufen.

Verzweifelt nicht, Kinder. Eure guten Werke und Taten schützen euch vor dem Bösen. Betet, werdet aktiv und seid Zeugnis eures Innersten gegenüber euren Nächsten.

Meine Tochter, mögen Meine Kinder nicht verzweifeln, denn dies wäre ein Ausdruck von Unglauben. Sag ihnen, dass sie Kinder des Königs sind und demzufolge den Willen haben, von der Sünde abzulassen und um den Segen zur Vergebung der Sünden zu bitten und treu und verlässlich Besserung zu geloben. Sag ihnen, dass Ich die Mutter der gesamten Menschheit bin und auf jeden einzelnen Menschen warte.

Meine lieben Kinder, wartet nicht länger ab. Werdet in der Eucharistie zu Wesen voller Liebe gegenüber Meinem Sohn.

In diesen Zeiten ist die Menschheit in Aufruhr. Dies ist der Nährboden, auf dem das Böse ungehindert wuchern kann. Gebt euch nicht der Zerstreuung hin. Konzentriert euch auf das Wesentliche im Leben des Menschen: Der Eine und Dreifaltige Gott. Niemand, wird von der Hand Gottes fallen gelassen, niemand.

Beeilt euch und taucht in unsere geweihten Herzen ein. Kommt, Kinder, ihr, die ihr schutzlos seid, die ihr Hunger habt, die ihr keine helfende Hand erhält, die ihr glaubt, dass ihr von Meinem Sohn nicht geliebt werdet, die ihr demütig seid. Kommt Kinder, kommt zu dieser Mutter, die euch liebt und keines ihrer Kinder im Stich lässt.

Ich segne euch aus tiefem Herzen. Mutter Maria.

Ave Maria, voll Reinheit und ohne Sünde empfangen.
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« Antwort #5202 am: 13. Mai 2017, 15:07:14 »
Euch sind von Anfang an so viele Geschenke gegeben worden, durch die Propheten. Viele Propheten haben die gleichen Botschaften immer und immer wieder wiederholt, und doch wurden viele von ihnen entweder ignoriert oder lächerlich gemacht.
Viele wurden verfolgt und umgebracht. Warum provoziert das Wort Gottes solchen Hass? Es ist nicht das Wort Gottes, das den Seelen der Schwachen oder derjenigen, die sich vom Glauben weit entfernt haben, gewaltig zu schaffen macht.
Nein, es ist die Art, wie Satan reagiert, wenn Gott Seine Hand hebt, in Bereitschaft, den Teufel für seine brutalen Attacken zu bestrafen. Er weiß, dass das Wort Gottes, wenn es Seinen Propheten gegeben wird, sich auf diese Weise schnell ausbreitet, durch die Kraft des Heiligen Geistes, und wenn dies geschieht, wird die Macht des Teufels geschwächt, und daher ist seine Vergeltung BRUTAL.
Wenn der Heilige Geist auf diese Weise über die Menschheit ausgegossen wird, werden die gefallenen Engel emporsteigen — ihre Schwerter bereit, um jeden Meiner Anhänger zu durchbohren, auf jede ihnen mögliche Weise. Ihr müsst solchen Hass auf Mein Wort akzeptieren und erkennen, um was es sich handelt: um einen Versuch, euch von der Wahrheit wegzuführen. JEDER Meiner Apostel, JEDER Prophet und JEDER gottgeweihte Diener, der an der Wahrheit — an dem Heiligen Wort Gottes — festhält, wird durch die Kräfte des Bösen ERBITTERT BEKÄMPFT werden.
Das war schon immer der Fall gewesen. Ihr dürft jedoch niemals erlauben, dass Hass auf Mich, euren geliebten Jesus, euch entmutigt, denn es ist genau in diesem Moment, dass Ich in eurer Seele wahrhaft Gegenwärtig Bin. Leidet in Meinem Namen — und Ich werde euch in glorreicher Vereinigung mit Mir aufrichten, damit ihr in Mein Königreich kommt. Fügt anderen in Meinem Namen Leid zu, wie gerechtfertigt dies nach eurer Meinung auch sein mag, — und Ich werde euch auf ewig von Mir abschneiden.
Meine Warnungen, die euch jetzt gegeben werden, sollen euch an das erinnern, was Ich gelehrt habe, wo so viele von euch heute überhaupt keine Ahnung haben, was es bedeutet, Mir als Christ zu dienen.
Euer Jesus

