Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4578555 mal)

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« Antwort #2392 am: 28. September 2015, 06:49:41 »
Hl. Clemens von Alexandrien (150-um 215), Theologe

„Wer ein solches Kind um meinetwillen aufnimmt, der nimmt mich auf“

„Ihre Kinder“ – so ist in der Heiligen Schrift zu lesen – „wird man auf den Armen tragen und auf den Knien schaukeln. Wie eine Mutter ihren Sohn tröstet, so tröste ich euch“ (Jes 66,12-13). Die Mutter zieht ihre Kinder an sich, und wir suchen unsere Mutter, die Kirche. Jedes schwache und zarte Wesen, dessen Schwachheit der Hilfe bedarf, ist anmutig, süß und charmant. Einem solch jungen Wesen verweigert Gott seine Hilfe nicht. Die Eltern gehen mit ihren Kleinen besonders zart um [...] In gleicher Weise nimmt sich der Vater der ganzen Schöpfung derer an, die sich zu ihm flüchten; er verleiht ihnen neue Kraft durch den Geist und nimmt sie an Kindes Statt an; er kennt ihre Zartheit, und allein sie sind es, die er liebt, denen er beisteht, für die er eintritt. Deshalb nennt er sie seine Kinder (vgl. Joh 13,33) […]

Der Heilige Geist, der mit dem Mund des Jesaja spricht, wendet auf den Herrn selbst den Begriff Kind an: „Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns geschenkt [...]“ (Jes 9,5). Wer ist denn dieses Kind, dieses Neugeborene, nach dessen Abbild wir Kinder sind? Dessen Größe beschreibt uns der Geist durch denselben Propheten so: „Wunderbarer Ratgeber, starker Gott, Vater in Ewigkeit, Fürst des Friedens“ (9,6).

O großer Gott! O vollkommenes Kind! Der Sohn ist im Vater, und der Vater ist im Sohn. Wie könnte sie nicht vollkommen sein, die Erziehung, die uns dieses Kind angedeihen lässt? Sie gilt uns allen, um uns recht zu leiten, uns, ihre Kinder. Er hat über uns seine Hände gebreitet, und auf sie haben wir unser ganzes Vertrauen gesetzt. Von diesem Kind gibt auch Johannes der Täufer Zeugnis: „Seht“ – so sagt er – „das Lamm Gottes“ (Joh 1,29). Da ja die Schrift alle Kinder als Lämmer bezeichnet, sagt er „Lamm Gottes“ zum Wort Gottes, das für uns Mensch geworden ist und in allem uns gleich sein wollte: er, der Sohn Gottes, das Kind des Vaters.

Paidagogos, I, 21-24
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2393 am: 28. September 2015, 06:51:12 »
Buch Sacharja 8,1-8.

Es erging das Wort des Herrn der Heere:
So spricht der Herr der Heere: Mit großem Eifer trete ich ein für Zion, ich setze mich glühend ein für Jerusalem.
So spricht der Herr: Ich kehre zurück nach Zion und wohne wieder in Jerusalem. Dann wird Jerusalem «Stadt der Treue» heißen und der Berg des Herrn der Heere «Heiliger Berg».
So spricht der Herr der Heere: Greise und Greisinnen werden wieder auf den Plätzen Jerusalems sitzen; jeder hält wegen seines hohen Alters einen Stock in der Hand.
Die Straßen der Stadt werden voll Knaben und Mädchen sein, die auf den Straßen Jerusalems spielen.
So spricht der Herr der Heere: Wenn das dem Rest dieses Volkes in jenen Tagen zu wunderbar erscheint, muss es dann auch mir zu wunderbar erscheinen? - Spruch des Herrn der Heere.
So spricht der Herr der Heere: Seht, ich werde mein Volk befreien aus dem Land des Sonnenaufgangs und aus dem Land des Sonnenuntergangs.
Ich werde sie heimbringen und sie werden in Jerusalem wohnen. Sie werden mein Volk sein und ich werde ihr Gott sein, unwandelbar und treu.

Psalm 102(101),16-17.18-19.20-21.29.22.

Die Völker fürchten den Namen des Herrn
und alle Könige der Erde deine Herrlichkeit.
Denn der Herr baut Zion wieder auf
und erscheint in all seiner Herrlichkeit.

