Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4576879 mal)

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Offline Tina 13

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Antw:"Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #1712 am: 10. März 2015, 06:20:36 »

Hl. Faustina Kowalska
„Hättest nicht auch du mit jenem, der gemeinsam mit dir in meinem Dienst steht, Erbarmen haben müssen, so wie ich mit dir Erbarmen hatte?"

O Gott der großen Barmherzigkeit, Du unendliche Güte! Heute ruft die ganze Menschheit aus dem Abgrund ihres Elends zu Dir, zu Deinem Erbarmen. O Gott, sie ruft mit der gewaltigen Stimme ihrer Not. Guter Gott, verschmähe nicht das Gebet der Verbannten dieser Erde. O Herr, unbegreifliche Güte, Du kennst unser Elend ganz und gar und weißt, dass wir nicht imstande sind, uns aus eigener Kraft zu Dir zu erheben. Deshalb bitten wir Dich, komme uns mit Deiner Gnade zuvor und vervielfache stets Deine Barmherzigkeit in uns, damit wir Deinen heiligen Willen treu erfüllen, im ganzen Leben und in der Stunde des Todes. Möge uns die Allmacht Deiner Barmherzigkeit vor Angriffen der Feinde unserer Erlösung beschirmen, damit wir vertrauensvoll, wie Deine Kinder, auf Dein endgültiges Kommen warten. Dieser Tag ist allein Dir bekannt, doch wir erwarten, dass wir alles erhalten werden, was uns Jesus versprochen hat – und das trotz unseres ganzen Elends; denn Jesus ist unser Vertrauen; wir schreiten durch Sein barmherziges Herz wie durch ein geöffnetes Tor in den Himmel.

Tagebuch, §1570
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Antw:"Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #1713 am: 10. März 2015, 15:54:39 »
Vision: Die Handkommunion

Euer Hochwürden! Den 27.10.1973 erlebte ich folgendes des Nachts nach der heiligen Kommunion: Nachdem wir die Danksagungsgebete gebetet haben, fasste mich das Jesuskind an der Hand und sagte: "Folge mir, denn du musst von der Wahrheit Zeugnis geben!"

Auf einmal waren wir in einer modernen Kirche. Dieselbe war bis auf den letzten Platz besetzt. Das Jesuskind und ich suchten einen Platz, wo wir uns hinsetzen könnten. Wir gingen rechts nach vorne. Dort erblickten wir eine Nische, sie war einer Grotte gleich. Es war eine Grotte, denn dort war eine Lourdes-Muttergottes-Statue.

Als ich gesehen habe, dass alles zur Heiligen Messe bereitet wird, wollte ich die Kirche verlassen, weil ich die Handkommunion fürchtete. Denn wenn ich das Jesuskind voll Abscheu zwischen den Handkommunizierenden sehe, wird mir dann paar Tage ganz schlecht davon.

Doch das Jesuskind hielt mich zurück. In der Nische oder Grotte war ein Stuhl. Ich setzte mich dorthin. Das Jesuskind setzte sich auf den Schoß. Die heilige Messe kam zum Vater unser. Da auf einmal erscholl eine gewaltige Stimme: "Ist erlaubt einzutreten?" – Niemand antwortete etwas dazu. Auf einmal durch drei Flügeltüren trat so eine Masse von Menschen mit verschiedenen Tiergesichtern ein und setzten sich zu einem jeden Menschen, die in der Kirche waren.

Als ich das gesehen habe, habe ich gerufen mit ebenso einer lauten Stimme: "Alle seligen Geister lobet den Herrn! Für solche, die ihr seid, ist der Eintritt verboten." Doch ich bekam zu Antwort: "Verstumme! Du hast hier nichts zu sagen." Unterdessen war das Jesuskind verschwunden. Neben mir kniete meine dritte Mutter, welche zu mir sagte: "Du gehst nicht zur Kommunion?" Ich antwortete ihr: "Ich war schon."

