Autor Thema: Das Beste aus der Bibel  (Gelesen 78257 mal)

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velvet

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Antw:Das Beste aus der Bibel
« Antwort #8 am: 07. Mai 2012, 16:09:00 »
Widerstand in der Bibel

Rembrandt Harmenszoon van Rijn, 1626: Prophet Bileam und die Eselin.

Widerstand gegen Gott - Jesaja 45, 24; Jeremia 49, 19; Judit 16, 16f.; Lukas 21, 15

Geht es um Gott, ist Widerstand zwecklos. Denn der »kommt herauf wie ein Löwe aus dem Dickicht des Jordans in die Auen«. In einem überschwänglichen Loblied freut sich Judit, dass niemand Gott widerstehen könne. Empört über Widerstand gegen Gott zeigt sich auch das Buch der Weisheit: »Wer kann deinem Gericht widerstehen?« Und der fromme Jude Mordechai bekennt: »Deinem Willen kann niemand widerstehen, wenn du Israel retten willst.« Aber was ist mit denen, die dennoch gegen Gott Widerstand geleistet haben? Sicher ist: Am Ende werden auch sie Gott gegenübertreten und »beschämt werden«. Die Christen übrigens erhalten göttlichen Beistand in ihren Missionsbemühungen: Jesus will ihnen »Mund und Weisheit geben, der alle eure Gegner nicht widerstehen noch widersprechen können«. ( Jesaja 45, 24, Jeremia 49, Judit 16, 16f., Lukas 21, 15)

Zitat: »Wer ist mir gleich, wer will mich meistern und wer ist der Hirte, der mir widerstehen kann?«

 
Der Obrigkeit untertan? - Römer 13, 1 - 7

Ach, dieser Paulus: Von der Liebe hat er so schön geredet, vom Glauben auch - aber sämtliche politisch Engagierten hat er arg enttäuscht. Jedermann solle der Obrigkeit untertan sein und dürfe sich ihr nicht widersetzen, riet er den Christen. Denn die Obrigkeit sei »von Gott angeordnet«. Ein Spruch, der im Laufe der Zeit allen Diktatoren und den mit ihnen verbündeten Kirchenführern in die Hände gespielt hat. Eine andere biblische Anweisung hätten diese Machtmenschen am liebsten aus der Bibel gestrichen. Sie stammt von Petrus, dem zeitweiligen Kontrahenten des Paulus. In durchaus widerständigem Geist hielt er dem »Hohen Rat« Jerusalems entgegen: »Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.« Interpretiert man beide Sätze zusammen, bleibt als grobe Linie für Christen: Einer Obrigkeit darf man sich nur so lange nicht widersetzen, solange sie nicht gegen Gottes Willen handelt. Das immer wieder herauszufinden ist eine spannungsreiche Angelegenheit seit 2000 Jahren. ( Römer 13, 1 - 7)

Zitat: »Wer sich nun der Obrigkeit widersetzt, der widerstrebt der Anordnung Gottes.«

 
Die Empfehlung Jesu - Matthäus 5, 38 - 48; Weisheit 10, 16

Und was empfiehlt Jesus in Sachen Widerstand? Dafür hat sich der Begriff »aktive Gewaltfreiheit« eingebürgert. Die ist oft noch schwieriger und erfordert noch mehr Courage als offener Widerstand. In der Bergpredigt gibt Jesus einige Beispiele. »Wenn dich jemand auf deine rechte Backe schlägt, dem biete die andere auch dar. Und wenn jemand mit dir rechten will und dir deinen Rock nehmen, dem lass auch den Mantel.« Jesus plädiert für die Feindesliebe - vielleicht die nachhaltigste Form des Widerstands. Ob Jesus den Tipp des Buches der Weisheit kannte, ist unbekannt - wahrscheinlich hätte er ihn unterstützt: Die Weisheit »widerstand den grausamen Königen durch Wunder und Zeichen«. ( Matthäus 5, 38 - 48, Weisheit 10, 16)

Zitat: »Ich aber sage euch, dass ihr nicht widerstreben sollt dem Übel.«

 
Widerstand gegen den Teufel - 1 Petrus 5, 8f.; Jakobus 4, 7; Epheser 6 ,13

Auf geistlicher Ebene gibt es für Gläubige nur ein Ziel des Widerstands: den Teufel. Dieser »Widersacher geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge«. Der Petrusbrief mahnt deshalb die Christen: »Dem widersteht, fest im Glauben!« Widerstand gegen den Teufel lässt auch Paulus zu. Gegen dessen »listige Anschläge« sollen Christen die »Waffenrüstung Gottes« anziehen, eine Art unsichtbaren spirituellen Schutzschild gegen »böse Geister«. ( 1 Petrus 5, 8f., Jakobus 4, 7;, Epheser 6 ,13)

Zitat: »Widersteht dem Teufel, so flieht er von euch.«

 
Engel übt Widerstand - 4. Mose 22, 21- 35

Engel sind nicht nur untätige Schwebewesen. Wenn sie Menschen in ihrem Handeln stoppen wollen, üben sie auch schon mal aktiven Widerstand. Das zeigt die Geschichte des Bileam. Der Mann Gottes hatte sich partout etwas in den Kopf gesetzt, was Gott nicht gefiel. Also sandte Gott einen Engel, der sich den auf einem Esel reitenden Bileam in den Weg stellte. Bileam erkennt den Boten Gottes nicht - wohl aber der Esel. Als der sich vor Furcht wegdreht, schlägt Bileam ihn. Die Szene wiederholt sich - bis Gott dem Esel eine Stimme gibt und der sich erklären kann. Schließlich erkennt Bileam, dass der Esel ihn vor dem Tod bewahrt hat. ( 4. Mose 22, 4. Mose 21- 35)

Zitat: »Siehe, ich habe mich aufgemacht, um dir zu widerstehen; denn dein Weg ist verkehrt in meinen Augen.«

 
Wem Gott widersteht - 1 Petrus 5, 5

Gott lässt allen Menschen Gnade widerfahren: Das hört man oft, vor allem in protestantischen Kreisen. Umso ungewöhnlicher ist der biblische Gedanke, dass Gott nur denen Gnade schenkt, die es auch wirklich verdienen. Kriterium dafür ist Demut. Gott selbst widersteht der Versuchung, auch die »Hochmütigen« mit Barmherzigkeit zu bedenken. ( 1 Petrus 5, 5)

