Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4568411 mal)

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8616 am: 27. August 2020, 21:25:40 »
Theodor von Studion (759-826)
Mönch in Konstantinopel
Katechese 16 (Les Grandes Catéchèses, coll. Spiritualité orientale n° 79, éd. Bellefontaine 2002, p. 226–229, rev.; ins Dt. trad. © Evangelizo)

Seien wir wachsam!

Hört aufmerksam meinen Worten zu, und leiht euer Ohr meiner bescheidenen Rede. Euch allen rufe ich zu, euch alle ermahne ich: „Erhebt euch zu Gott, entledigt euch eurer Anhänglichkeit an die Leidenschaften!“ Hört, was euch der Prophet zuruft: „Kommt, wir ziehen hinauf zum Berg des Herrn und zum Haus des Gottes Jakobs“ (Jes 2,3), dem unerschütterlichen Haus, und lasst uns mit den Augen unseres Geistes die Freude betrachten, die uns durch himmlische Verheißungen bestimmt ist.

Meine geliebten Kinder, rafft euren Eifer zusammen, nehmt feurige Flügel wie Tauben, wie es geschrieben steht, fliegt davon (vgl. Ps 55(54),7) und gelangt auf die Plätze der Tugendhaften zu seiner Rechten (vgl. Mt 25,33). Empfangt Freude, geistliches und leidenschaftliches Verlangen nach Gott. Verkostet die überaus große Süße seiner Liebe und betrachtet von daher alles andere als zweitrangig; tretet mit Füßen eitlen Ruhm, Fleischeslust und wilden Zorn! […]

Für diesen raschen Flug, der von der Erde in den Himmel führt, lasst uns die Röcke hochraffen, lasst uns wachsam sein und unseren Blick schärfen. Sicher können die Reisenden unter Umständen zu leiden haben. Und das geschieht auch euch: Wie ihr seht, müht ihr euch in harter Arbeit ab, ihr werdet müde, ihr bearbeitet die Erde bis zur Erschöpfung; es fließt euer Schweiß, ihr seid am Ende eurer Kräfte, hungrig und durstig: der eine kämpft mit dem Pflug, der andere im Weinberg, wieder einer an der Ölpresse oder beim Kochen, beim Bauen, beim Brotbacken oder im Keller, kurz: jeder an seinem Platz. Alle schreiten auf dem Weg zu Gott voran, sie nähern sich der großen Stadt und durch den Tod hindurch werden sie Zugang erhalten zu der unaussprechlichen Freude an den Gütern, die Gott denen vorbehält, die ihn geliebt haben. […]

Mögen wir für würdig befunden werden des Reiches Christi, unseres Gottes, dem mit dem Vater und dem Heiligen Geist die Herrlichkeit und die Macht gehört, jetzt und immer und in Ewigkeit. Amen.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8617 am: 27. August 2020, 21:28:48 »
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Erster Brief des Apostels Paulus an die Korinther 1,1-9.

Paulus, durch Gottes Willen berufener Apostel Christi Jesu, und der Bruder Sosthenes
an die Kirche Gottes, die in Korinth ist, - an die Geheiligten in Christus Jesus, berufen als Heilige mit allen, die den Namen Jesu Christi, unseres Herrn, überall anrufen, bei ihnen und bei uns.
Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus.
Ich danke Gott jederzeit euretwegen für die Gnade Gottes, die euch in Christus Jesus geschenkt wurde,
dass ihr an allem reich geworden seid in ihm, an aller Rede und aller Erkenntnis.
Denn das Zeugnis über Christus wurde bei euch gefestigt,
so dass euch keine Gnadengabe fehlt, während ihr auf die Offenbarung Jesu Christi, unseres Herrn, wartet.
Er wird euch auch festigen bis ans Ende, so dass ihr schuldlos dasteht am Tag Jesu, unseres Herrn.
Treu ist Gott, durch den ihr berufen worden seid zur Gemeinschaft mit seinem Sohn Jesus Christus, unserem Herrn.

Psalm 145(144),2-3.4-5.6-7.