Indem hörte ich eine Stimme, eine feine, zarte Frauenstimme, die zu mir sagte: "Deine dritte Mutter tut auch unwürdig kommunizieren. Erinnere dich nur an deine Kindheit!" Ich schaute mich um, von wo die Stimme kommt. Da habe ich die Statue der Lourdes-Mutter-Gottes zur Wand umgedreht gesehen, welche die Hände übers Gesicht gehalten hatte und bitterlich weinte. Ich sah auch nichts, was in der Kirche war, denn ich weinte auch bitterlich.

Auf einmal war das Jesuskind wieder da, doch aber in so einem Zustand, wie ich Ihn noch niemals gesehen habe; ganz blutig, zerrissen, das Gesicht war ganz zerschlagen, geschwollen, Schwarten der Haut hingen von seinem Gesicht und Hände herunter, das weiße Kleidchen war voll Blut. Das Jesuskind setzte sich wieder auf meinen Schoß. Wir weinten beide bitterlich. Das Jesuskind sagte: "So haben mich die Meinen bei ihrer Handkommunion zugerichtet."

Das Blut vom Jesuskind ging durch meine Kleider durch und verursachte mir große Schmerzen, denn das Jesuskind drückte sich sehr an mich. Wo ich zu mir gekommen bin, war fünf Minuten vor drei Uhr. Ich hatte sehr große Schmerzen. Die Stellen haben mir sehr wehgetan, wo das Blut des Jesuskindes durchdrungen ist. Ich habe bis früh kein Auge mehr zugemacht, denn es war schrecklich für mich so etwas zu erleben.

(Schwester Cornelia Holewik)


Eine Traumvision über die neun höllischen Geister

Euer Hochwürden! Bin heute wegen der vielen Schmerzen im Bett geblieben. Habe auch wegen der vielen Schmerzen nichts gegessen. In der Früh nur halbe Tasse Milch getrunken, später drei kleine Mandarinen. Vor 12 Uhr war die Frau Oberin bei mir. Sie ist "Engel des Herrn" läuten gegangen. Ich war allein. Auf einmal wurde ich sehr schläfrig und bin eingeschlafen. Da hatte ich einen furchtbaren Traum. Ich habe acht höllische Geister gesehen.
Ich erkannte dieselben an dem, denn wenn sie mich voll Wut anschauten, sind aus ihren Augen Feuerflammen gefallen. Auf einmal kam noch einer, der neunte. Die acht stellten sich im Halbkreis vor ihn. Er forderte Rechenschaft von den achten. Die Rechenschaft war in den Worten ausgedrückt: "Sagt mir, was habt ihr alle geleistet!" Einer ist vorgetreten und sagte: "Du hast mir den Süden anvertraut. Ich kleidete mich in den Papst um und so brachte ich es so weit, dass ich dem die Ehre geraubt, der sich zu Gott machte. Jetzt hat er, was er verdient, von uns die Verunehrung. Denn die, welche ihn so empfangen, habe ich ihnen den Glauben an Ihn geraubt."

Als nun der erste mit seiner Rede fertig war, trat der zweite vor. Der erste bekam von allen Lobspruch, indem alle schrien: "Du hast alles gut gemacht!" – Der zweite sprach: "Mir hast du den Westen anvertraut. Ich habe mich mit dem ersten in Verbindung gesetzt. So haben wir beide miteinander gearbeitet.

Ich habe mich bemüht den mir Anvertrauten den Glauben zu rauben an den, der sich zu Gott gemacht." – Der in der Mitte stand sagte zu dem zweiten: "Du hast deine Sache auch gut gemacht. Du wirst dafür großen Lohn bekommen, denn du hast die Gestalt eines Bischofs angenommen. Deswegen hast du so vieles erreicht."

Jetzt ist der dritte vorgetreten. Der sagte: "Mir hast du den Norden anvertraut. Ich habe die Gestalt eines Mönchs angenommen und habe mich mit dem ersten und zweiten in Verbindung gesetzt. So habe ich das gleiche geleistet, denn als Mönch war ich sehr angesehen und habe alle auf Irrwege geführt.