Zitat: »Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade.«

 
Hundert Jahre Widerstand - 1 Makkabäer 10, 70; 13, 46; Judit 5, 17

Über hundert Jahre lang leisteten die jüdischen Makkabäer Widerstand gegen die Besatzer ihres Landes, die Seleukiden. Ihre oft blutigen Kämpfe sind in den beiden Büchern der Makkabäer aufgeschrieben. Gott ist - wen wundert"s - demnach auf der Seite der heldenhaften Makkabäer unter Leitung Jonatans. »Niemand leistet uns Widerstand als du allein«, schreibt ihm der feindliche Apollonius und fordert ihn zum Kampf heraus. Der jüdische Feldherr Simon galt als gnädig den Feinden gegenüber. »Bestrafe uns nicht für unsern Widerstand, so wollen wir gern gehorsam sein!«, flehten sie ihn an - und er ließ sie leben. Woher die Makkabäer und die Israeliten früherer Zeiten ihre Widerstandskraft erhielten? »Der Gott des Himmels« gab ihnen Kraft zu widerstehen. ( 1 Makkabäer 10, 70, 1 Makkabäer 13, 46, Judit 5, 17)

Zitat:»Bestrafe uns nicht für unseren Widerstand!

velvet

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Antw:Das Beste aus der Bibel
« Antwort #9 am: 07. Mai 2012, 16:11:02 »
Genug!


Genug für alle - Johannes 6, 1-14

»Es ist genug für alle da!« Dieser gastfreundliche Spruch sagt sich leicht. Aber was tun, wenn 5000 Gäste kommen und nur fünf Brote und zwei Fische da sind? Genau das erlebten eines Tages die Jünger Jesu. Sie waren überzeugt: So viele Menschen konnten sie mit dem wenigen Essen nicht satt kriegen. Jesus bewahrte die Ruhe. »Lasst die Leute sich lagern«, befahl er, dann nahm er die Brote und Fische - und wundersamer Weise reichte das Wenige für die Vielen. Alle 5000 wurden satt, es blieben sogar noch zwölf Körbe mit Brotresten übrig. Wer diese Begebenheit beobachtete, erkannte: »Das ist wahrlich der Prophet, der in die Welt kommen soll.« ( Johannes 6, 1-14)

Zitat: »Für zweihundert Silbergroschen Brot ist nicht genug für sie, dass jeder ein wenig bekomme.«

 
Wann ist's genug? - Sirach 11, 23ff.

Eindrücklich reflektiert Jesus Sirach über das Genug. Er hat jene im Blick, die meinen, genug zu haben und damit geschützt vor Leid und Katastrophen zu sein. Ihnen empfiehlt er, zu bedenken, »dass dir's wieder schlecht gehen kann; und wenn dir's schlecht geht, so bedenke, dass dir's wieder gut gehen kann«. ( Sirach 11, 23ff.)

Zitat: »Sage aber auch nicht: Ich habe genug, was kann mir künftig zustoßen?«

 
Habgier: Mehr als genug - Sirach 14, 9; Sprüche 30, 15; Markus 8, 36; 1. Timotheus 6, 10

Mehr haben zu wollen, ist menschlich. Bei einigen schlägt es jedoch in Habgier um. Eine Wesensart, die vom wahren Leben und von der Persönlichkeitsreifung ablenkt. »Ein habgieriger Mensch hat nie genug an dem, was ihm beschieden ist, und kann vor lauter Geiz nicht gedeihen«, mahnt der weise Jesus Sirach. Mit einem Reim behandelt das Buch der Sprüche die Gier nach Mehr: »Der Blutegel hat zwei Töchter, die heißen: 'Gib her, gib her!' / Drei sind nicht zu sättigen, und vier sagen nie: 'Es ist genug.'« Alle, die der Gier erliegen, versucht Jesus, zur Umkehr zu bewegen: »Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme an seiner Seele Schaden?« ( Sirach 14, 9, Sprüche 30, 15, Markus 8, 36, 1. Timotheus 6, 10)

Zitat: »Geldgier ist eine Wurzel alles Übels.«

 
Lang genug in Sünde gelebt - Hesekiel 44, 6; 45, 9; 1. Petrus 4, 3

Der alttestamentliche Prophet Hesekiel (600 v. Chr.) kann als Gottesmann des Genug bezeichnet werden. Mutig und unermüdlich wies er das Volk Israel und dessen Herrscher darauf hin, dass es genug gesündigt habe und die Umkehr nun anstehe. »Ihr habt's lange genug schlimm getrieben, ihr Fürsten Israels«, rief er den Mächtigen zu, »lasst ab von Frevel und Gewalttat und tut, was recht und gut ist, und hört auf, Leute in meinem Volk von Haus und Hof zu vertreiben!« Ein anderes Mal schimpfte er: »Lasst's genug sein, ihr vom Hause Israel, mit allen euren Gräueltaten!« Ähnlich spricht der Verfasser des ersten Petrusbriefs den Gläubigen ins Gewissen. ( Hesekiel 44, 6, 1. Petrus 4, 3)

Zitat: »Es ist genug, dass ihr die vergangene Zeit zugebracht habt nach heidnischem Willen, als ihr ein Leben führtet in Ausschweifung, Begierden, Trunkenheit, Fresserei, Sauferei und gräulichem Götzendienst.«

 
Reich genug? - Hiob 20, 22; Sprüche 13, 4; 20, 13; 28, 19; Offenbarung 3, 17

Wann ist ein Mensch reich genug? Viel Geld, sagt die Bibel mehrmals, macht weder glücklich noch erfüllt, »ihm wird doch angst werden«. Polemisch geht der Seher Johannes einen Reichen an: »Du sprichst: Ich bin reich und habe genug und brauche nichts!, und weißt nicht, dass du elend und jämmerlich bist, arm, blind und bloß.« Genügsamkeit und Fleiß führen zu einem erfüllteren Leben als materieller Wohlstand. »Wer seinen Acker bebaut, wird Brot genug haben; wer aber nichtigen Dingen nachgeht, wird Armut genug haben… Lass deine Augen offen sein, so wirst du Brot genug haben.« Es scheint so zu sein: Wer demütig und gelassen für seinen Lebensunterhalt sorgt und nicht nach immer mehr verlangt, dem wird nichts mangeln. ( Hiob 20, 22, Sprüche 13, 4, Offenbarung 3, 17)

Zitat: »Die Fleißigen kriegen genug.«

 
Gott gibt genug! - Jesaja 40, 29; Sacharja 10, 1; Joel 2, 26; Psalm 37, 19

Wer sorgt für genug in jeder Hinsicht? Gott! Diese Erfahrung machen Gläubige durch alle Zeiten. Prophet Sacharja empfahl den Landwirten: »Bittet den Herrn, dass es regne zur Zeit des Spätregens, so wird der Herr, der die Wolken macht, euch auch Regen genug geben für jedes Gewächs auf dem Felde.« Auch Joel sah voraus: »Ihr sollt genug zu essen haben und den Namen des Herrn, eures Gottes, preisen.« Sogar in Hungersnöten sorgt Gott dafür, dass die Menschen genug haben. Als die Israeliten einst murrend durch die Wüste zogen, erteilte Gott ihnen allerdings eine Lektion: »Er aber gab ihnen, was sie erbaten, und sandte ihnen genug, bis ihnen davor ekelte.« Mehr als genug kann zu viel des Guten sein… ( Jesaja 40, 29, Sacharja 10, 1, Joel 2, 26, Psalm 37, 19)