Ich will dich preisen Tag für Tag
und deinen Namen loben immer und ewig.
Groß ist der Herr und hoch zu loben,
seine Größe ist unerforschlich.

Ein Geschlecht verkünde dem andern den Ruhm deiner Werke
und erzähle von deinen gewaltigen Taten.
Sie sollen vom herrlichen Glanz deiner Hoheit reden;
ich will deine Wunder besingen.

Sie sollen sprechen von der Gewalt deiner erschreckenden Taten;
ich will von deinen großen Taten berichten.
Sie sollen die Erinnerung an deine große Güte wecken
und über deine Gerechtigkeit jubeln.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 24,42-51.

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Seid wachsam! Denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt.
Bedenkt: Wenn der Herr des Hauses wüsste, zu welcher Stunde in der Nacht der Dieb kommt, würde er wach bleiben und nicht zulassen, dass man in sein Haus einbricht.
Darum haltet auch ihr euch bereit! Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, in der ihr es nicht erwartet.
Wer ist nun der treue und kluge Knecht, den der Herr eingesetzt hat, damit er dem Gesinde zur rechten Zeit gibt, was sie zu essen brauchen?
Selig der Knecht, den der Herr damit beschäftigt findet, wenn er kommt!
Amen, das sage ich euch: Er wird ihn zum Verwalter seines ganzen Vermögens machen.
Wenn aber der Knecht schlecht ist und denkt: Mein Herr kommt noch lange nicht!,
und anfängt, seine Mitknechte zu schlagen, wenn er mit Trinkern Gelage feiert,
dann wird der Herr an einem Tag kommen, an dem der Knecht es nicht erwartet, und zu einer Stunde, die er nicht kennt;
und der Herr wird ihn in Stücke hauen und ihm seinen Platz unter den Heuchlern zuweisen. Dort wird er heulen und mit den Zähnen knirschen.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8618 am: 28. August 2020, 05:47:09 »
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Erster Brief des Apostels Paulus an die Korinther 1,17-25.

Brüder! Christus hat mich nicht gesandt zu taufen, sondern das Evangelium zu verkünden, aber nicht mit gewandten und klugen Worten, damit das Kreuz Christi nicht um seine Kraft gebracht wird.
Denn das Wort vom Kreuz ist denen, die verlorengehen, Torheit; uns aber, die gerettet werden, ist es Gottes Kraft.
Es heißt nämlich in der Schrift: Ich lasse die Weisheit der Weisen vergehen und die Klugheit der Klugen verschwinden.
Wo ist ein Weiser? Wo ein Schriftgelehrter? Wo ein Wortführer in dieser Welt? Hat Gott nicht die Weisheit der Welt als Torheit entlarvt?
Denn da die Welt angesichts der Weisheit Gottes auf dem Weg ihrer Weisheit Gott nicht erkannte, beschloss Gott, alle, die glauben, durch die Torheit der Verkündigung zu retten.
Die Juden fordern Zeichen, die Griechen suchen Weisheit.
Wir dagegen verkündigen Christus als den Gekreuzigten: für Juden ein empörendes Ärgernis, für Heiden eine Torheit,
für die Berufenen aber, Juden wie Griechen, Christus, Gottes Kraft und Gottes Weisheit.
Denn das Törichte an Gott ist weiser als die Menschen, und das Schwache an Gott ist stärker als die Menschen.

Psalm 33(32),1-2.4-5.10-11.

Jubelt im Herrn, ihr Gerechten,
den Redlichen ziemt der Lobgesang.
Preist den Herrn mit der Zither,
spielt für ihn auf der zehnsaitigen Harfe!

Denn das Wort des Herrn ist wahrhaftig,
all sein Tun ist verlässlich.
Er liebt Gerechtigkeit und Recht,
die Erde ist erfüllt von der Huld des Herrn.

Der Herr vereitelt die Beschlüsse der Heiden,
er macht die Pläne der Völker zunichte.
Der Ratschluss des Herrn bleibt ewig bestehen,
die Pläne seines Herzens überdauern die Zeiten.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 25,1-13.

