Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4657697 mal)

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« Antwort #2024 am: 05. August 2015, 08:30:41 »
Psalm 106(105),6-7ab.13-14.21-22.23-24.

Wir haben zusammen mit unsern Vätern gesündigt,
wir haben Unrecht getan und gefrevelt.
Unsre Väter in Ägypten begriffen deine Wunder nicht,
dachten nicht an deine reiche Huld.

Doch sie vergaßen schnell seine Taten,
wollten auf seinen Ratschluss nicht warten.
Sie wurden in der Wüste begehrlich
und versuchten Gott in der Öde.

Sie vergaßen Gott, ihren Retter,
der einst in Ägypten Großes vollbrachte,
Wunder im Lande Hams,
Furcht erregende Taten am Schilfmeer.

Da fasste er einen Plan, und er hätte sie vernichtet,
wäre nicht Mose, sein Erwählter, für sie in die Bresche gesprungen,
so dass Gott sie im Zorn nicht vertilgte.
Sie verschmähten das köstliche Land;
sie glaubten seinen Verheißungen nicht.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2025 am: 06. August 2015, 07:42:06 »
Hl. Ephräm (um 306-373), Diakon in Syrien, Kirchenlehrer

Der Herr des Alten und Neuen

Im Augenblick der Verklärung wurde das Zeugnis für den Sohn sowohl von der Stimme des Vaters als auch von Mose und Elija bekräftigt, die bei Jesus als seine Knechte erscheinen. Die Propheten blicken auf die Apostel Petrus, Jakobus und Johannes, die Apostel hingegen schauen die Propheten. Am selben Ort finden sich die Fürsten des Alten Bundes und die des Neuen vereint.

Der heilige Mose sah den geheiligten Petrus, der vom Vater erwählte Wächter sah den durch den Sohn erwählten Hirten. Ersterer hatte einst das Meer geteilt, damit das Volk Gottes mitten durch die Fluten gehen konnte, der Zweite schlug vor, ein Zelt zu errichten, um der Kirche Schutz zu bieten.

Der jungfräuliche Mann des Alten Testamentes sah den jungfräulichen Mann des Neuen: Elija konnte Johannes sehen. Der mit dem Feuerwagen entrückt wurde, sah den, der an der Brust des Feuers ruhte (vgl. Joh 13,23). Und der Berg wurde daraufhin zum Sinnbild der Kirche: auf seinem Gipfel vereint Jesus die beiden Testamente, die die Kirche für sich annimmt. Er tat kund, dass er der Herr des einen wie des anderen ist - des Alten, das seine Geheimnisse empfangen, und des Neuen, das die Herrlichkeit seiner Taten enthüllt hat.

Aus den Opera omnia, S. 41
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2026 am: 06. August 2015, 07:54:00 »
 ;tffhfdsds

Psalm 97(96),1-2.5-6.8-9.

Der Herr ist König. Die Erde frohlocke.
Freuen sollen sich die vielen Inseln.
Rings um ihn her sind Wolken und Dunkel,
Gerechtigkeit und Recht sind die Stützen seines Throns.

Berge schmelzen wie Wachs vor dem Herrn,
vor dem Antlitz des Herrschers aller Welt.
Seine Gerechtigkeit verkünden die Himmel,
seine Herrlichkeit schauen alle Völker.

Zion hört es und freut sich,
Judas Töchter jubeln, Herr, über deine Gerichte.
Denn du, Herr, bist der Höchste über der ganzen Erde,
hoch erhaben über alle Götter.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2027 am: 06. August 2015, 08:13:23 »
Morgenröte - Botschaften

276. Auf dem Berg des Geheimnisses der göttlichen Liebe

27. Juni 2015; № 276
Jesus spricht:
Im Kreuz ist Heil. Im Kreuz ist Hoffnung.
Im Kreuz ist Mein Leben. Im Kreuz fließt Mein Blut.
Im Kreuz ist Erlösung – und ewige Ruh.