Er wendet sich dem Gebet der Verlassenen zu,
ihre Bitten verschmäht er nicht.
Dies sei aufgeschrieben für das kommende Geschlecht,
damit das Volk, das noch erschaffen wird, den Herrn lobpreise.

Denn der Herr schaut herab aus heiliger Höhe,
vom Himmel blickt er auf die Erde nieder;
Er will auf das Seufzen der Gefangenen hören
und alle befreien, die dem Tod geweiht sind.

Die Kinder deiner Knechte werden in Sicherheit wohnen,
ihre Nachkommen vor deinem Antlitz bestehen,
damit sie den Namen des Herrn auf dem Zion verkünden
und sein Lob in Jerusalem.

Evangelium nach Lukas 9,46-50.

In jener Zeit kam unter den Jüngern die Frage auf, wer von ihnen der Größte sei.
Jesus wusste, was in ihrem Herzen vorging. Deshalb nahm er ein Kind, stellte es neben sich
und sagte zu ihnen: Wer dieses Kind um meinetwillen aufnimmt, der nimmt mich auf; wer aber mich aufnimmt, der nimmt den auf, der mich gesandt hat. Denn wer unter euch allen der Kleinste ist, der ist groß.
Da sagte Johannes: Meister, wir haben gesehen, wie jemand in deinem Namen Dämonen austrieb, und wir versuchten, ihn daran zu hindern, weil er nicht mit uns zusammen dir nachfolgt.
Jesus antwortete ihm: Hindert ihn nicht! Denn wer nicht gegen euch ist, der ist für euch.


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« Antwort #2394 am: 28. September 2015, 06:52:58 »
Die Gnade der Erhebung

Mein Kind. Mein liebes Kind. Ich freue Mich, dass ihr gekommen seid. Setze dich zu Mir und höre, was Ich heute den Kindern der Erde sagen möchte:

Findet zu Meinem Sohn, geliebte Kinder, denn ER ist euer Heil, euer Segen, und durch IHN erfahrt ihr die Gnade der Erhebung.

So seid bereit für IHN, denn wenn ER kommt, bringt ER Gerechtigkeit mit, und die von euch, die IHM treu und ergeben sind, wird ER mit der Gnade der Erhebung beschenken, die aber, die sich nicht IHM zuwenden, werden verloren sein, und qualvoll wird ihr "Ende" und die Ewigkeit für sie sein.

So wählt gut, geliebte Kinder, wo ihr hingehen wollt: Mein Sohn schenkt euch Erlösung. ER öffnet euch das Himmelreich. Wer IHM aber nicht treu ist, nicht ergeben und IHN nicht liebt, dem wird das Himmelreich verschlossen bleiben, und das Neue Königreich wird ihm nicht geschenkt werden.

So wählt gut, geliebte Kinder, und bereitet euch vor. Ich, eure Mutter im Himmel, führe euch zu Meinem Sohn, wenn ihr Mich ehrfurchtsvoll und mit Liebe in eurem Herzen bittet. Amen.

Findet zu Meinem Sohn, geliebte Kinder, viel Zeit verbleibt euch nicht. Amen.

Eure Mutter im Himmel.
Mutter aller Kinder Gottes und Mutter der Erlösung. Amen.
Mache dies bekannt, Mein Kind.

Botschaft Nr. 1071, 14. September 2015
     
http://www.dievorbereitung.de/Botschaften/data1041-1075/1071.html
 
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« Antwort #2395 am: 28. September 2015, 12:56:24 »
Ruft auf zum Gebet in den Anliegen Meines Sohnes!

Mein Kind. Mein liebes Kind. Da bist du wieder. Bitte sage den Kindern heute noch einmal, wie wichtig ihr/das Gebet ist.

Über das Gebet könnt ihr alles erreichen. So betet, Meine Kinder, und lasst euer Gebet nicht abbrechen. Je mehr ihr betet, je mehr weltweit gebetet wird, um so schwerer wird es die Elite haben, ihre ach so bösen und skrupellosen Pläne umzusetzen.

Deshalb ruft auf zum Gebet in den Anliegen Meines Sohnes, damit der Widersacher geschwächt wird und seine Ziele sich nicht umsetzen mögen.

Ich liebe euch, geliebte Kinder. Das Ende ist nahe.

Haltet durch und betet, Meine Kinder. Amen.