In jener Zeit erzählte Jesus seinen Jüngern das folgende Gleichnis: Mit dem Himmelreich wird es sein wie mit zehn Jungfrauen, die ihre Lampen nahmen und dem Bräutigam entgegengingen.
Fünf von ihnen waren töricht, und fünf waren klug.
Die törichten nahmen ihre Lampen mit, aber kein Öl,
die klugen aber nahmen außer den Lampen noch Öl in Krügen mit.
Als nun der Bräutigam lange nicht kam, wurden sie alle müde und schliefen ein.
Mitten in der Nacht aber hörte man plötzlich laute Rufe: Der Bräutigam kommt! Geht ihm entgegen!
Da standen die Jungfrauen alle auf und machten ihre Lampen zurecht.
Die törichten aber sagten zu den klugen: Gebt uns von eurem Öl, sonst gehen unsere Lampen aus.
Die klugen erwiderten ihnen: Dann reicht es weder für uns noch für euch; geht doch zu den Händlern und kauft, was ihr braucht.
Während sie noch unterwegs waren, um das Öl zu kaufen, kam der Bräutigam; die Jungfrauen, die bereit waren, gingen mit ihm in den Hochzeitssaal, und die Tür wurde zugeschlossen.
Später kamen auch die anderen Jungfrauen und riefen: Herr, Herr, mach uns auf!
Er aber antwortete ihnen: Amen, ich sage euch: Ich kenne euch nicht.
Seid also wachsam! Denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde.
« Letzte Änderung: 28. August 2020, 05:52:38 von Tina 13 »
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8619 am: 28. August 2020, 05:53:27 »
Ehrwürdige Dienerin Gottes Madeleine Delbrêl (1904–1964)
Missionarin der „Leute von der Straße“
Tugenden, die Torheiten geworden sind (La joie de croire, éd. du Seuil 1968, p. 67–68, rev.; ins Dt. trad. © Evangelizo)

Die weisen und die törichten Tugenden

Wir sind eingehend darüber aufgeklärt worden, dass alles, was wir auf Erden zu tun haben, darin besteht, Gott zu lieben.

Und damit wir nicht unentschlossen sind und uns fragen, wie wir das anstellen sollen, hat Jesus uns gesagt, dass die einzige Weise, das einzige Rezept, der einzige Weg sei, einander zu lieben.

Diese Liebe, die auch eine theologale ist, insofern sie uns untrennbar mit ihm (Gott) verbindet, ist die einzige Tür, die einzige Schwelle, der einzige Zugang zur Liebe Gottes. An dieser Tür enden alle Wege, also die Tugenden, die ja dorthin führen. Sie alle sind im Grunde nur dazu gemacht, uns schneller, fröhlicher, sicherer dorthin zu führen. Eine Tugend, die nicht dort mündet, ist eine töricht gewordene Tugend. […]

Und es kann uns vielleicht Vergnügen bereiten,
eine sensationelle Demut zu erreichen
oder eine unübertroffene Armut,
oder einen unerschütterlichen Gehorsam,
oder eine narrensichere Reinheit;
wenn aber diese Demut, diese Armut, diese Reinheit, dieser Gehorsam uns nicht zur Güte geführt haben;
wenn die Menschen in unserem Haus, auf unserer Straße, in unserer Stadt immer noch hungern und frieren wie eh und je,
wenn sie immer noch so traurig sind und düster, wenn sie immer noch so einsam sind –
dann sind wir vielleicht Helden, gehören aber nicht zu denen, die Gott lieben.

Denn es gibt unter den Tugenden so etwas wie kluge Jungfrauen,
die mit ihren Lampen in der Hand an dieser einen Tür hockend ausharren,
an der Tür der Wahl,
der brüderlichen Fürsorge,
an der einzigen Tür, die sich öffnet,
wenn Gott Hochzeit hält mit seinen Freunden.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8620 am: 29. August 2020, 23:42:55 »
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Buch Jeremia 1,4.17-19.