Habe ich meine Pflicht gut gemacht, weil ich alle an den Modernismus angeschlossen habe?" – Nach diesen Worten haben alle die feurigen Hände geklatscht und gerufen: "Heil dir, Heil dir!"
Jetzt ist der vierte vorgetreten und beugte sich vor allen und sagte: "Mir ist der Osten anvertraut. Ich hatte nicht viel Arbeit, mir ging alles glatt, denn dort ist nicht viel los. Ich habe mich mit den dreien verbunden um das zu gewinnen und zu bekämpfen, was die drei getan hatten." Darauf klatschten alle wieder.
Jetzt ist der sechste vorgetreten und sagte: "Ich habe die Ordensmänner zu bewachen gehabt, damit dort kein Bußgeist einschleiche. Es ging mir gut, denn dort lebt man nach der Genußsucht. Jetzt ist der fünfte vorgetreten und sagte: Mir waren die Ordensfrauen anvertraut. Ich hatte keine große Mühe, denn dort wurde das Gelübde der Armut, der Keuschheit und des Gehorsams gar nicht gehalten. Dieselben zu der weltlichen Kleidung zu bringen, kostete mich keine Mühe, denn alles war zu entschuldigen. Ich war in Verbindung der aller anderen und arbeitete zusammen." – Nach diesem Geständnis hatten alle geklatscht, welche die Lasterhaftigkeit unterstützt. Das gemachte Gelübde überhaupt nicht gehalten wird und vom Glauben an den Gekreuzigten keine Spur ist. Alles geschieht im eigenen Nutzen. – Dem wurde von allen besondere Ehre erwiesen, denn alle verbeugten sich vor ihm.
Wo er fertig mit seinem Geständnis war, wieder trat der siebte in die Mitte des Halbkreises. Dieser sagte: "Ich habe den Weltklerus zu bewachen bekommen. Diese gehen mir gut an die Hand, nur auf kleine Ausnahme, welche ich überhaupt nicht bezwingen kann, weil das Weib mit dem Kind dazwischen steht. Ich schwitze Feuer und das Weib zu vertreiben. Muss eingestehen, bin zu schwach. Ihr müsst mir zu Hilfe kommen; die Zeit ist kurz, damit mir solche nicht entgehen. Der Weltklerus schläft von Müdigkeit des Lebens, gehen mit ihren Frauen in den Sorgen des Lebens auf und das ist, was mir das Leben so mühelos macht. Solche sind leicht zu gewinnen."

Er sagte dann noch: "Helft mir, denn ich weine Tränen der Bosheit gegen das Weib mit dem Kinde!" In Wirklichkeit habe ich gesehen, wie aus den Augen dem höllischen Geist Feuerstropfen gefallen sind. Diesem haben alle mitleidig zugeschaut.

Jetzt trat der Achte in die Mitte des Halbkreises. Dieser sagte: "Mir sind die vierundzwanzig, die aus der Tschechei gekommen sind, anvertraut. Einige von den Schwestern gehören mir. Habe keine Mühe mit solchen. Ich führe solche nur auf den Weg der Lüge und des Stolzes und Unverträglichkeit. Wenn das Weib möchte schon sterben, welches mit dem Kind verkehrt. Die macht mir viel zu schaffen. Kommt und wir werden sie töten, denn sie macht uns allen unsere Pläne zunichte." Jetzt wollten alle auf mich stürzen. Doch ich erwachte aus Angst. Es war 12.30 Uhr. Nach fünf Minuten kam die ehrwürdige Mutter mit Mittagessen.

Als ich das aufschreiben wollte, hörte ich neben mir eine hässliche Stimme, welche sagte: "Wehe dir, wenn du das schreiben wirst, was du gesehen und erlebt." Ich habe mich mit Weihwasser besprengt und habe alles mit Ruhe geschrieben.