In tiefer Liebe,
Eure Mutter im Himmel.
Mutter aller Kinder Gottes und Mutter der Erlösung. Amen.

Botschaft Nr. 1072, 15. September 2015

http://www.dievorbereitung.de/Botschaften/data1041-1075/1072.html
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« Antwort #2396 am: 28. September 2015, 12:57:22 »
... die Übernahme der Weltherrschaft!

Jesus: Ich werde euch alle erheben, Meine treuen Kinder. Glaubt und vertraut, denn so wird es sein.

Das Neue Königreich wird euch geschenkt werden, geliebte Kinder, und Mein Vater wird über euch wachen. Glaubt und vertraut, denn die verheißene Zeit steht kurz bevor.

Der, der vorgibt von Mir zu sein, ist es nicht. Er ändert Mein Wort, er ändert Meine Lehren, und er ist nicht von Mir gesandt.

Der, der schon da ist und noch kommen wird (öffentlich), wird schlimmer sein als der, der schon da ist.

So seid wachsam und folgt nicht den Dahergelaufenen. Nicht Gutes führen sie im Schilde. Sie stiften Verwirrung, verbreiten Irrlehren, die euch vom Weg zu Mir und zum Vater abbringen.

So seid gewarnt, denn sie wollen eure Verdammung, nicht aber euer Seelenheil. Sie sind vom Teufel geschickt, und zu ihm werden sie gehen und viele unschuldige Kinder mit sich reißen.

So seid wachsam und seid gewarnt, denn der Zeitpunkt eurer gewollten "Versklavung" und Verdammung rückt immer näher.

Seid gewarnt, denn der Teufel leitet die Übernahme der Weltherrschaft ein, und nur euer Gebet kann das Schlimmste abhalten.

Kommt zu Mir, geliebte Kinder, die ihr Mich liebt, und betet für eure Mitgeschwister.

Lasst euch fallen in Meine Heiligen Arme und betet, Meine Kinder. Euer Gebet ist die Waffe, die euch gegeben ist zur Verteidigung in diesem Kampf des Endes.

Nutzt das Gebet, denn es wird euch Frieden bringen.

Ich liebe euch. Der Zeitpunkt Meiner Wiederkunft steht kurz bevor. Glaubt und vertraut und lasst euch nicht in die Irre führen. Bevor Ich komme, wird sich der Antichrist als "Friedensengel" zeigen, sich feiern lassen und von euch zu dem "erheben" lassen, der er nicht ist. Seid also wachsam, denn Ich komme erst am Ende der Zeiten. Amen.

In Liebe und Ergebenheit,
Euer Jesus.
Sohn des Allmächtigen und Erlöser der Welt. Amen.

Botschaft Nr. 1073, 22. September 2015

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« Antwort #2397 am: 28. September 2015, 13:51:46 »
IV Die Werke Gottes und die trinitarischen Sendungen

257 ,,O seliges Licht, Dreifaltigkeit und Ureinheit!" (LH, Hymnus ,,O lux beata, Trinitas"). Gott ist ewige Glückseligkeit, unsterbliches Leben, nie schwindendes Licht. Gott ist Liebe: Vater, Sohn und Heiliger Geist. Aus freiem Willen will Gott die Herrlichkeit seines glückseligen Lebens mitteilen. Darin besteht der ,,gnädige Ratschluß" [Vgl. Eph 1,9.], den er in seinem geliebten Sohn schon vor der Erschaffung der Welt gefaßt hat. Er hat uns ja ,,im voraus dazu bestimmt, seine Söhne zu werden durch Jesus Christus" (Eph 1,5), das heißt ,,an Wesen und Gestalt seines Sohnes teilzuhaben" (Röm 8,29) dank dem ,,Geist -.., der ... zu Söhnen macht" (Röm 8,15). Dieser Plan ist eine ,,Gnade, die uns schon vor ewigen Zeiten ... geschenkt wurde" (2 Tim 1,9) und unmittelbar aus der trinitarischen Liebe hervorging. Er entfaltet sich im Schöpfungswerk, in der ganzen Heilsgeschichte nach dem Sündenfall, in den Sendungen des Sohnes und des Geistes, die in der Sendung der Kirche weitergeführt werden. [Vgl. AG 2-9.]