Auf dem Berg des Todes standen viele. Gläubige und Ungläubige.
Auf dem Berg:
Wo Mein letztes Blut aus Meinem Heiligsten Herzen floss.
Auf dem Berg:
Wo Mein letzter Atem, den letzten Atem der ganzen Menschheit umschloss.
Auf dem Berg:
Wo Meine Barmherzigkeit sich in die Sünden legte.
Auf dem Berg:
Wo Meine Liebe sich in besonderem Maße über all jene ergoss, die Mir wahrhaftig nachfolgten.
Auf dem Berg des Todes:
Wo Ende und Anfang lagen.
Auf dem Berg:
Wo Ich Mich verschenkte und Mein Herz in das Herz Meiner Mutter in tiefster Weise versank, weil Mein Heiliger Tod in das reine Leben sich zuletzt legen wollte.
Auf dem Berg angekommen, mit dem Kreuz auf Meinen Schultern, das alle Kreuze trug, die waren, sind und sein werden.
Auf dem Berg in der Höhe zutiefst erniedrigt, um die Menschen zu tragen in ihrem Leben,
vom Tal der Tränen und Freude zum Berg, der nichts verbirgt.
Auf dem Berg inmitten hungriger Wölfe.
Auf dem Berg, vom Scheitel bis zur Sohle, fand sich keine einzige Stelle mehr, die heil war.

Unten im Tal hat man das Lamm geschlachtet und das Blut floss durch ihre sündigen Hände und Herzen.
Es ist nicht alles offenbar, was geschah im Hause, wo Folter und Gräueltaten herrschten:
Menschenherzen – von Dämonen besessen.
Menschenherzen – kalt, kälter als Eis.
Menschenherzen – die mit Eisenketten ihre Herzen zierten, zerstörten – Mich – Jesus – am Leibe, aber nicht Mein Herz, Meine Seele.
Im tiefinnersten Schmerz floss Mein Blut aus Meinen Heiligsten Wunden.
Doch sie hatten kein Mitleid!
Kein Mensch kennt diese Qualen. Nur das vereinte Herz Meiner geliebten Mutter.
Kein Mensch hat je so viel gelitten. Nur das vereinte Herz Meiner geliebten Mutter.
Kein Mensch wird je so viel leiden.

Die Gottheit war Mein Gewand!
Sie sahen es nicht. Sie wollten es nicht sehen.

Die Göttliche Liebe trug Mich durch dieses Martyrium!

Sie zerbrachen Mein Leben. Sie zerstachen Meinen Leib.
Doch Mein Herz und Meine Seele konnten sie nicht zerstören.
Sie ergötzten sich an Meinen Leiden und an Meinem Leibe.
Doch Mein barmherziges Herz und Meine göttliche Liebe konnten sie nicht zerstören.
Denn zu groß war Meine Barmherzigkeit,
denn zu groß war Meine Liebe, die Mein Leben, das keines mehr war, immer mehr und mehr füllten.

Im Tal des Todes, wo der Tod in Meinem Atem lag, standen viele.
Auf dem Berg des Todes, wo Mein letzter Atem erlosch, und durch den Tod das ewige Leben brachte, sah Ich all jene Menschen, die nicht in dankbarer Weise Meinem Tode gedenken würden in ihrem Leben und in ihrem Tode.
So werden sie das ewige Leben verlieren, weil sie es so wollen.
Es brach Mir das Herz!
Es war jener Augenblick, als der Soldat Meine Seite öffnete. Barmherzigkeit und Gerechtigkeit flossen auf die Menschen nieder, mit dem Strahl Meiner unendlichen Göttlichen Liebe zu diesen Seelen.

Im Tal begann das Leben, im Leiden verhüllt.
Auf dem Berg endete das Leben, das sich in das ewige Leben legte.

So ist es, so war es, so soll es sein für jeden, der da lebt und stirbt zu Meiner Ehre, durch sein tugendhaftes Leben, nach Meinem Beispiel folgend.

Es ist nicht vorbei. Es beginnt erst – das Leben. Das Leben bei Mir!
Jetzt sollt ihr durch und mit Meinen Geboten leben, damit ihr in Ewigkeit bei Mir leben könnt.

Im Tal ist es nicht mehr. Auf dem Berg ist es nicht mehr. Das Leben.
Das wahre Leben in der Ewigkeit wird beginnen und sich in kein Ende legen.
Auf dem Berg der Ewigkeit – im Tal der Freude – sollen unsere Herzen wohnen für allezeit.

Licht zum Licht! Liebe zur Liebe! Treue zur Treue!
Das ist das Geheimnis des Glaubens. Ihr werdet es sehen, denn Ich bleibe nicht verborgen. Bin es nie gewesen.

