Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4664099 mal)

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« Antwort #4448 am: 03. Dezember 2016, 23:00:41 »
Buch Jesaja 30,19-21.23-26.

Du Volk auf dem Berg Zion, das in Jerusalem wohnt, du brauchst jetzt nicht mehr zu weinen. Der Herr ist dir gnädig, wenn du um Hilfe schreist; er wird dir antworten, sobald er dich hört.
Auch wenn dir der Herr bisher nur wenig Brot und nicht genug Wasser gab, so wird er, dein Lehrer, sich nicht mehr verbergen. Deine Augen werden deinen Lehrer sehen,
deine Ohren werden es hören, wenn er dir nachruft: Hier ist der Weg, auf ihm müsst ihr gehen, auch wenn ihr selbst rechts oder links gehen wolltet.
Dann spendet er Regen für die Saat, die du auf den Acker gesät hast. Das Korn, das auf dem Acker heranreift, wird üppig und fett sein. Auf weiten Wiesen weidet dein Vieh an jenem Tag.
Die Rinder und Esel, die dir bei der Feldarbeit helfen, bekommen würziges Futter zu fressen, das man mit Schaufel und Gabel gemischt hat.
Auf allen hohen Bergen und stattlichen Hügeln gibt es Bäche voll Wasser am Tag des großen Mordens, wenn die Türme einstürzen.
Zu der Zeit, wenn der Herr die Leiden seines Volkes heilt und seine Wunden verbindet, wird das Licht des Mondes so hell sein wie das Licht der Sonne, und das Licht der Sonne wird siebenmal so stark sein wie das Licht von sieben Tagen.

Psalm 147(146),1-2.3-4.5-6.

Gut ist es, unserem Gott zu singen;
schön ist es, ihn zu loben.
Der Herr baut Jerusalem wieder auf,
er sammelt die Versprengten Israels.

Er heilt die gebrochenen Herzen
und verbindet ihre schmerzenden Wunden.
Er bestimmt die Zahl der Sterne
und ruft sie alle mit Namen.

Groß ist unser Herr und gewaltig an Kraft,
unermesslich ist seine Weisheit.
Der Herr hilft den Gebeugten auf
und erniedrigt die Frevler.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - 9,35-38.10,1.6-8.

In jener Zeit zog Jesus durch alle Städte und Dörfer, lehrte in ihren Synagogen, verkündete das Evangelium vom Reich und heilte alle Krankheiten und Leiden.
Als er die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen; denn sie waren müde und erschöpft wie Schafe, die keinen Hirten haben.
Da sagte er zu seinen Jüngern: Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter.
Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden.
Dann rief er seine zwölf Jünger zu sich und gab ihnen die Vollmacht, die unreinen Geister auszutreiben und alle Krankheiten und Leiden zu heilen.
Er gebot ihnen:
Geht zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel.
Geht und verkündet: Das Himmelreich ist nahe.
Heilt Kranke, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus! Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #4449 am: 03. Dezember 2016, 23:02:18 »
Hl. Bernhard (1091-1153), Zisterziensermönch und Kirchenlehrer

Als Jesus die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen, denn sie waren müde und niedergeschlagen

Schon jetzt feiern wir von ganzem Herzen das Kommen des Herrn Jesus Christus. Und wir erfüllen damit nur unsere Pflicht, denn er ist nicht nur zu uns gekommen, sondern auch für uns. Der Herr nämlich bedarf unserer Wohltaten nicht; die Fülle der Gnade, die er uns erwiesen hat, beweist ja, wie groß unsere Bedürftigkeit war. Man bemisst die Schwere einer Krankheit nach dem Aufwand, die man zu ihrer Heilung betreiben muss [...]