258 Die gesamte göttliche Ökonomie ist das gemeinsame Werk der drei göttlichen Personen. So wie die Dreifaltigkeit ein und dieselbe Natur hat, so hat sie auch nur ein und dasselbe Wirken [Vgl. 2. K. v. Konstantinopel 553: DS 421.]. ,,Der Vater und der Sohn und der Heilige Geist sind nicht drei Ursprünge der Schöpfung, sondern ein Ursprung" (K. v. Florenz 1442: DS 1331). Und doch wirkt jede göttliche Person das gemeinsame Werk gemäß ihrer persönlichen Besonderheit. Im Anschluß an das Neue Testament [Vgl. 1 Kor 8,6.]bekennt die Kirche: Es ist ,,ein Gott und Vater, aus dem alles, ein Herr Jesus Christus, durch den alles, und ein Heiliger Geist, in dem alles" ist (2. K. v. Konstantinopel 553: DS 421). Vor allem die göttlichen Sendungen der Menschwerdung und der Spendung des Heiligen Geistes lassen die Eigenarten der göttlichen Personen zutage treten.

259 Als zugleich gemeinsames und persönliches Werk läßt die göttliche Ökonomie sowohl die Eigenart der göttlichen Personen als auch ihre einzige Natur erkennen. Darum steht das ganze christliche Leben in Gemeinschaft mit jeder der göttlichen Personen, ohne sie irgendwie zu trennen. Wer den Vater preist, tut es durch den Sohn im Heiligen Geist; wer Christus nachfolgt, tut es, weil der Vater ihn zieht [Vgl. Joh 6,44.]und der Geist ihn bewegt [Vgl. Röm 8,14.].

260 Das letzte Ziel der ganzen göttlichen Ökonomie ist die Aufnahme der Geschöpfe in die vollständige Vereinigung mit der glückseligen Trinität [Vgl. Joh 17, 21-23.]. Aber schon jetzt sind wir dazu berufen, eine Wohnstätte der heiligsten Dreifaltigkeit zu sein. Der Herr sagt: ,,Wenn jemand mich liebt, wird er an meinem Wort festhalten; mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und bei ihm wohnen" (Joh 14,23).

,,O mein Gott, Dreifaltiger, den ich anbete, hilf mir, mich ganz zu vergessen, um in dir, begründet zu sein, unbewegt und friedvoll, als weilte meine Seele schon in der Ewigkeit. Nichts vermöge meinen Frieden zu stören, mich herauszulocken aus dir, o mein Wandelloser; jeder Augenblick trage mich tiefer hinein in deines Geheimnisses Grund! Stille meine Seele, bilde deinen Himmel aus ihr, deine geliebte Bleibe und den Ort deiner Ruhe. Nie will ich dort dich alleinlassen, sondern als ganze anwesend sein, ganz wach im Glauben, ganz Anbetung, ganz Hingabe an dein erschaffendes Wirken . . .,, (Elisabeth von der Dreifaltigkeit, Gebet).

(Katechismus)
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« Antwort #2398 am: 28. September 2015, 13:52:21 »
261 Das Mysterium der heiligsten Dreifaltigkeit ist das zentrale Geheimnis des christlichen Glaubens und Lebens. Einzig Gott kann uns von ihm Kenntnis geben, indem er sich als Vater, Sohn und Heiliger Geist offenbart.

262 Die Menschwerdung des Sohnes Gottes Offenbart, daß Gott der ewige Vater und daß der Sohn eines Wesen mit dem Vater ist, das heißt, daß er in ihm und mit ihm der einzige Gott ist.

263 Die Sendung des Heiligen Geistes, der vom Vater im Namen des Sohnes [Vgl. Joh 14,26.] und vom Sohn „vom Vater aus" (Joh 15,26) gestand wird, offenbart, daß er zusammen mit ihnen der gleiche einzige Gott ist. Er wird „mit dem Vater und dem Sohn angebetet und verherrlicht".

264 „Der Heilige Geist geht vom Vater als dem ersten Ursprung aus und da dieser es ohne zeitlichen Abstand [auch] dem Sohn schenkt, vom Vater und vom Sohn gemeinsam" (Augustinus, Trin. 15, 26, 47).

265 Durch die Gnade der Taufe „im Namen des Vater und des Sohnes und des Heiligen Geistes" sind wir dazu berufen, am Leben der glückseligen Dreifaltigkeit teilzuhaben, hier auf Erden im Dunkel des Glaubens und jenseits des Todes im ewigen Licht [Vgl. SPF 9.].