In den Tagen Joschijas, des Königs von Juda, erging das Wort des Herrn an mich:
Gürte dich, tritt vor sie hin, und verkünde ihnen alles, was ich dir auftrage. Erschrick nicht vor ihnen, sonst setze ich dich vor ihren Augen in Schrecken.
Ich selbst mache dich heute zur befestigten Stadt, zur eisernen Säule und zur ehernen Mauer gegen das ganze Land, gegen die Könige, Beamten und Priester von Juda und gegen die Bürger des Landes.
Mögen sie dich bekämpfen, sie werden dich nicht bezwingen; denn ich bin mit dir, um dich zu retten - Spruch des Herrn.

Psalm 71(70),1-2.3.5-6.15.17.

Herr, ich suche Zuflucht bei dir.
Lass mich doch niemals scheitern!
Reiß mich heraus und rette mich in deiner Gerechtigkeit,
wende dein Ohr mir zu und hilf mir!

Sei mir ein sicherer Hort,
zu dem ich allzeit kommen darf.
Du hast mir versprochen zu helfen;
denn du bist mein Fels und meine Burg.

Herr, mein Gott, du bist ja meine Zuversicht,
meine Hoffnung von Jugend auf.
Vom Mutterleib an stütze ich mich auf dich,
vom Mutterschoß an bist du mein Beschützer;
dir gilt mein Lobpreis allezeit.

Mein Mund soll von deiner Gerechtigkeit künden
und von deinen Wohltaten sprechen den ganzen Tag;
denn ich kann sie nicht zählen.
Gott, du hast mich gelehrt von Jugend auf,
und noch heute verkünde ich dein wunderbares Walten.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus - Mk 6,17-29.

Herodes hatte Johannes festnehmen und ins Gefängnis werfen lassen. Schuld daran war Herodias, die Frau seines Bruders Philippus, die er geheiratet hatte.
Denn Johannes hatte zu Herodes gesagt: Du hattest nicht das Recht, die Frau deines Bruders zur Frau zu nehmen.
Herodias verzieh ihm das nicht und wollte ihn töten lassen. Sie konnte ihren Plan aber nicht durchsetzen,
denn Herodes fürchtete sich vor Johannes, weil er wusste, dass dieser ein gerechter und heiliger Mann war. Darum schützte er ihn. Sooft er mit ihm sprach, wurde er unruhig und ratlos, und doch hörte er ihm gern zu.
Eines Tages ergab sich für Herodias eine günstige Gelegenheit. An seinem Geburtstag lud Herodes seine Hofbeamten und Offiziere zusammen mit den vornehmsten Bürgern von Galiläa zu einem Festmahl ein.
Da kam die Tochter der Herodias und tanzte, und sie gefiel dem Herodes und seinen Gästen so sehr, dass der König zu ihr sagte: Wünsch dir, was du willst; ich werde es dir geben.
Er schwor ihr sogar: Was du auch von mir verlangst, ich will es dir geben, und wenn es die Hälfte meines Reiches wäre.
Sie ging hinaus und fragte ihre Mutter: Was soll ich mir wünschen? Herodias antwortete: Den Kopf des Täufers Johannes.
Da lief das Mädchen zum König hinein und sagte: Ich will, dass du mir sofort auf einer Schale den Kopf des Täufers Johannes bringen lässt.
Da wurde der König sehr traurig, aber weil er vor allen Gästen einen Schwur geleistet hatte, wollte er ihren Wunsch nicht ablehnen.
Deshalb befahl er einem Scharfrichter, sofort ins Gefängnis zu gehen und den Kopf des Täufers herzubringen. Der Scharfrichter ging und enthauptete Johannes.
Dann brachte er den Kopf auf einer Schale, gab ihn dem Mädchen, und das Mädchen gab ihn seiner Mutter.
Als die Jünger des Johannes das hörten, kamen sie, holten seinen Leichnam und legten ihn in ein Grab.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8621 am: 29. August 2020, 23:49:23 »
Johannes Justus Landsberg (1489-1539)

