Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4663975 mal)

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Antw:"Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #4384 am: 20. November 2016, 12:34:24 »
"Das Schisma in Meiner Katholischen Kirche wird bald bekannt gemacht werden. Wenn das getan ist, werden diejenigen Beifall erhalten, die die Wahrheit Meiner Lehren von den Geboten getrennt haben, die von Meinem Vater aufgestellt worden sind. Die Planung und Koordination dieser großen Intrige hat einige Zeit in Anspruch genommen, aber bald werden sie das Schisma vor den Medien der Welt bekanntgeben.
Viele präsentieren lauthals schreiend Lügen, nicht nur gegen die Gebote, die durch Meine Lehren aufgestellten worden sind. Was sie wirklich wollen, ist, einen neuen Gott zu schaffen. Für die neue Galionsfigur Meiner Kirche wird geworben werden wie bei irgendeiner im Fokus der Öffentlichkeit stehenden Wahl von politischen Führern. Dann werden sie einen falschen Gott anbeten, ein völlig neues Konzept, das erlauben wird, dass bestimmte Gebote Gottes aufgehoben werden und vor Meinen Augen durch Obszönitäten ersetzt werden"
(Worte Jesu 617 b.d.w.)
« Letzte Änderung: 20. November 2016, 12:35:31 von Tina 13 »
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #4385 am: 20. November 2016, 17:46:11 »
Hochfest Christkönig - letzter Sonntag im Jahreskreis

Das Wort vom „Königtum Christi“ spricht für den heutigen Menschen nur ungenügend die gemeinte Wirklichkeit aus. Gemeint ist der absolute Vorrang Christi, des ewigen Sohnes, in der ganzen Schöpfung. Alles wurde durch ihn geschaffen, er ist die Kraft, die in allem wirkt, das Herz und die Mitte der geschaffenen Wirklichkeit. Für den Menschen ist dieses Königtum Christi nicht eine Art Naturgesetz; es ist vielmehr, durch die Menschwerdung, das Sterben und die Auferstehung Jesu hindurch, die Offenbarung des Königtums Gottes, seiner rettenden und fordernden Hinwendung zum Menschen und seiner Welt.
Wie eine Rangordnung der Werte, so gibt es eine Rangordnung der Wahrheiten: von der unfruchtbaren Wahrheit des Geschwätzes bis zur bewegenden, umstürzenden Wahrheit der großen Rede. Und jenseits aller Rangordnungen gibt es die Wahrheit, die mehr ist als die Summe aller Wahrheiten. Sie ist größer als wir, wir können nur an ihr teilhaben, indem wir in sie eintreten; sie ist der Raum der größeren Wirklichkeit, sie macht uns frei. Es ist die Wahrheit Gottes, die Helle seiner Heiligkeit, die Macht seiner Treue. Die Wahrheit ist sichtbar erschienen: das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt.
Wir hören „König“ und denken an Macht und Glanz auf der einen, gehorsame Unterwerfung auf der anderen Seite. In dieser Sprache wird auch im Alten Testament das Königtum Gottes dargestellt. Durch Jesus Christus haben wir gelernt, zwischen Bild und gemeinter Wirklichkeit zu unterscheiden. Er ist ein König, der misshandelt und ans Kreuz geschlagen wird, damals und immer. Er ist König nicht trotzdem, sondern gerade durch das Kreuz: durch seine Opferhingabe für die Vielen. Durch ihn haben wir die Versöhnung, die Freiheit, den Frieden.

Der Christkönigsonntag ist der letzte Sonntag im Jahreskreis.
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« Antwort #4386 am: 20. November 2016, 17:58:29 »
Hl. Bernward, Bischof von Hildesheim

* um 960 in Sachsen
† 20. November 1022 in Hildesheim in Niedersachsen

Bernward entstammte sächsischem Hochadel, sein Großvater war Pfalzgraf Adalbero, sein Onkel Folkmar Bischof von Utrecht, seine Tante Rotgard Äbtissin im Reichsstift Hilwartshausen. Er wurde ab 965 von Thangmar, einem berühmten Lehrer in der Domschule in Hildesheim, erzogen. In seiner Ausbildung zeigte er ein Faible für die schönen Künste, eine Begabung, die dort auch gefördert wurde. Von Bischof Willigis von Mainz wurde er zum Priester geweiht.