Das Kommen eines Erlösers war für uns deshalb eine Notwendigkeit; der Zustand, in dem sich die Menschen befanden, machte seine Gegenwart notwendig. Schnell möge deshalb der Erlöser kommen! Er möge kommen, um in unserer Mitte durch den Glauben zu wohnen mit allem Reichtum seiner Gnade. Er möge kommen und uns der Blindheit entreißen, uns von unseren Krankheiten befreien und unsere Schwachheit auf sich nehmen! Wenn er mit uns ist, wer kann uns dann in die Irre führen? Wenn er mit uns ist, was können wir nicht wirken in dem, der unsere Stärke ist? (vgl. Phil 4,13). Wenn er für uns ist, wer ist dann gegen uns? (vgl. Röm 8,31). Jesus Christus ist ein vollkommen sicherer Ratgeber, der weder sich noch uns täuschen kann. Er ist eine kraftvolle Hilfe, dessen Kraft sich niemals erschöpft [...] Er ist die Weisheit Gottes, ja: Er ist die Kraft Gottes (vgl. 1 Kor 1,24) [...] Gehen wir also alle zu diesem Meister: In all unseren Unternehmungen, rufen wir diese Hilfe an; vertrauen wir uns mitten in unseren Kämpfen einem solch sicheren Verteidiger an. Wenn er schon in die Welt gekommen ist, dann deshalb, um in unserer Mitte, um bei uns zu wohnen und für uns da zu sein.

7. Predigt zum Advent
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #4450 am: 04. Dezember 2016, 00:32:32 »
Der Triumph des Unbefleckten Herzens gegen den Triumph der Hölle

Satans Lüge und Verführung auch die Kirche arg verwirret.

Unbeflecktes Herz Mariens über allem triumphieret.

