Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4662801 mal)

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« Antwort #3744 am: 10. Juli 2016, 18:55:38 »
Ein Diener Mariens geht niemals zugrunde (I)

Als der Pfarrer von Ars, Johannes Maria Vianney an jenem Abend durch den Vorhang seines Beichtstuhles blickte, ob noch ein Beichtkind warte, entdeckte er in den leeren Bänken eine schwarz gekleidete, tief verschleierte Frau. Sie war von weither in das armselige und fast unbekannte Dorf Ars im Süden Frankreichs gereist, wo er die Seelsorge versah. Die Dame war offenkundig in tiefer Trauer und hatte nur solange gewartet, bis niemand mehr da war, um ihm ihr Herz auszuschütten und etwas Schmerzliches mit ihm zu besprechen. Denn bei niemandem konnte man mit einem so offenen Ohr rechnen, bei niemandem so gut beichten wie bei ihm. Dieser Ruf war dem bescheidenen, ganz einfachen Priester ohne sein Zutun vorausgeeilt. Man sagte sogar von ihm, er habe die besondere Gabe, in die Herzen der Menschen zu blicken, auch wenn diese schwiegen.

Wie nun die Frau seinen harten Beichtstuhl betrat und zunächst vor Tränen kein Wort herausbrachte, redete Johannes Vianney sie zu ihrem grössten Erstaunen tröstend an: "Ich weiss, Madame, warum Sie so tief bekümmert sind: Es ist ihr Mann. Genauer gesagt sein plötzlicher Tod, nämlich Selbstmord, den er begangen hat. Sie haben Ihren Mann verloren und darüber hinaus befürchten Sie, er habe das ewige Leben verwirkt, nicht in erster Linie durch seine Tat, sondern deshalb, weil er sich stets als Atheisten ausgegeben hatte. Aber seien Sie getrost, er ist gerettet."

Ein Diener Mariens geht niemals zugrunde (II)

Als ihn die Frau erstaunt fragte, wie das möglich sei, erwiderte ihr der Geistliche mit einer Rede, die nur er, dank seiner besonderen Gabe des zweiten Gesichts, ihr sagen konnte: " Ihr Mann hielt zwar nichts von der Kirche - möglicherweise hatte sie ihn enttäuscht - und zweifelte an Gott. Er sagte dies auch, da es ihm nicht möglich war, Gottes geheime Wege mit ihm zu verstehen. Aber er hatte ein tiefes Vertrauen zur Gottesmutter, das er freilich sorgfältig nach aussen wie sein innerstes Geheimnis verbarg.

Ungesehen von seinen Kollegen, die ihn verständlicherweise nur verspottet hätten, brachte er zur Mittagszeit, wenn niemand unterwegs war, der heiligen Jungfrau oft einen kleinen Blumenstrauss, den er auf dem Weg gekauft hatte, und legte ihn bescheiden an ihrem Altar in der Kirche nieder. Dann verweilte er noch ein wenig und schlich sich wie ein beschämter Junge wieder nach draussen. Diese vertrauensvolle Geste zeigt aber sein innerstes Herz mehr als jedes offene Bekenntnis zu Kirche und Religion. An Mariens Mütterlichkeit zweifelte er keinen Augenblick. Und dieses Vertrauen hat ihm in den letzten Sekunden seines Lebens geholfen. Noch während er von jener Brücke in die Tiefe stürzte, empfahl er sich in seiner Panik der Muttergottes und fasste einen Gedanken der Reue über so vieles in seinem Leben. Und dieses Vertrauen, diese Reue, hat ihn für ewig gerettet."

Über die Massen glücklich bei all ihrem Kummer, verliess die Frau den Beichtstuhl des Pfarrers. Sie, die tief religiös war, wusste ihn nun wenigstens gerettet und brauchte nur die Zeit abzuwarten, bis sie ihn wiedersehen würde. Der fromme Pfarrer hatte ihr noch vor dem Weggehen gesagt, es gebe einen seit langem überlieferten Satz unter den Christen, der lateinisch heisse: "Servus Mariae numquam peribit", was übersetzt bedeute: "Ein Diener Mariens geht niemals zugrunde".