Kaiserin Theophanou machte Bernward 987 zum Hofkaplan und Erzieher des jungen Otto III., der schon seit 983 deutscher König war. * 993 nahm Bernward die Wahl zum Bischof von Hildesheim an, Otto III. schenkte ihm eine Kreuzesrelique. Er förderte das geistliche Leben in seinem Bistum, kümmerte sich intensiv um Arme und Kranke, ließ Stadtmauern und Burgen zur Äußeren Sicherung seines Grenzbistums bauen. 994/995 zog er gegen die aufständischen Slaven an die Elbe und errichtete zum Schutz der Grenzgebiete die Burgen Mundburg bei Müden an der Aller und Wahrenholz bei Gifhorn. In Italien unterstützte er 1000/1001 Otto III. bei der Einnahme von Tivoli und der Niederwerfung des Aufstandes in der Stadt Rom. 1006/07 beteiligte er sich am Feldzug von König Heinrich II. gegen Graf Balduin von Flandern. Anschließend traf er auf einer Pilgerfahrt nach St-Denis und Tours mit König Robert II. von Frankreich zusammen und erhielt von ihm wertvolle Reliquien.

Bernward sorgte für die Intensivierung des geistlichen Lebens, die Hebung der Kirchenzucht und Bildung und für den Ausbau der Kirchenorganisation in seinem Bistum. Neben dem Kloster St. Michael in Hildesheim entstanden auch die Nonnenklöster Heiningen bei Wolfenbüttel und Steterburg in Salzgitter sowie das Chorherrenstift Oelsburg in Ilsede bei Peine. Und er förderte gemäß seiner Veranlagung die kirchliche Kunst: er gründete die Hildesheimer Werkstätten, die einzigartige Werke der Baukunst, Malerei, Gießerei, Goldschmiede- und Buchkunst hervorbrachten. Hildesheim wurde ein Kunstzentrum.

1007 legte Bernward den Grundstein zum Bau der Michaeliskirche, der Kirche des von ihm um 1001 gestifteten Benediktinerklosters. Zum von Bernward begonnen Anbau des Westwerks am Dom wurden die berühmten Bernwardstüren gefertigt **; diese Bronzetüren sind eine Bilderbibel für das damals leseunkundige Volk und stellen den ersten dreidimensionalen Guß nördlich der Alpen dar; die dabei verwendeten Techniken hatte Bernward von einer Reise aus dem Orient mitgebracht. Zusammen mit der Bernwardssäule, die der Trajanssäule in Rom nachempfunden ist, gehören sie heute zum Weltkulturerbe. Kurz nach der erneuten Einweihung des Domes, wenige Tage vor seinem Tod, wurde Bernward selbst Benediktiner. Auch die reiche Ausmalung seines Evangeliars und der prachtvolle Abendmahls-Kelch werden seiner bewundernswert kunstfertigen Hand zugeschrieben. Seinen Sarkophag und die Grabplatte habe Bernward zu Lebzeiten selbst angefertigt, die Inschriften legen tatsächlich seinen persönlichen Anteil nahe.

Bernward starb wenige Wochen nach der Weihe von St. Michael. Sein Sarkophag in seiner Michaeliskirche in Hildesheim ist leer, die Reliquien ruhen in der Magdalenenkirche.
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« Antwort #4387 am: 20. November 2016, 18:08:40 »
Zweites Buch Samuel 5,1-3.

In jenen Tagen kamen alle Stämme Israels zu David nach Hebron und sagten: Wir sind doch dein Fleisch und Bein.
Schon früher, als noch Saul unser König war, bist du es gewesen, der Israel in den Kampf und wieder nach Hause geführt hat. Der Herr hat zu dir gesagt: Du sollst der Hirt meines Volkes Israel sein, du sollst Israels Fürst werden.
Alle Ältesten Israels kamen zum König nach Hebron; der König David schloss mit ihnen in Hebron einen Vertrag vor dem Herrn, und sie salbten David zum König von Israel.