Karthäuser, Theologe
Predigt über die Enthauptung des Johannes des Täufers. Opera omnia, Band 2, S. 514f. (trad. © Evangelizo)

Johannes der Täufer gestorben für Christus

Johannes hat nicht für sich selbst gelebt und ist nicht für sich selbst gestorben. Wie viele sündenbeladene Menschen wurden durch sein hartes und karges Leben nicht zur Umkehr gebracht? Wie viele Menschen hat sein unverdienter Tod nicht dazu ermutigt, ihre Prüfungen zu ertragen? Und wir? Was gibt uns heute Veranlassung, Gott in Treue Dank zu sagen, wenn nicht das Andenken an den heiligen Johannes, der um der Gerechtigkeit willen, also um Christi willen, ermordet wurde? […] Ja, Johannes der Täufer hat von ganzem Herzen sein irdisches Leben um der Liebe Christi willen geopfert. Er zog es vor, lieber die Gebote des Tyrannen zu missachten als die Gebote Gottes. Dieses Beispiel lehrt uns, dass uns nichts teurer sein sollte als der Wille Gottes. Den Menschen zu gefallen nützt nicht viel, oft schadet es sogar sehr […] Deshalb lasst uns mit allen Freunden Gottes unseren Sünden und unseren Sorgen sterben, unserer verirrten Eigenliebe einen Fußtritt geben und darauf bedacht sein, die glühende Liebe Christi in uns wachsen zu lassen.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8622 am: 30. August 2020, 23:34:34 »
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Bereite dich vor, Volk Gottes, auf das Kommen der Warnung; der Tag ist schon nahe, viel näher als ihr denkt; in der Ewigkeit erwartet euch das Höchste Gericht; ihr seid gewarnt, Sterbliche, damit euch dieser Tag nicht überrascht!

24. August 2020, 13.15 Uhr – Aufruf des Heiligen Michaels an das Volk Gottes. Botschaft an Enoch.

Wer ist wie Gott? Niemand ist wie Gott!

Volk Gottes, bereitet euch vor auf das Kommen der Tage der Großen Reinigung, wo euer Glaube auf die Probe gestellt wird und wo ihr gereinigt werdet bis ihr wie Schmelztiegel glänzt. Die Schöpfung und alle Geschöpfe werden gereinigt, nur so könnt ihr morgen die Neuen Himmel und die Neue Erde betreten, das Paradies das der Allerhöchste für Sein treues Volk vorbereitet hat.

Same meines Vaters, nur wenn ihr geistig vorbereitet seid, könnt ihr den Tagen der Angst, des Leidens und der Reinigung widerstehen, die sich euch nähern; ich sage euch, nie zuvor hat man auf der Erde eine Züchtigung wie die kommende gesehen. Hört auf euch Sorgen um die Dinge dieser Welt zu machen, lasst das Streben und die Karrieren sein, denn ihr wisst gut, dass sehr bald alles vergehen wird; sorgt euch lieber um die Rettung eurer Seelen, denn sie ist der größte Schatz um den ihr euch kümmern müsst. Alles was ihr kennt und besitzt wird in Bruchteilen von Sekunden aufhören zu sein, um einer neuen Existenz Platz zu machen in einer Neuen Schöpfung. Die kommende Züchtigung wird euch durch die Gnade Gottes in neue Menschen umwandeln, all euer Elend und eure Sünde werden in der Reinigung verschwinden. In den Neuen Himmeln und der Neuen Erde werdet ihr geistige Wesen sein von ähnlicher Natur wie die Engel.

