Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4661573 mal)

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« Antwort #3216 am: 05. April 2016, 15:30:36 »
Königin des Himmels und der Erde

Sie ist durch ihre makellose Reinheit die von Gott selbst erwählte Königin, die von den Engeln geliebte Königin, die von Himmelshöhen aus, herrscht über das Universum der Seelen und der Menschen. Durch ihren Titel „Mutter Gottes“, ist sie die Königin der Propheten und Kirchenlehrer. Durch ihre Seelenstärke, ist sie die Königin der Märtyrer. Durch ihre Gerechtigkeit und ihre Liebe, ist sie die Königin aller Heiligen und aller Auserwählten.
 
Ihre jungfräuliche, liebevolle und reine Seele, die vom ersten Augenblick an vom strahlenden und lebendig machenden Licht des Wortes überflutet wird, tritt in eine unendlich viel tiefere und göttlichere Beschauung des unergründlichen Mysteriums Christi, dessen jungfräuliche und makellose Mutter sie sein wird, ein, als die Cherubim und Seraphinen.
 
Sie ist die am meisten liebende und nach Jesus, die von Gott am meisten geliebte Seele und infolgedessen, die mit göttlichen Gnaden am herrlichsten erfüllte Seele. Im Vergleich zu ihr, sind alle Engel und die Gemeinschaft der Heiligen so, als gäbe es sie nicht, denn ihre überlegene Gegenwart erfüllt den Himmel und die Erde.

Marthe Robin
„Prends ma vie Seigneur“, von P. Peyret, S. 113
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #3217 am: 05. April 2016, 15:31:31 »
Sie wünschten, den so süssen Namen Mariens zu hören

Das Hohelied Salomos lässt uns glauben, dass während der Himmelfahrt Mariens, sich die Engel dreimal nach ihrem Namen erkundigten.
 
Beim ersten Mal riefen sie: Wer ist sie, die aus der Steppe herauf steigt wie Rauch, umwölkt von Myrrhe und Weihrauch? Danach fragten sie: Wer ist, die da erscheint wie das Morgenrot? Schliesslich, so fragten sie sich: Wer ist sie, die aus der Steppe heraufsteigt, erfüllt von Entzücken?
 
Warum so viel Beharrlichkeit, um den Namen ihrer Königin zu erfahren? Es ist ohne Zweifel, antwortet Richard de Saint Laurent, weil sie wünschten, den so süssen Namen Mariens zu hören.
 
Hl. Alfons Maria von Liguori
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« Antwort #3218 am: 05. April 2016, 23:04:16 »
Unter Deinem Schutz will ich für die Rettung der Seelen arbeiten

Zu Dir, Heilige Jungfrau, erhebe ich meine bittenden Hände, wie zu einer Quelle der Barmherzigkeit und zu einer Schleuse der Gnaden, indem ich Dich mit Beharrlichkeit um Deinen Schutz bitte und darum, Dich bei Deinem anbetungswürdigen Sohn für mich zu verwenden, damit er mir die Gnaden gewährt, die ich brauche, um ein würdiger Diener der Altäre zu werden. Unter Deinem Schutz will ich für die Rettung der Seelen arbeiten. Ich vermag nichts, oh Mutter der Barmherzigkeit! Ich vermag nichts, das fühle ich; aber Du, Heilige Jungfrau, kannst alles durch Deine Fürbitte, ich lege all mein Vertrauen in Dich. Ich weihe, schenke und opfere Dir auf, meine Person, meine Arbeit und alle Handlungen meines Lebens.

Seliger Marcellin Champagnat
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« Antwort #3219 am: 05. April 2016, 23:09:13 »


Die Entstehung des Heiligtums Unserer Lieben Frau vom Kap (I)

In den Jahren 1878-79 wurde die Kirche vom Kap-de-la-Madeleine zu klein und die Bevölkerung möchte eine neue, grössere Kirche bauen.
 
Um die Steine, die sich am anderen Ufer des St. Laurent Flusses befinden, herüber zu schaffen, müsste der Fluss zufrieren aber der Winter ist sehr mild und das Eis wird nicht fest. Die Pfarrgemeinde betet, aber die Monate gehen dahin: Januar, Februar, Anfang März und es gibt immer noch kein solides Eis.
 