Jesus sagt: "Satan ist vom Anfang an ein Menschenmörder. Er steht nicht in der Wahrheit, weil keine Wahrheit in ihm ist. Wenn er lügt, spricht er aus seinem Wesen. Denn er ist der Lügner und der Vater der Lüge. Er ist der Fürst dieser Welt." -
Diese Worte des Herrn allein müssten genügen, Satan besser zu kennen und zu wissen, wo und wie Satan wirkt.
Der Völkerapostel Paulus sagt: "Satan ist der Verführer der ganzen Welt. Dazu versteht er es auch, sich als Engel des Lichtes zu tarnen. Denen die verloren gehen, hat Satan als Gott dieser Welt den Sinn geblendet, damit ihnen das Licht Christi nicht leuchten kann."
Als Gott dieser Welt hat Satan allen, die verloren gehen, den Sinn geblendet. Das gilt heute mehr denn je. Auch wenn viele es nicht wahrhaben wollen. Weil sie zu sehr mit der Welt liebäugeln und das Ewige nicht mehr verstehen wollen.
Papst Paul VI. sagte am 29.6.72: "Wir haben den Eindruck, dass der Rauch Satans sogar in den Tempel eingedrungen ist. Das ist vor allem der Zweifel, die Infragestellung, die Unsicherheit. So hat man kein Vertrauen mehr zur Kirche. Keine Sicherheit. Eine feindliche Macht ist in die Kirche eingeschlichen, sie heisst: Satan!"
Am 15.11.72 sagte der Papst: "Wir müssen das unheilvolle Wirken Satans überall dort vermuten, wo die Lüge sich heuchlerisch und machtvoll gegen die Wahrheit behauptet. Wo der Geist des Evangeliums in das Reich der Märchen verbannt wird."
Leider wurde von vielen, auch Theologen, darüber gesagt: "Diese Worte des Papstes sind ein Rückfall ins dunkle Mittelalter." - Inzwischen ist es weiterhin in der christlichen Welt modern geworden, vom Teufel Abschied zu nehmen. In dem Buch, Abschied vom Teufel heisst es unter anderem: "Wir müssen endlich zu einem reinen Glauben kommen. Teufelsglaube ist etwas Heidnisches. Satan war nicht Gegenstand der Verkündigung Jesu. Die Botschaft des Evangeliums ist leider weiterhin in eine Botschaft des Teufels verdreht worden. Nun aber wird das Evangelium wieder zur hellen Frohbotschaft Gottes."
Wenn das so ist, dann hat Jesus gelogen. Oder er hat sich getäuscht und muss von den Schriftgelehrten unserer Zeit korrigiert werden?!
Man redet heute nicht mehr so offen über das Buch: Abschied vom Teufel. Aber die Wahrheit über Satan und über die Hölle ist weithin ausgetilgt, z.B. ein sehr angesehener Pfarrer in einer grossen Gemeinde hat nie ein Wort über die Hölle oder über Satan gesagt. Ein studierter, glaubenstreuer Katholik wurde dadurch beunruhigt und fragte den Pfarrer darüber. Die Antwort ganz entschieden: "Es gibt keine Hölle! Es gibt keinen Teufel! Das lässt sich mit der Barmherzigkeit Gottes nicht vereinbaren." Alle weiteren Einwände waren vergebens.
So kann Satan als der grosse Unbekannte und Verleugner unkontrolliert seine Siege feiern und Seelen kassieren. - Satan ist nicht wie wir Menschen. Er sieht weiter und plant weiter. Er hat längst seine Wissenschaftler und Pseudotheologen mit seinem Gift infiziert, dass sie Zweifel, Unsicherheit und Fraglichkeit in die Kirche einschleusen konnten.
Auf diesem Gebiet sind die Freimaurer, die man mit Recht die Kirche Satans nennt, die besten Schüler Satans und Meister der Lüge. Es wird behauptet, sie seien Freunde der Kirche. Es sei erlaubt als kath. Christ auch Freimaurer zu sein. Das ist nicht wahr. Sie sagen zwar, sie haben gleiche Ziele wie die Kirche: Das Heil und Glück der Menschen. Aber nur auf irdischem Gebiet und nur scheinbar. Denn wenn sie ihre Ziele nicht durchsetzen können, werden sie sehr brutal.
Vor über 100 Jahren hatten die Freimaurer als Ziel festgelegt:
"Die Kirche muss endlich vernichtet werden! Aber nicht durch offene Bekämpfung oder gar Martyrium. Die Kirche muss umgewandelt werden! Sie muss sich uns angleichen! Vor allem muss der Priester verweltlicht werden! Nur durch den Lkerus können wir das Volk der Christen gewinnen und verwirren. Dafür müssen wir die Studierenden und die Professoren gewinnen. Sie müssen unsere Sprache reden. Wir müssen unsere Ideen in die Klöster und in die Seminarien hineinbringen. Alles unter dem Idealismus des Fortschritts und des wahren Humanismus."
Tatsächlich versuchten die Freimaurer seit über hundert Jahren durch die Lehre eines humanistischen Modernismus die Kirche zu infizieren. Es gelang ihnen teilweise. Aber dann hat der hl. Papst Pius X. ihre Absichten durchschaut und hat sie durch eine klare und scharfe Enzyklika abgewehrt. - Aber seit Jahren ist es den Freimaurern gelungen, die Ideen des Modernismus in die Kirche zu bringen und vieles darin zu vergiften. Darüber schrieb schon im Jahre 1968 eine Freimaurerzeitung triumphierend: "Mit Freude können wir beobachten, dass die Säulen der Kirche zusammenbrechen. Darunter vor allem: Die Unfehlbarkeit des Papstes; die eucharistische Gegenwart Gottes; die klerikale Person des Priesters; die Übernatürlichkeit der Sakramente, das Verschwinden der Beichte, nachdem Sünde ein leerer Begriff geworden ist. Wenn diese Säulen gestürzt sind, wird der letzte Rest bald folgen." - Darüber braucht es keine Erklärung mehr. Nur ist erschreckend, wie viele Priester so fanatisch die Ideen der Freimaurer verwirklichen.
Für uns ist die Frage, was wir tun sollen? Wie wir uns dagegen wahren sollen? Reden hat wenig wert. Da muss erst Gott der Herr reden, dass sie wieder zur Einsicht kommen. - Uns lehnt man als rückständig und konservativ ab. Wir sind zu dumm und wissen nicht, was die Kirche heute bracht. Dass dabei Millionen ins Verderben gerissen werden, sehen sie immer noch nicht ein.
Nur durch das Unbefleckte Herz Mariens können wir retten. Bedenken wir die Worte Marias genau: "Weihet euch meinem Unbefleckten Herzen! Überall dort, wo die Menschen nicht auf mein Unbeflecktes Herz vertrauen, hat der Teufel Macht über sie." - Tatsächlich hat der Teufel furchtbare Macht über alle, die nicht dem Unbefleckten Herzen vertrauen. Selbst die Besten kann Satan irreführen, wenn sie nicht unter dem besonderen Schutz Marias stehen. Wir können das überall beobachten.
Die Weihe an das Unbefleckte Herz Mariens müssen wir jeden Tag machen. Und ganz danach leben! Nichts Unheiliges mehr eindringen lassen in unser Herz. Vor allem keinen Stolz, kein Besserwissen. Demütig, wahr und rein im Unbefleckten Herzen geborgen bleiben. Dann kann der Lügner uns nicht mehr irreführen. Und es kann uns auch niemand mehr durch Besserwissen überreden. Wir werden immer klar den Weg des Heiles kennen. Denn Maria führt uns im Lichte des Heiligen Geistes. Aber unser Herz muss ganz im Unbefleckten Herzen geborgen bleiben. Unser Herz gehört unserer Mutter. Dann wird der Triumph des Unbefleckten Herzen uns überall begleiten.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #4451 am: 04. Dezember 2016, 13:01:31 »
 ;tffhfdsds