Vision: Schwester Cornelia besucht das Fegefeuer und die Hölle

"Euer Hochwürden! Ich habe in Absicht gehabt gar nichts zu berichten von dem, was ich in diesem Jahre 1973 am Feste Allerheiligen erlebt. Doch es war wie alle Jahre dasselbe.
Ich durfte in die Herrlichkeit des Himmels sehen und die Scharen der Heiligen zu bewundern, wie sie alle an mir vorüberzogen betend, singend, den Herrn der Herrlichkeit preisend. Habe keine Worte das zu schildern. Das bleibt allen, die es nicht zu sehen vermögen, ein Geheimnis. Das Fest der Allerheiligen war getrübt, denn das Jesuskind kündigte mir an, etwas schreckliches an Allerseelen sehen zu müssen, denn das Jesuskind sagte zu mir: "Meine Schwester, bereite dich vor auf eine schreckliche Schauung! Die Nacht zu Allerseelen!"
Ich hatte vor Schreck furchtbare Herzbeklemmungen und dabei Schmerzen. Mir war zum Sterben. So krank war ich davon am Allerheiligenfeste. Die Nacht von Allerheiligen auf Allerseelen erlebte ich furchtbare Dinge.

Es war so wie immer. Nach der heiligen Kommunion ging das Jesuskind mit mir in das Fegefeuer. Zum großen Erstaunen habe ich gesehen, dass das Fegefeuer nicht so überfüllt war wie sonst andere Jahre. Wir kamen auch auf einen Ort, wo sich die Päpste befinden. Dort waren so ungefähr 30 Päpste. Keinen erkannte ich, nur den Johannes XXIII. Alle litten viel, doch der Johannes XXIII. war ganz gebunden hilflos auf der Erde liegend.

Die anderen, als sie das Jesuskind erblickten, erhoben ihre Hände zum Gebet, jener aber konnte nicht. Ich wagte das Jesuskind zu fragen indem ich sagte: "Hier sind so viele Päpste, die ich nicht kenne. Wo ist Pius XII.?"

Das Jesuskind gab mir zu Antwort: "Meine Schwester, habe ich dir schon nicht früher gesagt, er sei ein heiliger Büßer auf Erden?" Dann sagte ich noch zum Jesuskind: "Warum muss der Papst Johannes XXIII. so viel leiden? Erbarme dich seiner!" Das Jesuskind gab mir zur Antwort: "Je mehr ihn die Welt als Heiligen verehrt, um so mehr muss er leiden, denn keiner betet für ihn." – Wir schritten durch das Fegefeuer.

Der Anblick der Armen Seelen war erfreulich, denn die Menschen heben alle zufrieden an das Jesuskind geschaut. Ich war auch zufrieden, denn mir scheinte das Fegefeuer auch nicht so schmerzlich und überfüllt wie andere Jahre. Nachdem wir das Fegefeuer durchgegangen sind, kamen wir auf ein großes Tor, welches sich von selbst öffnet. Hier hat mir das Jesuskind eine rote Schärpe um die Lenden gebunden und sagte: "Sei gleich deinem Schutzengel und fürchte dich nicht!" Darauf ist das Jesuskind verschwunden.

Mein Schutzengel fasste mich an der Hand und führte mich durch das große Tor. Wir kamen an einen Ort, dort war niemand. Wir gingen weiter. Da hörte ich einen furchtbaren Lärm. Es machte sich wieder ein Tor auf. Über dem Tor stand geschrieben mit feurigen Buchstaben: "Das Tor schließt sich hinter jedem, der hereinkommt, lässt aber niemanden heraus." Deswegen wollte ich nicht hereingehen.

Mein Schutzengel nötigte mich einzutreten. Da habe ich etwas gesehen, was ich noch nicht gesehen habe. Menschen auf Menschen gestanden, getreten aber nicht zertreten, Fluchworte, eins gegen das andere gesprochen. Der Schutzengel führte mich immer an seiner Hand, denn ich zitterte am ganzen Leib. Die Massen von Menschen machten uns den Weg frei. Wir gingen weiter, kamen an einen Ort, welcher mit Ordensschwestern eingenommen war. Dieser Ort war sehr groß, doch aber nicht so voll von Ordensfrauen, nur einzelne waren da. Die hatten furchterregende Gesichter und voll Hass gegen uns. Wir gingen noch weiter. Mich interessierte schon nichts mehr, ich dachte nur, wie werde ich von hier herauskommen. Doch wir kamen wieder an einen Ort.