Auszug aus 1122. So viele von euch haben heute überhaupt keine Ahnung, was es bedeutet, Mir als Christ zu dienen.

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« Antwort #5203 am: 13. Mai 2017, 15:22:19 »
der Grund, warum Mein Wort von so vielen abgelehnt wird, ist, dass die Wahrheit wie ein Dorn ist in der Seite derer, denen es peinlich ist, Meine Lehren öffentlich zu verkünden.
Jeder, der glaubt, dass er im Recht sei, seine Ansichten als heilig und unantastbar darzulegen, indem er die Sünde entschuldigt, ist ein Verräter an Mir.
Der Mensch, der glaubt, dass die freie Meinungsäußerung wichtiger sei als das Festhalten am Wort Gottes, geht einen sehr gefährlichen Weg. Jeder, der glaubt, dass er im Recht sei, seine Ansichten als heilig und unantastbar darzulegen, indem er die Sünde entschuldigt, ist ein Verräter an Mir.
Wie viele Menschen tendieren dazu, Unrecht zu billigen, im Namen der Gerechtigkeit? Solche Menschen, die eure Gesetze diktieren, einschließlich derjenigen, die eure Kirche regieren, möchten euch glauben lassen, dass das Recht auf freie Meinungsäußerung jedes Gesetz Gottes übertreffe, auch wenn es die Sünde verherrliche.
Die Sünde bezieht sich auf viele Aspekte, und in der heutigen Welt wird jede einzelne Sünde wegdiskutiert, indem das individuelle Recht jedes Menschen verkündet wird, nämlich das Recht zu tun, was ihm gefällt, Während nicht einer von euch das Recht hat, irgendjemanden in Meinem Namen zu richten, hat keiner von euch das Recht, Unrecht als eine gute Sache zu erklären.
Euer Jesus

Auszug aus 1121. Wie viele Menschen tendieren dazu, Unrecht zu billigen, im Namen der Gerechtigkeit?

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« Antwort #5204 am: 13. Mai 2017, 21:53:09 »
Gedenktag Unsere Lieben Frau in Fatima

Am 13. Mai 1917 hüteten drei Kinder eine kleine Herde in der Nähe von Fátima: die 10 Jahre alte Lúcia de Jesus, ihr neunjähriger Vetter Francisco Marto und dessen siebenjährige Schwester Jacinta Marto. Die Kinder besuchten keine Schule, Lucia musste schon seit einem Jahr die kleine Schafherde hüten, nachdem ihr alkoholabhängiger Vater einen Teil des Vermögens seiner achtköpfigen Familie verbraucht hatte.

Jacinta und Francisco schlossen sich mit ihren Schafen der größeren Lúcia an. Um die Mittagszeit, als sie wie gewöhnlich den Rosenkranz gebetet hatten, sahen sie plötzlich ein strahlendes Licht, das sie für einen Blitz hielten. Sie wollten fliehen, aber sogleich erhellte ein zweiter Blitz die Stelle, und über einer kleinen Steineiche sahen sie eine Dame, strahlender als die Sonne, die einen weißen Rosenkranz in Händen hielt. Die Dame ermahnte die Kinder, viel zu beten, und lud sie ein, in den fünf folgenden Monaten jeweils am 13. zur selben Stunde wieder zur selben Stelle zu kommen. Tatsächlich erschien ihnen die Dame jeweils am 13. Juni, Juli, September und Oktober erneut und sprach mit ihnen. Am 19. August hatten sie die Erscheinung etwa 500 m von ihrem Heimatort Aljustrel bei Fátima entfernt, weil die Kinder an diesem Tag vom Bezirksvorsteher festgehalten wurden. 