Psalm 122(121),1-3.4-5.

Ich freute mich, als man mir sagte:
„Zum Haus des Herrn wollen wir pilgern.
Schon stehen wir in deinen Toren, Jerusalem:
Jerusalem, du starke Stadt,
dicht gebaut und fest gefügt.

Dorthin ziehen die Stämme hinauf, die Stämme des Herrn,
wie es Israel geboten ist,
den Namen des Herrn zu preisen.
Denn dort stehen Throne bereit für das Gericht,
die Throne des Hauses David.

Brief des Apostels Paulus an die Kolosser 1,12-20.

Brüder! Dankt dem Vater mit Freude! Er hat euch fähig gemacht, Anteil zu haben am Los der Heiligen, die im Licht sind.
Er hat uns der Macht der Finsternis entrissen und aufgenommen in das Reich seines geliebten Sohnes.
Durch ihn haben wir die Erlösung, die Vergebung der Sünden.
Er ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene der ganzen Schöpfung.
Denn in ihm wurde alles erschaffen im Himmel und auf Erden, das Sichtbare und das Unsichtbare, Throne und Herrschaften, Mächte und Gewalten; alles ist durch ihn und auf ihn hin geschaffen.
Er ist vor aller Schöpfung, in ihm hat alles Bestand.
Er ist das Haupt des Leibes, der Leib aber ist die Kirche. Er ist der Ursprung, der Erstgeborene der Toten; so hat er in allem den Vorrang.
Denn Gott wollte mit seiner ganzen Fülle in ihm wohnen,
um durch ihn alles zu versöhnen. Alles im Himmel und auf Erden wollte er zu Christus führen, der Friede gestiftet hat am Kreuz durch sein Blut.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - 23,35-43.

In jener Zeit verlachten die führenden Männer des Volkes Jesus und sagten: Anderen hat er geholfen, nun soll er sich selbst helfen, wenn er der erwählte Messias Gottes ist.
Auch die Soldaten verspotteten ihn; sie traten vor ihn hin, reichten ihm Essig
und sagten: Wenn du der König der Juden bist, dann hilf dir selbst!
Über ihm war eine Tafel angebracht; auf ihr stand: Das ist der König der Juden.
Einer der Verbrecher, die neben ihm hingen, verhöhnte ihn: Bist du denn nicht der Messias? Dann hilf dir selbst und auch uns!
Der andere aber wies ihn zurecht und sagte: Nicht einmal du fürchtest Gott? Dich hat doch das gleiche Urteil getroffen.
Uns geschieht recht, wir erhalten den Lohn für unsere Taten; dieser aber hat nichts Unrechtes getan.
Dann sagte er: Jesus, denk an mich, wenn du in dein Reich kommst.
Jesus antwortete ihm: Amen, ich sage dir: Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein.
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« Antwort #4388 am: 20. November 2016, 22:48:04 »
Der besondere Segen:

Möge die Herrschaft Jesu, dem König aller Nationen, in deinem Herzen anerkannt werden.
Möge die Herrschaft Jesu, dem König aller Nationen, in deinem Herzen gelebt werden.
Möge die Herrschaft Jesu, dem König aller Nationen, durch dein Herz anderen Herzen geschenkt werden.
Damit die Herrschaft Jesu, dem König aller Nationen, in jedem Herzen auf dem ganzen Erdkreis gelebt werden möge.
Ich bitte um diesen besonderen Segen auf die Fürsprache der Muttergottes hin, der Vermittlerin aller Gnaden, die diesen Segen als Königin und Mutter aller Nationen, vom Heiligsten Herzen ihres Göttlichen Sohnes für dich / euch erfleht hat, im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Amen
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« Antwort #4389 am: 20. November 2016, 23:21:29 »
 ;ghjghg

Ein altes Abendgebet.