Zitat: »Er gibt dem Müden Kraft, und Stärke genug dem Unvermögenden.«

 
Genug Gewalt! - 2. Samuel 24, 16

In dieser Geschichte zeigt sich ein grausamer Aspekt des biblischen Gottesbildes. 70.000 Menschen hatte Gott mit Hilfe einer Pestepidemie sterben lassen. Als sein Engel auch noch die Stadt Jerusalem mit der tödlichen Krankheit überziehen will, »reute den Herrn das Übel« und er pfiff den Engel zurück: »Es ist genug; lass nun deine Hand ab!« ( 2. Samuel 24, 16)

Zitat: »Es ist genug!«

velvet

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Antw:Das Beste aus der Bibel
« Antwort #10 am: 07. Mai 2012, 16:13:20 »
Torheit in der Bibel

Die klugen und die törichten Jungfrauen, um 1813.

Die größte Torheit - Psalm 14, 1; 94, 8; Hiob 5, 3; Sprüche 1, 7

Die allergrößte Torheit besteht darin, Gott nicht zu erkennen: »Die Toren sprechen in ihrem Herzen: 'Es ist kein Gott.' Sie taugen nichts; ihr Treiben ist ein Gräuel«, sagt der Psalmist und fragt: »Ihr Toren, wann wollt ihr klug werden?« »Die Furcht des Herrn ist der Anfang der Erkenntnis«, meinte Salomo, »die Toren verachten Weisheit und Zucht.« Aus diesem Grund ist Handeln von Toren unstet, egal, wie viel Mühe sie sich geben. Deshalb sollte man sich tunlichst keine Toren zum Vorbild nehmen: »Geh weg von dem Toren, den du lernst nichts von ihm.« Am Ende jedoch wartet auf alle der Tod. ( Psalm 14, 1, Hiob 5, 3, Sprüche 1, 7)

Zitat: »Auch die Weisen sterben, so wie die Toren und Narren umkommen.«

 
Wer töricht ist - Prediger 4, 13; 5, 2; Weisheit 3, 12; Hiob 12, 17; Sprüche 12, 15

In vielen Geschichten schildert die Bibel, wer töricht sein kann und worin Torheit besteht. Grundproblem ist: »Den Toren dünkt sein Weg recht«, er ist unbelehrbar. Offensichtlich gab es alte Könige, die töricht waren. Gegen sie polemisiert Prediger Salomo: »Ein Knabe, der arm, aber weise ist, ist besser als ein König, der alt, aber töricht ist und nicht versteht, sich raten zu lassen.« Wer viel redet, ist besonders anfällig für Torheit. Auch Richter und Schriftsteller entlarven sich selbst bisweilen als töricht. Letztere, wenn sie für ihre Bücher zu lange Vorworte schreiben. Selbstkritisch bemerkt der Verfasser des zweiten Makkabäerbuches: »Es wäre ja töricht, wenn die Vorrede länger würde als die ganze Erzählung.« Frauen stehen den Männern in punkto Torheit in nichts nach. ( Prediger 4, 13, Weisheit 5, 15, Hiob 12, 17, Sprüche 12, 15)

Zitat: »Wo viel Worte sind, hört man den Toren.«

 
»Frau Torheit« - Sprüche 9, 13-18

Die biblische sogenannte Weisheitsliteratur - zu ihr gehören die Bücher der Sprüche, der »Prediger«, Jesus Sirach und Hiob - denkt viel über den Sinn des Lebens nach. Um sich selbst und den Lesern das Denken zu erleichtern, stellt sie die Weisheit als Person dar. Ebenso deren Gegenspielerin, die Torheit. Bezeichnenderweise schildern die altehrwürdigen Weisen die Torheit als Frau: »Sie sitzt vor der Tür ihres Hauses auf einem Thron auf den Höhen der Stadt, einzuladen alle, die vorübergehen und richtig auf ihrem Wege wandeln: 'Wer noch unverständig ist, der kehre hier ein!', und zum Toren spricht sie: 'Gestohlenes Wasser ist süß, und heimliches Brot schmeckt fein.'« Die Vorstellung der Torheit als Frau hatte eine verheerende Wirkungsgeschichte, die besonders deutlich bei Heinrich von Kleist ablesbar ist, der schrieb: »Torheit, du regierst die Welt, und dein Sitz ist ein schöner weiblicher Mund!« ( Sprüche 9, 13-18)

Zitat: »Frau Torheit ist ein unbändiges Weib, verführerisch, und weiß nichts von Scham.«

 
Törichte Jungfrauen - Matthäus 25, 1-13

Um das Himmelreich zu beschreiben, verwendet Jesus häufig Gleichnisse. In einem gehen zehn Jungfrauen ihrem Bräutigam entgegen. Fünf von ihnen waren töricht - was sich darin zeigt, dass sie vergessen, Öl für ihre Lampen mitzunehmen. Als um Mitternacht der Bräutigam erscheint, können sie ihm durch die Dunkelheit nicht entgegengehen. Sie bitten die fünf klugen Jungfrauen um Öl - doch die brauchen den Brennstoff für ihre eigenen Lampen. Die fünf Törichten laufen zum Kaufmann - und als sie zurückkehren, ist die Tür zum Hochzeitssaal verschlossen. ( Matthäus 25, 1-13)

Zitat: »Die törichten nahmen ihre Lampen, aber sie nahmen kein Öl mit.«

 
Das Evangelium als Torheit - 1 Korinther 1, 18-24

Einer der tiefgehendsten theologischen Gedanken des Apostels Paulus kreist um die Torheit. Paulus möchte jenen Christen Argumente geben, die für ihren Glauben verlacht und verspottet werden - besonders für die christliche Grundeinsicht, dass Gottes Sohn am Kreuz sterben musste. Das Wort vom Kreuz sei eine Torheit, gibt Paulus zu - allerdings nur für diejenigen, die »verloren werden«. Für die Gläubigen hingegen ist es eine »Gotteskraft«. Als Beleg zitiert Paulus den Propheten Jesaja, demzufolge Gott die »Weisheit der Weisen und den Verstand der Verständigen verwerfen« will. In einem rhetorisch brillanten Gedankengang wendet Paulus Weisheit und Torheit hin und her und verkehrt kühn die Perspektive: »Hat nicht Gott die Weisheit der Welt zur Torheit gemacht?« Während die Juden Zeichen von den Christen fordern und die griechischen Philosophen Weisheit suchen, glauben die Christen an den »gekreuzigten Christus, den Juden ein Ärgernis und den Griechen eine Torheit«. ( Jeremia 2, 32, Weisheit 5, 15, Jakobus 1, 25, Hebräer 13, 2.6)