Wendelin Eugen Seitz
in: Maria, Ein Lesebuch über die Gottesmutter
Verlag Butzon & Bercker Kevelaer
« Letzte Änderung: 11. Juli 2016, 19:41:14 von Tina 13 »
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #3745 am: 11. Juli 2016, 06:47:09 »
Meine Herde, die Marke der Bestie, der Mikrochip, wird sich ausbreiten und in vielen Nationen haben sie bereits begonnen ihn ihrer Bevölkerung einzupflanzen!

7. Juli 2016, 14.30 Uhr – Aufruf von Jesus dem Guten Hirten an Seine Herde.

Schafe Meiner Herde, Mein Friede sei mit euch.

Meine Herde, die Marke der Bestie, der Mikrochip, wird sich ausbreiten und in vielen Nationen haben sie bereits begonnen ihn ihrer Bevölkerung einzupflanzen! Nicht einmal die Neugeborenen entgehen der Marke der Bestie. In vielen Spitalzentren vieler Nationen wird der Mikrochip den Neugeborenen implantiert, unter dem Vorwand es würde eine bessere Abdeckung der medizinischen Dienstleistungen bringen. All dies ist Teil der Strategie Meines Widersachers und seiner Boten des Bösen, welche die Kontrolle über die Menschheit und eine möglichst große Anzahl Seelen verloren gehen lassen möchten.

Schon ist all die Logistik und Propaganda bereit für die Freigabe der Marke der Bestie. Sie installieren bereits Maschinen und Scanner, die nur mit der Technologie des Mikrochips funktionieren. Die Herren dieser Welt haben in von Meinem Widersacher geführten geheimen Treffen schon beschlossen die Weltwirtschaft zu destabilisieren, um die Ära des Mikrochips beginnen zu können. Sehr bald funktioniert in dieser Welt alles mit der luziferischen Technologie und jener, der sie sich nicht implantierten lässt kann nicht kaufen oder verkaufen*, noch hat er Zugang zu irgendeinem Service. Alles wird dem Volk Gottes verweigert, das durch die Wüste der Drangsal gehen wird.

Fürchte dich nicht Mein Volk, Ich werde mit euch sein und in jenen Tagen der Angst eure Nahrung und euer Lebensunterhalt sein. Kein einziges von euren Haaren wird verloren gehen, wenn ihr mit Mir vereint bleibt. Von Neuem sage Ich euch: Habt keine Angst vor jenen Tagen; wenn ihr Hand in Hand mit Meiner Mutter wandert, wird Sie sich um euch kümmern und nicht erlauben, dass eines Meiner Schafe sich Mir verliert.

Der Sturz eines großen Feuerballes auf die Erde nähert sich und das Klima wird sich vollständig destabilisieren; es wird Frost und intensive Hitze haben, die viele Orte unsichtbar machen werden. In der Zeit Meiner Gerechtigkeit werden viele Feuerbälle aus dem Raum herabgestürzt kommen und viele Nationen werden vom Angesicht der Erde verschwinden. Jene, die sich gegen Mich auflehnen und Mir und Meinen Geboten den Rücken kehren, werden sich nicht wieder erheben.

Unvernünftige, die Zeit der Barmherzigkeit wird sich für euch erschöpfen und der immensen Mehrheit von euch scheint es nicht wichtig zu sein. Nur wenn die Prüfungen und die Tage der Angst kommen, da werden sie aufwachen aber es wird viel zu spät sein. Sie werden weinen und sich an die Brust schlagen, aber alles wird vergeblich sein, denn Ich werde nicht mehr auf sie hören. Ich werde ihnen den Rücken zeigen und nicht das Gesicht, wenn die Tage Meiner Göttlichen Gerechtigkeit kommen. Es wird niemand mehr sein, der sie rettet, denn Meine Gerechtigkeit ist absolut gerade und unerbittlich und kennt keine Barmherzigkeit. Worauf wartet ihr um zu Mir zurückzukehren? Alle Meine Worte werden sich erfüllen wie es geschrieben steht; der Himmel und die Erde werden vergehen, aber Meine Worte werden nicht vergehen.