Dort war eine sehr stinkige Luft und heiß nicht zum Aushalten. Der Ort war voll von Ordensmännern, die in ihren Kutten waren. Diesen Anblick kann ich überhaupt nicht beschreiben. Grässliche Gesichter sah ich in den Kutten. Sie riefen uns zu: "Wir wirken erfolgreich in solchen Häusern, von wo kommst du." Wir gingen noch weiter und kamen wieder an einen Ort, wo lauter Priester waren, denn ich erkannte sie an den Kollaren. Dieser Ort war ganz groß, aber auch ganz voll. Diese hatten dort einen Führer. Einer hetzte auf den andern mit Fluchworten.

Die Gesichter derer waren Gesichter der verschiedensten wilden Tiere im Kollar. – Wir gingen noch weiter. Da fanden wir Könige, Fürsten, Päpste und Bischöfe. Alle erkannte ich an der Kleidung. Die Könige und die Fürsten hatten Schilder mit ihren Namen auf der Brust. Aus Angst habe ich mir keinen Namen gemerkt. Ich dachte immer nur daran, wie werde ich aus der Mitte der Hölle herauskommen.

Wir gingen mit dem Schutzengel weiter. Wieder kamen wir zu dem Tor, welches sich von selbst öffnete, wir gingen durch einen leeren Raum. Dort wartete das Jesuskind schon auf uns. Er nahm mir die rote Schärpe ab und sagte: "Gehe in Frieden! Die Martyrium-Schärpe wirst du erst in der Ewigkeit tragen." Darauf kam ich zu mir und befand mich des Nachts um 4 Uhr im Bett.

« Letzte Änderung: 10. März 2015, 16:08:44 von Tina 13 »
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« Antwort #1714 am: 11. März 2015, 22:03:57 »

Hl. Epiphanius von Benevent
„Damit sich die Schrift erfüllt“ (Joh 19,28)

„Ich bin nicht gekommen, um das Gesetz aufzuheben, sondern um es zu erfüllen“... Tatsächlich machte der Herr damals von seiner Macht Gebrauch, um in seiner Person alle Mysterien zu erfüllen, die das Gesetz um seine Person ankündigte. Denn in seiner Passion hat er alle Prophetien ihrer Erfüllung zugeführt. Als man ihm entsprechend der Prophetie des seligen David (Ps 69,22) einen mit Essig getränkten Schwamm darbot, damit er seinen Durst stille, nahm er von dem Essig und sagte: „Es ist vollbracht“. Und er neigte das Haupt und gab seinen Geist auf (Joh 19,30). Er hat nicht nur alles, was er gesagt hat, persönlich in die Tat umgesetzt, sondern uns auch seine Gebote anvertraut, damit wir sie in die Tat umsetzen. Nachdem die Alten die einfachsten Gebote des Gesetzes einzuhalten nicht im Stande waren, gebot er uns, die schwierigsten Gebote zu achten, und zwar mittels der Gnade und der Kraft, die vom Kreuz kommen.

Kommentar zu den vier Evangelien, PLS 3,852
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« Antwort #1715 am: 12. März 2015, 05:40:40 »