Zitat: »Das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden; uns aber, die wir selig werden, ist's beine Gotteskraft.«

 
Torheit Gottes - 1 Korinther 1, 25

Einen weiteren Gedanken formuliert Paulus. Wieder hat er Menschen im Blick, die sich selbst für besonders weise halten und meinen, die Welt ohne Gott erklären zu können. Um ihnen ihre Arroganz zu verdeutlichen, geht Paulus bis an den Rand der Blasphemie. Die »Torheit Gottes« sei weiser als die sich selbst als weise bezeichnenden Menschen. ( 1 Korinther 1, 25)

Zitat: »Die Torheit Gottes ist weiser, als die Menschen sind, und die Schwachheit Gottes ist stärker, als die Menschen sind.«

 
Paulus pariert Vorwürfe - 2 Korinther 11, 16.23; 12, 16

Auch Paulus selbst musste sich von Glaubensgeschwistern vorwerfen lassen, töricht zu sein. Er ging mit der Kritik gelassen um und wurde damit zum Vorbild. »Ich sage abermals: Niemand halte mich für töricht; wenn aber doch, so nehmt mich an als einen Törichten, damit auch ich mich ein wenig rühme.« Paulus weist darauf hin, dass er für seine vermeintlich törichte Mission viele Mühen auf sich genommen habe: »Ich habe mehr gearbeitet, ich bin öfter gefangen gewesen, ich habe mehr Schläge erlitten, ich bin oft in Todesnöten gewesen.« ( 2 Korinther 11, 16)

Zitat: »Sie sind Diener Christi - ich rede töricht: ich bin's weit mehr!«

velvet

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Antw:Das Beste aus der Bibel
« Antwort #11 am: 07. Mai 2012, 16:16:27 »
Redewendungen in der Bibel

Die Anbetung des Geldes: Gemälde von Evelyn Pickering (1855-1919).

Bis hierher und nicht weiter - Hiob 38, 11, 1. Mose 19f.

Eine Grenze soll tatsächlich nicht überschritten werden? Diesem Gebot kann man Nachdruck verleihen mit diesen Worten, die so viel bedeuten wie: »Ich meine das ernst!« So sprach Gott nach eigenem Bekunden am dritten Schöpfungstag, als er das Trockene vom Wasser schied. Da redete er das Meer wie eine Person an und befahl den »stolzen Wellen«, dass sie sich am Land brechen. Dieses Zitat steht allerdings nicht im Schöpfungsbericht. Gott erzählte es Hiob, um seine Übermacht und die Kleinheit des verzweifelt fragenden Hiobs zu illustrieren. ( Hiob 38, 11, 1. Mose 19f.)

Zitat: »Bis hierher sollst du kommen und nicht weiter; hier sollen sich legen deine stolzen Wellen!«

 
Wenn böse Buben locken - Sprüche 1, 10f.

Der Legende nach geht das Buch der Sprüche auf König Salomo zurück und beinhaltet Weisheiten, die er seinem Sohn auf den Lebensweg mitgeben wollte. Gleich zu Beginn warnt der Vater seinen Sohn davor, »bösen Buben« zu vertrauen. Damit sind nicht etwa Lausbuben gemeint, die mehr oder weniger harmlose Streiche planen. Andere Übersetzungen bringen das Gemeinte unmissverständlich auf den Punkt, wenn sie statt »böse Buben« »gewissenlose Menschen« (»Die Gute Nachricht«) »schlechte Menschen« (»Bibel in gerechter Sprache«) oder »Sünder« (Zürcher Bibel) schreiben. Tatsächlich meinte Salomo Räuberbanden, »die Unschuldigen nachstellen ohne Grund.« ( Sprüche 1, 10f.)

Zitat: »Mein Sohn, wenn dich die bösen Buben locken, so folge nicht.«

 
Der schnöde Mammon - Matthäus 6, 24

Warum wohl hat Luther dieses Wort nicht übersetzt? Das griechische Wort »Mamonas« geht auf das Aramäische »Mamona« zurück, was »Geld, Habe« bedeutet. Eigentlich bedeutet der Satz Jesu also, niemand könne gleichzeitig Gott und dem Besitz dienen. Aber Luther ließ den »Mammon« stehen - vielleicht wollte er, dass das Wort wie ein Name klingt, also der Besitz wie ein Gegenspieler Gottes wirkt? Diese Bedeutung hat die Redewendung behalten: Gott und Mammon stehen nebeneinander wie zwei gleichwertige Wesenheiten. Die Botschaft dahinter: Gott ist wirklich groß und erhaben, der Mammon hingegen hinfällig und schnöde. ( Matthäus 6, 24)

Zitat: »Niemand kann zwei Herren dienen … Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.«

 
Jugendsünden - Psalm 25

Ach, wie gerne möchte man sie ungeschehen machen und vergessen, die Jugendsünden. Was man einst mangels Erfahrung getan hat, treibt manchem die Schamesröte ins Gesicht und begleitet wie ein Schatten durchs Leben, den man einfach nicht loswird. Diese Erfahrung ist alt - sogar König David machte sie schon, vor 3000 Jahren. Der fromme Monarch bat Gott, der möge seine Jugendsünden nicht zu Davids Nachteil werten und trotz manchen Leichtsinns gnädig mit ihm sein. »Vergib mir meine Schuld«, fleht David, der sich in seine Sünden verstrickt wie in ein Netz beschreibt. ( Psalm 25)

Zitat: »An die Sünden meiner Jugend und meine Vergehen denke nicht; nach deiner Gnade gedenke du meiner, um deiner Güte willen, Herr!«

 
Lückenbüßer - Nehemia 4, 10

Soll man bereuen, dass man irgendwo Lücken gelassen hat? Oder sollen Lücken für etwas büßen? Nein, das Wort Lückenbüßer versteht nur, wer ins mittelalterliche Deutsch zurückgeht. Da bedeutete nämlich »büßen« so viel wie »füllen«. Ein Lückenbüßer ist also jemand, der eine Lücke füllt - eine eher unbefriedigende Rolle. Die ersten Lückenbüßer kommen im Buch Nehemia vor, das zu jener Zeit spielt, in der der Jerusalemer Tempel wieder aufgebaut wurde. Damals ärgerten sich die Feinde Israels darüber, dass die Bauleute die Lücken in der Tempelmauer wieder füllten, »büßten« heißt es in der originalen Luther-Übersetzung. ( Nehemia 4, 10)