"Ihr dürft niemals das Wort abweisen, das einem Propheten Gottes gegeben wird. Wenn ihr das tut, dann schlagt ihr Mir, eurem Jesus, ins Antlitz." (Worte Jesu aus 1050 B.d.W.)

Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #4452 am: 04. Dezember 2016, 21:39:17 »
Hl. Gregor der Große (um 540-604), Papst und Kirchenlehrer

Bereitet den Weg für den Herrn, bahnt ihm seine Straße

Jedem Leser ist völlig klar, dass Johannes nicht nur gepredigt, sondern auch eine Taufe der Umkehr gespendet hat. Allerdings konnte er nicht eine Taufe spenden, die die Sündenvergebung erwirkte, denn die Vergebung der Sünden wird uns einzig durch die Taufe Christi mitgeteilt. Deshalb sagt der Evangelist, dass er „eine Taufe der Umkehr zur Vergebung der Sünden predigte“ (vgl. Lk 3,3). Weil er selbst nicht die Taufe spenden konnte, die die Sünden vergibt, kündete er diejenige an, die kommen sollte. So wie das Wort seiner Verkündigung der Vorläufer des fleischgewordenen Wortes des Vaters war, so ging auch seine Taufe [...] der des Herrn voran, wie ein Schatten der Wahrheit (vgl. Kol 2,17).

Dieser Johannes, danach gefragt, wer er sei, gab zur Antwort: „Ich bin die Stimme, die in der Wüste ruft“ (Joh 1,23; vgl. Jes 40,3). Der Prophet Jesaja hatte ihn als „Stimme“ bezeichnet, da er dem Wort voranging. Was er rief, erfahren wir aus der Folge: „Bereitet dem Herrn die Wege, ebnet ihm die Straßen.“ Wer den rechten Glauben predigt und die guten Werke, was macht der anderes, als die Straße in den Herzen der Hörer für den Herrn zu bereiten, der kommen wird? So wird die allmächtige Gnade in diese Herzen eindringen können und das Licht der Wahrheit wird sie erleuchten [...]

Der hl. Lukas fügt hinzu: „Jede Schlucht soll aufgefüllt werden, jeder Berg und Hügel sich senken.“ Was bedeuten hier die Schluchten, wenn nicht die Demütigen. Und wer sind die Berge und Hügel, wenn nicht die Stolzen? Wenn der Herr kommt, wird nach seinem eigenen Wort „derjenige erniedrigt, der sich erhöht, und derjenige erhöht, der sich erniedrigt“ (vgl. Lk 14,11) [...] Durch ihren Glauben an den Mittler zwischen Gott und den Menschen, den menschgewordenen Jesus Christus (1 Tim 2,5), haben diejenigen die Fülle der Gnade empfangen, die an ihn glauben, während jene in ihrem Hochmut erniedrigt wurden, die zu glauben sich sträubten. Jede Schlucht wird aufgefüllt, denn die demütigen Herzen, die das Wort der heiligen Lehre aufnehmen, werden erfüllt mit der Gnade der Tugenden, wie geschrieben steht: „Er läßt Wasserquellen sprudeln in den Tälern“ (vgl. Ps 103(104),10).