Auf Erden sehen eure Augen die Welt.
Im Himmel – eure Seelen: Das Geheimnis der Göttlichen Liebe!

http://www.morgenroete.eu/index.php/7-botschaften/286-276-auf-dem-berg-des-geheimnisses-der-goettlichen-liebe
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« Antwort #2028 am: 06. August 2015, 13:07:07 »
"Ich rufe Gottes Kindern voll Sehnsucht zu, damit Ich in ihren verhärteten Herzen vielleicht doch einen Schimmer Liebe erwecken kann — eine Liebe, die aus Meinem Ewigen Vater hervorgeht, die aber brachliegt, schlummernd und vergessen. Ich, Jesus Christus, Bin ebenfalls vergessen, obwohl es nicht eine Person in der Welt gibt, die nicht von Mir gehört hat.
Seid versichert: Gott ist Gott. Die Menschheit wurde von Meinem Ewigen Vater erschaffen, weil sie Teil Seines Plans für das ewige Universum ist. Alles War, Ist und Wird Sein auf Weisung und durch den Willen Dessen, Der ist und Der Sein wird. Alle in der Welt der Schöpfung Meines Vaters verneigen sich vor Gott, auch Seine Feinde.
Wenn ihr glaubt, dass alles mit dieser Welt beginnt und endet, sagt ihr damit, dass Ich nicht Existiere.
Ihr leugnet Mich, den Menschensohn, Der gesandt ist, euch vor der Täuschung des Teufels zu retten. Ich Bin von Meinem Vater. Ich war Teil Seines Großen Göttlichen Planes. Wir sind alle eins, aber ihr, Meine lieben Kinder, lebt in einer Wüste, ohne Leben und in Unkenntnis dessen, was Meine Gottheit bedeutet."
(Worte Jesu aus 1183, Buch der Wahrheit)
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« Antwort #2029 am: 07. August 2015, 07:07:48 »
Hl. Pater Pio von Pietrelcina

„Er nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach“

      Im Verlauf deines Lebens verlangt Christus von dir nicht, mit ihm sein schweres Kreuz ganz zu tragen, sondern nur ein kleines Stück davon, in der Weise, dass du deine eigenen Leiden annimmst. Du hast nichts zu befürchten. Schätze dich im Gegenteil überaus glücklich, für würdig erachtet zu sein, teilzuhaben am Leiden des Gottmenschen. Es handelt sich von Seiten des Herrn nicht darum, dass er dich im Stich ließe oder bestrafte. Im Gegenteil, er beweist dir damit Liebe, eine große Liebe. Du musst dafür Gott danken und dich dreinfügen, den Kelch von Gethsemani zu trinken.

      Mitunter lässt dich der Herr das Gewicht des Kreuzes verspüren. Dieses Gewicht erscheint dir unerträglich, und doch trägst du es, weil der Herr, der voller Liebe und Mitleid ist, dir die Hand reicht und die nötige Kraft gibt. Der Herr braucht Menschen, die mit ihm leiden angesichts des Mangels an Gottesfurcht unter den Menschen. Aus diesem Grund führt mich der Herr die schmerzhaften Pfade, von denen du in deinem Brief sprichst. Immer aber sei er gepriesen, denn seine Liebe bringt Süße in die Bitterkeit. Er wandelt die vergänglichen Leiden dieses Lebens in Verdienste für die Ewigkeit.

FSP, 119 ; Ep 3,441 ; CE, 21 ; Ep 3,413
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« Antwort #2030 am: 07. August 2015, 15:38:33 »
Morgenröte - Botschaften

280. Feuer der Reinigung

3. Juli 2015, Herz-Jesu-Freitag; № 280
Die Mutter Gottes spricht:
Herz der Liebe – bleibt – bis in alle Ewigkeit.
Vater der Liebe – bleibt – bis in alle Ewigkeit.
Geist der Liebe – bleibt – bis in alle Ewigkeit.

Kein Mensch kann es verändern. Kein Mensch kann es verstehen.

Denn Gott ist der Schöpfer des Himmels und der Erde.
Gott ist der Schöpfer der Liebe.
Gott ist der Schöpfer aller guten Gaben.
Gott ist der Schöpfer der Ewigkeit.

Mein Kind! Meine Kinder!
Mein Sohn und ich sagten euch schon oft, dass euer Erdenleben kurz ist gegen die Zeit der Ewigkeit.

Die Zeit, in der das Herz aufgehört hat zu schlagen, bis zu der Zeit, in der die Seele gereinigt wird und die Zeit danach, in der die Seele ihr neues Kleid empfängt und die Zeit, die dann ist, ist eine andere Zeit, nicht so wie hier auf Erden.
Im Augenblick des Todes und im Augenblick des Lebens; zwischen Tor und Tür – ist die himmlische Zeit schon angebrochen.
Nicht jede Seele geht durch die „Tür der Reinigung“ – doch viele Seelen sind es – und danach durch das „Tor des ewigen Lebens“.