Meine Warnung ist die letzte Gelegenheit, die Ich euch gebe, damit ihr auf den Weg des Heils zurückkehrt, ihr Tag ist gekommen. Sehr bald klopfe Ich an die Türe eurer Seele und werde euch in die Ewigkeit rufen, wo ihr in Liebe gerichtet werdet. Himmel, Fegefeuer oder Hölle, das ist die Realität die euch in der Ewigkeit erwarten wird. Wohin wollt ihr gehen? Die immense Mehrheit dieser undankbaren und sündigen Menschheit erwartet die Hölle wegen ihrer Bosheit und Sünde, da werden viele bleiben und bereits nicht mehr auf die Erde zurückkommen. Denkt darüber nach, widerspenstige Kinder, ihr könnt nicht in der Dunkelheit und Sünde weitergehen! Steht einmal auf und seid euch bewusst, denn was auf dem Spiel steht ist euer Leben oder ewiger Tod! Hört auf zu sündigen und kehrt zu Mir zurück, nehmt das Band der Sünde von euren Augen, damit ihr das Licht einer neuen Morgendämmerung sehen könnt, das Ich Bin.

Meinen Frieden lasse Ich euch, Meinen Frieden gebe Ich euch. Bereut und bekehrt euch, denn das Reich Gottes ist nahe. Euer Meister, Jesus der Gute Hirte.

Meine Kinder, gebt Meine Botschaften der ganzen Menschheit bekannt.

* Offb 13,16-18

(Enoch)
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #3746 am: 11. Juli 2016, 06:53:57 »
TAGESGEBET
Allmächtiger Gott,
du hast uns im heiligen Benedikt
einen Meister und Lehrer geschenkt,
der uns anleitet,
dich zu suchen und dir zu dienen.
Gib, dass wir der Liebe zu dir nichts vorziehen,
sondern voll Freude und Zuversicht
auf dem Weg deiner Gebote dir entgegeneilen.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.

FÜRBITTEN

Wir wollen Christus anrufen, der die Menschen zu seiner Nachfolge auffordert:
Für alle, die nach der Regel des heiligen Benedikt leben: zeige ihnen den Weg zum Leben. (Stille) Herr, erbarme dich.
A.: Christus, erbarme dich.
Für die Völker Europas: schenke ihnen im Zeichen des Kreuzes Einheit und Frieden. (Stille) Herr, erbarme dich.
Für alle verunsicherten Menschen: erleuchte sie durch deinen Geist. (Stille) Herr, erbarme dich.
Für alle, die du zum Ordensleben rufst: führe sie in den ungeteilten Dienst nach der Weisung des Evangeliums. (Stille) Herr, erbarme dich.
Herr, unser Gott, der heilige Benedikt wollte in Gebet und Arbeit ganz für dich leben. Lass uns seinem Beispiel folgen durch Christus, unseren Herrn.     A.: Amen.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #3747 am: 11. Juli 2016, 06:56:30 »
Über Benedikt, den Vater des abendländischen Mönchtums, haben wir Nachrichten nur durch den Papst Gregor d. Gr. In Nursia, heute Norcia (Umbrien), um 480 geboren, kam Benedikt zum Studium nach Rom. Aber bald entfloh er dem sittenlosen Treiben der Stadt und lebte drei Jahre als Einsiedler in einer Höhle bei Subiaco. In der Umgebung gründete er zwölf kleinere Klöster. 529 siedelte er nach Monte Cassino über, das in der Folgezeit zu einem Zentrum des Mönchtums und der religiösen Kultur wurde. Dort schrieb er seine Klosterregel, in der er die beste monastische Überlieferung des Ostens und des Westens zusammenfasste. Vertrautheit mit der Heiligen Schrift und eine reiche geistliche Erfahrung verliehen ihm die Güte und Weisheit, die auch seine Regel auszeichnen. Benedikt starb am 21. März um 547 in Monte Cassino. Das Datum des heutigen Gedenktags hängt mit einer Übertragung der Reliquien des Heiligen im 8. Jahrhundert zusammen. Von Pius XII. wurde Benedikt zum „Vater Europas“, von Paul VI. zum „Schutzpatron Europas“ erklärt.
 