Zitat: »Als aber Sanballat und Tobija ... hörten, dass die Mauern Jerusalems ausgebessert wurden, weil die Lücken angefangen hatten sich zu schließen, wurden sie sehr zornig.«

 
Elfenbeinturm - Hoheslied 7, 5

Geht es um Kosenamen oder Vergleiche, zeigen Verliebte erstaunliche Kreativität. Auch Salomo überschüttete seine Herzensfrau Sulamith mit Säuselworten, von denen heute freilich manche komisch klingen. »Deine Nase ist wie der Turm auf dem Libanon« - »Dein Leib ist wie ein Weizenhaufen« - »Deine Brüste sind wie Zwillinge von Gazellen«: Solche Liebkosungen würden heute eher irritieren. Auch dass der Hals wie ein »Turm von Elfenbein« aussieht, ist nicht sofort als Kompliment zu erkennen. Der Begriff erlebte eine unerwartete Geschichte zum geflügelten Wort. Heute gilt ein Elfenbeinturm als Ort größter Reinheit, ungestört von Umwelteinflüssen. Allerdings ist dies meist hämisch gemeint in dem Sinne, dass jemand zwar viele Fähigkeiten hat, aber abgeschieden von der Alltagswirklichkeit lebt. ( Hoheslied 7, 5)

Zitat: »Dein Hals ist wie ein Turm von Elfenbein.«

 
Die Feuertaufe bestehen - Lukas 3, 16

Eigentlich ist dieser Begriff eine Umschreibung für die Taufe mit dem Heiligen Geist. Sie stammt von Johannes, der im Jordan Menschen taufte. Er taufe nur mit Wasser, sagte er und kündigte jemanden an, der mit Feuer taufe: Jesus. Der Ausdruck »Feuertaufe« wurde später auf die christlichen Märtyrer übertragen, die für ihren Glauben in den Tod gingen, viele von ihnen starben auf dem Scheiterhaufen. Mit der Entwicklung von Schusswaffen wurde der Begriff gänzlich entheiligt und für die Soldaten benutzt, die ihren ersten Einsatz im Kugelhagel bestanden. Übertragen wird die Feuertaufe heute angewendet für Bewährungssituationen unterschiedlichster Art. ( Lukas 3, 16)

Zitat: »Ich taufe euch mit Wasser; es kommt aber einer, … der wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen.«

velvet

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Antw:Das Beste aus der Bibel
« Antwort #12 am: 07. Mai 2012, 16:18:38 »
Gold in der Bibel

Die drei Weisen mit ihren Gaben, Mosaik in der Basilika St. Apollinare Nuovo in Ravenna aus dem Jahr 526.

Das Goldene Kalb - 2. Mose 32

Die berühmteste Goldgeschichte der Bibel spielt während der Wüstenwanderung der Israeliten. Mose war auf den Berg Sinai verschwunden; das Volk wurde unruhig und flehte Aaron an, ein Gottesbild herzustellen. In den damaligen Religionen wurden Götter oft durch Stierbilder symbolisiert. So eines will auch Aaron modellieren. Also befiehlt er den Bittenden: »Reißt ab die goldenen Ohrringe an den Ohren eurer Frauen, eurer Söhne und eurer Töchter und bringt sie zu mir!« Er schmilzt das Gold ein und gießt daraus ein goldenes Kalb. Dem Volk präsentiert er es mit den Worten: »Das ist dein Gott, Israel, der dich aus Ägyptenland geführt hat!« Orgastisch tanzen die Israeliten um das goldene Kalb, essen und trinken und »treiben ihre Lust«. Mose ist - wie Gott - empört darüber. Die Strafe fällt unverhältnismäßig grausam aus: 3000 Menschen müssen sterben. ( 2. Mose 32)

Zitat: »Wer Gold hat, der reiße es ab und gebe es mir. Und ich warf es ins Feuer; daraus ist das Kalb geworden.«

 
Götzen aus Gold - 5. Mose 7, 25; Psalm 115, 4; Hosea 2, 10; 8, 4

Nicht nur Geistern, sondern auch den falschen Göttern anderer Völker wurden dämonische Kräfte zugetraut. Um diese Kräfte zu brechen, wird das Volk Israel aufgefordert, alle fremden Götterbilder zu verbrennen. Und das ist noch nicht alles - auch das Gold oder Silber, aus dem einige der Statuen gemacht waren, sollte nicht weiterverwendet werden. Du sollst »solchen Gräuel nicht in dein Haus bringen«, heißt es da, »damit du nicht dem Bann verfällst wie jene, sondern du sollst Ekel und Abscheu davor haben; denn es steht unter dem Bann.« Die goldenen Götzen scheinen eine Versuchung geblieben zu sein. »Ihre Götzen sind Silber und Gold, von Menschenhänden gemacht«, betet der Psalmist. Der Prophet Hosea protestiert ebenfalls gegen die Goldgötzen. Er weist darauf hin, dass das Gold, aus dem die Möchtegerngötter gemacht wurden, von Gott erschaffen wurde. ( 5. Mose 7, 25, Psalm 115, 4, Hosea 2, 10)

Zitat: »Aus ihrem Silber und Gold machen sie Götzen, damit sie ja bald ausgerottet werden.«

 
Goldene Mäuse für Gaza - 1. Samuel 6, 13-18

Da staunten die Bauern in Beth Schemesch nicht schlecht: Auf einem Gespann, gezogen von zwei laut brüllenden Kühen, rollte das Heiligtum Israels durch ihr Dorf! Danach werden die Kühe als Brandopfer dargebracht und die Lade, die die Steintafeln mit den Zehn Geboten bewahrt, auf einen Stein gestellt. Nicht nur die Israeliten, auch der Philister-Fürst aus Gaza ist arg beeindruckt. Das zeigen er und seine Mit-Regenten in Form von seltsamen Goldgaben. ( 1. Samuel 6, 13-18)

Zitat: »Dies sind die goldenen Beulen, die die Philister dem Herrn als Sühnegabe erstatteten: für Aschdod eine, für Gaza eine.«

 
Was ist kostbarer als Gold? - 1. Timotheus 2, 9; 1. Petrus 1, 7.18;