Mein Sohn begegnet den Menschen mit dem Buch ihres Lebens und alle Werke, Worte und Gedanken werden nicht mehr verborgen sein.
Sie sind es nie gewesen vor Gott.
Aber der Mensch wischt so vieles weg, was er nicht braucht und nicht will in seinem Leben.
Alles, was Gutes getan wurde – und auch nicht.
Alles, was Schlechtes getan wurde – und auch nicht.
Alles steht geschrieben im Buche eines jeden Menschen und wird, wie eine Wolke, die einst verschlossen war, sich weit, weit ausbreiten und erhellen und das Leben, das vergangene Leben, aufdecken: vor den Augen des Schöpfers und der befleckten Seele.

Gott zu schauen in all Seiner Majestät und Herrlichkeit ist nicht möglich und wäre für die Seele unerträglich wegen der Erkenntnis ihrer Schuld.
Nichts bleibt verborgen. Nichts kommt hinzu.
Jede Seele erkennt ihre Schuld und in der Erkenntnis, „gegen Gott gesündigt zu haben“, entsteht ein tiefes Verlangen „bei Gott zu Leben“.
Ein Verlangen, das die Seele in tiefe Qualen stürzt:
ein großes Feuer ist entfacht. In Schmerz und Leid gehüllt.
Es gibt kein Wasser im Fegefeuer, welches diese Qual, welches dieses Feuer löschen kann.
Die Seele weiß um ihre Sünden.
Sie „will“ gereinigt werden, trotz großer Schmerzen, weil sie in einem Augenblick, in der Zeit, die Gott gegeben, die Sünden erkennt, die sie zu Gott getragen, und die Schuld, die sie hinterließ auf Erden.

Mein Kind! Ich spreche deshalb von diesem Feuer, von diesem qualvollen Feuer, damit die Erdenkinder die Sünde viel mehr meiden.
So viele Leiden, meine Kinder, die mein Sohn euch nicht geben will in Seiner Barmherzigkeit.
So viele Leiden, meine Kinder, die mein Sohn euch geben wird in Seiner Gerechtigkeit.
Viele Kinder auf Erden sind mit den Schuhen der Gleichgültigkeit unterwegs und zertreten so viel Gutes.
Ihre Leiden im Fegefeuer werden groß sein, um der Gerechten willen.

Mein Kind! Meine Kinder!
So viele Seelen leiden im Fegefeuer.
So viele Seelen werden auch morgen leiden und noch viele mehr, weil sie nicht auf die Worte meines Sohnes hörten und sie befolgten.

Die Gottgeweihten leiden noch viel mehr, meine Kinder, weil Gott sie berufen hat zum Hirten der Herde zu werden und zu bleiben, dort, wo sie wirken sollen.
Mein Kind, viele von ihnen legen das Zeichen des Priesters ab.
Wird der Vater im Himmel sie erkennen als jene, die berufen waren für das heilige Priestertum?
Das Verlangen Gott zu gehorchen und IHM alleine zu dienen ist bei vielen im Herzen abgestorben durch die Welt, die sie zu tief in ihren Herzen tragen.

Gewaltig ist das Wort Gottes, gewaltig das Feuer der Reinigung.
Deshalb bitte ich euch, meine Kinder, das Gebet, das Opfer, die Leiden hochzuschätzen und der Welt, Lust und Laster den Rücken zu kehren, solange es noch möglich ist.

Meine Kinder, strebt nach der wahren Freiheit und tragt die Sonne im Herzen:
Die Sonne des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe und keine Wolke, und keine dunkle Wolke,
kann die Wärme der Sonne verdecken, wenn ihr die Gebote meines Sohnes befolgt.

Ich danke euch, meine Kinder! Ich danke euch sehr!
Das Herz der Liebe: des Vaters + des Sohnes + des Heiligen Geistes + steht für viele offen.
Das Herz der Liebe will im Herzen der Sonne wohnen!

http://www.morgenroete.eu/index.php/7-botschaften/290-280-feuer-der-reinigung
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« Antwort #2031 am: 07. August 2015, 15:40:05 »
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281. Was der Mensch sät, wird er ernten

4. Juli 2015, Herz-Mariä-Sühne-Samstag; № 281
Ein Heiliger, den ich nicht kenne, ist da.

Er spricht:
O, es kommen Stürme, die sich in der Finsternis noch mehr entfalten und die Zeiten wiegen sich in eine Zeit, die lange erscheint, weil man kein Ende sieht.

Wohl dem Manne, der Stand hält.
Wohl der Frau, die dem Manne zur Seite steht.