Bei der letzten Erscheinung am 13. Oktober, als rund 70.000 Menschen anwesend waren, sagte ihnen die Dame, dass sie Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz sei und dass man ihr zur Ehre eine Kapelle an dieser Stelle bauen solle. Nach der Erscheinung konnten alle Anwesenden das den Kindern schon im Juli und September versprochene Wunder sehen: die Sonne, die einer Silberscheibe ähnlich wurde, konnte man ohne Schwierigkeit ansehen. Sie drehte sich um sich selbst wie ein Feuerrad, und es schien, als würde sie auf die Erde herabstürzen. Drei Offenbarungen wurden den Kindern zuteil, deren letzte als Geheimnis von Fátima Jahrzehnte lang auch zu vielen Spekulationen Anlass gab.

Unter dem Pseudonym Visconde de Montelo verfasste der Lissaboner Theologieprofessor Nuñes Formigão 1927 eine Zusammenfasung der Protokolle der Marienbotschaften von Fátima. Der Schweizer Theologe Otto Karrer beurteilt diese Botschaften als Projektion der Kinder auf Grund der ihnen von ihrer Mutter erzählten Berichte der Marienerscheinungen von La Salette bei Grenoble in Frankreich, wo Maria schon 1846 Hirtenkindern erschienen war.

Nach dem frühen Tod von Francisco und Jacinta trat Lúcia 1921 in Porto in das Kollegium der Dorotheenschwestern ein, später schloss sie sich den Dorotheenschwestern in Tuy / Tui in Spanien an, wo sie Maria Lúcia von den Schmerzen genannt wurde. Danach erschien ihr Unsere Liebe Frau noch drei Mal: am 10. Dezember 1925 und am 15. Februar 1926 im Konvent von Pontevedra in Spanien sowie in der Nacht vom 13. auf 14. Juni 1929 im Konvent von Tuy / Tui. Sie erbat die Andacht der fünf ersten Samstage: den Rosenkranz beten, die 15 Geheimnisse des Rosenkranzes betrachten, die Beichte und die Kommunion zur Sühne für die Sünden, die gegen das Unbefleckte Herz Mariä begangen werden sowie die Weihe Russlands an das Unbefleckte Herz Mariens. Diese Bitte hatte die Erscheinung schon am 13. Juli 1917 ausgesprochen im sogenannten Geheimnis von Fátima.

1948 ging Maria Lúcia nach Coimbra und wurde Karmeliterin im Karmel der Teresa von Ávila, wo sie den Namen Maria Lúcia vom Unbefleckten Herzen annahm. Als Papst Paul VI. 1967 zum 50. Jahrestag der Erscheinungen in Fátima weilte, durfte auch Maria Lucia bei den Feierlichkeiten zugegen sein, ebenso als Papst Johannes Paul II. am 13. Mai 1982 in Fátima weilte.

Der 13. Mai wurde im Jahr 2002 ins neue Missale Romanum aufgenommen als nicht gebotener Gedenktag Unserer Lieben Frau in Fátima. Der Leichnam von Lúcia wurde 2006 in Fátima neben dem ihrer Kusine Jacinta beigesetzt.

Papst Pius XII. vollzog 1942 die Weihe der Welt an das Unbefleckte Herz Mariä, die Unsere Liebe Frau von Fátima ausdrücklich gewünscht hatte. Zwei Jahre später ordnete er für die ganze katholische Kirche das Fest vom Unbefleckten Herzen Mariä am 22. August an und im Heiligen Jahr 1950 verkündete er das Dogma von der leiblichen Aufnahme der Maria in den Himmel.
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« Antwort #5205 am: 13. Mai 2017, 21:56:48 »
Hl. Cyprian (um 200-258), Bischof von Karthago und Märtyrer