Hl. Cyprian
„Jedes Reich, das in sich gespalten ist, wird veröden“

Keiner kann Gott zum Vater haben, wenn er nicht die Kirche zur Mutter hat… Darauf weist der Herr uns hin, wenn er sagt: „Wer nicht für mich ist, der ist gegen mich, und wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut“. Wer den Frieden und die Einheit mit Christus bricht, handelt Christus zuwider; wer außerhalb der Kirche sammelt, zerstreut die Kirche Christi. Der Herr sagt: „Ich und der Vater sind eins“ (Joh 10,30). Über den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist sagt die Schrift auch: „Diese drei sind eins“ (1 Joh 5,7). Wer kann da noch glauben, dass die Einheit, die in dieser göttlichen Harmonie ihren Ursprung hat, und an dieses himmlische Geheimnis gebunden ist, durch willentliche Konflikte zerstückelt werden darf? Wer diese Einheit nicht beachtet, hält sich nicht an Gottes Gesetz; er bewahrt nicht den Glauben an den Vater und den Sohn und achtet nicht Leben noch Heil. Dieses Sakrament der Einheit, dieses Band der Einheit in einem unauflöslichen Zusammenhalt, wird uns im Evangelium durch das Untergewand des Herrn veranschaulicht. Es lässt sich weder zerteilen noch zerreißen; vielmehr warfen sie das Los um sein Gewand (Joh 19,24)… es ist das Symbol der von oben kommenden Einheit.

Über die Einheit der Kirche
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« Antwort #1716 am: 12. März 2015, 23:19:11 »
16. Februar 2015; № 251
Die Mutter Gottes spricht voller Freude und Liebe:

Kinder, die meinen Sohn lieben, liebe ich sehr!

Die Kinder auf Erden, die meinen Sohn lieben,
sind ganz besonders tief in meinem Herzen
und erfahren ganz besonderen Schutz in ihrem Leben,
durch meine Fürsprache am Throne Gottes.

Nichts greift fester – nichts greift tiefer –
nichts ergreift die Weite mehr – als die Liebe!
Sie ist unendlich während.
Sie taucht in jeden Schmerz
und trägt die Seele heraus aus all ihrer Not.
Die Liebe bringt der Seele wahren Frieden, Erleichterung
und Stärke den beschwerlichen Weg weiter zu gehen.

Kinder, die meinen Sohn lieben, liebe ich sehr!

(Die Mutter Gottes beugt sich zu den Menschen nieder und berührt ihre Herzen.)

http://morgenroete.eu/index.php/7-botschaften/261-251-kinder-die-meinen-sohn-lieben
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« Antwort #1717 am: 13. März 2015, 06:37:24 »

Hl. Basilius
Die beiden Gebote der Liebe

Frage: Bitte sage uns als erstes, ob den Geboten Gottes eine bestimmte Reihenfolge zugrunde liegt. Gibt es ein erstes, zweites, drittes Gebot und so fort? ... Antwort: Der Herr selbst hat die Reihenfolge festgelegt, die bei den Geboten zu beachten ist. Das erste und größte ist das, welches die Liebe zu Gott betrifft und das zweite, diesem gleich, oder vielmehr dessen Erfüllung und logische Folge, betrifft die Liebe zum Nächsten... Frage: Sag' uns zuerst etwas über die Gottesliebe. Es wird erwartet, dass wir Gott lieben, aber wie sollen wir ihn lieben? ... Antwort: Man kann die Liebe zu Gott nicht lehren. Es hat uns niemand beigebracht, am Licht Freude zu haben oder insbesondere am Leben festzuhalten; auch hat uns niemand gelehrt, die zu lieben, denen wir unsere Existenz verdanken oder die uns großgezogen haben. So, oder noch vielmehr, lernen wir auch nicht durch Unterweisung von außen, Gott zu lieben. In der Natur des lebendigen Wesens – ich meine des Menschen – liegt eine Art Keim, der das Prinzip der Liebesfähigkeit enthält. In dem Maße, wie wir lernen, die Gebote Gottes zu halten, werden wir uns auch dieses Keimes annehmen, ihn fleißig pflegen, ihn sorgfältig nähren, und ihn mit Hilfe der göttlichen Gnade zur Entfaltung bringen. Ich lobe Euren Eifer, denn ohne Eifer erreicht man sein Ziel nicht... Wir müssen wissen, dass es nur eine einzige Tugend der Liebe gibt, die aber in ihrer Wirkmächtigkeit alle anderen Gebote umschließt: „Wenn jemand mich liebt, wird er an meinem Wort festhalten“ (Joh 14,23) und: „An diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz samt den Propheten“ (Mt 22,40).