Homilie zum Evangelium, 20
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« Antwort #4453 am: 04. Dezember 2016, 21:40:19 »
Buch Jesaja 11,1-10.

Doch aus dem Baumstumpf Isais wächst ein Reis hervor, ein junger Trieb aus seinen Wurzeln bringt Frucht.
Der Geist des Herrn lässt sich nieder auf ihm: der Geist der Weisheit und der Einsicht, der Geist des Rates und der Stärke, der Geist der Erkenntnis und der Gottesfurcht.
Er erfüllt ihn mit dem Geist der Gottesfurcht. Er richtet nicht nach dem Augenschein, und nicht nur nach dem Hörensagen entscheidet er,
sondern er richtet die Hilflosen gerecht und entscheidet für die Armen des Landes, wie es recht ist. Er schlägt den Gewalttätigen mit dem Stock seines Wortes und tötet den Schuldigen mit dem Hauch seines Mundes.
Gerechtigkeit ist der Gürtel um seine Hüften, Treue der Gürtel um seinen Leib.
Dann wohnt der Wolf beim Lamm, der Panther liegt beim Böcklein. Kalb und Löwe weiden zusammen, ein kleiner Knabe kann sie hüten.
Kuh und Bärin freunden sich an, ihre Jungen liegen beieinander. Der Löwe frisst Stroh wie das Rind.
Der Säugling spielt vor dem Schlupfloch der Natter, das Kind streckt seine Hand in die Höhle der Schlange.
Man tut nichts Böses mehr und begeht kein Verbrechen auf meinem ganzen heiligen Berg; denn das Land ist erfüllt von der Erkenntnis des Herrn, so wie das Meer mit Wasser gefüllt ist.
An jenem Tag wird es der Spross aus der Wurzel Isais sein, der dasteht als Zeichen für die Nationen; die Völker suchen ihn auf; sein Wohnsitz ist prächtig.

Psalm 72(71),1-2.7-8.12-13.17.

Verleih dein Richteramt, o Gott, dem König,
dem Königssohn gib dein gerechtes Walten!
Er regiere dein Volk in Gerechtigkeit
und deine Armen durch rechtes Urteil.

Die Gerechtigkeit blühe auf in seinen Tagen
und großer Friede, bis der Mond nicht mehr da ist.
Er herrsche von Meer zu Meer,
vom Strom bis an die Enden der Erde.

Denn er rettet den Gebeugten, der um Hilfe schreit,
den Armen und den, der keinen Helfer hat.
Er erbarmt sich des Gebeugten und Schwachen,
er rettet das Leben der Armen.

Sein Name soll ewig bestehen;
solange die Sonne bleibt, sprosse sein Name.
Glücklich preisen sollen ihn alle Völker
und in ihm sich segnen.

Brief des Apostels Paulus an die Römer 15,4-9.

Brüder! Alles, was einst geschrieben worden ist, ist zu unserer Belehrung geschrieben, damit wir durch Geduld und durch den Trost der Schrift Hoffnung haben.
Der Gott der Geduld und des Trostes schenke euch die Einmütigkeit, die Christus Jesus entspricht,
damit ihr Gott, den Vater unseres Herrn Jesus Christus, einträchtig und mit einem Munde preist.
Darum nehmt einander an, wie auch Christus uns angenommen hat, zur Ehre Gottes.
Denn, das sage ich, Christus ist um der Wahrhaftigkeit Gottes willen Diener der Beschnittenen geworden, damit die Verheißungen an die Väter bestätigt werden.
Die Heiden aber rühmen Gott um seines Erbarmens willen; es steht ja in der Schrift: Darum will ich dich bekennen unter den Heiden und deinem Namen lobsingen.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - 3,1-12.