Das Herz
„Wenn wir Psalmen singen, dann soll unser Herz mit dem gesungenen Wort zusammenklingen.“
„Keiner soll nach dem eigenen Nutzen streben, vielmehr soll jeder auf das bedacht sein, was für den andern gut ist.“ (Aus der Regel des hl. Benedikt)
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« Antwort #3748 am: 11. Juli 2016, 19:30:42 »
Hl. Benedikt von Nursia

Einsiedler, Ordensgründer, Abt auf dem Montecassino
Vater des abendländischen Mönchtums
* um 480 in Nursia, dem heutigen Norcia in Umbrien in Italien
† 21. März 547 (oder gegen 560 [?]) im Kloster Montecassino in Italien

Über Benedikt, den Vater des abendländischen Mönchtums, haben wir Nachrichten nur durch den Papst Gregor d. Gr. In Nursia, heute Norcia (Umbrien), um 480 geboren, kam Benedikt zum Studium nach Rom. Aber bald entfloh er dem sittenlosen Treiben der Stadt und lebte drei Jahre als Einsiedler in einer Höhle bei Subiaco. In der Umgebung gründete er zwölf kleinere Klöster. 529 siedelte er nach Monte Cassino über, das in der Folgezeit zu einem Zentrum des Mönchtums und der religiösen Kultur wurde. Dort schrieb er seine Klosterregel, in der er die beste monastische Überlieferung des Ostens und des Westens zusammenfasste. Vertrautheit mit der Heiligen Schrift und eine reiche geistliche Erfahrung verliehen ihm die Güte und Weisheit, die auch seine Regel auszeichnen. Benedikt starb am 21. März um 547 in Monte Cassino. Das Datum des heutigen Gedenktags hängt mit einer Übertragung der Reliquien des Heiligen im 8. Jahrhundert zusammen. Von Pius XII. wurde Benedikt zum „Vater Europas“, von Paul VI. zum „Schutzpatron Europas“ erklärt.

Das Herz

„Wenn wir Psalmen singen, dann soll unser Herz mit dem gesungenen Wort zusammenklingen.“

„Keiner soll nach dem eigenen Nutzen streben, vielmehr soll jeder auf das bedacht sein, was für den andern gut ist.“ (Aus der Regel des hl. Benedikt)
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« Antwort #3749 am: 11. Juli 2016, 19:34:05 »
Hl. Johannes Paul II. (1920-2005), Papst

Das Beispiel des hl. Benedikt: „Bete und arbeite“

Der hl. Benedikt wusste bei der Abfassung seiner Regel die Zeichen der Zeit scharfsichtig und zutreffend zu deuten. Wer die Regel annahm, für den wurde die Einheit von Gebet und Arbeit zum Prinzip allen Strebens nach Ewigkeit: „Ora et labora, bete und arbeite“ […] Beim Deuten der Zeichen der Zeit wurde Benedikt die Notwendigkeit bewusst, das radikale Programm der im Evangelium dargestellten Heiligkeit […], in einer schlichten, den Dimensionen des Alltags aller Menschen angepassten Form zu realisieren. Es war an der Zeit, dass das „Heroische“ normal, alltäglich wurde, und dass das Normale, Alltägliche, heroisch wurde. So kam es, dass der Mönchsvater, der Gesetzgeber des abendländischen monastischen Lebens, zugleich zum Wegbereiter einer neuen Zivilisation wurde. Überall da, wo menschliche Arbeit die Entwicklung von Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft bestimmte, ließ er das benediktinische Programm der Evangelisation hinzutreten, das Arbeit mit Gebet und Gebet mit Arbeit vereinte […]

In unserer Zeit ist der hl. Benedikt Schutzpatron Europas. Er ist es nicht nur in Anbetracht seiner besonderen Verdienste um diesen Kontinent, um seine Geschichte und Zivilisation, sondern auch wegen der neuen Bedeutung seiner Gestalt für das heutige Europa. Man kann die Arbeit vom Gebet loslösen und sie zur einzigen Dimension der menschlichen Existenz machen. Die heutige Zeit tendiert dazu […] Man hat den Eindruck, dass die Wirtschaft den Vorrang vor der Moral hat, das Materielle vor dem Spirituellen. Einerseits nimmt die fast ausschließliche Hinwendung zum Konsum materieller Güter dem menschlichen Leben seinen tiefsten Sinn. Andererseits ist die Arbeit für den Menschen häufig ein Zwang geworden, der ihn sich selbst entfremdet […], fast ungewollt löst er sich vom Gebet und nimmt so dem menschlichen Leben die transzendente Dimension […]

Man kann nicht in die Zukunft hineinleben ohne die Erkenntnis, dass der Sinn des Lebens sich bei weitem nicht auf das Materielle und Vergängliche beschränkt, dass der Sinn des Lebens über diese Welt hinausreicht […] Wenn die Gesellschaft und die Menschen unseres Kontinents das Interesse an diesem Sinn verloren haben, müssen sie ihn neu entdecken […] Wenn mein Vorgänger, Paul VI., den hl. Benedikt von Nursia zum Patron Europas ernannte, so tat er dies, weil er damit der Kirche und den Nationen Europas helfen konnte.