266 „Der katholische Glaube ... besteht darin, daß wir den einen Gott in der Dreifaltigkeit in der Einheit verehren, indem wir weder die Personen vermischen noch die Substanz trennen: Eine andere nämlich ist die Person des Vaters, eine andere die [Person] des Sohnes, eine andere die [Person] des Heiligen Geistes; aber Vater, Sohn und Heiliger Geist besitzen eine Gottheit, gleiche Herrlichkeit, gleich ewige Erhabenheit" (Symbolum „Quicumque": DS 75).

267 Unzertrennlich in dem, was sie sind, sind die göttlichen Personen auch unzertrennlich in dem, was sie tun. Doch im gemeinsamen göttlichen Handeln äußert jede Person der Trinität ihre Eingenart, vor allem in den göttlichen Sendungen der Menschwerdung des Sohnes und der Gabe des Heiligen Geistes.

(Katechismus)
« Letzte Änderung: 28. September 2015, 20:56:15 von Tina 13 »
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« Antwort #2399 am: 28. September 2015, 13:52:55 »
Absatz 3 DER ALLMÄCHTIGE

268 Von den Attributen Gottes wird im Symbolum einzig die Allmacht angeführt; sie zu bekennen, ist für unser Leben von großer Bedeutung. Wir glauben, daß sie sich auf alles erstreckt, denn Gott, der alles erschaffen hat [Vgl. Gen 1,1; Job 1,3.], lenkt alles und vermag alles. Wir glauben auch, daß sie hebend ist, denn Gott ist unser Vater [Vgl. Mt 6,9.]ferner, daß sie geheimnisvoll ist, denn einzig der Glaube vermag sie auch dann wahrzunehmen, wenn sie ,,ihre Kraft in der Schwachheit" erweist (2 Kor 12,9) [Vgl. 1 Kor 1,18.].

,,Alles, was ihm gefällt, das vollbringt er"

269 Die Heiligen Schriften bekennen wiederholt, daß sich die Macht Gottes auf alles erstreckt. Sie nennen ihn den ,,Starken Jakobs" [Vgl. Jes 1,24.], den ,,Herrn der Heerscharen" (Ps 24, 10), ,,stark und gewaltig" (Ps 24,8). Gott ist ,,im Himmel" und ,,auf der Erde" allmächtig (Ps 135,6), denn er hat sie erschaffen. Für ihn ist darum ,,nichts unmöglich" [Vgl. Jer 32,17; Lk 1,37.], und er waltet über sein Werk nach seinem Ermessen [Vgl. Jer 27,5.]. Er ist der Herr des Alls, dessen Ordnung er festgesetzt hat und das ihm gänzlich untersteht und gehorcht; er ist der Herr der Geschichte; er lenkt die Herzen und die Geschehnisse nach seinem Willen [Vgl. Est 4,17 b; Spr 21,1; Tob 13,2.]: ,,Du bist immer imstande, deine große Macht zu entfalten. Wer könnte der Kraft deines Arms widerstehen?" (Weish 11,21).

,,Du hast mit allen Erbarmen, weil du alles vermagst"

270 Gott ist der allmächtige Vater. Seine Vaterschaft und seine Macht erhellen sich gegenseitig. Er zeigt ja seine väterliche Allmacht dadurch, daß er für uns sorgt [Vgl. Mt 6,32.], daß er uns als seine Kinder annimmt (ich will ,,euer Vater sein, und ihr sollt meine Söhne und Töchter sein, spricht der Herr, der Herrscher über die ganze Schöpfung": 2 Kor 6,18); er zeigt seine Allmacht auch durch sein unendliches Erbarmen, denn er erweist sie vor allem dadurch, daß er uns aus freien Stücken die Sünden vergibt.

271 Die göttliche Allmacht ist keineswegs Willkür: ,,In Gott ist Macht und Wesenheit und Wille und Verstand und Weisheit und Gerechtigkeit dasselbe. Daher kann nichts in Gottes Macht stehen, was nicht auch in seinem gerechten Willen und in seinem weisen Verstande sein kann" (Thomas v. A., s. th. 1,25,5, ad 1).

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« Letzte Änderung: 28. September 2015, 20:57:03 von Tina 13 »
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La Salette 1846



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