In jenen Tagen trat Johannes der Täufer auf und verkündete in der Wüste von Judäa:
Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe.
Er war es, von dem der Prophet Jesaja gesagt hat: Eine Stimme ruft in der Wüste: Bereitet dem Herrn den Weg! Ebnet ihm die Straßen!
Johannes trug ein Gewand aus Kamelhaaren und einen ledernen Gürtel um seine Hüften; Heuschrecken und wilder Honig waren seine Nahrung.
Die Leute von Jerusalem und ganz Judäa und aus der ganzen Jordangegend zogen zu ihm hinaus;
sie bekannten ihre Sünden und ließen sich im Jordan von ihm taufen.
Als Johannes sah, dass viele Pharisäer und Sadduzäer zur Taufe kamen, sagte er zu ihnen: Ihr Schlangenbrut, wer hat euch denn gelehrt, dass ihr dem kommenden Gericht entrinnen könnt?
Bringt Frucht hervor, die eure Umkehr zeigt,
und meint nicht, ihr könntet sagen: Wir haben ja Abraham zum Vater. Denn ich sage euch: Gott kann aus diesen Steinen Kinder Abrahams machen.
Schon ist die Axt an die Wurzel der Bäume gelegt; jeder Baum, der keine gute Frucht hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen.
Ich taufe euch nur mit Wasser (zum Zeichen) der Umkehr. Der aber, der nach mir kommt, ist stärker als ich, und ich bin es nicht wert, ihm die Schuhe auszuziehen. Er wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen.
Schon hält er die Schaufel in der Hand; er wird die Spreu vom Weizen trennen und den Weizen in seine Scheune bringen; die Spreu aber wird er in nie erlöschendem Feuer verbrennen.
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« Antwort #4454 am: 05. Dezember 2016, 06:02:59 »
Meine Kinder, betet für Meine Priester und Minister, denn viele gehen verloren durch die Unreinheit, die neue Ära und durch die Bequemlichkeiten und Sorgen dieser Welt!

30. November 2016, 8.10 Uhr – Dringender Aufruf des Sakramentalen Jesus an die Menschheit.

Mein Friede sei mit euch, Meine Kinder.

Die Geister der Spaltung Meines Widersachers haben sich ausgebreitet, um in den Familien und der Menschheit Trennung und Verwirrung zu stiften. Kinder, betet den Rosenkranz Meines Kostbaren Blutes, damit ihr diese Attacken unterbinden könnt. Die Macht Meines Blutes ist Terror für die Dämonen und Befreiung für Mein treues Volk; Mein Rosenkranz Meines Kostbaren Blutes darf in keiner katholischen christlichen Wohnung fehlen, denn er ist von großer Hilfe und Schutz für Mein Volk im geistigen Kampf jeden Tages.

Nebst dem Rosenkranz Meiner Mutter, verrichtet den Rosenkranz zu Meinem Kostbaren Blut und Ich versichere euch, dass die Mächte des Bösen euch nicht berühren können, noch euch irgendeinen Schaden zufügen werden. Weiht euch der Macht Meines Blutes am Morgen und am Abend und erweitert die Weihe auf eure Familien, Verwandten, Freunde und allgemein auf die ganze Welt, damit ihr siegreich bleiben könnt. Eltern, Ich bitte euch, dass ihr eure Kinder mit Meinem Blut bedeckt und sie segnet, denn der Segen eines Elternteils hat für seine Kinder eine große Macht und ist den Augen Gottes angenehm!

Kommt zu Mir mit Vertrauen, habt keine Angst; die Gleichgültigkeit der vielen tut Mir sehr weh! Noch bin Ich bei euch, aber der Tag ist nahe an dem Ich schon nicht mehr in der Stille und Einsamkeit Meiner Tabernakel bin. Benutzt es und kommt Mich besuchen und Ich versichere euch, dass ihr nicht enttäuscht von Meinem Haus weggehen werdet; Ich bin die Lösung aller eurer Probleme; sucht nicht Hilfe bei den Menschen, nicht bei fremden Göttern, denn Ich Bin euer einziger und wahrer Gott. Kommt zu Meinen Häusern, die Türen sind offen, Ich möchte dass wir wie gute Freunde miteinander plaudern, erinnert euch, dass Ich mehr habe das Ich euch gebe als um was ihr Mich bittet.