Jesus Christus, mein Gott, ich bete Dich an. Ich danke Dir für alle Gnaden, die Du mir heute verliehen hast. Ich weihe Dir meine Ruhe und jeden Augenblick dieser Nacht und bitte Dich; bewahre mich vor der Sünde. Ich berge mich in Deiner heiligen Seitenwunde und unter dem Schutzmantel meiner lieben Mutter Maria. Deine heiligen Engel mögen mir zur Seite stehen und mich im Frieden behüten. Dein Segen sei über mir.

Amen +

(Hl. Alfons M. von Liguori) Ablass 3 Jahre, wenn man das Gebet am Abend vor dem Schlafengehen verrichtet.
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« Antwort #4390 am: 21. November 2016, 06:55:00 »
Gedenktag Unserer Lieben Frau in Jerusalem

Das heutige Fest, ursprünglich Gedenktag der Einweihung einer Marienkirche in Jerusalem, wird im Osten seit dem 6. Jahrhundert als Marienfest gefeiert: der Einzug der heiligen Mutter Gottes in den Tempel. Gemeint ist damit die Darstellung und Darbringung Marias im Tempel durch ihre Eltern Joachim und Anna. Darüber wird in den vier kanonischen Evangelien nichts berichtet; die Überlieferung stützt sich vor allem auf das apokryphe (unechte) Protoevangelium des Jakobus. In der römischen Kirche wurde das Fest zunächst abgelehnt, doch hat es sich seit dem 14. Jahrhundert allmählich durchgesetzt. Der jetzige deutsche Name „Gedenktag Unserer Lieben Frau in Jerusa­lem“ legt den Festinhalt nicht fest. „Mariä Opferung“ ist als geschichtlicher Vorgang sehr fragwürdig; richtiger wird es sein, Maria selbst als den lebendigen Tempel Gottes zu ehren; durch das vorbehaltlose Ja zu ihrer Berufung ist Maria die heilige Stadt Gottes geworden, die Erfüllung des alten Jerusalem und das Urbild der christlichen Kirche.
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« Antwort #4391 am: 21. November 2016, 07:02:25 »
Sel. Charles de Foucauld (1858-1916), Eremit und Missionar in der Sahara
Meditationen zum Evangelium 263

Sie haben von ihrem Überfluss gegeben [...], aber sie hat alles gegeben, was sie besaß

Verachten wir die Armen nicht, die Kleinen [...]; sie sind nicht nur unsere Brüder in Gott, sondern sie sind diejenigen, die Jesus in seinem Außenleben am vollkommensten nachahmen. Für uns verkörpern sie Jesus, den Handwerker aus Nazaret, am vollkommensten. Unter den Erwählten gehören sie zu den Älteren, und an der Krippe des Retters sind sie die Erstgerufenen. Von Jesu Geburt bis zu seinem Tod waren sie seine vertrauten Begleiter, Maria, Josef und die Apostel waren unter ihnen [...] Anstatt sie zu verachten, wollen wir die Kleinen ehren als Abbilder Jesu und seiner heiligen Eltern; anstatt sie gering zu schätzen, wollen wir sie bewundern... Folgen wir ihrem Beispiel! Wenn wir schon einsehen, dass ihre Lebensform die bessere ist – eine Lebensform, die Jesus für sich und die Seinen gewählt hat, die er als erste um seine Krippe herum vertreten wissen wollte, für die er in Wort und Tat eingetreten ist – so machen wir sie doch zu der unsrigen! [...] Lasst uns arme Arbeiter sein wie er, wie Maria und Josef, wie die Apostel und die Hirten. Und sollte er uns jemals ins Apostolat rufen, dann wollen wir dort so arm sein wie er es immer war, so arm wie ein hl. Paulus, der „Christus zum Vorbild genommen hat“ (vgl. 1 Kor 11,1).

Lasst uns in allem stets Arme sein, Brüder der Armen, Wegbegleiter der Armen. Wie Jesus wollen wir die Ärmsten der Armen sein und, wie er, die Armen lieben und sie um uns haben.
« Letzte Änderung: 21. November 2016, 19:45:01 von Tina 13 »
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La Salette 1846



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