Da verspricht Pfarrer Luc Désilets der Heiligen Jungfrau, ihr die alte kleine Kirche zu weihen, wenn es gelingen sollte, die Steine über den zugefrorenen Fluss zu transportieren. Und am Abend des 16. März bildet sich ein Übergang aus Eis von einem Ufer zum anderen, über eine Strecke von ungefähr zwei Kilometern. Vom 19. bis 25. März werden die Steine von über hundert Pferdeschlitten über diese Eisbrücke transportiert, die sehr schnell „Rosenkranzbrücke“ getauft wird.
 
Nach Beendigung des Baues, wird die alte kleine Kirche frei und Pfarrer Luc Désilets hält sein Versprechen und weiht sie der Heiligen Jungfrau Maria

Die Entstehung des Heiligtums Unserer Lieben Frau vom Kap (II)

Die Zeremonie findet am 22. Juni 1888 statt und der Selige Franziskanerpater Frédéric Jansoone, hält eine Predigt mit prophetischen Worten: „Von nun an wird dieses Heiligtum Maria gehören. Es werden Pilger herbeiströmen aus allen Familien dieser Pfarre, aus allen Pfarrgemeinden dieser Diözese und aus allen Diözesen von Kanada.“
 
Die Statue der Heiligen Jungfrau wird von der Seitenkapelle zum Hauptaltar gebracht und am Abend gegen 19 Uhr, kommen Pfarrer Désilets, Pater Frédéric und Pierre Lacroix, ein behinderter Mann zur Jungfrau Maria um zu beten.
 
In diesem Moment geschieht etwas Aussergewöhnliches: Die Statue, die Maria mit völlig gesenkten Augen darstellt, hatte die Augen vollkommen geöffnet; der Blick der Heiligen Jungfrau war unbeweglich; sie blickte in der Höhe ihrer Augen geradeaus. Eine Täuschung war nicht möglich: ihr Gesicht befand sich im vollen Licht der Sonne, das durch ein Fenster schien und das Heiligtum vollständig erhellte. Ihre Augen waren schwarz, gut geformt und in vollkommener Harmonie mit dem ganzen Gesicht. Der Blick der Heiligen Jungfrau Maria war der einer lebenden Person; er hatte einen Ausdruck von Strenge, gemischt mit Traurigkeit. Dieses Wunder dauerte zwischen fünf und zehn Minuten.
 
Pater Frédéric gestand später, dass dieser Blick der Muttergottes sein Leben veränderte. Und die kleine Kirche, die ein grosses Marienheiligtum geworden ist, empfängt heute tausende und abertausende Pilger
 
 
Offizielle Website des Heiligtums
www.sanctuaire-ndc.ca/newspaper.html
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« Antwort #3220 am: 05. April 2016, 23:10:45 »
Erscheint die Muttergottes in Medjugorje? (II)

Zahlreiche Priester und Bischöfe bezeugen die bedeutenden Gnaden und Früchte die aus Medjugorje hervorgehen, das unbestreitbar einer der allerersten Orte der Bekehrung auf der Welt geworden ist. Zahlreiche Berufungen zum Priestertum und zum Ordensleben, nehmen hier ebenfalls ihren Anfang.
 
Die örtliche Kirche verhält sich unterdessen vorsichtig und anerkennt keinen übernatürlichen Charakter in den Erscheinungen, die, wegen der zahlreichen, der Muttergottes zugeschriebenen Botschaften und des schwachen lehrmässigen Inhaltes, den sie häufig darbieten, oft verschmäht werden. Wenn jedoch eine Mutter ihre Kinder führen will, muss sie dann nicht unaufhörlich an die einfachsten Dinge erinnern?
 
Wenn auch heute die offiziellen Wallfahrten immer noch nicht genehmigt sind, so hat Rom wiederholt, dass „private“ Pilgerreisen kein Problem darstellen und daran erinnert, dass die Priester eingeladen sind, ihre Aufgabe als Seelsorger zu erfüllen und den Gläubigen bei der Unterscheidung beizustehen.

Um mehr zu erfahren: Die Sendung Medjugorje: Analyse eines Phänomens
auf KTOtv.com: www.ktotv.com/video_data.php3?numrero=1214
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« Antwort #3221 am: 06. April 2016, 06:34:27 »
Die wichtigsten Heiligtümer zu Ehren Mariens

Gibt es ein einziges Land auf der Welt, das nicht wenigstens ein Heiligtum besitzt, das der Jungfrau Maria geweiht ist?  Wir kennen keines.
 