Meine Kinder, betet für Meine Priester und Minister, denn viele gehen verloren durch die Unreinheit, die neue Ära und durch die Bequemlichkeiten und Sorgen dieser Welt! Adoptiert geistig einen Priester und betet für ihn, denn Mein Widersacher attackiert sie und viele haben die Augen verbunden und sind verwirrt. Es gibt viele Meiner Bevorzugten, welche die neue Ära innerhalb Meiner Häuser praktizieren und das Traurigste, sie stellen es dar als wäre es göttlich. Viele Seelen wurden vergiftet durch den Einsatz dieser praktizierten heidnischen Übungen durch etliche Meiner Bevorzugten. Keine Praktik von Reiki, Yoga, Meditation oder Kanalisierung kommt von Meiner Seite. Mein Heiliger Geist ist Leben im Wesen, den Ich euch gebe, wenn ihr Meinen Vater mit Glauben bittet. Mein Heiliger Geist hat es nicht nötig sich zu kanalisieren, Er wohnt in den Herzen, die nobel, demütig und unkompliziert sind und in all jenen, die den Willen Meines Vaters erfüllen. Vorsicht Meine Kinder, vor dem auflegen der Hände durch Priester, die diese Praktiken anwenden; seid sehr vorsichtig, denn es gibt viele falsche Priester, die sagen sie seien Energiekanalisationen!

Das Yoga, das Pendeln, die Hypnose, das Zurückführen, der Reiki, das Kanalisieren, die Metaphysik, die Steine, Mentalismus und alle anderen Arten, die versuchen durch Energien Heilung zu bringen sind nicht vereinbar mit Meiner Lehre und kommen nicht von Meiner Seite, sondern von Meinem Widersacher. Sei deshalb vorsichtig, Meine Herde, denn der Wolf geht umher im Fell des Schafes und getarnt als Engel des Lichts. Erbittet von Meinem Heiligen Geist ein großes Unterscheidungsvermögen und prüft die Geister, denn der große Täuscher ist losgelassen und versucht viele verloren gehen zu lassen, inklusive vieler Meiner Auserwählten. Seid klug wie Schlangen und sanftmütig und demütig wie Tauben; betet jeden Augenblick damit ihr nicht in Versuchung fallt, denn die Versuchungen durchstreifen diese Welt und bringen viele zum abfallen. Wandert daher wie Kinder des Lichts und benutzt alle geistigen Waffen, die wir euch gegeben haben, damit ihr aus dem täglichen geistigen Kampf siegreich hervorgeht.

Meinen Frieden lasse Ich euch, Meinen Frieden gebe Ich euch. Bereut und bekehrt euch, denn das Reich Gottes ist nahe. Euer Meister, Jesus des Sakramentes.

Gebt Meine Botschaften der ganzen Menschheit bekannt.

(Enoch)
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« Antwort #4455 am: 05. Dezember 2016, 06:58:27 »
Hl. Anno, Erzbischof von Köln, Reichskanzler

* um 1010 in Altsteußlingen bei Ehingen in Baden-Württemberg
† 4. Dezember 1075 in Siegburg in Nordrhein-Westfalen

Anno II. war 1056 - 1075 Erzbischof von Köln. Er stammte aus dem schwäbischen Land (aus Pfullingen), seine Ausbildung erhielt er in Bamberg. Als Erzbischof von Köln benützte er seinen Einfluss auf die Regierung des Reiches, um die Simonie (Kauf geistlicher Ämter) und die Habgier des Klerus zu bekämpfen. Er selbst lebte und starb in großer Armut. Er gründete mehrere Klöster, darunter die Abtei Siegburg, wo er auch begraben wurde.
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La Salette 1846



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