Die großen monastischen Regeln, Q 1-2
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« Antwort #1718 am: 14. März 2015, 13:35:34 »

Hl. Gregor der Große
Eine offene Bresche

Mit welcher Umsicht beruft sich der Pharisäer, der in den Tempel ging, um dort zu beten, und der die Schutzmauern seiner Seele befestigt hatte, doch darauf, zwei Mal in der Woche zu fasten und den Zehnten von allem, was er verdiente, zu geben. Indem er spricht: „Mein Gott, ich danke dir“, zeigt sich klar, dass er alles Erdenkliche darangegeben hat, sich im Voraus abzusichern. Doch er lässt eine Stelle unbewacht und bietet sie sogar seinem Feind an, wenn er hinzufügt: „Denn ich bin nicht wie jener Zöllner dort“. Durch diese Eitelkeit hat er dem Feind gestattet, in die Stadt seines Herzen einzudringen, die er doch so gut durch sein Fasten und seine Almosen verriegelt hatte. Alle anderen Vorsichtsmaßnahmen sind somit unnütz, wenn es in uns doch noch eine Öffnung gibt, durch die der Feind eindringen kann... Dieser Pharisäer hatte die Genusssucht durch den Verzicht besiegt; er hatte den Geiz durch die Freigebigkeit überwunden... Aber wieviel Arbeit, die für diese Siege nötig gewesen war, wurde zunichte gemacht durch ein einziges Laster? Durch die Bresche eines einzigen Fehlers? Deshalb müssen wir nicht nur daran denken, das Gute zu tun. Wir müssen auch mit Sorgfalt über unsere Gedanken wachen, um sie rein zu bewahren bei unseren guten Werken. Denn wenn sie eine Quelle der Eitelkeit oder des Hochmuts in unserem Herzen sind, kämpfen wir einzig und allein für die nichtige Ehre und nicht für die unseres Schöpfers.

Aus den "Moralia", 76
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« Antwort #1719 am: 14. März 2015, 18:56:29 »
"Das Kreuzzeichen ist gewissermaßen die Zusammenfassung unseres Glaubens, denn es sagt uns, wie weit Gottes Liebe zu uns gegangen ist; es sagt uns, dass es auf der Welt eine Liebe gibt, die stärker ist als der Tod, stärker als unsere Schwächen und unsere Sünden. Die Kraft der Liebe ist stärker als das Böse, das uns bedroht."
 (Joseph Alois Ratzinger) Papst Benedikt XVI

"Der einzige Fallstrick, vor dem die Kirche Angst haben muss, ist die Sünde ihrer eigenen Mitglieder."
(Joseph Alois Ratzinger, Papst Benedikt XVI, 2013)

"Wenn die Menschen um jeden Preis ihr eigener Herr sein wollen und sich zu den einzigen Herren der Schöpfung erheben, können sie dann wirklich eine Gesellschaft aufbauen, in der Freiheit, Gerechtigkeit und Friede herrschen?"
(Joseph Alois Ratzinger) Papst Benedikt XVI

"Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat, und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, dass er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten."
(Joseph Alois Ratzinger) Papst Benedikt XVI
Quelle: Das Original ist von Manuel II. Palaiologos

"Wenn Gott spricht, fordert er immer zu einer Antwort heraus; sein Heilswirken erfordert die Mitwirkung des Menschen; seine Liebe wartet auf eine Erwiderung."
(Joseph Alois Ratzinger) Papst Benedikt XVI

"Um Gott zu erkennen, müssen wir den Hochmut ablegen, der uns verblendet, der uns von Gott abdrängen will, als wäre Gott unser Konkurrent."
(Joseph Alois Ratzinger) Papst Benedikt XVI


« Letzte Änderung: 14. März 2015, 19:11:37 von Tina 13 »
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