Bereite dich vor, Volk Gottes, auf das Kommen der Warnung; der Tag ist schon nahe, viel näher als ihr denkt; in der Ewigkeit erwartet euch das Höchste Gericht; ihr seid gewarnt, Sterbliche, damit euch dieser Tag nicht überrascht. Diese geistige Erfahrung wird euer Leben verändern: in der Ewigkeit werdet ihr den Einen und Wahren Gott sehen, Einer und Dreieiner, Herr der Herren und Gott der Götter; ihr werdet die Existenz des Himmels, des Fegefeuers und der Hölle erkennen; in eurer Seele werdet ihr das reinigende Feuer des Fegefeuers fühlen, oder das sengende Feuer der Hölle, mit dem die verdammten Seelen gequält werden. Alles hängt vom Zustand eurer Seele im Zeitpunkt des Eintreffens der Warnung ab. Nur einige wenige werden in den Himmel genommen, die immense Mehrheit der Menschheit dieser letzten Zeiten wird in eines der Fegefeuer oder in die Hölle gebracht.

Beeilt euch also Geschwister eine gute Lebensbeichte zu machen und für eure Sünden zu sühnen; sucht einen Priester auf und beichtet alles, damit eure Seele beim Durchgang durch die Ewigkeit nicht leide. Auf was wartest du sündige Menschheit, um dich mit Gott zu versöhnen?

Seht eure Seelen sind in Gefahr für ewig verloren zu gehen; euer Aufenthalt auf dieser Erde ist an sein Ende gekommen, doch ihr sündigt und sündigt weiter. Habt ihr nicht daran gedacht? Wenn ihr fortfahrt zu sündigen ist das was euch in der Ewigkeit erwartet der ewige Tod. Denkt nach, rebellische Geschwister, euch bleibt sehr wenig Zeit; hört auf die Botschaften des Himmels und setzt sie in die Tat um, denn diese rufen euch zur Bekehrung. Verhärtet eure Herzen nicht länger, damit ihr es morgen, wenn ihr in die Ewigkeit kommt, nicht bereuen müsst, denn dann ist es für euch bereits viel zu spät.

Bleib im Frieden des Allerhöchsten, Volk Gottes.

Euer Bruder und Diener, Michael der Erzengel.

Gib die Botschaften der Rettung der ganzen Menschheit bekannt, Volk Gottes.

(Enoch)
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8623 am: 31. August 2020, 00:23:09 »
Hl. Gertrud von Helfta (1256-1301)
Benediktinerin
Gesandter der göttlichen Liebe III, Christiana-Verlag Stein am Rhein 2001, S. 201–202

„Wer mir nachfolgen will […] nehme sein Kreuz auf sich“ (vgl. Mt 16,24)

Eines Tages betete sie für eine Person mit dem Bedauern, dass sie aus deren Mund ein Wort der Ungeduld gehört hatte, warum Gott ihr solche Beschwerden schicke, die nicht für sie geeignet wären. Da sprach der Herr zu ihr: „Frage jene Person, welche Beschwerden ihr denn zusagen, und sage ihr, weil sie ohne irgendein Leiden das Himmelreich nicht gewinnen könne, so solle sie sich die ihr passenden Leiden auswählen und wenn diese über sie kämen, dann auch die Geduld bewahren.“ Aus diesen Worten des Herrn erkannte sie, dass es die gefährlichste Art der Ungeduld sei, wenn jemand glaubt, in anderen Leiden wolle er wohl geduldig sein, aber in denen, die Gott ihm schickt, könne er es nicht, während der Mensch im Gegenteil doch immer vertrauen soll, das sei ihm das Nützlichste, was Gott sendet, und sich verdemütigen muss, wenn er hierin die Geduld nicht bewahrt.

Der Herr fügte noch gleichsam liebreich lächelnd hinzu: „Und was glaubst du von dir? Schicke ich auch dir ungeeignete Leiden?“ Sie erwiderte: „Nein, mein Herr; vielmehr bekenne ich und werde es bekennen, solang ich atme, dass du sowohl betreffs des Leibes als der Seele und in allem Glück und Unglück so für mich gesorgt hast, wie dies niemals eine andere Weisheit vom Anfang der Welt bis zum Ende vermocht hätte, außer deiner unerschaffenen Weisheit allein, o mein süßester Gott, die von einem Ende bis zum andern reicht und alles mächtig und lieblich ordnet“ (vgl. Weish 8,1).
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La Salette 1846



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