Rein finanziell gesehen mag Gold das Kostbarste sein. Doch gibt es Tugenden und Gnadengaben, die noch wertvoller sind. Zum Beispiel sollen Frauen sich lieber mit »Anstand und Zucht« schmücken als mit Perlen und Goldschmuck. Am Ende, im Jüngsten Gericht, wird der Glaube als kostbarer befunden »als das vergängliche Gold, das durchs Feuer geläutert wird«. Der erste Petrusbrief liefert eine plausible Erklärung dafür: Die Menschen wurden nicht durch Silber und Gold von ihren Sünden erlöst, sondern »mit teurem Blut Christi«. ( 1. Timotheus 2, 9, 1. Petrus 1, 7)

Zitat: »Ihr wisst, dass ihr nicht mit vergänglichem Silber oder Gold erlöst seid von eurem nichtigen Wandel nach der Väter Weise.«

 
Worte auf der Goldwaage - Jesus Sirach 21, 27; 28, 29

Da Gold so kostbar ist, achteten schon die Menschen in biblischen Zeiten genauestens auf dessen Gewicht. Goldwaagen waren schon damals äußerst präzise. Deshalb nutzt Weisheitslehrer Jesus Sirach diese Waagen für ein Sinnbild. Offensichtlich war er vom Geschwätz seiner Mitmenschen genervt. Ihnen schreibt er ins Stammbuch: »Du wägst dein Silber und Gold, bevor du es aufbewahrst; warum wägst du nicht auch deine Worte auf der Goldwaage?« Der Spruch setzte sich durch und wird bis heute als Redensart gebraucht. ( Jesus Sirach 21, 27)

Zitat: »Die Schwätzer reden, wovon sie nichts verstehen; die Weisen aber wägen ihre Worte mit der Goldwaage.«

 
Gold, Weihrauch und Myrrhe - Matthäus 2, 1-11

Viel tragen wollten die drei Weisen aus dem Morgenland nicht, als sie aufbrachen und dem Stern folgten. Er würde ihnen zeigen, wo der Messias geboren ist. In Bethlehem finden sie »das Kindlein mit Maria, seiner Mutter«, sie fallen auf die Knie, beten Jesus an und überreichen ihm ihre symbolträchtigen Geschenke: Gold als Zeichen des wahren Reichtums; Weihrauch, ein weißes Baumharz, das im Jerusalemer Tempel als Rauchopfer dargebracht wurde; und Myrrhe, ein Balsam aus Baumharz, das als heiliges Salböl gilt. ( Matthäus 2, 1-11)

Zitat: »Und sie fielen nieder und beteten es an und taten ihre Schätze auf.«

 
Die goldene Stadt - Offenbarung 21, 18.21

Das »neue Jerusalem«, das der Visionär Johannes am Ende aller Zeiten sieht, ist aus reinem Gold errichtet. Eingefasst ist die Stadt in »Mauerwerk aus Jaspis«. Die Gebäude bestehen aus Gold, »durchscheinend wie Glas.« Erleuchtet wird das wie eine Fata Morgana wirkende Ensemble von der »Herrlichkeit Gottes … ihre Leuchte ist das Lamm.« ( Offenbarung 21, 18)

Zitat: »Der Marktplatz der Stadt war aus reinem Gold wie durchscheinendes Glas.«

velvet

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Antw:Das Beste aus der Bibel
« Antwort #13 am: 07. Mai 2012, 16:20:30 »
Schiffbrüche


Gott behütet Seefahrer - Psalm 107, 23-32; 1. Könige 22, 49

Keine Kreuzfahrtschiffe und Hobbykapitäne, sondern Handelsschiffe durchkreuzten zu biblischen Zeiten die Meere. Sie transportierten Steine und Stoffe, Gewürze und Nahrung, Tiere und Menschen. Noch mehr als heute waren die Seefahrer in ihren einfachen Schiffen den Launen des Wetters ausgeliefert. Einige Handelsschiffe »zerschellten«. Ihrer Angst begegneten die Seeleute mit Vertrauen auf Gott. Der Psalmist beschreibt den »Sturmwind, der die Wellen erhob« und Schiffe gen Himmel hob und sogleich in den Abgrund sinken ließ, »dass sie taumelten und wankten wie ein Trunkener«. Wer in solchen bedrohlichen Stürmen und Wellentürmen in seiner Not zum Herrn schrie, den führte er aus Ängsten, indem er den Sturm stillte und sie »zum erwünschten Land brachte«. ( Psalm 107, 23-32, 1. Könige 22, 49)

Zitat: »Die mit Schiffen auf dem Meere fuhren und trieben ihren Handel auf großen Wassern…«

 
Jona im Sturm - Jona 1-2; Psalm 139, 9f.

Eine der berühmten biblischen Schiffsgeschichten handelt von Jona. Dieser Prophet versucht, vor Gott zu fliehen - kein aussichtsreiches Unterfangen, betete doch schon der Psalmist: »Nähme ich Flügel der Morgenröte und bliebe am äußersten Meer, so würde auch dort deine Hand mich führen.« Jona besteigt ein Schiff, doch Gott vereitelt Jonas Fluchtpläne mit einem heftigen »Ungewitter«. Die Seeleute versuchen, ans rettende Ufer zu rudern - »aber sie konnten nicht, denn das Meer ging immer ungestümer gegen sie an«. Auf eigenen Wunsch hin werfen die Seeleute Jona über Bord, der Prophet wird als menschlicher Ballast geopfert. Doch Gott rettet ihn, indem er »einen großen Fisch« kommen lässt, der den Flüchtling verschlingt und nach drei Tagen und Nächten an Land ausspeit. ( Jona 1-2, Psalm 139, 9f.)

Zitat: »Nehmt mich und werft mich ins Meer!«

 
Tyrus erleidet Schiffbruch - Hesekiel 27

Die phönizische Hafenstadt Tyrus, »sehr reich und herrlich geworden«, war eigentlich ein Verbündeter und Handelspartner Israels. Dennoch prophezeite der Prophet Hesekiel ihr den Untergang. Dafür verwendet er Bilder, die die schifffahrtserfahrenen Menschen verstanden: »Dein Handelsgut, deine Ware, deine Schiffsleute, deine Steuerleute, deine Zimmerleute, deine Händler und alle deine Kriegsleute und alles Volk in dir werden mitten auf dem Meer umkommen.« Hesekiel schildert ein Angst einflößendes Schiffbruchsszenario, das dem Untergang der Titanic in nichts nachsteht: »Da werden die Gestade erbeben von dem Geschrei deiner Steuerleute... und alle, die das Ruder führen, die Schiffsleute, alle Seefahrer werden von ihren Schiffen herabsteigen und laut über dich schreien und bitterlich klagen.« ( Hesekiel 27)