Und wohl dem Manne: auch wenn er wankt und keine Frucht mehr bringt, so hat er doch den größten Schatz in seinem Hause.

Wohl der Stadt, die einen klugen Verwalter hat.
Wohl dem Land, das einen treuen König hat.

Wohl den Kleinen, denn sie tragen das Wohl der anderen zum treuen König.

Wohl den Verborgenen und den Treuen, denn sie tragen das Wohl so vieler zum klugen Verwalter und er dient dem König – zur Freude vieler.

Wohl dem Armen, der keinen Reichtum kennt und das Wenige sammelt und es dem König schenkt.

Wohl den Hirten, die ihre Herde führen: Ihre Weiden bedecken das weite Land.

Wohl den Gerechten und den Klugen: Ihre Zäune auf den Feldern halten jedem Sturm stand und ihre Ernte wird nicht verloren gehen.

Wohl dem Bauer, der seine Herde morgens zur Weide und abends in den Stall führt: Kein Vieh geht verloren und es vermehrt sich immer mehr.

Wohl dem Kinde, das reiche Eltern besitzt: reich an Gotteslehre, Geduld und Liebe.
Es wird noch reicher werden.

Wohl den Eltern, die ihre Kinder nach den Geboten Gottes erziehen:
Sie werden auf dem Schiff der Wahrheit das Ruder sein.

Wohl denen, die da sind auf Gottes Wegen: Sie sind auf dem rechten Pfad, der zum Himmel führt.

Liebe Brüder und Schwestern!
Gottes Freunde und Freunde der Gottes Mutter!
Was bleibt, ist das Leben. Was bleibt, ist das ewige Leben.
Auf Erden wird alles verwehen und doch soll der Wille Gottes auf Erden in euren Herzen leben mit dem Geist der Bereitschaft, damit das, was noch sichtbar ist und doch kommen wird, bleibt für die Seele, für jede Seele, die festhält an der Wahrheit.

Im Brief stand: Bleibt standhaft [vgl. 1 Kor 15,58] und legt euch nicht nieder auf dem Boot um auszuruhen, denn die Zeit der Ernte steht vor der Tür.

Frage: Wer bist du?
Antwort: Ich bin der Heilige Paulus!
Tretet füreinander ein.
Tretet mit gemeinsamen Schritten, auf dem Hügel, der Sonne entgegen, denn Christus hat sich für euch geopfert, damit ihr das ewige Leben gewinnt und es nicht verliert und nach Seinen Geboten lebt.
Und nehmt euch in Acht vor denen, die nicht zur wahren Lehre unseres Herrn Jesus Christus stehen.

„Seid eins in Christus – in gleicher Gesinnung und gleicher Überzeugung!“ [vgl. Gal 3,28]

Wer auch immer den Acker kauft.
Wer auch immer den Acker bepflanzt.
Wer auch immer den Acker gießt.
„Seid eins in Christus!“ [vgl. Gal 3,28]
Und der Acker wird reiche Frucht bringen.
Jeder wird seinen Lohn erhalten: So wie es Gott gefällt.
Das Sichtbare wird vergehen. Das Unsichtbare bleibt ewig.

„Was der Mensch sät, wird er ernten!“ [vgl. Gal 6,7]

Solange der Mensch in seiner Zeit ruht, in seiner Lebenszeit, kann er säen.
Wird seine Ernte klein sein?
Oder wird seine Ernte groß sein?
Deshalb nutzt eure Zeit. Ein jeder nutze seine Zeit.
Ein Herr – Ein Glaube – Eine Einheit.
In Christus! In Jesus Christus!
Ein Tropfen aus dem Meere, ein Sandkorn – gleicht eurem Leben hier auf Erden.
Wie gewaltig ist doch das Meer der Ewigkeit und die Sandkörner? – Man kann sie nicht zählen.

Wie gewaltig ist Sein Name!
Wie gewaltig ist Seine Macht!
Und alle die Ihm dienen, werden getragen durch Seinen Namen und durch Seine Macht.

Gott stärke eure Herzen,
Gott behüte eure Herzen,
Gott trage eure Herzen,
durch euren Glauben, durch eure Hoffnung, durch eure Liebe.
Sammelt Schätze hier auf Erden, damit ihr die ewigen Schätze nicht verliert.

Ich grüße alle Freunde des Glaubens.
Ich grüße alle Freunde der Hoffnung.
Ich grüße alle Freunde der Liebe.
Gottes Gnade sei mit euch allen!

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La Salette 1846



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