Ansprache in Nursia, Italien, 23.03.1980
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« Antwort #3750 am: 11. Juli 2016, 19:38:48 »
Buch der Sprüche 2,1-9.

Mein Sohn, wenn du meine Worte annimmst und meine Gebote beherzigst,
der Weisheit Gehör schenkst, dein Herz der Einsicht zuneigst,
wenn du nach Erkenntnis rufst, mit lauter Stimme um Einsicht bittest,
wenn du sie suchst wie Silber, nach ihr forschst wie nach Schätzen,
dann wirst du die Gottesfurcht begreifen und Gotteserkenntnis finden.
Denn der Herr gibt Weisheit, aus seinem Mund kommen Erkenntnis und Einsicht.
Für die Redlichen hält er Hilfe bereit, den Rechtschaffenen ist er ein Schild.
Er hütet die Pfade des Rechts und bewacht den Weg seiner Frommen.
Dann begreifst du, was Recht und Gerechtigkeit ist, Redlichkeit und jedes gute Verhalten.

Psalm 34(33),2-4.6.9.12.14-15.

Ich will den Herrn allezeit preisen;
immer sei sein Lob in meinem Mund.
Meine Seele rühme sich des Herrn;
die Armen sollen es hören und sich freuen.

Verherrlicht mit mir den Herrn,
lasst uns gemeinsam seinen Namen rühmen.
Blickt auf zu ihm, so wird euer Gesicht leuchten,
und ihr braucht nicht zu erröten.

Kostet und seht, wie gütig der Herr ist;
wohl dem, der zu ihm sich flüchtet!
Kommt, ihr Kinder, hört mir zu!
Ich will euch in der Furcht des Herrn unterweisen.

Bewahre deine Zunge vor Bösem
und deine Lippen vor falscher Rede!
Meide das Böse, und tu das Gute;
suche Frieden, und jage ihm nach!

Evangelium nach Matthäus 19,27-29.

In jener Zeit sagte Petrus zu Jesus: Du weißt, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt. Was werden wir dafür bekommen?
Jesus erwiderte ihnen: Amen, ich sage euch: Wenn die Welt neu geschaffen wird und der Menschensohn sich auf den Thron der Herrlichkeit setzt, werdet ihr, die ihr mir nachgefolgt seid, auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten.
Und jeder, der um meines Namens willen Häuser oder Brüder, Schwestern, Vater, Mutter, Kinder oder Äcker verlassen hat, wird dafür das Hundertfache erhalten und das ewige Leben gewinnen.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #3751 am: 12. Juli 2016, 05:13:57 »
TAGESGEBET

Allmächtiger Gott,
dir verdanken wir unsere Freiheit und unser Heil,
denn du hast uns
durch das kostbare Blut deines Sohnes erlöst.
Lass uns aus deiner Kraft leben
und unter deinem beständigen Schutz geborgen sein.
Darum bitten wir durch Jesus Christus. (MB 169)

FÜRBITTEN
Wir beten zu Christus, der die Schuld der Menschen vergibt:
Für alle Christen: rufe sie zur Umkehr, und versöhne sie mit dem Vater. (Stille) Herr, erbarme dich.
A.: Christus, erbarme dich.
Für die Völker der Erde: lass sie gewaltlos ihre Streitigkeiten beilegen. (Stille) Herr, erbarme dich.
Für die Kranken: lindere ihre Schmerzen, und mach sie gesund. (Stille) Herr, erbarme dich.
Für unsere Gemeinde: gib, dass wir erkennen, wo wir versagt haben. (Stille) Herr, erbarme dich.
Heiliger Gott, schau nicht auf unsere Sünden, sondern höre auf unsere Bitten durch Christus, unseren Herrn.
A.: Amen.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

 

La Salette 1846



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