Zitat: »Ein Ostwind wird dich mitten auf dem Meer zerschmettern.«

 
Wenn der Glaube Schiffbruch erleidet - 1. Timotheus 1, 19; Epheser 4, 14

Dass jemand in seinem Leben »Schiffbruch erleidet« ist eine bis heute gebräuchliche Redewendung für eine gescheiterte Existenz. In der Bibel verwendet sie der Apostel Paulus. Diejenigen, die gegen ihr Gewissen handeln, erleiden Schiffbruch am Glauben, erklärt Paulus und hat dabei Christen im Blick, die der Geldgier erliegen. Das menschliche Leben vergleicht er mit einem Schiff, das von »jedem Wind einer Lehre bewegt« werde und »umhertreibt«. ( 1. Timotheus 1, 19, Epheser 4, 14)

Zitat: »Das haben einige von sich gestoßen und am Glauben Schiffbruch erlitten.«

 
Angst vorm Untergang - Markus 4, 35-41

Mehrmals mussten Jesus und seine Jüngerschar den See Genezareth überqueren. Das Gewässer sieht friedlich aus, ist aber gefährlich, denn Fallwinde können Schiffe in ernste Seenot bringen. Als Jesus unterwegs war, erhob sich »ein großer Windwirbel«, der die Wellen ins Boot schwappen ließ. Während seine Jünger panisch das Wasser aus dem Boot schöpften, schlief Jesus seelenruhig auf einem Kissen weiter. Ängstlich wecken die Jünger ihren »Meister« und werfen ihm vor, er kümmere sich nicht um sie in dieser Notsituation. Sofort stand Jesus auf, »bedrohte den Wind und sprach zu dem Meer: Schweig und verstumme!« Tatsächlich legte sich der Wind, »und es entstand eine große Stille«. Die verblüfften Jünger mussten sich Kritik gefallen lassen: »Was seid ihr so furchtsam? Habt ihr noch keinen Glauben?« ( Markus 4, 35-41)

Zitat: »Wer ist der? Auch Wind und Meer sind ihm gehorsam!«

 
Schiffbruchrekordhalter Paulus - Apostelgeschichte 27; 2. Korinther 11, 25

Viele tausend Seemeilen hatte der Heidenmissionar Paulus auf seinen Reisen zurückgelegt. Nun war der Apostel als Gefangener an Bord eines Segelschiffes. In Rom sollte ihm der Prozess gemacht werden. Dem heftigen Wind entkam der Kapitän, indem er im Schutze Zyperns an der (heute türkischen) Küste entlangschipperte. In Myra steigt Paulus unter Aufsicht des Hauptmanns Julius auf ein anderes Schiff um; an Kreta ging es vorbei mitten hinein in gewaltige Nordoststürme. Dramatische Szenen spielten sich ab: Ladung wurde über Bord geworfen, das Schiff trieb tagelang manövrierunfähig in der Adria. Schließlich erlitten sie Schiffbruch auf einer Sandbank vor Malta. Alle 276 Mann überlebten. Für den Vielreisenden Paulus selbst war es bereits der vierte Schiffbruch. ( Apostelgeschichte 27, 2. Korinther 11, 25)

Zitat: »Dreimal habe ich Schiffbruch erlitten, einen Tag und eine Nacht trieb ich auf dem tiefen Meer.«

 
Apokalypse der Seefahrt - Offenbarung 8, 8f.; 13, 1; 16, 3; 21, 1

In den Endzeitvisionen des Sehers Johannes spielt das Meer eine wichtige Rolle. Ein fürchterliches Monster steigt aus dem Meer, es hat zehn bekrönte Hörner und sieben Köpfe. Dann gießt ein apokalyptischer Engel seine Schale ins Meer, woraufhin sich das Wasser in Blut verwandelt und alles Leben im Meer vernichtet wird. Weitere sieben Engel sorgen mit lautem Posaunenschall für Horror. Als der zweite sein Instrument bläst, wird ein Drittel aller Schiffe vernichtet. Das Endzeitgrauen endet mit der Aussicht auf das »neue Jerusalem«, in dem Gott alle Tränen abwischen wird. Zwei wichtige Dinge wird es in dieser neuen Welt nicht mehr geben: die Nacht und das Meer. Und damit auch keine Schiffbrüche. ( Offenbarung 8, 8f.)

Zitat: »Und der zweite Engel blies seine Posaune … und der dritte Teil der Schiffe wurde vernichtet.«

velvet

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Antw:Das Beste aus der Bibel
« Antwort #14 am: 07. Mai 2012, 16:26:20 »
Die sieben größten Wunder


Das geteilte Meer - 2. Mose 14

Unter Führung von Mose ist das Volk Israel aus der ägyptischen Unterdrückung geflohen; über die Sinai-Halbinsel zieht es gen Gelobtes Land. Die Truppen des Pharaos jagen den Israeliten hinterher. In auswegloser Lage steht Gott »seinem« Volk bei und teilt das Wasser des Schilfmeeres. Trockenen Fußes erreicht der Flüchtlingstreck das andere Ufer; die Ägypter hingegen werden von den Wassermassen verschlungen. ( 2. Mose 14)

 Zitat: »Und die Israeliten gingen hinein mitten ins Meer auf dem Trockenen, und das Wasser war ihnen eine Mauer zur Rechten und zur Linken.«

 
Raben ernähren Elia - 1. Könige 17, 4-6

Die Könige Israels dienen einem Götzen - Grund genug für Gott, das Land mit einer Dürre heimzusuchen. Der Prophet Elia flieht in die Wildnis. Damit er nicht verhungern muss, schickt Gott Raben mit Brot und Fleisch zu ihm. ( 1. Könige 17, 4-6)

 Zitat: »Ich habe den Raben geboten, dass sie dich dort versorgen sollen.«

 
Der lange Tag - Josua 10, 12-14

Der Heerführer Josua leitet die Israeliten nach Kanaan, ins Gelobte Land. Die Eindringlinge müssen sich gegen dort lebende Völker zur Wehr setzen. Im Kampf gegen die Amoriter hilft Gott seinem Volk, indem er Sonne und Mond stillstehen lässt. ( Josua 10, 12-14)

 Zitat: »So blieb die Sonne stehen mitten am Himmel und beeilte sich nicht unterzugehen fast einen ganzen Tag.«

 
Die Heilung des Blinden: Duccio di Buoninsegna, 1308, Dommuseum Siena.
Foto: sob                                                                                           
  Die Heilung des Blinden: Duccio di Buoninsegna, 1308, Dommuseum Siena.
Ein Blinder wird geheilt - Matthäus 9, 32-34

Zwei Blinde folgen Jesus und flehen um Erbarmen. Er spricht mit ihnen, fragt sie, ob sie an seine Heilungsmacht glauben. Als sie bejahen, schenkt er ihnen das Augenlicht. In ähnlicher Weise heilt Jesus viele weitere unheilbar Kranke. ( Matthäus 9, 32-34)