Im Namen Jesu bitten

Unter den wohltuenden Ermahnungen und den göttlichen Geboten, mit denen der Herr das Heil seines Volkes vorgesehen hat, gab er uns auch die Vorlage für das Gebet. Er selbst ist es, der uns gelehrt hat, um was wir im Gebet bitten sollen. Der uns ins Leben gerufen hat, lehrt uns auch, wie wir beten sollen, und zwar mit jener Güte, die ihn auch geleitet hat, uns so viele andere Wohltaten zu erweisen. Deshalb werden wir, wenn wir zum Vater mit dem Gebet sprechen, das der Sohn uns gelehrt hat, leichter Erhörung finden. Er hatte vorhergesehen, dass die Stunde kommen würde, in der die „wahren Anbeter den Vater im Geist und in der Wahrheit anbeten würden“ (vgl. Joh 4,24) und er hat erfüllt, was er versprochen hat. Geheiligt durch den Geist und die Wahrheit, die von ihm ausgehen, können auch wir durch seine Lehre im Geist und in der Wahrheit anbeten.

Welches Gebet kann geistlicher sein als jenes, das Christus uns geschenkt hat? Denn durch ihn haben wir den Geist empfangen. Welches Gebet kann wahrhaftiger sein als dieses, da es aus dem Mund des Sohnes hervorkam, der die Wahrheit ist?

Beten wir also, meine Geliebten, wie der göttliche Meister es uns gelehrt hat. Gott anrufen mit den Worten, die von ihm stammen – das ist ein Gebet, das ihm liebenswürdig und wie aus Kindermund kommend erscheint. Es bedeutet, zu ihm das Gebet Christi emporsteigen zu lassen. Der Vater möge die Stimme seines Sohnes erkennen, wenn wir ihm unsere Bitte vortragen. Möge jener, der in unserem Herzen Wohnung genommen hat, auch unsere Stimme sein. Er ist unser Anwalt beim Vater; er tritt für unsere Sünden ein, wenn wir Sünder die Vergebung unserer Sünden erflehen. Sprechen wir also mit den Worten unseres Anwalts, denn er sagt: „Alles, um was ihr den Vater in meinem Namen bittet, wird er euch geben“ (vgl. Joh 15,16).

Das Gebet des Herrn, 2–3
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« Antwort #5206 am: 14. Mai 2017, 05:21:56 »
WARUM WURDE NICHT AUCH LUZIA HEILIGGESPROCHEN?

"Meine Tochter Luzia wurde durch die Mächte, die einen Teil des Vatikans kontrollieren und über den Meine armen geliebten Päpste nur wenig Kontrolle haben, zum Schweigen gebracht"

http://www.dasbuchderwahrheit.de/botschaften/2012/0324.htm
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« Antwort #5207 am: 14. Mai 2017, 05:25:38 »
Hl. Andreas Hubert Fournet, Pfarrer, Ordensgründer

* 6. Dezember 1752 in Maillé bei Tours in Frankreich
† 13. Mai 1834 in Poitiers in Frankreich

Nach vielen Schwierigkeiten in seiner Jugendzeit und erfolglosem Studium wurde Andreas Hubert doch noch Pfarrer in seinem Heimatort und nahm am Leben der feinen Gesellschaft teil. Die Begegnung mit einem Bettler wandelte ihn um, fortan lebte er in strengster Armut. In der französischen Revolution verweigerte er den Eid auf die Zivilkonstitution, war aber weiterhin als Priester tätig. Auf Anweisung seines Bischofs musste er 1792 nach Spanien fliehen, nach dem Tod des Revolutionsführers und Diktators Robespierre konnte er 1797 zurückkehren. Er gründete zusammen mit Elisabeth Bichier die Kongregation der "Kreuztöchter vom heiligen Andreas" zur Armen- und Krankenpflege, die 1867 vom Papst bestätigt wurde. 1820 bis 1832 leitete er den Orden vom Mutterhaus in La Puye aus.

Andreas-Schwestern gibt es heute in den romanischen Ländern und in Kanada.
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La Salette 1846



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