Ja, Maria erfüllt wirklich die Welt  auf allen Kontinenten, selbst wenn einige der Hochburgen der Marienanbetung, durch ihre Ausstrahlungskraft international bekannte und von Millionen Pilgern jedes Jahr aufgesuchte Heiligtümer,  geworden sind.
 
Wie z. B. in Lateinamerika, das Heiligtum  unserer Lieben Frau von Guadelupe in Mexico, Fatima in Portugal oder Czestokowa in Polen,  Loretto in Italien,  die Muttergottes von Wladimir in Moskau oder das Marienheiligtum von Altötting in Deutschland, wie  auch das Heiligtum in Walsingham in England oder in Lourdes in Frankreich  und noch  viele andere Orte, wo sich grosse Mengen von Wallfahrern einfinden, um Maria, die Königin  des Rosenkranzes  zu ehren und um ihre Fürsprache zu bitten.
 
All dieses begann natürlich vor 2000 Jahren in Nazareth in Galiläa, einem kleinen Marktflecken des Heiligen Landes, wo Maria den Besuch des Engels Gabriel zur Stunde der Verkündigung empfing.
 
Heute erhebt sich eine grosse Basilika in Nazareth, genau an dem Ort , wo die Heilige Jungfrau ihr  "Ja" gesprochen hat, das ihr erlaubte, die Mutter des Messias Jesus Christus, der den Nationen angekündigt worden war, zu werden.
 
Nazareth ist das erste Marienheiligtum, ein Heiligtum mit universaler Bedeutung.
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« Antwort #3222 am: 06. April 2016, 06:37:10 »
Unsere Liebe Frau von Altötting

Unsere Liebe Frau von Altötting ist ein bayrisches Marienheiligtum in Süddeutschland, dessen Schwarze Madonna aus dem neunten Jahrhundert stammt. 
Berühmt wurde die Wallfahrt vor allem ab dem XV Jahrhundert

Jedoch pilgerten schon ab dem Mittelalter, die deutschen Fürstenhäuser zu Andachtsübungen zu Unserer Lieben Frau von Altötting, in deren „Heiligen Kapelle“ in einer Urne, noch immer die Herzen der regierenden Fürsten und Könige der Familie von Wittelsbach (Familie der berühmten Kaiserin „Sissi“) sowie die sterblichen Überreste des gottesfürchtigen Major Tilly, aufbewahrt werden.
 
Während der schrecklichen Periode des Nationalsozialismus, wurden das Heiligtum und seine Pilger verfolgt; dennoch verdoppelte sich der Zustrom zu Unserer Lieben Frau von Altötting. 1934 wurde sogar der Kapuzinerbruder Conrad von Parzham (gest. 1894) heilig gesprochen, der während seines ganzen Lebens Pförtner des Kapuzinerklosters von Altötting gewesen ist und eine grosse Marienfrömmigkeit ausstrahlte.
In diesem Jahr kamen mehr als eine halbe Million Pilger zur Wallfahrt nach Altötting!

Man erzählt, dass während des Zweiten Weltkrieges, nach dem Eintreffen der amerikanischen Armee, sich Truppen der SS im Kloster von Altötting verschanzten, nachdem sie den Dekan erschossen hatten. Die Amerikaner warnten davor, den Ort bombardieren zu wollen, sollte dort das elektrische Licht nicht eingeschaltet werden; die SS verweigerte dies, aber einem couragierten Pilger gelang es Licht zu machen. Er bezahlte diesen mutigen Akt zwar mit seinem Leben, bewahrte jedoch das Heiligtum dadurch vor seiner Zerstörung …
 
Eine Million Gläubige kommen heute jedes Jahr zu Unserer Lieben Frau von Altötting zum Gebet.
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« Antwort #3223 am: 06. April 2016, 06:44:21 »
Die Erscheinungen Unserer Lieben Frau von Lourdes

Lourdes: Sechs Millionen Pilger pro Jahr. Es nimmt den dritten Rang unter den meistbesuchten Marienheiligtümern der Welt ein. Hier eine Zusammenstellung seiner Geschichte von Mgr. Perrier, Bischof der Diözese von Tarbes und Lourdes:
 
Zwischen dem 11. Februar und dem 16. Juli 1858, erscheint eine schöne Frau achtzehnmal einem Kind von vierzehn Jahren, Bernadette Soubirous. Dieses Ereignis findet in der Grotte von Massabielle, in der Nähe von Lourdes statt. Bernadette ist immer die einzige, die sieht und hört, sie war aber nie allein bei der Grotte: immer mehr wohlwollende oder skeptische Beobachter umringen sie. Die Staatsgewalt, der Klerus, die öffentliche Meinung sind sofort an dieser Sache interessiert.
 