 Zitat: »Da berührte er ihre Augen und sprach: Euch geschehe nach eurem Glauben!«

 
Die Hochzeit zu Kana, Julius Schnorr von Carolsfeld, 1820, Kunsthalle Hamburg.
Foto: sob
  Die Hochzeit zu Kana, Julius Schnorr von Carolsfeld, 1820, Kunsthalle Hamburg.         
Wasser wird zu Wein - Johannes 2, 1-12

In Kana ist Jesus mit seinen Jüngern und seiner Mutter Maria auf einer Hochzeit zu Gast. Als der Wein ausgetrunken ist, verwandelt Jesus das Wasser in sechs Krügen zu Wein. ( Johannes 2, 1-12)

 Zitat: »Und als der Wein ausging, spricht die Mutter Jesu zu ihm: 'Sie haben keinen Wein mehr!'«

 
Jesus wandelt auf dem See - Markus 6, 45

Die Jünger rackern sich im Boot ab, um gegen den Sturm anzurudern. Als Jesus auf dem Wasser an ihnen vorbeigeht, deuten sie ihn zunächst als Gespenst. Sie erkennen ihn erst, als er sagt: »Ich bin's, fürchtet euch nicht!« ( Markus 6, 45-52)

 Zitat: »Und als sie ihn sahen auf dem See gehen, meinten sie, es wäre ein Gespenst.«

 
Auferstehung Christi: Vincenzo Campi, 1581, Collegiata S. Bartolomeo, Parma.
Foto: sob                                                                                                   
  Auferstehung Christi: Vincenzo Campi, 1581, Collegiata S. Bartolomeo, Parma.
Jesus ersteht von den Toten auf - Markus 16

Jesus wurde ans Kreuz geschlagen und starb; sein Körper wurde in ein Leinentuch gewickelt und in ein Steingrab gelegt. Als zwei Tage später Maria aus Magdala und andere Jünger zum Grab kommen, finden sie es leer vor. Der vom Tod auferstandene Jesus zeigt sich in den Tagen danach mehreren Jüngern. ( Markus 16)

 Zitat: »Er ist auferstanden. Er ist nicht hier!«

velvet

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Antw:Das Beste aus der Bibel
« Antwort #15 am: 07. Mai 2012, 16:32:21 »
Die sieben wichtigsten Tiere

Die listige Schlange - 1. Mose 3

Wäre sie nicht gewesen, würden Adam und Eva womöglich noch immer im Paradies leben. Eine Schlange verführte Eva dazu, gegen Gottes Verbot zu verstoßen und die verbotene Frucht zu essen. Gottes Plan einer auf ewig harmonischen Schöpfung war damit durchkreuzt. Zur Strafe verflucht Gott die Schlange und verdammt sie dazu, Erde zu fressen. Von ihrem schlechten Image konnte sie sich nie erholen. Allerdings stellt Jesus sie seinen Jüngern gegenüber als vorbildhaft dar: »Seid klug wie die Schlangen...« ( 1. Mose 3)

 Zitat: »Die Schlange war listiger als alle Tiere auf dem Felde.«

Die freiheitsliebende Taube - 1. Mose 8,8-12

Die Arche voll mit Tieren - und kein Land in Sicht: In dieser Situa­tion schickt Noah eine Taube in die Lüfte. Als sie von ihrem zweiten Ausflug mit einem Ölblatt im Schnabel zurückkehrt, weiß Noah: Die Erde ist nicht mehr ganz mit Wasser bedeckt. Sieben Tage später lässt er eine weitere Taube fliegen; sie kehrt nicht auf die Arche heim. ( 1. Mose 8,8-12)

 Zitat: »Danach ließ er eine Taube ausfliegen, um zu erfahren, ob die Wasser sich verlaufen hätten.«


Die gottesfürchtige Eselin - 4. Mose 22,22-35

Die erste Tierschutz-Geschichte der Menschheit: Vor einem Engel Gottes muss der Wahrsager Bileam eingestehen, dass er seine Eselin besser nicht hätte schlagen sollen. Denn im Gegensatz zum Menschen hatte das Grautier den Engel erkannt, der sich ihm in den Weg gestellt hatte. ( 4. Mose 22,22-35)

 Zitat: »Bin ich nicht deine Eselin, auf der du geritten bist von jeher?«


Der gläubige Ochse - Jesaja 1,3

Millionen Weihnachtskrippen können lügen: Denn dass ein Ochse im Stall von Bethlehem der Geburt Jesu beiwohnte, ist biblisch nicht belegt, sondern dem Reich der Legende zuzuordnen. Aus gutem Grund: Um dem Volk Israel bildlich vor Augen zu führen, dass es von Gott abgefallen ist, führt der Prophet Jesaja einen tierischen Vergleich an: ( Jesaja 1,3)

 Zitat: »Ein Ochse kennt seinen Herrn und ein Esel die Krippe seines Herrn.«


Der rettende Fisch - Jona 2,1-12

Gott sei Dank war's kein weißer Hai, der den Propheten Jona verschlang. Welcher Gattung dieser »große Fisch« zuzurechnen ist, bleibt unbekannt. Auf jeden Fall ging er mit dem Propheten behutsam um. Aus dem Bauch des Tieres konnte Jona noch ein Gebet sprechen; schließlich spie der Fisch den Mann Gottes unversehrt wieder aus ans Land. ( Jona 2,1-12)

 Zitat: »Der Herr ließ einen großen Fisch kommen, Jona zu verschlingen.«


Die gefürchteten Heuschrecken - 2. Mose 10,12-20

Stoff für einen Horrorfilm: Riesige Heuschreckenschwärme verdunkeln die Erde, Milliarden der Insekten bedecken den Erdboden und fressen alles kahl. So geschehen in Ägypten - und im Namen des Herrn. Denn Gott strafte mit der Heuschreckenplage den verstockten Pharao. ( 2. Mose 10,12-20)

 Zitat: »Am Morgen führte der Ostwind die Heuschrecken herbei.«



Das wohlbehütete Schaf - Psalm 23

Einer der berühmtesten Texte der Bibel ist aus der Sicht eines Schafs geschrieben, doch das wird gar nicht erwähnt. Dem Beter des Psalms 23 war der Vergleich mit einem gemeinhin als »dumm« angesehenen Schaf keineswegs peinlich. Von einem guten Hirten zum Wasser geführt und vor Feinden beschützt zu werden: Kann es ein tröstlicheres Bild geben? ( Psalm 23

 Zitat: »Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.«

 

La Salette 1846



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