Während der sechzehnten Erscheinung, am 25. März 1858, am Fest Maria Verkündigung, gibt die Erscheinung ihren Namen preis: „Ich bin die Unbefleckte Empfängnis" ...
 
Bernadette ist die Älteste einer Familie, die immer mehr ins Elend absinkt und den Verlust einiger ihrer Kinder im frühen Alter erleiden muss. Bernadette leidet unter Asthma. Sie geht weder zur Schule noch in den Katechismusunterricht. Sie war noch nicht bei der Erstkommunion. Aber die Familie ist sehr geeint und tief christlich. Bernadette kennt „ihre" Gebete.
 
Die ersten Erscheinungen finden im Schweigen statt. Bernadette wird von der „Dame" eingeladen, das Kreuzzeichen zu machen und den Rosenkranz zu beten. Am 18. Februar bittet die Erscheinung sie, ihr die Gnade zu erweisen und vierzehn Tage lang hierher zu kommen. Ende Februar ruft sie zu Bekehrung und Gebet für die Sünder auf: „Trinken Sie aus der Quelle und waschen Sie sich darin ..." Am 2. März vertraut die Dame Bernadette eine Mission an: „Gehen Sie zu den Priestern und sagen sie ihnen, dass man in Prozessionen hierher kommen und eine Kapelle bauen soll!"
 
Erst bei der sechzehnten Erscheinung, am 25. März, am Fest Maria Verkündigung, gibt sie ihren Namen preis: „Ich bin die Unbefleckte Empfängnis". Die beiden letzten Erscheinungen finden wieder im Schweigen statt. Maria hat Bernadette drei Geheimnisse anvertraut, die man ihr niemals entlocken konnte. Während der acht, auf die Erscheinungen folgenden Jahre, arbeitet Bernadette im Pensionat bei den Barmherzigen Schwestern von Nevers in Lourdes ohne in den Orden einzutreten.
 
Die Erscheinungen wurden 1862 von Mgr. Laurence, Bischof von Tarbes, als authentisch anerkannt.
 
1866 tritt sie in das Noviziat von Nevers ein. Dort verbringt sie fast dreizehn Jahre, indem sie den Beruf einer Krankenpflegerin ausübt. Sie stirbt 1879, im Alter von 35 Jahren, am Mittwoch nach Ostern. 1925 wird sie selig, 1933 heiliggesprochen.
 
Heilungen begannen noch während der Erscheinungen. Die meisten von ihnen sind mit dem Wasser der Quelle von Lourdes verbunden. Bernadette hat es immer abgelehnt, dass man das Wasser wundertätig nannte oder die Heilungen ihr persönlich zuschrieb. Für sie erlangten nur der Glaube und das Gebet eine Heilung.
 
Von der Katholischen Kirche wurden seit 1858, nach eingehenden Prüfungen, die in der übrigen katholischen Welt nichts Vergleichbares aufweisen, 66 Heilungen als Wunder anerkannt. Die Erscheinungen wurden 1862 von Mgr. Laurence, Bischof von Tarbes als authentisch anerkannt.
 
Alle Päpste haben eine besondere Verbundenheit mit Lourdes bezeugt.
 
Da die Erscheinungen vier Jahr nach dem verkündeten Dogma der Unbefleckten Empfängnis stattgefunden haben, haben alle Päpste eine besondere Verbundenheit mit Lourdes bezeugt. Auf der Liste der marianischen Heiligtümer, ist Lourdes immer noch an der Spitze platziert. Anlässlich der Weihe der Rosenkranzbasilika in Lourdes, verfasste Leo XIII. 1901 eine Enzyklika. Johannes XXIII. nahm die Einweihung der Basilika Pius X. in Lourdes einige Monate bevor er zum Papst gewählt wurde, vor. Papst Johannes Paul II. leitete am 15. August 1983 die Feierlichkeiten des Festes Maria Himmelfahrt in Lourdes und kam am 15. August 2004, anlässlich des gleichen Marienfestes, noch einmal als Pilger hierher.
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La Salette 1846



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